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47 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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Immer ein offenes Ohr
Nichts
Mehr Beachtung der kleinen Mitarbeiter
Gut
Am verbessern
Gut
Gut
Noch nicht gecheckt
Gut
Gut
Gut
Gut
Abwechslungsreich
- Volontariat und Vertrauen in junge Kollegen
- Kreatives Arbeiten
- Mangelnde Wertschätzung
- fehlende Führungskompetenzen und Kritikfähigkeit
- Herablassender Umgang mit Mitarbeitern
- Gehalt
- Kommunikation
- den Mitarbeitern Wertschätzung entgegenbringen
- Kritik anhören und an den Punkten arbeiten
- Gehalt anpassen
- eine professionelle und einheitliche sowie transparente Kommunikation
- den Betriebsrat nicht als Feind ansehen
- Steuerfreibetrag anpassen, sodass Kombi aus Jobticket und Wellpass weiter möglich sind
- ein faires und respektvolles Offboarding, kein Ignorieren der Mitarbeiter, die gekündigt haben
Wertschätzung ist leider Mangelware. Insgesamt ist die Arbeitsatmosphäre von Stress und Druck geprägt. Es werden Ziele formuliert, die schlichtweg unrealistisch wirken, was für Frust sorgt. Etliche Stellen werden nicht nachbesetzt, sodass der Stress für die verbleibenden Mitarbeiter weiter wächst. Teilweise werden Mitarbeiter gegen ihren Willen in andere Abteilungen versetzt, obwohl sie bereits seit Jahrzehnten in einer Redaktion tätig waren.
Kritik darf zwar geäußert werden, wird aber ignoriert oder abgetan. Generell wirkt der Ton oftmals herablassend.
Das Image wird zunehmend schlechter. Leser und User beschweren sich schon lange, weil sie das Gefühl haben, dass die Produkte immer teurer werden, aber weniger Qualität bieten. Auch werden immer wieder reißerische Überschriften und Negativität kritisiert.
Unter den Mitarbeitern gibt es in etlichen Abteilungen großen Unmut, weil der Druck und Stress immer mehr zunimmt und Kritik nicht erwünscht zu sein scheint. In den letzten Monaten haben etliche Mitarbeiter gekündigt, auch viele, die jahrelang bei der VRM gearbeitet haben. Die Kündigungsgründe - etwa die Unzufriedenheit und der enorme Stress - werden ignoriert.
In den meisten Abteilungen kann man flexibel und im Home-Office arbeiten. Aber regelmäßig an Wochenenden oder Feiertagen sowie in Schichten zu arbeiten, gehört zum Arbeitsalltag dazu. Auch das Arbeiten über den Feierabend hinaus ist eine alltägliche Sache und wird zum Teil sogar erwartet, auch wenn es offiziell nicht ausgesprochen wird.
Viele Themen nimmt man zudem nach Feierabend mit nachhause. Dahingehend (etwa zum Thema mentale Belastung bei besonders anspruchsvollen Recherchen o.Ä.) hat das Unternehmen bislang wenig getan, erst dieses Jahr wurde in größerer Runde kommuniziert, welche Angebote es gibt (diese sind aber nicht von der VRM selbst).
Für Volontäre gibt es viele Angebote. Für ausgebildete Redakteure sieht das wiederum anders aus. Es gibt zwar die Möglichkeit E-Trainings zu absolvieren, aber hierfür fehlt schlichtweg die Zeit. Teilweise werden Weiterbildungen wegen Personalmangel nicht genehmigt.
Das Gehalt für Redakteure liegt weit unter dem Tarif von Zeitungsredakteuren. Auch die Aussicht auf Besserung ist nicht wirklich gegeben. Es gab zwar 2025 eine Gehaltserhöhung (wobei manche Mitarbeiter diese nicht bekommen haben), aber das war die erste seit sehr vielen Jahren. Trotzdem ist das Gehalt im Vergleich zu anderen Medienhäusern unterdurchschnittlich.
Es gibt ein paar Corporate Benefits und einen Steuerfreibetrag, den man bspw. für das Jobticket nutzen kann. Doch hier gibt es einen Nachteil, von dem viele Mitarbeiter betroffen sind: Ab 2026 ist eine Kombination aus dem Jobticket und dem Wellpass (eine Art Mitgliedschaft für viele Fitnessstudios und Co.) nicht mehr möglich - aus Kostengründen. Hierbei geht es um rund 30 Cent pro Mitarbeiter.
In der Zentrale wird viel getan, in den Außenredaktionen eher weniger.
Es kommt auf die Abteilung an, aber durch den steigenden Druck wird auch dieser weniger. Dennoch sind die netten Kollegen das, was viele im Unternehmen hält.
Älterer Kollegen werden eher herablassend behandelt. Ihre Kritik wird oft abgetan, im Sinne von: Er/sie will sich nicht an die Veränderungen anpassen.
Führungskräfte gehen vielen Konflikten aus dem Weg. Hier ist der Tenor: Es ist eben, wie es ist, wem es nicht passt, der kann gehen. An Kritikfähigkeit mangelt es meiner Meinung nach extrem. Belastungen am Arbeitsplatz werden zwar erkannt, doch dagegen wird nichts getan. Hier hieß es etwa mal in puncto Stress: "Am Stress kann man nichts ändern, wir sind eben ein tagesaktuelles Medium". Zudem ist der Umgang der Führungskräfte mit gewissen Kollegen herablassend. Besonders ältere Kollegen oder langzeiterkrankte Kollegen wurden in Gesprächen als Störfaktor ernannt.
Wenn Mitarbeiter kündigen, werden sie von der Chefredaktion bis zum Ende ihrer Tätigkeit ignoriert. An klärenden Gesprächen oder einem professionellen und respektvollem Offboarding scheint kein Interesse zu bestehen. Auch hier war in der Vergangenheit der Tenor: Jeder ist ersetzbar. Dass dabei Lokalkompetenzen verloren gehen, scheint egal.
Die Ausstattung ist abteilungsabhängig. In den Redaktionen hat eigentlich jeder Mitarbeiter einen Laptop, ein Diensthandy und Tablet. Bei der IT ist allerdings Luft nach oben. Es gab Phasen, in denen jeden Morgen das Anmelden in dem System (Citrix) nicht funktioniert hat.
Großraumbüros haben eine eher schlechte Akustik. Die Außenredaktionen sind deutlich schlechter ausgestattet als die Zentrale in Mainz. Zum Teil gibt es in den Redaktionen nicht einmal genug Plätze für die Anzahl der Mitarbeiter.
Die Kommunikation ist sehr intransparent, Entscheidungen werden von der Führungsebene erst kommuniziert, wenn sie bereits beschlossene Sache sind. Dass Mitarbeiter gegen ihren Willen versetzt werden, wird offiziell anders verkauft. Generell wirkt der Ton oftmals herablassend.
Es gibt erfreulicherweise viele Frauen in Führungspositionen, die Chefredaktion ist allerdings bis auf eine Person ausschließlich männlich.
Abteilungsabhängig.
Großes Vertrauen in die Mitarbeiter. Sehr gute Weiterbildungsmaßnahmen und Karrierechancen. Auch Wechsel an andere Standorte der VRM problemlos möglich.
Immer höhere Anforderungen im Job, die zeitlich nicht immer zu stemmen sind. Das macht Druck, den nicht jeder verträgt.
Ich würde mir wünschen, wenn nicht nur der Nachwuchs gefördert wird. Die Jungredakteure erfahren mehr Aufmerksamkeit und können noch aufsteigen, Ältere (ab 40) kaum noch.
Top-Team in meiner Redaktion. Besser gehts nicht.
In meiner Region hat das Unternehmen einen guten Ruf.
Kommt auf die Einstellung an. Mit Passion Überstunden auch am Abend selbstverständlich, dazu Samstags- und Sonntagsdienste. Zeitweise viel Stress durch Zeitdruck und hohes Lieferpensum.
Es gibt zahlreiche kostenlose Web-Schulungen, dazu viele Themen, zu denen es Online- oder Präsenz-Schulungen gibt, die allen Mitarbeitern zur Verfügung stehen.
Das Gehalt könnte besser sein, aber dafür gibt es zahlreiche andere (auch finanzielle) Benefits.
Mein Team ist eine eingeschworene Truppe. Man kann sich aufeinander verlassen, wenn Not am Mann und der Frau ist.
Die Älteste bei uns im Team hat noch keine schlechten Erfahrungen gemacht, wie sie sagt.
Nichts zu beklagen. Selbst die obere Ebene stets auf Augenhöhe.
Das Büro ist sehr angenehm, aber auch Homeoffice möglich. Ausstattung mit Firmen-iPhone und -iPad und Laptop inklusive.
Kann da nichts Negatives notieren.
Es gibt keinen vielfältigeren Job für mich. Jedes neue Thema eine neue Entdeckungsreise...
Die Möglichkeit auch im Homeoffice zu arbeiten.
... dass er sich nicht Zeit nimmt, sich die Sorgen und Nöte der Belegschaft anzuhören und seine Schlüsse daraus zu ziehen.
Man sollte sich hinterfragen, ob der Umgang mit den Mitarbeiter*innen verbessert.
Wertschätzung gegenüber Mitarbeiter*innen im Arbeitsalltag Fehlanzeige. Sehr dünne Personaldecke sorgt für immensen Druck.
Das Unternehmen kommt bei den Menschen draußen, ob Kunden oder Nutzer noch ganz gut weg. Aber sehr steif und sehr langsam.
Urlaubs und Kranheitsvertretung ein großes Problem, da die Teams personell ausgedünnt sind. An verschiedenen Stellen wird nicht mehr nachbesetzt. Zumindest werden die Überstunden erfasst und müssen nach Anweisung auch abgebaut werden. Problem, siehe 1. Satz.
Die Schulungen sind okay, die Onlinetools auch. Bei dem Thema Karriere sieht es leider anders aus. Kommt für die/den Kollegin/Kollege ein Angebot, das lukrativer in Sachen Bezahlung, Perspektive und Umgang ist, ist sie/er weg. Die Fluktuation hat deutlich zugenommen. Vielleicht ist das aber gewollt.
Pünktliche Zahlung der Gehälter. In Sachen Zuschüsse (Deutschland Ticket, JobRad, Tankgutachein) hat sich viel getan. Das ist in Ordnung. Leider an den verschiedenen Standorten Ungleichbehandlungen. Stichworte Parken, Kantine und anderes.
Und als Vertriebler*in darf man nicht krank werden. Da geht es mit der Provisionen in den Keller.
Da fühlt sich das Unternehmen in Sachen Umweltschutz als Vorreiter. Manchmal fühlt sich das als aufgesetzt an. Soziales Bewusstsein, also auch der Umgang mit älteren und kranken Kolleg*innen ist nicht als gut zu bezeichnen. Der Betriebsrat hat ne Menge zu tun und wird auf der Geschäftsführerebene als lästig angesehen
In der Ebene der Kolleg*innen hält man zum großen Teil zusammen.
Der Umgang mit älteren und/oder kranken Kolleg*innen ist gelinde gesagt, mehr als verbesserungswürdig.
Die direkten Vorgesetzten sind meist ohne Personalkompetenz. Auf der Führungsebene hat man kaum Verständnis für individuellen Belange, Wünsche und Probleme der Mitarbeiter*innen.
Die technische Ausstattung ist in der Branche Standard. Dabei gibt es aber auch Unterschiede zwischen den einzelnen Standorte des Unternehmens.
Ein Austausch mit der Führungsetage ist eher schwierig. Die/der direkte Vorgesetzte darf nicht übergangen werden, sonst ist die/der beleidigt. Sie/er versucht, die Anliegen der Kolleg*innen nach oben zu transportieren. Ein echtes
zufriedenstellendes Feedback folgt selten.
An vielen Stellen sind Frauen an verantwortlichen Positionen.
Nach wie vor ist die Werbevermarktung ein spannendes Thema. Gemeinsam mit den Spezialist*innen lassen sich sehenswerte Erfolge erzielen.
Nicht jeder der sich gut verkauft kann auch was. Mehr auf das "können" der einzelnen schauen
Augen zu und durch- leider
Nach außen Hui .... Nicht mehr wie es mal war
Es wird einiges angeboten aber im Schichtbetrieb kaum nutzbar
Nur wenn man besondere Kontakte hat
Unterschiedlich: wenn man seinen Job richtig macht zu wenig
Ich sah viel verschwendung leider
Jeder schaut auf sich selbst
Solange die ihre Arbeit erledigen ist es ok
Ohne Worte - man hat seine Crew und fertig
Laut, staubig, Akkordarbeit, Zeitdruck -
Man erfährt wenig wichtiges und es werden nicht die Richtigen angehört
Ich finde das bestimmte Gruppierungen bevorzugt werden
Jeden Tag was neues -
Die redaktionelle Arbeit, die Kolleginnen und Kollegen, das Volontariat.
Kommunikation, Gehalt, Stimmung, Personalentscheidungen, Umgang mit Mitarbeitern
Die Sorgen der Mitarbeiter ernst nehmen, sich dem Branchengehalt anpassen, bevor noch mehr Mitarbeiter kündigen.
Offen kommunizieren, auf die Kündigungswelle reagieren, die Mitarbeiter mehr wertschätzen. Mitarbeiter nicht von Abteilung zu Abteilung schieben.
Es kommt sehr auf die Abteilung an. In den Redaktionen ist es mitunter sehr unterschiedlich. In der Zentrale arbeitet man fast nur in Großraumbüros.
Die VRM bietet flexibles Arbeiten im Sinne von Home Office an. Trotzdem gibt es in vielen Abteilungen verschiedene Schichten. Man kann sich hier zwar gut absprechen, aber darauf muss man sich einstellen. Auch das Arbeiten am Wochenende gehört dazu.
Eltern werden hier aber sehr gut berücksichtigt!
Nichtsdestotrotz ist nicht zu vergessen, dass man die Arbeit irgendwie immer mit nachhause nimmt. Teils wird verlangt, dass man immer erreichbar sein soll. Auch wenn das nicht immer offen gesagt wird.
Gerade im Volontariat kann man etliche Seminare und Workshops besuchen. Im Redakteursleben werden diese zwar weniger und die Zeit dafür fehlt oft, aber je nach Chef:in wird dafür Zeit eingeräumt.
Auch das ist unterschiedlich. In den meisten Abteilungen ist der Zusammenhalt aber ausgezeichnet.
Die Chefs der einzelnen Abteilungen in der Redaktion sind meiner Erfahrung nach alle ausgezeichnet, sowohl fachlich als auch persönlich.
Was die Chefetage darüber angeht, ist es schwieriger. Ein Punkt ist die oft fehlende Transparenz. Außerdem wirkt es so als fehle das Verständnis für die Menge an Arbeit und den Druck in den einzelnen Redaktion: Es sollen immer mehr Texte, Bilder, Videos und Co. produziert werden, am besten so schnell wie möglich. Gleichzeitig kündigen viele Kollegen und es dauert teils Monate bis diese Positionen nach besetzt werden. Wenn überhaupt.
Dass das zu einem erheblichen Druck eines jeden Einzelnen führt, wird augenscheinlich kaum wahrgenommen. Oder einfach ignoriert.
Genauso wie das Thema Gehaltserhöhungen. Hier sind bereits Sätze gefallen wie “Man entscheidet sich nicht grundlos für den Lokaljournalismus”. Dass andere Medienhäuser mehrere tausend Euro mehr zahlen, wird auch ignoriert.
Positiv ist, dass man monatlich 40 Euro steuerfrei für verschiedene benefits wie dem Jobticket oder einer Fitnessmitgliedschaft bekommt. Es gibt auch corporate benefits, über die man bei verschiedenen Shops Rabatte bekommt. Das niedrige Gehalt macht das aber nicht wett.
Als die Chefetage vor rund einem Jahr wechselte, wurde stets eine transparente Kommunikation versprochen. Das ist heute nicht mehr der Fall. Manche Kündigungen werden monatelang oder komplett verschwiegen. Bei Plänen oder Neuerungen wird man erst dann eingeweiht, wenn sie längst beschlossene Sache sind.
Das Einstiegsgehalt für Redakteure ist im Vergleich zu anderen Medienhäusern extrem niedrig und weit unter dem Tarif (den die VRM schon vor Jahren verlassen hat). Gehaltserhöhungen gibt es, aber keine großen Beträge. Nach einigen Jahren steigt das Gehalt nicht mehr an.
Gehaltsverhandlungen sind aktuell aussichtslos. Zum niedrigen Gehalt kommt ein enormer Druck und Stress hinzu.
Im Volontariat war das Gehalt sehr gut und über dem Tarif. Das ist ein großer Pluspunkt.
Viele Frauen sind erfreulicherweise in Führungspositionen.
Die Ausstattung ist gut, es gibt Weiterbildungsmöglichkeiten und im Team arbeitet man gerne zusammen. Leider macht das die massiven Negativpunkte nicht wett.
Es gibt kein Bewusstsein dafür, wie sich die Mitarbeiter fühlen. Wem hilft es, die Kündigungen wegzureden? Ich denke, dazu ist alles gesagt.
Es ist dringend notwendig, sich zu hinterfragen. Dass so viele, teils langjährige Mitarbeiter kündigen (und das unternehmensweit), sollte zu denken geben. So verheizt man einen guten Mitarbeiter nach dem anderen. Teils können die Kündigungen nicht mehr aufgefangen werden, getan wird nichts. Transparenz, Wertschätzung und ein Bewusstsein für die Arbeitsbelastung der Mitarbeiter fehlen gänzlich.
Im Team an sich gut, allerdings merkt man den Kollegen an, dass der Druck sehr hoch ist. In den Büros selbst kann man aber gut arbeiten.
Der Gegenwind wird stärker. Die VRM verspielt es sich durch Qualitätseinbußen bei vielen langjährigen Kunden.
Überstunden kommen häufig vor, wegen chronischer Unterbesetzung ist es in der Regel kaum möglich, Mehrarbeit abzubauen
Viele interne und externe Seminare werden angeboten.
Selbst für die Branche leider sehr unterdurchschnittlich. Es wird versucht, das niedrige Gehalt mit Aussagen wie "Man muss halt Abstriche machen" wegzureden. Damit ist die VRM allerdings nicht konkurrenzfähig. Im Volo ist das Gehalt fair.
Innerhalb des Teams fühlt man sich wohl und man versucht einander zu helfen, wo es geht.
Bei den direkten Vorgesetzen in den Teams bestens, auf Chefredaktionsebene leider das genaue Gegenteil.
Höhenverstellbare Tische und moderne Ausstattung.
Eine ganz, ganz große Schwäche der VRM. Wer die digitale Transformation meistern will, sollte das gemeinsam mit seinen Mitarbeitern tun. Die allerdings vor vollendete (und nicht nachvollziehbare) Tatsachen zu stellen, kann, wie man sieht, nicht funktionieren.
Grundsätzlich ja. Da allerdings soviel mehr an den Mitarbeitern hängenbleibt, kommt man kaum zu den eigentlichen Themen.
- Nach wie vor ein gutes Produktportfolio, das immer wieder den Marktbedürfnissen angepasst wird.
- Sehr gute Angebote an den Arbeitnehmer
- Weitestgehend eine gute Kommunikationsstrategie den Arbeitnehmern gegenüber
- in der Verlagsbranche gut angesehen
Da fällt mir nichts ein
- Mehr Entgegenkommen beim Thema Dienstwagen für Vertriebsmitarbeiter - gerne auch Elektro :-) Dann eine entsprechende Ausstattung der Niederlassung mit Ladepunkten. Mehr Elektrofahrzeuge würden sehr dem Selbstverständnis des Arbeitgebers entsprechen, dem das Thema "Nachhaltigkeit" sehr wichtig ist, zugleich die Mitarbeiterbindung stärken.
- Eine nachhaltig funktionierende Softwarelösung im Bereich ERP mit mehr Möglichkeiten der Dokumentation im Vertrieb.
Es lässt sich hier sehr entspannt Arbeiten: Angenehme Kollegen, ein ausreichend großes Büro, zeitgemäße Arbeitsmittel und ein ruhiges Arbeitsumfeld - was braucht man mehr?
Aus meiner Sicht: Die Firma wird von den Mitarbeitern positiv wahrgenommen, obwohl bei einigen - die bereits sehr lange dabei sind - immer noch ein leichtes bis großes Mißtrauen mitschwingt, das verschiedenen turbulenten Zeiten in Teilen des Gesamtkonzerns als Ursache hat. Große Bemühungen der Konzernführung, wie auch einer sehr engagierten HR-Abteilung zeigen Wirkung (nach meiner Einschätzung) und lassen alle gemeinsam nach vorne schauen.
Ich finde - eine gute Selbstorganisation vorausgesetzt - die Arbeitsaufgaben sind ohne Probleme ohne ein Übermaß an Überstunden zu bewältigen. Der Arbeitgeber achtet sehr darauf, dass der Arbeitnehmer keine unnötigen Überstunden macht, bietet selbst auch die Möglichkeit, im Rahmen von Online-Weiterbildungsmodulen, seine Fähigkeiten im Zeitmanagement und in der Selbstorganisation zu optimieren. Bei kurzfristigem Bedarf an Urlaubstagen oder bei Arztterminen ermöglicht der Arbeitgeber und der enge Kollegenzusammenhalt immer wieder die Möglichkeit dazu, ohne dass es zu Problemen kommt.
Es gibt online eine Vielzahl an Weiterbildungsmöglichkeiten durch Kooperationen mit diversen Partnern - auch in Bereichen, die nicht zwingend etwas mit den Kernaufgaben zu tun haben, sondern auch mir persönlich zu Gute kommen. Ebenso zeigt sich das Unternehmen grundsätzlich bei dem Thema Weiterbildungen gesprächsbereit - nach meiner Kenntnis.
Soweit ich das beurteilen kann, sind die Gehälter durchaus nicht unterdurchschnittlich, ohne im Verlagsbereich durch eine besondere Gehaltshöhe zu glänzen.
Aber: Die Zusatzleistungen finde ich sehr gut. Hier zeigt sich der Arbeitgeber bemüht, mit verschiedenen "Bauteilen" ein sehr interessantes "Gesamtgerüst" zu zimmern. Von Aralkarte zu Vermögenswirksamen Leistungen ist Vieles im Angebot.
Wir verfolgen konsequent die "Road to Paperless" - ein großer Beitrag hin zu weniger Papierverbrauch.
Hier sehe ich keine Möglichkeit mehr, etwas zu verbessern auf lokaler Ebene.
Was den Kollegenzusammenhalt im Gesamtkonzern betrifft, ist sicherlich die räumliche Trennung ein Haupthindernis. Der Arbeitgeber tut aber sehr viel, um Gelegenheiten zu einem persönlichen Austausch zu bieten, unterstützt diverse Events zum Aufeinandertreffen mit Kollegen. Sicherlich ein wichtiger Beitrag zu einem Zusammenhalt der Kollegen im Gesamtkonzern.
Ich beobachte hier keinen Unterschied im Umgang mit Kollegen - ob "alt" oder "jung" (Definieren sie "alt" oder "jung": Es zählt für mich das Wirken, die Ausstrahlung, das Selbstverständnis um zu ermitteln, zu welcher Gruppe man sich zugehörig fühlt...). Es wird, so sehe ich das, vom Gesamtkonzern darauf geachtet, dass kein Kollege in Fragen der Weiterentwicklung der Arbeitsmittel, Arbeitsprozessen und branchentypischen Anforderungen alleingelassen wird. Es wird zumindest die Möglichkeit geboten, im direkten Gespräch entsprechende Weiterbildungen zu absolvieren oder durch eine Veränderung der Arbeit innerhalb des Konzerns - soweit organisatorisch möglich - eine Lösung zu finden, die auch für den Arbeitnehmer förderlich und sinnvoll ist.
Lokal kann ich nur wieder hervorheben, wie transparent Entscheidungen kommuniziert, mit welchem Aufwand auch das letzte Bedenken ausgeräumt wird! Im Gesamtkonzern ist der Austausch sicherlich noch leicht verbesserungswürdig - wobei schon sehr viel hier getan ist (so ist mein Eindruck). Bei arbeitstechnischen Fragen, Herausforderungen in vertraglichen und abrechnungstechnischen Angelegenheiten nimmt sich der (lokale) Vorgesetzte immer ausreichend Zeit, sich zu kümmern und eine Lösung herbeizuführen. Der Größe des Konzerns geschuldet, kann es (für den Arbeitnehmer) gefühlt etwas länger dauern - es wird hier aber lösungsorientiert, auf eine Win-Win Situation hinarbeitend, gehandelt.
Technisch gesehen: Es ist an unserem Standort leider noch nicht standardmäßig möglich, einen ergonomisch sinnvollen höherverstellbaren Schreibtisch zu bekommen, aber, bei gesundheitlicher Notwendigkeit ermöglicht es der Konzern schon, nach fachärztlicher Mitwirkung, sich entsprechend mit einem Solchen auszustatten. Also: Jammern auf sehr hohen Niveau! Die Hardware erfüllt seinen Zweck, die Ausstattung mit einer Vielzahl an Monitoren ist bei Bedarf möglich. Das standardgemäß zur Verfügung gestellte Laptop ermöglicht mir eine große Flexibilität in der Auswahl meines konkreten Arbeitsortes - an jedem Arbeitsplatz (auch an anderen Standorten) gibt es eine entsprechende Dockingstation. Möglichkeiten bei der Hilfe der Ausgestaltung des Homeoffice-Arbeitsplatzes gibt es auf jeden Fall - mit dem Vorgesetzten lässt dich gemeinsam eine Lösung finden.
ABER, der Punkt, der dieser Bewertung 3 Sterne kostet: Die entsprechenden Programme, die mir für die Arbeit zur Verfügung stehen, sind ein Haupthindernis für einen effizienten, transparenten und produktiven Arbeitsablauf (dabei meine ich nicht das übliche Officepaket). Hier ist dringend Besserung geboten.
Auf lokaler Ebene ist die Möglichkeit, miteinander zu kommunizieren, immer gegeben. Anfragen und Anmerkungen treffen auf Ohren, die zuhören und handeln - auf jeden Fall ist die Rückmeldung für mich immer nachvollziehbar und transparent.
Durch die Größe des Gesamtkonzerns bedingt, ist die direkte Kommunikation und eine direkte Rückmeldung mit Vorgesetzten und Kollegen in anderen Standorten nicht so optimal wie auf lokaler Ebene. Wenn man aber selbst proaktiv immer wieder nachhakt, erfolgt eine - immer freundliche und lösungsorientierte - Rückmeldung und die Gelegenheit für ein persönlichen Austausch.
Unter Kollegen kann ich es mir nicht besser wünschen - die Hilfsbereitschaft, das Menschliche und die Willkommenskultur gegenüber Neuen ist für mich ideal! Natürlich hängt alles auch von der eigenen Bereitschaft ab, Kontakt aufzunehmen und selbst Hilfe anzubieten wo nötig.
Ich beobachte keinen Unterschied im Umgang untereinander oder miteinander, ob jemand nun weiblich, männlich oder divers ist. Das Miteinander kann ich nur als unkompliziert und freundlich bezeichnen.
Die Aufgaben sind das, was man allgemein in der entsprechenden Branche auch tut: Mitwirken an der Umsatzentwicklung des Gesamtkonzern, sein eigenes "Profit-Center" entsprechend optimieren. Der Weg, dieses zu erreichen, hängt von einem selbst ab - so nimmt man direkten Einfluss auf seine Definition von "Erfolg". Das wiederum macht dann das "interessante" an den Aufgaben aus - eine höchstindividuelle Ausgestaltung eben.
Man hat die Auswahl: Sehe ich mich "nur" als kleines Rad am Wagen des Gesamtkonzerns, oder gestalte ich im Rahmen meiner Möglichkeiten meinen Bereich höchstselbst und nach meinen Vorstellungen? Beides lässt der Gesamtkonzern zu, das Zweite wird dann umso mehr gefördert. Ich sehe mich in meiner persönlichen Gestaltung im Rahmen der zur Verfügung stehenden Arbeitsmittel durchschnittlich gefördert - es kann besser gehen, aber ist noch so im Rahmen, dass ich mir die Aufgaben "interessant" gestalten kann.
Die Weiterbildungsmöglichkeiten, die digitale Transformation
Work-Life-Balance, Gehalt, mangelnde persönliche Wertschätzung
Wertschätzung für das, was die Mitarbeiter tagtäglich leisten: Mehr in die Mitarbeiter investieren, mehr Personal, mehr Gehalt. Es fehlt auch an Barrierefreiheit und Diversität.
Alle Mitarbeiter sind gleich, aber manche sind gleicher als andere. Was einst als Ort der Zusammenarbeit begann, ist nun ein Schauplatz für Machtspiele und blinden Gehorsam. Transparenz wird versprochen, doch am Ende dient alles nur den Interessen der wenigen an der Spitze. Die Regeln ändern sich, wie es den Führungskräften passt. Die Arbeitsatmosphäre ist permanent angespannt, viele sind überarbeitet. Dafür gibt es einen Obstkorb.
Das Image des Journalismus hat sich allgemein gewandelt, das hat weniger mit der VRM zu tun.
Viele Mitarbeiter fühlen sich durch übermäßige Arbeitsbelastung und ständige Erreichbarkeit gestresst. Überstunden sind die Regel, und es gibt wenig Verständnis für persönliche Verpflichtungen.
Es gibt regelmäßig interne Schulungen und einige Programme zur persönlichen Weiterentwicklung. Viele Mitarbeiter haben die Möglichkeit, an Projekten teilzunehmen, die ihre Fähigkeiten erweitern und ihre Karrieren vorantreiben.
Angesichts der hohen Anforderungen und der Qualifikation (Studium plus Volontariat) und der unzähligen unbezahlten Überstunden ist das Gehalt und die Sozialleistungen doch eher mau.
Die VRM setzt auf Nachhaltigkeit. Besonders schön ist das Projekt mit den Bienenstöcken und dem eigenen VRM-Honig.
In stressigen Phasen unterstützen sich die meisten Kollegen. Allerdings wird dieser Zusammenhalt durch interne Konkurrenz und den Druck von oben belastet. Besonders neue Mitarbeiter haben es schwer, sich in die dynamischen Teamstrukturen einzufinden.
Ihre Erfahrung und Kenntnisse werden oft nicht ausreichend gewürdigt. Einige sehr gute Lokaljournalisten haben das Unternehmen verlassen.
Kommunikation wird versucht
Die Shared Offices sind gut ausgestattet und gepflegt. Die meisten Tische sind höhenverstellbar. Die Arbeitsplätze werden über ein Booking-System ausgewählt, feste Arbeitsplätze gibt es nicht. Für das mobile Arbeiten hat jeder seinen eigenen Dienstlaptop und ein Diensthandy. Es fehlt allerdings an Rückzugsorten zum konzentrierten Arbeiten, da durch die offenen Strukturen ständig Unterbrechung herrscht.
Wichtige Informationen kommen zwar an, aber oft spät oder unvollständig. Entscheidungen von oben sind nicht immer klar nachvollziehbar.
insgesamt gut
Mal so mal so. Die Sinnhaftigkeit fehlt oft, manche Themen werden doppelt und dreifach bearbeitet.
Eher angenehm, die Zusammenarbeit mit meiner Teamleitung und auch Abteilungsvorgesetzten ist offen und vertrauensvoll.
Wir sind ein bekanntes zukunftsorientiertes Medienhaus, haben aber deutlich mit den rasanten Entwicklungen im Verlagswesen zu kämpfen, z. B. mit sinkenden Abonnentenzahlen oder ausbleibenden Werbeeinnahmen.
Das dämpft die Stimmung im Unternehmen. Und der ehemals hell leuchtende Medienstern hat etwas von seinem Glanz verloren.
Alles gut - mehr ist nicht zu sagen.
Die Möglichkeiten der Weiterbildung sind definitiv gegeben. Das Unternehmen unterstützt uns Mitarbeitenden in vielerlei Hinsicht.
Die Gehälter werden immer pünktlich ausgezahlt, und ja, es gibt Sozialleistungen, aber die Gehaltsanpassungen bewegen sich schon seit Jahren auf einem sehr niedrigen Niveau.
Mein Arbeitgeber hat ein großes Bewusstsein für Umwelt- und Klimaschutz und engagiert sich dafür. In vielen Bereichen, von Solaranlagen, Umstieg auf E-Mobilität bis Insektenhotels und eigenen Bienenvölkern.
Ich fühle mich in von meinem Team wertgeschätzt und wir haben ein gutes Verhältnis untereinander.
Ich gehöre selbst zu den älteren Kolleginnen und habe positive Erfahrungen mit meinen Kollegen und Kolleginnen gemacht. Ich habe die Möglichkeit, mich intern, aber auch extern weiterzubilden. Fühle mich überhaupt nicht ausgegrenzt wegen meines Alters. Es wurden durchaus auch ältere Kolleginnen und Kollegen eingestellt.
Ich finde meine Chefin klasse. Sie kommuniziert offen und direkt. Für unterschiedliche Meinungen / Bewertungen hat sie ein offenes Ohr. Entscheidungen, die sie trifft, kann man nachvollziehen, da sie sie entsprechend erläutert.
Alles tippi-toppi an meinem Arbeitsplatz
Durch den wöchentlichen Jour Fix fühle ich mich gut informiert.
Ich habe eine Teamleiterin, eine Abteilungsleiterin und eine Geschäftsführerin. Die Aufstiegschancen sind definitiv da.
Ich kann in meinem Arbeitsbereich eigenverantwortlich arbeiten, kann Ideen oder Anregungen zu Optimierungen / Änderungen einbringen, die auch gehört werden.
So verdient kununu Geld.