120 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
120 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
120 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Pünktliches Gehalt
Unstrukturierte und unprofessionelle Arbeitsweise
Umstrukturierung
Das meiste
Das der Titel der Mitarbeiter oft
gewichtiger ist als Kompetenz
N/A
Geschmeidig, und sehr freundlich wie es scheint:)
Heute so morgen so, einmal traurig einmal froh
In dem Hierarchiegefüge verschwindet manches
Arbeitsklima mit Kollegen, Networking Opportunities bei WT Days, WT Party in Berlin, Office in München ist sehr schön.
Kommunikation gegen Unternehmen-Änderungen. Sehr sehr schlecht kommuniziert.
Wir machen immer Geschenke für unsere Arbeitskollegen und ich habe da immer mitgemacht. Ich hatte Geburtstag vor Kurzen und habe Garnichts bekommen. So macht es kein Bock bei Geschenke teilzunehmen.
Weitere Verbesserungsvorschläge stehen oben in meine Bewertung.
Ist super :)
Meine Image von WT ist generell gut.
Mit Microsoft als Kunde ist das schwierig.
Die Mülltrennung im Büro könnte besser sein.
Die Laptops die wir haben sind wirklich sehr langsam. Die Kopfhörer könnten auch besser sein, bzw. Mouse und Tastatur könnten auch angeboten sein. Wlan ist auch nicht immer Top im Office.
Kommunikation der Dinge könnte VIEL besser sein.
Gehalt ist niedriger als der Durchschnitt, aber man kann damit leben.
Hängt ab von der Abteilung und vom Kunde.
Zeichnet sich leider durch ein ausgeprägtes Mikromanagement aus, das zu einer Angstkultur gegenüber den Vorgesetzten führt. Abgesehen davon wird leider viel zu wenig oder gar nicht auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter geachtet. Psychische Gesundheit hat leider keine Priorität. Das hat zur Folge, dass sich nur wenige an das Unternehmen gebunden fühlen.
Hybrides Arbeiten macht das Arbeiten erträglich. Arbeitszeiten sind bei WT für Agenturen fair.
Da fängt es schon bei den Basics an, wie den Müll zu trennen. Es gibt eine sogenannte,,GrowGreen’’ Taskforce, die allerdings mehr Schein als Sein ist. Man sollte wirklich nachhaltige Aktionen treiben und erstmal damit intern beginnen…
Abgesehen von den Pflichtschulungen bietet das Unternehmen wenig bis gar keine Weiterbildungsmöglichkeiten. Leider fehlt hier die Unterstützung der Personalabteilung und der Vorgesetzten in Bezug auf Training und Weiterbildung am Arbeitsplatz komplett. Man muss sich selbst darum kümmern, neue Skills & Tools zu erlernen... Man hat einfach nicht das Gefühl, in seiner Karriere voranzukommen.
Das ist in Ordnung, aber oft fehlt es dem einen oder anderen an einfachen sozialen Fähigkeiten wie Empathie, Wertschätzung, und Selbstreflexion. Sarkasmus und Besserwisserei werden gerne in der Kommunikation mit Kollegen verwendet. Vor allem Seniorigere Personen, möchten sich gerne besonders positionieren.
In einem Wort: unterirdisch.
Mitarbeiter werden bevormundet, Entscheidungen werden alle paar Tage umgeschmissen, sehr hohe Fluktuation innerhalb der Führungsebene.
Es wird zu wenig auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter geachtet, die IT-Ausstattung könnte besser sein. Tools wie Troi sind eine Katastrophe.
Intransparent, inkonsistent und teilweise verspätet.
Langwierige und unübersichtliche Gehaltsverhandlungen mit verschiedenen Beteiligten. Gehaltserhöhungen nach den persönlichen Vorlieben des Vorgesetzten.
Zusatzleistungen? Wer mit Obstkorb, Freigetränken und Agenturpartys die Stimmung hochhalten will und das noch als Benefit bezeichnet, sollte hier dringend nachlegen. Zuschüsse zum Mittagessen in der Kantine, zu den öffentlichen Verkehrsmitteln, Weihnachts- und/oder Urlaubsgeld? Fehlanzeige!
Das wird gelebt!
Mit viel Eigeninitiative und interessanten Kundenprojekten kann man sich neuen Herausforderungen stellen.
- Gehälter werden stets pünktlich ausbezahlt
- Nicht das zu halten, was man vorgibt zu sein. Selbst nicht das zu leben, was man von den eigenen Mitarbeitern erwartet
- Starre Hierarchien mit wenig Möglichkeiten für den Einzelnen, vorwärts zu kommen
- Gefühlte Willkür bei den variablen Gehaltsanteilen als auch der Auslegung der Homeoffice-Regelung
- Interne Feedbackschleifen verzögern Deadlines und sind oft willkürlich
- Sehr Schlechte Kommunikation nach innen
- Ad hoc-Aktionen, die von oben delegiert werden ohne Rücksicht auf Gangbarkeit oder den aktuellen Workload der Mitarbeiter
- Marode IT-Infrastruktur und teils schlechte Zustände der Räumlichkeiten
- Das Unternehmen lernt trotz der hohen Fluktuation nicht dazu und versucht nichts zu ändern
- Der Umgang mit den Mitarbeitern & schlechtes Führungsverhalten (in den obersten Reihen) wird geduldet
- Fehlende Kommunikation
- Transparenz
- Micromanagement
- Topdown-Management
Ein offenes Wort an die Führungskräfte: wenn ihr einen Ort der Begegnung wünscht, macht euch selbst nahbar und transparent! Delegiert nicht nur, sondern tauscht euch offen aus. Starre Hierarchien spiegeln weder ein modernes, innovatives Unternehmen wieder, noch wirken sie sich positiv auf die Mitarbeiter aus. Vertraut den Teams und den einzelnen Mitarbeiter mehr, gebt Freiraum und lasst Flexibilität zu. Mehr Empathie, mehr den Blick nach innen statt nur nach außen gerichtet würde sehr gut tun und das Image von WT als Arbeitgeber wieder mehr stärken. Ohne seine Mitarbeiter wäre WT nicht zu dem Unternehmen geworden, das es jetzt ist.
Für die Mitarbeiter wünsche ich mir nachvollziehbare, faire und realistische Gehaltsrunden sowie Förderungsmöglichkeiten für alle, sowie ein vertrauensbasiertes Entgegenkommen bei der Arbeitsgestaltung. Hier muss noch viel passieren, um auf dem Markt mithalten zu können.
Das mangelnde Vertrauen in das Wissen und Können der einzelnen Mitarbeiter und das Micromanagement der Führungskräfte sorgt für viel Frustration und einer hohen Fluktuation. Bewerbern wird eine "einzigartige Unternehmenskultur" versprochen, gelebt wird verstaubter Hierarchiemodus mit wenig Freiraum zur eigenen Gestaltung. Die Arbeitnehmer bei WT leiden unter dem schlechten Arbeitsklima und verlieren den authentischen Bezug zum Arbeitgeber. Ich leiste nur mehr das, was unbedingt notwendig ist, weil ich demotiviert bin und desinteressiert. Die allgemeine Unzufriedenheit steigt ins Unermessliche. Besonders am Münchner Standort ist der Flurfunk eigentlich nur euphemistisches Mobbing, was sich wiederum negativ auf das Arbeitsklima und das Wohlbefinden auswirkt. Meine Führungskraft redete vor mir schlecht über andere Angestellte. Das ist sehr unprofessionell, so zu kommunizieren. Das Zusammengehörigkeitsgefühl entsteht am Münchner Standort hauptsächlich durch Alkohol. Ich glaube, sie trinken teils wegen der Geselligkeit und teils, weil sie wegen fehlender Anerkennung frustriert sind.
Intern verliert das Unternehmen seit 3 Jahren massiv an Image, was sich anhand der hohen Fluktuation belegen lässt. Unternehmenskultur als reinen Feelgood-Faktor zu begreifen ist der falsche Ansatz: Führungskräfte müssen den Verbesserungs- oder zumindest Veränderungsbedarf erkennen. Wunderman Thompson verwechselt Kultur aber auch mit der Entwicklung einer PR- und Kommunikationsstrategie. Doch darum geht es nicht. Kultur beginnt im Top-Management und zieht sich durch alle Hierarchieebenen durch. Nur ein Vorstand und eine Geschäftsführung, die Kultur als integralen Bestandteil ihrer Management-Aufgabe begreift und diese Kultur auch vorlebt, kann wirklich Einfluss auf ihre Mitarbeiter nehmen. Ein kommunikatives Polieren der Fassade reicht nicht aus.
Man hat in der Realität wenig Möglichkeiten seine Arbeit flexibel zu gestalten. Homeoffice wird sogar innerhalb der Bereiche völlig anders ausgelegt, gelebt und toleriert. Betrachtet man die hohen Preise für Benzin oder ÖPNV finde ich das sehr unfair und willkürlich. Zudem ist es meiner Ansicht nach sehr davon abhängig, wie gut man mit der Führungskraft kann. Die einen dürfen hier völlig frei entscheiden, andere müssen mehrere Tage die Woche antreten. Auf die gleiche Weise wurde mit Urlaub umgegangen. In unserem Team bekam jemand eine Urlaubssperre und andere konnten sich frei nehmen, obwohl die Auftragslage dies nicht zugelassen hätte. Es gibt auch keinen Überstundenausgleich. Die Entscheidungen, wer was darf werden hauptsächlich willkürlich festgesetzt. Ich mag meine Arbeit und kniete mich in jedes Projekte rein und lieferte diese auch immer mit Erfolg ab. Und trotzdem bekam ich nicht einmal ein Schulterklopfen von meiner Führungskraft. Immer wieder scheinen Führungskräfte zu unterschätzen, wie wichtig es ist, die Leistungen ihrer Angestellten anzuerkennen.
Praxisorientierte Weiterbildungen gibt es nicht. Nicht mal die Fortbildungskosten für Zertifizierungen, die Voraussetzung für die Arbeit ist, werden übernommen. Vermutlich fürchten viele Vorgesetzte auch, dass ein Mitarbeiter mit neuer Qualifikation sich auf eine bessere Stelle wegbewirbt.
Gehälter werden stets pünktlich ausbezahlt, Sozialleistungen sind nicht vorhanden und es gibt auch keine anderen Leistungen, die der Arbeitnehmer von seinem Arbeitgeber zusätzlich zum Gehalt erhält. Gehaltserhöhungen sind kaum vorhanden und wenn, wird ein Großteil davon "individuell" verteilt. Gefühlt an die, die gut mit dem Vorgesetzten können. Für mein Empfinden sehr willkürlich und nicht immer nachvollziehbar. Fairer wäre ein fixer Teil für alle und zu einem realistischen Prozentsatz. Wir haben alle zur Erfolgsgeschichte beigetragen! Es gab nicht einmal eine Inflationsprämie. Kein Tropfen auf einem heißen Stein und weder der Leistungsbereitschaft noch der inflationären Belastung der Mitarbeiter würdig.
Kein Umweltbewusstsein, sehr viel anfallender Müll! Keine Interesse, wenn man etwas diesbezüglich ändern möchte. Die Sustainability Taskforce ist eine Farce!
Wo regelmäßig gegen andere gelästert und ausgegrenzt wird, wird eine Atmosphäre der Angst herrschen. Freundliches Miteinander ist hier schwer vorstellbar und wird bestenfalls als Fassade praktiziert. Ich persönlich konnte mich am Anfang auf ein friedliches Abkommen der Koexistenz arrangieren. Über einen längeren Zeitraum hinweg wird man hier aber systematisch auf abwertende, respektlose und schikanierende Art und Weise behandelt, wenn man sich nicht unterordnet. Klar, manchmal steckt dahinter auch nur Frust, weil die betreffenden Kollegen überlastet sind und die Führungskraft ihr Problem einfach nur delegieren will, statt selbst über eine Lösung nachzudenken. Dann aber wäre klüger, nach einem Lösungsvorschlag zu fragen, statt das Problem auf diese Weise wegzudrücken und sogar bei Mobbing wegzuschauen.
Dazu kann man nicht viel sagen, denn aufgrund der hohen Fluktuation sind wenig ältere Kollegen da. Menschen mit Erfahrung bleiben oft nicht lange, so habe ich das in meiner Zeit dort wahrgenommen, denn langjährige Berufserfahrung kostet Geld. Während Berufseinsteiger alle zwei, drei Jahre die Stelle wechseln, um einen attraktiven Lebenslauf aufzubauen, kann man mit älteren Fachkräften langfristig planen.
Wenn Führungskräfte hier Spitzenbewertungen abgeben, dann wollen sie ihr System rechtfertigen und merken nicht, dass sie Teil des Problems sind.
Für Führungskräfte ist es wichtig, sich selbst vielmehr als Coach und nicht als reiner Weisungsgeber zu sehen. Was macht also gute Mitarbeiterführung aus? Offene Kommunikation, Feedback auf Augenhöhe, Anerkennung, Transparenz, Motivation und soziale Kompetenz. Alles Dinge, die man eigentlich von einer guten Führungskraft erwarten kann. Leider ist das bei WT nicht der Fall. Die Führung ist sehr „altmodisch“ und autoritär! Anstatt Mitarbeitern Verantwortung zu übertragen, sind die Vorgesetzten in diesem Unternehmen wahrhafte Kontrollfreaks. Meine Führungskraft konnte weder delegieren, noch den Mitarbeitern vertrauen, den Job selbst zu machen. Die letzten Monate wurden Kompetenzen immer mehr beschnitten. Themen werden von ganz oben besprochen und beschlossen, der Rest muss mitgehen. Punkt. Spätestens bei dem Satz: "Ich finde ganz schnell einen anderen für Deinen Job!" spürte man die Kapitulation. Wer ihn ausspricht, gibt zu, seine Mitarbeiter entweder nicht motivieren oder ihnen nicht den Job geben zu können, in dem sie aufblühen.
Das Büro ist neu aber nicht ein Tisch ist höhenverstellbar. Es gibt keine festen zugewiesenen Arbeitsplätze. Aus diesem Grund muss man kämpfen überhaupt einen Platz am Münchner Standort zu bekommen. Leider funktioniert die Technik nicht an jedem Arbeitsplatz, sodass man sich oft umsetzen muss. Es gibt eine Kantine, die nicht subventioniert wird für WT-Mitarbeiter und die Restaurants in der Umgebung sind ebenfalls sehr teuer. Es gibt leider auch keinen Rückzugsort für kreative Arbeit, da das Büro nach einem Open-Space-Konzept konzipiert wurde. Im Sommer ist es in den Büros abartig heiß und im Winter zu kalt.
Unternehmensweit - vor allem in personellen Dingen - katastrophal. Die Gerüchteküche ist meist schneller als der Kommunikationswille der Führungskräfte. Nun wer auf hohle Phrasen wie "We are in it Together" und Speedboote bzw. propagandistische Strukturen steht, ist hier richtig.
"Das war keine Bitte, sondern eine Anweisung!" Diesen Satz hört man an keinem anderen Ort öfter als bei Wunderman Thompson. Warum eigentlich? Nur dort traut sich jemand, eine solche Respektlosigkeit auszusprechen. Natürlich haben Hierarchien Sinn. Aber eine Führungskraft die zu diesem Mittel greift, muss sich fragen, warum ihre Autorität allein eine geliehene und keine natürliche ist. Smarte Vorgesetzte dagegen müssen in der Regel nicht einmal um etwas bitten – ihr Team sieht auch so, was zu tun ist, und löst das Problem. Wortlos.
Die Aufstiegschancen sind sehr begrenzt. Es sollte mehr auf Leistung und individuellen Stärken des Einzelnen geachtet werden, als der gute Draht zur Führungskraft. Teilzeitkräfte werden gefühlt mehr gewertschätzt, obwohl sie meist weniger leisten, wie eine Vollzeitkraft. Auch wenn Frauen im gleichen Beruf arbeiten und die gleiche Berufserfahrung haben, verdienen sie oft weniger als ihre männlichen Kollegen. Frauen verdienen bei WT durchschnittlich rund ein Fünftel weniger als Männer. Zwar gibt es einige Frauen in Führungspositionen, aber die sind meistens in Teilzeit. Führung in Teilzeit gelingt aber nur wenn man erreichbar ist! Wird die Arbeitszeit einer Führungskraft verkürzt, muss das Arbeitsvolumen im gleichen Umfang reduziert und auf andere, geeignete Mitarbeiter übertragen werden. Aber das wurde alles auf das Team abgewälzt, so dass manche Mitarbeiter faul waren und andere sich überarbeitet haben.
Branche und Umfeld sind extrem interessant und theoretisch gäbe es für jeden interessante Aufgabenbereiche. In der Realität kam man leider nicht dazu, sich intensiver damit zu beschäftigen, da man den Berg vor sich inkl. ad hoc Zusatzaufgaben ständig abarbeiten musste. Sehr schade!
Gute Kunden, das lockt. Gutes Netzwerk, weshalb viele die Firma attraktiv finden. Gutes Employer-Branding, welches die Firma in ein attraktives Licht stellt. Engagierte HR, die das Unternehmen konstant in ein gutes Licht rückt.
Optimismus wird nach meiner Beobachtung als Droge eingesetzt. Unbewusst und überzeugt durch junge Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen (die kennen es oft nicht besser), bewusst und überzeugend durch die ein oder andere Führungskraft. So werden Fehlersuchen runtergespielt und, was mein eigentlicher Punkt ist, das Potenzial auf echte Verbesserung wird verkannt. „Ende gut, alles gut“.
1. Führungskräfte sollten selbst denken dürfen. Außerdem sollten sie ein Gespür für das Potenzial eines Mitarbeiters entwickeln dürfen. Absprachen bzw. Fragen sollten je nach Auslastung grundsätzlich ganztags möglich sein.
2. Wenn Mitarbeiter mit dem Grundgerüst zufrieden sind, dann ist ein monatlicher Pflichttermin, um Zusammenhalt wie in einem Labor zu züchten, tatsächlich etwas Nebensächliches.
3. Ab und zu schaffen interne Geheimnisse einen Zusammenhalt. Würde es denn nicht stimmen, wenn leere Bierflaschen vor dem Besuch des Vorgesetzten stehenblieben?
4. Wenn jemand etwas kritisiert, wird er Außenseiter (leider schon beobachtet), die einzige leere Bierflasche, die man entsorgen will.
Meistens nach dem "Gefühl der Sichtbarkeit". Oder wer schreibt, der bleibt...
Das Unternehmen hat sich neu aufgestellt, viele Uniabsolventen wie mich eingestellt. Es gibt das Image, das sich WT selbst gibt und welches sich in der Form vom Employer-Branding der anderen Agenturen minimal unterscheidet. Es gibt interne Werte und diese werden im vierteljährlichen Feedbackgespräch oft untermauert und an einem selbst ausgerichtet. In meinen Augen braucht es aber noch gut ein paar Jahre, bis sich ein Image durchsetzt, das sich nicht vom selbstgegebenen Image unterscheidet.
Es gibt flexible Arbeitszeiten. Auffallend ist, dass Angestellte häufig und manchmal spontan beim Arzt sind. Das passt wiederum nicht mit dem Altersdurchschnitt bei WT und der durchschnittlichen Wartezeit auf einen Arzttermin in diesem Land zusammen... In beruflichen Positionen, die traditionell mit Verantwortung ausgestattet sind, ist eine zu häufige Absenz aufgrund privater Verantwortung leider ein Faktor dafür, warum Mitarbeitende demotiviert sind. Eben, weil das oftmals mit Mehraufwand auf der eigenen Seite verbunden ist.
Leider wird zu oft auf die Trainings verwiesen. Die sind oft super grundlegend und repetitiv und haben keinen Charakter und sind verpflichtend (vielleicht aus diesem Grund).
Sonderzahlungen gibt es anderswo und da das angebotene Jahresgehalt sich noch gut 2.000 € unter dem Branchendurchschnitt befindet, kann man nicht einmal einen Vorteil erkennen.
Richtiger Müll wird entsorgt, Wortmüll wird aber produziert. Außer wenn leere Bierflaschen herumstehen, dann geht noch einmal eine interne Mail an alle, aber nur, weil sich der Vorgesetzte gerade angekündigt hat...
Kunden werden manchmal karikiert und ihnen Spitznamen verpasst, die eigentlich nicht ok sind (bzw. rassistisch für meinen Geschmack). In den Calls herrscht die Mentalität vom Herzblatt und in den Büros muss man sich ab und zu schon die Ohren zuhalten. Das wichtigste für eine Institution und deren Indikator für Zusammenhalt ist oft: Wie gehe ich mit Andersdenkenden um? Hier wird auch das ein oder andere Vorurteil zur Sachlage und Gossip zur Grundlage der eigenen Meinung. Ist nur unangenehm für denjenigen, den's betrifft.
Es gab mal einen Umgang, der aber nicht besonders gut war. Danach gab es viel weniger ältere Kollegen.
Manchmal ist es den Vorgesetzten wichtiger als alles andere, von allen gemocht zu werden. Ein Arzt, der nett ist, ist eben auch nur ein netter Arzt. Viel wichtiger wäre, sich auch mal gegen alle zu stellen, um Führungsmentalität und Charakterschule unter Beweis zu stellen und die eigenen Kompetenzen darzulegen. Anders: Leider wird die Arbeitsweise des Vorgesetzten auch oft versucht auf die Mitarbeitenden zu projizieren, wie eine unausgesprochene Regel. Gründe für Methoden sind dann "weil ich das gerne so machen möchte" und entziehen sich gleichzeitig einer logischen Grundlage... Manchmal wird künstlich eine befürwortende Mehrheit erzeugt, um die Kritik von sich abzuwenden.
Man konnte nicht „gleich“ das richtige Büro bauen. Eher glich die fertige neue Version am Ostbahnhof einer unfertigen Idee. Sowas ist schade! Seit geschlagenen zwei Jahren wird da ständig gebaut. Innen und im Außenhof. Technische Schwierigkeiten sind bis heute da. Die IT (bestehend aus zwei Einzelpersonen) ist zwei Tage in der Woche anzutreffen. Die Geräuschkulisse ist ziemlich laut: es gibt keine abgetrennten Räume, in die man als Angestellter z. B. den ganzen Tag und spontan gehen kann. Den Tag im neuen Büro planen sich manche für den Austausch ein, weil dort ungestörtes und leises Arbeiten leider nicht möglich ist.
Was „Themen mit Stellenwert“ für die Agentur bedeuten, ist nicht immer die Vorstellung von Transparenz eines unmittelbaren Mitarbeiters. Es gibt wöchentliche Meetings, die nach einer Zeit so informativ wie nötig gehalten werden.
Leider wird genau das durch den überwiegenden Einsatz und die unternehmensweite Forcierung von uneinheitlicher genderkonformer Sprache ins Lächerliche gezogen.
Seit wann entscheiden Kellner, wen sie bedienen? Nur in guten Restaurants.
Die Arbeitsatmosphäre am Münchner Standort ist sehr gut. Viele nette Kollegen.
Ich kann mich über meine Work-Life Balance nicht beschweren. Klar gibt es ab und zu auch mal Überstunden, aber alles in allem im Rahmen und es gibt dann wiederum auch Phasen, in denen nicht so viel los ist.
Viele Online-Trainings. Man hat die Möglichkeit in andere Teams rein zu schnuppern und wenn gewünscht, wird es auch sehr oft möglich gemacht innerhalb der Agentur in andere Positionen zu wechseln. Wie bei allem braucht es da aber Eigeninitiative. Wie für Agenturen typisch, gibt es aber auch viele juniorige Positionen.
Ich fühle mich wohl mit allen Kollegen und bei mir im Team unterstützt man sich auf jeden Fall gegenseitig.
Mit meinen Vorgesetzen habe ich ein offenes, vertrauensvolles Verhältnis.
Das Büro ist gut erreichbar. Wenn viele Leute im Büro sind, ist es leider etwas laut. Aber da ich nicht jeden Tag ins Büro gehe, sondern auch von Zuhause arbeite, ist es für mich in Ordnung und ich teile meine Arbeit bewusst so ein, dass ich die Tage vor Ort auch zum Austausch mit Kollegen nutze. Mittlerweile sind (nach Umzug und Pandemie) alle Arbeitsplätze gut ausgestattet und es wird an kleineren Umbaumaßnahmen gearbeitet, um den Geräuschpegel ein wenig zu senken.
Die Kommunikation könnte manchmal noch schneller und transparenter erfolgen. Aber in der Regel werden wichtige Themen in wöchentlichen Meetings an den Standorten oder im monatlichen Townhallmeeting kommuniziert.
Ich habe nicht das Gefühl, dass Frauen benachteiligt werden. Wir haben viele weibliche Führungskräfte und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die Elternzeit meiner Karriere nicht geschadet hat.
Natürlich gibt es sich immer wieder wiederholende Aufgaben, die auf Dauer nicht allzu spannend sind, aber alles in allem finde ich meine Aufgaben interessant. Mit bisschen Eigeninitiative kann man sich auch immer wieder bei neuen, spannenden Aufgaben einbringen.
Veränderung ist gut, aber nicht alles auf einmal.
Die Atmosphäre zwischen den Kollegen ist in Ordnung. In Frankfurt kann man sich mit anderen Agenturen im Haus austauschen und bleibt ansonsten in einem sehr kleinen Kreis. An anderen Standorten herrscht teilweise eine sehr gute Atmosphäre - zumindest entsteht der Eindruck.
Aufgeblasene Hülle dank großer Agenturmarke mit Historie und WPP, in Deutschland sehr wenig Inhalt dahinter.
Man wird von Pitch zu Pitch gejagt, nur um sich dann für zu wenige Stunden auf Bestandskunden rechtfertigen zu müssen.
Karriere: Wer sich mit dem Management gut stellt hat Chancen, ansonsten wird man dauerhaft übergangen.
Weiterbildung: Ein Intranet mit aufgezeichneten Kursen wird als Weiterbildung verkauft.
Ich verdiene seit mehreren Jahren in meiner Position sehr gut. Ich bin mir auch hier nicht sicher, ob das für die Allgemeinheit gilt.
Arbeitsgruppen für Familien und Nachhaltigkeit
Man macht das beste draus. An großen Standorten wie München wird das Teamgefühl aktiv gefördert, anderswo muss man sich selbst organisieren.
Gibt es, ist in Ordnung.
Unter neuer Führung selbstzerstörerisches Micromanagement und krankhaftes Misstrauen in die Belegschaft. Das C-Level kann alles, alle anderen sind unfähig und müssen auf Schritt und Tritt überwacht werden. Mitarbeiter werden teilweise in großen Meetings direkt und persönlich mit absurden Vorwürfen konfrontiert. Der Fremdschämfaktor ist sehr hoch, auch und erst recht wenn das Management willkürliche, kurzlebige Entscheidungen als Allheilmittel zu verkaufen will, nur um Tage später den Kurs zu ändern.
Im Branchenvergleich sehr gut, es geht immer mehr, allerdings kann man sich hier kaum beschweren.
Regelmäßige Townhalls, in denen erklärt wird, dass die "Staff Cost zu hoch sind". Seit dem Führungswechsel im August ist die Kommunikation auf eine empathielose need-to-know-basis zurück geschrumpft.
Man tut hier sehr viel, ein großer Pluspunkt für Wunderman Thompson. Leider wird "Gleichberechtigung" kürzlich mit "Gleichstellung" verwechselt. Letzteres ist ein weiterer Schritt in die unternehmerische Mittelmäßigkeit.
Man verbringt Zeit auf den unterschiedlichsten Kunden und darf sich strategisch für die verschiedensten Marken austoben. Ich bin mir nicht sicher, ob diese Vielfalt in allen Rollen gegeben ist.
Es liegt auch an der inneren Einstellung. Es gibt diese "Wohlfühlfaktoren". Diese sind jetzt für manche wichtig, manche unwichtig. Sie stehen als Ablenkung am Ende einer Nahrungskette, die den Profit jagt und die Ressourcen Stück für Stück irgendwo anders hinschickt. Ja, es sind neue Veränderungen, die das Unternehmen manchmal zugunsten der Mitarbeiter einführt. Je länger die Zeit zwischen Innovation und Umsetzung, desto schwieriger wird es, es als Innovation darzustellen, wenn anderen Unternehmen, geschweige denn Agenturen, dies ihren Mitarbeitern schon länger oder schon längst zur Verfügung stellen. Diese Agentur, man muss es leider eingrenzen, ist eine Agentur von vielen, dabei war sie mal eine besonders gute.
Ich glaube auch, dass hier noch viele das gleiche schreiben werden. Nur weil vieles so unnachvollziehbar verändert wurde, hat sich meiner Meinung nach Unmut angestaut. Die vorwiegend negativ ausfallenden Kununu-Beiträge stehen für sich für eine Unternehmenskultur, in der es jemanden geben muss, der für all das irgendwie verantwortlich gemacht werden muss, aber niemand sich wirklich verantwortlich fühlt. Die Agentur spielt wohl einfach Pac Man mit dem Mitarbeiter. Wie lange das gut geht, ist längst nicht mehr lange. Es ist meiner Meinung nach gängig bei WT nach dem Prinzip der "Schein-Vorteile" zu gehen, um Nachwuchs an Land zu ziehen. Transparenz ist nicht die Häufung von aller Kommunikation - wägt ab, priorisiert und setzt Grenzen (Mein Tipp an HR). Ständig die Mails mit den Neueinsteigern... Wäre WT eine Person, wäre sie unentschlossen, zögernd und dann impulsiv. Ich neige dazu zu denken, dass zu viele Jahre in dem Unternehmen nicht gut sind. Leider noch ein unschönes Schlusswort: Viele sind in einer unausgefüllten und leidenschaftslosen Ehe mit Wunderman, dabei war es mal eine gute Agentur.
1) Ich würde mir hier wirklich wünschen, dass WT sogar Möglichkeiten begrenzt (nie mehr als 2 Kunden, nicht bereits nach einem Jahr, konstantes Verbleiben auf einer Position, Erschwerung von "Neuorientierung" innerhalb des Unternehmens). Das klingt sehr unmodern.
2) Excel, Word und scherzhafterweise das neueste Outlook-Update "aus früheren Berufen" beherrschen. Warum nicht hier herausstechen? Warum nicht genau die Trainings anbieten, um die eine Schweigekultur aufgebaut worden ist und dann auch mal verpflichtend machen?
3) Es gibt in den meisten Unternehmen ein erfolgreiches Intranet, warum es bei WT schrittweise durch Outlook ersetzt wurde ist fragwürdig. So würden auch mehr Leute eure Mails nicht mehr ignorieren.
4) Warum nicht ein Teammitglied ins Vorstellungsgespräch holen? Die... arbeiten ja schließlich vielleicht mit der neuen Person zusammen.
5) Vielleicht solltet ihr diese ganze Remote-Sache überdenken. Es gibt Leute, die auch in München leben bzw. dort gerne wohnen wollen. Überlasst das Remote-Arbeiten denjenigen Unternehmen, die wirklich kein Office haben und das jahrelang mit Erfahrung machen.
6) Appreciation Day muss auch genutzt werden, wenn es denn toll ist.
Die wenigen Tage, die ich im Büro verbracht habe, waren immer grundgebend dafür, warum ich "noch weitergemacht" habe. Das Umfeld ist meiner Meinung nach positiv, in einem Boot. Es gibt leider mehr Hunderassen im Büro als ältere Kollegen. Schade, man lernt nichts voneinander. Wie jemand vor mir zusammengefasst hat "WT ist ein Bahnhof für Uniabsolventen (geworden), die erste Erfahrung sammeln möchten".
Bestrebungen gibt es, die Mitarbeitenden mehr zusammenzubringen. In einer guten Firma läuft das alles organisch, möchte sagen ohne "Outlook-Termin". Jetzt kümmern wir uns, indem es ein designiertes Team gibt. Einen Termin. Eine Taskforce, was auch immer. Die Lösung liegt zu oft künstlich in der Maßnahme. Es macht die Dinge unfassbar mechanisch, wenn sie verpflichtend gemacht werden, nach dem Motto "jeder bereitet bitte bis nächsten Donnerstag einen fun fact über sich vor, von 12 bis 13 Uhr möchten wir uns besser kennenlernen"...
Das Image ist natürlich etwas, was es auf langfristige Zeit in die Köpfe schaffen muss. Seit letzter Zeit ist WT notorisch für kurzfristige Umstellungen und Entscheidungen.
Ich war nicht gut in Mathe, aber wenn man mehrere Entlassungswellen fährt, häuft sich anderswo die Arbeit. Da WT gerne mit Zahlen argumentiert und glaubt, dass grundsätzlich alle Dinge messbar sind, auch Kreativität, bzw. dem Glauben schenkt, ist es nur logisch, dass alles entweder dazu- oder wegrationalisiert wird. Das heißt nicht Sparen, sondern Effizienz. Alles eine Sache der Betrachtung, nicht wirklich toll meiner Meinung nach, nicht wirklich sparsam und nicht wirklich effektiv.
In einem Training, welches verpflichtend war, wurde mir erklärt, warum ich Rollstuhlfahrer nicht auslachen sollte und Menschen mit dunkler Hautfarbe Menschen sind... Das führt mich zur Frage: muss es eine verpflichtende "Lernkultur" geben? Und ganz besonders: Für welche Inhalte macht das Sinn? Ist für mich Corporate Activism. Dazu gehört in meinen Augen auch die Fokussierung auf mentale Gesundheit, was mehr aus der Motivation entstanden ist, Leitlinien zu befolgen, in denen Unternehmen jetzt einen einschneidenden Bereich im Leben einer Person für sich beanspruchen und als heilender Faktor "vormachen müssen, wie's geht" und auch von ihnen irgendwo erwartet wird, dass sie das tun. Corporate activism. Gleichzeitig werden die brennenden Faktoren, die doch immer die gleichen sind (Bezahlung, neue und funktionierende Technologie), vernachlässigt.
Um es perfekter zu formulieren: Geh-halt. Es ist kurios für den Kunden (große Softwarefirma) zu arbeiten. Artikel lese ich, wonach Zugewinn auf Zugewinn, Rekordjahr auf Rekordjahr folgt. Bekomme mit, dass Sparpolitik durch diesen Kunden real und eindimensional gelebt wird. Es wird irgendwann kurios, wenn Mitarbeitende an Standorten außerhalb Deutschlands die Qualitätssicherung für deutsche Texte interimsweise übernehmen sollen und Trainees, übersetze billig, sind. Du ökonomisch der schlechte Urteil getroffen. Schlusswort: Gutes kostet viel. Diese Sparmentalität ist, was das Unternehmen arm macht. Erfragungen nach Gehaltserhöhungen wird proaktiv "zuvorgekommen", wie das bei mir der Fall gewesen ist, sprich man kommt auf dich kurz nach deinem Berufseinstieg zu, bevor du das selbst tust und schenkt dir wenige Gulden mehr im Monat. Danach ist das Thema erst einmal für eine gute Zeit vom Tisch.
Definitiv ist das keine Agentur, die keine großen Kunden betreut, die nicht zu den größten Umweltverschmutzern der Erde gehören, die nicht einen Weg suchen, die Verantwortung großer Unternehmen für den Umweltschutz auf den Mittelbürger "abzugeben", die nicht Werbeinitiativen stärken, die nicht zur Steigerung des Bekanntheitsgrades bzw. der Beliebtheit und Aufmerksamkeit ebendieser Unternehmen beitragen. Ich bin diesbezüglich wohl etwas über's Ziel hinausgeschossen, genauso wie der Sustainability-Taskfrosch: Kommt doch mal mit dem Rad, die "vegane Woche". Diese Themen (genauso wie das Gender-Thema) sind, ich sage nicht immer, eine Angelschnur für eine gewisse Art von Mensch.
Muss es geben, weil Microsoft Teams die Kommunikationsplattform ist und sich darin das Wort "Team" verbirgt.
Das ist leider nicht mal einen Stern wert. Wie gesagt, bei Wunderman Thompson gibt es mehr Hunderassen im Büro als ältere Kollegen. Als junge Neueinsteigerin verspricht man sich vom Arbeitsplatz das ein oder andere nützliche Gespräch, leider muss man sich mit Gleichaltrigen rumschlagen, die genauso viel Ahnung haben wie einer selbst...
Man assoziiert ehemalige Spieler eher mit dem Fußballtrainer und andersrum Fußballtrainer eher nicht mit dem ehemaligen Spieler. Beide haben beides gemacht. So ist es für mich bei WT mit der Führungsetage. Wenn jemand fachlich gut in etwas ist, ist er nicht unbedingt eine gute Führungsperson oder ein Mentor in genau diesem Bereich. Wenn die Stundenabgabe zur Top Prio vor dem jährlichen Kundenfeedback wird...
Besser als in der Mine, schlechter als in der Kantine.
Warum sind Serien spannend? Weil oft etwas Unerwartetes am Ende eintritt und dann die Folge aufhört. Outlook-Serien... so langweilig. WT steht auf runde Zahlen. Irgendwie hat sich die Mentalität im Unternehmen eingenistet und geht nicht weg, dass das Mindestmaß an Minuten für ein Meeting 30 ist. Oder 60. Meetings sind in meiner Zeit zur Gewohnheit geworden, auch alleinstehend zur passenden Lösung für ein viel tiefgreifenderes Problem. Schnell passiert das, was man bekämpfen sollte: Ausbreitung von Monotonie und sogar Gleichgültigkeit. Ersticken von Spontaneität. Das passiert, wenn man zu oft Meeting-Serien einstellt. Und die wirklich wichtigen dringenden Fragen (wie und wann bekomme ich die richtige Technologie?) sind tagesaktuell und akut, bleiben am meisten aus solchen Meetings ausgeklammert. Weil jetzt alles hybride ist, möchten viele einfach noch einmal quatschen, das ist auch absolut verständlich. Nervig wird es erst, wenn das Gegenüber spürt, dass das Meeting künstlich in die Länge gezogen wird, um die geblockte Zeit zu rechtfertigen.
Mein Kampf für die Umbenennung in Wunderfrau/ Wunderperson/Wundermensch Thompson ist noch nicht gekämpft. Es hat sich aber vieles verbessert, seitdem wir den Asterisk unternehmensweit verwenden dürfen. Zum Beispiel der Humor. Ich habe das Gefühl, dass mit Bewusstsein männliche Kollegen nicht eingestellt werden.
Persönlich hat es mir Spaß gemacht. Bin aber zu oft bemuttert und unterbuttert worden, was mir nicht geschmeckt hat.
Remote Arbeit ist möglich, allerdings ist die Ausstattung sehr schlecht und es dauert auch sehr lange bis man richtig ausgestattet ist oder man kauft sich die Ausstattung dann selbst. Ich habe mit einem uralten Gerät gearbeitet, während die Teamleads mit neuen Surface Geräten ausgestattet werden. Wir müssen unsere privaten Handys nutzen. Es wird auch immer vom "Remote Arbeiten" gesprochen und nicht Homeoffice, da das bedeuten würde, dass WT als Arbeitgeber sich um anständiges Equipment in den Haushalten kümmern müsste.
Leider gibt es hier keine partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Hier gibt es noch starkes hierarchische Denken. Die Meinungen und Expertise anderer zählt nicht, auch wenn sie bereits Jahre im Online Marketing gearbeitet haben. Ein Feedback wird nicht einfordert und interessiert auch keinen. Reflexion findet nicht statt. Es gibt nur Top-down Anweisungen. Im Recruitingprozess werden falsche Tatsachen genannt, die mit der Realität nicht übereinstimmen. Man wird getäuscht und angelogen. Sobald man ein Feedback gibt, wird man fachlich entsorgt. Man wird entmündigt selbstwirkend zu arbeiten und eigene Entscheidungen zu treffen. Die eigenen Kompetenzen werden vor anderen Mitarbeiter öffentlich untergraben und das vorsätzlich. Man vertraut den Kompetenzen der Mitarbeiter nicht. Nur wer Ohnmacht spürt, braucht Macht. Und hier geht es um Macht und Status. Die Ohnmacht spürt man deutlich an den falschen Anweisungen und der fehlenden Daseinsfreude. Hinter der charmanten Aussage „We are in it together und machen alles anders im Online Marketing“ versteckt sich in der Tat „Wir haben kein Plan“. Und das hat man binnen Tagen durchschaut.
1. Wie wird man von seinen Mitarbeitern als glaubwürdig wahrgenommen? Indem man das umsetzt, was man verspricht und sich daran hält.
2. Onboardingprozess dringend überarbeiten, da er nach dem zweiten Tag ohnehin gestoppt wird. Die Arbeit wartet und alles andere kann warten, auch wenn man nicht weiß wie und mit wem man arbeiten soll. Im Online Marketing gibt es beispielsweise keine Einarbeitung. Man ist sich selbst ausgeliefert. Da alle kompetenten Mitarbeiter weg sind. Eigene mitgebrachte Arbeitsmethoden sind höchst unerwünscht wie z. B. Durchführung von Analysen oder angemessene Projektmanagementools. Kennt man alles nicht.
3. Ownership und selbstverantwortliches Arbeiten zulassen
4. Ein professionelles Führungskräftecoaching mit regelmässiger Supervision machen, um zu lernen wie man ein Team führt, ohne seine eigenen Versagensängste auf die Mitarbeiter zu projizieren.
Vom ersten Tag an spürt man die schlechte Energie und den Frust im Raum, die die ausgeschiedenen Mitarbeiter hinterlassen haben. Dank eines unfassbaren Micromanagments und Top-down Führung hat man es tatsächlich geschafft, binnen kurzer Zeit ein ganzes Online Marketing Team in die Flucht zu schlagen. Spätestens nach dem dritten Tag weiß man, warum sie gegangen sind. Man vertraut keinem. Man ist sehr besorgt, dass die Mitarbeiter nicht zu 100% ausgelastet sein könnten. Streng wird jedes Projekt von oben kontrolliert. Es herrscht Hektik und Anspannung. „Setz mich bitte in deinen E-Mails in cc. Bitte zeig mir die Antwort, bevor du sie versendest. Wie weit bist du mit dem Task? Über den Zwischenstand würde ich gerne sprechen.“ Es fehlt am digitalen Verständnis, an der richtigen Einschätzung der Komplexität des Arbeitsaufwandes für alle, an Tools, an der Online Marketing Denkweise. Online Marketing Audits? Fehlanzeige. Kennt man nicht. Dafür bleibt keine Zeit. Schließlich weiß man alles besser. Ad-hoc Projekte und fehlende Strategie verhindern erfolgreiche Arbeit. Meiner Erfahrung nach war man nur ausführende Kraft der Führungsebene und eigene Expertise war wenig gefragt.
Das Image kann durch die Neuaufstellung des Unternehmens und die vielen neuen Berufseinsteigenden aus meiner Sicht nicht bewertet werden. Zitat eines ehemaligen Kollegen: „Das Unternehmen ist ein Bahnhof für Uniabsolventen, die erste Erfahrungen machen und nach 2 Jahren die Firma wieder verlassen, weil ihnen die berufliche Weiterentwicklung fehlt.“ Die Führungsebene lebt in ihrer eigenen Blase und glaubt den eigenen falschen Versprechungen (die selten eingehalten werden). Weder für Kunden noch für Arbeitnehmer attraktiv.
Es gibt flexible Arbeitszeiten. Auffallend ist, dass sobald man mit neuen Kollegen Essen geht oder mit ihnen zusammenarbeitet, sie ungefragt berichten, dass sie seitdem sie im Unternehmen sind, so gut wie kein Privatleben mehr haben. Der Workload scheint sie wirklich zu belasten. Ein guter Arbeitstag hat 9-10 Stunden, in der Regel sind es deutlich mehr Stunden mit Wochenendarbeit. Verkauft wird einem im Recruitingprozess jedoch, dass Work-Life Balance und Vereinbarkeit von Job und Familie gegeben seien. Um glaubwürdig zu sein, wäre es an dieser Stelle hilfreich, lieber ehrlich zu bleiben und nicht die Bewerber und spätere Mitarbeiter zu täuschen.
Theoretisch gibt es von WT International+ WPP (der Holding darüber) interne Seminare und Weiterbildungen (iLearnings). Die bringen einem aber nicht viel, da diese gefühlt nicht zählen und auch selten auf deren Basis gearbeitet wird. Stattdessen hat sich WT auf die Fahne geschrieben Vorreiter beim Thema Diversity+Inclusivity zu sein und bevormundet die Arbeitnehmer durch erzieherische Schulungen. Gelebt wird trotzdem Vetternwirtschaft und der Dunning-Kruger-Effekt.
Es gibt keine Sonderzahlungen in Form von Urlaubs-, Weihnachtsgeld oder Gratifikationen. Der Verdienst ist weit unter dem Branchendurchschnitt. (Das Durchschnittsgehalt liegt in der Branche bei 43.800 €)
Eine Taskforce sustainability sorgt noch lange nicht für Umwelt- oder Sozialbewusstsein. (Mehr Schein als eine authentische Initiative)
In der Not hält man zusammen und unterstützt sich. Es wird oft über Kollegen und Kunden gelästert. Außerdem fallen sich die Kollegen gegenseitig in den Rücken.
Altersdiversität ist kaum gegeben. Hohe Fluktuation an Berufseinsteigern. Langjährige, erfahrene und ältere Mitarbeiter fehlen im Unternehmen. Darunter leidet vor allem die Unternehmensloyalität. Die älteren Kollegen konnte man im Büro an einer Hand abzählen.
Leider sehr enttäuschend. Vorgesetzte sind unehrlich, übernehmen nicht die Verantwortung für eigene Fehler. Sie kümmern sich nur um das eigene Image. Das Resultat: Es breitet sich unterschwellig eine Angstkultur aus.
Man merkt, dass die Menschen, die die Geschäftsführung beraten, noch nie operativ im Online Marketing gearbeitet haben und dadurch Fehler und Chaos hervorbringen. Man nimmt man keinen Ratschlag von Experten an, sondern verlässt sich nur auf die, die das OM-Business NICHT kennen. Arrogant wird jeder Vorschlag abgelehnt. Erfahrene Leute werden ins Team geholt, die dann wie Praktikanten Befehle ausführen sollen, ohne die Kampagnen selbst steuern zu dürfen. Versprochen wird Gestaltungsfreiheit, Ausbau der Online Marketing Strategie sowie des Teams und Umsetzung sowie Steuerung von Kampagnen. Doch nichts davon stimmt. Sobald man hier ist, heisst es: „Selbst die Strategie vorgeben, Budgets steuern und Kampagnen optimieren? Das kannst du hier vergessen. Hier hast du nicht mitzureden“. Man endet als Handlanger und darf Befehle in Excell-Tabellen eintippen und sinnlos Kampagnen ein- und ausschalten. Doch wer Leistung will, muss Sinn schaffen! Im Recruitingprozess wird man komplett hinters Licht geführt und dann auf die Straße gesetzt, wenn man sich hintergangen fühlt und das anspricht. An den Arbeitsplätzen stehen oft leere Bierflaschen herum. Absolut inakzeptabel!
Es gibt regelmäßige Updates und Townhallmeetings, in denen alle Mitarbeiter über alle wichtigen Projekte informiert werden. Auffallend ist, dass Anweisungen mehrmals täglich über Bord geworfen werden zu Lasten der Mitarbeiter. Strukturen fehlen, die täglich neu erfunden werden müssen, um ohne die gängigsten Projektmanagementools und Ticketsysteme Projekte zu stemmen. Da die digitale Transformation bis jetzt einen großen Bogen um das Unternehmen gemacht hat, darf man nicht mal den bereits installierten Microsoft Planner nutzen. (Obwohl ein großer Kunde zu den Big Five Unternehmen gehört) Aufgrund dieser altmodischen Arbeitsweise versinken alle in der Emailflut und aktualisieren täglich zig Excel-Listen, um das hausgemachte Chaos zu beherrschen. Man fühlt sich tatsächlich 15 Jahre zurückversetzt. Hinsichtlich der Vorgesetzten ist die Kommunikation widersprüchlich. Fragt man, wo man unterstützen kann, wird man abgewiesen. Später wird einem vorgeworfen, dass man keinen Einsatz gezeigt hat. Professionell ist anders.
Frauen und Männer verdienen nach wie vor unterschiedlich viel, denn zwischen ihnen liegt ein Unterschied von rund 600 Euro. Female Leaders sind meist Managerinnen in Teilzeit. Das Arbeitsvolumen sollte eine Teilzeit in Führungspositionen gar nicht zulassen. Meetings und Absprachen müssen auch zu späterer Stunde oder spontan möglich sein.
Leider keine, da dafür kein Gefühl da ist. Zu sehr beherrscht das Chaos den Alltag. Schlägt man etwas aus eigener Initiative heraus vor, wird es im nächsten Atemzug abgelehnt. Es interessiert überhaupt keinen, wer was kann, welches Thema wen interessiert oder an welchen Aufgaben ein Mitarbeiter Freude haben könnte.
So verdient kununu Geld.