278 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
278 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
278 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich würde mir wünschen, dass insbesondere bei Recruiting Positionen wieder stärker auf den persönlichen Austausch gesetzt wird. Ein asynchrones Videointerview mag Prozesse effizienter machen, ersetzt jedoch kein echtes Kennenlernen. Gerade in einem Beruf, der von Kommunikation, Empathie und zwischenmenschlichen Fähigkeiten lebt. Recruiting ist ein People Business und sollte auch im Bewerbungsprozess so gelebt werden.
Außerdem wäre eine transparentere Kommunikation hilfreich. Da sämtliche Einladungen und Erinnerungen ausschließlich auf Englisch versendet wurden, habe ich mich auf ein englischsprachiges Interview vorbereitet. Tatsächlich fand das Interview dann auf Deutsch statt. Eine klare Information zur Interviewsprache würde Bewerbern unnötigen Vorbereitungsaufwand und zusätzlichen Stress ersparen.
Keine
Zu Beginn viel Kommunikation per E-Mail – dabei wäre ein kurzer persönlicher Anruf oft deutlich effizienter und wertschätzender gewesen.
Im Anschluss folgte ein 30-minütiges Video-Interview, das sehr standardisiert wirkte. Aufgrund der knappen Zeit hatte man den Eindruck, dass möglichst viele Kandidaten schnell durch den Prozess geschleust werden. Der Fokus lag eher auf KPI-getriebenem Recruiting als auf einem echten Kennenlernen.
Der Lebenslauf wurde nur kurz überflogen, anschließend folgten Standardfragen zu Kündigungsfrist, Gehaltsvorstellung etc. – obwohl diese Informationen bereits im ersten Schritt angegeben wurden.
Insgesamt ein sehr gewöhnlicher Recruiting-Prozess, was mich bei einer Marke wie Westwing durchaus überrascht hat. Gerade hier hätte ich mehr Individualität, bessere Gesprächsführung und eine modernere Candidate Experience erwartet.
Empfehlenswert wären:
stärkere persönliche Kommunikation,
bessere Schulung der Recruiter,
mehr Fokus auf Gesprächsqualität statt Geschwindigkeit,
sowie ein Recruiting-Prozess, der sich stärker auf den Bewerber einstellt.
Weniger Standardisierung wäre hier vermutlich mehr.
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Die Bewerbungen sollten ernst genommen werden. Es wurde viel Zeit in den Prozess investiert, ich hatte 3 Gespräche und dann kommt keine Rückmeldung mehr…
Ich hatte im Laufe des Jahres 2025 zwei Bewerbungsprozesse bei Westwing – einen Anfang des Jahres und einen Ende des Jahres, nachdem ich von HR sogar als potenzielle Kandidatin für spätere Positionen vorgemerkt wurde. Leider war meine Erfahrung in beiden Fällen enttäuschend und nicht auf dem professionellen Niveau, das man bei einem Unternehmen wie Westwing erwarten würde.
Im ersten Prozess durchlief ich drei Gespräche und musste eine sehr umfangreiche Case Study mit drei Teilaufgaben bearbeiten. Insgesamt entstand daraus eine fast 40-seitige Ausarbeitung, die viel Zeit und Mühe gekostet hat. Der gesamte Prozess zog sich über 7 Wochen, und obwohl ich es unter die letzten drei Kandidat:innen geschafft habe, erhielt ich am Ende kein wirkliches Feedback und keine persönliche Rückmeldung – trotz des erheblichen Aufwands und konstantem positivem Feedback.
Im zweiten Prozess gab es ein Gespräch sowie eine zeitlich begrenzte Live-Case-Study. Danach erhielt ich über 5 1/2 Wochen hinweg jede Woche E-Mails, in denen ich immer wieder vertröstet wurde. Nach dieser langen Wartezeit kam dann lediglich eine standardisierte Absage per Mail – ohne persönlichen Anruf, obwohl ich bereits bekannt war und der Kontakt im Vorfeld persönlich wirkte.
Besonders enttäuschend ist festzustellen, wie der Umgang mit Bewerber:innen, die nicht zu 100 % ins Anforderungsprofil passen gehandhabt wird. Anstatt offen zu kommunizieren, scheint man sie lieber „warmzuhalten“, bis man sich anderweitig entschieden hatte oder neue Kandidat:innen Gespräche durchlaufen haben. Das führt zu Intransparenz, langen Wartezeiten und dem Gefühl, nicht wirklich wertgeschätzt zu werden.
Was die Enttäuschung noch verstärkt: Westwing betont nach außen aber auch in den Gesprächen stark, wie wichtig Motivation, Leidenschaft und Begeisterung für das Unternehmen sind. Umso ernüchternder ist es, wenn ein solcher Einsatz und echte Motivation am Ende nicht einmal mit ehrlichem, respektvollem Feedback gewürdigt werden.
Ich mag Westwing als Marke und finde die Projekte inspirierend – aber die Art, wie Bewerbungsprozesse dort geführt werden, steht leider in starkem Gegensatz zum positiven Außenauftritt des Unternehmens. Sehr schade!
Der Bewerbungsprozess bei Westwing erstreckte sich über rund acht Wochen und umfasste sechs Gesprächsrunden mit fünf unterschiedlichen Gesprächspartnern – für eine Junior-Position ein aus meiner Sicht unverhältnismäßig hoher Aufwand.
Zusätzlich erhielt ich eine „kleine Übungsaufgabe“, die sich jedoch als deutlich umfangreicher herausstellte: Für die Bearbeitung investierte ich etwa drei Stunden. An sich halte ich eine Arbeitsprobe für sinnvoll, in Kombination mit der Vielzahl an Runden und der Länge des gesamten Prozesses wirkte dies jedoch überzogen.
Erschwerend kam hinzu, dass sich zwischen den einzelnen Runden längere Pausen ergaben, in denen ich keine proaktive Rückmeldung erhielt. Das führte dazu, dass ich mich über einen längeren Zeitraum hingehalten fühlte.
Am Ende des Prozesses bekam ich lediglich eine standardisierte Absage per E-Mail, auf Englisch und ohne individuelles Feedback. Nach einem Bewerbungsprozess mit diesem Umfang wirkte das unpersönlich und wenig wertschätzend.
In den Zwischenphasen kam es wiederholt zu längeren Wartezeiten ohne proaktive Kommunikation, wodurch ich mich über einen längeren Zeitraum hingehalten fühlte. Nach all dem persönlichen Aufwand erhielt ich schließlich eine standardisierte Absage-E-Mail auf Englisch, ohne individuelles Feedback. Diese Abfolge wirkte auf mich unpersönlich und ließ Wertschätzung für den eingesetzten Aufwand vermissen.
Aus Kandidatensicht erscheinen mir hier mehrere Punkte verbesserungswürdig: eine klare Zeitplanung und Erwartungskommunikation für Bewerberinnen und Bewerber, weniger Gesprächsrunden bei Einstellungsprozessen für Junior-Positionen oder zumindest eine transparentere Begründung dafür, und eine persönlichere Form der Absage bzw. konstruktives Feedback. Solche Maßnahmen würden den professionellen Eindruck, den die Marke vermittelt, auch im Recruiting stärken.
Insgesamt sehe ich erheblichen Verbesserungsbedarf, insbesondere bei der Straffung von Abläufen, der realistischen Kommunikation zum Aufwand von Aufgaben sowie einer persönlichen und nachvollziehbaren Rückmeldung am Ende. Dies würde den Eindruck von Professionalität im Recruiting deutlich stärken.
Trotz meiner negativen Erfahrung als Bewerberin bleibe ich Kundin und schätze das Angebot von Westwing. Ich hoffe, mein Feedback hilft, den Rekrutierungsprozess künftig effizienter und respektvoller zu gestalten — insbesondere, um den Aufwand für Bewerbende angemessen zu berücksichtigen.
Mehr als fünf Minuten für Fragen wären wünschenswert – immerhin möchte auch der Bewerber oder die Bewerberin herausfinden, ob das Unternehmen passt.
Rückmeldungen sollten zeitnah und verlässlich erfolgen – oder zumindest eine kurze Info, wenn sich etwas verzögert. Das zeugt von Respekt und Professionalität.
Sprecht euch ab was ihr sucht und wollt und werdet konkret in euren Fragen! Weniger ist manchmal mehr! Lernt zu entscheiden und verschwendet nicht unnötige Zeit in 5 facher Absicherung! Wirkt hilflos und unprofessionell
So verdient kununu Geld.