Windhoff Group Logo

Windhoff 
Group
Bewertungen

73 von 205 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 3,5Weiterempfehlung: 76%
Score-Details

73 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Leider in die falsche Richtung entwickelt

3,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Windhoff Software Services GmbH in Gescher gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Der Zusammenhalt untereinander
- Die Work-Life-Balance
- Ausstattung, Büros

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Verhalten bestimmter Vorgesetzter
- Gehalt
- Kommunikation

Verbesserungsvorschläge

Um wieder zurück zur alten Windhoff Group zu werden, die sie vor dem
Verkauf mal war, müsste man sich über vernünftige Prozesse im Vertrieb Gedanken machen. Viele verbringen noch zu viel Zeit mit Kaltakquise, da sollte auf jeden Fall eine Optimierung her, damit endlich die richtigen Kunden gewonnen werden.
Das Vergütungsmodell nochmal optimieren, damit man auch bei einer Normalen Zielerreichung dennoch gut verdienen kann und nicht unter dem Durchschnitt bleibt.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre hat seitdem Verkauf drastisch abgenommen. Es wird leider nur noch auf die nackten Zahlen geschaut. Die Zielvereinbarung waren weit von der Realität. Und im allgemeinen hat jeder angefangen nur für sich zu arbeiten, was ebenfalls eine negative Auswirkung genommen hat.

Image

Nach außen macht Windhoff weiterhin einen relativ gut Eindruck.
Jedoch hat man häufig intern gehört, dass Windhoff nicht mehr das ist was es mal war, was leider auch stimmt.

Work-Life-Balance

Solange die Zahlen stimmen, konnte man sich die Zeit frei gestalten.
Homeoffice konnte man zwischendurch auch ohne Probleme machen.

Kollegenzusammenhalt

Untereinander war die Stimmung relativ gut. Klar das man nicht mit allen auf einen Nenner kommt, aber man konnte sich auf die Kollegen verlassen und unterstützt suchen.

Vorgesetztenverhalten

Habe das Gefühl gehabt, dass Wünsche geäußert werden konnten, aber diese nach dem Gespräch sofort vergessen wurden. Bei vertrieblichen Themen wurde man immer wieder an anderen Kollegen verwiesen, da die Führungskraft das „lange nicht gemacht hat“ oder zu beschäftigt ist.

Kommunikation

Information wurde leider mehr über den „Flurfunk“ verbreitet, als das es von den Führungskräften kommuniziert wurde.
Vor allem im Vertrieb ist es wichtig, regelmäßig gemeinsam auf die Zahlen zu schauen und an Lösungen & Ideen zu arbeiten, statt nur die nackten Zahlen vorzugeben.

Gehalt/Benefits

Das ist das große Manko. Seitdem das neue Vergütungsmodell eingeführt wurde, konnte man gehaltstechnisch nicht mehr so viel rausbekommen. Im Branchenvergleich ist man deutlich unter dem Wert und auch bei einer möglichen Zielerreichung war da nicht viel machbar.

Interessante Aufgaben

Es gab definitiv Aufgaben, die interessant waren und wo man sich frei entfalten konnte, aber zum Großteil waren es die klassischen Aufgaben, von Kaltakquise bis Bestandskundenpflege, leider ohne richtig abgestimmt Prozesse.


Karriere/Weiterbildung

Arbeitsbedingungen

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Julia Beer, Recruiting | Interne Vertrauensperson
Julia BeerRecruiting | Interne Vertrauensperson

Liebe ehemalige Kollegin oder lieber ehemaliger Kollege,

vielen Dank für deine differenzierte Rückmeldung. Es freut uns, dass du den Zusammenhalt unter Kolleginnen und Kollegen, die Work-Life-Balance sowie die Arbeitsbedingungen positiv erlebt hast.

Deine kritischen Hinweise nehmen wir auf. Diese Themen stehen bei uns regelmäßig im Fokus und wir setzen uns gezielt damit auseinander, Verbesserungen anzustoßen und Rahmenbedingungen weiterzuentwickeln.

Schade, dass du diese Entwicklung für dich nicht mehr bei uns gesehen hast.
Für deinen weiteren Weg wünschen wir dir alles Gute und viel Erfolg.

Viele Grüße
Julia

Mutation zu einem sehr durchschnittlichen Beratungshaus

2,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Windhoff Software Services GmbH in Gescher gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Prozesse in der IT und HR. Alles recht unkompliziert gehalten. Danke dafür!

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Führungskräfte in der D&A, Unternehmenspolitik nach der Übernahme durch den Investor

Verbesserungsvorschläge

Wieder mehr Menschlichkeit ins Unternehmen reinbringen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre wurde in den letzten Jahren immer schlechter. Die Wertschätzung durch Geschäftsführung und generell D&A Führungskräfte fehlt, das Vertrauen in die Kollegen ist nicht mehr so wie früher da, da manche im Kampf um Positionen die Ellenbogen ausgefahren haben. Zuletzt sind auch sehr komplizierte Prozesse in der D&A Unit entstanden. Dazu wird Eigeninitiative nicht so gern gesehen. Die extrem gestiegene Fluktuation zeigt es eigentlich deutlich.

Image

Image beim Kunden ist eigentlich noch gut.

Work-Life-Balance

Bislang hat das Unternehmen mehr oder weniger drauf geachtet, dass es passt. Es gibt ein Zeitkonto und man kann Überstunden abfeiern. Die Reisezeit zum Kunden zählt jedoch nicht als Arbeitszeit.

Karriere/Weiterbildung

Eine Karriere gibt es nur, wenn du öfter am Hauptstandort bist. Sonst bist du gefühlt für das Fakturieren gedacht.

Gehalt/Benefits

In den letzten Jahren, vor allem nach der Übernahme durch den Investor, ist eine sehr negative Tendenz zu beobachten. Die Wertschätzung ist bloß ein feuchter Händedruck. Jetzt soll auch der variable Anteil kommen. Spannend wie das umgesetzt werden soll.

Kollegenzusammenhalt

Anfangs war es noch sehr stark, doch mit der Zeit und der Schaffung neuer Positionen wurden extrem die Ellenbogen ausgefahren. Es wurde letzte Zeit recht unangenehm, weil manche der Kollegen ihr wahres Gesicht gezeigt haben.

Umgang mit älteren Kollegen

Eine Altersdiskriminierung gibt es in meinen Augen nicht. Doch gewisse Leute, die ihre Loyalität viele Jahre bewiesen haben, werden dennoch nicht entsprechend wertgeschätzt.

Vorgesetztenverhalten

Ein riesiger Schwachpunkt im Unternehmen und es wird nicht besser. Nachdem es schon vor Jahren zu seltsamen Beförderungen der Führungskräfte kam, hat man daraus anscheinend nichts gelernt und machte dieselben Fehler wieder. Den Führungskräften in der Data & Analytics fehlt es an Empathie, Professionalität sowie Selbstreflexion.

Arbeitsbedingungen

Gute Auswahl an Technik, IT-Abteilung ist auf zack und gut organisiert. HR-Abteilung ist auch sehr hilfsbereit und organisiert immer unkompliziert und zeitnah die Reisebuchungen.

Kommunikation

Die Führung bemüht sich mit Videobotschaften oder Infoveranstaltungen, aber doch erfährt man deutlich mehr zwischen Tür und Angel, wenn man vor Ort in Gescher ist.

Gleichberechtigung

Weibliche Führungskräfte wenig bis gar nicht vorhanden

Interessante Aufgaben

Geht so! Dadurch, dass man sich nur auf Business Intelligence fokussiert, kommen meistens ähnliche Projekte rein.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

HilfreichHilfreich?1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Julia Beer, Recruiting | Interne Vertrauensperson
Julia BeerRecruiting | Interne Vertrauensperson

Liebe ehemalige Kollegin oder lieber ehemaliger Kollege,

danke für dein ausführliches Feedback. Es freut uns, dass du insbesondere die Zusammenarbeit mit IT und HR sowie die organisatorischen Abläufe positiv wahrgenommen hast.

Gleichzeitig bedauern wir, dass du viele Entwicklungen in den letzten Jahren kritisch erlebt hast. Da du inzwischen nicht mehr Teil des Unternehmens bist, sind dir möglicherweise einige Veränderungen nicht bekannt. Um Führungsrollen noch gezielter und wirksam zu besetzten, wurden die Strukturen verändert und mit neuen Prozessen der Auswahl hinterlegt. Solche Veränderungen brauchen ihre Zeit und werden unterschiedlich wahrgenommen.

Daher ist es schade, dass du deine Eindrücke nicht geteilt hast, als du noch bei uns gearbeitet hast, denn für genau solche Rückmeldungen gibt es verschiedene interne Austauschformate, den Belegschaftsausschuss und auch mich als interne Vertrauensperson.

Für deinen weiteren beruflichen und persönlichen Weg wünschen wir dir alles Gute und viel Erfolg.

Viele Grüße
Julia

Arbeitgeber mit Entwicklungspotenzial

4,4
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei WINDHOFF SOFTWARE SERVICES GmbH in Gescher gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das hier viele coole Leute arbeiten die richtig Bock auf IT haben. Die Firmenfeste und so weiter sind richtig gut und es kommt mir zweimal im Jahr vor wie ein echtes Klassentreffen, wo man fast schon Freunde wieder trifft.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mittlerweile bekommen wir andauernd Zufriedenheits Befragungen, an der ich auch bisher immer teilgenommen habe. Leider kriegen wir nie Rückmeldung, was daraus geworden ist, deshalb werde ich in Zukunft hier nicht mehr teilnehmen an diesen Befragungen.

Verbesserungsvorschläge

Nachvollziehbare Kriterien für die Nennung von Führungskräften festlegen und diese auch mal überprüfen. Wenn wir ein Feedback zur Führungskraft abgegeben haben und durchaus kritische Punkte angemerkt haben und das auch häufiger vorkommt, wundert mich dass daraus nichts gemacht worden ist.

Arbeitsatmosphäre

Angenehm, respektvoll und meist entspannt. Auch wenn es stressig wird, bleibt der Umgang fair.

Image

Bei unseren Kunden haben wir ein richtig gutes Image. Wir könnten sicherlich noch bekannter sein und tut mir in diese Bekanntheitsmaßnahmen investieren. Das macht unser Wettbewerb doch auch man sollte da mehr Werbung machen.

Work-Life-Balance

Flexible Arbeitszeiten und Homeoffice-Optionen erleichtern die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben deutlich. Es gibt einige Kollegen, die sich bei Windhoff richtig verausgaben. Es wäre meiner Meinung nach die Aufgabe als Arbeitgeber hier auch mal einzugreifen und die Kollegen vor sich selber zu schützen.

Kollegenzusammenhalt

Sehr guter Teamgeist, man unterstützt sich gegenseitig und teilt Wissen offen.

Vorgesetztenverhalten

Das ist etwas Glückssache – es gibt einige sehr gute Führungskräfte, viele sind jedoch weniger stark in Führung und Kommunikation. Es war bei mir mal gut, dann richtig schlecht und jetzt wieder gut. Die Kriterien, warum jemand zur Führungskraft wird, sind uns als normalen Mitarbeiter nicht klar, einige sind geboren dafür und einige werden es nie lernen. Sie bleiben es trotzdem.

Arbeitsbedingungen

Das ist schon echt krass, was wir für eine Hardware hier bekommen richtig teuer und vom neuesten Stand

Kommunikation

Könnte besser sein. Nicht alle wichtigen Informationen erreichen alle Teams rechtzeitig, sodass man manchmal Dinge eher informell erfährt. Hängt vom Teamleiter ab.

Gehalt/Benefits

Faire Bezahlung und ordentliche Zusatzleistungen; Weiterbildungen werden angeboten. Hey, sind noch zahlreiche Benefits, die man, wenn man sie wirklich alle nutzt, sich richtig lohnen.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Julia Beer, Recruiting | Interne Vertrauensperson
Julia BeerRecruiting | Interne Vertrauensperson

Liebe Kollegin oder lieber Kollege,

es freut uns sehr, dass du Windhoff insgesamt positiv siehst und in fünf von acht bewerteten Kategorien 5/5 Sterne vergibst!

Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Eindrücke so konkret zu teilen. Gemeinsam können wir Windhoff noch besser machen und das volle Entwicklungspotenzial ausschöpfen. :-) Du kannst dir sicher sein, dass internes Feedback gelesen und in Veränderungsprozessen berücksichtigt wird.

Viele Grüße
Julia

Pulse Promotion Banner

Neu für dich: Puls,
dein Stimmungs-Check

Teile anonym, wie deine Arbeitswoche läuft und finde heraus, ob Kolleg:innen sie ähnlich erleben.

Komm nicht hierher, wenn du dir nicht sicher bist.

2,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2023 im Bereich IT bei Windhoff Software Services GmbH gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Work Life Balance

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Keine flachen Hierarchien, keine Gehaltserhöhungen, keine interessanten Aufgaben. Bitte hören Sie auf, Kollegen wie einen Tennisball zu behandeln und sie von einem Projekt zum nächsten zu schieben, und machen Sie es den Kollegen leicht, sich mit ihren Problemen an die Vorgesetzten zu wenden.

Verbesserungsvorschläge

Bitte ernennen Sie keine Manager intern, ohne sie zu schulen. Menschen mit einem derart großen Ego versuchen, wenn sie Manager werden, uns zu bevormunden oder sprechen in Meetings schlecht mit uns, um ihre Autorität zu demonstrieren. Die Kollegen in meinem Team wissen sehr gut, dass es sinnlos ist, sich an den Manager zu wenden, da es keinen Raum für Diskussionen gibt.

Anstelle dieser Sommer- und Winterfeste sollten Sie die Kollegen fragen, was sie sich wünschen. Vielleicht eine Gehaltserhöhung anstelle dieser Veranstaltungen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre innerhalb des Teams ist gut, aber der Kunde behandelt einen sehr schlecht und respektlos, und das Traurige daran ist, dass unsere Vorgesetzten nichts dagegen unternommen haben.

Image

Das Image des Unternehmens war vor zwei bis drei Jahren noch hervorragend. Die Kollegen waren zufrieden und die Unternehmenskultur war großartig. Das kann ich heute leider nicht mehr sagen. Sie machen Leute zu Vorgesetzten, die keine Erfahrung in dieser Position haben, und dann behandeln dieselben Leute einen sehr schlecht und es gibt keinen Raum für Diskussionen. Ich kann Ihnen sagen, dass die Kollegen überhaupt nicht glücklich sind. Sie wechseln einen einfach mehrmals im Jahr von einem Projekt zum anderen. Ich meine, was soll das überhaupt?

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance ist bei WIndhoff ebenfalls gut, man kann Überstunden machen und sich dann einen Tag frei nehmen. Alles ist möglich.

Karriere/Weiterbildung

Sie können einige Kurse online belegen und haben dafür ein Budget, aber sonst nichts.

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegen in meinem Team waren brillant, freundlich und einfühlsam. Ich habe nichts dagegen.

Kommunikation

Es gibt überhaupt keine Kommunikation, selbst wenn man zu den Managern geht, um einige Dinge zu klären, interessiert sie das einfach nicht. Die Kultur im Unternehmen war früher großartig, aber jetzt ist sie wirklich schlechter geworden. Wenn man zum Manager geht, um einige Dinge zu klären, schenkt er einem keine Beachtung und schiebt die ganze Schuld auf einen selbst.

Gehalt/Benefits

Vergessen Sie Ihre Gehaltserhöhung, Sie müssen buchstäblich mit ihnen kämpfen und alles rechtfertigen, und dann erhöhen sie das Gehalt auch noch nicht. Ich würde sagen, verhandeln Sie das Paket, das sie Ihnen anbieten, denn sobald Sie einmal dabei sind, ist es wirklich schwierig, eine Gehaltserhöhung zu bekommen. Just imagine working on the same salary for 3 years.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind sehr repetitiv und überhaupt nicht interessant. Man muss sich bewusst sein, dass man stark von einigen Kunden abhängig ist und alles tun muss, was sie verlangen. Die Aufgaben sind sehr repetitiv und die Schuld wird immer einem selbst gegeben, der Kunde akzeptiert niemals seine eigenen Fehler. Sie werden Sie für etwas sehr Interessantes einstellen und Ihnen dann die Aufgaben geben, die sie haben. Es gibt kaum Spielraum für Diskussionen.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

1Hilfreichfindet das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Julia Beer, Recruiting | Interne Vertrauensperson
Julia BeerRecruiting | Interne Vertrauensperson

Liebe ehemalige Kollegin oder lieber ehemaliger Kollege,

vielen Dank für dein offenes Feedback und die ehrliche Einschätzung zu deiner Zeit bei Windhoff. Es tut uns leid zu hören, dass du mit einigen Punkten unzufrieden warst, insbesondere im Hinblick auf Führung und Kommunikation.

Seit deinem Ausscheiden im Jahr 2023 hat sich einiges verändert und wir arbeiten kontinuierlich daran, besser zu werden. InteressentInnen davon abzuraten, zu uns zu kommen, wenn sie sich nicht sicher sind, halte ich persönlich für den falschen Weg, um mit seinem ehemaligen Arbeitgeber abzuschließen.

Alles Gute für die Zukunft und viele Grüße
Julia

Mehrfachbewertung

Unverständliche und respektlose Kündigungen

2,8
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Windhoff Software Services GmbH in Gescher gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Aussagen stimmen nicht mit Realität überein. Kritik an Arbeitsprozessen wird persönlich genommen. Seit Übergabe an Mehrteilseigner Aurelius, Verlust der Firmen DNA. Vertrauen in Führungskräfte schwindet rapide. Respektloser Umgang mit Mitarbeitern. Unverständliche Kündigungen.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Julia Beer, Recruiting | Interne Vertrauensperson
Julia BeerRecruiting | Interne Vertrauensperson

Liebe Kollegin oder lieber Kollege,

danke für deine erneute Bewertung, auch wenn diese negativ ausfällt. Es tut uns leid zu lesen, dass du dich respektlos behandelt fühlst. Da ich den Hintergrund der Bewertung nicht genau kenne, möchte ich an dieser Stelle nicht öffentlich über interne Vorgänge spekulieren. Du weißt aber, dass du mich als Vertrauensperson jederzeit kontaktieren kannst.

Viele Grüße
Julia

Eigentlich ganz okay, aber endlich an den bekannten Schwächen arbeiten

4,1
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei WINDHOFF SOFTWARE SERVICES GmbH in Gescher gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Flexible Arbeitszeiten, die Möglichkeit zu Remote Work und eine sehr gute Hardware-Ausstattung erleichtern den Arbeitsalltag spürbar und zeigen, dass hier in moderne Arbeitsbedingungen investiert wird.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Kommunikation, besonders aus der Geschäftsführung, ist ein wiederkehrendes Problem. Sie wirkt entweder distanziert und kühl oder schlägt ins andere Extrem um, wenn in Plauderlaune Details weitergegeben werden, die sicher nicht abgestimmt veröffentlicht werden sollten. Teilweise schießt die Kommunikation auch völlig über das Ziel hinaus, sodass es selten wirklich passend ist. Man merkt deutlich, dass hier Defizite bestehen. Ein gezieltes Training für Geschäftsführung und Führungskräfte wäre dringend angebracht.

Verbesserungsvorschläge

Ein klares Konzept für gleichwertige Fach- und Führungslaufbahnen würde viel Druck aus dem System nehmen und die Innovationskraft stärken. Außerdem wäre es sinnvoll, die Auswahl und Entwicklung von Führungskräften kritischer zu betrachten. Viele Probleme hängen weniger an fehlendem Fachwissen, sondern an fehlender Kommunikationsfähigkeit. Wenn ich höre, dass Workshops mit Anwälten und Juristen angeboten werden, frage ich mich, ob das wirklich zielführend ist. Ein professionelles Kommunikationstraining für Führungskräfte und Geschäftsführung wäre wahrscheinlich deutlich notwendiger.
Die Einrichtung der Räumlichkeiten wirkt sehr nüchtern – weiße Wände, weiße Tische, grauer Teppich. Das ist pragmatisch, aber kühl und wenig einladend. Hier ließe sich mit wenig Aufwand mehr Atmosphäre schaffen. Nur weil es in anderen Unternehmen schlimmer ist, ist bei uns noch nicht gut.
Außerdem gibt es am Standort Gescher seit Jahren ein Problem mit dem Kaffee. Viele Kollegen und Kolleginnen weichen schon seit langem zum Nachbarn aus. Warum man so beharrlich an diesem Setting festhält und nicht einmal etwas Neues ausprobiert, bleibt unverständlich. Wenn verschiedenste Bohnen keine Verbesserung bringen, liegt es wahrscheinlich an der Hardware.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre bei der Windhoff Group ist insgesamt sehr angenehm. Man merkt deutlich, dass sich viel bewegt und dass das Unternehmen klar auf Wachstum und Entwicklung ausgerichtet ist. Das sorgt für eine positive Grundstimmung, die von Kollegialität und einem guten Miteinander geprägt ist. Natürlich läuft nicht immer alles perfekt, aber im Großen und Ganzen ist die Atmosphäre gut und motivierend.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance ist in Ordnung. Es gibt Möglichkeiten, sich Freiräume zu schaffen, und das Unternehmen bietet insgesamt flexible Modelle, die helfen, Berufliches und Privates zu vereinbaren. In Projektphasen kann es stressiger werden, aber das ist Teil des Geschäfts und bleibt insgesamt im Rahmen. In vielen Abteilungen gibt es Menschen, die sich sehr stark verausgaben. Mir fehlt es hier bei Windhoff ein wenig in der Verantwortung der Führungskräfte, die so etwas mal auch stoppen sollten, wenn Menschen sich zu sehr verausgaben und das passiert leider selten.

Karriere/Weiterbildung

Ein strukturelles Problem liegt außerdem darin, dass es kein klares Konzept für gleichwertige Fach- und Führungslaufbahnen gibt. Wer im Unternehmen weiterkommen möchte, muss praktisch den Weg in die Führung einschlagen, auch wenn die eigentlichen Stärken und Interessen ganz klar im fachlichen Bereich liegen. Damit werden Fachkräfte in Rollen gedrängt, die ihnen weder liegen noch Freude bereiten, und es müssen später mit großem Aufwand Führungskräfteprogramme aufgelegt werden, um diese Personen einigermaßen passend zu entwickeln. Dabei wäre es viel sinnvoller, Fachlaufbahnen zu etablieren, die denselben Stellenwert und dieselben Vorteile wie Führungspositionen haben. So könnten Fachkräfte ihre Stärken weiter entfalten, Innovation würde nicht durch einen Zwang zur Führung ausgebremst, und gleichzeitig würde man verhindern, dass Menschen in Rollen gedrängt werden, die sie eigentlich nicht wollen. Gerade in letzter Zeit haben wir bei uns einige Kollegen gehabt, die sich in dieser Rolle nicht wohl fühlen und dann davon irgendwie zurückgetreten beziehungsweise deshalb dann gegangen sind, weil sie sich einfach nicht in dieser Rolle wohlfühlen.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist stark ausgeprägt. In Projekten wird spürbar an einem Strang gezogen, man unterstützt sich gegenseitig und es herrscht ein echtes Teamgefühl. Auch bei höherem Arbeitsaufkommen bleibt dieses Gefühl bestehen.

Vorgesetztenverhalten

Beim Thema Führung gibt es Unterschiede. Es gibt Vorgesetzte, die sehr gute Arbeit leisten, aber auch Fälle, in denen das Führungsverhalten fragwürdig ist. Hier wird besonders sichtbar, dass ein Titel noch keine Führungskraft macht. Führung ist nicht gleichbedeutend mit Macht ausüben, sondern bedeutet, Verantwortung zu teilen, Vertrauen zu schenken und Menschen wachsen zu lassen. Man erkennt sehr schnell, wenn jemand diesem Anspruch nicht gerecht wird. Wenn Erfolge des Teams als die eigenen dargestellt werden, ist das kein Zeichen von Stärke, sondern von Unsicherheit und übertriebenem Ego. Wenn Fehler nicht gemeinsam getragen werden, sondern einzelnen Mitarbeitern zugeschoben werden, ist das kein verantwortungsvolles Handeln, sondern Feigheit. Wenn jedes Detail kontrolliert werden muss und Vertrauen fehlt, dann ist das keine Führung, sondern Mikro-Management. Und wenn Respekt verloren geht und Menschen kleingemacht statt gefördert werden, dann ist das keine Kritik, sondern Abwertung. Wie bereits Gesagt, gibt es ein paar Führungskräfte, die es anders machen, modern, empathisch und auf Augenhöhe.

Kommunikation

Bei der Kommunikation zeigt sich allerdings, dass es hier noch Verbesserungspotenzial gibt. Informationen erreichen nicht immer alle zeitnah oder in der notwendigen Klarheit. Das ist kein grundlegendes Hindernis im Arbeitsalltag, aber es fällt eben auf, dass manche Dinge schneller und strukturierter laufen könnten. In der Geschäftsführung gibt es aktuell leider niemanden, der im Bereich Kommunikation talentiert ist. Entweder kühl und distanziert, in Plauderlaune oder völlig über das Ziel hinaus, aber fast nie passend.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben im Unternehmen sind interessant, abwechslungsreich und durch das Wachstum entstehen regelmäßig neue Herausforderungen. Auch die Arbeitsbedingungen sind modern, mit guter Ausstattung und flexiblen Modellen, die den Alltag erleichtern. Das Gehalt ist marktüblich und fair, Sozialleistungen sind solide. Beim Umwelt- und Sozialbewusstsein ist spürbar, dass die Windhoff Group auf einem guten Weg ist und Verantwortung übernehmen will. Nach außen wie nach innen hat das Unternehmen ein positives Image, viele Mitarbeiter sind stolz, Teil davon zu sein.


Image

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gehalt/Benefits

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Julia Beer, Recruiting | Interne Vertrauensperson
Julia BeerRecruiting | Interne Vertrauensperson

Liebe Kollegin oder lieber Kollege,

danke für dein differenziertes und ausführliches Feedback. Mit dem aktuell initiierten Programm wurde ein Format ins Leben gerufen, das uns allen die Möglichkeit gibt, “an den altbekannten Schwächen [zu] arbeiten.” Wir freuen uns, wenn du deine Verbesserungsvorschläge dort einbringst und hoffen, dass wir dadurch aus einem “eigentlich ganz okay” (was im Westmünsterland ja schon fast ein Lob ist 😉) ein “super” machen.

Bis bald und viele Grüße
Julia

Bodenständig mit Ambitionen

4,3
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei Windhoff Software Services GmbH gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die echte Kollegialität und das Gefühl, dass man im Team wirklich zusammenhält. Die Flexibilität bei der Work-Life-Balance und die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen, ohne in ständiger Überlastung zu stecken.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

"schlecht" finde ich nichts

Verbesserungsvorschläge

Führungskräfte sollten stärker auf individuelle Bedürfnisse und unterschiedliche Aufgabenprofile eingehen. Und beim Change Management wäre eine offenere, klarere Kommunikation hilfreich. Ansonsten bin ich mit allem zufrieden und kann mich auf meine Aufgaben konzentrieren.

Arbeitsatmosphäre

Schon vor dem ersten Arbeitstag wird man eingebunden. IT Auswahl, Events, Einblicke und ein persönlicher Empfang machen den Start leicht. Die Kollegen sind hilfsbereit und ansprechbar, egal auf welcher Hierarchieebene. Es ist professionell, aber nie steif.

Image

Loyalität und Engagement werden intern gelebt. Viele identifizieren sich stark. Daher wohl auch die teilweise extrem emotionalen Bewertungen. Extern kann noch lauter sein.

Work-Life-Balance

Überstunden sind selten und oft auch nicht nötig, um voranzukommen. Wer klare Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit will, ist hier richtig.

Karriere/Weiterbildung

Karrierechancen gibt es. Verantwortung kann man übernehmen, bekommt man aber nicht einfach übertragen. Manchmal bleiben Entscheidungen nicht ganz durchsichtig. Bessere Begründungen sind wünschenswert. Trotzdem bietet das Unternehmen gute Möglichkeiten, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln.

Gehalt/Benefits

Bin zufrieden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umweltbewusstsein ist pragmatisch. Sozialbewusstsein ist vorhanden. Bspw. für lokale Initiativen oder SOS Kinderdörfer. In Vergangenheit gab es auch Unterstützungsaktionen von MA für Krisensituationen. Das ist gut.

Kollegenzusammenhalt

Man arbeitet wirklich zusammen und nicht nur nebeneinander.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt auch Kollegen, die in Altersteilzeit arbeiten. Sowas finde ich gut.

Vorgesetztenverhalten

Die Führung ist bunt gemischt. Es gibt wirklich sehr gute! Das Motto "gut gemeint ist noch nicht gut gemacht" trifft aber auf einige zu. Mal eng begleitet, mal eher hands-off. Ich habe zumindest den Eindruck, dass nicht jede Führungskraft immer das Wissen hat, wann was sinnvoll ist. Ist eher so eine 3,5.

Arbeitsbedingungen

Die Ausstattung und Technik sind immer aktuell. Flexibles Arbeiten und Homeoffice gehören zum Standard, sodass man Arbeit und Privatleben besser verbinden kann.

Kommunikation

Fragen werden direkt beantwortet. Man muss sie halt auch offen stellen. Veränderungen werden aktiv kommuniziert, auch wenn nicht jeder sie gleich bewertet. Am Ende zählt, dass man weiß, woran man ist.

Gleichberechtigung

Wüsste jetzt nicht, dass es Förderprogramme gibt - aber auch nicht, ob es die geben muss.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind vielseitig aber projektabhängig. Manchmal fehlt der Feinschliff in der Planung bei internen Themen, aber es gibt immer die Chance, mitzugestalten. Wer Initiative zeigt, kann wirklich etwas bewegen. Die Wertschätzung dafür könnte höher ausfallen (das fehlt zur 5).

HilfreichHilfreich?1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Julia Beer, Recruiting | Interne Vertrauensperson
Julia BeerRecruiting | Interne Vertrauensperson

Liebe Kollegin oder lieber Kollege,

vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, diese positive Bewertung zu verfassen! Besonders freuen wir uns, dass du “nichts schlecht” findest und deine Eindrücke in allen Kategorien schilderst.

Weiterhin viel Freude bei der Arbeit und viele Grüße
Julia

Mal ehrlich

1,7
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei WINDHOFF SOFTWARE SERVICES GmbH in Gescher gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Dann folgen Zielvorgaben, die in keinerlei Verhältnis zur Realität stehen. Unrealistisch, fernab vom Markt, fernab vom Möglichen. Man wird an Zahlen gemessen, die eher einem Wunschkonzert entspringen als einer fundierten Planung. Und das alles gepaart mit einem Tonfall, der jede Form von Wertschätzung vermissen lässt. Rüpelhaft ist da noch höflich formuliert.

Empathie? Null. Verständnis? Fehlanzeige. Man fühlt sich nicht wie ein Kollege oder Mensch, sondern wie eine austauschbare Ressource, die nur noch liefern soll. Und wehe, man fragt kritisch nach – dann wird’s schnell unangenehm.

Für mich ist an diesem Punkt klar: So geht man nicht mit Menschen um. Einige Kolleginnen und Kollegen haben bereits ihre Konsequenzen gezogen – und ich bin mir sicher, es werden weitere folgen.

Verbesserungsvorschläge

Ich kann mich vielen Vorrednern nur anschließen – aber aus meiner Perspektive im Vertrieb muss ich ganz klar sagen: So etwas habe ich noch nie erlebt. Der Umgangston ist rau, rücksichtslos und in keiner Weise professionell. Man bekommt das Gefühl, hier geht es nur noch darum, Druck aufzubauen und Mitarbeitende auf Linie zu zwingen – koste es, was es wolle.

Arbeitsatmosphäre

Hier liegt für mich das größte Problem: Die gesetzten Ziele sind im aktuellen Marktumfeld, insbesondere im Microsoft-Bereich, vollkommen unrealistisch. Es wird erwartet, dass man Deals in einer Größenordnung und Geschwindigkeit abschließt, die kaum einer realistisch erreichen kann – vor allem nicht in einem stark umkämpften und übersättigten Markt. Anstatt gemeinsam Strategien zu entwickeln, wie wir dahin kommen könnten, wird einfach der Druck erhöht. Ehrlich gesagt herrscht mittlerweile bei vielen Kolleginnen und Kollegen blanke Verunsicherung, Angst und Panik. Man spürt die Anspannung im ganzen Team. Keiner weiß mehr, wie wir diese Ziele erreichen sollen – und das belastet massiv.

Vorgesetztenverhalten

Die oberste Heeresleitung verhält sich in vielen Situationen wenig empathisch und leider oft sehr distanziert. Es fehlt an ehrlichem Interesse für die Sorgen und Herausforderungen der Kollegen. Entscheidungen werden in einem kleinen Kreis getroffen und dann als fertige Vorgabe nach unten durchgereicht – ohne Raum für Rückfragen oder Beteiligung. Wenn man Kritik äußert oder auf Schwierigkeiten hinweist, stößt man nicht selten auf eine gewisse Kälte oder wird einfach abgebügelt. Das hat mit moderner Führung wenig zu tun. Es ist kein destruktiver Umgang, aber definitiv einer, der demotivierend wirkt.

Kommunikation

Auch die Kommunikation lässt zu wünschen übrig. Es fehlt oft an Klarheit, Struktur und vor allem Transparenz. Themen wie das neue Vergütungsmodell wurden in einer Weise präsentiert, dass viele einfach nur noch verwirrt waren. Rückfragen liefen ins Leere oder wurden nur oberflächlich beantwortet. Erst nach und nach kam ans Licht, wie das Modell wirklich aussieht – was bei vielen zu großem Frust geführt hat. Es ist weniger der Ton als vielmehr das Wie, das hier enttäuscht: Man fühlt sich nicht mitgenommen, sondern eher überrumpelt.

HilfreichHilfreich?3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Julia Beer, Recruiting | Interne Vertrauensperson
Julia BeerRecruiting | Interne Vertrauensperson

Liebe Kollegin oder lieber Kollege,

danke für dein offenes und ausführliches Feedback. Es ist schade zu lesen, dass du dich im aktuellen Umfeld so unwohl fühlst und vor allem die Kommunikation und den Umgangston als belastend empfindest. Solche Rückmeldungen nehmen wir sehr ernst. Sprich uns bitte intern an, damit wir gemeinsam nachvollziehen können, was konkret zu deiner Einschätzung geführt hat und was sich verbessern muss, dass sich deine Situation zum Guten ändert.

Viele Grüße
Julia

Mehrfachbewertung

Guter Arbeitgeber mit Problemen

4,4
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei WINDHOFF SOFTWARE SERVICES GmbH in Gescher gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

-kollegenzusammenhalt
-Feiern
-Standortwochen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es war in der Vergangenheit möglich als Junior oder Consulting innerhalb der Firma größere Gehaltssprünge zu machen, ohne den Arbeitgeber zu wechseln.
Das ist jetzt nicht mehr möglich mit dem neuen gehaltsmodell.
Ich sehe das sehr problematisch.
Es wird einem als fairer verkauft obwohl es komplett intransparent für den Mitarbeiter ist wieso er jetzt nur einen kleinen Sprung macht wenn er gleichzeitig auch befördert wird und mehr Verantwortung tragen soll.

Dies wird dazu führen das man jetzt angehalten wird den Arbeitgeber zu wechseln, möchte man größere Sprünge machen.

Diese intransparenz wird für mich in zukunft dazu führen das ich mir dann mit unternehmenswechsel den gehaltssprung hole auch wenn ich grundsätzlich zufrieden bin.
Ich sehe hier ehrlich gesagt nur eine lose lose Situation.

Verbesserungsvorschläge

Ein Dankeschön für überdurchschnittliche Leistung reicht nicht aus. Gibt den Leuten die sich hervorheben auch die entsprechende Belohnung.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Julia Beer, Recruiting | Interne Vertrauensperson
Julia BeerRecruiting | Interne Vertrauensperson

Liebe Kollegin oder lieber Kollege,

danke für dein ehrliches Feedback! Es freut uns, dass du uns als guten Arbeitgeber siehst und so viele Bereiche mit voller Punktzahl bewertest – u. a. den Kollegenzusammenhalt, die Arbeitsatmosphäre und die Work-Life-Balance. Gleichzeitig nehmen wir auch deine kritischen Anmerkungen ernst. Lass uns den Austausch dazu gerne intern weiterführen, zumal das neue Gehaltsmodell lediglich den Sales-Bereich, nicht aber das Consulting betrifft.

Viele Grüße
Julia

Stillstand, Angst und Perspektivlosigkeit – Frust statt Motivation

1,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei WINDHOFF SOFTWARE SERVICES GmbH in Gescher gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Windhoff Group könnte so viel mehr sein – aber durch mangelnde Strategie, fehlenden Innovationsgeist, Angst vor Veränderungen und schlechte Führung wird das Potenzial komplett verschenkt. Mein Jahresgespräch hat mir nur nochmal bestätigt, dass sich daran nichts ändern wird.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

All diese Probleme schlagen massiv auf die Mitarbeitermotivation. Die Stimmung ist einfach schlecht, Gespräche mit Kollegen drehen sich oft nur noch um Frustration und Abwanderungsgedanken. Top-Leute verlassen das Unternehmen, und anstatt Ursachen zu analysieren, wird das einfach hingenommen.

Wer sich mit Data & Analytics ernsthaft weiterentwickeln will, sollte sich woanders umsehen. Hier erwartet einen nur Stillstand, Unsicherheit und Perspektivlosigkeit.

Verbesserungsvorschläge

Im Bereich Microsoft fehlt jegliche Strategie. Kundenanfragen können oft nicht bedient werden, weil es an einer klaren Ausrichtung fehlt. Statt eine fundierte Roadmap zu entwickeln, wird von Projekt zu Projekt improvisiert. Besonders peinlich ist das im Wettbewerb mit anderen Unternehmen, die längst professioneller aufgestellt sind.

Noch schlimmer: Die Führung zeigt eine regelrechte Angst vor neuen Technologien. Während sich der Markt rasant in Richtung KI & Machine Learning entwickelt, herrscht hier pure Unsicherheit. Es wird endlos diskutiert, Risiken werden hochgespielt – aber niemand traut sich, Entscheidungen zu treffen. Das kostet nicht nur Wettbewerbsvorteile, sondern macht die Firma zunehmend unattraktiv für Kunden und Mitarbeiter.

Karriere/Weiterbildung

Ich arbeite seit mehreren Jahren als Consultant in der Business Unit Data & Analytics und kann leider nur eine klare Warnung aussprechen: Wer sich fachlich weiterentwickeln, ein faires Gehalt verdienen und in einem dynamischen Umfeld arbeiten möchte, sollte sich woanders umsehen.

Kollegenzusammenhalt

Ein weiteres großes Problem ist der Vertrieb. Langsame Reaktionszeiten, mangelndes Marktverständnis und fehlendes Engagement sorgen dafür, dass viel Potenzial ungenutzt bleibt. Deals gehen verloren, weil einfach nicht schnell genug gehandelt wird. Ein Kollege aus dem Sales-Bereich hat mir erst kürzlich bestätigt, dass es überhaupt keine Idee gibt, wie man mit diesen Themen an den Markt gehen soll und eigentlich immer noch zu 99% auf SAP setzt, weil man im Microsoft Umfeld kein wirkliches Potential sieht. Es fehlt an Konzepten, an Mut und vor allem an einem klaren Plan. Potenzielle Kunden spüren diese Unsicherheit sofort – und gehen zur Konkurrenz.

Vorgesetztenverhalten

Das spiegelt sich auch in der Führung wider: Entscheidungen werden nicht getroffen, Verantwortung wird hin- und hergeschoben, und eine klare Vision für die Zukunft existiert nicht. Das haben die in Gescher entschieden, ist die häufigste Antwort. Statt mutige Schritte zu gehen, wird abgewartet, gezögert und gehofft, dass sich die Probleme von allein lösen.

Gehalt/Benefits

Gehaltserhöhungen? Fehlanzeige – es sei denn, man ist Junior Consultant, dann gibt es Inflationsausgleich. Während sich Einsteiger über regelmäßige Anpassungen freuen dürfen, stagnieren die Gehälter für erfahrene Mitarbeiter teilweise über Jahre. Leistung, Engagement und Erfahrung spielen dabei keine Rolle. Das führt natürlich zu Unzufriedenheit und Frust bei langjährigen Mitarbeitern.

Ein passendes Beispiel: Mein kürzlich stattgefundenes Mitarbeiterjahresgespräch. Ich habe die offensichtlichen Probleme angesprochen – die fehlende Gehaltsperspektive, die mangelnde Strategie und die schlechte Stimmung im Team. Die Reaktion meiner Führungskraft? Vielen Dank für deine überdurchschnittliche Leistung. Volles Verständnis, aber „die Hände seien gebunden“. Mehr könne sie auch nicht tun. Übersetzt bedeutet das: Es wird sich nichts ändern.

Irritierend war der Hinweis, dass das Unternehmen doch sonst so viel bieten würde wie zum Beispiel die Stammtische, Sommer- und Weihnachtsfeier. Hat man uns eigentlich mal gefragt, ob wir das überhaupt wollen? Gerade das Summerevent ist doch ist doch als Pflichtveranstaltung mit inoffiziellen Alkoholzwang völlig überholt. Investierst besser ins Gehalt.

HilfreichHilfreich?2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Julia Beer, Recruiting | Interne Vertrauensperson
Julia BeerRecruiting | Interne Vertrauensperson

Liebe Kollegin oder lieber Kollege,

danke für dein offenes Feedback. Es tut uns leid zu hören, dass du deine Zeit bei uns so erlebst. Es scheint sich einiges bei dir angestaut zu haben. Solltest du noch Gesprächsbedarf haben, melde dich gerne direkt bei den bekannten AnsprechpartnerInnen.

Viele Grüße
Julia

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.