Es geht in die richtige Richtung!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Was mir persönlich wichtig ist: Ich habe hier das Gefühl, aktiv mitgestalten zu können. Die Möglichkeit, an etwas mitzuarbeiten, das sich weiterentwickelt, motiviert mich – ebenso wie das Vertrauen, das mir dabei entgegengebracht wird. Auch wenn nicht immer alles perfekt ist, schätze ich das Umfeld, das mir die Chance gibt, mich einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und mich dabei fachlich wie persönlich weiterzuentwickeln. Das trägt wesentlich dazu bei, dass ich mich hier wirklich wohlfühlen kann.
Verbesserungsvorschläge
Für die weitere Entwicklung des Unternehmens sehe ich zentrale Handlungsfelder, die in den kommenden Monaten und Jahren gezielt gestärkt werden sollten:
Image und Außenwirkung: Es gilt, das Profil von VR Makler noch mehr zu stärken.
Struktur und Transparenz: Die internen Abläufe und Prozesse sollten klarer, effizienter und nachvollziehbarer organisiert werden.
Mitarbeiterbindung und -entwicklung: Gute, motivierte Mitarbeitende zu halten und zu fördern ist entscheidend.
Personalstabilität: Der gezielte Ausbau der Personaldecke ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor – nicht nur zur Bewältigung der aktuellen Aufgaben, sondern auch zur Sicherung des nachhaltigen Wachstums.
Arbeitsatmosphäre
Auch wenn das Umfeld in den letzten Monaten nicht immer einfach war, haben Unternehmensführung und Mitarbeitende gemeinsam an einem Strang gezogen. Im Ergebnis lässt sich sagen: Die Entwicklung ist insgesamt sehr positiv verlaufen – und wir blicken mit Zuversicht und Teamgeist in die Zukunft.
Image
Das Image des Unternehmens entspricht in der Außenwahrnehmung leider noch nicht dem, was man sich als Mitarbeitender wünschen würde. Ein Grund dafür liegt sicherlich in der derzeitigen Unternehmensgröße.
Hier wäre es aus meiner Sicht hilfreich, die Positionierung und Kommunikation nach außen gezielter weiterzuentwickeln, um die Leistungsfähigkeit und den besonderen Beitrag von VR Makler im genossenschaftlichen Verbund klarer sichtbar zu machen.
Work-Life-Balance
Unser Modell der Zusammenarbeit basiert auf einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Präsenz und Flexibilität: In der Regel gilt eine Präsenzzeit von drei Werktagen pro Woche für den Innendienst, die übrige Arbeitszeit kann im Homeoffice erbracht werden. Dabei werden individuelle Lebenssituationen und besondere Herausforderungen von der Geschäftsleitung, den Führungskräften und dem Kollegenkreis aufmerksam wahrgenommen und nach Möglichkeit berücksichtigt. Im Außendienst gilt Vertrauensarbeitszeit.
Ein besonderes Highlight stellt aktuell die Pilotphase für unseren Innendienst dar: Die Möglichkeit, im Rahmen einer Workation aus dem europäischen Ausland zu arbeiten – ein modernes Signal für Vertrauen und Flexibilität.
Alles in allem ein Arbeitsumfeld, in dem man sich wohlfühlen kann – auch wenn nicht alle Zusatzleistungen schon in vollem Umfang verfügbar sind.
Karriere/Weiterbildung
Im Bereich Weiterbildung wurde in der Vergangenheit spürbarer investiert – das ist positiv und verdient Anerkennung. Insbesondere für einzelne Personen wurden gezielte Angebote geschaffen, die zur fachlichen Weiterentwicklung beitragen.
Gleichzeitig besteht noch Potenzial, die Weiterbildung breiter und strukturierter aufzustellen. Wünschenswert wäre eine Weiterbildungsstrategie, die neben fachlichen Schulungsbausteinen auch praxisnahe Vertriebsformate umfasst – abgestimmt auf die spezifischen Anforderungen von Vertrieb.
Zudem sollte der Fokus künftig weniger stark auf den oft sehr kleinteiligen IDD-konformen Angeboten einzelner Versicherer liegen. Stattdessen könnten zentrale, unternehmensübergreifende Formate mit echtem Mehrwert für die tägliche Arbeit deutlich mehr Wirkung entfalten.
Kollegenzusammenhalt
Im Großen und Ganzen verstehen wir uns als ein starkes Team. Natürlich bringt unsere Struktur mit mehreren Standorten und bundesweit verteilten Aufgabenfeldern auch mit sich, dass der Fokus hin und wieder stärker auf das eigene Umfeld gerichtet ist – was völlig nachvollziehbar und menschlich ist.
Gleichzeitig wäre es an vielen Stellen wünschenswert, wenn wir noch öfter über den eigenen Tellerrand hinausschauen würden, um Synergien besser zu nutzen und voneinander zu profitieren. Trotz dieser Herausforderungen bin ich überzeugt: Die meisten im Unternehmen wissen sehr genau, worauf es ankommt – und arbeiten engagiert daran, unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen.
Vorgesetztenverhalten
In meiner Wahrnehmung agiert die Führung mit einem ausgewogenen Blick sowohl auf die Mitarbeitenden als auch auf die Unternehmensinteressen. Entscheidungen werden nachvollziehbar getroffen, und es ist spürbar, dass Wert auf eine mitarbeiterorientierte Führung gelegt wird. Natürlich kann es je Führungskraft unterschiede geben, was auch OK ist.
Gleichzeitig ist es wichtig – und aus meiner Sicht auch richtig –, dass dort, wo es notwendig ist, klare Grenzen gesetzt werden. Das schafft nicht nur Struktur, sondern schützt auch die Leistungsträger im Unternehmen davor, dass zu viel Verantwortung einseitig verteilt wird.
Insgesamt empfinde ich den Führungsstil im Unternehmen als verantwortungsbewusst und balanciert. Es gelingt, ein vernünftiges Gleichgewicht zwischen Zielorientierung und Wertschätzung zu wahren – und damit ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das sowohl Orientierung bietet als auch individuelle Stärken fördert. Natürlich gilt auch hier: Kein Mensch ist frei von Fehlern – das schließt Führungskräfte mit ein. Entscheidend ist jedoch, dass etwaige Fehler nicht ignoriert, sondern reflektiert und im besten Fall transparent aufgearbeitet werden.
Arbeitsbedingungen
Die allgemeinen Arbeitsbedingungen im Unternehmen sind insgesamt als solide und funktional zu bewerten. Gleichzeitig zeigt sich an einigen Stellen, dass es standortabhängige Unterschiede gibt – etwa bei Themen wie Kantinennutzung, Gebäudeausstattung oder infrastruktureller Betreuung.
Diese Unterschiede führen gelegentlich zu einem gewissen Ungleichgewicht. Einheitlichere Standards oder abgestimmte Rahmenbedingungen an allen Standorten wären aus meiner Sicht ein hilfreicher Schritt, um das „Wir-Gefühl“ zu stärken. Aktuell fehlt Personal, aber ich vertraue darauf, dass dieses Problem gelöst wird.
Kommunikation
In unserem kleinen Unternehmen mit drei Standorten und einem bundesweit verteilten Vertriebsteam ist es nicht immer einfach, eine hundertprozentig reibungslose Kommunikation zu gewährleisten. Umso beeindruckender ist es, wie sehr sich alle Beteiligten dafür einsetzen, Informationen zeitnah und transparent weiterzugeben. Durch regelmäßige Abstimmungsrunden, gezielte Team-Updates und den Einsatz digitaler Tools sorgen wir dafür, dass jede Kollegin und jeder Kollege stets über die für den Erfolg entscheidenden Themen informiert ist.
Gehalt/Benefits
Das Unternehmen bietet bereits eine Vielzahl an Sozialleistungen, die den Arbeitsalltag spürbar unterstützen und einen wichtigen Beitrag zur Mitarbeiterzufriedenheit leisten. Auch wenn das eine oder andere im Einzelfall noch fehlt, ist die grundsätzliche Ausrichtung positiv – und sie war für mich persönlich auch ein Beweggrund, Teil dieses Unternehmens zu werden. Gleichzeitig wäre es wünschenswert, wenn sich die angebotenen Sozialleistungen perspektivisch noch stärker an den etablierten Standards der Konzernmutter R+V Versicherung orientieren würden. Eine Angleichung – zumindest in wesentlichen Punkten – würde nicht nur die Attraktivität als Arbeitgeber weiter stärken, sondern auch die Identifikation mit dem Konzernverbund fördern.