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Kulturkompass - traditionell oder modern?

Basierend auf Daten aus 33 Bewertungen schätzen Mitarbeiter:innen bei WP Holding die Unternehmenskultur als ausgeglichen zwischen traditionell und modern ein, was weitgehend mit dem Branchendurchschnitt übereinstimmt. Die Zufriedenheit mit der Unternehmenskultur beträgt 3,3 Punkte auf einer Skala von 1 bis 5 basierend auf 67 Bewertungen.

Traditionelle
Kultur
Moderne
Kultur
WP Holding
Branchendurchschnitt: Transport/Verkehr/Logistik

Wie ist die Kultur bei deinem Arbeitgeber?

Nutze deine Stimme und verrate uns, wie die Unternehmenskultur deines Arbeitgebers wirklich aussieht.

Die vier Dimensionen von Unternehmenskultur

Die Unternehmenskultur kann in vier wichtige Dimensionen eingeteilt werden: Work-Life-Balance, Zusammenarbeit, Führung und strategische Ausrichtung. Jede dieser Dimensionen hat ihren eigenen Maßstab zwischen traditionell und modern.

Work-Life Balance
JobFür mich
Umgang miteinander
Resultate erzielenZusammenarbeiten
Führung
Richtung vorgebenMitarbeiter beteiligen
Strategische Richtung
Stabilität sichernVeränderungen antreiben
WP Holding
Branchendurchschnitt: Transport/Verkehr/Logistik

Die meist gewählten Kulturfaktoren

33 User:innen haben eine Kulturbewertung abgegeben. Diese Faktoren wurden am häufigsten ausgewählt, um die Unternehmenskultur zu beschreiben.

  • Kollegen helfen

    Umgang miteinanderModern

    45%

  • Ohne klare Abläufe arbeiten

    Strategische RichtungModern

    39%

  • Mitarbeiter im Stich lassen

    FührungModern

    33%

  • Die eigene Meinung sagen

    Umgang miteinanderTraditionell

    33%

Kommentare zur Unternehmenskultur aus unseren Bewertungen

Hast du gewusst, dass es 6 Fragen zur Unternehmenskultur gibt, wenn du einen Arbeitgeber auf kununu bewertest? Hier sind die neuesten dieser Kommentare.

2,0
ArbeitsatmosphäreAngestellte/r oder Arbeiter/in

Unter den normalen Kollegen ist es meistens erträglich bis richtig gut, hängt aber stark davon ab in welche Abteilung man grad einsortiert wird, is fast wie beim Adventskalender, manche Türchen sind top, andere eher enttäuschend. Man hält sich gegenseitig über Wasser, sonst würde man hier vermutlich schon nach der Probezeit die Faxen dicke haben. Es gibt viele die wirklich für einen einstehen und mit anpacken, wenn's eng wird. Aber genauso gibt's Leute, für die scheint das Fertigmachen von anderen sowas wie ne Challenge zu sein. Und statt dass da mal jemand bremst, machen manche Führungskräfte munter mit. Der Umgangston kann schon richtig derb ausfallen, da fühlt man sich streckenweise eher wie in ner Kneipenschlägerei ohne Fäuste, nur mit Worten. In der Verwaltung und Führungsetage is außerdem auffällig, wie viele da irgendwie familiär miteinander verbandelt sind, is fast wie bei ner großen Hochzeitsgesellschaft, nur ohne Einladung für den Rest der Belegschaft.Wer nicht zu diesem inneren Kreis gehört, hat's entsprechend schwerer, mitzureden oder überhaupt ernst genommen zu werden.Man lernt ziemlich fix, wem man was erzählen darf, sonst hängt's schon nächsten Tag am schwarzen Brett

4,0
KommunikationAngestellte/r oder Arbeiter/in

Kommunikation läuft hier ungefähr so zuverlässig wie ein altes Radio mit Wackelkontakt, mal geht's, meistens rauscht's nur. Man sitzt sich direkt gegenüber am Schreibtisch und tippt trotzdem lieber ne Mail, keine Ahnung, vielleicht will man sich schriftlich absichern für den Fall der Fälle. Manche Themen werden auch einfach bewusst ignoriert, bis sie irgendwann von selbst platzen wie ein zu voller Luftballon. Meetings gibt's hier gefühlt häufiger als Aufträge, und am Ende steht meistens nur fest, dass man sich nochmal zusammensetzen muss, um zu klären was beim letzten Mal nicht geklärt wurde, wie ne Endlosschleife mit Terminplaner. Im Lager erfährt man wichtige Sachen meist erst, wenn der Zug eigentlich schon abgefahren ist, im wörtlichen Sinne manchmal sogar. Dafür läuft der interne Buschfunk mit einer Präzision, um die einen jeder Nachrichtendienst beneiden würde, halt eben nur mit deutlich mehr Ausschmückung. Als einfacher Mitarbeiter wird man auch selten richtig mitgenommen, wie's um die Firma steht oder welche Projekte gerade so laufen, davon erfährt man bestenfalls Bruchstücke. Man hat oft den Eindruck, manche Vorgesetzte können mit direktem Kontakt nicht so gut umgehen.

4,0
KollegenzusammenhaltAngestellte/r oder Arbeiter/in

Ohne die Kollegen im Lager würde der Laden hier vermutlich schon längst den Bach runtergehen, das muss man einfach mal klar so sagen. Wenn irgendwo grad die Hölle los ist, wird angepackt, völlig egal ob's der eigene Bereich ist, da fragt keiner lang, da wird einfach zugegriffen. Ab und zu geht's dabei auch etwas ruppiger zu, Konflikte werden hier gern mal ganz direkt nach dem Prinzip Auge um Auge geklärt, ohne großen Umweg. Zwischen den Abteilungen bildet sich auch gerne mal so ne Art Rudel, da werden Grenzen gezogen und genüsslich über die vermeintliche Dummheit der anderen Abteilung hergezogen, is quasi ein interner Kleinkrieg. Manch einer im Lager scheint dabei evolutionär noch nicht ganz über das Stadium Höhle und Keule hinausgekommen zu sein, um's mal freundlich auszudrücken. Weil auch ständig zwischen Abteilungen gewechselt wird und die Fluktuation entsprechend hoch is, muss man sich zudem laufend an neue Gesichter gewöhnen, kaum hat man sich an jemanden gewöhnt, is der schon wieder woanders eingeteilt. Die Kollegen und ne Portion Humor sind schlicht der Hauptgrund, warum man morgens überhaupt noch gut gelaunt durchs Tor schreitet.

2,0
Work-Life-BalanceAngestellte/r oder Arbeiter/in

Also die Work-Life-Balance, dazu könnte man locker nen abendfüllenden Vortrag halten. Wenn viel los ist, wird eben 10, 12 Stunden geschuftet, ganz normal in manchen Abteilungen. Samstagsarbeit wird auch gern mal spontan angekündigt, so nach dem Motto, Überraschung!!, du arbeitest morgen doch. Über die Jahre ist das eher schlimmer geworden, ständig neue Kunden und Aufträge, aber mehr Personal, Fehlanzeige. offenbar rechnet man fest mit Selbstvermehrung der Belegschaft. Überstunden abzubauen is ungefähr so wahrscheinlich wie ne leere Lagerhalle, theoretisch denkbar, praktisch unwahrscheinlich... Man wird ständig kreuz und quer durch die Abteilungen verschoben, mal kommissionieren, mal verladen, mal irgendwo aushelfen, egal ob man davon Ahnung hat, Hauptsache ein Körper is grad greifbar. Am amüsantesten find ich wirklich die Kultur rund um die Arbeitszeit: wer zwölf Stunden im Betrieb rumsteht, gilt automatisch als der große Malocher, völlig egal was davon tatsächlich Arbeit war. Ob acht Stunden geschuftet oder eher 12 Stunden gemütlich zwischen Pausenraum und Flur gependelt wurde, spielt scheinbar keine Rolle, solange die Uhrzeit spät ist.

2,0
VorgesetztenverhaltenAngestellte/r oder Arbeiter/in

Es gibt schon ein paar richtig anständige Vorgesetzte hier, die sich wirklich Mühe geben für ihr Team, das will ich klar erwähnen, tun einem fast leid bei dem was die täglich abkriegen. Erkennt man sie eigentlich immer daran, dass sie genauso überlastet wirken wie der Rest der Truppe, quasi gemeinsames Erkennungsmerkmal der ganzen Belegschaft. Das eigentliche Problem sitzt aber eher ne Etage höher, da wo die großen Entscheidungen fallen. Weil mehrere Geschäftsführer hier ihr eigenes Ding durchziehen, statt sich mal untereinander abzustimmen, weiß man unten oft schlicht nicht mehr, was heute überhaupt gilt. Montags gilt Ansage eins, mittwochs schon wieder Ansage zwei, und freitags hat's eh keiner mehr auf dem Schirm wer das Ganze überhaupt entschieden hat. Entscheidungen wechseln schneller als das Wetter im April. Manchmal entsteht sogar der Eindruck, dass manche Vorgesetzte den Anforderungen ihrer eigenen Geschäfte gar nicht so richtig gewachsen sind, und Verantwortung wird dann ganz elegant und stilvoll nach unten weitergereicht. Am Ende macht dann doch wieder jeder das, was er persönlich für sinnvoll hält, und hält den Laden irgendwie am laufen.

3,0
Interessante AufgabenAngestellte/r oder Arbeiter/in

Langeweile is hier so ziemlich das letzte Problem, das man haben könnte, dafür sorgt schon ganz allein der Dauerpersonalmangel und die ständigen Last-Minute-Umplanungen. Kaum hat man sich irgendwo eingelebt, wird man auch schon woanders gebraucht, meist weil grad wer krank oder im Urlaub is und keiner nachbesetzt wurde. Die Personalfluktuation erscheint generell ziemlich hoch, wird aber halbwegs durch ständige Neueinstellungen wieder aufgefangen, viele davon Hilfskräfte oder Leute mit noch recht wenig Erfahrung. Eingearbeitet wird dann meistens nach dem bewährten Motto, einfach mal reinschmeißen und schauen wer schwimmt, is quasi neFeuertaufe direkt am ersten Tag. Man lernt dadurch aber tatsächlich extrem viel durchs bloße Ausprobieren, is nur manchmal ein bisschen viel auf einmal. Dadurch schnappt man jede Menge Praxiswissen auf und kann irgendwann fast überall mit anpacken, tief in ein Thema einsteigen kann man dabei aber selten, dafür wechselt der Wind hier zu oft die Richtung.