70 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
70 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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70 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
1. Beide Führungskräfte aus dem HR-Team wirkten von Anfang an und über das gesamte Gespräch hinweg energielos, distanziert, demotiviert und desinteressiert.
2. Ich hatte den Eindruck, dass der HR Business Partner sich primär darauf fokussierte, (aus seiner Sicht) negative Hypothesen zu bestätigen. Es wurde skeptisch bewertet, dass man als Bewerber aus der Berliner Startup-Szene bereit ist, nach Parkstein umzuziehen. Das sagt für mich Einiges über die Denkweise bei Witron aus, zumindest im Recruiting-Team.
3. Der wichtigste Verbesserungsvorschlag: Dringende Schulung, wie man Interviews führt.
Außer einer super kurzen Selbstvorstellung von beiden Interviewern haben sie nichts erzählt, weder zum Unternehmen noch zur Stelle. Das war sehr unangenehm, da ich ihnen alles aus der Nase ziehen musste. Der potenzielle Teamleiter, der anscheinend eine sehr minimalistische Art in der Kommunikation hat, war nicht in der Lage, elementare Fragen zu beantworten (beispielsweise über die aktuellen KPIs im Recruiting oder welche Stellen aktuell Priorität haben).
Feedback, Gleichberechtigung
Das Unternehmen sollte seine Stellenanzeigen auf der eigenen Homepage und auf Jobbörsen sofort löschen, wenn die Stellen längst nicht mehr aktuell sind.
Ganz ehrlich: Wer alte Jobs monatelang online lässt, vermittelt Bewerbern ein völlig falsches Bild. Das ist keine Kleinigkeit und schon gar nicht „modernes Recruiting“. Das ist schlicht irreführend.
In Deutschland scheint es inzwischen fast normal zu sein, dass Stellenanzeigen im Internet stehen bleiben, obwohl die Jobs längst besetzt oder gar nicht mehr zu vergeben sind. Bewerber investieren Zeit, schreiben Bewerbungen und warten auf eine Reaktion, während auf der anderen Seite Stellenanzeigen munter weiterlaufen, die faktisch gar keine aktuellen Jobs mehr sind.
Wenn eine Stelle nicht mehr zu besetzen ist, gehört die Anzeige gelöscht. Punkt.
Alles andere ist Bewerbermanagement aus einer Zeit, in der das Internet noch Neuland war.
Frage: Bietet ein Uni-Zeugnis automatisch Zugang zu einer Führungsposition?
Antwort: Laut KI: Nein, ein Uni-Zeugnis garantiert in Deutschland keinen automatischen Zugang zu einer Führungsposition. Es dient in der Praxis zwar oft als wichtiges Türöffner-Zertifikat, da viele Unternehmen für das obere Management einen akademischen Abschluss voraussetzen. Dennoch ist ein Studium weder eine gesetzliche Pflicht noch eine Garantie für den Aufstieg in eine Chefetage.
Der verdeckte Arbeitsmarkt ist in Deutschland der Hauptgrund, warum Top-Jobs trotz hervorragender Qualifikationen scheinbar unsichtbar bleiben. Studien und Karriereberatungen schätzen, dass bis zu 70 Prozent aller Führungspositionen niemals in einer öffentlichen Stellenanzeige auftauchen. Je höher die Hierarchieebene (z. B. C-Level oder Geschäftsführung), desto höher ist diese Quote – dort werden sogar bis zu 85 Prozent der Stellen im Verborgenen besetzt.
Warum gibt es diese unnötige Zirkus- und Theaterinszenierung in Deutschland? Trotz vorhandener Qualifikationen und Erfahrungen bleiben viele Karrierewege intransparent, weil Entscheidungen häufig über Netzwerke, Empfehlungen und interne Prozesse getroffen werden, anstatt ausschließlich über öffentlich nachvollziehbare Auswahlverfahren.
Ich wurde zunächst über einen Headhunter (Talent Acquisition Partner RPO) auf die Position aufmerksam gemacht und kontaktiert. Nach einem ersten Gespräch wurden die üblichen branchenbezogenen Fragen gestellt, dabei wurde auch bereits mein gewünschtes Jahresgrundgehalt thematisiert und von mir offen kommuniziert.
Eine Woche später erhielt ich über den Headhunter die Rückmeldung, dass es seitens WITRON eine positive Einschätzung gibt.
Im Anschluss fand ein erstes Online-Interview mit HR und dem zuständigen Abteilungsleiter statt. Da ich bereits Erfahrung in der Branche mitbringe, verlief das Gespräch fachlich sehr gut und auf Augenhöhe. Auch hier wurde mein Gehaltswunsch erneut angesprochen und zunächst ohne Einwände akzeptiert.
Daraufhin wurde ich zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch am Standort Parkstein eingeladen. Die Anreise betrug für mich rund 450 km. Vor Ort fand ein weiterer intensiver Austausch statt, der für beide Seiten sehr positiv verlief. Es wurde der Eindruck vermittelt, dass es sich nur noch um finale Abstimmungen handelt.
Im weiteren Verlauf kam jedoch die Rückmeldung, dass mein gewünschtes Grundgehalt (ca. 1.000 € über dem intern vorgesehenen Rahmen) nicht abgebildet werden kann und man ein Gegenangebot prüfen wolle. Danach erhielt ich jedoch keine weitere Rückmeldung mehr, trotz mehrfacher Nachfrage.
Insgesamt hat der Prozess zunächst sehr professionell und wertschätzend gewirkt, endete jedoch leider ohne abschließende Kommunikation. Das hinterlässt einen enttäuschenden Eindruck, insbesondere nach der langen Anreise und dem bis dahin positiven Verlauf.
Man bekommt einen Einarbeitungsplan und nach erfolgreicher Einarbeitung beginnt man bei konkreten Projekten mitzuarbeiten. Innerhalb eines Projektes läuft es manchmal sehr chaotisch ab, v.a. wenn man als Neuer zu einer späteren Projektphase erst frisch hinzukommt. Hilfreicher wäre es als Junior - wenn möglich - zu Beginn eines Projektes mit einzusteigen. Dass das nicht immer möchglich ist, ist aber auch klar.
Wenn man absagt, dann nicht mit einer Lüge, wir haben uns für einen anderen Bewerber entschieden, die Stellenanzeige online läßt und über mehrere Consultants weiter suchen läßt für genau jene Position. Die Consultantsfirma teilte mir mit, vom fachlichen Part alles ok, nur das Cultural Fit passte nicht. Das „Du“ wurde angeboten aber es wäre zu oft das „Sie“ gefallen. Das soll der Ablehnungdgrund sein.
Alles sehr gut. Sehr nett
Keine
Leider war der Prozess für mich nicht sehr professionell.
Beide Ansprechpartner waren kurzfristig verhindert am Vorstellungsgespräch teilzunehmen, weswegen eine nette Kollegin dies übernommen hat. Leider hatte diese Kollegin keinerlei Informationen für mich als Bewerber. Sie hat sich meine Fragen zur Position notiert, um diese später selbst in Erfahrung zu bringen und zu beantworten.
Aufgrund dessen war das Gespräch für mich als Bewerber nicht sehr aussagekräftig und hätte besser an einem anderen Zeitpunkt mit den verantwortlichen Kollegen stattgefunden.
Die anschließende Mail war leider ebenfalls nicht sehr zufriedenstellend, da nur auf einen Teil meiner Fragen eingegangen wurde und diese leider auch nicht umfassend beantwortet wurden. Auf meine Antwort, die auf Grund der Mail weitere Rückfragen enthielt, wurde leider nicht mehr eingegangen, stattdessen habe ich eine Woche später eine Standard-Absage erhalten.
Sehr schade, dass mein Gefühl Recht behielt und wir nicht zusammen passen.
Vorschläge;
- Termine lieber verschieben, als Kollegen einspringen zu lassen, die keine Informationen zur Position geben können.
- Fragen im Nachgang gern offen und vollständig beantworten.
So verdient kununu Geld.