Solider Obstsalat, mit ein paar schwierigen Stücken.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsathmosphäre ist stark abhängig von Projekten, da hier der Hauptfokus liegt. Es gilt zu erwähnen, dass abrechenbare Leistung klar über interne Entwicklungen zu priorisieren sind, da nur die externe Leistung im Unternehmensziel gemessen werden. Für manche Arbeitseinsätze erfordert es doch einiges an Flexibilität um den Aufgaben gerecht zu werden.
Image
Das Image ist nach wie vor modern und jung progressiv. Leider lässt sich das stellenweise eben nicht so erleben, wie es dargestellt wird.
Work-Life-Balance
Der AG gibt einen viele Möglichkeiten Privatleben und Arbeitsleben in Einklang zu bekommen. Vertrauensarbeitszeit, Home-Office, ... Natürlich ist man selber in der Verantwortung die Möglichkeiten entsprechend zu nutzen und zu vertreten.
Karriere/Weiterbildung
Hier mangelt es an individuellen Entwicklungsmöglichkeiten. Meine bisherige Erfahrung zeigte mir, dass eine Entwicklung nur stattfindet, wenn man die richtige Führungskraft hat. Feedback ist häufig nicht mehr als "Mach weiter wie bisher" - jedoch ohne richtige Wertschätzung.
Gehalt/Benefits
Es gibt durchaus eine Vielfalt an Benefits, was positiv ist. Bei der Gehalt oder Gehaltsentwicklung gibt es aber so gut wie keinen Spielraum. Es gibt keine größeren Sprünge, das jährliche Budget wird möglichst flach über die Belegschaft verteilt. Wer beim Einstiegsgehalt zu tief pokert wird bei dieser Vorgehensweise schnell frustriert sein. Leistung & Verantwortungsübernahme ist kein Faktor für ein besseres Gehalt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es ist kein Prio-1 Thema, aber es wird besonders in den internen Strukturen darauf Acht gegeben und in den Prozessen berücksichtigt, wie z.B. die Umstellung auf E-Mobilität durch Capgemini als Mutterkonzern.
Kollegenzusammenhalt
Der kollegiale Zusammenhalt ist größtenteils gut, häufig aber projektorientiert. Manche Teams arbeiten aktiv am Zusammenhalt, wobei dies bei anderen Teams leider ausbleibt und nicht aktiv gefördert wird.
Vorgesetztenverhalten
Eigentlich würde ich gerne mehr Sterne hier vergeben. Wir haben viele sehr gute Führungskräfte und eine starke Geschäftsführung. Leider habe ich aber auch andere Erfahrungen gemacht, deshalb würde ich sagen: "Stark abhängig davon, wo man bei der XL2 landet"
Arbeitsbedingungen
Technik und Strukturen sind aufjedenfall vorhanden um seiner Arbeit entsprechend nachgehen zu können. Jedoch würde ich hier negativ bewerten, dass bei Abgängen von Key-Playern schlecht kompensiert wird. Dadurch wird entsprechend Leistungsdruck von den Bestandsmitarbeitern weiter aufgebaut. In großen Projekten gibt es kaum ein "Entkommen", weshalb man meistens einem sehr starren fachlichen und personellen Kontext hat.
Kommunikation
Kommunikation findet seitens der Geschäftsführung deutlich und begründet in regelmäßigen Abständen statt. Es wird sich auch offenen Fragerunden gestellt, dies finde ich lobenswert.
Bei manchen Führungskräften ist die Art und Weise, sowie die Genauigkeit in der Kommunikation leider noch sehr schwankend. Es gibt positive und negative Beispiele.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung ist ein zentral platzierter Unternehemensfaktor bei der XL2. 4 Sterne, weil es immer noch ein Stück mehr gibt, was man tun kann, aber durchaus positive Wahrnehmung.
Interessante Aufgaben
Vom Projekt abhängig... der strategische Fokus ist mittlerweile stark auf AI geprägt, man ist jedoch nicht in der Breite organisatorisch hier angekommen. Es gibt interne Strukturen um sich aktiv mit den Themen auseinanderzusetzen, diese stehen aber im Konflikt mit dem Fokus auf das Projektgeschäft.


