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Wilsberg 
Metalltechnik 
GmbH
Bewertung

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mittelständiges Unternehmen, wenig Wertschätzung, Juniorchef mit Höhenflug

1,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2023 für dieses Unternehmen in Bad Honnef gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Work-Life-Balance (größernteils)
- Aufgaben
- Zusammenhalt vereinzelter Kollegen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Bevorzugung von Mitarbeitern zu denen man auch privat eine Beziehung hat
- fehlende Wertschätzung/ Anerkennung
- fehlende Förderung von langjährigen Mitarbeitern
- schlechte Kommunikation
- Führungsstil

Verbesserungsvorschläge

Um die Mitarbeiterzufriedenheit und langfristige Bindung zu fördern, wäre eine transparente und leistungsorientierte Vergütungsstruktur wünschenswert. Darüber hinaus sollte die Gleichbehandlung aller Mitarbeitenden unabhängig von persönlichen Beziehungen zur Führungsebene sichergestellt werden.

Die Einführung von klar definierten Entwicklungsperspektiven würde nicht nur zur individuellen Qualifikation des eigenen Personals, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens stärken.

Zudem wäre eine wertschätzende Kommunikation förderlich. Ein respektvoller Ton, konstruktives Feedback und regelmäßige Anerkennung für Leistungen - auch in Form von Lob - könnte die Mitarbeitermotivation deutlich steigern.

Eine Kultur in der Leistung gesehen und honoriert wird, ist nicht nur aus arbeitspsychologischer Sicht zielführend, sondern auch im Sinne einer professionellen und fairen Unternehmensführung.

Arbeitsatmosphäre

Das Arbeitsklima in diesem Unternehmen war äußerst belastend und von einer toxischen Atmosphäre geprägt. Es zeigte sich eine deutliche Bevorzugung bestimmter Mitarbeiter, unabhängig von objektiven Leistungskriterien.

Der Umgangston ist stark abhängig von der Laune der Geschäftsführung, was zu Unsicherheiten und einem unprofessionellen Arbeitsumfeld führt. Ein ausgeprägter Teamzusammenhalt ist in der Auftragsbearbeitung kaum vorhanden; vielmehr arbeitet jeder für sich, wobei die Gefahr besteht, in Konfliktsituationen gegeneinander ausgespielt zu werden. Die Arbeitsbedingungen in der Auftragsbearbeitung sind unzumutbar, insbesondere solange eine bestimmte Mitarbeiterin dort tätig ist.

Die Arbeitsbelastung war hoch, insbesondere für technisch versierte Mitarbeiter, die ihre Fähigkeiten einbringen konnten. Diese wurden jedoch häufig ausgenutzt, ohne eine angemessene Vergütung zu erhalten.

Work-Life-Balance

Bezüglich der Work-Life-Balance lässt sich festhalten, dass es stets möglich war, kurzfristige Lösungen für private Angelegenheiten zu finden.

Karriere/Weiterbildung

Strukturelle Maßnahmen zur fachlichen oder persönlichen Weiterentwicklung der Mitarbeitenden sind im Unternehmen nicht erkennbar vorgesehen - auch nicht bei langjähriger Betriebszugehörigkeit. Fort- und Weiterbildungen werden, soweit ersichtlich, nicht systematisch gefördert oder angeboten. Vereinzelte Ausnahmen scheinen eher auf persönliche Nähe zur Geschäftsführung als auf objektive Kriterien der Eignung oder Leistung zurückzuführen zu sein, was den Eindruck fehlender Chancengleichheit verstärkt.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt innerhalb des Unternehmens ist insgesamt als unzureichend zu bewerten. Es besteht eine ausgeprägte Tendenz zur individuellen Arbeitsweise, wodurch ein gemeinschaftliches Miteinander kaum gefördert wird. Stattdessen besteht die Gefahr, in Konfliktsituationen gegeneinander ausgespielt zu werden, was das Arbeitsklima erheblich beeinträchtigt und die Zusammenarbeit erschwert.

Ein Zusammenhalt funktioniert nur mit einigen Mitarbeitern aus der Produktion und der Konstruktion. (nur mit vereinzelten Mitarbeitern)

Vorgesetztenverhalten

Der Umgangston ist stark abhängig von der Laune der Geschäftsführung, was zu Unsicherheiten und einem unprofessionellen Arbeitsumfeld führt.
Die Führungskultur ist insgesamt als sehr schwach zu bewerten. Der Juniorchef zeigt ein unangemessenes Verhalten, das von mangelnder Wertschätzung und Respektlosigkeit geprägt ist. Es fehlt an Anerkennung für langjährige, gute Arbeit.
Ein bedeutender Verlust für das Unternehmen war der Weggang des Sohnes des Seniorchefs . Er war der einzige in der Führungsriege, der durch seine kompetente Führung, Wertschätzung und Mitarbeiterförderung positiv hervorstach. Seine Fähigkeit, Mitarbeiter zu motivieren und voranzubringen, trug wesentlich zum Erfolg bei. Ohne ihn ist die Unternehmenskultur deutlich geschwächt.

Kommunikation

Transparenz und offene Kommunikation sind kaum vorhanden. Es scheint, dass persönliche Beziehungen, insbesondere zu bestimmten Führungspersonen wie dem Juniorchef, entscheidend sind, um Vorteile zu erlangen. Ohne diese Verbindungen ist man im Unternehmen nur eine Nummer.

Gehalt/Benefits

Die Vergütung liegt deutlich unter dem marktüblichen Niveau, insbesondere in Anbetracht der übertragenen Verantwortlichkeiten sowie des damit einhergehenden Arbeitsaufwands und Stresspotenzials. Ein zentrales Problem besteht darin, dass zusätzliche Aufgaben und Verantwortungen, die über das ursprünglich vereinbarte Tätigkeitsprofil hinausgehen, nicht gesondert vergütet werden. Vielmehr führt fachliche Kompetenz häufig dazu, dass Mitarbeitende dauerhaft überproportional belastet werden, ohne dass dies zu einer entsprechenden finanziellen Anerkennung führt. Gehaltsanpassungen sind in der betrieblichen Praxis eher unüblich und scheinen strukturell nicht vorgesehen zu sein, unabhängig von individueller Leistung oder erfolgreicher Verhandlungsführung.

Gleichberechtigung

Im Hinblick auf die Gleichbehandlung aller Mitarbeitenden bestehen aus meiner Erfahrung deutliche Defizite. Insbesondere innerhalb bestimmter Abteilungen, wie etwa der Auftragsbearbeitung, war eine einseitige Bevorzugung einer Kollegin wahrnehmbar. Diese äußerte sich unter anderem in einem auffällig nachsichtigen Umgang mit Fehlverhalten. Das führte zu einem extremen Ungleichgewicht im Umgang unter Kolleginnen und Kollegen, das dem Prinzip der Chancengleichheit sowie einem fairen Miteinander entgegenstand.

Interessante Aufgaben

Die Tätigkeiten im Rahmen der Position wurden grundsätzlich als sehr positiv empfunden, da sie durch eine Vielzahl unterschiedlicher Herausforderungen geprägt sind. Aufgrund der variierenden Art der angebotenen oder in Auftrag gegebenen Bauteile/ Baugruppen ergeben sich stets neue Aufgabenstellungen im Alltag. Ergänzend zur regulären Auftragsbearbeitung wurden teilweise zusätzliche Verantwortlichkeiten übernommen, was ich ebenfalls als positiv empfand.

Eigentlich könnte die Arbeit sehr viel Spaß machen, wenn verschiedene andere Faktoren in diesem Unternehmen angegangen und endlich behoben werden würden.


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Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.