205 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
205 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
205 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Bedenken der Mitarbeiter bei langfristig bedeutenden Veränderungen (z.B. Gesellschafterstrukturen) sind ernst zu nehmen. Der Arbeitgeber und Gesellschafter sind gefordert Kommunikationswege offen zu halten und jegliche Überheblichkeit (z.B. auf in Hinblick auf die erfolgreiche Firmengeschichte) sind hier unangemessen.
Soweit durch Projekte nichts anderes vorgeschrieben, gilt größtmögliche Freiheit für Arbeitsort und -zeitpunkt. Top!
Weiterbildungsbudget in Zeit und Höhe vorbildlich. Leistungen werden honoriert, aber mehr Transparenz in der Auswahl und Zeitpunkt von Beförderungen ist ein Punkt den man verbessern kann.
Wer fragt, dem wird geholfen. Events, Stammtische, und gemeinsames Arbeiten im Team gehören zu den Highlights. Eine absolute Stärke!
Förderer und Forderer. Umsichtig und immer da, wenn gebraucht.
Ausstattung top. Ich persönlich vermisse keine Mac Books :)
Immer ein offenes Ohr. Die gleichermaßen funktionierende Verteilung von Informationen wird merklich angegangen.
Projekte sind abwechslungsreich und spannend, was sicherlich auch an immer schnelleren Entwicklungen in den Technologien und an Erweiterungen des Beratungsportfolios liegt. Hier muss man auf Augenhöhe bleiben. Vielleicht auch mit Investitionen die über das Weiterbildungsbudget hinausgehen?
Familiäre
100% remote möglich
Fixes jährliches Budget
Sehr gute Beziehung zwischen alte und junge Kollegen
Alle sind hilfsbereit
Flache Hierarchien
Flexibilität- Remote- Events -
Transparenz
Gleiche Chance für Frauen- ️-Ausländer
Beratung in Miele
Ich hoffe, Windhoff nimmt sich diese konstruktive Kritik zu Herzen. Es ist Zeit, alte Denkmuster abzulegen und den eingeschlagenen innovativen Weg konsequent fortzusetzen.
Gerade bei uns im Bereich Data Analytics sahen wir uns stets als die Speerspitze des Unternehmens. Doch in letzter Zeit bin ich mir nicht mehr sicher, ob das wirklich noch zutrifft. Andere Geschäftseinheiten holen nicht nur auf, sondern es scheint, als hätten sie uns bereits überholt. Wir können such mal von denen lernen, gerade unsere Salies könnten mehr von der Dynamik der Staffings gebrauchen. Wir müssen uns eingestehen, dass wir zu sehr im Hier und Jetzt oder eher noch im Gestern verharren.
Seit einigen Jahren bin ich als Senior Consultant im Bereich Data Analytics für Windhoff tätig. Die Arbeit hier hat zweifelsohne ihre Höhepunkte: Das Backoffice ist effizient und verlässlich, ein echter Rückhalt. Und der Bereich Consulting bietet viele Gelegenheiten für innovative Ansätze und herausfordernde Projekte. Das treibt mich an und ist genau das, was ich in meiner Position suche
Hier hat sich in den letzten Jahren, besonders nach außen hin, einiges getan. Das Image von Windhoff strahlt nun frischer, bunter und moderner als zuvor. Das schafft sicherlich auch für viele junge Talente eine attraktive Anlaufstelle.
In der Beratung nicht immer leicht, aber machbar.
Stark, doch einige wenige ziehen nicht mit. Einige alteingesessene Kollegen, die schon ewig dabei sind, wirken andauernd griesgrämig und ätzen gegen alles neue. Ihre Positionen und ihr Verhalten sollten wirklich hinterfragt werden. Es ist für viele von uns schwer nachzuvollziehen, warum manche scheinbar unantastbar sind, nur weil sie schon lange dabei sind. Ein Unternehmen muss das zwar irgendwie abkönnen, wenn es aber im Großteil der Belegschaft für andauerndes Augenrollen sorgt, darf man das auch mal thematisieren.
Es gibt eine bemerkenswerte hohe Anzahl von Führungskräften, jedoch ohne klare Unterscheidung in ihren Verantwortungsbereichen. Es macht einen deutlichen Unterschied, ob jemand ein Beraterteam, eine Business Unit oder eine gesamte Abteilung leitet. Alle Rollen sind zweifelsohne wichtig, doch ihre Repräsentation nach außen und ihre interne Verantwortung sind grundverschieden. Bei Windhoff werden diese Rollen aber scheinbar gleichgestellt, was für Verwirrung und ineffiziente Strukturen sorgt.
Könnte transparenter sein, besonders in der oberen Etage. E-Mails mit Ankündigungen sind ja schön und gut, aber wenn danach nach sieben Wochen (!) nichts daraus folgt, sollte ich besser auch nichts ankündigen.
Fair und marktkonform.
Die ganze Belegschaft, außer die Kollegen in NeuUlm, fragen sich so langsam was das soll. Anderswo muss um jede Topfpflanze gekämpft werden und dort sponsert man jetzt Fußballvereine.
Das Unternehmen hat in der Vergangenheit immer darauf geachtet, dass alle Kollegen gleich behandelt werden. Zum Beispiel beim Jahresbonus. Das ist super. Jetzt wird ein Standort völlig bevorzugt und Rest schaut in die Röhre.
Die Ulm-Fußball Geschichte wurde doch bereits vor Monaten als Gerücht verbreitet und damals dementiert. Was ist jetzt mit den anderen spinnerten Gerüchten? Mit der Bitte um zeitnahe Klarstellung.
Das man den Standorten jetzt mehr Entscheidungsbefugnisse gibt. Während man in Gescher noch den Dornröschenschlaf hält, wird anderswo schon weiter gedacht und umgesetzt.
Assessment Center für Führungskräfte. Genau hinschauen wer hier geeignet ist das gelingt leider gar nicht. Mitarbeiter mit einbeziehen und nicht übergehen. Weg von Führung aus den 80er hin zur modernen Arbeitswelt.
Endlich passiert hier mal was. Der Coup bei einem aufstrebenden Drittligisten (SV Ulm) als Sponsor einzusteigen, ist doch absolut genial. Warum nicht schon eher? Warum muss sowas immer erst aus den Standorten kommen?
Home-Office ist hier die absolute Regel, was sich positiv auf die Work-Life-Balance auswirkt. Außerdem wird geschaut, dass die Mitarbeitende nicht dauerhaft überarbeitet sind, sondern stressige Zeiten die Ausnahme sind.
Wer sich entwickeln oder Karriere machen will der kann das hier auch. Natürlich wird die Entwicklung nicht auf einem Silbertablett serviert sondern man muss sich beweisen und zeigen dass man mehr kann. Und hier gibt es an jeder Ecke potenzial Chancen zu ergreifen, aber da ist hier jeder für sich selbst verantwortlich.
Sehr kollegiales Verhältnis im gesamten Unternehmen. Wenn man Hilfe benötigt, dann bekommt man Unterstützung.
Gefühlt im Altersdurchschnitt ein junges Unternehmen, auch wenn ich dazu keine Auswertungen oder Zahlen kenne; Bewerber werden unabhängig von Alter oder Geschlecht betrachtet und auch Kollegen Ü60 neu eingestellt. Man könnte dazu auch mal Zahlen veröffentlichen. Wie viele Neueinstellungen und Abgänge etc.
Hardware und Büros sind einfach Spitzenklasse.
Löblich der Versuch, das politische Geplauder dem Volk näher zu bringen und stets upzudaten. Kommunkation zwischen Abteilungen ist eine Katastrophe wird von einer Mitarbeiterabfrage zu der nächsten leider immer bestätigt. Seit kurzem passiert wenigstens wieder was im Intranet. Dass muss auch mal positiv erwähnt werden.
Ist natürlich Verhandlungssache. Viele können leider nicht gut verhandeln und sind danach unzufrieden. Es gibt mittlerweile aber "Gehaltsbänder" um es immer mehr anzugleichen. Außerdem werden Benefits stark aufgestockt wie Fitnessstudio Mitgliedschaft, Jobbike, Kita-Bonus etc.
Mittlerweile viele Damen on Board bei uns, absolut schön so.
man kann sich vor Aufgaben kaum retten, daher sind logischerweise auch viele interessante dabei; es fehlt oft noch an grundlegenden Strukturen wo man selbst gestalterisch tätig werden darf; cross-funktionales Arbeiten in den Grundzügen vorhanden, kann aber ausgebaut werden
flache Hirachie
manchmal noch etwas provinziell
Alte Tugenden, trotz Vergrößerung der Organisation beibehalten -> direkte Kommunikation
Das unsere Senior Manager den Freiraum haben und selbst die Initiative übernehmen. Wahrscheinlich wäre sonst heute noch nichts passiert.
Themen wie interne Informationenübermittlung und Mitarbeiterfeedback höher priorisieren. Das ist immer nur reaktiv, dort kommt nie mal was Neues aus eigener Initiative.
Nach Außen wird es jedes Jahr besser. Internetauftritt, Social Media und megaviele next-level Online Events. Das ist wirklich stark. Nur passiert im Inneren der Windhoff nicht viel oder es wird sogar schlechter. Weiterbildung, Onboarding, Mitarbeiterbindung, Innovationsmanagement und interne Kommunikation läuft alles nicht wirklich weiter.
Unsere Teamleiter haben jetzt mal selbst die Initiative übernommen und den Austausch mit den Chefs gesucht und siehe da, jetzt bewegt sich endlich mal was und die nächste Info-Veranstaltung (leider nur online) ist angekündigt, aber immerhin.
Wir Mitarbeiter bekommen (fast) jeden Wunsch erfolgreich erfüllt. Unser IT Support ist einfach top.
Scheinbar hält man es nicht für nötig inhaltlich mit den Mitarbeitern zu kommunizieren. Viel Ankündigung und warme Worte, aber wie es weiter geht erfährt man kaum. Gut das es einige Führungskräfte hier in die Bresche springen und teilweise für Klarheiten sorgen und Gerüchte dementieren. Egal ob Umstrukturierungen in der Führungsebene, neuer Technologie-Stack, anderer Vertriebsansatz. Zumindest herscht bei uns im Team jetzt Klarheit.
Man könnte Entscheidungen manchmal schneller treffen, und ein paar weniger „Möchtegern-Chefs“ könnten auch nicht schaden.
Seit vier Jahren bin ich ein Teil der Windhoff-Familie und die herzliche, fast familiäre Atmosphäre ist einfach unbezahlbar.
Was ich besonders schätze, ist der Zusammenhalt unter den Kollegen. Nach einer kleinen Eingewöhnungszeit wurde ich super aufgenommen. Die Stimmung ist so gut, dass man beim letzten Sommerfest nach einem Glas zu viel vielleicht sogar zu gut mit einem Kollegen verstanden hat. Es hat die Zusammenarbeit bis jetzt nicht beeinträchtigt, und ich bekomme immer noch schwitzige Hände, wenn ich
Unsere Geschäftsführung ist echt ok – immer erreichbar und total menschlich. Klar, es gibt ein paar Möchtegern-Chefs, aber dass muss wohl jedes Unternehmen aushalten.
Die Kommunikation läuft im großen und ganzen gut, auch wenn Entscheidungen manchmal schneller getroffen werden könnten.
Die Bezahlung kann sich wirklich sehen lassen und auch die Sonderleistungen sind klasse. Kannte ich so vorher nicht.
Es gibt immer noch zu wenig Frauen bei uns, aber als Frau fühle ich mich hier wirklich gleichberechtigt und fair behandelt. Hier zählt deine Leistung und nicht dein Geschlecht.
Die Projekte hier sind spannend und bieten viel Raum für persönliche Entwicklung. Als Frau fühle ich mich vollständig integriert und kann meine Stärken jeden Tag unter Beweis stellen.
Die Arbeitsatmosphäre ist sehr gut und es herrscht ein sehr wertschätzender Umgang.
Sehr ausgewogen und flexibel. Wir haben sehr viele junge Eltern im Unternehmen, die Familie und Beruf sehr gut miteinander vereinen können.
Wer Gas gibt, hat alle Chancen!
Grundsätzlich ist der Zusammenhalt sehr gut. Natürlich gibt es vereinzelt auch mal KollegInnen, die kurzzeitig unzufrieden sind. Ich bin schon länger im Unternehmen und halte es für wichtig, dass man die internen Kommunikationswege, die es reichlich gibt, auch nutzt.
Die Vorgesetzten agieren sehr respektvoll und auf Augenhöhe.
Top Ausstattung, Home-Office möglich...
Die Unternehmenskommunikation wurde neu aufgesetzt und schrittweise verbessert. Über alle relevanten Themen wie Unternehmensentwicklung, kurz- und mittelfristige Ziele oder die Konkretisierung von Beratungsschwerpunkten werden wir regelmäßig in Updates in MSTeams informiert. Es gibt zum Beispiel auch eine Sprechstunde, welche die Mitarbeiter wahrnehmen können. Das finde ich sehr gut!
Trotz der vielen internen Herausforderungen ist positiv hervorzuheben, dass die Windhoff Group in der Lage ist, ein starkes öffentliches Image aufzubauen. Dies lässt zumindest hoffen, dass mit der richtigen internen Umstrukturierung das Potenzial für eine wirklich herausragende Unternehmenskultur vorhanden ist. Darüber hinaus sind die Produkte und Dienstleistungen in der Regel von hoher Qualität, was zeigt, dass die Firma zumindest in einigen Bereichen über das nötige Know-how verfügt.
1. Ineffiziente Kommunikation: Die interne Kommunikation ist stark verbesserungswürdig. Teamleiteitende neigen dazu, Informationen zurückzuhalten oder unklar zu kommunizieren, ein Mangel, der in älteren Kununu-Bewertungen mehrfach angeführt wurde.
2. Übermäßige Kontrolle: In bestimmten Abteilungen, wie der Business Unit BI, wird ein Führungsstil gepflegt, der wenig Raum für Eigeninitiative und Kreativität lässt. Dies schafft ein Klima des Misstrauens und wurde bereits in vorherigen Bewertungen thematisiert.
3. Unklare Beförderungsrichtlinien: Der Prozess für Beförderungen scheint wenig transparent und nicht leistungsorientiert zu sein. Dies ist ein wiederkehrendes Thema in älteren Kununu-Bewertungen.
4. Widersprüchliche Firmenidentität: Trotz einer starken Präsenz in den Medien, sind die internen Strukturen und Abläufe nicht auf demselben Niveau. In früheren Bewertungen wurde häufig die Lücke zwischen öffentlicher Darstellung und interner Realität hervorgehoben.
5. Ineffektive Vertriebsstrategien: Es gibt etliche Beispiele für nicht erreichte Umsatzziele oder verlorene Kunden, ein Umstand, der in älteren Kununu-Bewertungen als Schwäche identifiziert
1. Transparenz und Kommunikation: Einführung regelmäßiger, transparenter Team-Meetings und Mitarbeitergespräche, um Missverständnisse und Gerüchte zu minimieren.
2. Micromanagement bekämpfen: Ermächtigung der Mitarbeiter durch mehr Autonomie und Vertrauen, um das Gefühl des Misstrauens und der Überwachung zu reduzieren.
3. Überarbeitung des Beförderungssystems: Einführung eines meritokratischen Systems, das Beförderungen nach Leistung und nicht nach Betriebszugehörigkeit vergibt.
4. Zugänglichkeit von Weiterbildungsmaßnahmen: Führungskräftetrainings und andere Weiterbildungsangebote sollten allen Mitarbeitern offenstehen, um die Entwicklungschancen im Unternehmen zu demokratisieren.
5. Verbesserung der Teamdynamik: Organisieren von Teambuilding-Events oder Workshops, um den Zusammenhalt zwischen Consulting und Sales zu stärken.
6. Ehrliche, offene Kultur: Schaffung einer internen Plattform für Feedback und Ideen, wo Mitarbeiter und Führungskräfte gleichermaßen gehört werden.
7. Überprüfung der Sales-Strategie: Einführung klarer Zielsetzungen und Leistungskennzahlen im Sales-Bereich, um Versagen transparent zu machen und zu korrigieren.
Die Arbeitsatmosphäre im Bereich ehemals Business Intelligence bei der Windhoff Group lässt leider viel zu wünschen übrig. Es herrscht ein Klima des Misstrauens, hauptsächlich aufgrund des starken Micromanagements durch die ganz Oben. Dies schafft eine Umgebung, in der die Mitarbeiter sich nicht frei fühlen, Initiative zu ergreifen oder kreativ zu sein.
Zusätzlich wird die Atmosphäre durch die unprofessionelle Bewertung der Sales negativ beeinflusst. Es gibt eine merkliche Neigung zu Gekungel, was dazu führt, dass nicht immer die fachlich kompetentesten Entscheidungen getroffen werden. Diese Kombination aus alles selbst machen und Kumpanei schafft eine problematische Arbeitsatmosphäre, die dringend Verbesserung benötigt.
Das gute Außenimage der Windhoff Group ist nichts mehr als eine geschickt inszenierte Illusion. Während die Firma nach außen mit Hochglanz-Events, Webauftritt und Social-Media-Aktionen glänzt, bleibt intern eine Kultur des Verharren. Trotz der blendenden Fassade findet intern eine geradezu erschreckende Stagnation statt. Dieser krasser Gegensatz zwischen Außenimage und interner Realität ist nicht nur eine Täuschung für potenzielle Kunden und Partner, sondern auch ein Schlag ins Gesicht für jeden Mitarbeiter, der eine echte Veränderung und Verbesserung erwartet. Die glänzende Außendarstellung ist in diesem Kontext nichts anderes als ein Betrug an den eigenen Angestellten und Vorgesetzten.
Der Bereich Karriere und Weiterbildung spiegelt einige generellen Missstände des Unternehmens deutlich wider. Führungskräftetrainings sind nicht allgemein zugänglich, sondern nur einer kleinen Elite vorbehalten, was die ohnehin schon problematische Unternehmenskultur weiter fördert.
Zur Krönung sind die Beförderungsprozesse und Karrierewege in unserer Business Unit nicht nachvollziehbar und scheinen völlig willkürlich zu sein. Das Fehlen klarer und gerechter Aufstiegschancen demotiviert die Belegschaft und fördert eine Kultur der Resignation und des Misstrauens.
Der Zusammenhalt zwischen den Bereichen Consulting und Sales stellt eine weitere Herausforderung dar. Es gibt eine deutliche Kluft, die den effektiven Arbeitsfluss und die Teamdynamik stark beeinträchtigt. Während das Consulting-Team hart arbeitet und sich auf qualitativ hochwertige Ergebnisse konzentriert, wird der Vertrieb als weniger engagiert und ineffizient wahrgenommen. Diese Wahrnehmungsunterschiede schüren Spannungen und behindern die Zusammenarbeit.
Die Probleme im Vertrieb sind nicht nur eine Frage der Wahrnehmung. Es gab mehrere konkrete Beispiele, die das Versagen im Sales-Bereich illustrieren:
- Fehlende Nachverfolgung von Kundenanfragen, was zu verlorenen Geschäftschancen führt. (O-Ton: ich rufe nie mehr als zweimal irgendwo an, wenn niemand abhebt)
- Unzureichende Produktkenntnisse, die in Kundengesprächen offenbar werden und das Ansehen der Firma schädigen.
- Falsche Versprechungen an Kunden, die dann vom Consulting-Team ausgebügelt werden müssen, oft mit Überstunden und zusätzlichem Stress.
Der respektvolle Umgang mit älteren Kollegen ist definitiv ein Pluspunkt. Sie erhalten nicht nur ein hohes Gehalt, sondern profitieren auch von einem System, das Betriebszugehörigkeit und langjährige Erfahrung wertschätzt. Während Beförderungen vielleicht nicht sofort erfolgen, spiegelt die zeitliche Investition eine tiefgreifende Anerkennung und Respekt für die Fähigkeiten und den Beitrag der erfahreneren Mitarbeiter wider. In einer Arbeitswelt, die oft den Fokus auf "jung und dynamisch" legt, ist es erfrischend zu sehen, dass hier Wert auf die Qualitäten gesetzt wird, die mit Erfahrung und Beständigkeit kommen. Ironie off.
Unseren Vorgesetzten sind die leidtragenden Figuren in einem System, das offensichtlich dysfunktional ist. Sie werden laut eigenen Aussagen von der BU Leitung sträflich vernachlässigt, was zu einer erschreckenden Entfremdung und Frustration führt.
Das Ausmaß dieses Versagens zeigt sich besonders bei den Beförderungsprozessen. Vorgesetzte beklagen offen, dass ihre fundierten Vorschläge für Beförderungen in den Wind geschlagen werden. Anstatt die tatsächliche Eignung eines Mitarbeiters zu berücksichtigen, werden Entscheidungen offenbar nur auf Grundlage der Betriebszugehörigkeit getroffen. Diese rücksichtslose Missachtung von Qualifikation und Leistung ist ein Schlag ins Gesicht für jeden engagierten Mitarbeiter und jede Führungskraft.
Ein weiteres Beispiel für die problematischen Arbeitsbedingungen ist die unangemessene Nutzung von Arbeitszeit durch einige Alteingesessene. Es gibt Fälle, in denen Mitarbeiter während der Arbeitszeit im Büro Computerspiele und Online-Poker spielen und dies sogar als "Meetings" in den offiziellen Kalendern eintragen. Diese Praxis ist nicht nur unprofessionell, sondern schadet auch dem Ansehen der gesamten Abteilung und des Unternehmens. Sie zementiert die bereits bestehenden Probleme mit Bevorzugung und fehlender Rechenschaftspflicht. Diese spezifischen Vorkommnisse wurden auch in älteren Kununu-Bewertungen erwähnt und unterstreichen die dringende Notwendigkeit für strukturelle Veränderungen.
Die Kommunikation im Bereich Business Intelligence und im restlichen Unternehmen ist äußerst problematisch. Geschwätzige Teamleads tragen zur Verbreitung von Gerüchten und Halbwahrheiten bei, was die ohnehin schon angespannte Arbeitsatmosphäre weiter belastet. Themen wie Office in Asien, Beteiligung an einem Personaldienstleister, Diversifizerung des eigenen Portfolios, Bundesliga-Fussball, Börsengang und Betriebsrente sind nur einige Beispiele, die durch Flure und Chats wabern.
Die fehlende Transparenz in Entscheidungsprozessen und Kommunikation ist ein weiteres großes Problem. Informationen werden oft nicht klar oder rechtzeitig weitergegeben, was Unsicherheit und Verwirrung unter den Mitarbeitern fördert. Dringender Handlungsbedarf ist erforderlich.
Ein herausragend positives Element ist definitiv die Bezahlung. Das Unternehmen ist nicht nur großzügig, sondern auch konsistent in der Vergabe von Gehaltserhöhungen und Boni. Jedes Jahr können sich die Mitarbeiter auf eine finanzielle Aufwertung freuen, die weit über dem Branchendurchschnitt liegt. Zudem wird die Mobilität der Mitarbeiter durch die Möglichkeit immer größerer Firmenwagen gefördert. Die Hardware-Ausstattung ist ebenfalls top, mit Macs für alle und dem vielversprechenden Aussicht, ab nächstem Jahr Tesla als Firmenwagen wählen zu können. Dieser Aspekt hebt die Firma deutlich von vielen anderen Arbeitgebern ab und ist ein klares Plus in den Augen der Belegschaft.
So verdient kununu Geld.