27 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
27 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
27 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Arbeitsatmosphäre ist sehr gut. Ich komme gerne morgens ins Büro.
Ich bekomme nur positives über das Unternehmen zu hören und ich kann selber auch nur positive Dinge berichten.
Arbeit und private Termine sind gut unter einen Hut zu bekommen.
Karriere und Weiterbildung ist hier auf jeden Fall möglich. Wenn man sich weiterentwickeln möchte, ist man hier genau richtig.
Das Gehalt entspricht komplett meinen Vorstellungen und Benefits sind auch alle vorhanden. Mir fehlt es hier an nichts.
Regelmäßige Teamevents stärken das Team. Der Umgang während der Arbeitszeit ist immer respektvoll und Spaß kommt auch nicht zu kurz.
Man ein sehr gutes und lockeres Verhältnis zu den Vorgesetzen. Alles kann angesprochen werden.
Das Büro ist schön und in verschiedene Bereich unterteilt, sodass man immer mit seinem Team zusammensitzt. Alle Schreibtische sind gleich und vollständig ausgestattet.
Die Kommunikation verläuft klar und ohne Umwege. Man kann Probleme und Verbesserungsvorschläge jederzeit ansprechen.
Neben den alltäglichen Aufgaben gibt es auch viele weitere Projekte bei denen man unterstützen kann oder diese auch übernehmen und leiten kann.
Das Unternehmen ist in einer interessanten Branche tätig und beschäftigt sich grundsätzlich mit relevanten Themen. Die Lage ist zentral und gut angebunden. Das Wachstumspotenzial wäre vorhanden – ebenso wie die Möglichkeit, sich in einem dynamischen Umfeld einzubringen. Diese Ansätze kommen jedoch nach meiner Erfahrung nicht zum Tragen.
Alles. Die Unternehmenskultur war für mich das ausschlaggebende Problem. Fehlende Struktur, mangelnde Führungskompetenz, intransparente Entscheidungen und ein Umfeld, das nicht auf Leistung, sondern auf Anpassung basiert, machen eine professionelle Weiterentwicklung kaum möglich. Äußerlichkeiten wie Lage oder Ausstattung können das nicht aufwiegen. Ich kann eine Tätigkeit in diesem Unternehmen zum aktuellen Zeitpunkt nicht empfehlen.
Die wesentlichen Handlungsfelder wären Kommunikation, Transparenz und echte Wertschätzung der Mitarbeitenden. Der entscheidende Ansatzpunkt liegt jedoch beim Führungsverhalten – solange sich das nicht grundlegend ändert, werden einzelne Maßnahmen zur Mitarbeiterzufriedenheit nach meiner Einschätzung wenig bewirken. Führungskompetenz lässt sich nicht durch oberflächliche Initiativen ersetzen.
Die Arbeitsatmosphäre war stark vom Führungsstil geprägt. Mitarbeitende, deren Persönlichkeit dem bevorzugten Typus der Führungsebene entsprach, wurden gefördert – andere erlebten Ausgrenzung, Misstrauen und fehlende Wertschätzung. Introvertierte Arbeitsweisen wurden nicht akzeptiert. Mobbing-Situationen gehörten zu meinem Arbeitsalltag. Anliegen an die HR-Abteilung wurden nach meiner Wahrnehmung nicht aufgegriffen. Entscheidungen wurden ohne Transparenz und häufig ohne Einbeziehung der Betroffenen getroffen.
Nach außen pflegt das Unternehmen ein positives, modernes Image – mit starker Präsenz auf Veranstaltungen und einem nach außen kommunizierten Anspruch auf Attraktivität als Arbeitgeber. Die interne Realität entsprach diesem Bild nach meiner Wahrnehmung nicht. Prestige und Außendarstellung hatten einen hohen Stellenwert, während grundlegende Aspekte wie faire Behandlung, Transparenz und ein respektvolles Miteinander in den Hintergrund traten. Firmenveranstaltungen wurden aufwändig gestaltet, ohne dass dies eine positive Unternehmenskultur widerspiegelte.
Flexible Arbeitszeiten und Homeoffice waren formal möglich, wurden in der Praxis jedoch negativ bewertet. Wer diese Optionen nutzte, musste damit rechnen, als weniger engagiert oder leistungsschwach wahrgenommen zu werden. Überstunden hingegen galten als selbstverständlich und wurden stillschweigend erwartet. Der eigene Wert im Unternehmen schien maßgeblich daran gemessen zu werden, wie viel Zeit man investierte – nicht an der tatsächlichen Leistung. Eine gesunde Trennung von Berufs- und Privatleben war unter diesen Umständen kaum möglich.
Weiterbildungsmöglichkeiten wurden im Vorstellungsgespräch in Aussicht gestellt, in der Praxis jedoch nicht umgesetzt. Eigeninitiative und konkrete Anfragen wurden ignoriert oder stillschweigend abgelehnt. Wer Weiterbildung anstrebte, war auf eigene Kosten und eigene Zeit angewiesen – eine Unterstützung durch das Unternehmen gab es nach meiner Erfahrung nicht. Karrierechancen waren aus meiner Sicht nicht leistungsabhängig, sondern erneut an die persönliche Nähe zur Führungsebene geknüpft. Wer nicht dem bevorzugten Typus entsprach, hatte keine realistischen Entwicklungsperspektiven – und wurde nach meiner Wahrnehmung durch das Arbeitsumfeld zunehmend zum Gehen bewegt.
Das Gehaltsniveau empfand ich als deutlich unterdurchschnittlich im Vergleich zur Branche. Gehaltserhöhungen und Boni wurden nach meiner Wahrnehmung nicht anhand von Leistung vergeben, sondern hingen davon ab, wie gut man bei der Führungsebene angesehen war. Transparenz über Gehaltsstrukturen oder Kriterien für Anpassungen gab es nicht. Sozialleistungen waren kaum vorhanden. Wer nicht dem bevorzugten Typus entsprach, wurde auch finanziell entsprechend behandelt – ein faires, nachvollziehbares System habe ich nicht erlebt.
Obwohl das Unternehmen im Nachhaltigkeitssektor tätig ist, entstand für mich der Eindruck, dass Umwelt- und Sozialbewusstsein vor allem nach außen kommuniziert wurde. Die gelebte Realität intern spiegelte diese Werte nach meiner Wahrnehmung nicht wider. Im Vordergrund stand wirtschaftliches Interesse – ein authentisches Bewusstsein für soziale Verantwortung gegenüber den eigenen Mitarbeitenden war nicht erkennbar.
Der Kollegenzusammenhalt war stark situationsabhängig. Solange man der vorherrschenden Dynamik entsprach oder für andere nützlich war, funktionierte die Zusammenarbeit oberflächlich. Sobald man jedoch eine eigene Meinung äußerte oder nicht mehr den Erwartungen entsprach, kippte das Verhältnis. Ein echtes, verlässliches Miteinander habe ich nicht erlebt.
Ältere Kolleginnen und Kollegen waren kaum vertreten. Nach meiner Wahrnehmung wurden bewusst junge Mitarbeitende bevorzugt eingestellt. Die wenigen älteren Beschäftigten, die noch im Unternehmen waren, schienen bereits länger dort zu sein – wirkten jedoch merklich frustriert, sowohl gegenüber dem Team als auch dem Unternehmen insgesamt. Anliegen und Probleme dieser Mitarbeitenden wurden auf keiner Ebene ernsthaft aufgegriffen – weder im Team, noch durch Vorgesetzte, noch durch die Geschäftsführung.
Das Vorgesetztenverhalten entsprach aus meiner Erfahrung nicht den Anforderungen einer professionellen Führungsrolle. Die direkte Führungskraft war fachlich und kommunikativ kaum greifbar – Rückfragen zu Aufgaben blieben unbeantwortet, Einarbeitung fand nicht strukturiert statt. Aufgaben wurden hin- und hergeschoben, Verantwortlichkeiten waren unklar, und bei Fehlern wurde die Schuld auf Mitarbeitende übertragen, obwohl die Grundlage dafür fehlte. Auf Geschäftsführungsebene erlebte ich dasselbe Muster: Anliegen wurden ignoriert oder pauschal abgetan. Das Gefühl, dass Gehör und Wertschätzung stark davon abhingen, ob man einem bestimmten Typus entsprach, war durchgängig präsent.
Die Grundausstattung des Arbeitsplatzes war modern und technisch weitgehend in Ordnung. Die zentrale Lage war ein praktischer Vorteil für die Mittagspause, und Getränke standen zur Verfügung. Allerdings dominierte ein Großraumbüro ohne ausreichende Rückzugsmöglichkeiten. Besprechungsräume waren schwer buchbar oder das System dafür kaum kommuniziert. Gemeinschaftsflächen wie die Küche wurden trotz vorhandener Vorgaben nicht entsprechend genutzt – ein Bewusstsein für gemeinsame Verantwortung im Arbeitsumfeld fehlte und wurde von der Führungsebene nicht eingefordert.
Kommunikation fand auf nahezu keiner Ebene statt. Unternehmensinformationen wurden zu spät, unvollständig oder gar nicht an die Belegschaft weitergegeben. Innerhalb des Teams gab es kaum strukturierten Austausch. Nachrichten und Anfragen an die direkte Führungskraft blieben regelmäßig unbeantwortet oder wurden wiederholt verschoben. Das Gefühl, bewusst außen vor gelassen zu werden, war dauerhaft präsent. Wenn Kommunikation stattfand, dann häufig in Form von Schuldzuweisungen oder Kritik – konstruktives Feedback war nicht Teil der Kultur.
Gleichberechtigung war nach meiner Wahrnehmung nicht gegeben. Frauen und Männer wurden unterschiedlich behandelt – sowohl in der täglichen Zusammenarbeit als auch finanziell. Die Herkunft von Mitarbeitenden spielte ebenfalls eine wahrnehmbare Rolle. Gehaltliche Zusagen und Versprechungen wurden nicht eingehalten. Boni und Vergütungen schienen weniger von Leistung abzuhängen als davon, wie gut man sich bei der Führungsebene positionieren konnte. Eine leistungsbasierte und faire Behandlung aller Mitarbeitenden habe ich nicht erlebt.
Das Unternehmen befindet sich in einer Wachstumsphase mit Start-up-Mentalität – ein Umfeld, das grundsätzlich vielfältige und interessante Aufgaben hätte ermöglichen können. Die Möglichkeit, über den eigenen Fachbereich hinauszuwachsen und sich aktiv einzubringen, wäre theoretisch vorhanden gewesen. In der Praxis hing der Zugang zu solchen Aufgaben jedoch stark davon ab, ob man dem bevorzugten Typus der Führungsebene entsprach. Wer das nicht tat, wurde übergangen und erhielt kaum sinnvolle oder entwicklungsfördernde Aufgaben.
Lösungsorientiert, kein das haben wir immer schon so und so gemacht. Vorschläge werden angenommen.
Macht einfach Spaß
Man leidet gemeinsam im Team um ehrlich zu sein.
Die Atmosphäre war vor einiger Zeit echt top! Mittlerweile ist es eine Kultur welche von Statussymbol-Flexern und Möchtegern-Highperformern geprägt ist.
Verkaufen sich gut.
Wenn man die zig Überstunden wenigstens bezahlt bekommen würde.
Internes Schulungsportal, kann man nutzen, bringt einem nur nichts.
Gehalt ist bodenlos schlecht.
Nach Außen "der ESG und nachhaltige Laden"; innen juckt es niemanden.
Im direkten Umfeld sehr gut! Stockwerk- und Unternehmensübergreifend wird sich allerdings teils nicht einmal gegrüßt.
I guess, ok?
Direkte Führungskräfte top! Alles dadrüber, naja.
Keine höhenverstellbaren Schreibtische, teils dreckiges Büro. IT Ausstattung ist mau. Tastaturen und Mäuse an den Arbeitsplätzen gleichen Werbegeschenken.
In jeder Townhall wird das gleiche kommuniziert, jedes Mal. Immer "wie geil wir sind (...), wir müssen mehr als 100% geben (...)". Entscheidungen werden so gut wie nie kommuniziert. Wenn doch, dann im feinsten Corporate Jargon ohne was zu sagen.
Männerdominiert, kaum Frauen als Führungskräfte.
In den ersten Monaten interessant, irgendwann Einheitsbrei der als "innovativ" verkauft wird. Am ende des Tages finden "Berechnungen" statt, welche ein Erstsemester mit einem Taschenrechner hinbekommt.
Inhaltlich interessante Projekte.
Zentrale Lage.
Sehr hohe Fluktuation, insbesondere unter leistungsstarken Mitarbeitenden.
Ausgeprägtes Konkurrenzdenken zulasten von Kultur und Nachhaltigkeit.
Intransparente Führungsentscheidungen und Gehälter.
Transparente Führungs- und Beförderungskriterien schaffen, die sich nachvollziehbar an Kompetenz, Erfahrung und Führungsstärke orientieren.
Kultur fördern, in der Leistung, Zusammenarbeit und Verantwortungsbewusstsein zählen.
Fluktuationsursachen systematisch analysieren und daraus konkrete Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung ableiten.
Gehälter transparenter gestalten, insbesondere für neue Mitarbeitende ohne internes Netzwerk.
Gleichstellung strukturell verankern.
Unternehmenskultur stark von Konkurrenzdenken geprägt. Werte wie Fairness, Nachhaltigkeit oder langfristige Mitarbeiterbindung treten klar in den Hintergrund. Hohe Fluktuation und fehlende Transparenz erzeugen Unsicherheit und Anpassungsdruck.
Die Außenwirkung vermittelt ein stabileres und moderneres Bild, als es die internen Strukturen und Erfahrungen widerspiegeln.
Stark ergebnisgetrieben. Rücksicht auf individuelle Belastungen oder nachhaltige Arbeitsmodelle ist sehr begrenzt vorhanden. Mobiles Arbeiten ist zwar formal möglich, wird jedoch kulturell wenig unterstützt. In der Praxis entsteht der Eindruck, dass physische Präsenz im Büro erwartet wird, um gegenüber der Führungsebene sichtbar zu sein.
Nicht systematisch. Förderung wirkt selektiv und nicht an klaren, objektiven Kriterien ausgerichtet. Aus Mitarbeitendensicht profitieren vor allem Personen mit bestehendem internem Netzwerk von Entwicklungs- und Fördermöglichkeiten, während für andere kaum transparente Perspektiven erkennbar sind.
Mangelhaft. Aus Mitarbeitendensicht entsteht der Eindruck, dass eher Verhaltensweisen belohnt werden, bei denen sich Personen durch Abgrenzung oder negative Darstellung von Kolleg:innen gegenüber der Führung profilieren, als kooperative Zusammenarbeit.
Kaum ältere Kolleg:innen vorhanden. Erfahrung und Betriebszugehörigkeit haben erkennbar keinen hohen Stellenwert.
Einer der größten Schwachpunkte. Führungspositionen werden nach nicht nachvollziehbaren Kriterien vergeben. Kompetenz, Erfahrung und Führungsstärke spielen hier eine untergeordnete Rolle. Kritik wird teilweise mit Ignoranz beantwortet, was das Arbeitsklima zusätzlich belastet. Zudem entsteht der Eindruck, dass problematisches Verhalten von Vorgesetzten kaum adressiert oder konsequent aufgearbeitet wird, wodurch klare Grenzen und Verbindlichkeit in der Führung fehlen.
Moderne Standardbüroausstattung. Zentrale Lage. Zu viele Mitarbeitende in den Großraumbüros. Zu wenig Rückzugsorte. Mobiles Arbeiten ist zwar grundsätzlich möglich, wird jedoch kulturell wenig unterstützt, sodass eine starke Präsenz im Büro faktisch erwartet wird.
Intransparent und selektiv. Entscheidungen – insbesondere personelle – werden selten nachvollziehbar erklärt.
Gehälter sind intransparent und uneinheitlich. Fairness und Vergleichbarkeit sind für Mitarbeitende kaum nachvollziehbar. Aus Mitarbeitendensicht entsteht der Eindruck, dass bestehende Netzwerke und persönliche Bekanntschaften bei Einstufung und Vergütung eine Rolle spielen, während neue Mitarbeitende ohne internes Netzwerk tendenziell niedriger eingestuft werden. Eine übergeordnete, konsistente Prüfung oder Steuerung dieser Einstufungen durch die Geschäftsführung ist für Mitarbeitende nicht erkennbar.
Formell verbessert durch Neueinstellungen auf Führungsebene, faktisch jedoch kaum wirksam, da die bestehenden Führungsstrukturen unverändert bleiben.
Inhaltlich grundsätzlich vorhanden, verlieren jedoch durch organisatorische Unruhe, Fluktuation und Führungsdefizite an Attraktivität.
Wenn man auf Schickimicki steht ist man da richtig , hier werden noch Statussymbole gelebt ..
Kompletter Reinfall
Führungskräfte mal hinterfragen , bei einigen ist die beste Zeit schon lange vorbei ..
Es gibt vereinzelte Kolleg:innen, mit denen man sich gut versteht und gelegentlich kleinere Benefits oder Aktionen.
Viele Entscheidungen wirken willkürlich und intransparent. Die Kommunikation ist oft einseitig und echte Wertschätzung fehlt. Mitarbeiterfeedback wird selten ernst genommen.
Mehr Transparenz, eine offene Fehlerkultur, faire Entwicklungsmöglichkeiten für alle nicht nur für „Lieblinge“. Führungskräfte sollten in Punkto Mitarbeiterführung geschult werden.
Je nach Umfeld oft angespannt und von Misstrauen geprägt. Konstruktive Kritik ist selten willkommen und wird häufig persönlich genommen. Die Arbeitsatmosphäre kann mit den richtigen Kolleg:innen auch sehr gut sein, überwiegt aber nicht ersteres.
Nach außen wird ein modernes und attraktives Bild vermittelt. Die Unternehmenskultur ist Modern und auf jeden Fall dürfen hier gute und exzessive Partys nicht fehlen. Auf Mitarbeiter, die für Feiern nicht soviel übrig haben, wird kaum geachtet oder diese werden regelrecht ausgeschlossen.
Offiziell wird Flexibilität betont, in der Praxis aber häufig erwartet, dass man über die vereinbarten Zeiten hinaus arbeitet. Homeoffice Regelungen sind uneinheitlich und teils willkürlich.
Karrierewege sind oft unklar oder stark von persönlichen Beziehungen abhängig. Weiterbildungsangebote existieren nur auf Anfrage, werden aber selten aktiv gefördert. Eigeninitiative wird erwartet, aber nicht unterstützt.
Die Vergütung liegt unter dem, was in vergleichbaren Unternehmen gezahlt wird. Transparenz bei Gehaltsstrukturen fehlt, ebenso wie eine faire Leistungsbewertung. Leistungszulagen oder Boni sind selten oder nicht nachvollziehbar verteilt.
Nachhaltigkeit wird gerne in Präsentationen erwähnt, intern fehlt es jedoch an echten Maßnahmen oder konsequenter Umsetzung. Soziales Engagement beschränkt sich meist auf Pflichtaktionen. Nach außen wird Grün groß geschrieben und nach innen werden fröhlich Innland Flüge gebucht, statt nachhaltig mit dem Zug zu fahren, wobei der Zeit Aufwand hier der gleiche wäre.
In vielen Bereichen funktioniert der Zusammenhalt nur im kleinen Team. Bereichsübergreifend herrscht oft Konkurrenzdenken statt Zusammenarbeit.
Ältere Kollegen gibt es hier kaum bis gar nicht zu finden.
Führungskräfte sind häufig unqualifiziert und nicht für die Position geeignet, da Sie aus dem nichts ohne Führungskraft Erfahrung befördert werden. Das merkt man vorallem dann in den Sozialen und Kommunikativen Kompetenzen.
Die Technik ist überraschend gut ausgestattet. Moderne Arbeitsaustattung zum Arbeiten. Gut gewählt. Allerdings wird hier auch ab und zu an einheitlicher Technik gespart und manche Arbeitsplätze werden mit älterer Technik zusammengewürfelt.
Kommunikation erfolgt meist von oben nach unten. Mitarbeiter haben wenig Einfluss auf die Entscheidungen die getroffen werden. Informationen kommen oft zu spät oder nur bruchstückhaft an. Feedbackkultur ist kaum vorhanden oder wird als Kritik an der Person verstanden.
Gleichberechtigung wird auf dem Papier großgeschrieben, in der Praxis zeigen sich aber Unterschiede bei Beförderungen, Gehältern und Einflussmöglichkeiten, insbesondere bei Geschlecht und Alter.
Persönliche Weiterentwicklung durch spannende Aufgaben findet kaum statt, wer mehr will, muss es sich meist selbst außerhalb der offiziellen Strukturen suchen.
modernes Arbeitsumfeld, junge und dynamische Teams.
Ich war für einige Zeit bei der Firma Westbridge in Frankfurt angestellt. Als jemand, der in Frankfurt geboren und aufgewachsen ist, kenne ich das Westend und seine gehobene Atmosphäre sehr gut. Dennoch hätte ich nicht erwartet, auf ein Unternehmen zu stoßen, das so stark von einer rein profitorientierten Denkweise geprägt ist.
Bei Westbridge zählt nur eines: Geld. Die gesamte Unternehmenskultur ist durchzogen von einer Mentalität, die Statussymbole wie teure Autos und Uhren glorifiziert und den wirtschaftlichen Erfolg als ultimatives Lebensziel propagiert. Diese Haltung wird nicht nur von der Unternehmensführung gezielt gefördert, sondern auch in den unteren Ebenen systematisch repliziert und weitergetragen.
Eine solche von Profitgier geprägte Logik mag kurzfristig die Zahlen gut aussehen lassen, führt aber langfristig zu einem toxischen Arbeitsumfeld, das weder den Mitarbeitern noch der Gesellschaft dient. Es wird keinerlei Verständnis dafür gezeigt, was gesellschaftliche Verantwortung bedeutet oder was echte Zufriedenheit und Motivation der Angestellten ausmacht. Vielmehr wird der Eindruck vermittelt, dass Erfolg allein über materiellen Reichtum definiert wird.
Es ist traurig und alarmierend, dass in Deutschland immer noch Unternehmen wie Westbridge existieren, die keinerlei Verständnis dafür haben, dass echter Erfolg nicht nur auf den Kontostand beschränkt ist. Ein Unternehmen, das nur den Profit im Blick hat, verpasst die Chance, langfristig eine nachhaltige und zufriedene Belegschaft aufzubauen.
Ich hoffe, dass diese Rezension anderen potenziellen Bewerbern hilft, das Unternehmen realistischer einzuschätzen, und dass sie vielleicht auch intern zum Nachdenken anregt. Erfolg ist mehr als Statussymbole und Geld – und das gilt nicht nur für Unternehmen, sondern auch für die Menschen, die darin arbeiten.
Unternehmen haben eine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, in der sie tätig sind. Westbridge scheint dies jedoch völlig auszublenden. Es geht nicht darum, Werte zu schaffen, die über die Bilanz hinausgehen, sondern einzig und allein um das Anhäufen von Reichtum.
Besser als es sein sollte
Mangelnde Mitarbeiterzufriedenheit: Glückliche, motivierte Mitarbeiter sind das Rückgrat jedes erfolgreichen Unternehmens. Doch bei Westbridge wird die persönliche Entwicklung der Mitarbeiter zugunsten von Umsatz- und Gewinnmaximierung komplett vernachlässigt. Langfristig führt dies zu hoher Fluktuation und sinkender Produktivität.
Wenn man sein Gewissen plus komplett Lebenszeit aufgibt, mehr als fair.
5 Sterne wenn Greenwashing gut für die Umwelt ist
Ethisch fragwürdige Unternehmensstrategie: Diese auf Profitmaximierung und Statussymbolen basierende Unternehmensphilosophie vermittelt den Mitarbeitern falsche Werte. Statt Zusammenarbeit, Nachhaltigkeit oder sozialer Verantwortung zu fördern, wird Konkurrenzdenken und Oberflächlichkeit belohnt. Dies führt nicht nur zu einem schlechten Betriebsklima, sondern schadet auch der gesellschaftlichen Entwicklung.
Probleme in der Führungsebene
Eines der gravierendsten Probleme bei Westbridge liegt in der Führungsebene, insbesondere auf den unteren Führungs-ebenen. Viele der Personen, die dort Führungsrollen übernehmen, sind schlecht qualifiziert und offenbar nicht in der Lage, diese Verantwortung angemessen zu tragen.
Statt visionäre Ansätze zu fördern oder Mitarbeiter gezielt zu unterstützen, werden kurzfristige Entscheidungen getroffen, die oft auf persönlichem Vorteil oder fehlender Kompetenz basieren. Das führt nicht nur zu schlechter Kommunikation und Miss-management, sondern trägt auch maßgeblich zu einem toxischen Arbeitsumfeld bei.
Junge Unternehmen wie Westbridge stehen vor der Herausforderung, Strukturen zu schaffen, die sowohl das schnelle Wachstum bewältigen als auch nachhaltigen Erfolg sichern. Leider scheint dies hier nicht gelungen zu sein. Statt qualifizierter Führungskräfte, die inspirieren und lenken können, wurden Positionen offenbar nach Kriterien vergeben, die wenig mit tatsächlicher Führungsstärke oder Erfahrung zu tun haben.
modern und komfortabel
Die strategisch Führung des Unternehmens übernehmen hier vorallem Männer. Wahrscheinlich reiner Zufall..
Gibt nicht so viele
Ausstattung könnte moderner sein und weniger auf Designermöbel setzen.
Kann noch besser werden. Unternehmensziele sind nicht jedem bekannt und vieles wird im Management gehalten
Jeder kann, wenn man möchte, viel machen und sich entwickeln. Allerdings ist Eigeninitiative gefragt, dann stehen viele Möglichkeiten offen.
•Guter Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen
•Sehr angenehme Arbeitsatmosphäre
So verdient kununu Geld.