Es wird Zeit für einen Wechsel
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Benefits, die lockere Arbeitsatmosphäre innerhalb XL2, die Unternehmenskultur und die Kollegen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die oben genannten Punkte.
Verbesserungsvorschläge
Kontrolliert eure Teamleads mehr. Viele erlauben sich zu viel und bevorzugen die einen vor den anderen. Und spart nicht an den falschen Stellen. Gebt den Mitarbeitern die 1-2% mehr und bindet sie statt für teure Onboardings neue zu holen.
Arbeitsatmosphäre
Die Projekte sind schlecht geplant und durchdacht. Bürokratie erschwert einiges und das zerrt an der Arbeitsmoral. Lediglich die Mitarbeiter motivieren einem in so einem chaotischen Umfeld nicht aufzugeben.
Image
XL2 hat das Image eines Start-ups aus Silicon Valley, obwohl es ein Joint Venture ist. Dennoch ist es tatsächlich jung, dynamisch und erfrischend - ein bunter Mix. Flache Hierarchien und das per du erleichtern das Miteinander. Die Unternehmenswerte werden größtenteils gelebt.
Work-Life-Balance
Relativ ausgeglichen. Arbeitszeiten sind quasi wie 9-5, da alles voll mit Meetings ist und dadurch wenig Platz für "Life Balance". Das Remote arbeiten, erleichtert jedoch einiges. So das man zumindest nicht dauernd unterwegs ist.
Karriere/Weiterbildung
Für Berufseinsteiger sehr zu empfehlen. Als erfahrenerer Mitarbeiter bleibt die Weiterentwicklung etwas aus. Man wird nur gefühlt nur befördert, wenn der Vorgesetzte einen mag. Mitarbeiter kamen nach mir und wurden vor mir befördert. Das war auch der Grund warum viele Kollegen gegangen sind. Man macht zwar ein paar Schulungen hier und da, allerdings sieht aktive Weiterbildung anders aus.
Gehalt/Benefits
Die Gehälter sind für Berufseinsteiger schon gut. Es gab bisher auch jährlich eine faire Erhöhung. Allerdings verdient man mit zunehmender Erfahrung und Jahren doch weniger als die Konkurrenz. Das lässt die Wertschätzung vermissen. Man schafft es nicht langjährige Mitarbeiter fair zu bezahlen und die nötigen 1-2% mehr zu bieten. Stattdessen gehen wertvolle Kollegen und es werden für noch mehr Geld neue Kollegen eingestellt. Wechseln scheint sich mehr zu lohnen als zu bleiben.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kaffee und Milch in den Büros sind fair trade und Bio - der Obstkorb auch, allerdings hab ich das Gefühl das sehr viel Greenwashing betrieben wird, obwohl man das gar nicht so will (Firmenwagenregelung).
Kollegenzusammenhalt
Kollegen sehr nett und motivierend. Man merkt den Zusammenhalt und stärkt sich gegenseitig. Nur die Vorgesetzten interessieren sich relativ wenig für einen und halten (bewusst) Abstand.
Umgang mit älteren Kollegen
Wurden immer respektiert und geschätzt für das Wissen das sie mitbringen. Wurden oft als Mentoren eingesetzt.
Vorgesetztenverhalten
Interessiert sich nicht wirklich für einen. JF werden abgekürzt oder abgesagt. Hat sich in über 2 Jahren im selben Projekt noch nie mit dem Projektleiter über meine Leistung unterhalten, meint aber mich bewerten zu können. Ziele muss man selbst festlegen, bzw. werden Unternehmensweise intern in Exceln vorgegeben. Da darf man sich dann das geringere Übel aussuchen. Fördern einen nicht wirklich und interessiert sich nur für die Auslastung (da es eine Teamauslastung gibt und das auf die Vorgesetzten zurückzuführen ist). Menschlich kühl und distanziert, allerdings respektvoll und professionell.
Arbeitsbedingungen
Die Büros sind sauber. IT-Equipment ist gut und man bekommt einen Bildschirm und Stuhl nach Hause geschickt. Es gibt auch viele gute Benefits für Sport und Freizeit, sowie Ärzte-Checks.
Kommunikation
Die Kommunikation ist dürftig und kommt beim Mitarbeiter erst an, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist. 1x Monatlich werden Infos an die MA kommuniziert und dann nur das was die MA wissen dürfen. Das Kollegen das Unternehmen verlassen wird in deren letzten Arbeitswoche an den Kunden weitergeleitet. Alles wird gefühlt immer so spät wie möglich kommuniziert. Das ist fiel dann immer auf mich zurück, da ich gefragt wurde ob ich das denn wusste und warum ich nicht früher was gesagt hätte, da so wiederum viel Fachwissen verloren ging. Bei der Nicht-Beförderung musste ich mehrere Wochen hinterher sein, weil ich wissen wollte warum es denn "ganz knapp nicht gereicht hat"
Gleichberechtigung
habe ich auch so empfunden. XL2 setzt sich für Frauen in Automotive und IT ein. Hatte bis vor kurzem eine weibliche GF und die Unternehmenswerte lauten offen und empowering.
Interessante Aufgaben
Für Berufseinsteiger gut, da lernt man die Basics, allerdings sehr wenig tatsächliche Beratung. Man ist eher die verlängerte Werkbank des Kunden.


