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Waterdrop 
Microdrink 
Deutschland 
GmbH
Bewertung

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Warnung : sehr Schlechte Arbeitsbedingungen als Store Manager

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Arbeitsklima im Store war gut, das Team unterstützte sich gegenseitig. Die Aufgaben waren abwechslungsreich, und es herrschte eine Gleichberechtigung im Team. Das Unternehmen hat ein modernes, junges Image.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Schlechte Kommunikation, ständiger Druck und hohe Anforderungen. Das Management war unprofessionell, und es fehlte an Anerkennung. Die Work-Life-Balance war praktisch nicht vorhanden, und das Gehalt war unterdurchschnittlich. Aufgrund der schlechten Arbeitsbedingungen und fehlenden Entwicklungsmöglichkeiten würde ich nicht empfehlen, dort als Shop Manager zu arbeiten.

Verbesserungsvorschläge

Schulung und Austausch des Regional Retail Managements: Eine bessere Schulung des Managements, insbesondere der regionalen Retail Manager, sowie regelmäßiger Austausch könnten dazu beitragen, eine professionellere und wertschätzendere Führungskultur zu schaffen.

1. Bessere Kommunikation: Informationen sollten rechtzeitig und klar kommuniziert werden, um unnötigen Stress und spontane Überstunden zu vermeiden.

2. Wertschätzung und Anerkennung: Regelmäßiges und aufrichtiges Lob sowie konstruktives Feedback sind entscheidend für die Mitarbeitermotivation und ein positives Arbeitsumfeld.

3. Work-Life-Balance: Flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit, Büroarbeit im Home Office zu erledigen, könnten die Work-Life-Balance deutlich verbessern.

4. Gehalt und Benefits: Ein faireres Gehalt, Überstundenvergütung und mehr Mitarbeiter-Benefits wie Essensgutscheine und zusätzliche Urlaubstage würden die Mitarbeiterzufriedenheit steigern.

5. Karriere- und Weiterbildung: Gezielte Weiterbildungsangebote und klare Karrierepfade würden die langfristige Bindung und Motivation der Mitarbeiter fördern.

6. Arbeitsbedingungen: Pausenbereiche oder Sitzmöglichkeiten im Store und allgemein mehr Rücksicht auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter könnten die Arbeitsbedingungen verbessern.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre im Store selbst mit den Mitarbeitern war angenehm.
Der Store an sich war modern und einladend .

Leider sah es auf Management-Ebene anders aus. Besonders vom Regional Retail Management ging ein enormer Druck aus – selbst kleine Fehler wurden überkritisch betrachtet, und anstatt Vertrauen zu schenken, gab es oft nur Unterstellungen und Misstrauen und das ständige Gefühl sich rechtfertigen zu müssen. Lob oder Motivation fühlten sich selten aufrichtig an , stattdessen stand negative Kritik im Vordergrund. Die dadurch entstehende Stress- und Anspannungskultur war unnötig und demotivierend und hat auch der generellen Motivation im Team geschadet.
Schade, denn das hat die ansonsten gute Atmosphäre im Store oft überschattet.

Image

Waterdrop wird nach außen hin als jung, modern und innovativ präsentiert, was vor allem durch das Produktdesign und die Markenidentität deutlich wird. Das Unternehmen wirkt dynamisch und zukunftsorientiert, was insbesondere die Außenwahrnehmung betrifft.

Leider zeigt sich dieses Image intern jedoch nicht in den Arbeitsbedingungen. Trotz des modernen Auftretens gibt es bei der Arbeit wenig spürbare Vorteile. Die hohe Arbeitsbelastung, der Druck und die mangelnde Wertschätzung durch das Management stehen im Gegensatz zu dem, was man von einem jungen, innovativen Unternehmen erwarten würde. Die Arbeitsatmosphäre und die Bedingungen sind daher weit entfernt von dem modernen und positiven Bild, das Waterdrop nach außen vermittelt.

Work-Life-Balance

Work-Life-Balance war so gut wie nicht vorhanden. Wenn jemand aus dem Team krank wurde, musste ich fast immer einspringen – eine geregelte Planung gab es kaum. Zudem wurde erwartet, dass ich dauerhaft erreichbar bin. Büroarbeit im Home Office war nicht möglich, da seitens des Regional Retail Managements kein Vertrauen bestand.

Überstunden waren an der Tagesordnung, wurden aber nicht offen thematisiert oder aktiv ausgeglichen – man musste sich selbst darum kümmern. Es gab keinerlei Benefits für Store Manager, die eine bessere Work-Life-Balance hätten unterstützen können. Insgesamt war die Belastung hoch und wenig Rücksicht auf private Zeit.

Karriere/Weiterbildung

Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei Waterdrop sind begrenzt. Es gibt kaum Entwicklungschancen, und das Unternehmen bietet wenig Unterstützung, um die eigene berufliche Weiterentwicklung voranzutreiben. Die Anforderungen im Job sind sehr hoch, doch es fehlt an konkreten Programmen oder Initiativen, die eine echte Karriereförderung ermöglichen. Zudem werden Leistungen und Engagement nicht ausreichend anerkannt, was die Motivation zur Weiterbildung weiter mindert.

Insgesamt lohnt es sich nicht, viel Zeit und Energie in eine langfristige Karriere bei Waterdrop zu investieren, da die Perspektiven für Wachstum und Weiterentwicklung als Shop Manager nahezu nicht vorhanden sind.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt bei Waterdrop ist eher unterdurchschnittlich, vor allem in Anbetracht der hohen Anforderungen und der nur 25 Urlaubstage. Zudem gibt es keine nennenswerten Mitarbeiter-Benefits. Wer ein gutes Gehalt sucht, sollte einen großen Bogen um Waterdrop machen, da die Vergütung nicht mit den Erwartungen und dem Arbeitsaufwand in Einklang steht.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach außen präsentiert sich das Unternehmen als umweltbewusst und sozial engagiert, aber intern zählt vor allem der Umsatz. Nachhaltigkeit scheint mehr ein Marketinginstrument als eine echte Überzeugung zu sein.

Es werden große Mengen an Produkten, insbesondere Flaschen, produziert – Hauptsache Masse und immer wieder neue Anreize das der Kunde sich die 10te Flasche kauft .
Der Fokus liegt klar darauf, so viel Umsatz wie möglich in kürzester Zeit zu generieren. Am Ende zählt für Waterdrop vor allem die Verkaufszahlen, nicht wirklich die Nachhaltigkeit , auch wenn damit immer geworben wird.

Kollegenzusammenhalt

Als Store Manager hatte ich ein tolles Team, in dem wir auf Augenhöhe zusammengearbeitet und uns gegenseitig unterstützt haben. Das Miteinander war kollegial, respektvoll und motivierend.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gab keine erwähnenswert älteren Kollegen vermutlich weil diese mit den vorherrschenden Arbeitsbedingungen nicht klar kommen würden.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten, insbesondere auf regionaler Ebene, war enttäuschend. Es fehlte an Ehrlichkeit und Wertschätzung – stattdessen herrschten Stress, Anspannung und permanenter Druck. Fehler wurden sofort kritisiert, während Anerkennung so gut wie nie stattfand.

Teilweise gab es sogar Drohungen, was das Arbeitsklima zusätzlich belastete. Die Führung war insgesamt unprofessionell und durch ständigen Stress geprägt. Anstatt ein motivierendes Umfeld zu schaffen, wurde durch negative Kommunikation und fehlendes Vertrauen eine Atmosphäre der Unsicherheit erzeugt.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen waren insgesamt schwierig. Die schlechte Kommunikation und das unprofessionelle Führungsverhalten führten zu unnötigem Stress. Home Office war nicht möglich, da kein Vertrauen bestand, und eine Work-Life-Balance existierte praktisch nicht.

Mit nur 25 Urlaubstagen lag der Urlaubsanspruch unter dem Durchschnitt. Gleichzeitig waren die Anforderungen extrem hoch, während die Rahmenbedingungen denkbar schlecht waren.

Es gab keine wirklichen Mitarbeiter-Benefits wie Überstundenvergütung, Essensgutscheine oder die realistische Möglichkeit einer angemessenen Gehaltserhöhung als Anerkennung.

Kommunikation

Die Kommunikation war oft chaotisch und unzuverlässig. Wichtige Informationen zu großen Launches kamen teilweise erst kurz vor Feierabend, sodass wir kurzfristig Überstunden machen mussten, um den Store entsprechend vorzubereiten.

In Meetings war die Kommunikation grundsätzlich in Ordnung, allerdings hatten Vorgesetzte oft selbst keinen klaren Überblick darüber, was genau gilt. Entscheidungen aus Wien erreichten die Stores oft viel zu spät, sodass wir auf aktuelle Änderungen schlecht reagieren konnten. Meetings mit dem Regional Retail Management wurden fast standardmäßig verschoben – oft ohne vorherige Info oder mit massiver Verspätung, ohne dass jemand Bescheid gab.

Zudem wurde Kommunikation vor allem dann aktiv betrieben, wenn es um Fehler oder Kritik ging. Anerkennung oder frühzeitige, klare Anweisungen fehlten häufig. Die Vorgesetzten auf regionaler Ebene wirkten häufig überfordert und dauerhaft gestresst, was sich negativ auf die Professionalität der Kommunikation auswirkte.

Gleichberechtigung

Im Store selbst war die Gleichberechtigung gegeben – alle wurden auf der gleichen Ebene behandelt, und es gab keine spürbaren Unterschiede im Umgang innerhalb des Teams.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren teilweise interessant, aber insgesamt wenig abwechslungsreich. Der Fokus lag stark auf dem Verkauf, was zwar ein wichtiger Bestandteil war, aber durch die permanente Präsenz im Store oft monoton wurde. Zusätzlich kamen Aufgaben wie Lagerorganisation, Mitarbeiterführung und die Umsetzung von Promotion-Aktionen hinzu, die für etwas Abwechslung sorgten.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.