77 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
77 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
77 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Der gesamte Bewerbungsprozess verlief wirklich vorbildlich: Innerhalb von zwei Tagen hatte ich eine Rückmeldung auf meine schriftliche Bewerbung, innerhalb einer Woche das erste Bewerbungsgespräch via Video-Call und innerhalb von zwei Wochen das zweite Bewerbungsgespräch vor Ort. Von dem ersten Kontakt bis zum Vertragsentwurf dauerte es somit keine drei Wochen! Dabei waren sowohl die Kolleg:innen aus der Personalabteilung als auch aus dem Fachbereich immer sehr freundlich, offen und hilfsbereit. Eine vergleichbare Wertschätzung habe ich zuvor noch in keinem anderen Bewerbungsprozess wahrgenommen!
Schon der Bewerbungsprozess startete unerwartet, anfangs des Gesprächs wurde angekündigt, dass es ‚ganz entspannt‘ laufen würde, allerdings wurden mir daraufhin mehr als zehn Fragen gestellt, ohne, dass auf meine Antworten eingegangen wurde. Vor meinem Vorstellungsgespräch vor Ort, wurde mir gesagt, dass ich niemandem mitteilen soll, auf welche Position genau, ich mich beworben habe, was ich untransparent fand.
Während meines Vorstellungsgespräches vor Ort habe ich eine Situation beobachtet, die ich gerne als konstruktives Feedback teilen möchte.
Eine Mitarbeiterin, jene mich sehr informiert und kompetent eingearbeitet hat, wurde währenddessen mehrfach mitten im Satz von einem männlichen Kollegen (Teamleiter) unterbrochen, der ihr wiederholt die Hand auf die Schulter legte. Die Kollegin hat professionell weitergearbeitet, aber das Verhalten wirkte respektlos und störend.
Ich bedaure, dass ich dies damals nicht angesprochen habe, weil ich sie nicht bevormunden oder in eine unangenehme Lage bringen wollte. Heute würde ich das Thema gerne als Anregung weitergeben: Solche Situationen sollten sensibel wahrgenommen und intern angesprochen werden, damit sich Mitarbeitende unabhängig von Geschlecht oder Position sicher und respektiert fühlen können.
Zusätzlich hatte ich im gesamten Bewerbungsprozess nicht den Eindruck, dass sich Mühe gegeben wurde oder dass echtes Interesse an mir als Bewerberin bestand. Der Ablauf wirkte sehr distanziert, sodass kein authentischer Austausch entstehen konnte. Auch das wäre aus meiner Sicht ein wichtiger Punkt zur Verbesserung, Bewerber:innen merken schnell, ob sie als Mensch gesehen werden oder nur als Punkt auf einer Liste.
Der Prozess hat sich etwas gezogen, ich musste öfters nachhaken. Der Kontakt war aber sehr nett und wertschätzend, es wurde sich entschuldigt für verspätete Antworten. Das Online Gespräch war sehr angenehm. Fragen waren z.B. weshalb man wechseln möchte, was man für eine Person ist, welche Eigenschaften man besitzt, wie genau der aktuelle Arbeitsalltag aussieht, welche Aufgaben man hat.. Auch die Absage war freundlich und wertschätzend formuliert, auch Gründe wurden genannt.
Vielleicht eine Richtung angeben weshalb es zur absage kommt, als Kaufmännischer Angestellter mit Telefonie Erfahrung und vertriebserfahrung kann ich es überhaupt nicht nachvollziehen.
Ich habe mich in den letzten 10 Jahren bestimmt 3-5 x beworben auf verschiedene Stellen, nicht mal eine Einladung zum Vorstellungsgespräch habe ich je erhalten oder einen Anruf.
Nach dem Vorstellungsgespräch habe ich über einen Monat keine Rückmeldung erhalten. Leider ein Fall von Ghosting – unprofessionell und enttäuschend.
Ich hatte aufgrund der ganzen übertriebenen Bewertungen und der indirekten Altersdiskriminierung in den Ausschreibungen bereits geahnt was mir am Telefon bestätigt wurde. Diskriminierungen = Schubladendenken = Evidenz geistiger Unbeweglichkeit
Aus meiner Sicht gibt es hier nicht viel Verbesserungspotenzial. Aber die Benefits (es sind viele!) könnten im Vorfeld noch etwas mehr erklärt werden. Nach der Zusage bekommt man jedoch mit der Infomappe alle notwendigen Informationen mit allen Details.
Zwischenstand an den Bewerber geben.
Offene Kommunikation. Zeitnahe Rückmeldungen.
Ich hatte ein tolles erstes Vorstellungsgespräch online und habe mich sehr gefreut zu einem zweiten Gespräch eingeladen worden zu sein.
Den Terminvorschlag konnte ich leider nicht wahrnehmen, sodass ich um eine Alternative bat. Hierdrauf kam die Reaktion, dass sich bei mir diesbezüglich gemeldet wird.
Nach über 3 Wochen ohne eine Rückmeldung dazu habe ich mich dazu entschlossen nicht weiter im Bewerbungsprozess zu bleiben.
Schade! Das Team/ die Menschen dort sind nach dem ersten Eindruck wirklich klasse!
- Kürzere Entscheidungswege sollten etabliert werden, um den Prozess effizienter zu gestalten.
- Mehr Transparenz im Bewertungsverfahren ist wünschenswert, um Klarheit zu schaffen.
- Ein kürzerer Bewerbungsprozess wäre vorteilhaft; selbst in Urlaubszeiten sind drei Monate zu lang.
- Nach Gesprächen sollte nicht erst auf aktive Nachfragen der Bewerbenden reagiert werden.
- Entscheidungen sollten zeitnah getroffen werden.
- Ich habe den Eindruck, dass das dritte Gespräch (nach bereits 2,5 Monaten im Bewerbungsprozess, mit einer Dauer von zwei Stunden) möglicherweise nur geführt wurde, um mich in einer Warteschleife zu halten, während noch andere Bewerberin Betracht gezogen wurden.
- Ein künstliches Hinauszögern des Prozesses empfinde ich als wenig wertschätzend meiner investierten Zeit gegenüber.
- Es wird mit nur zwei Gesprächen im Bewerbungsprozess geworben, doch selbst nach drei Gesprächen gab es zeitnahe keine Zu- oder Absage.
-Rückmeldungen zum weiteren Verlauf sollten nicht erst auf Nachfrage erfolgen.
- Weibliche Kolleginnen als "Mädels" zu bezeichnen, wirkt unprofessionell.
- Ursprünglich wollte ich den Bewerbungsprozess beenden, da ich nicht regelmäßig nach Hannover pendeln kann. Daraufhin wurde mir ein Angebot gemacht, nur alle zwei Wochen vor Ort zu arbeiten. Nach drei Monaten wurde mir jedoch mitgeteilt, dass sich das Team anders entschieden hat. Diese Entscheidung hätte früher getroffen werden können. Ein solches Vorgehen empfinde ich als wenig wertschätzend gegenüber Bewerber
Beim Erstgespräch via Teams habe ich meinen geplanten Urlaub erwähnt und dass ich in der Zeit für weitere Gespräche nicht zur Verfügung stehe. Ich habe dann eine Einladung zum Zweitgespräch innerhalb meines Urlaubes bekommen. Hier scheint die interne Kommunikation zwischen den Recruitern nicht optimal gelaufen zu sein, denn mich hat jemand anderes für die Terminabsprache angeschrieben und nicht der vorherige Gesprächspartner. Es sollte sicher gestellt werden, dass jeder Recruiter zu jeder Zeit die korrekten Informationen hat. Bitte Gespräche dafür nutzen, Rückfragen zu stellen und eventuelle Zweifel an der Wechselmotivation, o.ä. aufzuklären. Wenn die Zweifel nach einem Erstgespräch weiterhin vorhanden sind, sollte man genau abwägen, ob ein Zweitgespräch Sinn macht. Sollte es zum Zweitgespräch kommen, sollte man spätestens hier nochmal Zweifel platzieren und den Kandidaten um Aufklärung bitten. Wenn man eine mündliche Zusage ausspricht, sollte man ebenfalls zu seinem Wort stehen und nicht binnen 24 Stunden nach der mündlichen Zusage wieder einen Rückzieher machen und Begründungen nennen, die seit dem Erstgespräch ausführlich erörtert und besprochen wurden. Dann sollte man sich als Unternehmen einen Moment länger Zeit mit der Entscheidung lassen, damit der Prozess nach hinten raus nicht unprofessionell endet.
So verdient kununu Geld.