92 von 205 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
92 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
92 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Windhoff ist ein Unternehmen im Wandel – das merkt man auch im Alltag. Wer mit ein bisschen Dynamik und Veränderung umgehen kann, findet hier viele spannende Möglichkeiten. Die Kollegen sind stark im Zusammenhalt, technisch ist alles auf einem sehr hohen Niveau, und es gibt wirklich gute Benefits. Nicht alles läuft rund, vor allem was Führung betrifft – aber auch das ist in Bewegung. Insgesamt ein Arbeitsplatz mit Potenzial und ein Umfeld, das gerade daran arbeitet, sich selbst neu zu definieren. ist kein perfektes Unternehmen – aber eines, das spürbar an sich arbeitet. Wer ein bisschen Bewegung und gelegentliche Unklarheiten aushalten kann, bekommt ein modernes Arbeitsumfeld, viel Freiraum, überwiegend tolle Kollegen und eine Menge Potenzial. Nicht alles ist Gold, aber vieles ist echt gut.
Führungskräfte gezielter entwickeln und begleiten.Kommunikation zentraler denken, nicht nur teamweise. Klarere Entwicklungspfade für Mitarbeitende anbieten. Die positive Kultur im Kollegenkreis aktiv als Stärke nutzen.
Die Atmosphäre ist größtenteils angenehm. Man merkt, dass die Leute hier an einem Strang ziehen wollen – auch wenn es manchmal ruckelt. In manchen Teams läuft es richtig gut, in anderen ist die Stimmung mal durchwachsen, je nachdem wie viel Veränderung gerade ansteht. Offenheit wird geschätzt, und die meisten Kollegen begegnen sich auf Augenhöhe.
Das externe Image ist solide, aber noch ausbaufähig. Intern gibt’s viel Identifikation mit dem Unternehmen – gerade im Kollegenkreis. Die Unruhe, die aktuell durch die Transformation entsteht, hat ein bisschen Staub aufgewirbelt, aber auch das gehört wohl zum Prozess.
Remote-Arbeit wird nicht nur erlaubt, sondern auch gelebt – und zwar richtig gut. Die Ausstattung ist top, man hat alles, was man braucht, um produktiv von überall zu arbeiten. Arbeitszeiten sind meist flexibel und werden respektiert, wobei es natürlich Projektphasen gibt, in denen mehr los ist. Insgesamt aber ein sehr fairer Umgang mit der Balance zwischen Arbeit und Privatleben.
Weiterbildung ist möglich, man muss sich aber manchmal selbst drum kümmern. Wer konkrete Wünsche hat, bekommt in der Regel auch Unterstützung – allerdings ohne großen roten Teppich. Es hängt ein bisschen vom Team und der Führungskraft ab, wie gut das funktioniert. Karrierepfade sind noch nicht überall klar definiert, aber auch hier ist das Unternehmen in Bewegung.
Hier gibt’s wirklich was Positives zu sagen: Der Zusammenhalt unter den Kolleg:innen ist richtig stark. Man hilft sich, auch teamübergreifend. Neueinsteiger werden freundlich aufgenommen, und man merkt schnell, dass man sich aufeinander verlassen kann. Das macht gerade in unruhigen Phasen einen echten Unterschied.
Das ist ein etwas gemischtes Bild. Es gibt wirklich gute Führungskräfte, die ihr Team stärken, zuhören, klar kommunizieren und Vertrauen schenken. Leider gibt es aber auch ein paar, bei denen man das Gefühl hat, sie kämpfen noch mit dem eigenen Rollenverständnis – oder stehen sehr unter Druck. Das macht es manchmal etwas unberechenbar. Mit Glück landet man in einem der starken Teams – da macht Führung dann auch wirklich einen Unterschied.
Top. Gerade was Technik und Ausstattung angeht, spielt Windhoff Grut in der oberen Liga. Remote-Work funktioniert reibungslos, und wer im Büro arbeitet, hat auch dort vernünftige Bedingungen. Man fühlt sich ernst genommen, was das Arbeitsumfeld betrifft.
In Bewegung – das trifft es ganz gut. Manche Dinge laufen transparent und klar, bei anderen erfährt man eher zufällig, was los ist. Es wird daran gearbeitet, aber es ist Luft nach oben. Gerade in einem Unternehmen, das sich wandelt, wäre eine stärkere und einheitlichere Kommunikation hilfreich. Aber immerhin: Feedback ist möglich und wird meistens nicht drauf reagiert. Das muss besser werden.
Das Gehalt ist noch so gerade marktüblich bis gut, je nach Rolle und Erfahrung. Die Benefits dagegen sind wirklich stark: Homeoffice, hochwertige Hardware, flexible Arbeitsmodelle und weitere Extras. Man merkt, dass hier investiert wird, um den Mitarbeitenden einen modernen Arbeitsplatz zu bieten.
Die Themen sind oft spannend, besonders im technischen Bereich. Wer Eigeninitiative zeigt, kann hier durchaus Verantwortung übernehmen und sich entwickeln. Nicht jede Aufgabe ist ein Highlight, klar, aber die Richtung stimmt. Es gibt Raum für Ideen, und wer sich einbringt, bekommt meistens auch etwas zurück. Es dauert manchmal etwas zu lang, bis wir uns auf neue Themen einlassen.
Dann folgen Zielvorgaben, die in keinerlei Verhältnis zur Realität stehen. Unrealistisch, fernab vom Markt, fernab vom Möglichen. Man wird an Zahlen gemessen, die eher einem Wunschkonzert entspringen als einer fundierten Planung. Und das alles gepaart mit einem Tonfall, der jede Form von Wertschätzung vermissen lässt. Rüpelhaft ist da noch höflich formuliert.
Empathie? Null. Verständnis? Fehlanzeige. Man fühlt sich nicht wie ein Kollege oder Mensch, sondern wie eine austauschbare Ressource, die nur noch liefern soll. Und wehe, man fragt kritisch nach – dann wird’s schnell unangenehm.
Für mich ist an diesem Punkt klar: So geht man nicht mit Menschen um. Einige Kolleginnen und Kollegen haben bereits ihre Konsequenzen gezogen – und ich bin mir sicher, es werden weitere folgen.
Ich kann mich vielen Vorrednern nur anschließen – aber aus meiner Perspektive im Vertrieb muss ich ganz klar sagen: So etwas habe ich noch nie erlebt. Der Umgangston ist rau, rücksichtslos und in keiner Weise professionell. Man bekommt das Gefühl, hier geht es nur noch darum, Druck aufzubauen und Mitarbeitende auf Linie zu zwingen – koste es, was es wolle.
Hier liegt für mich das größte Problem: Die gesetzten Ziele sind im aktuellen Marktumfeld, insbesondere im Microsoft-Bereich, vollkommen unrealistisch. Es wird erwartet, dass man Deals in einer Größenordnung und Geschwindigkeit abschließt, die kaum einer realistisch erreichen kann – vor allem nicht in einem stark umkämpften und übersättigten Markt. Anstatt gemeinsam Strategien zu entwickeln, wie wir dahin kommen könnten, wird einfach der Druck erhöht. Ehrlich gesagt herrscht mittlerweile bei vielen Kolleginnen und Kollegen blanke Verunsicherung, Angst und Panik. Man spürt die Anspannung im ganzen Team. Keiner weiß mehr, wie wir diese Ziele erreichen sollen – und das belastet massiv.
Die oberste Heeresleitung verhält sich in vielen Situationen wenig empathisch und leider oft sehr distanziert. Es fehlt an ehrlichem Interesse für die Sorgen und Herausforderungen der Kollegen. Entscheidungen werden in einem kleinen Kreis getroffen und dann als fertige Vorgabe nach unten durchgereicht – ohne Raum für Rückfragen oder Beteiligung. Wenn man Kritik äußert oder auf Schwierigkeiten hinweist, stößt man nicht selten auf eine gewisse Kälte oder wird einfach abgebügelt. Das hat mit moderner Führung wenig zu tun. Es ist kein destruktiver Umgang, aber definitiv einer, der demotivierend wirkt.
Auch die Kommunikation lässt zu wünschen übrig. Es fehlt oft an Klarheit, Struktur und vor allem Transparenz. Themen wie das neue Vergütungsmodell wurden in einer Weise präsentiert, dass viele einfach nur noch verwirrt waren. Rückfragen liefen ins Leere oder wurden nur oberflächlich beantwortet. Erst nach und nach kam ans Licht, wie das Modell wirklich aussieht – was bei vielen zu großem Frust geführt hat. Es ist weniger der Ton als vielmehr das Wie, das hier enttäuscht: Man fühlt sich nicht mitgenommen, sondern eher überrumpelt.
Ich erlebe mir gegenüber einen fairen Umgang und entspannte Kollegen.
Es hängt immer von der Projektsituation ab.
Ich finde es seit den monatlichen Updates sehr gut. Die Termine von der GF waren zuletzt leider unregelmäßig.
Habe bisher noch nicht lange Pausen zwischen Projekten gehabt. Daher habe ich immer interessante Aufgaben.
Es herrscht Unruhe in der Windhoff Group. Während die einen lautstark alles schlechtreden, gibt es auf der anderen Seite Stimmen, die beschwichtigen und behaupten, dass alles in bester Ordnung sei. Beides trifft die Realität nicht ganz. Deshalb braucht es hier eine differenzierte Betrachtung.
Die Windhoff Group muss sich ernsthaft mit der Qualität ihrer Führung auseinandersetzen. Es kann nicht sein, dass ungeeignete Führungskräfte, die weder kommunizieren noch konstruktiv mit Feedback umgehen können, weiterhin in ihren Positionen bleiben. Hier braucht es Konsequenzen. Wer nicht führen kann oder will, sollte entweder entwickelt oder ersetzt werden.
Dabei gibt es durchaus fähige Führungskräfte im Unternehmen: Menschen, die empathisch sind, Probleme ernst nehmen, Dinge verständlich erklären und moderne Führung leben. Diese neue Generation sollte stärker gefördert werden. Das Unternehmen muss gezielt darauf hinarbeiten, dass diese Personen nach vorne kommen, anstatt die ewig gleichen ungeeigneten Führungskräfte weiter gewähren zu lassen.
Dafür braucht es klare Maßnahmen: Führungskräfte müssen regelmäßig überprüft werden, nicht nur durch einmalige Befragungen, sondern durch eine konsequente Qualitätskontrolle. Wer wiederholt negativ auffällt, muss gezielt entwickelt oder ersetzt werden. Es braucht klare Standards für Führung, transparente Bewertungskriterien und echte Konsequenzen bei Fehlverhalten.
Das Unternehmen kann es sich nicht leisten, dieses Thema weiter zu ignorieren. Gute Führung ist einer der entscheidenden Hebel für die Zukunft. Die Frage ist: Was passiert nun mit dem Feedback? Welche Maßnahmen folgen? Einfach zur Tagesordnung überzugehen, wäre ein schwerer Fehler.
Lernen und Upskilling ist der größte Hebel für die Zukunft – und letztlich entscheidet es über die Existenz dieses Unternehmens. Warum wird das nicht ernst genommen? Warum geht man das nur halb an?
Die Arbeitsatmosphäre leidet erheblich unter der Misskommunikation – und das ist leider kein neues Problem. Seit Jahren hat sich daran nichts verbessert. Die Geschäftsführung kommuniziert chaotisch, unregelmäßig, widersprüchlich und technokratisch. Wer klare und nachvollziehbare Ansagen erwartet, wird enttäuscht. Das sorgt für Unsicherheit und eine zunehmend schlechte Stimmung im Unternehmen.
In den letzten Jahren hatte sich das Image der Windhoff Group verbessert. Doch nun spart das Unternehmen ausgerechnet an Maßnahmen, die dieses Wachstum weiter fördern könnten. Das ist unverständlich und kurzsichtig. Statt in die Arbeitgebermarke und das Dienstleistungsangebot zu investieren, wird an der falschen Stelle gespart.
Als IT-Dienstleister bewegt sich die Windhoff Group leider an der Grenze zur Ausbeutung. 10- bis 12-Stunden-Tage sind eher die Regel als die Ausnahme. Besonders die Remote-Arbeit führt dazu, dass die Grenzen zwischen Beruf und Privatleben verschwimmen, was eine gesunde Work-Life-Balance fast unmöglich macht. Es gehört wohl dazu.
Ein harter Schlag: Bis auf Weiteres sind alle Beförderungen gestoppt. Das ist nachvollziehbar, wenn das Unternehmen nicht wächst – aber die Art und Weise, wie diese Entscheidung kommuniziert wurde, war inakzeptabel. Auch hier zeigt sich wieder das grundlegende Problem der schlechten Kommunikation.
Dazu kommt, dass das Thema Learning & Development viel zu verschlafen angegangen wird. Die gesamte Wirtschaft und zahlreiche Unternehmen stehen vor einer radikalen Transformation durch Künstliche Intelligenz. Doch wie gedenkt die Windhoff Group in naher Zukunft, hier Know-how aufzubauen?
Mit lustigen kleinen Videoclips ist es nicht getan – es braucht einen fundamental neuen Ansatz für Lernen und Upskilling. Ohne diesen wird das Unternehmen den Anforderungen der Zukunft nicht gerecht. Dieses Thema sollte höchste Priorität haben.
Wir wissen alle, dass der Fachkräftemangel ein großes Problem wird. Also, wie plant das Unternehmen, Quereinsteiger und Fachfremde zu integrieren? Sie müssen geschult, trainiert und auf die neuen Anforderungen vorbereitet werden. Doch aktuell wird das Thema nur halbherzig behandelt.
Das Gehaltsniveau wird am Münsterland bemessen. Wer in Süddeutschland oder in teureren Regionen lebt, kommt mit diesen Gehältern nicht weit. Eine Anpassung an einen bundesweiten Mittelwert wäre dringend nötig, um eine faire Bezahlung zu gewährleisten.
Das Umweltbewusstsein im Unternehmen ist quasi nicht existent. Sozialbewusstsein war lange Zeit sehr gut, doch in den letzten Wochen hat das Unternehmen im Umgang mit seinen Mitarbeitenden eine erschreckend negative Seite gezeigt. Warum und aus welcher Richtung das kam, ist nicht nachzuvollziehen.
Ein Lichtblick: Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen ist gut. Man merkt in den letzten Kununu-Bewertungen, dass sich Mitarbeitende gegenseitig unterstützen und füreinander einsetzen. In schwierigen Zeiten ist das besonders wertvoll.
Ältere Kolleginnen und Kollegen haben zwar einen gewissen Schutz, aber wer es bis zu einem bestimmten Alter nicht in eine Führungsposition geschafft hat, hat praktisch keine Aufstiegschancen mehr. Das ist in der Praxis eine gläserne Decke, die kaum durchbrochen werden kann.
Unser Vorgesetzter hat nach der Führungskräftebefragung jetzt wirklich den Vogel abgeschossen. Zuerst ging er auf alle einzelnen Mitarbeiter zu und wollte wissen, wer die schlechte Bewertung abgegeben hat. Er hat regelrecht nach Schuldigen gesucht – bis er wohl irgendwann gemerkt hat, dass fast alle eine negative Bewertung abgegeben haben. Und was war seine Reaktion? Keine Selbstreflexion, kein Nachdenken, sondern schlichtweg Drohungen.
Er war sichtlich genervt, regelrecht wütend, und hat angekündigt, dass wir das noch zu spüren bekommen werden. Was genau das heißt? Keine Ahnung. Aber dass eine Führungskraft so auf Feedback reagiert, zeigt doch ganz deutlich, dass diese Person absolut ungeeignet für ihre Position ist.
Wir werden als Mitarbeitende nach Feedback gefragt, geben ehrliches Feedback – und die Konsequenz ist, dass uns die Arbeit jetzt noch schwerer gemacht wird? Schönen Dank, Windhoff! Sehr gut durchdacht!
Immer mehr Restriktionen schränken die Mitarbeitenden ein – offiziell aufgrund der ISO-27001-Zertifizierung. Ob das wirklich notwendig ist oder ob hier einfach nur Kontrolle und Misstrauen Einzug halten, bleibt offen. Die Arbeitsbedingungen haben sich dadurch jedenfalls nicht verbessert.
Es wird zwar mehr kommuniziert als früher, doch das hilft wenig, wenn die relevanten Informationen trotzdem erst viel zu spät bei den Mitarbeitenden ankommen. Wichtige Entscheidungen werden nicht transparent vermittelt, und häufig hat man das Gefühl, dass Informationen nur widerwillig oder bruchstückhaft weitergegeben werden. Das ist frustrierend und erschwert die tägliche Arbeit enorm.
Frauen haben es bei Windhoff Group schwer. Sie werden häufig eher als Assistentinnen denn als ernstzunehmende Fachkräfte wahrgenommen. Besonders in bestimmten Business-Units scheint sich dieses veraltete Rollenbild hartnäckig zu halten. Viele talentierte Frauen haben das Unternehmen deshalb bereits verlassen. In Führungspositionen gibt es schon fast überhaupt keine Frauen. Wenn man sich einige der männlichen Führungskräfte anschaut, kann man kaum glauben dass es eine weibliche Führungkraft es viel schlechter machen könnte.
Das Unternehmen möchte sich nun dem Thema Künstliche Intelligenz widmen, doch das Know-how dafür ist kaum vorhanden. Es gibt nur eine Handvoll Mitarbeitende, die sich mit der Materie auskennen, während der Großteil des Unternehmens technologisch noch in den 90ern feststeckt. Wie das realistisch umgesetzt werden soll, bleibt fraglich. Siehe Punkt Weiterbildung.
Die Kultur, die es bis vor drei Jahren gab.
Flexibles arbeiten (Kundenabhängig)
Dass er scheinbar immer wieder dafür sorgt, dass hier schlechte Bewertungen verschwinden.
Auswahl der Führungskräfte.
Kommunikation.
Umgang mit guten Kolleginnen.
Mitarbeiter werden bei Unstimmigkeiten nicht vor nicht durch Führungskräfte geschützt. Man hört bestenfalls zu, tut aber nichts.
Früher habe ich Windhoff als Arbeitgeber immer wärmstens weiterempfohlen. Das kann ich nicht mehr.
Sich auf seine Wurzeln besinnen.
Führungskräfte besser auswählen. Wenn nicht geeignet, Konsequenzen ziehen.
Nicht jeder Funktion in der Verwaltung braucht eine eigene Führungskraft.
Viel Unsicherheit
Keine offene Kommunikation an die Mitarbeiter. Viele Gerüchte
Frauen werden bewusst ausgegrenzt und klein gehalten. Die guten sind daher schon weggegangen.
Gerüchte über Neuausrichtung, Kosteneinsparungen und Personalbesetzungen transparent machen, dann wissen wir wo wir dran sind. Es kommt doch früher oder später sowieso raus.
Den wenig überzeugenden Dementis der Kommunikationsabteilung kann man nicht wirklich trauen, das war in der Vergangenheit schon do. Es gab mal das Gerücht über ein Fussball-Sponsoring, das sich überall im Unternehmen verbreitete. Große Gegendarstellung hier. Nicht mal drei Monate später Intranet Beitrag über Sponsoring mit dem SV Neu-Ulm, wo die Verantwortlichen überhaupt nicht versuchen dieses Mißverständnis zu erklären . Entweder wurde bewusst die Unwahrheit gesagt oder die Kommunikation wurde darüber nicht informiert. Beides lässt tief blicken und nichts gutes erahnen.
Die Sales-Abteilung ist der Tiefpunkt des Unternehmens. Null Dynamik, keinerlei Innovationsdrang, und der Arbeitsstil erinnert eher an eine Behörde im Schneckentempo. Es fehlt jeglicher Antrieb, strategisch und proaktiv auf neue Kunden und Märkte zuzugehen. Stattdessen wird stur “abgearbeitet”, ohne die Anforderungen der heutigen Zeit zu verstehen. Uns wohlgesonnene Kunden beginnen, das Unternehmen nicht mehr ernst zu nehmen. Wenn hier nicht bald frischer Wind einkehrt und eine klare Strategie verfolgt wird, sehe ich schwarz für unsere Wettbewerbsfähigkeit.
Die Arbeitsatmosphäre leidet massiv unter einer unsichtbaren Geschäftsführung, wo einige durch ein teilweise arrogantes Verhalten negativ auffällt. Entscheidungen werden weder transparent kommuniziert, noch spürt man ein echtes Interesse an den Belangen der Mitarbeiter. Führungskräfte wirken durchweg überfordert und nehmen sich keine Zeit für ihr Team – selbst Rückrufbitten werden ignoriert. Lob und Wertschätzung? Fehlanzeige. Als das Thema „mangelndes Loben“ im Team angesprochen wurde, reagierte unser Teamleiter mit einem abschätzigen Kommentar, dass er seinen Führungsstil nicht ändern werde. Diese Haltung sorgt für Frustration
Es gibt zwar Möglichkeiten zur Weiterbildung, aber diese werden von der Führung nicht aktiv gefördert. Karrierechancen sind sehr begrenzt, da neue Ideen oder Impulse kaum wahrgenommen werden.
Der Kollegenzusammenhalt ist einer der wenigen Lichtblicke im Unternehmen. Wir unterstützen uns gegenseitig so gut es geht, was auch dringend nötig ist, um die strukturellen Probleme zu kompensieren. Leider werden Frauen im Team häufig kleingehalten, was in der heutigen Zeit nicht nur enttäuschend, sondern auch inakzeptabel ist.
Absolut unzureichend. Mein Vorgesetzter ignoriert Anfragen und zeigt keinerlei Interesse an den Anliegen seines Teams. Die Führungskräfte sind überfordert, stur und verweigern jegliche Selbstreflexion. Ein Satz wie „Von den Neunmalklugen in Gescher lasse ich mir nichts sagen“ zeigt deutlich, wie wenig Bereitschaft zur Veränderung besteht.
Kaum vorhanden. Infos kommen spät oder gar nicht. Oben interessiert es keinen.
Das Gehalt ist marktüblich, aber nicht herausragend. Sozialleistungen sind vorhanden, könnten jedoch zeitgemäßer gestaltet sein. Es sei denn man „arbeitet“ im Sales, dann kann man den großen Larry raushängen lassen.
Die Thema sind grundsätzlich in Ordnung, aber Innovation und Dynamik fehlen. Besonders im SAP-Umfeld wird seit Jahren dasselbe gemacht, ohne auf neue Technologien oder Ansätze zu setzen. Kunden machen sich bereits darüber lustig. Im Microsoft-Umfeld agieren wir viel zu zögerlich, was uns im Markt nicht konkurrenzfähig macht.
Der Mitarbeiter ist das Gut des Unternehmens und wird auch meist entsprechend geschätzt und unterstützt. Es gibt natürlich auch hier unterschiedliche Sichtweisen, aber im Großen und Ganzen funktioniert das recht gut.
Mit dem Wachstum verliert man ein wenig den bisherigen zum Teil familiären Charakter. Das liegt aber an der Größe. Ohne Wachstum geht es aber auch nicht.
Manche selbst auferlegte Zwänge sollte man abschaffen. Auch sollte man die Zusammenarbeit der einzelnen Bereiche stärken und nach außen ein Bild ohne interne Bereiche senden.
Bei Windhoff kann jeder mit jedem sprechen und bei Problemen hilft man sich entweder direkt oder bekommt den passenden Ansprechpartner.
Aus Kundensicht sehr gut.
Der Punktabzug geht an die Kunden, für die man arbeitet. Windhoff versucht immer alles zu ermöglichen.
Unternehmen dieser Größe haben ein Problem Karrierewege zu entwickeln. Das führt sonst zu einem Wasserkopf. Weiterbildung wird gefördert aber man muss sich auch selbst kümmern.
Gerade werden neue Wege bei der Weiterbildung gegangen. Mal sehen wie das wird.
Natürlich geht immer mehr. Aber Windhoff ist da schon recht gut aufgestellt, obwohl im Vergleich die Kunden meist etwas besser sind. Das liegt am am Unterschied Großkonzern zu Windhoff.
Hier gibt es noch Potenzial im Sinne Umweltbewusstsein. Sozialbewusstsein ist definitiv da.
Wer einmal dabei war zu dem hält man den Kontakt über die gemeinsame Zeit hinaus. Egal ob anderer Tätigkeitsbereich, Rente oder sogar Wechsel bleibt der Zusammmenhalt bestehen.
Das Alter spielt keine oder eher eine untergeordnete Rolle. Wenn dann nur, dass man von den Erfahrungen der Älteren lernen möchte.
Die Vorgesetzten verdienen dieses Wort nicht. Sie ebnen den Weg und kümmern sich um ihre Mitarbeiter. Sie schaffen den Rahmen und sind nicht einfach „vorgesetzt“.
Prinzipiell sehr gut. Es gibt aber manchmal Umstände beim Kunden, die verbessert werden könnten. Unterstützung bei der Einrichtung des Homeoffice gibt es, aber einige Dinge könnten auch anders gemacht werden. Monitore aus Büros, die nicht mehr genutzt werden, könnte man ebenso für das Homeoffice bereitstellen.
Kommunikation ist immer ein Thema, welches Verbesserungen verträgt. Ab einer gewissen Größe ist es aber auch nicht immer einfach alle direkt abzuholen. Man arbeitet daran das zu verbessern, doch geht es nicht jedem schnell genug.
Auch wenn der Anteil männlicher Kollegen sehr hoch ist (was meines Erachtens an der Branche und dem Aufgabengebiet liegt) habe ich immer das Gefühl, dass alle gleichberechtigt behandelt werden.
Das liegt am jeweiligen Projekt. Der Einfluß von Windhoff ist da etwas beschränkt, da hier die Kunden die Vorgaben machen. Dennoch sind die Projekte nicht uninteressant. Ob man sich aber auch so einsetzen kann wie man möchte liegt am Kunden.
Windhoff ist ein Unternehmen, das in vielen Bereichen solide arbeitet, aber es fehlt an Innovationskraft und Dynamik. Vor allem die zögerliche Haltung gegenüber Trends wie künstlicher Intelligenz ist in einem IT-Unternehmen schwer nachvollziehbar. Das hauseigene KI-System wirkt mehr wie ein Feigenblatt, um das monatelange Verschlafen dieses Trends zu kaschieren. Es scheint, als ob der Großteil des Know-hows über KI im Marketing sitzt. Nichts gegen das Marketing, sie haben das Thema für sich gekapert , aber es ist schon bedenklich, dass, bis auf ein paar Ausnahmen, der überwiegende Rest des Unternehmens kaum Interesse zeigt. Es sollte doch allen klar sein, dass das Thema KI der Megatrend der nächsten Jahre ist. Das lässt sich nicht aussitzen, wegschieben oder verdrängen.
Die Arbeitsatmosphäre bei Windhoff ist insgesamt recht entspannt, allerdings wirkt sie manchmal auch etwas schläfrig. Es fehlt oft an Dynamik, und man hat das Gefühl, dass Trends nur langsam erkannt oder verpasst werden. Das führt zu einer gewissen Trägheit im Arbeitsalltag, die dem Unternehmen langfristig schaden könnte. Das wundert aber auch keinen im Kollegenkreis, weil gewisse Schlüsselpositionen seit Jahren mit denselben Personen besetzt sind, die Neuem wenig aufgeschlossen sind.
Die Work-Life-Balance ist ein echter Pluspunkt bei Windhoff. Flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten, sorgen dafür, dass sich Arbeit und Privatleben gut vereinbaren lassen.
Der Kollegenzusammenhalt ist sehr positiv. Man unterstützt sich gegenseitig und arbeitet gut im Team zusammen. Vor allem im bei uns im Consulting wird ein starkes „Wir-Gefühl“ gelebt. Der Zusammenhalt in den anderen Abteilungen ist ebenfalls solide, auch wenn man manchmal das Gefühl hat, dass dort weniger Begeisterung für Innovationen herrscht. Die Fehde zwischen Consulting und unseren Sales nervt uns im Consulting extrem, mit anderen Abteilungen haben wir doch auch keine Probleme. Warum will man das Thema nicht angehen?
Die Vorgesetzten sind meist freundlich und bemüht, aber oft fehlt der klare strategische Fokus. Es fehlt an Führung, die Innovation aktiv vorantreibt, was in einem IT-Unternehmen durchaus problematisch ist. Von den hastig eingeführten Instrumenten wie Advisory Circle und Management Circles hört man nichts. Auf Nachfragen zum Thema bekommt man außer Schulterzucken nichts. Als Mitarbeiter erwartet man dann schon noch irgendwann etwas als Ergebnis.
Die Arbeitsbedingungen sind weitgehend gut. Es gibt moderne Büros und eine gute technische Ausstattung, allerdings wird das Potenzial neuer Technologien, insbesondere im Bereich der KI, nicht ausgeschöpft. Das KI-System im Unternehmen wirkt eher wie ein Feigenblatt – als hätte man es als Eingeständnis implementiert, dass man diesen Trend seit Monaten verschlafen hat. Für mich als Mitarbeiter ist nicht einmal klar, ob ich diese oder andere Tools nutzen darf oder nicht, da es hier keine eindeutigen Vorgaben gibt.
Die Kommunikation ist generell in Ordnung, aber es gibt Verbesserungspotenzial. Entscheidungen werden nicht immer transparent getroffen, und wichtige Zukunftsthemen, wie zum Beispiel künstliche Intelligenz, werden nur von einigen Teilen des Unternehmens ernst genommen. Besonders verwirrend ist der Umgang mit KI-Tools: Es ist nicht klar, ob ich die unternehmenseigenen, aber schlecht funktionierenden Tools nutzen muss oder auf andere zugreifen darf. Selbst nach Nachfragen erhält man unterschiedliche Antworten – aber immerhin kriegt man Antworten.
Die Atmosphäre ist meistens angenehm. Kollegen sind hilfsbereit, aber einige Führungskräfte loben zu wenig. Das könnte echt besser sein.
Das Image ist positiv. Das Unternehmen hat einen guten Ruf, aber interne Verbesserungen wären hilfreich.
Die Balance ist soweit ok. Flexibilität gibt es, aber nicht für alle gleich. Das sorgt manchmal für Unzufriedenheit bei manchen.
Gute Weiterbildungsmöglichkeiten. Eigeninitiative ist gefragt. Wer sich kümmert, kommt weiter.
Das Verhalten der Vorgesetzten ist leider oft durchwachsen. Manche sind ganz ok und stehen einem mit Rat und Tat zur Seite, aber es gibt eben auch die, die sich für was besseres halten. Besonders in stressigen Zeiten kommen dann wieder die Arroganzanfälle durch, und dann ist es echt schwierig, überhaupt noch klar zu kommen. Es fehlt einfach oft das Verständnis für die Situation der Mitarbeiter. Man fragt sich manchmal, ob diese Leute überhaupt noch wissen, wie das normale Arbeitsleben aussieht.
Kühlwirkende Büros, und gute Ausstattung. Büroeinrichtung ist funktional und verspürt den Charme einer Amtsstube. Weiße Wände grauer oder brauner Teppich. Ein Innenarchitekt könnte hier viel bewirken, aber das ist überall so an den Windhoff Standorten.
Kommunikation ist meistens gut. Transparenz könnte aber besser werden. Gefühlt erfahren wir hier alles immer zuletzt.
Das Gehalt, und die Sozialleistungen sind auf einem guten Niveau. Man bekommt was man für seine Arbeit verdient, und auch die Sozialleistungen sind angemessen. Es gibt in diesem Bereich nicht viel zu beanstanden, außer die Zeitpunkter der Gehaltserhöhungen. In Jahren wo ich gute Ergebnisse erzielt habe, gab es keine Erhöhung und in eher normalen Jahren gab es nichts. Nun ist man als Mitarbeiter mehr als verunsichert und nicht immer motiviert.
Gleichberechtigung wird bei Windhoff grundsätzlich ernst genommen, auch wenn es in der Praxis manchmal zu Unterschieden kommt. Besonders in Bezug auf flexible Arbeitszeiten und Arbeitsorte könnte mehr Gleichheit geschaffen werden. Wenn alle Mitarbeiter dieselben Möglichkeiten hätten, würde das sicher zu einer insgesamt höheren Zufriedenheit führen.
So verdient kununu Geld.