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Bewertungen

54 von 231 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Umgang mit älteren Kollegen
kununu Score: 3,5Weiterempfehlung: 62%
Score-Details

54 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Mehrfachbewertung

Deutlicher Wandel der Unternehmenskultur - mit negativen Folgen für die Mitarbeitenden.

2,2
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Walbusch Walter Busch GmbH & Co. KG in Solingen gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Viele KollegInnen haben das Herz am rechten Fleck und es macht Spaß zusammen zu arbeiten (zumindest auf den unteren Ebenen des Organigramms).

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Aus meiner Sicht wurden Themen wie Weiterentwicklung, faire Anerkennung zusätzlicher Verantwortung und langfristige Mitarbeiterförderung zuletzt nicht ausreichend berücksichtigt. Trotz wachsender Aufgabenbereiche und zusätzlicher Belastung spiegelte sich dies nicht immer angemessen in Entwicklungsmöglichkeiten oder der Vergütung wider.

Talentierte und engagierte Mitarbeitende wurden eher ausgebremst als gezielt gefördert. Gleichzeitig wirkten manche Führungsstile sehr kontrollierend und von starkem Mikromanagement geprägt, wodurch Eigenverantwortung und Vertrauen auf der Strecke blieben.

Darüber hinaus hatte ich stellenweise den Eindruck, dass persönliche Interessen einzelner Führungskräfte stärker im Vordergrund standen als ein gemeinschaftliches und nachhaltiges Miteinander.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Transparenz und frühzeitigere Kommunikation bei wichtigen Entscheidungen würden sicherlich helfen, Vertrauen innerhalb der Belegschaft zu stärken. Darüber hinaus wäre es aus meiner Sicht wichtig, vorhandene Kompetenzen und Potenziale von Mitarbeitenden stärker wahrzunehmen, zu nutzen und gezielter zu fördern.

Gerade in Zeiten von Veränderungen könnten ein wertschätzender Umgang, nachvollziehbare Entscheidungen und eine offen gelebte Fehlerkultur wesentlich dazu beitragen, Motivation und Identifikation mit dem Unternehmen langfristig zu erhalten.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre hat sich in den letzten Jahren spürbar verändert. Das frühere familiäre Miteinander und die gegenseitige Wertschätzung sind aus meiner Sicht in den letzten 2 Jahren völlig verloren gegangen. Die Atmosphäre war zunehmend angespannt und von Unsicherheit geprägt

Image

Das Unternehmen hatte lange ein positives Image als familiengeprägter Arbeitgeber mit starkem Zusammenhalt. Dieses Bild hat sich aus meiner Sicht in den letzten Jahren zunehmend verändert.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance war grundsätzlich in Ordnung. 37,5h und flexibles Arbeiten/ 3 Tage HO p. Woche, da kann man nicht meckern.
Durch personelle Veränderungen und die Verteilung zusätzlicher Aufgaben stieg die Belastung in einigen Bereichen jedoch merklich an.
Homeoffice soll wohl stark reduziert oder abgeschafft werden.

Karriere/Weiterbildung

Weiterentwicklungsmöglichkeiten waren grundsätzlich vorhanden, wirkten jedoch nicht immer transparent oder aktiv gefördert. Eigeninitiative und zusätzliche Qualifikationen führten aus meiner Sicht nicht zu entsprechenden Perspektiven oder Entwicklungsschritten. Entwicklungsmöglichkeiten hat nur der/die, der "mit den großen Hunden pinkeln geht". Viel Potenzial bleibt auf der Straße liegen - viele talentierte Leute verlassen das Unternehmen wieder.

Gehalt/Benefits

Tarifvertrag ist ein Vorteil, sich neben dem Tarifvertrag weiterzuentwickeln jedoch äußerst schwierig. Mehr Arbeit durch Weggang von Kollegen/ Einsparung von Budget - allerdings nicht 1 Euro mehr für die KollegInnen, die es auffangen müssen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach außen legt das Unternehmen weiterhin Wert auf soziale Verantwortung (z.B. Seniorenstiftung). Intern hätte ich mir zuletzt jedoch einen stärkeren Fokus auf nachhaltigen und wertschätzenden Umgang mit Mitarbeitenden gewünscht.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter Kolleginnen und Kollegen war über viele Jahre hinweg eine große Stärke des Unternehmens. Und ohne die tollen Kollegen wäre meine Zeit bei Walbusch früher vorbei gewesen. Viele Teams haben sich auch in schwierigen Phasen gegenseitig unterstützt. Gleichzeitig wurde der Zusammenhalt durch die angespannte Stimmung zuletzt zunehmend belastetet.

Umgang mit älteren Kollegen

Viele langjährige Kolleginnen und Kollegen brachten großes Fachwissen und viel Erfahrung mit. Aus meiner Sicht wurde dieses Potenzial zuletzt nicht immer ausreichend genutzt oder wertgeschätzt.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten von Führungskräften ist sehr unterschiedlich. Während einzelne Vorgesetzte engagiert und unterstützend waren, entstand auf höheren Ebenen zunehmend der Eindruck, dass wirtschaftliche Aspekte und persönliche Profilierung stärker im Fokus standen als die langfristige Entwicklung und Zufriedenheit der Mitarbeitenden. Da ist sich jeder selbst der/die nächste.

Arbeitsbedingungen

Die grundlegenden Arbeitsbedingungen waren insgesamt solide. Die technische Ausstattung (Software & Hardware) begrenzt sich auf das absolut Nötigeste.
Nach dem Weggang mehrerer KollegInnen wurden Aufgaben jedoch zunehmend auf verbleibende Teams verteilt, wodurch die Arbeitsbelastung in manchen Bereichen deutlich anstieg.

Kommunikation

Wichtige Entscheidungen wurden häufig viel zu spät oder sehr allgemein kommuniziert. Gerade bei personellen Veränderungen hat es nahezu immer an Transparenz, Klarheit und frühzeitigerer Einbindung gefehlt.

Gleichberechtigung

Persönlich habe ich keine gravierenden negativen Erfahrungen gemacht.

Interessante Aufgaben

Das Unternehmen könnte grundsätzlich spannende Themen und Entwicklungspotenzial bieten. In meinem Fall hatte ich jedoch über viele Jahre hinweg nur begrenzte Möglichkeiten zur fachlichen Weiterentwicklung, obwohl ich mich auch eigeninitiv weiterqualifiziert habe. Zusätzliche Verantwortung wurde zwar übernommen, spiegelte sich jedoch nicht entsprechend in Entwicklungsmöglichkeiten oder Anerkennung wider.

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Arbeitgeber-Kommentar

Miriam Ritter, Employer Branding & Onboarding Managerin
Miriam RitterEmployer Branding & Onboarding Managerin

Liebe:r ehemalige:r Kolleg:in,

du sprichst in deiner Bewertung viele unterschiedliche Aspekte an – von Veränderungen in der Arbeitsatmosphäre über Themen der Weiterentwicklung bis hin zu Führungs- und Kommunikationsstrukturen. Wir nehmen solche Hinweise ernst, denn sie zeigen uns, wo Abläufe oder Entwicklungen aus deiner Sicht nicht wie gewünscht verlaufen sind.

Zu einigen deiner Aussagen möchten wir klarstellen, dass wir über definierte Führungsleitlinien verfügen und unsere Führungskräfte regelmäßig unterstützen und weiterentwickeln, um eine vertrauensvolle und professionelle Zusammenarbeit zu fördern. Gleichzeitig ist uns bewusst, dass Veränderungen im Unternehmen und neue Rahmenbedingungen von Mitarbeitenden unterschiedlich wahrgenommen werden können.

Auch Themen wie Entwicklungsmöglichkeiten, Anerkennung von Verantwortung sowie Arbeitsorganisation sind für uns wichtige Felder, an denen wir kontinuierlich arbeiten. Dass du in diesen Bereichen negative Erfahrungen gemacht hast, bedauern wir, da dies nicht unseren Ansprüchen an ein wertschätzendes Miteinander entspricht.

Einige deiner Punkte betreffen sehr konkrete und persönliche Wahrnehmungen im Arbeitsumfeld. Diese können wir hier öffentlich nicht im Detail einordnen, möchten ihnen aber gerne im vertraulichen Austausch nachgehen. Nur so können wir nachvollziehen, was zu deinen Eindrücken geführt hat und prüfen, welche Aspekte wir weiter vertiefen müssen.

Wir wünschen dir für deinen weiteren beruflichen Weg alles Gute.

Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Auf in die Vergangenheit.

2,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Walbusch Walter Busch GmbH & Co. KG in Solingen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Tarifbindung: 37,5h-Woche bei Vollzeit, bAV - danke, Verdi!

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Unternehmensführung, fehlende Strategie

Verbesserungsvorschläge

Bitte weniger "Führung mit Bauchgefühl", bitte mit Fakten und Daten arbeiten. Keine Schnellschüsse, sondern Plan haben. Bitte ein modernern Arbeitgeber werden und nicht zurück in die 2000er, sonst ist die Arbeitgebermarke bald dahin.

Arbeitsatmosphäre

Wer das Pech hat, im Großraumbüro zu sitzen, muss schweigend arbeiten. Meetingräume sind in der Unterzahl - auch wenn die Kollegen wieder mehr ins Büro sollen.

Image

Man arbeitet aktiv daran die Arbeitgebermarke abzuschaffen.

Work-Life-Balance

Home Office wird zeitnah maximal zurückgefahren. Dafür Gleitzeit und rechtskonforme Zeiterfassung. Naja. Zustand wie 2009.

Karriere/Weiterbildung

Aufstieg eigentlich nicht möglich. Nur "wenn man wen kennt, der wen kennt." - es gibt Senior-Titel, aber selten werden die mit Gehaltssteigerung vergeben.

Gehalt/Benefits

Tarifbindung - das ist stark.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Man setzt das um, was rechtlich gefordert wird.

Kollegenzusammenhalt

Meist sind die Kollegen untereinander freundlich.

Umgang mit älteren Kollegen

Da der Altersdurchschnitt der Firma bei ca. 50 liegt, ist der Umgang solide.

Vorgesetztenverhalten

Maßnahmen werden nur in Vorgesetzten-Meetings ohne Fakten, Zahlen und Marktforschung erarbeitet. Strategie besteht aus Luftschlössern, die sich zum Inhaber gut verkaufen lassen. Fachexperten aus der Belegschaft werden nicht dazu geholt - Fakten könnten ja die eigene Meinung stören. Sehr planlos, fachlich unerfahren, aber gesundes Selbstbewusstsein.

Arbeitsbedingungen

Altbackene Büros, ein Multi-Space-Raum. Durchwachsen - in den 2000ern kleben geblieben.

Kommunikation

Unter den Kollegen ist es solide, Ticket-Systeme sorgen für Überblick. Top-Down-Kommunikation ist zu kurzfristig, unkoordiniert und ohne wirklichen Plan, da man meist nur "Showworking" für die nächsthöhere Management-Ebene betreibt.

Gleichberechtigung

Mehrere Frauen in Bereichs- und Abteilungsleitungen. Keine Frau in der GF. Eltern (w/m/d) kommen kaum in Führungspositionen - nur mit Klüngel.

Interessante Aufgaben

Man arbeitet nur ab, was die Vorgesetzten reinwerfen. Große Zukunfts-Strategie-Projekte werden laut angekündigt und am Ende muss man auch da nur das Ergebnis liefern, dass die Führung sich wünscht - nicht, dass was die Zukunft wirklich bräuchte.

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Arbeitgeber-Kommentar

Miriam Ritter, Employer Branding & Onboarding Managerin
Miriam RitterEmployer Branding & Onboarding Managerin

Liebe:r Kolleg:in,

du sprichst in deiner Bewertung viele unterschiedliche Themen an – von strategischen Fragen über Führung und Kommunikation bis hin zu Arbeitsmodellen und räumlichen Gegebenheiten. Wir nehmen solche Hinweise ernst, da sie uns zeigen, wo Prozesse oder Strukturen aus deiner Sicht nicht wie gewünscht funktionieren.

Einige deiner Punkte beziehen sich auf sehr grundsätzliche Einschätzungen zur Führungs- und Unternehmensentwicklung. Wir möchten an dieser Stelle betonen, dass wir klare Führungsleitlinien verfolgen und unsere Führungskräfte regelmäßig in ihrer Weiterentwicklung unterstützen. Gleichzeitig sind wir uns bewusst, dass Veränderungen und organisatorische Entscheidungen unterschiedlich wahrgenommen werden können.

Da viele deiner Punkte sehr konkrete Eindrücke und persönliche Bewertungen beinhalten, möchten wir dir jedoch anbieten, deine Erlebnisse und Einschätzungen in einem vertraulichen Gespräch zu teilen. Nur so können wir nachvollziehen, was zu deinen Aussagen geführt hat und prüfen, wo wir weiter ansetzen können.

Wir wünschen dir weiterhin alles Gute.

Da fehlen mir einfach die Worte, um eine Empfehlung auszusprechen. (Walbusch Filial GbmH - Filiale: Oldenburg/ Oldenb.)

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Walbusch in Stuttgart gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Den leckeren Kaffee, direkt vom Automaten auf der Fläche, welchen wir uns jeder Zeit und in verschiedenen Geschmacksrichtungen selbst ziehen konnten.

Außerdem konnten wir nicht nur Wasser sondern uns auch an den Getränkepacks bedienen mit den Geschmackssorten:
- Apfel, Orange und Traube.

Es gibt ein modernes Zeiterfassungssystem.

Es ist eine lichtdurchflutete Filiale.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Ware pro Quadratmeter wird nicht beachtet, dadurch hatten wir in der Filiale kaum Warenvolumen.
- Zu viele Prospekte, welche die Ware in der Filiale nicht deckten.
- Führungskräfte untereinander wurden von der Bezirksleitung geduzt und die Verkäufer wurden gesiezt.
- Die Richtlinie von Walbusch, macht sich jeder so wie es gerade passt, d.h.: Ware wird auch schon mal vor 15 Uhr ausgepackt oder auf einen Samstag, wird dann auch mal der Warenumbau im vorderen Eingangsbereich durchgeführt - auch mit dem Wissen des Vorgesetzten/Führungskraft.
- Bezirksleitung sollte für die Mitarbeiter im Verkauf, greifbarer sein sowie Interesse an ihnen zeigen.
- Das es Führungskräfte gibt, meiner Meinung und Erfahrung nach, die lieber gute Mitarbeiter opfern, als zu Ihren eigenen Fehlern und Defiziten zu stehen.

Verbesserungsvorschläge

- Sich mehr mit den Verkäufern Vorort austauschen und über das was die Verkäufer, jeder Tag erleben und erfahren, was die Kunden wirklich wollen und die Kunden auch richtig wütend macht... austauschen uuuuuuuund UMSETZEN!

- Sich nicht so auf viele Prospekte fokussieren, wenn die Ware doch noch gar nicht in der Filiale zu kaufen ist.

- Die Geschäftsführung sollte für sechs Monate mit auf der Verkaufsfläche, als Verkäufer, tätig sein. Dann werden viele Probleme sichtbar.

- "UndercoverBoss" sein. Dann wird sich auch was verändern.

- Raus aus Ihrer "Wir sind soooo perfekt"-Blase. Nein, seid Ihr alle nicht!!
Ohne die Verkäufer Vorort, gäbe es keine Buchhaltung, keine Sortimentsabteilung, keine Finanzbuchhaltung und auch keinen Einkauf!

- Diese Themen in den Fokus nehmen:
+ Toxische Führungskräfte/Kollegen
+ Was ist "Gaslighting- Methode"?
+ Mobbing während der Arbeit und wann beginnt es?
+ Mangelnde Leader/Führungskompetenz
+ Höhere Führungsinstanzen, welche mangelnde Führungskompetenz befürworten
+ nicht nur von den jungen/neuen Mitarbeitern einfordern, dass sie ein modernes Umsatzdenken entwickeln, sondern auch von denjenigen die nur noch drei/fünf/sechs Jahre vor der Rente stehen.

Arbeitsatmosphäre

Vor den Kunden war ich immer gut gelaunt und fröhlich.
Als der Kunden raus war, war ich nur noch angespannt, da es für bestimmte Kolleginnen nur wichtig war, wer, welchen Kunden mit welchem dicken Bon (Umsatz pro Bon) verlassen hat. Wer als erstes, im Tagesgeschäft den ersten Bon gemacht hat und wer sich wie verhält.
Hinter meinem Rücken wurde getuschelt, das auch sehr laut stark, sodass ich es extra hören musste. Was mir auch zugesetzt hat, war das ständige negative meckern oder sich aufregen über belangloses, wie:
- Die Musik ist zu laut/ zu französisch...
- Die Klimaanlage ist zu heiß/ kalt...
- Das Wetter ist schlecht...
- Dies/Das wurde, im Tagesgeschäft, falsche gemacht...
- Die Kollektion ist uninteressant, nicht ansprechend...usw.
- Es sind kaum Kunden in der Stadt/ im Laden...
Ständig - jeden Tag, lagen diese Sätze in meinen Ohren und das zerrt an meinen Nerven, auch als optimistischer Mensch.
Eine gute Arbeitsatmosphäre basiert nicht darauf, das ich vor der Arbeit mit Magenschmerzen und unwohl sein hingehe, eine an haltende innere Anspannung verspüre, um gewappnet zu sein für die nächsten Lästerangriffe oder negative Äußerungen.

Image

Nach außen ganz toll, jedoch intern bröckelt das Fundament.
Das was ich bei Walbusch in der Filiale in Oldenburg erlebt und erfahren habe, hat mich dazu veranlasst, dem Einzelhandel als Fachkraft nach 20 Jahren, den Rücken zu kehren!
Prinzipiell kann ich weder Walbusch noch den Einzelhandel an sich, als Arbeitgeber empfehlen!
Und das liegt ganz klar am menschlichen Umgang, miteinander und untereinander sowie Fehlverhalten von Vorgesetzten/ Führungskräften und Managern.

Work-Life-Balance

Im Einzelhandel kommt es drauf an, in welchem Öffnungszeitenmodell man arbeitet.
Hier hatte ich Glück, jedoch wurden intern extreme Minusstunden als etwas normales angesehen und die Chancen für mich daraus zu kommen, waren sehr gering, vor allem als Vollzeitkraft.
Es wurde mir nicht möglich gemacht, Plusstunden aufzubauen, um diese als Freizeitgenuss abzubummeln.
So etwas habe ich, im Einzelhandel, noch nie erlebt!

Karriere/Weiterbildung

Es gab E-Learning, wenn es mir mal mein Vorgesetzter erlaubt hat.
Wenn ich im E-Learning zu schnell war, war es überhaupt nicht richtig und es wurde schweigend mir verweigert, bis ich es in der Anwesenheit der Bezirksleitung erneut angefragt und darum gedrängt habe.
Konnte ich als Vollzeitkraft mit Fachwerdegang, als Filialleitung Karriere machen?
Tja, das wurde mir nie richtig beantwortet.

Gehalt/Benefits

Hast du eine Ausbildung und kannst nachweisen, das du auch Berufserfahrung im Einzelhandel gesammelt hast... bekommst man hier ein gutes monatliches Gehalt bzw. Stundenlohn/brutto sowie Sonderzahlung, ein Mal im Jahr.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Zum Geburtstag kauft das Unternehmen, einen Gutschein der "Aktion Mensch". Was schön ist.
Umwelt:
Plastik und Pappe wird getrennt.

Kollegenzusammenhalt

Jeder gegen jeden!
Nach außen, war alles immer tipp top, auch als Verkaufsleiter oder Bezirksleiter zu Besuch kamen. Sonst, existiert ein Zusammenhalt nicht!!
Ein einfaches Beispiel:
Es wurde sich darüber aufgeregt, wenn ich mich mehr mit einer Kollegin verstanden habe (reden, lachen, Witze machen), als mit der anderen.
Wir mussten auf Distanz gehen, um es dieser einen Kollegin rechtzumachen. Das war eine sehr große "RedFlag" für mich - eine von vielen. Die Teamdynamik war, für mich, hier sehr toxisch und krankmachend.
In dieser (toxischen) Intensivität, habe ich es noch nie im Einzelhandel kennengelernt.
Dies war auch einer der vielen Gründe, wieso ich bei Walbusch gekündigt habe.

Umgang mit älteren Kollegen

Ganz empfindliches Thema.
Hier kommt es drauf an, wie sehr sich ein Vorgesetzter/ Führungskraft anhängig(!) macht, von seinen älteren Mitarbeiterinnen!
Jedes Alter war erwünscht, daher der eine Stern.

Wie ich es kennenlernen dürfte hat, meiner Meinung nach, mein Vorgesetzter/ Führungskraft sich viel zu abhängig gemacht von der ehemaligen älteren Kollegin.
Nicht nur von Ihrem Waren/Fachwissen her sondern auch von Ihrer starken Meinung/dominanten Auftreten - auch über andere Kolleginnen, wie mich.
Dadurch hat er es versäumt, sich in wichtigen Situationen, seine eigene Meinung zu erschaffen und danach zu handeln oder auch über sich selbst als Führungskraft hinaus zu wachsen!

Vorgesetztenverhalten

Da ist seeeeehr viel Luft nach oben!
Ich habe das Vorgesetzten/ Führungsverhalten mit Bezirksleitung (BL) und das Vorgesetzten/ Führungsverhalten ohne Bezirksleitung kennengelernt.
Das mit BL:
- freundlich, offen, nett, stets kommunikativ, präsent, positiv - nach Walbuschvorgaben.
Das ohne BL:
- überwiegend nur im Büro sitzend, kam nur mal raus um die (Umsatz)Lage zu checken oder sich zur Pause abzumelden.
- hat sein Ding gemacht, als wäre es sein Laden.

Vorteil: wer sich gut mit Ihm stellte, bekam einen Samstag mehr frei oder musste nicht hinter abgesprochenen Sichten, welche er dann doch noch ohne jede Ankündigung getauscht hatte, hinterherlaufen - wie es bei mir der Fall war.
Schön, wäre es auch gewesen wenn es, respektbehandelte kurze Mitarbeitergespräche, gegeben hätte. Seinen diese auch nur 20 min lang - vor allem in den ersten drei Monaten.

Mir fehlte, bei meinem Vorgesetzten/Führungskraft, ganz klar das "Leader"- Verhalten!

Arbeitsbedingungen

Es ist eine moderne Filiale, in der ich arbeiten konnte. Sie ist optisch sehr schön, sauber und strukturiert.
Morgens, war es wichtig kurz durch zu saugen, sonst war auch zwei Mal die Woche eine nette Reinigungskraft Vorort.
Es gibt vom Gebäude her, keine lärmstörenden Reize.

Kommunikation

Es wurde ja kommuniziert, nur nicht über wichtige Informationen im Arbeitsalltag.
Einmal im Monat wurde eine E-Mail vom Geschäftsführer an alle Filialen versenden und diese war nüchtern, klar und wenig optimistisch.
Letzten Endes geht es auch um viel Geld, was im Einzelhandel, von den Verkäufern erwirtschaftet werden muss! Sodass das Unternehmen wirtschaftlich bleibt. Und die Zahlen sprechen nun mal für sich.

Ebenso wurde von den Bezirksleitern ein mal die Woche eine Mail versendet mit positiven Verkaufsansätzen, die unterschwellig ganz klar die Richtung der Zahlen angaben und wie ich als Mitarbeiterin meine Verkaufsstrategie oder meine Neukundenstatistik noch mehr verbessern konnte. So, hier ist die Kommunikation. Daher der eine Stern.

In der Filiale direkt, gab es kaum vorhandene Kommunikation;
selten wurden, professionelle Mitarbeitermeetings vom Filialleiter durchgeführt. Wer "Meeting-Angst" hat - kein Problem: es gab sie kaum.
Was mir auch fehlte, war ein gemeinschaftlicher, kurzer Austausch (ca. 10min.) mit allen wichtigen "W- Fragen".
Dies um zusetzten war, meinem Filialleiter einfach nicht möglich.

Gleichberechtigung

Wer gut mit dem Vorgesetzten konnte, hatte bessere Chancen.
Diejenigen mussten nicht, hinter wunschfreien Tagen hinterherlaufen oder konnten schneller Ihre Minusstunden abbauen. Jedoch hat das mit dem Wort "Gleichberechtigung in diesem Sinne, nichts zu tun.
Irgendwann habe ich für mich gemerkt, das ich mit meinen inneren Werten und meiner positiven Weltanschauung, nicht bei Walbusch in Oldenburg (Oldenb.) rein passe.
Auch Frauen, haben die Möglichkeit sich weiterzuentwickeln und männliche Berater waren auch willkommen.

Interessante Aufgaben

Was ist im Einzelhandel interessant?
Bei Walbusch gibt es:
- die Onlinebestellungsbearbeitung
- die Retourenbearbeitung
Was es in anderen Betrieben nicht gibt. Das ist Fakt!
Daher zwei Sterne.

Für mich, als Fachkraft mit Ausbildung, war die Beratung das Schönste im Einzelhandel!
Mit den Kunden konnte ich lachen, Spaß haben, ein nettes Gespräch halten und schöne Momente entstehen lassen.
Jedoch ist dies mein Mindset und das hat mit den Aufgaben im Einzelhandel einfach nichts zu tun.
Mir war immer eine akkurate Lagerhaltung/pflege, Warenpräsentation wichtig. Das Zusammenlegen und die dadurch entstandene korrekte Falttechnik sowie Ordnung, waren für mich von wichtiger Bedeutung und eine tolle Aufgabe - neben der Beratung (Warenverständnis).
Wer das nicht toll findet und darin seine Aufgabe nicht sieht, ist im Einzelhandel fehl am Platz.

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Arbeitgeber-Kommentar

Miriam Ritter, Employer Branding & Onboarding Managerin
Miriam RitterEmployer Branding & Onboarding Managerin

Liebe:r ehemalige:r Kolleg:in,

es tut uns leid zu lesen, dass du in deiner Zeit bei uns so viele negative Erfahrungen gemacht hast. Dass du deine Zeit bei uns als belastend empfunden hast, entspricht keinesfalls dem Anspruch, den wir an eine respektvolle und professionelle Zusammenarbeit haben.

Wir möchten an dieser Stelle klar betonen, dass wir uns von Diskriminierung, Mobbing oder anderen grenzüberschreitenden Verhaltensweisen ausdrücklich distanzieren. Unsere Führungskräfte werden regelmäßig geschult und orientieren sich an klar definierten Führungsleitlinien, die eine wertschätzende und transparente Zusammenarbeit sicherstellen sollen.

Einige deiner Punkte betreffen sehr konkrete Situationen in der damaligen Filiale. Diese können wir hier öffentlich nicht nachvollziehen, möchten ihnen aber gerne in einem vertraulichen Rahmen nachgehen. Nur so können wir verstehen, was zu deinen Eindrücken geführt hat, und prüfen, welche Maßnahmen erforderlich sind.

Wenn du bereit bist, stehen wir dir deshalb für ein vertrauliches Gespräch jederzeit zur Verfügung.

Wir wünschen dir für deinen weiteren beruflichen Weg alles Gute.

Ob es sich lohnt?

3,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Walbusch Walter Busch GmbH & Co. KG in Solingen gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Es gibt viele nette Kollegen, die die Atmosphäre sehr angenehm machen.

Image

Nach außen hin denke ich sehr gut

Work-Life-Balance

Auch nur meine Meinung, da ich eine gute Work Life Balance habe, ist sie gut. Aber die Arbeitszeiten sind nicht für jedermann was.

Karriere/Weiterbildung

Derzeit schwierig. Nicht unmöglich, aber auch nicht einfach. Abhängig vom Bereich und der Abteilung in der man arbeitet.

Gehalt/Benefits

Die Gehälter sind sehr pünktlich bezahlt und relativ offen Einsichtig, da viele nach Tarif bezahlt werden, aber als Berufsanfänger kann man sich erst Mal auf wirklich wenig Geld einstellen, das auch länger. Irgendwann gibt es auch keine Aufstiegschance mehr.

Kollegenzusammenhalt

Abhängig von der Abteilung, aber es gibt auch Streit zwischen einigen Abteilungen. Hier kann ich nur für mich sprechen.

Umgang mit älteren Kollegen

Die meisten von ihnen weden auf Händen getragen

Vorgesetztenverhalten

Teilweise to locker oder zu angespannt, schwer einzuschätzen wo man steht

Arbeitsbedingungen

Hält sich in Grenzen, hat aber bisher immer eine Begründung oder Ausrede dafür gegeben

Kommunikation

Viele Sachen werden nicht besonders gut kommuniziert. Dadurch entsteht viel getuschel und gemunkel, aber auch Aufgaben sind nicht immer ganz klar.

Gleichberechtigung

Naja hält sich in Grenzen ist aber da.

Interessante Aufgaben

Bedingt dich die Abteilung bestimmt möglich, aber nach meiner Erfahrung eher weniger.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Arbeitgeber-Kommentar

Miriam Ritter, Employer Branding & Onboarding Managerin
Miriam RitterEmployer Branding & Onboarding Managerin

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, so ausführlich über deine Erfahrungen bei uns zu berichten. Wir freuen uns, dass du viele positive Aspekte wie den Kollegenzusammenhalt, die angenehme Arbeitsatmosphäre, den Umgang mit älteren Mitarbeitenden sowie die pünktliche und transparente Gehaltszahlung hervorhebst.

Gleichzeitig danken wir dir für deine offenen Worte zu den Punkten, die aus deiner Sicht verbesserungswürdig sind – insbesondere im Hinblick auf Kommunikation, Aufgabenklärung, Karriereperspektiven und die Zusammenarbeit zwischen einzelnen Abteilungen. Solche Rückmeldungen sind für uns sehr wertvoll, denn sie helfen uns, bestehende Prozesse und Strukturen weiterzuentwickeln.

Vielen Dank nochmals für deine ehrliche Einschätzung und deine Zeit.

Endlich, nach 20 Jahren kommt Bewegung rein. Bin stolz dabei zu sein.

4,3
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Beschaffung / Einkauf bei Walbusch Walter Busch GmbH & Co. KG in Solingen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Regional, Familienunternehmen, Verantwortung, gibt sich Mühe.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Etwas viel aktuell, man will alles auf Einmal.

Verbesserungsvorschläge

Investiert bitte in IT und Software. Ohne Excel sind wir aufgeschmissen. Müssen immer Berater im Haus sein?

Arbeitsatmosphäre

Man spürt den Druck der Fashionbranche

Image

Eher angestaubt, aber wir arbeiten dran.

Work-Life-Balance

Perfekt, mehr Freiheit gibt es nicht. Danke.

Karriere/Weiterbildung

Mir wurde bisher nichts abgelehnt, jeder selbst verantwortlich.

Gehalt/Benefits

Mehr geht immer.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kommt langsam in der Orga an mit Nachhaltigkeit.

Kollegenzusammenhalt

Gibt 2-3 Stänkerinnen im Bereich, aber man kennt sie ja.

Umgang mit älteren Kollegen

Viele, ältere und langjährige Mitarbeiter/innen, was für das Unternehmen spricht.

Vorgesetztenverhalten

Direkte Vorgesetzte und Bereichsleitung agieren Ruhig, fair und sind immer ansprechbar. Bin froh hier zu sein und nicht bei der Marke da Oben. GF zeigt sich nie.

Arbeitsbedingungen

Gute Ausstattung, Großraumbüro eben. Geht aber besser.

Kommunikation

Bestmöglich mit Teams und viel Homeoffice, man gibt sich Mühe

Gleichberechtigung

Vorbildlich, kein Unterschied erkennbar. Fühle mich als Frau wohl.

Interessante Aufgaben

Ja, und es scheint sich noch viel zu bewegen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Miriam Ritter, Employer Branding & Onboarding Managerin
Miriam RitterEmployer Branding & Onboarding Managerin

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank für dein ausführliches und ehrliches Feedback. Wir freuen uns sehr über die vielen positiven Punkte, die du hervorhebst – insbesondere den Kollegenzusammenhalt, die Führungskultur, die Work‑Life‑Balance und die Gleichberechtigung. Es ist schön zu hören, dass du dich im Unternehmen wohlfühlst und deine Aufgaben als interessant erlebst.

Gleichzeitig danken wir dir für deine klaren Hinweise zu den aktuellen Herausforderungen, insbesondere zu IT‑Themen, Arbeitsbelastung und internen Abläufen. Diese Rückmeldungen sind wichtig für uns und fließen in unsere laufenden Verbesserungsprozesse ein.

Wir schätzen deine Offenheit und bedanken uns, dass du dir die Zeit für diese Rückmeldung genommen hast.

Guter Arbeitgeber

4,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Beschaffung / Einkauf bei Walbusch Walter Busch GmbH & Co. KG in Solingen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sehr gut, finde ich unser Arbeitszeitmodell, dass ich in einem Familien geführten Unternehmen arbeite

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Dass viele Führungskräfte nicht führen können, nicht wertschätzend sind und dadurch die Motivation und Effektivität stark leidet.
Bereichsleiter bekämpfen sich gegenseitig, obwohl wir alle für das gleiche Unternehmen arbeiten.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre hängt davon ab, in welcher Abteilung man arbeitet und welchen Vorgesetzten man hat

Work-Life-Balance

Durch das Arbeitszeitmodell - Keine Kernzeit und die Home-Office Regelung 60 zu 40 – sehr gut

Gehalt/Benefits

Zusätzliche Gehaltsanpassungen müssen immer erst erkämpft werden, anstatt der Vorgesetzte Leistungen sieht und honoriert

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gut

Kollegenzusammenhalt

Grundsätzlich ist der Kollegen Zusammenhalt sehr gut

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen werden oft belächelt, und ihnen wird berufliche Unbeweglichkeit nachgesagt

Vorgesetztenverhalten

Viele Vorgesetzte sollten keine Menschen führen dürfen

Arbeitsbedingungen

Grundsätzlich sind die Arbeitsbedingungen gut

Kommunikation

Die Kommunikation unter den Kollegen ist gut

Gleichberechtigung

Flache Hierarchien werden ausgelobt, aber nicht gelebt

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben bei Walbusch sind weitesgehend vielseitig und abwechslungsreich.


Image

Karriere/Weiterbildung

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Arbeitgeber-Kommentar

Miriam Ritter, Employer Branding & Onboarding Managerin
Miriam RitterEmployer Branding & Onboarding Managerin

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank für Dein ausführliches Feedback!

Es freut uns sehr zu lesen, dass Du unser flexibles Arbeitszeitmodell, die Work‑Life‑Balance, den Kollegenzusammenhalt sowie die abwechslungsreichen Aufgaben bei Walbusch positiv hervorhebst. Gerade diese Punkte sind uns als familiengeführtes Unternehmen wichtig – umso schöner, dass sie für Dich spürbar sind.

Gleichzeitig nehmen wir Deine kritischen Anmerkungen sehr ernst. Führungskultur und ein respektvoller Umgang sind für uns zentrale Themen, an denen wir kontinuierlich arbeiten. Deine Rückmeldung hilft uns dabei, gezielt weiter anzusetzen.

Wenn Du Lust hast, mit uns tiefer über Deine Erfahrungen oder konkrete Situationen zu sprechen, melde Dich jederzeit gerne bei uns im HR-Bereich – offen und im Austausch lässt sich meist der größte Fortschritt erzielen.

Mehrfachbewertung

Ein sehr wertschätzender Arbeitgeber!

4,8
Empfohlen
Mehrfachbewertung
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Walbusch Walter Busch GmbH & Co. KG in Solingen gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Wertschätzung, kein Druck, immer ein offenes Ohr. Regelmäßige Fortbildungen und Coaching.

Verbesserungsvorschläge

Modernere Technik.
Einbindung der Mitarbeiter auf der Fläche, für den Einkauf.

Arbeitsatmosphäre

Hier stimmt für mich einfach alles. Ich fühle mich wohl, das Miteinander ist positiv und wertschätzend, und ich gehe mit Freude zur Arbeit.

Image

Das Unternehmen hat ein sehr positives Image. Es wird als seriös, professionell und zuverlässig wahrgenommen, und auch intern spiegelt sich das in einer wertschätzenden und offenen Unternehmenskultur wider. Leider gibt es einige Mitarbeiter und ehemalige Kolleg*innen, die das Unternehmen schlecht bewerten, weil ihre Erwartungen nicht erfüllt wurden. So mancher sollte sich mal selbst reflektieren. Aus meiner Sicht ist es wichtig, solche Bewertungen im Kontext zu sehen. Ich finde es schlimm, dem Unternehmen im Nachhinein so zu schaden.

Work-Life-Balance

Meine Freizeitwünsche werden berücksichtigt.

Karriere/Weiterbildung

Wer Leistung bringt, motiviert ist und dafür brennt, kommt weiter.

Gehalt/Benefits

Im Gegensatz zu anderen Unternehmen gibt es ein gutes Gehalt, was sich auch jährlich erhöht. Dazu gibt es noch Weihnachtsgeld.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Leider zu viel Folie und Papier

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt im Team ist ausgezeichnet. Gegenseitige Unterstützung und das gilt nicht nur innerhalb der eigenen Filiale, sondern auch filialübergreifend.

Umgang mit älteren Kollegen

Es wird kein Unterschied gemacht, zwischen jüngeren und älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Alle Vorgesetzten treten wertschätzend, höflich und zuvorkommend auf. Man fühlt sich ernst genommen und kann jederzeit Anliegen ansprechen.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind im Großen und Ganzen sehr gut. Ich würde mir allerdings moderne und schnellere Computer und Programme wünschen.

Kommunikation

Ich bin mit der Kommunikation sehr zufrieden. Man wird stets auf dem Laufenden gehalten und kann jederzeit alles ansprechen, es wird zugehört und Lösungen werden gefunden.

Gleichberechtigung

Im Unternehmen wird auf Gleichberechtigung großen Wert gelegt jeder wird fair und respektvoll behandelt.

Interessante Aufgaben

Jeder Tag bringt neue Herausforderungen. Meine Aufgaben sind abwechslungsreich und interessant. Dazu gehören Mitarbeitercoaching mit unterschiedlichen Charakteren, die Betreuung von Stammkunden, die eine kompetente Beratung wünschen und sich wertgeschätzt fühlen, sowie administrative Tätigkeiten und der Umgang mit neuer Ware. Alles in allem ein sehr vielseitiger Job, der Freude macht.“

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Arbeitgeber-Kommentar

Miriam Ritter, Employer Branding & Onboarding Managerin
Miriam RitterEmployer Branding & Onboarding Managerin

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank für dein tolles Feedback und die super Bewertung mit 4,8 Sternen!

Es freut uns sehr zu lesen, dass dir besonders unsere Wertschätzung, die offene Kommunikation und die Möglichkeiten für Fortbildungen und Coachings gefallen. Genau das ist uns wichtig: ein Umfeld zu schaffen, in dem man sich wohlfühlt, ohne unnötigen Druck.

Deine Verbesserungsvorschläge nehmen wir sehr ernst – die Themen modernere Technik sowie noch mehr Einbindung der Mitarbeiter:innen auf der Fläche und im Einkauf sind für uns spannende Ansatzpunkte, an denen wir weiterarbeiten möchten.

Schön, dass du Teil unseres Teams bist und dir die Zeit genommen hast, deine Eindrücke so ausführlich zu teilen!

Enttäuschende Erfahrung! Ein Arbeitsplatz mit vielen Problemen, leider nicht zu empfehlen.

2,5
Nicht empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Walbusch Walter Busch GmbH & Co. KG in Solingen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der Arbeitsplatz war optisch ansprechend und gut gestaltet. Gehalt und Sozialleistungen waren fair und wurden pünktlich gezahlt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ständiger Personalmangel führte zu Überlastung und hoher Fluktuation. Die Aufgaben waren monoton, technische Systeme veraltet – täglicher Zeitverlust inklusive. Das Betriebsklima litt unter Lästereien, auch von Mitarbeitenden anderer Standorte. Unterstützung durch die Führung war oft zurückhaltend und wenig empathisch.

Verbesserungsvorschläge

Der chronische Personalmangel sollte dringend strukturell gelöst werden, um die Arbeitsbelastung zu reduzieren und Ausfälle besser abzufangen.

Arbeitsatmosphäre

Hohe Arbeitsbelastung durch ständigen Personalmangel und viele Krankheitsausfälle. Zahlreiche Kündigungen innerhalb kurzer Zeit. Zwei Mitarbeitende haben den Betrieb mit großem Engagement zusammengehalten. Ohne sie wäre vieles nicht mehr gelaufen. Es war frustrierend mitzuerleben, wie der Betrieb zunehmend unterbesetzt war, während sich kaum etwas geändert hat.

Image

Nach außen professionell, intern chaotisch.
Die Außendarstellung wirkt modern und strukturiert – die Realität im Betrieb sieht leider ganz anders aus.
Das Image nach außen ist besser als die tatsächlichen Arbeitsbedingungen, die oft von Überlastung und Personalmangel geprägt sind.
Es wird viel Wert auf Außenwirkung gelegt, aber intern fehlt es an grundlegender Organisation und Wertschätzung.

Work-Life-Balance

Wunschfreie Tage waren möglich, aber die Work-Life-Balance litt deutlich unter Personalmangel und hoher Belastung.

Gehalt/Benefits

Positiv hervorzuheben ist, dass Gehalt und Sozialleistungen im Rahmen lagen und pünktlich gezahlt wurden. In diesem Punkt war das Unternehmen sehr zuverlässig.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Weder Umwelt- noch Sozialbewusstsein spürbar. Nachhaltigkeit wird kaum beachtet, Mitarbeitende oft als austauschbar behandelt.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kolleg*innen wurden geschätzt und respektvoll behandelt, mussten aber oft mehr leisten als andere – wegen anhaltendem Personalmangel.

Vorgesetztenverhalten

Die Unterstützung durch die Führungsebene war leider oft eher zurückhaltend und ließ an Engagement vermissen. Teilweise wirkte die Führung überfordert, was sich negativ auf die Entscheidungsfindung und die Kommunikation im Team auswirkte. Gelegentlich zeigte sich eine Haltung, die wenig Empathie erkennen ließ und das Team eher distanzierte. Das Verhalten wirkte oft überheblich und ließ wenig Raum für offene Kommunikation. Insgesamt hätte eine offenere und empathischere Führung dem Team sehr geholfen.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsumgebung war optisch ansprechend, der Laden selbst gut gestaltet. Leider standen die tatsächlichen Arbeitsbedingungen dazu im starken Kontrast. Es herrschte dauerhaft Personalmangel, wodurch die Belastung für die Mitarbeitenden deutlich zu hoch war.
Zudem war die technische Ausstattung veraltet – die IT-Systeme liefen extrem langsam. Allein das Ein- und Ausstempeln dauerte oft mehrere Minuten, was täglich wertvolle Arbeitszeit gekostet hat. Statt moderner Lösungen wurde mit ineffizienten Systemen gearbeitet, was zusätzlich Frust erzeugte.
Eine Verbesserung dieser Rahmenbedingungen wäre dringend nötig gewesen.“

Gleichberechtigung

Leider war das Miteinander im Team nicht immer von echtem Respekt geprägt. Es wurde häufig über Kolleginnen und Kollegen hinter deren Rücken gelästert – teilweise sogar von denselben Personen, die im direkten Kontakt freundlich und zugewandt auftraten. Dieses Verhalten führte zu einem unauthentischen Arbeitsklima und trug nicht zu einem Gefühl von Zusammenhalt oder echter Gleichberechtigung bei. Lästereien und falsches Verhalten kamen nicht nur aus dem Team, sondern auch von Mitarbeitenden anderer Shops – das schadete dem Betriebsklima deutlich.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren größtenteils immer dieselben und boten wenig Abwechslung. Dadurch fehlte oft die Herausforderung, um motiviert und engagiert zu bleiben.
Die Arbeit war sehr monoton, es gab kaum abwechslungsreiche Aufgaben.


Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Kommunikation

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Arbeitgeber-Kommentar

Miriam Ritter, Employer Branding & Onboarding Managerin
Miriam RitterEmployer Branding & Onboarding Managerin

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, so offen Feedback zu geben und Deine Erfahrungen zu teilen. Wir nehmen Deine Kritik sehr ernst – besonders die Themen Überlastung, Fluktuation und Personalmangel beschäftigen auch uns und wir wissen, wie belastend das sein kann. Dass das Betriebsklima durch Lästereien gelitten hat, tut uns sehr leid, denn ein respektvoller und wertschätzender Umgang miteinander ist uns eigentlich sehr wichtig.

Auch Deine Anmerkung zur fehlenden Unterstützung durch die Führung nehmen wir uns zu Herzen. Hier möchten wir besser werden und das offene Gespräch suchen, um unser Miteinander zu verbessern.

Wenn Du noch konkrete Vorschläge hast oder den Austausch suchst, stehe ich Dir jederzeit gerne zur Verfügung – vertraulich und auf Augenhöhe.

Danke nochmal für Dein ehrliches Feedback.

Nicht so schlimm wie anderswo, aber wirklich gut halt auch nicht

3,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Walbusch Walter Busch GmbH & Co. KG in Solingen gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Es wäre schön, wenn die Mitarbeiter, die täglich an der Front stehen und am Kunden arbeiten, dafür von Unternehmensseite Wertschätzung bekämen. Man fühlt sich manchmal eher wie ein notwendiges Übel.

Arbeitsatmosphäre

Mit den meisten Kollegen macht die Zusammenarbeit Spaß, es darf gelacht werden.

Image

Man versucht, das eingestaubte, konservative Image etwas zu modernisieren.

Work-Life-Balance

Bedingt durch die für den Einzelhandel traumhaften Öffnungszeiten ist es im Vergleich mit anderen Geschäften ein Traum. Im Vergleich mit anderen Abteilungen im Haus schon wieder nicht mehr.
Keine Gleitzeit, keine Möglichkeit auf Homeoffice, dafür aber Samstagsarbeit und Mehrarbeit, deren Anrechnung erst sehr umständlich über einen Vorgesetzen beantragt werden und dann noch von HR gutgeschrieben werden muss. Angesammelte Überstunden abzufeiern geht nur, wenn gerade mal niemand in Urlaub ist und der Vorgesetzte einen guten Tag hat. Arbeitspläne kommen zwar direkt für 4 Monate aber oft erst kurz vor Beginn der jeweiligen Planungsperiode. Braucht man an bestimmten Tagen frei, ist man aufs Wohlwollen des Vorgesetzten angewiesen.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt ein Fortbildungsportal, das leider für die Mitarbeiter im Verkauf nicht zu nutzen ist, da keine entsprechenden Arbeitsplätze zur Verfügung stehen. Man wird seitens der Vorgesetzten auch nicht ermutigt, sich weiterzubilden. Im Gegenteil, Eigeninteresse wird kleingeredet, Schulungen als überflüssig betitelt. Man könnte ja etwas lernen.

Aus dem Verkauf rauskommen und in eine andere Abteilung im Unternehmen zu kommen ist quasi unmöglich. Dementsprechend sind die Karrierechancen auch eher mau.

Gehalt/Benefits

Tarifgehalt, ist im Einzelhandel halt leider keine Selbstverständlichkeit mehr. Aber dann auch keinen Cent mehr.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es fällt täglich so viel Verpackungsmüll an, der locker zu zwei Dritteln eingespart werden könnte.

Kollegenzusammenhalt

In letzter Zeit herrscht viel Neid und Missgunst in der Abteilung. Einzelne Personen vergönnen anderen eine Beförderung und verbreiten deshalb schlechte Stimmung im Team.
Manche Kollegen, die schon sehr lange dabei sind, nehmen sich Freiheiten heraus, die anderen nicht zugestanden werden.

Umgang mit älteren Kollegen

Für die älteren Kollegen sicherlich gut. Es wird Rücksicht genommen auf körperliche Einschränkungen.
Für die jüngeren Kollegen hingegen nicht so, denn die alten dürfen sich viele Dinge erlauben, für die die jungen direkt Ärger bekämen.

Vorgesetztenverhalten

Wenn der Vorgesetzte dich mag, hast du Glück und kriegst alles, was du willst. Wenn nicht, hast du Pech und keine Chance.
Generell verdienen die Führungskräfte nicht unbedingt diesen Titel. Hier wurde nach Geschmack und Gefallen ausgewählt, nicht danach, wer die nötigen Fähigkeiten hat. Eine Vorgesetzte, die über ihre Mitarbeiter lästert und ihre Launen an ihnen auslässt braucht eigentlich niemand.

Arbeitsbedingungen

Komplett veraltete Hardware, teilweise kaputtes Inventar, dass solange irgendwie repariert wird, bis es buchstäblich auseinanderfällt.

Kommunikation

Es gibt einen monatlichen Brief vom Geschäftsführer, in dem kurz der vergangene Monat Revue passieren gelassen wird und auf den aktuellen Monat/die Zukunft geblickt wird. Ist ganz nett, bringt für die tägliche Arbeit aber keinen Mehrwert.
Oft muss man relevanten Infos hinterherlaufen und sie sich zusammensuchen, da Dinge entschieden werden, ohne diejenigen zu informieren, die betroffen sind.

Interessante Aufgaben

Es ist Einzelhandel. Klamottenfalten ist nicht sonderlich interessant und anspruchsvoll.


Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Miriam Ritter, Employer Branding & Onboarding Managerin
Miriam RitterEmployer Branding & Onboarding Managerin

Liebe:r ehemalige:r Kolleg:in,

vielen Dank, dass Du dir die Zeit genommen hast, uns so ausführlich dein ehrliches Feedback zu geben. Wir schätzen deine Offenheit sehr, denn nur so können wir uns als Unternehmen weiterentwickeln und gezielt an unseren Schwachstellen arbeiten.

Wir bedauern sehr, dass Du Dich an manchen Stellen nicht ausreichend wertgeschätzt fühlst. Gerade unsere Kolleginnen und Kollegen, die täglich im direkten Kundenkontakt stehen, leisten einen sehr wichtigen Beitrag zum Erfolg unseres Unternehmens – das sollte selbstverständlich anerkannt werden. Deine Anregung nehmen wir daher sehr ernst und werden intern prüfen, wie wir die Wertschätzung noch greifbarer und sichtbarer gestalten können.

Bezüglich Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten nehmen wir die Kritik sehr ernst und werden prüfen, wie wir insbesondere Kolleginnen und Kollegen im Verkauf besseren Zugang zu Schulungen und Aufstiegschancen verschaffen können.

Danke, dass Du Dir die Mühe gemacht hast, so umfassendes Feedback zu geben. Wenn Du magst, komm auch gern direkt auf uns zu – wir sind immer offen für ein persönliches Gespräch, um gemeinsam Lösungen zu finden.

Wir wünschen Dir weiterhin alles Gute!

So behandelt man keine Mitarbeiter - niemals!

1,5
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2025 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Walbusch Walter Busch GmbH & Co. KG in Solingen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich finde das soziale Engagement wie z.B. die Jugend- und Seniorenstiftung des Altgesellschafters super!
Das Lebenswerks des Seniors: Eine echte Unternehmerpersönlichkeit, die noch sehr, sehr großes Ansehen bei den Mitarbeiterinnen & Mitarbeitern genießt - und das völlig zurecht. Ich kenne viele Kolleginnen und Kollegen, die nach dem Altgesellschafter rufen, um den offensichtlichen Unsinn und der gefährlichen Entwicklung Einhalt gebietet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das Unternehmen unternimmt große Anstrengungen, auch um sich als Arbeitgebermarke positiv & jung zu positionieren. Das was sich z.B. bei LinkedIn als Postings abspielt - liest sich das denn vorher niemand durch?
Ich bleibe aber dabei: Es ist alles nur Fassade! Im Unternehmen sieht es völlig anders aus als bei LinkedIn, Xing usw.
Die eigene Meinung & Erfahrung muss in das Mindset der Geschäftsführung passen - sonst wird es schwierig. Auch das Ansprechen von ganz konkreten Problemen, die auch große negative Umsatzauswirkungen haben können, werden nur sehr ungern gehört: Die stören den Betriebsablauf.
In meinem Verantwortungsbereich hat das über die Jahre sicher mehrere Mio€ Umsatz gekostet. Es war völlig egal - es interessierte niemanden.
Ja - und wie man mich behandelt hat:
Das werde ich nie vergessen.
So behandelt man keine Mitarbeiter - niemals!

Verbesserungsvorschläge

Das Unternehmen sollte sich ehrlich mit seinen Kunden (auch dem, der nachwächst) mit echten Branchenspezialisten beschäftigen. Das Verfolgen von völlig unrealistischen Zielen wird das Unternehmen mittelfristig in große Gefahr bringen. Es gibt dafür unzählige negative & gescheiterte Branchenbeispiele. Ein negatives Beispiel ist der aktuelle TV Spot - das ist perspektivisch Galaxien auch an einer zukünftigen Zielgruppe vorbei. Das Unternehmen ist sich nicht bewusst, dass die Marke ein echter Diamant im Bekleidungseinzelhandel ist - der ein enormes Umsatzpotential hat. Das ist so schade!
Veränderung: Ja - aber mit profunder Branchenerfahrung

Arbeitsatmosphäre

Allerschwierigste Arbeitsatmosphäre:
Wenn der Gesellschafter zum Angriff auf einen Mitarbeiter bläst: Dann nehmen die beiden Herren der Geschäftsführung den Faden auf und erfinden die absurdesten Geschichten, um auch langjährige Mitarbeiter zu entsorgen. "Entsorgen" ist dann auch tatsächlich so in einem meiner Gespräche so gefallen. Vom direkten Vorgesetzten (Bereichsleiter) habe ich keinen Schutz oder Unterstützung bekommen - so war ich den absurdesten Behauptungen völlig schutzlos ausgeliefert. Es hat mich krank gemacht!

Image

Die Marke genießt bei der Zielgruppe +60 einen hervorragenden Ruf. Die Stammkunden kann man oft als echte Fans bezeichnen. Ich kenne in Deutschland kein Unternehmen, dass so tolle Kunden hat.
Das Unternehmen versucht seit mehreren Jahren mit unterschiedlichen Ansätzen -erfolglos- das Image "da hat mein Vater schon gekauft" & "das sind doch die mit den 2:1 Hemden" zu verändern.
Man schämt sich im Haus aber für diese Zielgruppe und Kunden. Besonders junge und unerfahrene Kolleginnen & Kollegen versuchen immer wieder den eigenen Bekleidungsstil zur Ausrichtung durchzusetzen - oft mit Erfolg für die Kollegen / aber zum Misserfolg für das Unternehmen. Es hat unzählige Versuche gegeben - aber sich nicht ein einziges mal mit echten Branchenspezialisten.
Warum man dieses Altersproblem bei der Kernmarke sieht - ich kann es nicht begreifen.
Man hat mit der Marke M&E eine deutlich jüngere Zielgruppe - mit der Kernmarke eine trendfolgende Zielgruppe mit enormen Wachstumspotentialen, mit Avena was für den Herbst des Lebens. Also gut marktabdeckend
Es ist eigentlich nicht besonders schwierig einen richtigen Modegrad für die Kernmarke zu finden. Diese Kernmarke ist ein Diamant im deutschen Handel

Work-Life-Balance

Das Unternehmen achtet sehr auf die Einhaltung der Arbeitsstunden - was aber der Arbeit des Betriebsrates geschuldet ist. Überstunden fallen sehr, sehr häufig an - werden aber in Freizeit ausgeglichen. Wenn die Anzahl der Überstunden eine bestimmte Höhe überschreitet, dann wurde bei mir eine große Anzahl von Überstunden mit der Begründung, dass man eine übertarifliche Zulage erhält "gekappt".
Es gibt Bereiche, da weiß man nicht wo vorne und hinten ist. Es gibt aber auch viele Bereiche mit megaentspannter Work-Life Balance.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt seit einiger Zeit umfangreiche Fortbildungsmöglichkeiten (online) - die aber weniger genutzt werden.
Nach meiner Einschätzung, um was für die Arbeitgebermarke zu tun - weil es einfach auch zeitgemäß ist. Aber erst mal eine gute Sache. Für die Führungskräfte gibt es besondere Programme, die aber eher unbeliebt sind.
Karriere: Bei mir Totalausfall - trotz Zusage bei der Einstellung.
Ich wurde von Unternehmen aus der Bekleidungsindustrie abgeworben und sollte erst mal in die Gruppe einsteigen, um in spätestens 2 Jahren zum Bereichsleiter aufzusteigen.
Die Möglichkeit war mehrfach gegeben.
Ich habe in meiner Position alles gegeben, ich habe eine sehr hohe intrinsische Motivation. Ich habe in meinem Verantwortungsbereich TOP Performance und KPI's abgeliefert. Ich habe viele Großprojekte erfolgreich durchgeführt und etliche zusätzliche Aufgaben im Haus übernommen: Immer dann wenn es besonders schwierig wurde, war ich gefragt.
Ich habe tausende von Überstunden gemacht.
Hat alles nix genutzt - keine Karriere im Unternehmen für mich!

Gehalt/Benefits

Ich selbst wurde für meinen Job gut bezahlt - was aber daran gelegen hat, dass ich aus einer leitenden Position der Bekleidungsindustrie abgeworben wurde. Ich sollte ins Unternehmen einsteigen und dann aufsteigen.
Weil die Geschäftsführung mich dann wider erwarten nicht für einen Aufstieg gesehen hat, habe ich mehrere "Nullrunden" im Gehalt gemacht. Üblicherweise werden für die Führungskräfte zum Jahresstart die Gehälter angepasst. Meist im Rahmen der Inflationsrate.
Meine "Nullrunden" wurden dann O- Ton so erklärt: Sie verdienen zu viel.
Kein Scherz! Also auch: Unterirdisch! Auch in der Zeit der galoppierenden Inflation: Nullrunde - aber nur für mich.
Als ganz besondere "Anerkennung" meines Engagements bei mir wurde dann auch noch die Tantieme ersatzlos (trotz Top Performance) gestrichen - während im Haus viele anderen Führungskräfte ihre Jahressonderzahlung oder meine eigenen Führungskräfte ihre Zahlung erhalten haben. Begründung auf Nachfrage bei meinem Vorgesetzten: Der zuständige Geschäftsführer hat entschieden, dass Du keine Tantieme bekommst. Warum? Keine Antwort - nur ausweichende Blicke, aber Du weist ja wie Du gesehen wirst: Wie peinlich - kann man noch tiefer sinken?

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Unternehmen hat das Thema Energieverbrauch im Auge und hat besonders in der Energiekrise viel zur Senkung der Kosten erreicht. Photovoltaik auf dem Dach. Im Haus sind auf den Verkehrswegen viele Leuchtmittel deaktiviert und die Warmwasseruntertischgeräte auf den Toiletten abgeschaltet......
Im Bereich der Beschaffung der Handelswaren hat man in den letzten Jahren etwas aufgeholt - ggü. anderen großen Bekleidungskonzernen aber deutlichen Nachholbedarf.
Mit zwei Bekleidungsspezialisten auf Geschäfts- und Bereichsleiterebene hatte sich das vor ein paar Jahren in die richtige Richtung entwickelt - beide Spezialisten haben aber auch gesagt was sie dachten - zum Wohl des Unternehmens. Wurden dann aber sehr rasch wieder weggebissen.
Das Unternehmen hat eine Jugend- und Seniorenstiftung, die vorbildlich ist!

Kollegenzusammenhalt

Ist besonders bei den langjährigen und erfahrenen Kolleginnen und Kollegen gut. Sie halten das Unternehmen auch nach unglaublich vielen Wechseln von Führungskräften irgendwie zusammen - was aber immer schwieriger wird. Walbusch - Erfahrene sind sehr häufig Opfer von "Gaslighting".

Umgang mit älteren Kollegen

Sehr schwierig. Das Unternehmen versucht sich seit einigen Jahren in allen Bereichen zu verjüngen oder sich ein jüngeres Image zu geben. Berufs- und lebenserfahrene Kolleginnen & Kollegen haben es sehr, sehr schwer. Viele junge Kolleginnen und Kollegen werten die Erfahrung älterer Mitarbeiter ab - dabei halten die den Laden zusammen. In sog. "Zukunftswerkstätten" versuchen junge Kolleginnen und Kollegen "out of the Box" die Zukunft der Unternehmensgruppe zu gestalten. Da kommen abenteuerliche Ansätze heraus, vor deren Realisierung man nur warnen kann. Ältere Kolleginnen und Kollegen sind in diesen Workshops kaum gefragt und werden oft als Bedenkenträger abgestempelt.
Ich war überall raus - sicher wegen meines Alters, aber auch weil ich das Unternehmen vor völlig unrealistischen Träumereien geschützt hätte.

Vorgesetztenverhalten

Da kann man kaum die richtigen Worte finden:
Unfähig - aber "sehr beliebt" bei Gesellschafter und Geschäftsführer.
Geht jedem Konflikt im Haus aus dem Weg - und ist im Haus auch dafür bekannt, sich nicht hinter die eigenen Mitarbeiterinnen / Mitarbeiter oder den Bereich zu stellen:
"Dessen Brot ich esse - dessen Lied ich singe". Sehr peinliches und unprofessionelles Verhalten. Ich selbst habe mehrmals das Signal gegeben, dass ich wegen dem Gesellschafter / Geschäftsführer dringend seine Hilfe brauche. O-Ton: Das ist eine Sache zwischen Dir und der Geschäftsführung - damit habe ich nichts mit zu tun!
So ein Verhalten als Vorgesetzter (wobei die Bezeichnung Vorgesetzter ja in dem Fall eher irreführend ist) habe ich in meiner jahrzehntelangen beruflichen Laufbahn noch nicht erlebt - und auch noch nie gehört!
Ich würde mich in Grund & Boden schämen, wenn ich mich als Vorgesetzter selbst so verhalten würde!

Arbeitsbedingungen

Die Räume und Ausstattung sind top - da wird viel Wert darauf gelegt. Oft aber leider von den Mitarbeitern nicht geschätzt. Es gibt eine sehr gute Kantine (Dienstleister) - die hervorragend geführt wird.
Zu den Arbeitsbedingungen gehört aber ganz wesentlich das Verhalten der Vorgesetzten und der Unternehmensleitung. Da habe ich in dem Unternehmen Dinge erlebt - die vermutlich im deutschen Bekleidungseinzelhandel einzigartig sind. Was typisch für das Unternehmen ist, dass man sich mit einer zeitgemäßen Unternehmenskultur nach außen schmückt ( ..... ich sage nur LinkedIn oder andere Social Media Abenteuer) - die aber leider mit der Wirklichkeit im Unternehmen nicht ansatzweise was zu tun hat. Da hat man auch immer wieder neue Anläufe genommen. Aber - so meine langjährige Erfahrung: Alles nur Fassade!

Kommunikation

Unterirdisch - sofern man sich auch aus unerklärlichen Gründen zum Abschuss qualifiziert. Ich habe E-Mails von Gesellschafter und Geschäftsführung erhalten, die in der Sache und in der Tonalität bedenklich sind.
Ansonsten erscheint für alle Mitarbeiter und Mitarbeiter eine monatliche Information zur Lage des Unternehmens.
Hier empfiehlt es sich auch zwischen den Zeilen zu lesen. Sofern man selbst in Ungnade beim Gesellschafter oder der Geschäftsführung gefallen ist, gibt es auch bei TOP- Performance / TOP KPI's keine positive Erwähnung in der Gesellschafter Mail. Das frustriert die Teams maximal. Positive Erwähnungen erfahren in der Regel nur devote & angepasste Mitarbeiter. Schade & unprofessionell!

Gleichberechtigung

Das ist hier völlig in Ordnung!

Interessante Aufgaben

Zum Start in dem Solinger Unternehmen völlige Unterforderung. Sollte aber damals auch nur eine Einstiegsposition sein.
Mit den Jahren habe ich viele zusätzliche Aufgaben auf Wunsch der Geschäftsführung mit übernommen.
Mehrfach versucht innerhalb des Unternehmens zu wechseln, die der eigenen Qualifikation & Erfahrung entspricht. Wurde aber nie berücksichtigt, weil ich als unbequemer Mitarbeiter bewertet wurde. Ich habe immer meine Meinung offen, klar und deutlich geäußert - immer zum Wohl des Unternehmens. Das kommt aber in diesem Unternehmen nicht an. Ich weiß auch, dass Diplomatie nicht meine Stärke ist. Ich bin aber langjähriger Branchenspezialist mit profunder Erfahrung im Bekleidungseinzelhandel & Bekleidungsindustrie - ich weiß wovon ich rede.
Hat die Unternehmensgruppe aber kaum genutzt - sehr, sehr schade - weil das Unternehmen wirklich fachliche Hilfe ganz dringend benötigt.

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Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team der Walbusch-Gruppe

Wir danken Ihnen für die Wertschätzung, die Sie der Marke Walbusch, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dem Zusammenhalt der Beschäftigten und ihrer Identifikation mit dem Unternehmen, den Fortbildungsmöglichkeiten, der Work-Life Balance und den anderen materiellen und sozialen Arbeitsbedingungen bei uns sowie dem sozialen Engagement unseres Unternehmens entgegenbringen.

Aus Ihrem Kommentar ergibt sich, dass sie offenkundig ein Problem im Umgang
mit Ihren Führungskräften hatten. Sie beschreiben sich selbst als Mitarbeiter, bei dem Diplomatie nicht zu seiner Stärke zählte, der als unbequem wahrgenommen
wurde und der das Unternehmen vor völlig unrealistischen Träumereien bewahren wollte. Ihre Meinung hätten Sie immer offen, klar und deutlich geäußert – dies aber immer zum Wohl des Unternehmens.


Offenkundig liegt hier eine große Diskrepanz zwischen Ihrer Eigenwahrnehmung und der ganz überwiegenden Fremdwahrnehmung von Ihnen vor.
Sie erwarten offenkundig, dass Ihre Ansichten von Ihrem Umfeld als richtig bewertet werden. Wenn dies nicht geschieht, kann das nach Ihrer Logik nicht daran liegen, dass Sie möglicherweise selbst ggf. falsch liegen könnten, sondern nur daran, dass Ihre Vorgesetzten nur zu unfähig waren, sich Ihrer unbequemen Meinung anzuschließen. Es ist schade, dass Ihnen die nötige Reflexion über die Wahrnehmung Ihrer Person trotz der Trennung weiterhin fehlt und Sie eine besserwissende Opferrolle einnehmen.

Im Sinne einer erfolgreichen Fortsetzung Ihrer Berufstätigkeit bei einem anderen Arbeitgeber wünschen wir Ihnen mehr Einsicht darin, dass auch andere Menschen – seien es Vorgesetzte oder Kollegen – durchaus einmal mehr Recht haben können, als Sie selbst.

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