Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit August 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 14.8.2026
Die Walbusch-Gruppe erhält von ihren Mitarbeiter:innen ein gemischtes Gesamtbild. Besonders kritisch bewerten die Rezensionen das Verhalten von Führungskräften: Entscheidungen basieren laut Bewertungen oft auf Bauchgefühl statt auf Fakten, und die Führungsqualität variiert stark je nach Ebene. Die Kommunikation von oben nach unten gilt als unkoordiniert und zu spät – intern unter Kolleg:innen funktioniert sie hingegen besser. Die Arbeitsatmosphäre hat sich nach Meinung mehrerer Bewertender verschlechtert, wobei Umstrukturierungen und mangelnde Einbeziehung der Belegschaft als Hauptgründe genannt werden.
Der Kollegenzusammenhalt wird mehrheitlich positiv hervorgehoben, auch wenn er je nach Abteilung variiert. Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten gelten als wenig transparent, und Beförderungen hängen laut Bewert...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei der Walbusch-Gruppe wird von Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige schätzen die angenehme Stimmung durch nette Kolleg:innen, erwähnen jedoch den spürbaren Druck der Modebranche. Zudem variiert die Atmosphäre nach Angaben einiger Nutzer:innen je nach Abteilung und Führungskraft.
Kritischer fällt das Bild bei den negativen Stimmen aus: Mehrere Nutzer:innen bemängeln eine zunehmend angespannte und unsichere Stimmung, die den früheren kollegialen Zusammenhalt und die gegenseitige Wertschätzung vermissen lässt. Managemententscheidungen ohne Einbezug der Mitarbeiter:innen sowie Umstrukturierungen mit parallelen, wenig zielgerichteten Prozessen belasten das Miteinander. Auch Klatsch und Spannungen unter Kolleg:innen sowie schwierige Bedingungen im Großraumbüro werden kritisiert. Das Verhalten einiger Führungskräfte wird ebenfalls negativ erwähnt.
Die Kommunikation bei der Walbusch-Gruppe wird von den Nutzer:innen negativ bewertet. Besonders die Top-down-Kommunikation steht in der Kritik: Informationen erreichen Mitarbeiter:innen häufig zu spät oder gar über Dritte, wichtige Entscheidungen und personelle Veränderungen werden ohne ausreichende Transparenz weitergegeben, und die Kommunikation von oben gilt als unkoordiniert und kurzfristig.
Die Kommunikation unter Kolleg:innen wird hingegen von einigen Nutzer:innen als gut beschrieben. Auch HR und direkte Vorgesetzte kommunizieren laut einigen Bewertungen angemessen. Dennoch bemängeln Nutzer:innen, dass unzureichende Kommunikation zu Gerüchten und unklaren Aufgaben führt. Vertriebsrelevante Informationen werden zwar weitergegeben, jedoch fehlt es an relevanten Inhalten für den täglichen Arbeitsalltag.
Das Vorgesetztenverhalten bei der Walbusch-Gruppe wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Kritisiert wird vor allem die Inkonsistenz der Führung: Entscheidungen werden laut einigen Bewertungen eher nach Bauchgefühl als auf Basis von Fakten oder Fachkenntnissen getroffen, und das Verhalten der Vorgesetzten variiert stark je nach Hierarchieebene. Auf höheren Ebenen vermissen Mitarbeiter:innen eine mitarbeiterorientierte Haltung – stattdessen stehen wirtschaftliche Interessen und Selbstdarstellung im Vordergrund. Einige Bewertungen kritisieren zudem, dass viele Führungskräfte grundlegende Führungsqualitäten vermissen lassen.
Positives Feedback bezieht sich auf direkte Vorgesetzte und die Abteilungsleitung, die als ruhig, fair und zugänglich beschrieben werden. Diese gegensätzlichen Einschätzungen verdeutlichen, dass die Qualität der Führung stark von der jeweiligen Ebene und Person abhängt. Der Gesamteindruck bleibt jedoch klar negativ, mit deutlichem Verbesserungsbedarf in der Führungskultur.
Der Kollegenzusammenhalt bei der Walbusch-Gruppe wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige beschreiben die Teamarbeit als vorbildlich und heben hervor, dass sich Kolleg:innen auch standortübergreifend gegenseitig unterstützen. Andere betonen, dass der Zusammenhalt stark vom jeweiligen Team und Kontext abhängt.
Auf der anderen Seite berichten einige Nutzer:innen von Spannungen, die den langjährigen Zusammenhalt belastet haben, sowie von Meinungsverschiedenheiten innerhalb einzelner Abteilungen. Wenige schildern die Teamdynamik als belastend und nennen fehlenden Zusammenhalt als Grund für ihren Abgang aus dem Einzelhandel. Da sowohl positive als auch kritische Stimmen vertreten sind, ergibt sich ein ausgeglichenes Bild: Der Kollegenzusammenhalt ist in manchen Bereichen stark ausgeprägt, während er in anderen von zwischenmenschlichen Konflikten beeinträchtigt wird.
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