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75 von 208 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 3,0Weiterempfehlung: 76%
Score-Details

75 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Mehrfachbewertung

Guter Arbeitgeber mit Problemen

4,4
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei WINDHOFF SOFTWARE SERVICES GmbH in Gescher gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

-kollegenzusammenhalt
-Feiern
-Standortwochen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es war in der Vergangenheit möglich als Junior oder Consulting innerhalb der Firma größere Gehaltssprünge zu machen, ohne den Arbeitgeber zu wechseln.
Das ist jetzt nicht mehr möglich mit dem neuen gehaltsmodell.
Ich sehe das sehr problematisch.
Es wird einem als fairer verkauft obwohl es komplett intransparent für den Mitarbeiter ist wieso er jetzt nur einen kleinen Sprung macht wenn er gleichzeitig auch befördert wird und mehr Verantwortung tragen soll.

Dies wird dazu führen das man jetzt angehalten wird den Arbeitgeber zu wechseln, möchte man größere Sprünge machen.

Diese intransparenz wird für mich in zukunft dazu führen das ich mir dann mit unternehmenswechsel den gehaltssprung hole auch wenn ich grundsätzlich zufrieden bin.
Ich sehe hier ehrlich gesagt nur eine lose lose Situation.

Verbesserungsvorschläge

Ein Dankeschön für überdurchschnittliche Leistung reicht nicht aus. Gibt den Leuten die sich hervorheben auch die entsprechende Belohnung.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Julia Beer, Recruiting | Interne Vertrauensperson
Julia BeerRecruiting | Interne Vertrauensperson

Liebe Kollegin oder lieber Kollege,

danke für dein ehrliches Feedback! Es freut uns, dass du uns als guten Arbeitgeber siehst und so viele Bereiche mit voller Punktzahl bewertest – u. a. den Kollegenzusammenhalt, die Arbeitsatmosphäre und die Work-Life-Balance. Gleichzeitig nehmen wir auch deine kritischen Anmerkungen ernst. Lass uns den Austausch dazu gerne intern weiterführen, zumal das neue Gehaltsmodell lediglich den Sales-Bereich, nicht aber das Consulting betrifft.

Viele Grüße
Julia

Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Stillstand, Angst und Perspektivlosigkeit – Frust statt Motivation

1,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei WINDHOFF SOFTWARE SERVICES GmbH in Gescher gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Windhoff Group könnte so viel mehr sein – aber durch mangelnde Strategie, fehlenden Innovationsgeist, Angst vor Veränderungen und schlechte Führung wird das Potenzial komplett verschenkt. Mein Jahresgespräch hat mir nur nochmal bestätigt, dass sich daran nichts ändern wird.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

All diese Probleme schlagen massiv auf die Mitarbeitermotivation. Die Stimmung ist einfach schlecht, Gespräche mit Kollegen drehen sich oft nur noch um Frustration und Abwanderungsgedanken. Top-Leute verlassen das Unternehmen, und anstatt Ursachen zu analysieren, wird das einfach hingenommen.

Wer sich mit Data & Analytics ernsthaft weiterentwickeln will, sollte sich woanders umsehen. Hier erwartet einen nur Stillstand, Unsicherheit und Perspektivlosigkeit.

Verbesserungsvorschläge

Im Bereich Microsoft fehlt jegliche Strategie. Kundenanfragen können oft nicht bedient werden, weil es an einer klaren Ausrichtung fehlt. Statt eine fundierte Roadmap zu entwickeln, wird von Projekt zu Projekt improvisiert. Besonders peinlich ist das im Wettbewerb mit anderen Unternehmen, die längst professioneller aufgestellt sind.

Noch schlimmer: Die Führung zeigt eine regelrechte Angst vor neuen Technologien. Während sich der Markt rasant in Richtung KI & Machine Learning entwickelt, herrscht hier pure Unsicherheit. Es wird endlos diskutiert, Risiken werden hochgespielt – aber niemand traut sich, Entscheidungen zu treffen. Das kostet nicht nur Wettbewerbsvorteile, sondern macht die Firma zunehmend unattraktiv für Kunden und Mitarbeiter.

Karriere/Weiterbildung

Ich arbeite seit mehreren Jahren als Consultant in der Business Unit Data & Analytics und kann leider nur eine klare Warnung aussprechen: Wer sich fachlich weiterentwickeln, ein faires Gehalt verdienen und in einem dynamischen Umfeld arbeiten möchte, sollte sich woanders umsehen.

Kollegenzusammenhalt

Ein weiteres großes Problem ist der Vertrieb. Langsame Reaktionszeiten, mangelndes Marktverständnis und fehlendes Engagement sorgen dafür, dass viel Potenzial ungenutzt bleibt. Deals gehen verloren, weil einfach nicht schnell genug gehandelt wird. Ein Kollege aus dem Sales-Bereich hat mir erst kürzlich bestätigt, dass es überhaupt keine Idee gibt, wie man mit diesen Themen an den Markt gehen soll und eigentlich immer noch zu 99% auf SAP setzt, weil man im Microsoft Umfeld kein wirkliches Potential sieht. Es fehlt an Konzepten, an Mut und vor allem an einem klaren Plan. Potenzielle Kunden spüren diese Unsicherheit sofort – und gehen zur Konkurrenz.

Vorgesetztenverhalten

Das spiegelt sich auch in der Führung wider: Entscheidungen werden nicht getroffen, Verantwortung wird hin- und hergeschoben, und eine klare Vision für die Zukunft existiert nicht. Das haben die in Gescher entschieden, ist die häufigste Antwort. Statt mutige Schritte zu gehen, wird abgewartet, gezögert und gehofft, dass sich die Probleme von allein lösen.

Gehalt/Benefits

Gehaltserhöhungen? Fehlanzeige – es sei denn, man ist Junior Consultant, dann gibt es Inflationsausgleich. Während sich Einsteiger über regelmäßige Anpassungen freuen dürfen, stagnieren die Gehälter für erfahrene Mitarbeiter teilweise über Jahre. Leistung, Engagement und Erfahrung spielen dabei keine Rolle. Das führt natürlich zu Unzufriedenheit und Frust bei langjährigen Mitarbeitern.

Ein passendes Beispiel: Mein kürzlich stattgefundenes Mitarbeiterjahresgespräch. Ich habe die offensichtlichen Probleme angesprochen – die fehlende Gehaltsperspektive, die mangelnde Strategie und die schlechte Stimmung im Team. Die Reaktion meiner Führungskraft? Vielen Dank für deine überdurchschnittliche Leistung. Volles Verständnis, aber „die Hände seien gebunden“. Mehr könne sie auch nicht tun. Übersetzt bedeutet das: Es wird sich nichts ändern.

Irritierend war der Hinweis, dass das Unternehmen doch sonst so viel bieten würde wie zum Beispiel die Stammtische, Sommer- und Weihnachtsfeier. Hat man uns eigentlich mal gefragt, ob wir das überhaupt wollen? Gerade das Summerevent ist doch ist doch als Pflichtveranstaltung mit inoffiziellen Alkoholzwang völlig überholt. Investierst besser ins Gehalt.

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Arbeitgeber-Kommentar

Julia Beer, Recruiting | Interne Vertrauensperson
Julia BeerRecruiting | Interne Vertrauensperson

Liebe Kollegin oder lieber Kollege,

danke für dein offenes Feedback. Es tut uns leid zu hören, dass du deine Zeit bei uns so erlebst. Es scheint sich einiges bei dir angestaut zu haben. Solltest du noch Gesprächsbedarf haben, melde dich gerne direkt bei den bekannten AnsprechpartnerInnen.

Viele Grüße
Julia

Windhoff Group 2025 - Eine differenzierte Betrachtung

2,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei WINDHOFF SOFTWARE SERVICES GmbH in Gescher gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es herrscht Unruhe in der Windhoff Group. Während die einen lautstark alles schlechtreden, gibt es auf der anderen Seite Stimmen, die beschwichtigen und behaupten, dass alles in bester Ordnung sei. Beides trifft die Realität nicht ganz. Deshalb braucht es hier eine differenzierte Betrachtung.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Windhoff Group muss sich ernsthaft mit der Qualität ihrer Führung auseinandersetzen. Es kann nicht sein, dass ungeeignete Führungskräfte, die weder kommunizieren noch konstruktiv mit Feedback umgehen können, weiterhin in ihren Positionen bleiben. Hier braucht es Konsequenzen. Wer nicht führen kann oder will, sollte entweder entwickelt oder ersetzt werden.

Dabei gibt es durchaus fähige Führungskräfte im Unternehmen: Menschen, die empathisch sind, Probleme ernst nehmen, Dinge verständlich erklären und moderne Führung leben. Diese neue Generation sollte stärker gefördert werden. Das Unternehmen muss gezielt darauf hinarbeiten, dass diese Personen nach vorne kommen, anstatt die ewig gleichen ungeeigneten Führungskräfte weiter gewähren zu lassen.

Dafür braucht es klare Maßnahmen: Führungskräfte müssen regelmäßig überprüft werden, nicht nur durch einmalige Befragungen, sondern durch eine konsequente Qualitätskontrolle. Wer wiederholt negativ auffällt, muss gezielt entwickelt oder ersetzt werden. Es braucht klare Standards für Führung, transparente Bewertungskriterien und echte Konsequenzen bei Fehlverhalten.

Das Unternehmen kann es sich nicht leisten, dieses Thema weiter zu ignorieren. Gute Führung ist einer der entscheidenden Hebel für die Zukunft. Die Frage ist: Was passiert nun mit dem Feedback? Welche Maßnahmen folgen? Einfach zur Tagesordnung überzugehen, wäre ein schwerer Fehler.

Verbesserungsvorschläge

Lernen und Upskilling ist der größte Hebel für die Zukunft – und letztlich entscheidet es über die Existenz dieses Unternehmens. Warum wird das nicht ernst genommen? Warum geht man das nur halb an?

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre leidet erheblich unter der Misskommunikation – und das ist leider kein neues Problem. Seit Jahren hat sich daran nichts verbessert. Die Geschäftsführung kommuniziert chaotisch, unregelmäßig, widersprüchlich und technokratisch. Wer klare und nachvollziehbare Ansagen erwartet, wird enttäuscht. Das sorgt für Unsicherheit und eine zunehmend schlechte Stimmung im Unternehmen.

Image

In den letzten Jahren hatte sich das Image der Windhoff Group verbessert. Doch nun spart das Unternehmen ausgerechnet an Maßnahmen, die dieses Wachstum weiter fördern könnten. Das ist unverständlich und kurzsichtig. Statt in die Arbeitgebermarke und das Dienstleistungsangebot zu investieren, wird an der falschen Stelle gespart.

Work-Life-Balance

Als IT-Dienstleister bewegt sich die Windhoff Group leider an der Grenze zur Ausbeutung. 10- bis 12-Stunden-Tage sind eher die Regel als die Ausnahme. Besonders die Remote-Arbeit führt dazu, dass die Grenzen zwischen Beruf und Privatleben verschwimmen, was eine gesunde Work-Life-Balance fast unmöglich macht. Es gehört wohl dazu.

Karriere/Weiterbildung

Ein harter Schlag: Bis auf Weiteres sind alle Beförderungen gestoppt. Das ist nachvollziehbar, wenn das Unternehmen nicht wächst – aber die Art und Weise, wie diese Entscheidung kommuniziert wurde, war inakzeptabel. Auch hier zeigt sich wieder das grundlegende Problem der schlechten Kommunikation.

Dazu kommt, dass das Thema Learning & Development viel zu verschlafen angegangen wird. Die gesamte Wirtschaft und zahlreiche Unternehmen stehen vor einer radikalen Transformation durch Künstliche Intelligenz. Doch wie gedenkt die Windhoff Group in naher Zukunft, hier Know-how aufzubauen?

Mit lustigen kleinen Videoclips ist es nicht getan – es braucht einen fundamental neuen Ansatz für Lernen und Upskilling. Ohne diesen wird das Unternehmen den Anforderungen der Zukunft nicht gerecht. Dieses Thema sollte höchste Priorität haben.

Wir wissen alle, dass der Fachkräftemangel ein großes Problem wird. Also, wie plant das Unternehmen, Quereinsteiger und Fachfremde zu integrieren? Sie müssen geschult, trainiert und auf die neuen Anforderungen vorbereitet werden. Doch aktuell wird das Thema nur halbherzig behandelt.

Gehalt/Benefits

Das Gehaltsniveau wird am Münsterland bemessen. Wer in Süddeutschland oder in teureren Regionen lebt, kommt mit diesen Gehältern nicht weit. Eine Anpassung an einen bundesweiten Mittelwert wäre dringend nötig, um eine faire Bezahlung zu gewährleisten.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Umweltbewusstsein im Unternehmen ist quasi nicht existent. Sozialbewusstsein war lange Zeit sehr gut, doch in den letzten Wochen hat das Unternehmen im Umgang mit seinen Mitarbeitenden eine erschreckend negative Seite gezeigt. Warum und aus welcher Richtung das kam, ist nicht nachzuvollziehen.

Kollegenzusammenhalt

Ein Lichtblick: Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen ist gut. Man merkt in den letzten Kununu-Bewertungen, dass sich Mitarbeitende gegenseitig unterstützen und füreinander einsetzen. In schwierigen Zeiten ist das besonders wertvoll.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kolleginnen und Kollegen haben zwar einen gewissen Schutz, aber wer es bis zu einem bestimmten Alter nicht in eine Führungsposition geschafft hat, hat praktisch keine Aufstiegschancen mehr. Das ist in der Praxis eine gläserne Decke, die kaum durchbrochen werden kann.

Vorgesetztenverhalten

Unser Vorgesetzter hat nach der Führungskräftebefragung jetzt wirklich den Vogel abgeschossen. Zuerst ging er auf alle einzelnen Mitarbeiter zu und wollte wissen, wer die schlechte Bewertung abgegeben hat. Er hat regelrecht nach Schuldigen gesucht – bis er wohl irgendwann gemerkt hat, dass fast alle eine negative Bewertung abgegeben haben. Und was war seine Reaktion? Keine Selbstreflexion, kein Nachdenken, sondern schlichtweg Drohungen.

Er war sichtlich genervt, regelrecht wütend, und hat angekündigt, dass wir das noch zu spüren bekommen werden. Was genau das heißt? Keine Ahnung. Aber dass eine Führungskraft so auf Feedback reagiert, zeigt doch ganz deutlich, dass diese Person absolut ungeeignet für ihre Position ist.

Wir werden als Mitarbeitende nach Feedback gefragt, geben ehrliches Feedback – und die Konsequenz ist, dass uns die Arbeit jetzt noch schwerer gemacht wird? Schönen Dank, Windhoff! Sehr gut durchdacht!

Arbeitsbedingungen

Immer mehr Restriktionen schränken die Mitarbeitenden ein – offiziell aufgrund der ISO-27001-Zertifizierung. Ob das wirklich notwendig ist oder ob hier einfach nur Kontrolle und Misstrauen Einzug halten, bleibt offen. Die Arbeitsbedingungen haben sich dadurch jedenfalls nicht verbessert.

Kommunikation

Es wird zwar mehr kommuniziert als früher, doch das hilft wenig, wenn die relevanten Informationen trotzdem erst viel zu spät bei den Mitarbeitenden ankommen. Wichtige Entscheidungen werden nicht transparent vermittelt, und häufig hat man das Gefühl, dass Informationen nur widerwillig oder bruchstückhaft weitergegeben werden. Das ist frustrierend und erschwert die tägliche Arbeit enorm.

Gleichberechtigung

Frauen haben es bei Windhoff Group schwer. Sie werden häufig eher als Assistentinnen denn als ernstzunehmende Fachkräfte wahrgenommen. Besonders in bestimmten Business-Units scheint sich dieses veraltete Rollenbild hartnäckig zu halten. Viele talentierte Frauen haben das Unternehmen deshalb bereits verlassen. In Führungspositionen gibt es schon fast überhaupt keine Frauen. Wenn man sich einige der männlichen Führungskräfte anschaut, kann man kaum glauben dass es eine weibliche Führungkraft es viel schlechter machen könnte.

Interessante Aufgaben

Das Unternehmen möchte sich nun dem Thema Künstliche Intelligenz widmen, doch das Know-how dafür ist kaum vorhanden. Es gibt nur eine Handvoll Mitarbeitende, die sich mit der Materie auskennen, während der Großteil des Unternehmens technologisch noch in den 90ern feststeckt. Wie das realistisch umgesetzt werden soll, bleibt fraglich. Siehe Punkt Weiterbildung.

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Wortbruch und leere Versprechen – ein absolutes No-Go!

1,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei WINDHOFF SOFTWARE SERVICES GmbH in Gescher gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich bin einfach nur enttäuscht und wütend über das, was hier passiert ist. Noch im Dezember wurde mir von meinem Manager bestätigt, dass meine Beförderung läuft. Selbst nach Rücksprache mit dem Senior Manager hieß es ganz klar: Ja, die Beförderung kommt. Ich habe mich darauf verlassen, mich darauf gefreut – und was passiert jetzt? Im Groupupdate wird uns mitgeteilt, dass alle Beförderungen gestoppt werden. Auch meine.

Kein Team, keine Verantwortung, keine Weiterentwicklung – einfach gar nichts. Stattdessen wird mir jetzt lapidar gesagt: „Tja, in diesem Jahr nicht und in 2026 vielleicht auch nicht.“ Das ist für mich nichts anderes als bewusster Wortbruch und Betrug an den eigenen Mitarbeitern. So geht man nicht mit Menschen um, die sich jeden Tag für das Unternehmen einsetzen.

Es wäre ja eine Sache, wenn die Rahmenbedingungen von Anfang an klar gewesen wären. Aber mir wurde mehrfach versichert, dass alles läuft – bis es dann plötzlich doch nicht mehr geht. Wenn man als Unternehmen nicht mal mehr zu seinem Wort stehen kann, dann ist das ein klares Zeichen von Inkompetenz auf Führungsebene.

Für mich ist klar: Ich mache das nicht mehr länger mit. Ein Unternehmen, das so mit seinen Mitarbeitern umgeht, hat keine Zukunft. Danke für nichts!


Arbeitsatmosphäre

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

1Hilfreichfindet das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Julia Beer, Recruiting | Interne Vertrauensperson
Julia BeerRecruiting | Interne Vertrauensperson

Liebe Kollegin oder lieber Kollege,

wir haben aus deiner Bewertung entnommen, dass noch Unklarheiten bestehen, die verständlicherweise zu Unzufriedenheit und möglicherweise auch Verunsicherung führen können.

Das Update der Geschäftsführung im Januar hat den ersten Schritt in der Kommunikation zur wirtschaftlichen Gesamtsituation und unseren ambitionierten Zielen für die kommenden Jahre gemacht. Die Kommunikation hierzu ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Im weiteren Jahresverlauf werden offene Fragen und konstruktives Feedback berücksichtigt, das über die zahlreichen internen Kanäle – sowohl anonym als auch offen – eingereicht werden kann.

Wir würden uns freuen, wenn du uns die Gelegenheit gibst, an geeigneter Stelle Unklarheiten zu klären und Gerüchten vorzubeugen.

Viele Grüße
Julia

Traurig

2,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei WINDHOFF SOFTWARE SERVICES GmbH in Gescher gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Kultur, die es bis vor drei Jahren gab.
Flexibles arbeiten (Kundenabhängig)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Dass er scheinbar immer wieder dafür sorgt, dass hier schlechte Bewertungen verschwinden.

Auswahl der Führungskräfte.
Kommunikation.
Umgang mit guten Kolleginnen.

Mitarbeiter werden bei Unstimmigkeiten nicht vor nicht durch Führungskräfte geschützt. Man hört bestenfalls zu, tut aber nichts.

Früher habe ich Windhoff als Arbeitgeber immer wärmstens weiterempfohlen. Das kann ich nicht mehr.

Verbesserungsvorschläge

Sich auf seine Wurzeln besinnen.

Führungskräfte besser auswählen. Wenn nicht geeignet, Konsequenzen ziehen.
Nicht jeder Funktion in der Verwaltung braucht eine eigene Führungskraft.

Arbeitsatmosphäre

Viel Unsicherheit

Kommunikation

Keine offene Kommunikation an die Mitarbeiter. Viele Gerüchte

Gleichberechtigung

Frauen werden bewusst ausgegrenzt und klein gehalten. Die guten sind daher schon weggegangen.


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Julia Beer, Recruiting | Interne Vertrauensperson
Julia BeerRecruiting | Interne Vertrauensperson

Liebe Kollegin oder lieber Kollege,

wir haben aus deiner Bewertung entnommen, dass noch Unklarheiten bestehen, die verständlicherweise zu Unzufriedenheit und möglicherweise auch Verunsicherung führen können.

Das Update der Geschäftsführung im Januar hat den ersten Schritt in der Kommunikation zur wirtschaftlichen Gesamtsituation und unseren ambitionierten Zielen für die kommenden Jahre gemacht. Die Kommunikation hierzu ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Im weiteren Jahresverlauf werden offene Fragen und konstruktives Feedback berücksichtigt, das über die zahlreichen internen Kanäle – sowohl anonym als auch offen – eingereicht werden kann.

Wir würden uns freuen, wenn du uns die Gelegenheit gibst, an geeigneter Stelle Unklarheiten zu klären und Gerüchten vorzubeugen.

Viele Grüße
Julia

Great place to work – das war einmal.

1,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei WINDHOFF SOFTWARE SERVICES GmbH in Gescher gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wir nehmen Abschied von einem Arbeitgeber, der einst für Fairness und Wertschätzung stand. Doch nun zeigt sich eine andere Seite: Eine ganze Abteilung wird mit gekürzter Arbeitszeit und weniger Gehalt zurückgelassen – ohne Rücksicht auf die Menschen dahinter.

Ich bin in meinen Gedanken bei den Familien der Betroffenen. Was bleibt, ist Enttäuschung. Ruhe in Frieden, „Great place to work“.

Verbesserungsvorschläge

Ich bin dafür, dass die Belegschaft darüber abstimmt, ob wir einen so teuren Summer Summit brauchen. Das verschlingt dich ein Vielfaches von dem, was man den Kollegen kürzt. Das kann man doch nicht machen.

Arbeitsatmosphäre

Das macht uns alle sehr nachdenklich. Wir fragen uns: Wie sicher ist unser eigener Arbeitsplatz in diesem Unternehmen eigentlich noch? Sind wir die nächsten?

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mütter und Väter mit kleinen Kindern stehen plötzlich mit weniger Einkommen da. Es wirkt kalt, herzlos – und kaum vorstellbar, dass es den gewünschten Nutzen hat.


Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

Gehalt/Benefits

2Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Julia Beer, Recruiting | Interne Vertrauensperson
Julia BeerRecruiting | Interne Vertrauensperson

Liebe Kollegin oder lieber Kollege,

wir haben aus deiner Bewertung entnommen, dass noch Unklarheiten bestehen, die verständlicherweise zu Unzufriedenheit und möglicherweise auch Verunsicherung führen können.

Das Update der Geschäftsführung im Januar hat den ersten Schritt in der Kommunikation zur wirtschaftlichen Gesamtsituation und unseren ambitionierten Zielen für die kommenden Jahre gemacht. Die Kommunikation hierzu ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Im weiteren Jahresverlauf werden offene Fragen und konstruktives Feedback berücksichtigt, das über die zahlreichen internen Kanäle – sowohl anonym als auch offen – eingereicht werden kann.

Wir würden uns freuen, wenn du uns die Gelegenheit gibst, an geeigneter Stelle Unklarheiten zu klären und Gerüchten vorzubeugen.

Viele Grüße
Julia

Turnaround mit Planlosigkeit

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Windhoff Software Services GmbH gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich bin nach dem aktuellen Group Update wirklich enttäuscht. Es herrscht eine erschreckende Planlosigkeit in der Geschäftsführung, die in den Entscheidungen deutlich wird. Besonders unverständlich ist für mich, dass das Marketing heruntergefahren werden soll, um einen Turnaround zu erreichen. Unsere Auslastung ist ohnehin schon nicht hoch genug – wie sollen wir denn ohne aktive Marketingmaßnahmen in neue Projekte kommen? Das wirkt absolut unüberlegt und kurzsichtig.

Wenn man sich die Außendarstellung des Unternehmens heute im Vergleich zu vor zehn Jahren anschaut, wird klar, wie viel sich verändert hat – und das im positiven Sinne. Gerade das Marketing hat in den letzten Jahren einen hervorragenden Job gemacht, und jetzt soll genau hier gespart werden? Man muss schon ziemlich ahnungslos sein, um zu glauben, dass dies die richtige Lösung für unsere Probleme ist.

Verbesserungsvorschläge

Generell fehlt es an einer klaren Strategie und an Transparenz in der Kommunikation von der Geschäftsführung nach unten. Man hat oft das Gefühl, dass Entscheidungen ad hoc getroffen werden, ohne die langfristigen Konsequenzen zu bedenken. Vielleicht hilft es ja, wenn endlich ein CEO kommt, der diesem planlosen Gewurstel ein Ende bereitet. Das Potenzial im Unternehmen ist da, aber mit dieser Geschäftsführung wird es einfach nicht ausgeschöpft. Wenn sich hier nichts ändert, sehe ich ehrlich gesagt schwarz für die Zukunft.


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

Gleichberechtigung

1Hilfreichfindet das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Julia Beer, Recruiting | Interne Vertrauensperson
Julia BeerRecruiting | Interne Vertrauensperson

Liebe Kollegin oder lieber Kollege,

wir haben aus deiner Bewertung entnommen, dass noch Unklarheiten bestehen, die verständlicherweise zu Unzufriedenheit und möglicherweise auch Verunsicherung führen können.

Das Update der Geschäftsführung im Januar hat den ersten Schritt in der Kommunikation zur wirtschaftlichen Gesamtsituation und unseren ambitionierten Zielen für die kommenden Jahre gemacht. Die Kommunikation hierzu ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Im weiteren Jahresverlauf werden offene Fragen und konstruktives Feedback berücksichtigt, das über die zahlreichen internen Kanäle – sowohl anonym als auch offen – eingereicht werden kann.

Wir würden uns freuen, wenn du uns die Gelegenheit gibst, an geeigneter Stelle Unklarheiten zu klären und Gerüchten vorzubeugen.

Viele Grüße
Julia

Wenn keiner mehr was sagt

2,2
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei WINDHOFF SOFTWARE SERVICES GmbH in Gescher gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

WSS… was ist nur aus diesen Unternehmen geworden? Es fühlt sich so an, als würde der Boden unter unsere Füßen bröckeln. Überall ist Angst. In den Büros, in den Business Units, in Gesprächen mit Kollegens. Es gibt so viele Gerüchte – über Stellenabbau, Sparmaßnahmen und Änderungen die unser alle betreffen werden könnten. Aber statt endlich mal was zu sagen, von oben her, schweigen sie einfach nur. Kein Wort. Nix. Und das sagt ja wohl alles, oder?

Früher war WSS, wie eine Familei. Da hatten wir das Gefühl hier zählt der Mensch. Es war wichtig, was wir geleistet haben, das wurde geschätzt. Und jetzt? Jetzt sind wir doch nur noch Zahlen. Zahlen, die beliebig weg gestrichen werden können, wenn sie nicht mehr in die Bilanz passen. Es ist, als hätte man das Herz aus diesem Unternehmen rausgerissen. Alles ist nur noch kalt, so berechnend, und ich finde es auch einfach unfair.

Das aller schlimmste ist aber: Auch die Führungskräfte, ja sogar unsere BU-Leiter – die Leute, zu denen wir früher mal gegangen sind, wenn wir Fragen hatten oder Sorgen – Die zucken mit die Schultern und sagen „Da können wir leider auch nix zu sagen.“ Was soll das denn? Wie sollen wir uns da noch ernst genommen fühlen? Wenn nicht mal die Leute, die das Unternehmen führen, uns eine Richtung gebne können.

Und die Folgen davon? Die sieht man schon überall. Gerade aus unseren Teams sind schon viele gegangen. Immer mehr Kolleginnen und Kollegen kündigengefühlt, weil sie diese nicht-kommunikation und das Schweigen einfach nicht mehr aushalten. Und ich frage mich: Was bleibt dann noch von uns übrig, wenn alle, die das hier am Laufen halten, weg sind?

Es macht mich so wütend, und traurig, gleichzeitig. Wir reißen uns hier seit Jahren auf gut deutsch den Hintern auf, wir geben alles für diese Firma, und dann wird nicht mal mit uns gesprochen. Dieses Schweigen? Es ist einfach schlimm. Es zeigt uns doch: Wir sind den Entscheidern hier total egal. Die Gerüchte werden nicht entkräftet, und ich meine, das ist doch eigentlich schon die Antwort, oder? Wenn sie wirklich nix vorhätten, würden sie doch mal was sagen.

Viele von uns, fragen sich mitlerweile: Wie soll das jetzt weitergehen? Vielleicht, sollten wir als Belegschaft endlich selbst mal was tun. Vielleicht braucht es eine Arbeitnehmervertretung, damit wir endlich mal Gehör finden. Denn, so wie das hier jetzt läuft, will ich nicht mehr sagen, dass das ein Ort ist, wo man gerne arbeitet. Das, was WSS mal ausgemacht hat, ist doch schon lange weg. Und das tut wirklich weh.

Ich hätte nie gedacht, dass ich mich mal so fühlen würde, bei WSS. Unsicher. Allein gelassen. Wertlos. Aber genau das ist jetzt übrig geblieben. Und das ist eine verdammt harte Wahrheit.


Arbeitsatmosphäre

Work-Life-Balance

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

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Arbeitgeber-Kommentar

Benedikt Benninghaus, Head of Recruiting
Benedikt BenninghausHead of Recruiting

Liebe Kollegin/lieber Kollege,
deine Bindung an das Unternehmen ist hoch und deine Emotionen sind spürbar. Auf deine Worte in der anonymen Öffentlichkeit zu reagieren, ist nicht leicht. Du hast dir auf diesem Weg Luft verschafft. Durch die internen Informationen kannst du geäußerten Spekulationen besser einordnen. Hier ist dafür kein geeigneter Ort.
Ich bin überzeugt, dass Objektivität zur offenen Kommunikation beiträgt. Nutze bei Verunsicherung unsere etablierten Gesprächsangebote: Von den monatlichen Informationsrunden mit deinem Teamleiter bis hin zu Personen, mit denen du deine Gedanken und Gefühle vertrauensvoll teilen kannst.
Viele Grüße
Benedikt

Die Werte von einst – verloren in der Jagd nach Profit

1,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei WINDHOFF SOFTWARE SERVICES GmbH in Gescher gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Und dann ist da noch das leidige Thema Kommunikation. Diese war schon immer ein Schwachpunkt, aber inzwischen herrscht völliges Chaos. Entscheidungen werden hinter verschlossenen Türen getroffen, ohne frühzeitig oder transparent mit den Mitarbeitern zu kommunizieren. Statt Klarheit gibt es nur Gerüchte und Unsicherheit. So schafft man kein Vertrauen – im Gegenteil.

Ein Punkt, den ich nicht unerwähnt lassen möchte: Vielleicht sollte man auch mal im sogenannten „Management Circle“ Einsparpotenziale prüfen. Bei einer zufälligen Unterhaltung, die ich durch eine halb geöffnete Tür mitgehört habe, sagte ein Mitglied dieses Kreises zu einem anderen: „Schön Management Circle. Kamera aus, Füße hoch und erstmal zwei Stunden locker entspannen.“ Wenn so über wichtige Meetings gesprochen wird, frage ich mich, ob hier wirklich alle an einem Strang ziehen. Die Belastung sollte nicht nur auf die unteren Ebenen abgewälzt werden – gerade das Management sollte mit gutem Beispiel vorangehen.

Die Windhoff Group war einmal ein großartiger Arbeitgeber, aber inzwischen scheint die Geschäftsführung vergessen zu haben, was dieses Unternehmen wirklich ausmacht: seine Mitarbeiter. Ohne einen grundlegenden Kurswechsel wird hier langfristig nicht viel übrig bleiben. Es ist traurig, das miterleben zu müssen.

Verbesserungsvorschläge

Es fällt mir nicht leicht, diese Bewertung zu schreiben, denn ich habe die Windhoff Group früher wirklich geschätzt. Doch die Entwicklungen der letzten Wochen sind einfach nur enttäuschend und werfen ein sehr schlechtes Licht auf die aktuelle Führung und Ausrichtung des Unternehmens.

Im Verwaltungsbereich sollen massiv Stellen eingespart werden, obwohl schon jetzt kaum genug Kapazitäten vorhanden sind. Die verbleibenden Mitarbeiter sollen offenbar eine immer größere Last tragen, ohne dass dabei Rücksicht auf die Arbeitsbelastung oder die Qualität der Arbeit genommen wird. Es wirkt, als würden diese Entscheidungen völlig losgelöst von der Realität am Arbeitsplatz getroffen.

Bei uns im Vertrieb sieht es noch schlimmer aus. Hier herrscht mittlerweile ein Klima der Überwachung und Kontrolle, das jegliches Vertrauen zerstört. Hinzu kommen verschlechterte Arbeitsbedingungen und neue Arbeitsverträge, die uns unter noch mehr Druck setzen. In unseren Teams herrscht große Unsicherheit, teils sogar Panik. Ehrlich gesagt, kann ich mir kaum vorstellen, dass viele Mitarbeiter bereit sind, diesen Weg weiterhin mitzugehen. Der Spaß an der Arbeit bleibt so natürlich komplett auf der Strecke.

Die Entscheidung, sämtliche Geschäftsbereiche, die nichts mit Künstlicher Intelligenz zu tun haben, abzugeben, ist für mich ein weiterer Tiefpunkt. Das Unternehmen hat sich jahrelang durch seine Vielseitigkeit und Stabilität ausgezeichnet – und jetzt wird alles auf eine einzige Karte gesetzt. Was mit den betroffenen Bereichen und den Kollegen passiert, scheint niemanden zu interessieren. Dieser Umgang mit Mitarbeitern, die jahrelang zum Erfolg der Windhoff Group beigetragen haben, ist einfach respektlos.


Arbeitsatmosphäre

Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Benedikt Benninghaus, Head of Recruiting
Benedikt BenninghausHead of Recruiting

Danke für das Feedback, liebe(r) Kollege/Kollegin. Ich rate bei Unsicherheiten oder Missverständnissen, direkt nachzufragen und die Türen ganz zu öffnen, anstatt Halbwissen hier unnötig zu verbreiten. Die von dir als absolut gesetzten Themen basieren auf falschen Informationen und tragen durch ihre Verbreitung unnötig zu Gerüchten bei. Dafür ist diese Plattform nicht zu nutzen. Für offene Fragen gibt es Gesprächspartner und dir bekannte interne Informationstermine. Direkter Dialog fördert eine konstruktive Atmosphäre mehr als Vermutungen.

Stillstand und Ignoranz – Es muss sich dringend etwas ändern!

1,7
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei WINDHOFF SOFTWARE SERVICES GmbH in Gescher gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Sales-Abteilung ist der Tiefpunkt des Unternehmens. Null Dynamik, keinerlei Innovationsdrang, und der Arbeitsstil erinnert eher an eine Behörde im Schneckentempo. Es fehlt jeglicher Antrieb, strategisch und proaktiv auf neue Kunden und Märkte zuzugehen. Stattdessen wird stur “abgearbeitet”, ohne die Anforderungen der heutigen Zeit zu verstehen. Uns wohlgesonnene Kunden beginnen, das Unternehmen nicht mehr ernst zu nehmen. Wenn hier nicht bald frischer Wind einkehrt und eine klare Strategie verfolgt wird, sehe ich schwarz für unsere Wettbewerbsfähigkeit.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre leidet massiv unter einer unsichtbaren Geschäftsführung, wo einige durch ein teilweise arrogantes Verhalten negativ auffällt. Entscheidungen werden weder transparent kommuniziert, noch spürt man ein echtes Interesse an den Belangen der Mitarbeiter. Führungskräfte wirken durchweg überfordert und nehmen sich keine Zeit für ihr Team – selbst Rückrufbitten werden ignoriert. Lob und Wertschätzung? Fehlanzeige. Als das Thema „mangelndes Loben“ im Team angesprochen wurde, reagierte unser Teamleiter mit einem abschätzigen Kommentar, dass er seinen Führungsstil nicht ändern werde. Diese Haltung sorgt für Frustration

Karriere/Weiterbildung

Es gibt zwar Möglichkeiten zur Weiterbildung, aber diese werden von der Führung nicht aktiv gefördert. Karrierechancen sind sehr begrenzt, da neue Ideen oder Impulse kaum wahrgenommen werden.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist einer der wenigen Lichtblicke im Unternehmen. Wir unterstützen uns gegenseitig so gut es geht, was auch dringend nötig ist, um die strukturellen Probleme zu kompensieren. Leider werden Frauen im Team häufig kleingehalten, was in der heutigen Zeit nicht nur enttäuschend, sondern auch inakzeptabel ist.

Vorgesetztenverhalten

Absolut unzureichend. Mein Vorgesetzter ignoriert Anfragen und zeigt keinerlei Interesse an den Anliegen seines Teams. Die Führungskräfte sind überfordert, stur und verweigern jegliche Selbstreflexion. Ein Satz wie „Von den Neunmalklugen in Gescher lasse ich mir nichts sagen“ zeigt deutlich, wie wenig Bereitschaft zur Veränderung besteht.

Kommunikation

Kaum vorhanden. Infos kommen spät oder gar nicht. Oben interessiert es keinen.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist marktüblich, aber nicht herausragend. Sozialleistungen sind vorhanden, könnten jedoch zeitgemäßer gestaltet sein. Es sei denn man „arbeitet“ im Sales, dann kann man den großen Larry raushängen lassen.

Interessante Aufgaben

Die Thema sind grundsätzlich in Ordnung, aber Innovation und Dynamik fehlen. Besonders im SAP-Umfeld wird seit Jahren dasselbe gemacht, ohne auf neue Technologien oder Ansätze zu setzen. Kunden machen sich bereits darüber lustig. Im Microsoft-Umfeld agieren wir viel zu zögerlich, was uns im Markt nicht konkurrenzfähig macht.

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Arbeitgeber-Kommentar

Julia Beer, Recruiting | Interne Vertrauensperson
Julia BeerRecruiting | Interne Vertrauensperson

Liebe Kollegin oder lieber Kollege,

danke für dein offenes Feedback. Es tut mir leid zu hören, dass du in einigen Bereichen unzufrieden bist.

Gern möchte ich dir die Möglichkeit bieten, deine Eindrücke und Verbesserungsvorschläge persönlich und vertraulich mit mir zu besprechen. Deshalb halte ich mir am Montag, den 11.11.2024 von 10-11 Uhr eine Stunde für dich frei und bin über Teams oder Telefon erreichbar. Sollte der Termin für dich nicht passen, gib mir gerne Bescheid und wir finden eine Alternative.

Ich freue mich darauf, gemeinsam an positiven Veränderungen zu arbeiten und sende viele Grüße
Julia

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