Stärken im Miteinander, Defizite in Organisation und Klarheit
Verbesserungsvorschläge
Verbesserungsvorschläge:
Ein wichtiger Schritt wäre, die Gehaltsbänder transparent zu machen, sodass Mitarbeitende nachvollziehen können, in welchem Rahmen sie sich bewegen und welche Entwicklungsmöglichkeiten bestehen. Das würde für mehr Vertrauen und Klarheit sorgen.
Zusätzlich sollte ein einheitliches Verständnis der Level geschaffen werden. Dafür braucht es klar definierte Kriterien und konkrete Beispiele, damit sowohl Mitarbeitende als auch Führungskräfte die Einstufung konsistent und fair vornehmen können. Eine verbindliche Richtlinie würde helfen, unterschiedliche Interpretationen zu vermeiden und den Prozess insgesamt nachvollziehbarer zu gestalten.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre bei Würth IT ist grundsätzlich gut und von einem kollegialen Umgang geprägt. Allerdings hat sich die Situation durch die neue Raumaufteilung spürbar verändert. Da sich inzwischen mehrere Teams die Büros teilen, sitzt man oft nicht mehr gemeinsam mit dem eigenen Team in einem Raum. Der direkte Austausch leidet dadurch deutlich, da man sich im Arbeitsalltag teilweise kaum noch sieht.
Gleichzeitig besteht die Vorgabe, mindestens zwei Tage pro Woche im Büro zu sein, während Homeoffice nur eingeschränkt möglich ist. Das wirkt in der aktuellen Konstellation wenig sinnvoll, wenn die eigene Zusammenarbeit ohnehin größtenteils remote stattfindet, weil das Team nicht mehr gemeinsam vor Ort ist.
Hier wäre eine klarere Abstimmung zwischen Raumkonzept und Homeoffice-Regelung wünschenswert, um sowohl die Zusammenarbeit als auch die Zufriedenheit der Mitarbeitenden zu verbessern.
Work-Life-Balance
Auch gut
Gehalt/Benefits
Ein weiterer kritischer Punkt ist das Thema Gehalt und Einstufung. Das Gehalt orientiert sich an einem Gehaltsband, das jedoch für Mitarbeitende nicht transparent ist. Inzwischen wurde dieses System zusätzlich an sogenannte Level geknüpft, deren Einstufung ebenfalls wenig nachvollziehbar ist.
Ich habe mittlerweile drei Einstufungsgespräche geführt, wobei das erste rückblickend scheinbar keine Berücksichtigung gefunden hat. Zudem werden die Bewertungsformulare und deren Punktesystem regelmäßig unterschiedlich interpretiert oder angepasst, was die Vergleichbarkeit und Fairness weiter erschwert.
Auch die Teamleiter stehen hier vor Herausforderungen, da die Kriterien in den Formularen oft zu ungenau sind und die Einschätzungen von übergeordneten Ebenen teilweise abweichen. Dadurch entsteht insgesamt ein sehr uneinheitliches Bild.
In Summe wirkt der gesamte Prozess wenig transparent und schwer nachvollziehbar, wodurch der Eindruck entstehen kann, dass Leistungen nicht klar und konsistent bewertet werden.
Kollegenzusammenhalt
Der ist Top
Kommunikation
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Kommunikation. Da der Hauptsitz in Gaisbach ist, fühlt man sich am Standort MGH oft etwas abgeschnitten. Informationen aus anderen Teams oder Bereichen kommen nur eingeschränkt an, wodurch der Austausch insgesamt leidet. Um wirklich auf dem gleichen Stand zu sein, müsste man teilweise mehrmals pro Woche eine längere Autofahrt in Kauf nehmen, was im Arbeitsalltag kaum praktikabel ist.
Hinweise auf Probleme werden zwar meist aufgenommen, verlaufen jedoch häufig im Sande und führen selten zu nachhaltigen Verbesserungen. Ein Beispiel dafür ist das Thema Datenbankstruktur: Hier werden bekannte Schwächen nicht konsequent angegangen, obwohl sie langfristig Auswirkungen haben.
Zusätzlich entsteht oft der Eindruck, dass kurzfristiger wirtschaftlicher Druck im Vordergrund steht. Es wird regelmäßig betont, dass vor allem Geld verdient werden muss und keine Zeit für Optimierungen bleibt. Dabei könnten gerade solche Verbesserungen langfristig zu erheblichen Einsparungen und effizienteren Prozessen führen.
Insgesamt habe ich daher das Gefühl, dass Anliegen zwar gehört, aber nicht wirklich ernsthaft verfolgt werden und es an konsequenter Umsetzung fehlt.
Interessante Aufgaben
Gibr es vie