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27 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,3Weiterempfehlung: 59%
Score-Details

27 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Gutes Team, schlechte Strukturen

1,8
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei VSD-Verbund sozialer Dienste gGmbH in Bohmte gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

• Strukturelle Personalprobleme durch konkrete Maßnahmen lösen (Springerpool, verlässliche Zeitarbeitsanbindung, häuserübergreifender Ausgleich), statt Belastung auf Fachdienste oder das Team abzuwälzen
• Meldungen von Missständen und Gefährdungsanzeigen konsequent und zeitnah ernst nehmen und bearbeiten, statt erst bei Eskalation zu reagieren
• Erreichbarkeit und Verantwortungsübernahme auf Ebene der pädagogischen Leitung deutlich verbessern
• Einhaltung von Arbeitszeit- und Pausenregelungen sicherstellen, um Dauerüberlastung zu vermeiden
• Vergütung an tatsächliche Arbeitsbelastung und Verantwortung anpassen
• Karriere- und Aufstiegsmöglichkeiten transparenter gestalten und ausbauen
• Führungskräfte durch bessere strukturelle Rahmenbedingungen unterstützen und halten, statt sie – wie im Fall der positiv erlebten Leitung – bereits in der Probezeit zu verlieren
• Bei notwendigen betrieblichen Entscheidungen (z.B. Kündigungen) die Vorgeschichte und den Einsatz der Mitarbeitenden angemessen würdigen und fair kommunizieren

Arbeitsatmosphäre

Dauerüberlastung. Kritisch zu bewerten ist, dass die pädagogische Leitung und die Geschäftsführung die geäußerten Bedarfe des Teams sowie der betreuten Jugendlichen wiederholt nicht in angemessenem Maße ernst genommen haben. Anstatt struktureller Lösungen – insbesondere im Bereich der Personalausstattung – wurde die Verantwortung für die Bewältigung von Belastungssituationen zunehmend an externe Fachdienste delegiert. Diese Fachdienste wurden zwar in Anspruch genommen, konnten die zugrundeliegende strukturelle Problematik des Personalmangels jedoch nicht auffangen. Im Ergebnis führte dies nicht zu einer Entlastung, sondern band zusätzliche zeitliche und energetische Ressourcen, ohne dass die eigentliche Ursache – unzureichende personelle Ausstattung – adressiert wurde. Die Verantwortung für die Verbesserung personeller Strukturen wurde damit faktisch auf die Mitarbeitenden und die in Anspruch genommenen Fachdienste verlagert, anstatt sie als Organisationsverantwortung des Trägers wahrzunehmen.

Work-Life-Balance

Auch diese Belastungssituation wurde von der pädagogischen Leitung bagatellisiert. Statt die strukturellen Ursachen anzuerkennen, wurde wiederholt behauptet, dem Team mangele es an Zusammenhalt und gegenseitiger Unterstützungsbereitschaft – eine Zuschreibung, die den tatsächlichen Gegebenheiten nicht entsprach und angesichts des nachweislich hohen Einsatzes der Mitarbeitenden als demotivierend erlebt wurde.

Private Termine mussten regelmäßig kurzfristig abgesagt werden. Der Dienstantritt war wiederholt mit der Unsicherheit verbunden, ob eine pünktliche Ablösung erfolgen oder der Dienst sich im Zweifel auf bis zu 24 Stunden ausdehnen würde. Eine Wahrnehmung persönlicher Erholungszeiten war unter diesen Bedingungen faktisch nicht möglich – Work-Life-Balance war in dieser Einrichtung nicht gegeben.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

In diesem Bereich zeigte sich ein durchwachsenes, aber nicht durchweg negatives Bild. Positiv hervorzuheben ist, dass beim Einkauf erkennbar darauf geachtet wurde, Produkte zu beziehen, die unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt wurden – ein Aspekt sozialer Verantwortung, der auf Trägerebene durchaus wahrgenommen wurde.

Die konkrete Vermittlung von Umwelt- und Sozialbewusstsein im pädagogischen Alltag mit den Jugendlichen blieb hingegen weitgehend der Eigeninitiative der jeweiligen Wohngruppe überlassen, ohne dass hierzu einheitliche trägerseitige Konzepte oder verbindliche Vorgaben erkennbar gewesen wären. In der Gesamtschau ist dieser Bereich daher als mittelmäßig ausgeprägt zu bewerten – ansatzweise vorhanden, aber ausbaufähig und nicht systematisch verankert.

Karriere/Weiterbildung

Im Bereich Weiterbildung ist eine klar positive Bewertung angebracht: Es besteht ein umfangreiches Angebot an internen Fortbildungen. Auch Anfragen für externe Weiterbildungen werden nach eigener Einschätzung überwiegend positiv beschieden, wobei dies nicht abschließend beurteilt werden kann. In diesem Teilbereich: 5 von 5 Punkten.

Deutlich schwächer stellt sich der Bereich Karriereentwicklung dar. Konkrete Aufstiegsmöglichkeiten bzw. eine erkennbare Karriereleiter sind kaum vorhanden. In diesem Teilbereich: 2 von 5 Punkten.

Vorgesetztenverhalten

Die Geschäftsführung war erreichbar, rief zuverlässig zurück und nahm sich Zeit für Anliegen des Teams. Die pädagogische Leitung hingegen war kaum erreichbar, bagatellisierte klar belegte Problemlagen und wies Verantwortung wiederholt von sich, statt gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Eine einzelne pädagogische Leitung war demgegenüber fachlich wie menschlich überzeugend – verließ die Einrichtung jedoch bereits in der Probezeit wieder, was Fragen zu den strukturellen Rahmenbedingungen für Führungskräfte aufwirft.
Trotz wiederholter, klar dokumentierter Meldungen von Missständen (u.a. Gefährdungsanzeigen, dringende Bitten der FBL um Unterstützung) erfolgte über längere Zeit keine adäquate Reaktion – bis die Situation eskalierte und die Wohngruppe geschlossen werden musste. Im Anschluss wurde das gesamte Team, das sich durchgehend für das Wohl der Jugendlichen eingesetzt und die Organisation vorab gewarnt hatte, betriebsbedingt gekündigt. Eine vermeidbare Eskalation, deren Konsequenzen einseitig auf die Belegschaft abgewälzt
In der Gesamtschau überwog beim Vorgesetztenverhalten fehlende Verantwortungsübernahme und mangelnde Wertschätzung gegenüber den berechtigten Anliegen des Teams.

Arbeitsbedingungen

Aufgrund der unzureichenden Personaldecke sowie der beschriebenen Wochenarbeitszeiten von bis zu 60 Stunden fehlte es durchgehend an den Rahmenbedingungen für eine gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung.

Konkret bestand über weite Strecken kein geeigneter Pausenraum. Pausen konnten, wenn überhaupt, kaum in einem angemessenen Rahmen wahrgenommen werden – dies steht im Widerspruch zu den arbeitsschutzrechtlichen Mindestanforderungen an Ruhe- und Erholungszeiten während der Arbeitszeit und stellt aus arbeitsmedizinischer wie pädagogischer Sicht eine erhebliche Belastung dar, insbesondere angesichts der ohnehin hohen psychischen Beanspruchung in der intensivpädagogischen Arbeit mit traumatisierten Jugendlichen.

Die strukturelle Überlastung wirkte sich damit nicht nur auf die zeitlichen Ressourcen, sondern auch auf die grundlegenden räumlichen und gesundheitsbezogenen Arbeitsbedingungen aus.

Kommunikation

Die Kommunikation mit der Geschäftsführerin wurde als verlässlich und wertschätzend erlebt. Anliegen wurden zeitnah aufgenommen, Rückrufe erfolgten zuverlässig, und es wurde erkennbar Zeit investiert, um sich mit den geschilderten Anliegen auseinanderzusetzen.

Deutlich gegensätzlich stellte sich die Kommunikation mit dem Geschäftsführer und der pädagogischen Leitung dar. Diese waren in der Regel kaum erreichbar, Rückrufe blieben überwiegend aus. Vom Team klar benannte und belegbare Problemlagen wurden inhaltlich nicht ernst genommen, sondern wiederholt bagatellisiert bzw. in ihrer Relevanz heruntergespielt. Auch bei nachweislich dokumentierten Sachverhalten wurde deren Richtigkeit in Abrede gestellt. Dies wurde vom Team als Gaslighting erlebt: Die eigene Wahrnehmung und die vorliegende Faktenlage wurden trotz Beleglage systematisch infrage gestellt. In der Konsequenz entstand der Eindruck, dass Verantwortung aktiv delegiert bzw. von sich gewiesen wurde, anstatt Problemlagen anzuerkennen und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten.

Gehalt/Benefits

Positiv zu erwähnen ist das Angebot an Zusatzleistungen: Mitarbeitende konnten aus mehreren Benefit-Optionen auswählen und erhielten darüber hinaus noch zusätzliche Benefits – dieser Baustein war insgesamt ordentlich ausgestaltet.

Das Grundgehalt selbst steht jedoch in einem deutlichen Missverhältnis zur tatsächlich erbrachten Arbeitsleistung und den damit verbundenen Belastungen. Unter regulären Arbeitsbedingungen – d.h. bei angemessener Personalausstattung, eingehaltener Arbeitszeit und ohne die beschriebene Dauerüberlastung – wäre die Vergütung möglicherweise als angemessen zu bewerten. Angesichts der tatsächlichen Bedingungen – regelmäßige 60-Stunden-Wochen, Dauervertretung nicht besetzter Dienste, fehlende Pausen und hohe psychische Belastung – steht das Gehalt jedoch in keinem angemessenen Verhältnis zur geforderten Leistung.

Interessante Aufgaben

Die pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist als solche zweifellos interessant und erfüllend – die Entwicklung individueller Unterstützungsmaßnahmen, der Schutzauftrag sowie die Begleitung junger Menschen in ihrer Entwicklung machen den Kern der Tätigkeit aus und motivieren grundsätzlich zur Arbeit in diesem Feld.

Dieser Umstand ist jedoch in erster Linie der Profession und dem Arbeitsfeld selbst geschuldet und nicht auf ein besonderes Engagement des Arbeitgebers zurückzuführen.


Image

Kollegenzusammenhalt

Gleichberechtigung

3Hilfreichfinden das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Lars HerrmannReferent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Hallo,
du schilderst deine Kritik ausführlich, aber wir haben an einigen Stellen eine andere Wahrnehmung & müssen in manchen Punkten entschieden widersprechen. Eine Wohngruppe schließen zu müssen ist eine harte Entscheidung, aber sie war unter den aktuellen Umständen leider unumgänglich. Dass dies zu Frust und zu diesem negativen Bild führt, ist verständlich. Wir wünschen dir dennoch alles Gute!

Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Mitdenken ist hier Programm. Wer nur meckern will, wird hier nicht glücklich. Man muss es mögen – ich tue es!

4,2
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei VSD-Verbund sozialer Dienste gGmbH in Bad Essen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Persönlich schätze ich am meisten im VSD meinen Rahmen, in dem ich sehr frei wirken kann und das große Vertrauen, das mir vor allem von der doppelten Geschäftsleitung entgegengebracht wird. Ich kann hier tatsächlich eine Menge Eigenverantwortung in meinem Job leben. Wer Ideen einbringt, Verantwortung übernehmen möchte und bereit ist, über den eigenen Aufgabenbereich hinaus mitzudenken, bekommt meiner Meinung nach schon Möglichkeiten und den dafür nötigen Freiraum, genau das zu tun!

Gleichzeitig erlebe ich meine Leitungen, mit ihren Ecken und Kanten, auch als Mentoren, die mich fachlich und auch emotional fördern, fordern, manchmal bremsen müssen, oft machen lassen und unterstützen, wenn es darauf ankommt.
Jemand wie ich, mit einer etwas anderen Art zu denken und zu arbeiten werde nicht vorschnell bewertet, sondern vor allem an meinen Fähigkeiten, meiner Haltung und meinem Beitrag gemessen. Nicht für jeden funktioniert dieselbe Arbeitsweise gleich gut und dort, wo es möglich ist, wird darauf Rücksicht genommen. Ich selbst arbeite, durch mein eher unkonventionelles Betriebssystem im Kopf, sehr schnell, ideenreich und oft mit viel Begeisterung. Starre Abläufe oder dauerhaft gleichbleibend, abrufbare Leistungsniveaus entsprechen nur schwer meiner Arbeitsweise.

Gleichzeitig weiß mein Umfeld aber auch, ob Leitungen oder Kolleg:innen, dass auf mich Verlass ist, dass ich Lösungen finde, Verantwortung übernehme und Dinge voranbringe. Ich habe nicht oft das Gefühl, mich stark verstellen zu müssen. Meine Ecken und Kanten werden akzeptiert, ohne dabei den Blick auf das zu verlieren, was ich fachlich leiste. Diese Haltung empfinde ich als außergewöhnlich wertvoll und habe ich selten woanders so erlebt. Natürlich bedeutet diese Freiheit auch viel Verantwortung. Wer Gestaltungsspielräume möchte, muss sie auch konstruktiv nutzen, offen kommunizieren, sich damit arrangieren, dass manchmal Dinge auch nicht so laufen wie man es selber gerne hätte, diese Akzeptanz der Eigenheiten auch anderen entgegenbringen und bereit sein, Veränderungen mitzugestalten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ein so großer sozialer Träger mit zahlreichen Einrichtungen, unterschiedlichen Berufsgruppen und vielen gesetzlichen Rahmenbedingungen lässt sich einfach nicht mit einem klassischen Wirtschaftsunternehmen vergleichen.
Nicht jede Entscheidung ist leicht, kurzfristig umsetzbar oder für jeden einzelnen immer subjektiv die Beste. Auch wenn sie hier und da nicht auf Anhieb verstanden werden oder sogar nerven, brauchen auch wir Mitarbeitende etwas Vertrauen.

Aus meiner Sicht wird oft unterschätzt, welchen Einfluss auch wir Mitarbeitenden selbst auf die Unternehmenskultur haben. Wer Veränderungen grundsätzlich ablehnt, Verantwortung möglichst vermeidet oder "Schuld" ausschließlich bei anderen sucht, erschwert Entwicklung ebenso wie unklare Prozesse oder stellenweise uneinheitliche Leitungen. Eine gute Arbeitskultur entsteht immer im Zusammenspiel aller Beteiligten.

Verbesserungsvorschläge

Ich persönlich schlage strukturell vor, aufgrund der Größe des Verbundes, vielleicht noch etwas eindeutigere Zuständigkeiten festzulegen, diese dann auch einzufordern sowie den weiteren Ausbau von Digitalisierung zu verfolgen. Das würde langfristig vermutlich viele Abläufe noch mehr vereinfachen und bessere Transparenz schaffen. Aber der VSD ist da bereits auf dem richtigen Weg, wie ich finde.

Gleichzeitig würde ich mir auch wünschen, dass Leitungen, über alle Bereiche hinweg, eine noch einheitlichere Haltung zu ihrer Rolle entwickeln und leben. Ebenso wichtig erscheint mir aber auch, dass Unternehmenskultur nicht allein durch Leitungskräfte entsteht. Sie lebt auch von Mitarbeitenden, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, sich auf Veränderungen einzulassen, konstruktiv und ehrlich Rückmeldung zu geben und aktiv an Lösungen mitzuwirken, statt über Probleme zu klagen. Veränderungen gelingen halt nur gemeinsam.

Dort, wo Einzelne auf Kosten anderer arbeiten, Zusammenarbeit durch respektloses Verhalten erschweren oder wiederholt Verantwortung vermeiden, wünsche ich mir gleichzeitig ein konsequenteres Handeln. Dabei spreche ich ausdrücklich nicht von persönlichen Tiefs oder Krankheiten. Wertschätzung bedeutet für mich auch, diejenigen zu schützen, die zuverlässig Verantwortung übernehmen und leisten.

Arbeitsatmosphäre

Vertrauen und ein respektvoller Umgang, sofern man sich auch selbst respektvoll verhält, prägen aus meiner Sicht den Arbeitsalltag. Das schafft für mich ein Umfeld, in dem ich mich fachlich wie persönlich gut entfalten kann.

Image

Ich finde der VSD entwickelt sich kontinuierlich weiter und schaut auch mal dorthin, wo es wehtut. Sicher, das schnelle Wachstum bringt Herausforderungen mit sich und es ist nicht immer alles "perfekt", aber wo ist das schon? Es gibt diese Tage da ist gefühlt jeder gestresst, vom Azubi bis zur Geschäfstleitung, - es ist mal jemand kurz angebunden; es gibt irgendwo wieder was zu klären. Wir sind alle nur Menschen, die am Ende für und mit Menschen arbeiten. Jeder einzelne von uns macht Fehler und das ist auch vollkommen okay.

Work-Life-Balance

Soziale Arbeit ist und bleibt einfach anspruchsvoll. Es gibt Phasen mit relativ hoher Belastung und vielen oder zusätzlich ganz neuen Themen, die dann oft gleichzeitig anfallen, und teilweise unterschiedlich motiviert bearbeitet werden. Somit ensteht gelegentlich eine Dysbalance zwischen dem Arbeitspensum von Mitarbeitenden. Gleichzeitig bekomme ich selbst aber auch flexible Arbeitsmöglichkeiten in Zeit, Ablauf und Einteilung geboten und ein hohes Maß an Vertrauen der beiden Geschäftsleitungen. Für mich ist das insgesamt ein sehr fairer Ausgleich!

Karriere/Weiterbildung

Wer Eigeninitiative zeigt und Verantwortung übernimmt, bekommt diese Entwicklungsmöglichkeiten auch. Engagement wird wahrgenommen und Weiter- oder Fortbildungen grundsätzlich unterstützt.

Gehalt/Benefits

Ich finde die Vergütung fair und es gibt sinnvolle Zusatzleistungen, die stetig ergänzt oder neu bewertet werden. Natürlich gibt es auch hier und da Entwicklungsmöglichkeiten, insgesamt empfinde ich das Gesamtpaket jedoch als stimmig.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Der soziale Auftrag ist meiner Auffassung nach nicht nur Teil unserer Außendarstellung, sondern im Arbeitsalltag auch spürbar. Wirtschaftlichkeit, Menschlichkeit und gesellschaftliche Verantwortung müssen im VSD, wie auch in vielen anderen Betrieben, immer wieder neu ausbalanciert werden, sodass das Arbeitsumfeld für jede beschäftigte Person tragbar bleibt. Das ist mitunter ein ganz schön großer Drahtseilakt und keine leichte Aufgabe, wie ich finde.

Kollegenzusammenhalt

Ich habe einige sehr hilfsbereite und engagierte Kolleg:innen. Gleichzeitig lebt ein gutes Miteinander immer von Gegenseitigkeit, ganz unabhängig der Hierarchie. Wer selbst ehrlich und offen kommuniziert und andere respektvoll behandelt, bekommt dies in der Regel auch zurück.

Umgang mit älteren Kollegen

Erfahrung wird im VSD wertgeschätzt und gleichzeitig neuen Mitarbeitenden und kreativen Ideen der nötige Raum gegeben. Ich sehe generationenübergreifend keinen Unterschied im Umgang.

Vorgesetztenverhalten

Ingesamt nehme is es so wahr, dass Leitung allgemein im VSD teilweise unterschiedlich gelebt und auch erlebt wird.

In meinem Fall schenken mir meine Leitungen eher Vertrauen als Kontrolle, wofür sie im Austausch Leistung und Eigenmotivation erhalten. Es bedingt sich einfach gegenseitig.

Eigenverantwortliches Arbeiten wird, soweit mir bekannt, auch ausdrücklich gewünscht. Allerdings bedarf das aus meiner Sicht einer intrinsischen Arbeitsweise, eigener Lösungsorientierung, den Mut ehrliche, konstruktive Rückmeldung zu geben, (statt hinter vorgehaltener Hand zu reden), manchmal ein wenig wohlwollender Hartnäckigkeit und ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein.

Ich bin sehr dankbar für den Gestaltungsspielraum, den ich somit im Gegenzug bekomme.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen entwickeln sich kontinuierlich weiter. Digitalisierung, Automatisierung und Prozessoptimierung werden bereits vorangetrieben und haben noch ein bisschen Luft nach oben. Gleichzeitig ist und bleibt der VSD nun mal ein sozialer Träger, viele Abläufe sind deshalb oft komplexer als in klassischen Wirtschaftsunternehmen, brauchen Zeit und auch Bereitschaft aller den "Change" mitzugehen.

Kommunikation

Man merkt schon, dass der Verbund stark gewachsen ist. Informationen oder Zuständigkeiten sind dadurch nicht immer auf Anhieb eindeutig oder kommen richtig an. Positiv finde ich jedoch, dass diese Themen gesehen und kontinuierlich bearbeitet werden.

Gleichberechtigung

Unterschiede in Geschlecht, Alter, Herkunft o.ä. spielen in meinem Arbeitsalltag, überhaupt keine Rolle - im positiven Sinne!

Wir haben Leitungen und Mitarbeitende jedes Geschlechts, Alters, unterschiedlicher Herkunft, Teilzeit/Vollzeit Modelle, Alleinerziehende uvm. Ich habe sogar den Eindruck gewonnen, dass eine gewisse Individualität grundsätzlich, sofern natürlich integrierbar, als Ressource verstanden wird. Nicht jeder entfaltet sein Potenzial unter denselben Bedingungen. Wo es möglich ist, wird darauf Rücksicht genommen. Individuelle Bedürfnisse werden, soweit es der Arbeitsalltag zulässt und man sie kommuniziert, berücksichtigt.

Interessante Aufgaben

Wer gestalten möchte, findet hier, meiner Ansicht nach, viele gute Möglichkeiten. Die Aufgaben sind vielseitig und entwickeln sich mit dem Verbund weiter.

Sicher, die Aufgaben können schon auch schnell mal Überhand nehmen, da muss man gelegentlich gute Selfcare betreiben, sich selbst im Blick behalten oder auch Grenzen gegenüber Leitung und Kolleg:innen kommunizieren. Die Geschäftsleitungen sind aber, meiner Wahrnehmung nach, immer bereit sich neue Ideen und Ansätze anzuhören und ggf. nach Abwägung anderer Kriterien in Betracht zu ziehen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Lars HerrmannReferent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Vielen Dank für deine ausführlichen und reflektierten Gedanken zu den einzelnen Themen. Wir freuen uns über dein Feedback und wünschen dir weiterhin schöne Momente und viel Freude bei der Arbeit!

Ein moderner Arbeitgeber mit Blick nach vorne

4,6
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei VSD-Verbund sozialer Dienste gGmbH in Bad Essen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gut am Arbeitgeber finde ich die Offenheit für Veränderungen, die kurzen Entscheidungswege und die Möglichkeit, sich mit eigenen Ideen einzubringen. Potenziale von Mitarbeitenden werden erkannt und gefördert. Besonders schätze ich, dass der pädagogische Auftrag und das Wohl der Kinder und Jugendlichen im Mittelpunkt stehen und gleichzeitig viel Wert auf die Weiterentwicklung der Mitarbeitenden gelegt wird.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Natürlich gibt es auch in diesem Unternehmen Themen, die weiterentwickelt werden können – das ist aus meiner Sicht aber ganz normal und gehört zu einem modernen Arbeitgeber dazu. Entscheidend ist für mich, dass Veränderungen angestoßen werden und man bereit ist, sich weiterzuentwickeln. Einen einzelnen Punkt, den ich pauschal als „schlecht“ bezeichnen würde, gibt es für mich deshalb nicht. Insgesamt überwiegen die positiven Erfahrungen deutlich.

Verbesserungsvorschläge

Den begonnenen Wandel konsequent weiterführen und bestehende Strukturen regelmäßig auf ihre Praxistauglichkeit überprüfen. Führung, Mentoring, Ombudschaft, Kriseninterventionsdienst und interne Prozesse sollten kontinuierlich evaluiert und an die heutigen Anforderungen der unterschiedlichen Unternehmensbereiche angepasst werden. Weniger Fokus auf formale Details und mehr Raum für fachliche Qualität, Eigenverantwortung und situationsorientiertes Handeln würden aus meiner Sicht die tägliche Arbeit zusätzlich stärken. Gleichzeitig sollte die Wertschätzung für Mitarbeitende im Arbeitsalltag noch sichtbarer werden. Wertschätzung sollte dabei weiterhin ein zentraler Bestandteil der Unternehmenskultur sein – und zwar im Miteinander aller Beteiligten, nicht nur in eine Richtung.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist herzlich, wertschätzend und geprägt von einem respektvollen Miteinander. Neue Mitarbeitende werden offen aufgenommen und auch kleine Gesten der Anerkennung gehören zum Alltag. Gleichzeitig werden Herausforderungen offen angesprochen und gemeinsam nach Lösungen gesucht.

Image

Das Image des Unternehmens wird aus meiner Sicht seinen tatsächlichen Stärken nicht immer gerecht. In meiner gesamten beruflichen Laufbahn ist dies der erste Arbeitgeber, der Potenziale von Mitarbeitenden erkennt, Beteiligung aktiv fördert und Veränderungen mutig angeht. Wer sich mit Ideen einbringen und Verantwortung übernehmen möchte, erhält die Möglichkeit dazu. Besonders überzeugt mich, dass der pädagogische Auftrag und das Wohl der jungen Menschen konsequent im Mittelpunkt stehen.

Work-Life-Balance

Eine gute Work-Life-Balance wird bewusst unterstützt. Die Anforderungen des Arbeitsfeldes lassen sich nicht immer beeinflussen, der Umgang damit jedoch schon. Belastungen können offen angesprochen werden und stoßen auf Verständnis. Dabei wird gemeinsam nach Lösungen gesucht, die für Mitarbeitende und Einrichtung gleichermaßen tragfähig sind.

Karriere/Weiterbildung

Karriere- und Weiterbildung haben einen hohen Stellenwert. Neben einem umfangreichen internen Fortbildungsprogramm wird auch kurzfristig auf aktuelle Themen und Bedarfe reagiert. Durch das eigene Coaching sowie interne Fortbildungsangebote können Inhalte praxisnah und situationsorientiert vermittelt werden. Wer sich fachlich oder persönlich weiterentwickeln möchte, findet dafür vielfältige Möglichkeiten und wird dabei unterstützt.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt orientiert sich am TVöD und ist aus meiner Sicht fair und leistungsgerecht. Zusätzlich werden die Benefits kontinuierlich weiterentwickelt. Besonders im Bereich Gesundheitsförderung kommen immer wieder neue Angebote hinzu, sodass man merkt, dass auch das Wohlbefinden der Mitarbeitenden zunehmend in den Fokus rückt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umwelt- und Sozialbewusstsein spielen im Unternehmen eine wichtige Rolle. Nachhaltigkeit wird bei Entscheidungen mitgedacht, beispielsweise durch einen bewussteren Einkauf und den Fokus auf verantwortungsvolle Beschaffung. Es wird versucht, ökologische und soziale Verantwortung auch im Arbeitsalltag umzusetzen.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt lebt vom Engagement der einzelnen Mitarbeitenden. Wer offen auf andere zugeht und sich einbringt, findet schnell Unterstützung und einen guten Austausch. Trotz unterschiedlicher Persönlichkeiten und Arbeitsweisen steht das gemeinsame Ziel stets im Vordergrund.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen ist respektvoll und wertschätzend. Viele Mitarbeitende sind dem Unternehmen seit vielen Jahren verbunden – ein Zeichen dafür, dass Erfahrung, Fachwissen und Beständigkeit einen hohen Stellenwert haben.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten unterscheidet sich je nach Führungsebene. Die Geschäftsführung ist präsent, ansprechbar und ermöglicht schnelle, unkomplizierte Entscheidungen. Bei der pädagogischen Leitung sehe ich hingegen Potenzial, den Fokus noch stärker auf wertschätzende Kommunikation, Empathie und die Begleitung der Mitarbeitenden zu legen. Beides zusammen würde die Zusammenarbeit aus meiner Sicht nachhaltig stärken.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind natürlich vom jeweiligen Arbeitsbereich abhängig. Gleichzeitig wird großer Wert auf Arbeits- und Gesundheitsschutz, die Einhaltung von Arbeitszeiten und verlässliche Rahmenbedingungen gelegt. Das ist aus meiner Sicht nicht selbstverständlich und schafft eine gute Grundlage für den Arbeitsalltag.

Kommunikation

Die Kommunikation ist offen und von kurzen Wegen geprägt. In einem Unternehmen dieser Größe gibt es unterschiedliche Kommunikationsstile, insgesamt erlebe ich den Austausch jedoch als wertschätzend, lösungsorientiert und auf Augenhöhe.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung ist im Arbeitsalltag selbstverständlich. Entscheidungen orientieren sich an Kompetenzen, Qualifikationen und Engagement – unabhängig von Geschlecht, Alter oder Herkunft. Unterschiedliche Perspektiven werden respektiert und als Bereicherung wahrgenommen.

Interessante Aufgaben

Interessante Aufgaben und Entwicklungsmöglichkeiten sind vorhanden. Wer Eigeninitiative zeigt und Verantwortung übernehmen möchte, erhält die Chance, sich mit seinen Stärken einzubringen und neue Aufgabenfelder zu übernehmen. Kompetenzen werden wahrgenommen und gezielt gefördert.

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Arbeitgeber-Kommentar

Lars HerrmannReferent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Herzlichen Dank für deine ausführliche und reflektierte Bewertung! Wir freuen uns über deine konstruktiven Anmerkungen und werden weiter an unserer Struktur arbeiten.

Guter Arbeitgeber, faire Arbeitsbedingungen, viel Potential für gute Pädagogik

4,7
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei VSD-Verbund sozialer Dienste gGmbH in Bohmte gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

S.o.
Ich finde das die GF sehr nahbar ist und sich, egal für wen und in welcher Position, Zeit nimmt. Das kenne ich so nicht und finde das sehr bemerkenswert. Auch die Qualität der Päd. Arbeit wird kontinuierlich verbessert und durch viele Angebote sollen alle Mitarbeitenden mitgenommen werden. Schade, das manche

Verbesserungsvorschläge

Ich finde es sehr schade, dass viele Mitarbeitende die positiven Veränderungen nicht sehen. In den letzten zwei Jahren hat sich viel verändert, wir werden moderner und konkurrenzfähig. Neue pädagogische Ansätze werden gelebt und vorangetrieben, auch wenn das für manche unbequem ist. Ich empfinde das als sehr positiv

Arbeitsatmosphäre

Ich gehe gerne zur Arbeit, ich mag meine Team und die Menschen mit denen ich täglich zu tun habe

Image

Leider viel schlechter als verdient

Work-Life-Balance

Klappt gut für mich

Karriere/Weiterbildung

Ich habe die Erfahrung gemacht das ich diverse Fortbildungen machen durfte und die GF Interesse daran hatte, das Mitarbeitende sich weiterbilden

Gehalt/Benefits

Geld geht ja immer mehr; ist ok, aber es wurde sich ja von der Mehrheit die Anlehnung an den Tarif gewünscht

Kollegenzusammenhalt

Ich hab ein tolles Team auf das ich mich wirklich verlassen kann.

Vorgesetztenverhalten

Ich komme mit meinen aktuellen Vorgesetzten sehr gut zurecht

Arbeitsbedingungen

Ich erlebe die GF so, dass sie versuchen gute Arbeitsbedingungen zu schaffen, auch mal individuell und orientiert an dem, was der MA braucht

Kommunikation

Manchmal gehen Dinge unter, manchmal bewusst, manchmal passiert das eben- wir sind alles nur Menschen.

Interessante Aufgaben

Vielfältig und abwechslungsreich


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Lars HerrmannReferent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Vielen Dank für deine Bewertung und deine Gedanken zu den einzelnen Punkten!

Nicht zu empfehlen

1,1
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei VSD-Verbund sozialer Dienste gGmbH in Bohmte gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

-

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ambivalenz und Mitarbeiterschutz

Verbesserungsvorschläge

Wirken unerwünscht. Keine Mitarbeiter Vertretung vorhanden etc.

Arbeitsatmosphäre

Druck von Oben

Image

-

Work-Life-Balance

Stundenreduzierungen werden hinaus gezögert etc

Karriere/Weiterbildung

Wird an Unternehmensbindung geknüpft

Gehalt/Benefits

Schlechter als vorher ... schlechter als nachher

Umwelt-/Sozialbewusstsein

-

Kollegenzusammenhalt

Wirkt nicht gewollt

Umgang mit älteren Kollegen

-

Vorgesetztenverhalten

Puh

Arbeitsbedingungen

-

Kommunikation

Hierarchisch

Gleichberechtigung

-

Interessante Aufgaben

Geht

3Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Lars HerrmannReferent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

So eine Bewertung ist leider gar nicht hilfreich. Wir wünschen dir trotzdem, dass du bei deinem nächsten Arbeitgeber dein Glück findest.

Gute Arbeit mit Sinn, überwiegend gute Leute, aber die Haltung der Führung müsste sich schon verändern.

3,2
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei VSD-Verbund sozialer Dienste gGmbH in Bad Essen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Viele wirklich gute und engagierte Mitarbeiter, sinnvolle Aufgaben und grundsätzlich viele Möglichkeiten, etwas zu bewegen. Auch der Geschäftsführer hatte viele gute Ideen und hat einiges in all den Jahren aufgebaut, auch wenn er oft etwas sprunghaft ist. Eigentlich sind aber sehr viele Voraussetzungen da, um ein richtig guter Arbeitgeber zu sein. Es müsste nur wieder mehr Vertrauen in die Mitarbeiter und deren Fachwissen geben und weniger Vetternwirtschaft.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Zu viel Entscheidung über die Hierarchien, obwohl man das Gegenteil behauptete, und teilweise zu wenig Vertrauen in die eigenen Leute. Diese wurden für bestimmte Aufgaben eingestellt, konnten ihr Wissen dann aber nicht immer wirklich einsetzen. Mir fehlte außerdem eine klare Aufgabenteilung in der Geschäftsführung. Die neuere Geschäftsführung hat sich aus meiner Sicht zu stark in wirtschaftliche und administrative Themen eingemischt, obwohl dort andere deutlich mehr Fachwissen hatten. Die reine Position als Geschäftsführung sollte fachliche Kompetenz nicht einfach ersetzen oder übertrumpfen können.
Schade fand ich vor allem, dass der langjährige Geschäftsführer da zumindest sichtbar kaum gegengesteuert hat. Gerade von ihm hätte ich aufgrund seiner Erfahrung mehr professionelles Handeln erwartet.

Verbesserungsvorschläge

Könnte eigentlich ein richtig guter Arbeitgeber sein. Dafür müsste aber der langjährige Geschäftsführer wieder mehr auf ausgebildete Leute mit Fachwissen vertrauen, egal ob lange dabei oder neu, und die dann auch mal machen lassen. Eine klare und nachvollziehbare Aufteilung würde meiner Meinung nach viel mehr bringen, vorallem da die zweite Geschäftsführung keine wirtschaftlichen Kenntnisse hat. Die neuere Geschäftsführung sollte sich stärker auf pädagogische Themen konzentrieren und wirtschaftliche und administrative Themen auch den Leuten überlassen können, die dafür eingestellt wurden und das entsprechende Fachwissen haben. In meinen Augen wäre sie eine bessere pädagogische Leitung als eine Geschäftsführung, die einfach kaufmännisches Denken braucht.
Gerade in der Verwaltung eines Betriebes mit 500 Leuten sollte nicht am Ende das Argument "Geschäftsführung entscheidet weil sie Geschäftsführung ist" mehr zählen als die fachliche Einschätzung der zuständigen Mitarbeiter, vorallem wenn keine wirkliche Ahnung dazu da ist.
Vom langjährigen Geschäftsführer hätte ich mir außerdem wieder mehr seine eigene Linie gewünscht, so wie vor der Neubesetzung der zweiten Geschäftsführung. Zwei Geschäftsführer müssen nicht immer einer Meinung sein. Unterschiedliche Sichtweisen, nicht nur unter den Geschäftsführern, können einem Unternehmen ja auch guttun und schaffen Vertrauen, sonst glauben Mitarbeiter die Geschäftsführung sei eine unbezwingbare Front und sie selbst seien nur Statisten.

Arbeitsatmosphäre

Meistens eigentlich ganz gut. Einige schwierige Kollegen wurden aber sehr lange einfach mitgetragen und werden es immer noch, das ging irgendwann auf Kosten der anderen.

Image

Eigentlich macht das Unternehmen viel gute und wichtige Arbeit. Interne Unzufriedenheit und einige Personalwechsel haben dem Image aber nicht unbedingt geholfen.

Work-Life-Balance

An sich okay. Die Arbeit war aber teilweise ziemlich ungleich verteilt. Wer zuverlässig war, bekam gefühlt immer noch mehr oben drauf während unengagierte Mitarbeiter einfach auf Standby liefen. Dadurch auch zu viel operative Arbeit für einzelne und Burnout Gefahr.

Karriere/Weiterbildung

Möglichkeiten gab es schon, aber nicht immer nachvollziehbar für wen. Beziehungen zu der einen Geschäftsführung und Sympathie spielten meinem Eindruck nach manchmal eine größere Rolle als sie sollten.

Gehalt/Benefits

Gehalt war solide und kam immer absolut pünktlich. Bei Benefits wurde auch einiges gemacht und immer wieder Neues ausprobiert.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Beim Thema Umwelt wurde schon auf einiges geachtet. Beim sozialen Umgang mit den eigenen Mitarbeitern hätte ich von einem Sozialunternehmen aber mehr erwartet.

Kollegenzusammenhalt

In meinem direkten Umfeld überwiegend gut. Man half sich und hielt meistens zusammen.

Umgang mit älteren Kollegen

Grundsätzlich gut. Langjährige Mitarbeiter hatten teilweise sogar einen ziemlich guten Stand und wurden teilweise bevorzugt.

Vorgesetztenverhalten

Sehr unterschiedlich. Einige mittlere Leitungen waren wirklich gut, andere eher nicht so für Führung gemacht. Bei der Geschäftsführung fand ich schwierig, dass beide nach außen praktisch immer als eine Mauer mit einer Meinung auftraten. Auch bei Themen, bei denen andere Mitarbeiter deutlich mehr Fachwissen hatten als die fachfremde Geschäftsführung, hieß es am Ende sinngemäß, es entscheidet immer die Geschäftsführung. Dazu kam teilweise ein vermeintlich witziger Umgang mit Mitarbeitern offen vor anderen durch diese eine Geschäftsführung, den ich nicht okay fand. Jemanden vor anderen bloßzustellen oder sich auf dessen Kosten lustig zu machen und es dann als Spaß zu verkaufen, gehört für mich nicht zu guter Führung.

Arbeitsbedingungen

Insgesamt völlig in Ordnung. Nicht alles war hochmodern, aber man konnte vernünftig arbeiten. Die Umgebung war auch wirklich schön. Ein gemütlicher Pausen- oder Gemeinschaftsraum wäre gut gewesen.

Kommunikation

War ausbaufähig. Wichtige Infos kamen teilweise oft über Umwege an und Kritik von unten war nicht so gerne gesehen.

Gleichberechtigung

Nach Geschlecht habe ich keine wirklichen Unterschiede erlebt, wenn dann eher nach Sympathie und Hierarchie.

Interessante Aufgaben

Viele interessante und sinnvolle Aufgaben. Eigentlich konnte man auch viel bewegen, wenn man den nötigen Freiraum bekam.

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Arbeitgeber-Kommentar

Lars HerrmannReferent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Es freut uns, dass du Positives mitnimmst. Bezogen auf die Rolle einer Geschäftsführung haben wir offenbar ein anderes Verständnis. Die Verbindung pädagogischer & betriebswirtschaftlicher Expertise ermöglichen es, Entscheidungen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten & verantwortungsvoll zu treffen. Für die von dir geschilderten Situationen haben wir das Coaching oder den Meldekanal Trusty.

Kann man machen!

4,3
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei VSD-Verbund sozialer Dienste gGmbH in Bohmte gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Regelmäßig Fort- und Weiterbildungen, Teamtage und ein Welcome Day

Verbesserungsvorschläge

Mehr Gehalt, für die Verantwortung die man hat.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Lars HerrmannReferent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Schön, dass es dir bei uns so gut gefällt! Wir wünschen dir weiterhin viel Freude bei deinen Aufgaben!

Sozialer Träger mit wenig persönlich sozialen Eigenschaften

2,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei VSD-Verbund sozialer Dienste gGmbH in Bad Essen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Burg

Arbeitsatmosphäre

Es ist ersichtlich, wen die GF bevorzugt. Ich persönlich bin davon nicht betroffen aber habe es oft mitbekommen.

Image

unterschiedlich. Die Kindergärten haben ein gutes Immage. Die Wohngruppen eher nicht. Viel Personalwechsel.

Work-Life-Balance

ist ok

Umwelt-/Sozialbewusstsein

ich wüsste nicht wo darauf geachtet wird...

Karriere/Weiterbildung

werden ermöglicht

Kollegenzusammenhalt

ist aufbaufähig

Vorgesetztenverhalten

Fehler werden nicht toleriert. Unterschiedliche Behandlung je nach Sympathie. Harte Worte verletzende Worte werden gesprochen. Oft wenig Verständnis. Mitarbeiter werden gegeneinander aufgespielt.

Arbeitsbedingungen

keine Struktur. In manchen Räumen ist es feucht (Burggemäuer)

Kommunikation

Zu wenig direkte Kommunikation. Es wird schnell die GF mit einbezogen

Gehalt/Benefits

Das ist gut

Gleichberechtigung

Es gibt Mitarbeiter mit Einschränkungen, die gut behandelt werden

Interessante Aufgaben

vielseitig

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Arbeitgeber der im Wechsel ist

3,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei VSD-Verbund sozialer Dienste gGmbH in Bohmte gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Momentan ist die Arbeit in der Wohngruppe mit viel Stress verbunden. Häufig werden Kinder und Jugendliche aufgrund von Entscheidung der Leitungsebene gehalten, obwohl Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen psychisch komplett am Ende sind. Dann geht es aus Mitarbeitersicht der Leitung eher darum Geld zu verdienen und das Kind oder den Jugendlichen lieber in der Wohngruppe wohnen zu lassen. Es gibt leider häufig Krisen mit körperlichen Übergriffen, diese werden meiner Meinung nach zu sehr geduldet. Es gibt ein gutes Angebot für Coachings und Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen können nach Bedarf Termine vereinbaren. Die Arbeit am Kind macht Spaß und ich mag das Team. Mit dem Projekt Rückenwind tut sich einiges gutes für das Unternehmen.

Image

Das Imagine lässt zu wünschen übrig, wobei sich dort auch momentan viel tut. Manche Jugendämter belegen den Verbund nicht mehr aufgrund von schlechter Erfahrungen. Im Kollegenninenkreis aus anderen Unternehmen hört man auch nicht allzu positive Sachen über das Unternehmen.

Work-Life-Balance

Es fallen viele Kollegen und Kolleginnen aus, wodurch man oft einspringen muss. Es herrscht großer Personalmangel und trotzdem werden meiner Meinung nach sehr unverständlicher weise weitere Wohngruppen eröffnet. Leider wurde die Planung für den Dienstplan für die Arbeitnehmer sehr unvorteilhaft gestaltet. Früher wurde mit einem Wunschdienstplan gearbeitet, nun gibt es einen „Rollplan“, dadurch können Tage an denen man frei haben muss/möchte nicht mehr berücksichtigt werden und man muss tauschen, was auch nicht immer möglich ist. Leider kommt es auch immer wieder vor, dass der Dienstplan für den nächsten Monat erst nach dem 15. steht, sodass eine Planung für das Privatleben kaum möglich ist. An dieser Stelle noch einmal die Bitte wie von eigentlich allen Kollegen und Kolleginnen: bitte wieder den Wunschdienstplan einführen!

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist angelehnt an den TVöD.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist in meiner Einrichtung groß. Wir ziehen meistens alle an einem Strang und Konflikte können meist gut untereinander im Team gelöst werden oder ggf. durch ein Teamcoaching aufgearbeitet werden. Nach Krisen o. ä. fangen die Kollegen und Kolleginnen einen gut auf und man wird nicht alleine gelassen.

Vorgesetztenverhalten

Ich finde manche Entscheidungen und Reaktionen der Leitung unprofessionell. Die pädagogische Leitungen geben manchmal eher weniger Wert darauf, was die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Gruppendienst sagen bzw. werden sie nicht nach ihrer Meinung gefragt.

Arbeitsbedingungen

Technische Ausstattung in den Gruppen lässt zu wünschen übrig. Es wäre sehr erstrebenswert, dass es in den Wohngruppen mehrere Dienstlaptops gibt um Berichte etc. auch im Homeoffice zu verfassen, da eine ruhige Umgebung für das Berichtswesen in der Wohngruppe nicht immer möglich ist. Leider ist der Nachtbereitschaftsbereich auch nicht sonderlich komfortabel.

Kommunikation

Die Kommunikation im Verbund hat sich um einiges verbessert, jedoch besteht noch Luft nach oben. Durch die Dropbox hat man Zugriff auf viele wichtige Sachen. Ein Intranet wäre noch sehr sinnvoll.


Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Lars HerrmannReferent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Hallo,
zunächst einmal vielen Dank für deine ausführliche Bewertung. Wir sehen, dass dir die Arbeit am Herzen liegt, und wir wissen, dass der Alltag oft herausfordernd ist.

Was wir so nicht stehen lassen können ist die Aussage, dass Kinder oder Jugendliche gehalten werden sollen, um Geld zu verdienen. Wäre das unsere Haltung, wären wir alle hier fehl am Platz. Du kannst gerne dazu in den direkten Austausch mit der Pädagogischen Leitung oder der Geschäftsführung gehen. Diese Haltung vertritt niemand.

Entlassungen kommen dann infrage, wenn die Bedarfe des Kindes nicht mehr bedient werden können und/oder eine Gefährdung für andere Bewohner*innen gesehen wird. Die Entlassung wird immer individuell auf das Kind und die Gesamtsituation abgestimmt. Somit kann es zu kurzfristigen Entlassungen kommen, wenn eine Gefährdungslage festgestellt wird. Geht es darum, dass Bewohner für eine weitere positive Weiterentwicklung ein anderes Setting brauchen, kann eine Entlassung geplant stattfinden und daher mehr Zeit in Anspruch nehmen. Wir möchten dadurch verhindern, dass Kinder plötzlich ihr zweites Zuhause verlassen müssen und in eine unsichere Übergangslösung verbracht werden müssen. Wir geben den Jugendämtern die Zeit, einen neuen Lebensort zu finden, der bedarfsgerecht ist und Sicherheit und Perspektive bedeutet.

In allen Gruppen steht die Pädagogische Leitung im engen Austausch mit den Fachbereichsleitungen und den Teams. Dienstbesprechungen werden regelmäßig besucht, um unterschiedliche Blickwinkel einzunehmen und daraus gute Lösungen zu schaffen.

Einige Punkte, die du ansprichst, sind in Arbeit. Bitte habe noch etwas Geduld, die Einführung eines Intranets beispielsweise bedarf einiges an Vorbereitung, und hier sind wir auf externe Anbieter und deren zeitlichen Ressourcen angewiesen. Auch im Hinblick auf die EDV-Ausstattung der Einrichtungen wird sich viel verändern, aber auch hier gilt, dass der Fortschritt dieser Vorhaben nicht allein von uns abhängig ist.

Wir freuen uns, dass euer Team funktioniert. Das ist die Voraussetzung, um den Kindern ein bestmögliches Umfeld bieten zu können. Ein gutes Teamgefüge hat auch positiven Einfluss auf das Image. Denn der Eindruck, den andere von unseren Wohngruppen haben, wird maßgeblich durch die Mitarbeitenden und die Arbeit in den Wohngruppen geprägt. Tatsächlich nehmen wir wahr, dass die Jugendämter unsere Arbeit durchaus zu schätzen wissen. Das ist jedoch auch immer ein subjektiver Eindruck, insofern lässt sich das Image nicht verallgemeinern. Es tut sich bereits viel, wie du richtig feststellst, und wir werden jeden Tag weiter daran arbeiten.

Mit all deinen Themen und Eindrücken kannst du dich auch gerne direkt an die Geschäftsführung wenden. Entweder in einem persönlichen Gespräch oder du nutzt Angebote wie das „Come Together“, in dem Lena und Tim auch auf alle Fragen, Anregungen und Bedürfnisse eingehen.
Du hast deine Sichtweise hier ausführlich dargestellt. Wir hoffen, dass wir dich mit dieser Antwort ermutigen, in den direkten Austausch zu gehen.

Freundliche Grüße
das VSD-Team

Vielseitig und herzlich – für mich ein toller Arbeitsplatz, der mich manchmal fordert und auch fördert.

4,4
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei VSD-Verbund sozialer Dienste gGmbH in Bohmte gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich finde den Zusammenhalt im VSD einfach klasse! Man fühlt sich ernst genommen, und wenn man Unterstützung braucht, bekommt man sie auch. Die Atmosphäre ist offen und respektvoll, egal, welche Position jemand hat, hier begegnen wir uns auf Augenhöhe. Besonders schätze ich auch die Flexibilität bei der Arbeitszeit, das erleichtert die Work-Life-Balance total. Außerdem gibt’s viele Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln, sei es durch Fortbildungen oder interne Coachings.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Perfekt ist es nirgends und auch im VSD gibt ein paar Punkte, die man verbessern könnte. Aber ich sehe, dass der VSD schon aktiv dran arbeitet und das finde ich tatsächlich total wichtig. Ich honoriere die Fähigkeit des VSD, damit meine ich jeden Mitarbeitenden, sich auch den Baustellen zu widmen, aktiv an sich zu arbeiten und gemeinsam zu wachsen.

Verbesserungsvorschläge

Ich finde, vieles ist im VSD schon richtig gut gelungen!
Klar, nicht alles ist perfekt, aber mal ehrlich, wo ist es das schon?
Viel wichtiger ist doch, dass ich den Eindruck habe, dass alle möglichen Prozesse und Bemühungen am Laufen sind und das sieht und erlebt man auch.

Arbeitsatmosphäre

Für mich zeichnet sich die Arbeitsatmosphäre durch den Zusammenhalt aus. Gemeinsam werden Lösungen auf Augenhöhe diskutiert und erarbeitet. Unterstützung ist meiner Erfahrung nach immer verfügbar. Wer nach Hilfe fragt, bekommt sie auch. Individuelle Bedarfe werden angehört und nach Möglichkeit in die Bahnen gelenkt, die man benötigt, was für mich ein Gefühl von Wertschätzung und Vertrauen schafft.

Image

Das Image nehme ich je nach Kontext recht unterschiedlich wahr. In der Fachwelt hat der Verbund ein hohes Ansehen, regional oder auf unterschiedlichen Plattformen gehen die Meinungen zum Teil auseinander. Das könnte meiner Meinung nach an alten Erfahrungen, Gerüchten oder einfach auch an Unwissenheit liegen. Klar, da steckt an der ein oder anderen Stelle sicher auch Mal ein wahrer Kern drin, aber das wird dem heutigen Verbund mit all seinen Bemühungen einfach nicht mehr gerecht.

Work-Life-Balance

Obwohl ich im Privatleben viel zu organisieren habe und eine Menge Verantwortung trage, erlebe ich den VSD als äußerst familienfreundlich.
Meine flexiblen Möglichkeiten zur Arbeitszeitgestaltung sind großartig und erleichtern mir die Balance zwischen Arbeit und Freizeit enorm. Gleichzeitig bin ich mir natürlich bewusst, dass solche Flexibilität nicht in allen Funktionen umsetzbar ist, insbesondere in Bereichen, die z. B. eine Rundumbetreuung erfordern. Dennoch schätze ich sehr, dass Rücksicht auf persönliche Bedürfnisse genommen wird und die Work-Life-Balance ein wichtiger Aspekt im VSD ist.

Karriere/Weiterbildung

Ob Ausbildung, duales Studium, Fortbildungen oder ein Wechsel innerhalb des Verbunds, theoretisch ist im VSD alles drin, solange die Ressourcen es natürlich zulassen. Es gibt viele Möglichkeiten, sich beruflich weiterzuentwickeln und auch an der eigenen Persönlichkeitsentwicklung zu arbeiten, zum Beispiel durch das interne Coaching unseres Verbundes. Weiterbildungen werden aktiv gefördert und das Angebot an Fortbildungen regelmäßig erweitert. Wer hier wachsen will, hat auf jeden Fall die Chance dazu.

Gehalt/Benefits

Die Gehälter orientieren sich am Tarif, was meiner Meinung nach für Klarheit und Fairness sorgt, außerdem erhalte ich mein Gehalt immer pünktlich. Der Verbund bietet diverse Leistungen und Benefits an, die regelmäßig überarbeitet werden. Positiv finde ich auch, dass der Verbund die Wünsche der Mitarbeitenden, z.B. bezüglich Benefits, immer auf die mögliche Umsetzbarkeit prüft.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Als Unternehmen der Sozialwirtschaft steht bei uns der Sinn und Zweck unserer Arbeit im Mittelpunkt, sei es direkt mit den Klienten oder hinter den Kulissen in der Verwaltung. Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung sind im VSD zentrale Werte, die sowohl für unsere Klient:innen als auch für unsere Mitarbeitenden gelten. Es werden regelmäßig Strategien und Maßnahmen entwickelt, um diesen Ansprüchen gerecht zu werden und sich immer wieder weiterzuentwickeln. Mir ist bekannt, dass sich viele Köpfe immer wieder in Arbeitsgruppen und Sitzungen mit diesen Themen auseinandersetzen.

Kollegenzusammenhalt

Ich habe bisher durchweg positive Erfahrungen in der Zusammenarbeit gemacht, sowohl im Team als auch bereichsübergreifend. Die Kolleg:innen begegnen einander ehrlich und freundlich, was ich als äußerst wertvoll empfinde. Man fühlt sich gut aufgehoben. Besonders bereichernd und verbindend habe ich auch gemeinsame Workshops erlebt.

Umgang mit älteren Kollegen

Im VSD arbeiten Mitarbeitende jeden Alters zusammen. Die Erfahrung langjähriger Kolleg:innen wird geschätzt und gefördert, während gleichzeitig neue Kolleg:innen frischen Wind reinbringen. Das ergibt eine gute Mischung. Alle können so voneinander lernen. Dieses Miteinander sorgt für eine starke, generationenübergreifende Zusammenarbeit, die meiner Ansicht nach gut gelingt.

Vorgesetztenverhalten

Ich sehe, dass der VSD aktiv daran arbeitet, die Führungskräfte weiterzuentwickeln und gezielt in Workshops, sowie Führungskräfte Wochenenden investiert.
Die Leitungen bringen sich, soweit ich das beurteilen kann, engagiert ein und arbeiten aktiv mit. Konflikte werden ernst genommen und Entscheidungen sind meist klar und nachvollziehbar. Ich finde, dass der VSD sich aktiv mit dem Thema Führung und Entwicklung auseinandersetzt - auch wenn es vielleicht Mal schwierig wird. Auch die Geschäftsführung ist total engagiert und zeigt viel Präsenz. Sie beteiligt sich aktiv an vielen Prozessen und holt sich regelmäßig Rückmeldungen aus der Mitarbeiterschaft ein. Es gab sogar Veranstaltungen, in der jeder Mitarbeitende die Möglichkeit hatte, direkt Fragen und Anliegen an die Geschäftsführung zu richten und in den offenen Austausch zu gehen.

Arbeitsbedingungen

Das historische Gelände ist schon echt was Besonderes!
Die Büros entsprechen nicht immer dem idealen Maßstab, was sich allerdings, fairerweise, auch durch die baulichen Gegebenheiten des historischen Burggeländes erklärt. Trotzdessen hat es aber durchaus seine Reize!
Der Lärmpegel und die Geräusche sind meiner Ansicht nach im üblichen Rahmen, wobei es natürlich Bereiche gibt, in denen durch die Arbeit mit Kindern eine höhere Geräuschbelastung entsteht. Das bringt dieser Job aber auch einfach mit sich.
Positiv ist aber auch zu erwähnen, dass die Arbeitsbedingungen regelmäßig gewissenhaft geprüft werden und stets nach Verbesserungsmöglichkeiten gesucht wird, was einfach eine kontinuierliche Weiterentwicklung ermöglicht.

Kommunikation

Ich schätze das Miteinander im VSD sehr. Es herrscht eine für mich offene und respektvolle Atmosphäre, in der wir uns alle per Du begegnen und ich immer das Gefühl habe, alles ansprechen zu können, unabhängig von der Position und Funktion der Kolleg:innen.
Auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind, wird Wert auf konstruktiven Austausch gelegt, was ich als äußerst positiv empfinde.
Natürlich gibt es hier und da noch etwas Verbesserungsbedarf zum Beispiel bei der Verbreitung von Informationen und der Digitalisierung, aber ich sehe, dass der VSD bereits aktiv daran arbeitet. Angesichts des schnellen Wachstums des VSD ist das aber absolut nachvollziehbar, und ich bin zuversichtlich, dass hier bald weitere Fortschritte erzielt werden.

Gleichberechtigung

Im VSD erlebe ich echte Gleichbehandlung! Hier gibt es keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern, weder bei den Aufstiegschancen noch beim Gehalt. Frauen sind hier z.B. in allen Positionen vertreten, bis hin zur Führungsspitze, und Wiedereinsteiger:innen werden ebenso geschätzt wie alle anderen.

Interessante Aufgaben

Also bei mir wird es nie langweilig. Die Aufgaben sind super interessant und fordern mich oft raus, mal über den Tellerrand zu schauen. Ich persönlich brauche genau das! Klar, manchmal rauchen die Köpfe, aber genau das macht es spannend und jeden Tag anders. Es gibt immer was Neues, und diese Abwechslung macht meinen Job für mich echt besonders.

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Arbeitgeber-Kommentar

Lars HerrmannReferent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Hallo,

herzlichen Dank für deine ausführliche und so positive Bewertung!

Es stimmt, in manchen Bereichen gibt es noch Luft nach oben. Aber wie du richtig beschreibst, sind uns die Baustellen bekannt, und wir sehen uns auf einem guten Wege, auch diese Bereiche verbessern zu können.

Wir freuen uns, dass es dir bei uns so gut gefällt und wünschen dir weiterhin viel Freude bei deiner Arbeit!

Das VSD-Team

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So verdient kununu Geld.

Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 27 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird VSD-Verbund sozialer Dienste gGmbH durchschnittlich mit 3,3 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Bildung (3,7 Punkte). 63% der Bewertenden würden VSD-Verbund sozialer Dienste gGmbH als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 27 Bewertungen gefallen die Faktoren Interessante Aufgaben, Gleichberechtigung und Kollegenzusammenhalt den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 27 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich VSD-Verbund sozialer Dienste gGmbH als Arbeitgeber vor allem im Bereich Vorgesetztenverhalten noch verbessern kann.