70 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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70 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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70 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Kollegen im Lager, ganz klar, ohne die würde hier vermutlich schon lange nix mehr laufen. Das Gehalt is für die Region wirklich in Ordnung, Weihnachtsgeld und Prämien inklusive, auch wenn's bei Letzterem an Transparenz fehlt. Die interne Ausbildung und die firmeneigene Fahrschule funktionieren richtig gut. Es werden auch Menschen mit Beeinträchtigung beschäftigt, find ich wirklich lobenswert. Und nicht zu vergessen, alle zwei Jahre gibt's ein großes Familienfest mit Essen, Trinken und Programm für die ganze Familie, das wird auch wirklich ordentlich aufgezogen und is für ein paar Stunden echt schön, so als würde man kurz vergessen, warum man den Rest des Jahres so erschöpft is.
Die Arbeitszeitkultur, bei der die Dauer der Arbeitszeit mehr zählt als tatsächliche Leistung. Die fehlende klare Linie von oben, weil mehrere Geschäftsführer selten an einem Strang ziehen. Der teils richtig raue, respektlose Umgangston, der von manchen Führungskräften eher gefördert als unterbunden wird. Dazu die veraltete Technik, die ständigen Platzprobleme und dass wirklich vieles nur mit Improvisation und gutem Willen der Kollegen zusammengehalten wird. Und dass Aufstieg oder Weiterbildung so gut wie nie von der Firma selbst kommt, sondern man dafür meistens komplett auf eigene Faust und eigene Kosten aktiv werden muss.
Mehr Personal einstellen, bevor der Rest der Belegschaft vor lauter Dauereinsatz komplett durchdreht, wäre schon mal ein Anfang. Klare, einheitliche Ansagen von den Geschäftsführern wären auch nicht verkehrt, am besten alle mal an einen Tisch setzen und sich auf irgendwas einigen, egal auf was, Hauptsache alle wissen danach dasselbe. Technik und Stapler könnten auch mal ne Frischzellenkur vertragen, die Rechner starten inzwischen langsamer als so mancher Behördengang. Kommunikation nach unten dürfte ruhig öfter stattfinden, und zwar nicht nur, wenn's was zu meckern gibt. Und vielleicht könnte man das Zettelchaos in den Hallen mal aufräumen, bevor der Brandschutz vor lauter Papier gar nicht mehr durchkommt.
Unter den normalen Kollegen ist es meistens erträglich bis richtig gut, hängt aber stark davon ab in welche Abteilung man grad einsortiert wird, is fast wie beim Adventskalender, manche Türchen sind top, andere eher enttäuschend. Man hält sich gegenseitig über Wasser, sonst würde man hier vermutlich schon nach der Probezeit die Faxen dicke haben. Es gibt viele die wirklich für einen einstehen und mit anpacken, wenn's eng wird. Aber genauso gibt's Leute, für die scheint das Fertigmachen von anderen sowas wie ne Challenge zu sein. Und statt dass da mal jemand bremst, machen manche Führungskräfte munter mit. Der Umgangston kann schon richtig derb ausfallen, da fühlt man sich streckenweise eher wie in ner Kneipenschlägerei ohne Fäuste, nur mit Worten. In der Verwaltung und Führungsetage is außerdem auffällig, wie viele da irgendwie familiär miteinander verbandelt sind, is fast wie bei ner großen Hochzeitsgesellschaft, nur ohne Einladung für den Rest der Belegschaft.Wer nicht zu diesem inneren Kreis gehört, hat's entsprechend schwerer, mitzureden oder überhaupt ernst genommen zu werden.Man lernt ziemlich fix, wem man was erzählen darf, sonst hängt's schon nächsten Tag am schwarzen Brett
Nach außen präsentiert sich die Firma blitzsauber, mit Auszeichnungen, glänzenden Fotos und einer top gepflegten Internetpräsenz. Ähnlich wie bei so mancher politischen Führung existieren hier quasi zwei parallele Welten. Steht man dann tatsächlich morgens auf dem Betriebsgelände oder redet privat mit Kollegen, reibt man sich manchmal verwundert die Augen, so groß is der Unterschied zwischen Fassade und Wirklichkeit. Trotzdem bleiben viele, weil das Gehalt zuverlässig pünktlich kommt und die Alternativen in der Umgebung auch nicht gerade zahlreich sind, einen Obstkorb gibt's dafür allerdings nicht. Auffällig is auch, dass gerade langjährige, eingesessene Kollegen zunehmend das Weite suchen, weil sie hier für sich einfach keine Zukunft mehr erkennen können.
Also die Work-Life-Balance, dazu könnte man locker nen abendfüllenden Vortrag halten. Wenn viel los ist, wird eben 10, 12 Stunden geschuftet, ganz normal in manchen Abteilungen. Samstagsarbeit wird auch gern mal spontan angekündigt, so nach dem Motto, Überraschung!!, du arbeitest morgen doch. Über die Jahre ist das eher schlimmer geworden, ständig neue Kunden und Aufträge, aber mehr Personal, Fehlanzeige. offenbar rechnet man fest mit Selbstvermehrung der Belegschaft. Überstunden abzubauen is ungefähr so wahrscheinlich wie ne leere Lagerhalle, theoretisch denkbar, praktisch unwahrscheinlich... Man wird ständig kreuz und quer durch die Abteilungen verschoben, mal kommissionieren, mal verladen, mal irgendwo aushelfen, egal ob man davon Ahnung hat, Hauptsache ein Körper is grad greifbar. Am amüsantesten find ich wirklich die Kultur rund um die Arbeitszeit: wer zwölf Stunden im Betrieb rumsteht, gilt automatisch als der große Malocher, völlig egal was davon tatsächlich Arbeit war. Ob acht Stunden geschuftet oder eher 12 Stunden gemütlich zwischen Pausenraum und Flur gependelt wurde, spielt scheinbar keine Rolle, solange die Uhrzeit spät ist.
Neben den üblichen Pflichtscheinen wie Ersthelfer, Brandschutzhelfer oder Staplerführerschein gibt's hier kaum Möglichkeiten, sich fachlich weiterzuentwickeln. Wer beruflich vorankommen will, etwa mit einer Meisterausbildung, muss das oft komplett selbst in die Hand nehmen, zeitlich wie finanziell, Unterstützung von der Firma sucht man da meistens vergeblich. In den gewachsenen Strukturen bleibt man weitgehend das, wofür man ursprünglich eingestellt wurde, Aufstiegschancen sind eher rar gesät. Grundlegend gibt's aber immerhin ein funktionierendes internes Ausbildungssystem, in dem quasi laufend neuer Nachwuchs für den Betrieb herangezogen wird, und dazu noch eine firmeneigene Fahrschule, die tatsächlich beide ganz gut funktionieren und ein echter Lichtblick in diesem Bereich sind.
Beim Gehalt kann man hier ehrlich gesagt nicht meckern, für die Region liegt das im oberen Mittelfeld. Weihnachtsgeld gibt's dazu, ebenso Prämien. Wonach genau sich die Höhe der Prämien richtet, bleibt allerdings eines der bestgehüteten Firmengeheimnisse, vermutlich existiert dazu irgendwo eine geheime Formel, die außer der Führungsetage niemand kennt. Man wirft also einen Blick auf den Lohnzettel, wundert sich plötzlich über ne Prämie, freut sich kurz über die Zahl, und lässt es dabei, weil Nachfragen erfahrungsgemäß sowieso ins Leere läuft. Leider geht es auch umgedreht, wenn das Glücksrad der Prämienvergabe trotz hohem Einsatz sagt: "nö, diesen Monat gibt's weniger Prämie"
Beim Umweltschutz hat sich in den letzten Jahren einiges getan, Mülltrennung is inzwischen fest angekommen und überall entsprechend beschildert. Ob das nun aus eigenem Antrieb passiert oder eher weil der Gesetzgeber ordentlich nachgeholfen hat, sei mal dahingestellt, wichtig is, dass es läuft. Auch sozial zeigt sich die Firma engagiert, über eine Werkstatt werden Menschen mit Beeinträchtigung beschäftigt, das is definitiv positiv zu erwähnen. Im hektischen Tagesgeschäft rückt dieser Gedanke aber häufiger in den Hintergrund, wegen der Mentalität und dem generellen Charakter des Betriebs, weil am Ende doch meistens die Zahlen den Ton angeben und der Mensch etwas später auf der Liste steht.
Ohne die Kollegen im Lager würde der Laden hier vermutlich schon längst den Bach runtergehen, das muss man einfach mal klar so sagen. Wenn irgendwo grad die Hölle los ist, wird angepackt, völlig egal ob's der eigene Bereich ist, da fragt keiner lang, da wird einfach zugegriffen. Ab und zu geht's dabei auch etwas ruppiger zu, Konflikte werden hier gern mal ganz direkt nach dem Prinzip Auge um Auge geklärt, ohne großen Umweg. Zwischen den Abteilungen bildet sich auch gerne mal so ne Art Rudel, da werden Grenzen gezogen und genüsslich über die vermeintliche Dummheit der anderen Abteilung hergezogen, is quasi ein interner Kleinkrieg. Manch einer im Lager scheint dabei evolutionär noch nicht ganz über das Stadium Höhle und Keule hinausgekommen zu sein, um's mal freundlich auszudrücken. Weil auch ständig zwischen Abteilungen gewechselt wird und die Fluktuation entsprechend hoch is, muss man sich zudem laufend an neue Gesichter gewöhnen, kaum hat man sich an jemanden gewöhnt, is der schon wieder woanders eingeteilt. Die Kollegen und ne Portion Humor sind schlicht der Hauptgrund, warum man morgens überhaupt noch gut gelaunt durchs Tor schreitet.
Richtig alte Hasen trifft man hier seltener, als man denken würde, die ständige Fluktuation sorgt dafür, dass langjährige Kollegen eher die Ausnahme sind. Wer trotzdem lange durchhält, hat sich den Respekt der ganzen Truppe echt verdient, diese Kollegen haben nämlich schon jede Umstrukturierung, jeden neuen Geschäftsführer und jede verrückte Idee von oben live miterlebt und stehen trotzdem noch am nächsten Morgen wieder an ihrem Platz.
Es gibt schon ein paar richtig anständige Vorgesetzte hier, die sich wirklich Mühe geben für ihr Team, das will ich klar erwähnen, tun einem fast leid bei dem was die täglich abkriegen. Erkennt man sie eigentlich immer daran, dass sie genauso überlastet wirken wie der Rest der Truppe, quasi gemeinsames Erkennungsmerkmal der ganzen Belegschaft. Das eigentliche Problem sitzt aber eher ne Etage höher, da wo die großen Entscheidungen fallen. Weil mehrere Geschäftsführer hier ihr eigenes Ding durchziehen, statt sich mal untereinander abzustimmen, weiß man unten oft schlicht nicht mehr, was heute überhaupt gilt. Montags gilt Ansage eins, mittwochs schon wieder Ansage zwei, und freitags hat's eh keiner mehr auf dem Schirm wer das Ganze überhaupt entschieden hat. Entscheidungen wechseln schneller als das Wetter im April. Manchmal entsteht sogar der Eindruck, dass manche Vorgesetzte den Anforderungen ihrer eigenen Geschäfte gar nicht so richtig gewachsen sind, und Verantwortung wird dann ganz elegant und stilvoll nach unten weitergereicht. Am Ende macht dann doch wieder jeder das, was er persönlich für sinnvoll hält, und hält den Laden irgendwie am laufen.
An der einen oder anderen Stelle merkt man deutlich, dass Neuanschaffungen hier eher die Ausnahme als die Regel sind. Manche Werkzeuge und Geräte sehen aus, als hätten sie die ganze Firmengeschichte miterlebt, funktionieren aber trotzdem irgendwie weiter, zäh wie ein alter Kaugummi. Die Stapler tun sich mit den heutigen, deutlich schwereren Lasten sichtlich schwer, die Gabeln sind einfach nicht mehr auf dem neuesten Stand. Die Rechner im Lager starten so gemächlich, dass man locker Zeit für ein kurzes Nickerchen hätte, bevor das Programm überhaupt geladen ist. Improvisation gehört zum Standardprogramm, Paletten werden zu Möbeln umfunktioniert, private Handys springen ein, wo dienstliche Technik fehlt. Die Hallen selbst sind zum Teil dunkle Katakomben, im Winter zieht's an vielen Ecken gnadenlos, das selbst die Arbeit als wärmste Jacke nicht reicht. Und weil der Platz einfach nicht mitwächst, obwohl ständig neue Aufträge reinkommen, wird geschoben, gequetscht und irgendwie doch noch alles untergebracht. Man hat insgesamt oft das Gefühl, ständig im Ausnahmezustand zu arbeiten.Dazu kommt, dass wirklich noch enorm viel auf Papier läuft, für so gut wie alles gibt's irgendeinen Zettel.
Kommunikation läuft hier ungefähr so zuverlässig wie ein altes Radio mit Wackelkontakt, mal geht's, meistens rauscht's nur. Man sitzt sich direkt gegenüber am Schreibtisch und tippt trotzdem lieber ne Mail, keine Ahnung, vielleicht will man sich schriftlich absichern für den Fall der Fälle. Manche Themen werden auch einfach bewusst ignoriert, bis sie irgendwann von selbst platzen wie ein zu voller Luftballon. Meetings gibt's hier gefühlt häufiger als Aufträge, und am Ende steht meistens nur fest, dass man sich nochmal zusammensetzen muss, um zu klären was beim letzten Mal nicht geklärt wurde, wie ne Endlosschleife mit Terminplaner. Im Lager erfährt man wichtige Sachen meist erst, wenn der Zug eigentlich schon abgefahren ist, im wörtlichen Sinne manchmal sogar. Dafür läuft der interne Buschfunk mit einer Präzision, um die einen jeder Nachrichtendienst beneiden würde, halt eben nur mit deutlich mehr Ausschmückung. Als einfacher Mitarbeiter wird man auch selten richtig mitgenommen, wie's um die Firma steht oder welche Projekte gerade so laufen, davon erfährt man bestenfalls Bruchstücke. Man hat oft den Eindruck, manche Vorgesetzte können mit direktem Kontakt nicht so gut umgehen.
Auf dem Papier und in der Firmenpräsentation liest sich das Thema top, alle gleich, alle willkommen, richtig vorbildlich formuliert. In der Praxis, vor allem im Lager, sieht die Realität dann deutlich naja... anders aus. Wer körperlich eingeschränkt is oder aus irgendeinem Grund nicht ins gewünschte Bild passt, bekommt das ziemlich unverblümt zu spüren, ganz ohne Umwege. Wenn's dann mal offizielle Gespräche dazu gibt, verlaufen die meistens im Sande, mehr Show als wirkliche Auseinandersetzung damit. Wer dagegen bei den richtigen Leuten gut Wetter gemacht hat, darf sich einiges rausnehmen, während bei allen anderen jede Kleinigkeit mit der Lupe betrachtet wird.
Langeweile is hier so ziemlich das letzte Problem, das man haben könnte, dafür sorgt schon ganz allein der Dauerpersonalmangel und die ständigen Last-Minute-Umplanungen. Kaum hat man sich irgendwo eingelebt, wird man auch schon woanders gebraucht, meist weil grad wer krank oder im Urlaub is und keiner nachbesetzt wurde. Die Personalfluktuation erscheint generell ziemlich hoch, wird aber halbwegs durch ständige Neueinstellungen wieder aufgefangen, viele davon Hilfskräfte oder Leute mit noch recht wenig Erfahrung. Eingearbeitet wird dann meistens nach dem bewährten Motto, einfach mal reinschmeißen und schauen wer schwimmt, is quasi neFeuertaufe direkt am ersten Tag. Man lernt dadurch aber tatsächlich extrem viel durchs bloße Ausprobieren, is nur manchmal ein bisschen viel auf einmal. Dadurch schnappt man jede Menge Praxiswissen auf und kann irgendwann fast überall mit anpacken, tief in ein Thema einsteigen kann man dabei aber selten, dafür wechselt der Wind hier zu oft die Richtung.
Mein Team fand ich gut.
Technik war veraltet fiel immer aus dann musste man warten was manchmal von einer Stunde bis zum ganzen Tag gehen konnte.
Jede Menge allein der Umgang mit den Arbeitern war selten gut wir haben geackert und getan es war nie genug es klingt hart war aber die Realität, in den Wintermonaten war es so extrem das man es ohne 4 Schichten Kleidung nich aushielt.
War eigentlich ganz okay
Ich hab ne fertige Ausbildung und der Betrieb hat mir geschadet seelisch und körperlich
kein Kommentar
Hab da meinen Staplerschein gemacht nen Kollege wolte KFZ machen er hat ihn bestanden und durfte trotzdem erst Monate später fahren
War ganz okay war ne super Vergütung
kann ich nix zu sagen
Wir hielten immer zusammen waren ein Team
Manche waren locker drauf andere dachten sie sind der Big Dog und wissen alles besser
Das Verhalten vom vorgesetzten speziell dem Gruppenleiter war grenzwertig
Im Sommer war es unaushaltsam wegen der Wärme und im Winter musste man aufpassen das man nich erfror oder sich ne Erkältung holte bei den Temperaturen
Kommunikation in unserem Team war fein das zum Chef Katastrophe
am besten hielt man die Klappe sagte man was falsches war man schon angezählt seitens der Geschäftsleitung
Hatte nur ein paar gehabt ich war Staplerfahrer und hab Paletten hin und her gefahren
Nichts
Alles
Alles
Katastrophe, jeder gegen jeden
Sehr schlecht, einfach reinlesen
Katastrophal, nach Feierabend geht’s weiter…
Spedition…
Jeder gegen jeden
Unter aller sau
Schlecht
Bloß keine Ideen reinbringen
Meine Kündigung
Wertschätzung
nichts
weiter so :)
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Man lernt viele Menschen kennen, da die Fluktuation sehr hoch ist. Auch wenn es die Arbeitsabläufe erschwert.
Menschlichkeit und Rücksicht 0/10 Punkten!!
Ich hatte während meines Urlaubs fernab Europas einen unverschuldeten Frontalcrash im Auto. Überlebenskampf, medizinischer Rückflug nach Deutschland - die Kündigung durch die Spedition lag vor dem Abschlussbericht des Krankenhauses in meinem Briefkasten! Firmwagen wurde zurückgegeben - dann kam eine Rechnung über 70€ für die Dienstwagen-Reinigung hinterher.
Meine Begründung, dass die Reinigung mit mehreren Rippenbrüchen, multiplen Kniefrakturen und angebrochenen Lendenwirbeln nicht möglich gewesen sei - interessiert die Geschäftsführung nicht. Als Antwort bekam ich eine weitere Rechnung über 39€, da der Regenschirm vom alten Skoda gefehlt hat, den der Vorbesitzer entwendet hat.
Parallel zum Auto habe ich auch den Schlüssel zu meinem abgeschlossenen Schrank ausgehändigt. Alle meine Arbeitsmittel und Gegenstände (bis auf meine Maus und einen Notizblock) wurden im Büro geklaut. Interessieren tut es dort niemanden. Ich war schwerverletzt und traumatisiert - und von einen auf den anderen Tag arbeitslos. Hätte ich keine Alternative in der Hinterhand gehabt, so wäre mein Leben aus den Fugen geraten. Besser sollte man sich den Risiken vorher schon bewusst sein. Dies spricht Bände über den Arbeitgeber.
Ein Betriebsrat wäre ein Anfang. Der Umgang mit den Mitarbeitern ist oftmals befremdlich.
Intern im Büro (mit den meisten) okay, abteilungsuebergreifend konkurrieren alle miteinander. Gegessen wird während der Pause beim arbeiten, wenn man für die Pause das Büro verlässt so wird man schief angesehen. Ein großes Problem ist, dass im Büro sehr viel geklaut wird.
Einfach im Internet (Bewertungen und auf Foren) schlau machen.
Überstunden sind vorprogrammiert, man kann sie allerdings auch wieder absetzen. Wochenenden verbringt man am Handy und Laptop. Die Wochenenden bekommt man nicht angerechnet, da vertraglich so geregelt.
Spedition halt.
Man kann sich zu 100% der Firma hingeben, gewürdigt wird das nicht. Wer Verbesserungsvorschläge einbringt, riskiert die Kündigung.
Intern im Büro (meistens) okay, abteilungsuebergreifend konkurrieren alle miteinander.
Wenn man krank ist bekommt man vom Abteilungsleiter eine WhatsApp, dass ein Hexenschuss natürlich unangenehm sei aber man sich zur Arbeit quälen soll, wie andere auch. Man solle sich doch was zur Linderung holen und erscheinen, da eine Krankschreibung nicht im Sinne der Firma sei.
Man hat einen PC, ein Telefon. Dazu eine Mikrowelle, eine Kaffeemaschine. Geschirrspüler wurde aus hygienischen Gründen nicht durch mich genutzt und Toilette nur, wenn es nicht mehr ging…
A/C ist gut - wenn man sie im Büro hat.
Kühlschrank gibt’s auch - man sollte dort aber nur lagern, was man an gleichen Tag verzehren will. Sonst wird es geklaut…
In der Abteilung okay. Mit dem Werkstattleiter auch sehr gut. Ansonsten befremdlich, da alle auf jeder Ebene konkurrieren.
Man verdient, was man zu Beginn verhandelt. Gehaltserhöhung sind ausgeschlossen.
Hin und wieder, wenn Abwechslung
Die Arbeitskollegen!
- der Umgang mit den Mitarbeitern
- die Sozialleistungen
- die Kommunikation
- dieses „zweierlei Maß messen“
- der Mitarbeiter ist nur eine Zahl im System
- keine geregelten Pausen
- keine Kantine o.ä. , nur der „Bäckerwagen“
- bei dieser Betriebsgröße gibt es keinen Betriebsrat, denn es wird nicht zugelassen (was einiges aussagt)
Die Art und Weise wie man mit den Mitarbeitern umgeht, muss ganz ganz schnell überdacht werden. (Obwohl es wahrscheinlich immer Menschen gibt, die einem Honig um den Mund schmieren und sich wie ein Fähnchen im Wind benehmen.) Die Führungskräfte vielleicht mal zu einem Seminar schicken, was es heißt eine Führungskraft zu sein!
Innerhalb der Abteilung unfassbar tolles Arbeiten. Man versteht sich gut und arbeitet super zusammen. Auch außerhalb der Abteilung lässt sich prinzipiell gut arbeiten. Mit dem einen Menschen kann man, mehr mit dem anderen weniger, was aber normal ist.
Man hört nicht so viel gutes.
Hauptsache über den Tellerrand rausschauen und dadurch Überstunden ansammeln, das ist okay - diese auch oberhalb 20h einfach zu streichen, ist auch okay. (Vor jedem Arbeitsgericht anfechtbar) Aber wehe da, es sind mal ruhiger Zeiten und man hat mal 1-2h Minus. Da wird direkt mit Arbeitsvertragsanpassung gedroht, um die Stunden runterzuschrauben.
(Obwohl seitens des Vertrages bis zu -10h erlaubt sind!!)
Möchte man sich gerne weiterbilden, wird man nicht unterstützt. Auf Anfrage ob die Firma einen finanziell unterstützt wird nicht mal reagiert. Letztendlich finanziert man es sich einfach selber (was die bessere Lösung ist, ich spreche aus Erfahrung). Wenn man es dann letztlich trotz alle dem selbständig macht, wird einem noch Steine in den Weg gelegt, denn das man zu Prüfungen oder gar Prüfungsvorbereitungen freigestellt wird, ist nahezu ein Traum.
Gehalt ist okay, Sozialleistungen gibt es kaum. Tankgutscheine bzw. Aral Gutscheine werden nach Gesicht zu geteilt. Und die betriebliche Krankenkasse gibt es erst nach 3 Jahren. Urlaubsgeld gibt es nicht und Weihnachtsgeld ist minimal.
Die Kollegen sind unfassbar nett und hilfsbereit! Man muss nur aufpassen, dass man sich nicht zu gut versteht, denn ansonsten wird mit allen Mitteln versucht diesen Teamzusammenhalt zu brechen. Ein Team was sich einig ist, ist viel zu gefährlich für die Führungsebene.
Viele Führungskräfte sind Konfliktscheu und gehen diesen lieber aus dem Weg. Dinge klar und deutlich anzusprechen, da geht kein Weg rein! Es gibt da definitiv die ein oder andere Fehlbesetzung. Aber wehe dem, man spricht dies an…
Die Technik ist wahnsinnig veraltet. Generell wird immer mit zweierlei Maß gemessen. Mitarbeitende die sich mit der Führungsebene gut verstehen, haben auch entsprechende Technik. Alle anderen nicht. Die PC‘s stehen auf Papierblöcken, damit sie wenigstens etwas erhöht werden können. Die Stühle sind super veraltet. Die Tische sind nicht höhenverstellbar (da die Anschaffungskosten viel zu teuer wären, aber die Gesundheit des Mitarbeiters ist egal ;) außer: bei gewissen Abteilungen) Zu wenig Parkmöglichkeiten für die Mitarbeiter. Alle, die keinen Parkplatz abbekommen, müssen zum Ausweichparkplatz fahren, wo dringend Baumaßnahmen fällig sind. ( wurde auch schon mehrfach angekündigt etwas zu verändern). Man läuft bei Wind und Wetter 10 Minuten zum Arbeitsplatz. Auch hier gibt es wieder Sonderbehandlungen für gewisse Abteilungen die sogar extra Parkplätze reserviert bekommen. Alle anderen Abteilung müssen selbst zusehen. Die einen Mitarbeiter müssen eine Bereitschaft machen, manch andere weigern sich und es wird einfach hingenommen (je nachdem wie lange man natürlich schon im Unternehmen ist, die alteingesessenen Mitarbeiter möchte man nicht verärgern.)
Ganz ganz schlechte Kommunikation seitens der Führungskräfte. Auch die Auswertungen, die durch die Teamleiter erfolgen sollen, passieren komplett gar nicht. Viele Dinge erfährt man viel zu spät oder nur durch den Buschfunk.
Es gibt keinen Betriebsrat, was bei solch einer Firmengröße sehr ungewöhnlich ist. Jedesmal wenn sich einer bilden sollte, wurden die betroffenen Mitarbeiter auf ganz mysteriöse Art und Weise „gegangen“. Es gibt den „Firmenrat“ der nicht wirklich zu konstruktiver Kritik und wirklichen Änderungen führt. Man hat also niemanden, der sich für die Arbeitnehmer einsetzt.
Nichts negatives dahingehend aufgefallen.
Neutral - nichts besonderes aber auch nichts langweiliges.
Die Familienfeste sind super, davon sollte es mehr geben!
nichts
Kommunikation kann man sicherlich immer verbessern
super nette Kollegen und Kolleginnen vor allem
Kommunikation ist sehr gut
Mann kann immer lachen mit den Arbeitern
Extreme rücken Belastung
Besseres Gehalt für die Arbeit
Ordentliche Anlagen und gutes Equipment.
Keine Wertung der Arbeit von den guten Kollegen, die werden stigmatisiert, blockiert und ausgegrenzt, damit man ja nicht so eine gute Leistung bringen muss. Besser 5 gegen einen als 6 zusammen. Hinterlistiges Verhalten von denjenigen, die leiten sollen. Schlechte Aufgabenverteilung. Wenige Möglichkeiten, was neues zu lernen. Schwache Schlichtung bei Konflikte zwischen Mitarbeitern.
Mehr auf die Qualifikation und Erfahrung der eigenen Mitarbeiter achten. Ein Anfänger, der vorher in der Gastronomie gearbeitet hat, kann nur unmöglich mehr Ahnung in der Logistik haben als einer der über 15 Jahre Erfahrung in der Branche besitzt nur weil er ein Lakai ist. Man soll keine leere Versprechungen machen. Die EDV kann man nicht mit Excel-Tabellen andauern halten.
Jeder fällt jedem in den Rücken, um zu zeigen wie toll er ist. Manche machen Alles und manche machen nichts
Viele sind nicht zufrieden. Deswegen die höhe Kündigungsquote
Es geht
Keine Chance.
Aufgaben und Gehalt haben nicht miteinander zu tun
Die LKW- Fahrer fahren mit über 100 km/h auf der Autobahn und mit über 80 km/h auf der Landstraße und sie kriegen nicht mal eine Bemerkung dazu. Was die Maßen am Verpackungen und Müll angeht, lässt sich von der Größe der Müllcontainer ableiten, die vor der Niederlassung stehen. Sie werden fast jede Woche getauscht.
Es ist wie im Kindergarten. Wenn man zur Clique gehören will, muss man sich gegen anderen Kollegen verbünden. Das wird sogar von den Vorgesetzten unterstützt. Das Wort Team wird nur eingesetzt, wenn es darum geht anderen Kollegen runterzumachen, auszugrenzen, damit Ihre Stimme gar nicht gehört wird. Der Teamleiter spielt die Kollegen gegeneinander aus. Es gibt gar kein Zusammenhalt. Die Lkw-Fahrer werden nach mehrere Stunden Arbeit bis 4 Stunden draussen warten lassen. Abwertung von der Arbeit der Kollegen bei anderen Aufgaben. Erniedrigungsversuche und Gedemütigungsversuche, wenn man das richtige machen will und sich an Vorgaben hält.
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Der Niederlassungsleiter in OT. ist eine Witzfigur und der Logistikleiter soll etwas leiten, wovon er gar keine Ahnung hat. Sie akzeptieren keine Vorschläge und man soll einfach auf Teufel komm raus machen, was sie sich vorstellen, was meistens Unsinn ist. Die Teamleiter beschweren sich über Sachen, die sie selber durch ihre Vorstellung und Handeln verursachen und zu verantworten haben und über das Verhalten von machen Mitarbeiter, den sie selber so ein Verhalten beigebracht haben.
Abgesehen von der Arbeitsatmosphäre, sind die Arbeitsbedingungen und die Arbeitszeiten ziemlich angenehm.
Null Kommunikation. Keine Schichtübergabe, keine relevante Infos. Nichts
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Man hat das Gefühl nur für das Umpacken angestellt zu sein (NL. OT.)
So verdient kununu Geld.