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kununu Prüfprozess
73 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
73 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Es herrscht Unruhe in der Windhoff Group. Während die einen lautstark alles schlechtreden, gibt es auf der anderen Seite Stimmen, die beschwichtigen und behaupten, dass alles in bester Ordnung sei. Beides trifft die Realität nicht ganz. Deshalb braucht es hier eine differenzierte Betrachtung.
Die Windhoff Group muss sich ernsthaft mit der Qualität ihrer Führung auseinandersetzen. Es kann nicht sein, dass ungeeignete Führungskräfte, die weder kommunizieren noch konstruktiv mit Feedback umgehen können, weiterhin in ihren Positionen bleiben. Hier braucht es Konsequenzen. Wer nicht führen kann oder will, sollte entweder entwickelt oder ersetzt werden.
Dabei gibt es durchaus fähige Führungskräfte im Unternehmen: Menschen, die empathisch sind, Probleme ernst nehmen, Dinge verständlich erklären und moderne Führung leben. Diese neue Generation sollte stärker gefördert werden. Das Unternehmen muss gezielt darauf hinarbeiten, dass diese Personen nach vorne kommen, anstatt die ewig gleichen ungeeigneten Führungskräfte weiter gewähren zu lassen.
Dafür braucht es klare Maßnahmen: Führungskräfte müssen regelmäßig überprüft werden, nicht nur durch einmalige Befragungen, sondern durch eine konsequente Qualitätskontrolle. Wer wiederholt negativ auffällt, muss gezielt entwickelt oder ersetzt werden. Es braucht klare Standards für Führung, transparente Bewertungskriterien und echte Konsequenzen bei Fehlverhalten.
Das Unternehmen kann es sich nicht leisten, dieses Thema weiter zu ignorieren. Gute Führung ist einer der entscheidenden Hebel für die Zukunft. Die Frage ist: Was passiert nun mit dem Feedback? Welche Maßnahmen folgen? Einfach zur Tagesordnung überzugehen, wäre ein schwerer Fehler.
Lernen und Upskilling ist der größte Hebel für die Zukunft – und letztlich entscheidet es über die Existenz dieses Unternehmens. Warum wird das nicht ernst genommen? Warum geht man das nur halb an?
Die Arbeitsatmosphäre leidet erheblich unter der Misskommunikation – und das ist leider kein neues Problem. Seit Jahren hat sich daran nichts verbessert. Die Geschäftsführung kommuniziert chaotisch, unregelmäßig, widersprüchlich und technokratisch. Wer klare und nachvollziehbare Ansagen erwartet, wird enttäuscht. Das sorgt für Unsicherheit und eine zunehmend schlechte Stimmung im Unternehmen.
In den letzten Jahren hatte sich das Image der Windhoff Group verbessert. Doch nun spart das Unternehmen ausgerechnet an Maßnahmen, die dieses Wachstum weiter fördern könnten. Das ist unverständlich und kurzsichtig. Statt in die Arbeitgebermarke und das Dienstleistungsangebot zu investieren, wird an der falschen Stelle gespart.
Als IT-Dienstleister bewegt sich die Windhoff Group leider an der Grenze zur Ausbeutung. 10- bis 12-Stunden-Tage sind eher die Regel als die Ausnahme. Besonders die Remote-Arbeit führt dazu, dass die Grenzen zwischen Beruf und Privatleben verschwimmen, was eine gesunde Work-Life-Balance fast unmöglich macht. Es gehört wohl dazu.
Ein harter Schlag: Bis auf Weiteres sind alle Beförderungen gestoppt. Das ist nachvollziehbar, wenn das Unternehmen nicht wächst – aber die Art und Weise, wie diese Entscheidung kommuniziert wurde, war inakzeptabel. Auch hier zeigt sich wieder das grundlegende Problem der schlechten Kommunikation.
Dazu kommt, dass das Thema Learning & Development viel zu verschlafen angegangen wird. Die gesamte Wirtschaft und zahlreiche Unternehmen stehen vor einer radikalen Transformation durch Künstliche Intelligenz. Doch wie gedenkt die Windhoff Group in naher Zukunft, hier Know-how aufzubauen?
Mit lustigen kleinen Videoclips ist es nicht getan – es braucht einen fundamental neuen Ansatz für Lernen und Upskilling. Ohne diesen wird das Unternehmen den Anforderungen der Zukunft nicht gerecht. Dieses Thema sollte höchste Priorität haben.
Wir wissen alle, dass der Fachkräftemangel ein großes Problem wird. Also, wie plant das Unternehmen, Quereinsteiger und Fachfremde zu integrieren? Sie müssen geschult, trainiert und auf die neuen Anforderungen vorbereitet werden. Doch aktuell wird das Thema nur halbherzig behandelt.
Das Gehaltsniveau wird am Münsterland bemessen. Wer in Süddeutschland oder in teureren Regionen lebt, kommt mit diesen Gehältern nicht weit. Eine Anpassung an einen bundesweiten Mittelwert wäre dringend nötig, um eine faire Bezahlung zu gewährleisten.
Das Umweltbewusstsein im Unternehmen ist quasi nicht existent. Sozialbewusstsein war lange Zeit sehr gut, doch in den letzten Wochen hat das Unternehmen im Umgang mit seinen Mitarbeitenden eine erschreckend negative Seite gezeigt. Warum und aus welcher Richtung das kam, ist nicht nachzuvollziehen.
Ein Lichtblick: Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen ist gut. Man merkt in den letzten Kununu-Bewertungen, dass sich Mitarbeitende gegenseitig unterstützen und füreinander einsetzen. In schwierigen Zeiten ist das besonders wertvoll.
Ältere Kolleginnen und Kollegen haben zwar einen gewissen Schutz, aber wer es bis zu einem bestimmten Alter nicht in eine Führungsposition geschafft hat, hat praktisch keine Aufstiegschancen mehr. Das ist in der Praxis eine gläserne Decke, die kaum durchbrochen werden kann.
Unser Vorgesetzter hat nach der Führungskräftebefragung jetzt wirklich den Vogel abgeschossen. Zuerst ging er auf alle einzelnen Mitarbeiter zu und wollte wissen, wer die schlechte Bewertung abgegeben hat. Er hat regelrecht nach Schuldigen gesucht – bis er wohl irgendwann gemerkt hat, dass fast alle eine negative Bewertung abgegeben haben. Und was war seine Reaktion? Keine Selbstreflexion, kein Nachdenken, sondern schlichtweg Drohungen.
Er war sichtlich genervt, regelrecht wütend, und hat angekündigt, dass wir das noch zu spüren bekommen werden. Was genau das heißt? Keine Ahnung. Aber dass eine Führungskraft so auf Feedback reagiert, zeigt doch ganz deutlich, dass diese Person absolut ungeeignet für ihre Position ist.
Wir werden als Mitarbeitende nach Feedback gefragt, geben ehrliches Feedback – und die Konsequenz ist, dass uns die Arbeit jetzt noch schwerer gemacht wird? Schönen Dank, Windhoff! Sehr gut durchdacht!
Immer mehr Restriktionen schränken die Mitarbeitenden ein – offiziell aufgrund der ISO-27001-Zertifizierung. Ob das wirklich notwendig ist oder ob hier einfach nur Kontrolle und Misstrauen Einzug halten, bleibt offen. Die Arbeitsbedingungen haben sich dadurch jedenfalls nicht verbessert.
Es wird zwar mehr kommuniziert als früher, doch das hilft wenig, wenn die relevanten Informationen trotzdem erst viel zu spät bei den Mitarbeitenden ankommen. Wichtige Entscheidungen werden nicht transparent vermittelt, und häufig hat man das Gefühl, dass Informationen nur widerwillig oder bruchstückhaft weitergegeben werden. Das ist frustrierend und erschwert die tägliche Arbeit enorm.
Frauen haben es bei Windhoff Group schwer. Sie werden häufig eher als Assistentinnen denn als ernstzunehmende Fachkräfte wahrgenommen. Besonders in bestimmten Business-Units scheint sich dieses veraltete Rollenbild hartnäckig zu halten. Viele talentierte Frauen haben das Unternehmen deshalb bereits verlassen. In Führungspositionen gibt es schon fast überhaupt keine Frauen. Wenn man sich einige der männlichen Führungskräfte anschaut, kann man kaum glauben dass es eine weibliche Führungkraft es viel schlechter machen könnte.
Das Unternehmen möchte sich nun dem Thema Künstliche Intelligenz widmen, doch das Know-how dafür ist kaum vorhanden. Es gibt nur eine Handvoll Mitarbeitende, die sich mit der Materie auskennen, während der Großteil des Unternehmens technologisch noch in den 90ern feststeckt. Wie das realistisch umgesetzt werden soll, bleibt fraglich. Siehe Punkt Weiterbildung.
Ich bin einfach nur enttäuscht und wütend über das, was hier passiert ist. Noch im Dezember wurde mir von meinem Manager bestätigt, dass meine Beförderung läuft. Selbst nach Rücksprache mit dem Senior Manager hieß es ganz klar: Ja, die Beförderung kommt. Ich habe mich darauf verlassen, mich darauf gefreut – und was passiert jetzt? Im Groupupdate wird uns mitgeteilt, dass alle Beförderungen gestoppt werden. Auch meine.
Kein Team, keine Verantwortung, keine Weiterentwicklung – einfach gar nichts. Stattdessen wird mir jetzt lapidar gesagt: „Tja, in diesem Jahr nicht und in 2026 vielleicht auch nicht.“ Das ist für mich nichts anderes als bewusster Wortbruch und Betrug an den eigenen Mitarbeitern. So geht man nicht mit Menschen um, die sich jeden Tag für das Unternehmen einsetzen.
Es wäre ja eine Sache, wenn die Rahmenbedingungen von Anfang an klar gewesen wären. Aber mir wurde mehrfach versichert, dass alles läuft – bis es dann plötzlich doch nicht mehr geht. Wenn man als Unternehmen nicht mal mehr zu seinem Wort stehen kann, dann ist das ein klares Zeichen von Inkompetenz auf Führungsebene.
Für mich ist klar: Ich mache das nicht mehr länger mit. Ein Unternehmen, das so mit seinen Mitarbeitern umgeht, hat keine Zukunft. Danke für nichts!
Die Kultur, die es bis vor drei Jahren gab.
Flexibles arbeiten (Kundenabhängig)
Dass er scheinbar immer wieder dafür sorgt, dass hier schlechte Bewertungen verschwinden.
Auswahl der Führungskräfte.
Kommunikation.
Umgang mit guten Kolleginnen.
Mitarbeiter werden bei Unstimmigkeiten nicht vor nicht durch Führungskräfte geschützt. Man hört bestenfalls zu, tut aber nichts.
Früher habe ich Windhoff als Arbeitgeber immer wärmstens weiterempfohlen. Das kann ich nicht mehr.
Sich auf seine Wurzeln besinnen.
Führungskräfte besser auswählen. Wenn nicht geeignet, Konsequenzen ziehen.
Nicht jeder Funktion in der Verwaltung braucht eine eigene Führungskraft.
Viel Unsicherheit
Keine offene Kommunikation an die Mitarbeiter. Viele Gerüchte
Frauen werden bewusst ausgegrenzt und klein gehalten. Die guten sind daher schon weggegangen.
Wir nehmen Abschied von einem Arbeitgeber, der einst für Fairness und Wertschätzung stand. Doch nun zeigt sich eine andere Seite: Eine ganze Abteilung wird mit gekürzter Arbeitszeit und weniger Gehalt zurückgelassen – ohne Rücksicht auf die Menschen dahinter.
Ich bin in meinen Gedanken bei den Familien der Betroffenen. Was bleibt, ist Enttäuschung. Ruhe in Frieden, „Great place to work“.
Ich bin dafür, dass die Belegschaft darüber abstimmt, ob wir einen so teuren Summer Summit brauchen. Das verschlingt dich ein Vielfaches von dem, was man den Kollegen kürzt. Das kann man doch nicht machen.
Das macht uns alle sehr nachdenklich. Wir fragen uns: Wie sicher ist unser eigener Arbeitsplatz in diesem Unternehmen eigentlich noch? Sind wir die nächsten?
Mütter und Väter mit kleinen Kindern stehen plötzlich mit weniger Einkommen da. Es wirkt kalt, herzlos – und kaum vorstellbar, dass es den gewünschten Nutzen hat.
Ich bin nach dem aktuellen Group Update wirklich enttäuscht. Es herrscht eine erschreckende Planlosigkeit in der Geschäftsführung, die in den Entscheidungen deutlich wird. Besonders unverständlich ist für mich, dass das Marketing heruntergefahren werden soll, um einen Turnaround zu erreichen. Unsere Auslastung ist ohnehin schon nicht hoch genug – wie sollen wir denn ohne aktive Marketingmaßnahmen in neue Projekte kommen? Das wirkt absolut unüberlegt und kurzsichtig.
Wenn man sich die Außendarstellung des Unternehmens heute im Vergleich zu vor zehn Jahren anschaut, wird klar, wie viel sich verändert hat – und das im positiven Sinne. Gerade das Marketing hat in den letzten Jahren einen hervorragenden Job gemacht, und jetzt soll genau hier gespart werden? Man muss schon ziemlich ahnungslos sein, um zu glauben, dass dies die richtige Lösung für unsere Probleme ist.
Generell fehlt es an einer klaren Strategie und an Transparenz in der Kommunikation von der Geschäftsführung nach unten. Man hat oft das Gefühl, dass Entscheidungen ad hoc getroffen werden, ohne die langfristigen Konsequenzen zu bedenken. Vielleicht hilft es ja, wenn endlich ein CEO kommt, der diesem planlosen Gewurstel ein Ende bereitet. Das Potenzial im Unternehmen ist da, aber mit dieser Geschäftsführung wird es einfach nicht ausgeschöpft. Wenn sich hier nichts ändert, sehe ich ehrlich gesagt schwarz für die Zukunft.
WSS… was ist nur aus diesen Unternehmen geworden? Es fühlt sich so an, als würde der Boden unter unsere Füßen bröckeln. Überall ist Angst. In den Büros, in den Business Units, in Gesprächen mit Kollegens. Es gibt so viele Gerüchte – über Stellenabbau, Sparmaßnahmen und Änderungen die unser alle betreffen werden könnten. Aber statt endlich mal was zu sagen, von oben her, schweigen sie einfach nur. Kein Wort. Nix. Und das sagt ja wohl alles, oder?
Früher war WSS, wie eine Familei. Da hatten wir das Gefühl hier zählt der Mensch. Es war wichtig, was wir geleistet haben, das wurde geschätzt. Und jetzt? Jetzt sind wir doch nur noch Zahlen. Zahlen, die beliebig weg gestrichen werden können, wenn sie nicht mehr in die Bilanz passen. Es ist, als hätte man das Herz aus diesem Unternehmen rausgerissen. Alles ist nur noch kalt, so berechnend, und ich finde es auch einfach unfair.
Das aller schlimmste ist aber: Auch die Führungskräfte, ja sogar unsere BU-Leiter – die Leute, zu denen wir früher mal gegangen sind, wenn wir Fragen hatten oder Sorgen – Die zucken mit die Schultern und sagen „Da können wir leider auch nix zu sagen.“ Was soll das denn? Wie sollen wir uns da noch ernst genommen fühlen? Wenn nicht mal die Leute, die das Unternehmen führen, uns eine Richtung gebne können.
Und die Folgen davon? Die sieht man schon überall. Gerade aus unseren Teams sind schon viele gegangen. Immer mehr Kolleginnen und Kollegen kündigengefühlt, weil sie diese nicht-kommunikation und das Schweigen einfach nicht mehr aushalten. Und ich frage mich: Was bleibt dann noch von uns übrig, wenn alle, die das hier am Laufen halten, weg sind?
Es macht mich so wütend, und traurig, gleichzeitig. Wir reißen uns hier seit Jahren auf gut deutsch den Hintern auf, wir geben alles für diese Firma, und dann wird nicht mal mit uns gesprochen. Dieses Schweigen? Es ist einfach schlimm. Es zeigt uns doch: Wir sind den Entscheidern hier total egal. Die Gerüchte werden nicht entkräftet, und ich meine, das ist doch eigentlich schon die Antwort, oder? Wenn sie wirklich nix vorhätten, würden sie doch mal was sagen.
Viele von uns, fragen sich mitlerweile: Wie soll das jetzt weitergehen? Vielleicht, sollten wir als Belegschaft endlich selbst mal was tun. Vielleicht braucht es eine Arbeitnehmervertretung, damit wir endlich mal Gehör finden. Denn, so wie das hier jetzt läuft, will ich nicht mehr sagen, dass das ein Ort ist, wo man gerne arbeitet. Das, was WSS mal ausgemacht hat, ist doch schon lange weg. Und das tut wirklich weh.
Ich hätte nie gedacht, dass ich mich mal so fühlen würde, bei WSS. Unsicher. Allein gelassen. Wertlos. Aber genau das ist jetzt übrig geblieben. Und das ist eine verdammt harte Wahrheit.
Und dann ist da noch das leidige Thema Kommunikation. Diese war schon immer ein Schwachpunkt, aber inzwischen herrscht völliges Chaos. Entscheidungen werden hinter verschlossenen Türen getroffen, ohne frühzeitig oder transparent mit den Mitarbeitern zu kommunizieren. Statt Klarheit gibt es nur Gerüchte und Unsicherheit. So schafft man kein Vertrauen – im Gegenteil.
Ein Punkt, den ich nicht unerwähnt lassen möchte: Vielleicht sollte man auch mal im sogenannten „Management Circle“ Einsparpotenziale prüfen. Bei einer zufälligen Unterhaltung, die ich durch eine halb geöffnete Tür mitgehört habe, sagte ein Mitglied dieses Kreises zu einem anderen: „Schön Management Circle. Kamera aus, Füße hoch und erstmal zwei Stunden locker entspannen.“ Wenn so über wichtige Meetings gesprochen wird, frage ich mich, ob hier wirklich alle an einem Strang ziehen. Die Belastung sollte nicht nur auf die unteren Ebenen abgewälzt werden – gerade das Management sollte mit gutem Beispiel vorangehen.
Die Windhoff Group war einmal ein großartiger Arbeitgeber, aber inzwischen scheint die Geschäftsführung vergessen zu haben, was dieses Unternehmen wirklich ausmacht: seine Mitarbeiter. Ohne einen grundlegenden Kurswechsel wird hier langfristig nicht viel übrig bleiben. Es ist traurig, das miterleben zu müssen.
Es fällt mir nicht leicht, diese Bewertung zu schreiben, denn ich habe die Windhoff Group früher wirklich geschätzt. Doch die Entwicklungen der letzten Wochen sind einfach nur enttäuschend und werfen ein sehr schlechtes Licht auf die aktuelle Führung und Ausrichtung des Unternehmens.
Im Verwaltungsbereich sollen massiv Stellen eingespart werden, obwohl schon jetzt kaum genug Kapazitäten vorhanden sind. Die verbleibenden Mitarbeiter sollen offenbar eine immer größere Last tragen, ohne dass dabei Rücksicht auf die Arbeitsbelastung oder die Qualität der Arbeit genommen wird. Es wirkt, als würden diese Entscheidungen völlig losgelöst von der Realität am Arbeitsplatz getroffen.
Bei uns im Vertrieb sieht es noch schlimmer aus. Hier herrscht mittlerweile ein Klima der Überwachung und Kontrolle, das jegliches Vertrauen zerstört. Hinzu kommen verschlechterte Arbeitsbedingungen und neue Arbeitsverträge, die uns unter noch mehr Druck setzen. In unseren Teams herrscht große Unsicherheit, teils sogar Panik. Ehrlich gesagt, kann ich mir kaum vorstellen, dass viele Mitarbeiter bereit sind, diesen Weg weiterhin mitzugehen. Der Spaß an der Arbeit bleibt so natürlich komplett auf der Strecke.
Die Entscheidung, sämtliche Geschäftsbereiche, die nichts mit Künstlicher Intelligenz zu tun haben, abzugeben, ist für mich ein weiterer Tiefpunkt. Das Unternehmen hat sich jahrelang durch seine Vielseitigkeit und Stabilität ausgezeichnet – und jetzt wird alles auf eine einzige Karte gesetzt. Was mit den betroffenen Bereichen und den Kollegen passiert, scheint niemanden zu interessieren. Dieser Umgang mit Mitarbeitern, die jahrelang zum Erfolg der Windhoff Group beigetragen haben, ist einfach respektlos.
Die Sales-Abteilung ist der Tiefpunkt des Unternehmens. Null Dynamik, keinerlei Innovationsdrang, und der Arbeitsstil erinnert eher an eine Behörde im Schneckentempo. Es fehlt jeglicher Antrieb, strategisch und proaktiv auf neue Kunden und Märkte zuzugehen. Stattdessen wird stur “abgearbeitet”, ohne die Anforderungen der heutigen Zeit zu verstehen. Uns wohlgesonnene Kunden beginnen, das Unternehmen nicht mehr ernst zu nehmen. Wenn hier nicht bald frischer Wind einkehrt und eine klare Strategie verfolgt wird, sehe ich schwarz für unsere Wettbewerbsfähigkeit.
Die Arbeitsatmosphäre leidet massiv unter einer unsichtbaren Geschäftsführung, wo einige durch ein teilweise arrogantes Verhalten negativ auffällt. Entscheidungen werden weder transparent kommuniziert, noch spürt man ein echtes Interesse an den Belangen der Mitarbeiter. Führungskräfte wirken durchweg überfordert und nehmen sich keine Zeit für ihr Team – selbst Rückrufbitten werden ignoriert. Lob und Wertschätzung? Fehlanzeige. Als das Thema „mangelndes Loben“ im Team angesprochen wurde, reagierte unser Teamleiter mit einem abschätzigen Kommentar, dass er seinen Führungsstil nicht ändern werde. Diese Haltung sorgt für Frustration
Es gibt zwar Möglichkeiten zur Weiterbildung, aber diese werden von der Führung nicht aktiv gefördert. Karrierechancen sind sehr begrenzt, da neue Ideen oder Impulse kaum wahrgenommen werden.
Der Kollegenzusammenhalt ist einer der wenigen Lichtblicke im Unternehmen. Wir unterstützen uns gegenseitig so gut es geht, was auch dringend nötig ist, um die strukturellen Probleme zu kompensieren. Leider werden Frauen im Team häufig kleingehalten, was in der heutigen Zeit nicht nur enttäuschend, sondern auch inakzeptabel ist.
Absolut unzureichend. Mein Vorgesetzter ignoriert Anfragen und zeigt keinerlei Interesse an den Anliegen seines Teams. Die Führungskräfte sind überfordert, stur und verweigern jegliche Selbstreflexion. Ein Satz wie „Von den Neunmalklugen in Gescher lasse ich mir nichts sagen“ zeigt deutlich, wie wenig Bereitschaft zur Veränderung besteht.
Kaum vorhanden. Infos kommen spät oder gar nicht. Oben interessiert es keinen.
Das Gehalt ist marktüblich, aber nicht herausragend. Sozialleistungen sind vorhanden, könnten jedoch zeitgemäßer gestaltet sein. Es sei denn man „arbeitet“ im Sales, dann kann man den großen Larry raushängen lassen.
Die Thema sind grundsätzlich in Ordnung, aber Innovation und Dynamik fehlen. Besonders im SAP-Umfeld wird seit Jahren dasselbe gemacht, ohne auf neue Technologien oder Ansätze zu setzen. Kunden machen sich bereits darüber lustig. Im Microsoft-Umfeld agieren wir viel zu zögerlich, was uns im Markt nicht konkurrenzfähig macht.
Der Mitarbeiter ist das Gut des Unternehmens und wird auch meist entsprechend geschätzt und unterstützt. Es gibt natürlich auch hier unterschiedliche Sichtweisen, aber im Großen und Ganzen funktioniert das recht gut.
Mit dem Wachstum verliert man ein wenig den bisherigen zum Teil familiären Charakter. Das liegt aber an der Größe. Ohne Wachstum geht es aber auch nicht.
Manche selbst auferlegte Zwänge sollte man abschaffen. Auch sollte man die Zusammenarbeit der einzelnen Bereiche stärken und nach außen ein Bild ohne interne Bereiche senden.
Bei Windhoff kann jeder mit jedem sprechen und bei Problemen hilft man sich entweder direkt oder bekommt den passenden Ansprechpartner.
Aus Kundensicht sehr gut.
Der Punktabzug geht an die Kunden, für die man arbeitet. Windhoff versucht immer alles zu ermöglichen.
Unternehmen dieser Größe haben ein Problem Karrierewege zu entwickeln. Das führt sonst zu einem Wasserkopf. Weiterbildung wird gefördert aber man muss sich auch selbst kümmern.
Gerade werden neue Wege bei der Weiterbildung gegangen. Mal sehen wie das wird.
Natürlich geht immer mehr. Aber Windhoff ist da schon recht gut aufgestellt, obwohl im Vergleich die Kunden meist etwas besser sind. Das liegt am am Unterschied Großkonzern zu Windhoff.
Hier gibt es noch Potenzial im Sinne Umweltbewusstsein. Sozialbewusstsein ist definitiv da.
Wer einmal dabei war zu dem hält man den Kontakt über die gemeinsame Zeit hinaus. Egal ob anderer Tätigkeitsbereich, Rente oder sogar Wechsel bleibt der Zusammmenhalt bestehen.
Das Alter spielt keine oder eher eine untergeordnete Rolle. Wenn dann nur, dass man von den Erfahrungen der Älteren lernen möchte.
Die Vorgesetzten verdienen dieses Wort nicht. Sie ebnen den Weg und kümmern sich um ihre Mitarbeiter. Sie schaffen den Rahmen und sind nicht einfach „vorgesetzt“.
Prinzipiell sehr gut. Es gibt aber manchmal Umstände beim Kunden, die verbessert werden könnten. Unterstützung bei der Einrichtung des Homeoffice gibt es, aber einige Dinge könnten auch anders gemacht werden. Monitore aus Büros, die nicht mehr genutzt werden, könnte man ebenso für das Homeoffice bereitstellen.
Kommunikation ist immer ein Thema, welches Verbesserungen verträgt. Ab einer gewissen Größe ist es aber auch nicht immer einfach alle direkt abzuholen. Man arbeitet daran das zu verbessern, doch geht es nicht jedem schnell genug.
Auch wenn der Anteil männlicher Kollegen sehr hoch ist (was meines Erachtens an der Branche und dem Aufgabengebiet liegt) habe ich immer das Gefühl, dass alle gleichberechtigt behandelt werden.
Das liegt am jeweiligen Projekt. Der Einfluß von Windhoff ist da etwas beschränkt, da hier die Kunden die Vorgaben machen. Dennoch sind die Projekte nicht uninteressant. Ob man sich aber auch so einsetzen kann wie man möchte liegt am Kunden.
Vor allem für Berufseinsteiger ist das extrem schwierig. In so ein Klima reinzukommen, wo einem weder geholfen noch irgendwie unterstützt wird, des is echt hart. Ich hab zum Glück nach meinem Wechsel zu meinem jetzigen Arbeitgeber gemerkt, dass es auch ganz anders geht. Da gibt’s ne wertschätzende Kultur, und man wird ernst genommen. Das is ein Unterschied wie Tag und Nacht!
Jetzt muss man aber auch sagen, die Firmenevents waren echt top. Super organisiert, und auch die Benefits, die man kriegt, san wirklich ned schlecht. Aber wenn das Arbeitsklima nit passt und der Führungsstil so schlecht is, bringen die besten Events und Benefits leider gar nix.
Was mir besonders negativ aufgefallen is: Der Fokus lag selten auf der eigentlichen Arbeit. Viel zu oft wurden irgendwelche Mittagessen oder Stammtische organisiert, aber an echten Arbeitsthemen wurde kaum gemeinsam gearbeitet. Wäre es ned besser, anstatt in Essen und Events zu investieren, a bissl mehr in Menschlichkeit und Empathie zu stecken? Dann würde es auch mit der Sympathie in der Firma besser klappen.
So verdient kununu Geld.