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Kulturkompass - traditionell oder modern?

Basierend auf Daten aus 25 Bewertungen schätzen Mitarbeiter:innen bei Infront Financial Technology die Unternehmenskultur als ausgeglichen zwischen traditionell und modern ein, während der Branchendurchschnitt in Richtung modern tendiert. Die Zufriedenheit mit der Unternehmenskultur beträgt 3,2 Punkte auf einer Skala von 1 bis 5 basierend auf 111 Bewertungen.

Traditionelle
Kultur
Moderne
Kultur
Infront Financial Technology
Branchendurchschnitt: IT

Wie ist die Kultur bei deinem Arbeitgeber?

Nutze deine Stimme und verrate uns, wie die Unternehmenskultur deines Arbeitgebers wirklich aussieht.

Die vier Dimensionen von Unternehmenskultur

Die Unternehmenskultur kann in vier wichtige Dimensionen eingeteilt werden: Work-Life-Balance, Zusammenarbeit, Führung und strategische Ausrichtung. Jede dieser Dimensionen hat ihren eigenen Maßstab zwischen traditionell und modern.

Work-Life Balance
JobFür mich
Umgang miteinander
Resultate erzielenZusammenarbeiten
Führung
Richtung vorgebenMitarbeiter beteiligen
Strategische Richtung
Stabilität sichernVeränderungen antreiben
Infront Financial Technology
Branchendurchschnitt: IT

Die meist gewählten Kulturfaktoren

25 User:innen haben eine Kulturbewertung abgegeben. Diese Faktoren wurden am häufigsten ausgewählt, um die Unternehmenskultur zu beschreiben.

  • Mitarbeiter über Richtung im Unklaren lassen

    FührungModern

    64%

  • Mitarbeiter im Stich lassen

    FührungModern

    48%

  • Immer wieder das Rad neu erfinden

    Strategische RichtungModern

    44%

  • Kollegen helfen

    Umgang miteinanderModern

    44%

  • Seine Arbeit ordentlich erledigen

    Work-Life BalanceTraditionell

    44%

Kommentare zur Unternehmenskultur aus unseren Bewertungen

Hast du gewusst, dass es 6 Fragen zur Unternehmenskultur gibt, wenn du einen Arbeitgeber auf kununu bewertest? Hier sind die neuesten dieser Kommentare.

3,0
ArbeitsatmosphäreAngestellte/r oder Arbeiter/in

Die Arbeitsatmosphäre ist geprägt von konstantem Firefighting. Eine Kombination aus ungeeigneter Infrastruktur, unklarer technischer Führung und schwacher Entscheidungsqualität führt zu langen, stressigen Arbeitstagen für Probleme, die in dieser Form vermeidbar wären.

Viele Themen wirken nicht wie normale technische Herausforderungen, sondern wie wiederkehrende Folgen struktureller Fehlentscheidungen. Das erzeugt eine belastende Atmosphäre, weil Mitarbeiter dauerhaft Symptome beheben müssen, statt an nachhaltig geplanten Lösungen zu arbeiten.

3,0
Work-Life-BalanceAngestellte/r oder Arbeiter/in

Die Work-Life-Balance hängt stark davon ab, wie viel Verantwortung man tatsächlich übernimmt. Wer sich strikt innerhalb der eigenen Rollenbeschreibung bewegt, kann in der Regel seine Arbeitszeit einhalten und danach abschalten.

Problematisch wird es, wenn schleichend mehr Verantwortung übernommen wird, ohne dass Rolle, Vergütung oder Entscheidungsbefugnis entsprechend angepasst werden. Dann verschwimmt die Grenze zwischen normaler Arbeit und dauerhafter Verfügbarkeit. Man beschäftigt sich auch außerhalb der Arbeitszeit mit Code, Betrieb, Wartung, Stabilisierung und offenen Problemen, ohne dass dies formal anerkannt oder angemessen kompensiert wird.

Die Work-Life-Balance ist also möglich, aber vor allem dann, wenn man klare Grenzen setzt. Wer Verantwortung übernimmt, läuft Gefahr, dauerhaft mehr zu tragen, als offiziell vorgesehen ist.

3,0
KollegenzusammenhaltAngestellte/r oder Arbeiter/in

Der Kollegenzusammenhalt ist gut, besonders innerhalb der direkten Teams. Wenn man dauerhaft gemeinsam Brände löschen muss, entsteht zwangsläufig ein gewisser Zusammenhalt. Die Kolleginnen und Kollegen sind oft nicht das Problem, sondern eher der Grund, warum viele Dinge trotz schwieriger Rahmenbedingungen überhaupt noch funktionieren.

Ohne diesen Zusammenhalt wäre die Arbeitsatmosphäre deutlich schwerer auszuhalten.

1,0
VorgesetztenverhaltenAngestellte/r oder Arbeiter/in

Das Verhalten der direkten Vorgesetzten im lokalen Umfeld habe ich überwiegend als in Ordnung erlebt. Die Schwäche liegt aus meiner Sicht weniger bei den unmittelbaren Team- oder Office-Verantwortlichen, sondern eher in der höheren Führungsebene und in der fehlenden dauerhaften Accountability auf Direktor-Ebene.

Durch häufige Wechsel auf C-Level entsteht der Eindruck, dass strukturelle Probleme nie lange genug von derselben Führung verfolgt werden, um ihre eigentlichen Ursachen zu erkennen und nachhaltig zu beheben. Gleichzeitig bleiben bestimmte Entscheidungs- und Verantwortungsstrukturen darunter bestehen, auch wenn sie wiederholt zu Reibung, Verzögerungen oder Fehlentscheidungen führen.

Problematisch ist dabei nicht fehlende Freundlichkeit. Viele Gespräche verlaufen höflich. Das Problem ist eher, dass Hinweise, Risiken oder fachliche Bedenken oft nicht konsequent dokumentiert, nachverfolgt oder in konkrete Entscheidungen übersetzt werden. Dadurch entsteht der Eindruck, dass Feedback zwar angenommen wird, aber ohne ausreichende Wirkung bleibt.

Aus meiner Sicht braucht das Unternehmen klarere Verantwortlichkeiten, messbare Führungs-KPIs und mehr Konsequenz bei Entscheidungen, d

1,0
KommunikationAngestellte/r oder Arbeiter/in

Die Kommunikation ist auf Kolleginnen- und Kollegenebene meist kein Problem. Innerhalb des eigenen Büros oder Teams kann man sich normal austauschen. Abteilungsübergreifende Kommunikation ist jedoch oft sehr schwierig. Themen verlaufen langsam, Zuständigkeiten sind unklar, und es ist schwer, verbindliche Entscheidungen oder konkrete Fortschritte zu erreichen.

Besonders problematisch ist die Kommunikation mit Teilen der Führung. Kritik oder Hinweise werden häufig höflich aufgenommen, aber nicht konsequent verfolgt. Es entsteht der Eindruck von „Zuhören ohne Umsetzung“: Man bekommt Zustimmung, aber keine klaren Maßnahmen, keine dokumentierte Nachverfolgung und keine erkennbare Veränderung.

1,0
Interessante AufgabenAngestellte/r oder Arbeiter/in

Am Anfang wirken die Aufgaben interessant, weil vieles neu ist. Sobald man jedoch in einem Bereich eingearbeitet ist und dort Kompetenz aufgebaut hat, besteht die Gefahr, dauerhaft auf dieses Thema festgelegt zu werden.

Für erfahrene Entwickler gibt es aus meiner Sicht zu wenig echte fachliche Weiterentwicklung, zu wenig neue Herausforderungen und zu wenig sichtbare Karriereperspektive. Man wird eher als dauerhafte Ressource für ein bestehendes Problemfeld genutzt, statt gezielt weiterentwickelt oder mit neuen Verantwortungsbereichen betraut zu werden.

Dadurch verlagert sich die Herausforderung irgendwann weg von technischer Weiterentwicklung und hin zum Umgang mit wiederkehrenden organisatorischen und technischen Fehlentscheidungen.