Ich kann nur jedem dringend davon abraten, sich hier zu bewerben. Es werden im Vorfeld viele Versprechungen gemacht, die mit der Realität leider wenig bis gar nichts zu tun haben. Wichtige Informationen – wie z. B., dass man ohne das Einbringen neuer Mitglieder, oder mit dem Einbringen von wenigen Mitgliedern sehr schnell wieder rausfliegt – werden im Vorstellungsgespräch komplett verschwiegen. Am ersten Tag bekommt man noch eine Art „Welpenschutz“, aber bereits ab Tag zwei wird Druck aufgebaut, und ab Tag 3–4 ...
In den Bewerbungsgesprächen wird manchmal Zeug erzählt, das einfach nicht stimmt. Damit schießt man sich selber ins Knie. Die Arbeitsverhältnisse sind voll ok, aber man kreirt natürlich Enttäuschung, wenn man noch mehr verspricht.
Nicht direkt am Arbeitgeber , es ist jedoch schwer am Anfang eine gute work life Balance aufzubauen, wobei die Firma aber sehr Kulant ist und man sich die Arbeitszeiten selbst einteilt.
Der am besten bewertete Faktor von Wesser ist Kollegenzusammenhalt mit 4,7 Punkten (basierend auf 54 Bewertungen).
Sehr inklusiv und bestärkend wobei man auch so ziemlich direkt rausgeschmissen wird wenn’s nicht läuft also läufts ja solange da Leute arbeiten auch gut.
In den grünen Teams sind die Leute eigentlich immer sehr korrekt. Mit manchen kommt man mehr oder weniger gut klar, wie im Alltag halt auch. Wenn man beim Arbeiten frustriert ist oder schlechte Laune hat, bietet immer irgendjemand an, mit einem zu telefonieren und die Laune zu heben. Durch das gemeinsame Kochen und abendliche Zusammensitzen wird man sehr schnell eng miteinander :)
Man steht zwischen 8-9 Uhr auf, isst Frühstück bis ca. 10 Uhr und hat Gesprächstraining bis 11 Uhr. Danach fährt man mit dem Auto zum Gebiet und arbeitet von 12 bis 20 Uhr, danach bis zu 30 Minuten Rückfahrt, möglicherweise Einkaufen, Abendbrot kochen und frühestens um ca. 22 Uhr (mit essen) ins Bett kommen. Man ist also fast den ganzen Tag beschäftigt und es bleibt wenig "Life". Je nachdem, ob man das Gespräch mit den Menschen genießt oder nicht hat ...
In einem Einsatz zu sein, heißt wenig Zeit für das zu haben, was nichts mit dem Arbeiten zu tun hat. Dadurch, dass man morgens ab dem Frühstück bis abends zum Abendessen mit Arbeit und dem Team zutun hat, ist es schon viel work und wenig life. Vor dem morgendlichen Gesprächstraining und nach dem Abendessen kann man halt seine Zeit für sich nutzen. Ein bisschen Lesen, mit Freunden telefonieren usw. ist da auf jeden Fall drin.
Dadurch, dass man bei dem Job reist und in einer Unterkunft unterkommt, hat man leider wenig Zeit für sich. Die Arbeit geht bis zum späten Abend und danach wird noch zusammen gekocht. Mir persönlich hat es ein wenig an Zeit für mich gefehlt.
Jeder hat die Möglichkeit nach einer bestimmten Erfahrungsstufe Teamleiter*in zu werden. Die Aufstiegschancen sind also auf jeden Fall gegeben. Zudem gibt es regelmäßige Fortbildungen und auch IHK-Seminare, durch die man sich persönlich weiterentwickeln und auch Bereiche wie die eigene Kommunikationsfähigkeit ausbauen kann.
Unglaublich starke Weiterbildungsmöglichkeiten: Ich habe vor nicht mal 12 Monaten angefangen und habe gerade bereits meinen zweiten Teamleitungseinsatz. Außerdem komme ich gerade zurück vom 3. Seminar der Firma.
Was Mitarbeitende noch über Karriere/Weiterbildung sagen?
Fragen zu Bewertungen und Gehältern
Wesser wird als Arbeitgeber von Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen mit durchschnittlich 4,4 von 5 Punkten bewertet. In der Branche Sonstige Branchen schneidet Wesser besser ab als der Durchschnitt (3,5 Punkte). Basierend auf den Bewertungen der letzten 2 Jahre würden 89% der Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen Wesser als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Anhand von insgesamt 101 Bewertungen schätzen 91% ihr Gehalt und die Sozialleistungen als gut oder sehr gut ein.
Basierend auf Daten aus 49 Kultur-Bewertungen betrachten die Mitarbeiter:innen die Unternehmenskultur bei Wesser als eher modern.