Der Mitarbeiter als Wegwerfgegenstand
Arbeitsatmosphäre
Unter dem ständigen Druck des Marktes und der Führungskräfte und der allgemeinen Jobunsicherheit (enorme Fluktuation und Kündigungen, zu denen Gründe gesucht werden), hat es zuletzt keinen Spass mehr gemacht,dieses Unternehmen zu unterstützen.
Image
Hört euch einfach in der Szene um :)
Work-Life-Balance
HomeOffice Regelung wurde abgeschwächt, mit der Begründung einer besseren Erreichbarkeit. Der Vertrag sagte anderes. Wer nicht schluckt steht auf der Abschussliste.
Karriere/Weiterbildung
War mal möglich, auch hier wurde es düster.
Gehalt/Benefits
Kein 13tes Gehalt, kein Weihnachtsgeld, Provisionsriegeln wurden, meines Gefühls nach, während des laufenden Quartals geändert.
Dies hatte auch, wie ich hörte, entsprechende folgen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Greenwashing - Check.
Kollegenzusammenhalt
Größtenteils ok, einer der motivierenden Punkte die noch verblieben sind.
Umgang mit älteren Kollegen
Gibt es zwar weniger, erfahrene neue Mitarbeiter suchen schnell das weiter, aber es gibt keine Altersdiskriminierung.
Vorgesetztenverhalten
Meines Empfindens nach unter aller Kanone. Explizit ausgenommen ist HR und IT sowie der CEO, hier kann ich nichts zu sagen.
Meiner Führungskraft mangelte es, so mein Empfinden, an Empathie, Menschlichkeit, Ehrlichkeit und Fachkompetenz. Das Team wird systematisch klein gehalten, Kritik ist unerwünscht.
Schon immer dabei und aus Gründen gehalten.
Arbeitsbedingungen
Das Büro ist schön. Die Technik ist ok. Aber der Fisch stinkt vom Kopf.
Kommunikation
Buschfunk funktioniert. Relevante Entscheidungen erhält selbst das Backoffice kurz nach deren Einführung.
Gleichberechtigung
Keine Auffälligkeiten, Männlein und Weiblein werden gleich schlecht behandelt.
Interessante Aufgaben
Die Tätigkeit hat Spass gemacht, auch wenn ich manchmal das Gefühl hatte, etwas vermitteln zu müssen, hinter dem ich nicht (mehr!) stehen kann.

