Unfaire Arbeitsbedingungen: Überstunden ohne Zeiterfassung und niedrige Bezahlung
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Vermeidung von Überlastung und Burnout: Der jetzige Zustand fördert Überlastung und Burnout unter den Außendienstmitarbeitenden. Der Arbeitgeber muss erkennen, dass eine Überforderung auf lange Sicht nicht nur die Gesundheit der Mitarbeitenden gefährdet, sondern auch die Effizienz und das Engagement im Unternehmen. Es ist höchste Zeit, hier gegenzusteuern, um eine nachhaltige Arbeitsumgebung zu schaffen.
Verbesserungsvorschläge
1. Zeiterfassung im Außendienst sofort einführen: Es ist untragbar, dass es im Außendienst immer noch keine verbindliche Zeiterfassung gibt. Es muss sofort eine Zeiterfassung eingeführt werden, um Arbeitszeiten korrekt zu dokumentieren und zu überwachen. Die aktuelle Praxis, ohne Nachweise und Transparenz zu arbeiten, ist nicht nur unprofessionell, sondern auch inakzeptabel.
2. Gesetzliche Verpflichtung ernst nehmen: Seit 2020 ist die Zeiterfassung gesetzlich verpflichtend. Wer diese Vorschrift ignoriert, verstößt gegen geltendes Arbeitsrecht. Sollte dies weiterhin so gehandhabt werden, ist ein Strafantrag in Vorbereitung. Es kann nicht sein, dass gesetzliche Anforderungen ignoriert werden, ohne Konsequenzen zu hab.
Arbeitsatmosphäre
Wer 80std. die Woche arbeiten möchte, ist hier richtig.
Image
Das Image des Außendienstes ist katastrophal und wird ständig durch schlechte Managemententscheidungen und chaotische Arbeitsabläufe weiter beschädigt. Statt die Mitarbeitenden zu unterstützen, werden ständig unrealistische Erwartungen an sie gestellt, was zu einem unerträglichen Druck führt. Es gibt praktisch keine Anerkennung für gute Arbeit, und die Außendienstmitarbeiter:innen sind lediglich als „Zahlenlieferanten“ betrachtet. Das Gesamtbild ist von Frustration und Negativität geprägt – es gibt schlichtweg nichts Positives zu berichten.
Work-Life-Balance
Work-Life-Balance existierte nur auf dem Papier. Überstunden waren die Regel, nicht die Ausnahme – oft ohne jede Vorankündigung oder Rücksichtnahme. Wer pünktlich ging, wurde schief angesehen oder indirekt unter Druck gesetzt. Ständige Erreichbarkeit war quasi Pflicht, und private Zeit wurde systematisch missachtet. Ein gesunder Ausgleich war schlichtweg nicht möglich – das Arbeitsumfeld war auf Dauer auslaugend und grenzüberschreitend.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Mehr schein als sein....
Karriere/Weiterbildung
Im Außendienst herrscht eine unerträgliche, fast schon widerliche Kultur, in der das Prinzip „Je tiefer, desto besser“ regiert. Wer nicht bereit ist, sich ständig bei Vorgesetzten einzuschleimen und seine eigene Meinung komplett zu unterdrücken, wird systematisch benachteiligt und ausgegrenzt. Kritik oder Eigeninitiative werden nicht toleriert, und wer nicht wie ein Ja-Sager alles abnickt, wird schnell als störend und unbequem abgestempelt. Eine ehrliche, respektvolle Kommunikation ist völlig fehl am Platz, stattdessen zählt nur, wie gut man sich dem Chef anbiedern kann.
Kollegenzusammenhalt
Der sogenannte "Zusammenhalt" war in Wahrheit geprägt von Misstrauen, Lästereien und Ellenbogenmentalität. Statt sich gegenseitig zu unterstützen, wurde gegeneinander gearbeitet – teils offen, teils hinterrücks. Neue Mitarbeitende wurden selten wirklich integriert, Informationen bewusst zurückgehalten und Fehler gern weitergereicht. Ein echtes Teamgefühl war nicht vorhanden – wer nicht ins System passte, wurde isoliert oder ignoriert.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang mit älteren Kolleg:innen im Vertrieb war absolut inakzeptabel. Anstatt wertschätzend mit erfahrenen Mitarbeitenden umzugehen, wurden sie regelmäßig gemobbt und beleidigt. Oft wurden ihre Ideen oder Vorschläge abgewertet, und es herrschte eine Atmosphäre des Ausschlusses und der Respektlosigkeit. Dies führte nicht nur zu einem vergifteten Arbeitsklima, sondern auch zu einem massiven Verlust an Motivation und Vertrauen innerhalb des Teams. Solches Verhalten ist völlig untragbar und unprofessionell.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten meines Vorgesetzten war durchweg von Arroganz und Überheblichkeit geprägt. Mitarbeitende wurden herablassend behandelt, fachliche Beiträge ignoriert oder abgewertet. Konstruktive Kritik war unerwünscht und wurde oft persönlich genommen. Entscheidungen wurden autoritär und ohne Rücksprache getroffen, was ein Klima der Unsicherheit und Frustration geschaffen hat. Wertschätzung oder echtes Interesse am Team waren nicht erkennbar.
Kommunikation
Die interne Kommunikation war chaotisch, intransparent und oft schlicht nicht vorhanden. Wichtige Informationen wurden entweder viel zu spät oder gar nicht weitergegeben. Entscheidungen fielen hinter verschlossenen Türen, Mitarbeitende erfuhren relevante Änderungen meist über den Flurfunk. Feedbackkultur? Fehlanzeige. Statt offener Kommunikation herrschte ein Klima der Unsicherheit, Gerüchte und Halbwahrheiten.
Interessante Aufgaben
Zwar waren die Aufgaben inhaltlich durchaus interessant und fordernd, jedoch wurde das Engagement der Mitarbeitenden kaum gewürdigt. Wertschätzung war so gut wie nicht vorhanden – weder verbal noch in anderer Form. Statt Anerkennung gab es oft nur zusätzliche Arbeit oder unbegründete Kritik. Das führte langfristig zu Frustration und dem Gefühl, austauschbar und wenig geschätzt zu sein.


