Ihr Unternehmen?

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wellyou 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Wenig Aufstiegschancen, keine Wertschätzung, Meinungen sind nicht erwünscht

1,6
Nicht empfohlen
Ex-Auszubildende:rHat 2025 eine Ausbildung zum/zur Sport und Fitnesskauffrau bei wellyou GmbH in Kiel abgeschlossen.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Besonders positiv hervorzuheben ist das Hauptteam aus Rendsburg, mit dem die Zusammenarbeit sehr angenehm, lustig und liebevoll war.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Druck auf neue Mitglieder: Es wird zu viel Wert darauf gelegt, ständig neue Mitglieder zu gewinnen. Besser wäre, den Fokus darauf zu legen, bestehende Mitglieder zu halten und sie nicht zu verlieren.

Marketingkampagne: Die aktuelle Marketingkampagne hat den Ruf des Studios stark beschädigt, sodass es sehr schwer sein wird, diesen wiederherzustellen.

Bezahlung: Die Vergütung sollte verbessert werden.

Ausbildung: Die Ausbildung sollte wieder nach dem regulären IHK-Standard angeboten werden.

Ansprechpartner für Auszubildende: Es fehlt ein klar definierter Ansprechpartner, der Orientierung und Unterstützung bietet.

Marketingteam: Nach dem letzten Werbeskandal sollte das Marketingteam grundlegend überarbeitet werden.

Mitglieder, die sich nicht an die Hausordnung halten: Diese sollten konsequent ausgeschlossen werden, statt nur eine kurzfristige „Pause“ zu erhalten.

Wertschätzung: Mitarbeitende sollten mehr Wertschätzung erfahren.

Arbeitsklima / Lästereien: Lästereien und interne Konflikte sollten aktiv minimiert werden, um eine angenehmere und produktivere Arbeitsatmosphäre zu schaffen.
(Mitarbeiterparkplätze wären auch mal gut, da mein Auto mittlerweile Kratzer hat :))

Verbesserungsvorschläge

Es wäre wünschenswert, die Bezahlung zu verbessern und die Ausbildung wieder nach dem regulären IHK-Standard anzubieten. Ein klar definierter Ansprechpartner für Auszubildende würde die Orientierung und Unterstützung deutlich erleichtern. Außerdem sollte die Vergütung insgesamt attraktiver gestaltet werden.

Im Bereich Marketing wäre es nach dem letzten Werbeskandal sinnvoll, das Team grundlegend zu überarbeiten, um den Ruf des Studios zu verbessern. Mitglieder, die sich nicht an die Hausordnung halten, sollten konsequent ausgeschlossen werden, statt nur kurzfristige „Pause“-Regelungen zu erhalten.

Mehr Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden sowie ein stärkeres Bewusstsein für respektvolles Miteinander könnten das Arbeitsklima erheblich verbessern. Lästereien und interne Konflikte sollten aktiv minimiert werden, um eine angenehme und produktive Arbeitsatmosphäre zu fördern.

Arbeitsatmosphäre

Leider ist das Klima im Studio stark von den Kollegen abhängig und das kann die Stimmung oft schwierig machen.

Karrierechancen

Karrierechancen sind kaum vorhanden. Die höchste Position ist die Studioleitung, viel Verantwortung, ständiger Druck von oben und dafür zu wenig Gehalt. Um die IHK-Prüfung muss man sich nach der Ausbildung selbst kümmern, Unterstützung gibt es kaum.

Arbeitszeiten

Als Azubi muss man ständig auf Abruf sein. Wenn man am Wochenende nicht einspringt, wird einem gleich ein schlechtes Gefühl gegeben. Zeit für andere Hobbys als das Fitnessstudio bleibt praktisch nicht.

Ausbildungsvergütung

Mindestlohn keine Zusatzzahlungen

Die Ausbilder

Da es keinen offiziellen Ausbilder gibt, ist man schulisch weitgehend auf sich selbst gestellt. Ich hatte jedoch das Glück, eine sehr engagierte und unterstützende Studioleitung zu haben dafür volle 5 Sterne, der Rest (die Verwaltung) konnte leider nicht überzeugen.

Spaßfaktor

Der Spaßfaktor ist stark vom jeweiligen Studio abhängig. Leider herrscht in vielen Studios ein unangenehmes Klima mit viel Lästerei und Drama. Da nahezu jeder aufgenommen wird, fehlt es häufig an Professionalität und Teamgeist.

Aufgaben/Tätigkeiten

Statt sinnvoller Ausbildung steht Putzen, Trainingspläne schreiben und Werben auf dem Programm. Der Druck von oben, ständig neue Mitglieder zu gewinnen, ist spürbar und wenig motivierend.

Variation

Ein Praktikum außerhalb des Studios wurde mir von der Verwaltung verweigert. Dadurch ist man komplett ans Studio gebunden und arbeitet dort die vollen 40 Stunden pro Woche, ohne Abwechslung oder zusätzliche Praxiserfahrung.

Respekt

Respekt gibt es im Studio, wenn man Glück mit der Leitung hat. Von der Verwaltung kommt dagegen kaum Wertschätzung oder Rückhalt.

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Arbeitgeber-Kommentar

Annika HaackRecruiterin

Hey,
vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen bei uns so ausführlich zu teilen.

Unsere Ausbildung ist bewusst praxisorientiert aufgebaut. Uns ist wichtig, dass unsere Auszubildenden den Alltag in einem Fitnessstudio wirklich kennenlernen – mit allem, was dazugehört: Trainingsplanung, Mitgliederbetreuung, Service und auch Marketing. So entsteht ein realistisches Bild des Berufsalltags, und unsere Azubis sind nach dem Abschluss optimal auf die Arbeit in der Fitnessbranche vorbereitet.

Dass wir nicht über die IHK ausbilden, ist eine ebenso bewusste Entscheidung. Unsere Berufsschule vermittelt alle relevanten Inhalte praxisnah und deckt die wichtigsten Lizenzen ab, die in der Branche anerkannt sind. So liegt der Fokus deutlich stärker auf echter Berufskompetenz statt auf reiner Theorie. Ein weiterer großer Vorteil: Während der Ausbildung erwirbst du mindestens 11 anerkannte Trainer- und Fachlizenzen. Diese sind in der Branche sehr gefragt und verschaffen dir konkrete, praxisnahe Perspektiven – weit über das hinaus, was eine klassische IHK-Ausbildung bietet.

Wir verstehen natürlich, dass dieser Ansatz nicht für jede oder jeden gleich passend ist. Trotzdem freuen wir uns über jede Rückmeldung, die uns hilft, unsere Ausbildung weiter zu verbessern.

Danke dir nochmal für dein Engagement und deine ehrlichen Worte. Wir wünschen dir für deine Zukunft alles Gute und viel Erfolg auf deinem weiteren Weg!

Viele Grüße
dein wellyou-Team

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.