3 Mitarbeiter:innen, die bei wulf architekten ein Praktikum absolvieren oder absolviert haben, bewerten das Unternehmen im Durchschnitt mit 2,8 von 5 Punkten.
Ihr Unternehmen?
Firmen-Profit vs. Mitarbeiterzufriedenheit
Verbesserungsvorschläge
Es wäre wichtig, stärker auf die Mitarbeitenden zu hören, die sich trauen, Probleme oder Konflikte konstruktiv anzusprechen. Wenn Verbesserungsvorschläge eingebracht werden, sollte sich die Führung die Zeit nehmen, diese ernsthaft zu prüfen und darüber nachzudenken.
Darüber hinaus sollte ein langfristigerer Fokus bei Entscheidungen stärker berücksichtigt werden. Kurzfristiger Profit ist nicht alles. Es lohnt sich deutlich mehr, in zufriedene und motivierte Mitarbeitende zu investieren, da positive Erfahrungen der Mitarbeitenden langfristig auch dem gesamten Unternehmen zugutekommen. Hier wäre es wichtig, dass einige Verantwortliche dies stärker verstehen und ihr Handeln entsprechend ausrichten.
Ein weiterer Punkt ist, dass die Denkweisen einiger Verantwortlicher stark veraltet wirken. Die heutige Generation reagiert eher belustigt auf kleine Benefits wie Wasserspender oder Obstkörbe, wenn diese als große Firmenvorteile dargestellt werden. Wenn echte Probleme auftreten, wird häufig kurzfristig ein Teamevent organisiert, in der Hoffnung, dass die Stimmung für ein paar Wochen wieder besser ist, anstatt die Ursachen an der Wurzel zu packen und nachhaltige Lösungen zu finden, die langfristig für alle Mitarbeitenden von Vorteil wären.
Arbeitsatmosphäre
Ich bin mit großer Motivation in dieses Unternehmen gestartet, um neue Aufgaben zu übernehmen und mich beruflich weiterzuentwickeln. Leider wurden diese Erwartungen nicht erfüllt.
Im Arbeitsalltag herrscht eine angespannte und belastende Atmosphäre. Nach außen wird Freundlichkeit gezeigt, intern fehlt jedoch oft echte Teamarbeit. Statt Zusammenarbeit stehen Konkurrenzdenken und das Streben nach Anerkennung bei Vorgesetzten im Vordergrund. Offene Kommunikation und ehrliches Feedback sind kaum vorhanden.
Auch Entwicklungsmöglichkeiten und echte Förderung fehlen, wodurch viele Mitarbeitende unzufrieden sind. Dieser Eindruck wurde mir in Gesprächen mit Kollegen mehrfach bestätigt.
Eine positive Unternehmenskultur lässt sich nicht durch Bürofeiern oder einen Obstkorb erreichen. Entscheidend sind Werte wie Wertschätzung, Vertrauen, transparente Kommunikation und echte Entwicklungsperspektiven.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance ist aus meiner Sicht kaum vorhanden. Projekte und Termine haben deutlich höhere Priorität als das Wohlbefinden der Mitarbeitenden. Häufig wird gesagt, dass auf die Mitarbeitenden geachtet wird und sie „geschont“ werden, doch wenn man einmal krank ist, erhöht das automatisch den Druck auf die anderen Teammitglieder. Dies möchte man selbst vermeiden, was dazu führt, dass sich viele unwohl fühlen, sich krankzumelden.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt ist kaum vorhanden. Wenn es Zusammenhalt gibt, dann meist nur unter denselben wenigen, häufig jüngeren Mitarbeitenden wie zum Beispiel Praktikanten. Dort entsteht Solidarität eher aus der gemeinsamen Belastung heraus, weil man sich in derselben schwierigen Situation befindet.
Während meiner Zeit im Unternehmen habe ich nur selten erlebt, dass Kolleginnen oder Kollegen sich gegenseitig unterstützen oder sich zum Wohl anderer auch einmal selbst zurücknehmen. Insgesamt herrscht vielmehr eine ausgeprägte Ellenbogenmentalität. Viele versuchen, den eigenen Arbeitsaufwand möglichst gering zu halten, während gleichzeitig möglichst viel Anerkennung angestrebt wird. Dies wirkt sich negativ auf das Arbeitsklima und die Zusammenarbeit aus.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Vorgesetzten ist sehr unterschiedlich. Während meiner Zeit in diesem Büro habe ich eine Handvoll Führungskräfte erlebt, die sich wirklich die Zeit genommen haben und echtes Interesse daran zeigten, ihr Wissen an jüngere oder neue Mitarbeitende weiterzugeben. Meiner Meinung nach ist es deutlich zielführender, jemandem Neues kurz und gezielt etwas zu erklären, anstatt lediglich zu sagen, wo die Information zu finden ist. Ansonsten verbringt man oft viel Zeit damit, die Antworten selbst zusammenzusuchen, was ineffizient und frustrierend ist.
Kommunikation
Ein besonders großer Schwachpunkt ist die Kommunikation. Seitens der Vorgesetzten gibt es kaum gezielte oder verlässliche Kommunikation, da diese offensichtlich mit der Vielzahl an Aufgaben überfordert sind. Dadurch fehlt eine funktionierende Projektstruktur, Zuständigkeiten bleiben unklar und Informationen kommen oft zu spät oder gar nicht.
Statt die Ursachen anzugehen, wird die Arbeitslast auf einzelne Personen konzentriert. Wenn jemand eine kaum überschaubare Anzahl an Aufgaben übernehmen soll, leidet zwangsläufig die wichtige Kommunikation im Team. Sinnvoller wäre es, besser geschultes Personal einzustellen oder Aufgaben auf mehrere Projektmitglieder zu verteilen.
Auch in Teammeetings wurden Verbesserungsvorschläge gemacht, die zunächst Zustimmung fanden. In der Umsetzung hielten sich jedoch gerade Führungspersonen nicht an die getroffenen Absprachen, was den Eindruck hinterließ, dass Feedback zwar angehört, aber nicht ernsthaft umgesetzt wird. Dies führte zu Frustration und Vertrauensverlust im Team.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben im Unternehmen waren einer der Punkte, die mich am meisten enttäuscht haben. Natürlich gibt es in jedem Büro gute und weniger interessante Aufgaben, jedoch gehört es auch zu den Aufgaben des Arbeitgebers, die richtigen Personen für die passenden Tätigkeiten einzusetzen.
Ich habe meine Interessen, Stärken und Skills klar kommuniziert, doch das Ergebnis war, dass ich in ein Projekt gesteckt wurde, das überhaupt nicht zu mir passte. Es wurde kaum darauf geachtet, individuelle Stärken zu fördern. Stattdessen entstand oft das Gefühl von „friss oder stirb“. Es ist, als würde man einem Tennisspieler die Aufgabe geben zu schwimmen, nur weil beides Sport ist.
Gerade in einem vielseitigen Berufsfeld wie der Architektur sollte der Arbeitgeber darauf achten, Mitarbeitende entsprechend ihrer Fähigkeiten einzusetzen, damit sie sich weiterentwickeln können, anstatt Lücken zu füllen, nur weil gerade jemand verfügbar ist.
Image
Karriere/Weiterbildung
Gehalt/Benefits
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umgang mit älteren Kollegen
Arbeitsbedingungen
Gleichberechtigung
Extreme hohe Mitarbeiterfluktuation
Arbeitsatmosphäre
Image
Work-Life-Balance
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Karriere/Weiterbildung
Kollegenzusammenhalt
Vorgesetztenverhalten
Arbeitsbedingungen
Kommunikation
Gehalt/Benefits
Interessante Aufgaben
Angenehmes Büro mit netten Kollegen, relativ gute Belohnung für Praktikanten im Vergleich zu anderen Büros in DE
Arbeitsatmosphäre
Image
Work-Life-Balance
Karriere/Weiterbildung
Gehalt/Benefits
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kollegenzusammenhalt
Umgang mit älteren Kollegen
Vorgesetztenverhalten
Arbeitsbedingungen
Kommunikation
Gleichberechtigung
Interessante Aufgaben
Fragen zu Bewertungen und Gehältern
- Basierend auf 3 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Praktikant:innen wird wulf architekten durchschnittlich mit 3.8 von 5 Punkten bewertet. 33 der Bewertenden würden wulf architekten als Arbeitgeber weiterempfehlen.
- Basierend auf 3 Bewertungen schätzen Praktikant:innen besonders die Faktoren Umgang mit älteren Kollegen an dem Unternehmen.
- Neben positivem Feedback haben Praktikant:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 3 Bewertungen sind Praktikant:innen der Meinung, dass sich wulf architekten als Arbeitgeber vor allem im Bereich Work-Life-Balance noch verbessern kann.