26 von 86 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
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26 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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26 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
The culture, atmosphere and working life balance
Salaries are not the best but are getting better, is not pet friendly
Pet friendly, Christmas bonus.
Die Weihnachtsfeiern
Das Gehalt war niedrig, die Manager kümmerten sich nicht um einen persönlich oder beruflich, das ständige Mikromanagement.
Manager müssen sich genau überlegen, warum sie ständig versuchen, die Stelle im technischen Service Engineering zu besetzen, die derzeit auf LinkedIn ausgeschrieben ist. Es scheint, als ob diese Stelle jedes Jahr oder so neu besetzt wird, weil derjenige, der sie besetzt hat, keine gute Arbeit leistet.
Seit ich das letzte Mal bei der YOC AG gearbeitet habe, hat die Stelle ihren Namen geändert, aber die Hauptaufgaben sind immer dieselben. Wechseln Sie den Manager aus, der nicht in der Lage ist, jemanden zu inspirieren oder zu unterstützen, um diese Position längerfristig zu besetzen und sie attraktiver zu gestalten.
Die Atmosphäre ist stressig, und obwohl einige Versuche unternommen werden, ist das sicher nicht genug.
Diese Frage ist kompliziert, weil es mehrere YOC-Unternehmen gibt, die alle unterschiedlich funktionieren. Die YOG AG und YOC DE teilten sich irgendwann einmal eine Bürofläche. YOC DE erweckt den Anschein einer kompetenten, professionellen Organisation, während die YOC AG bei mir einen wirklich abstoßenden Eindruck hinterlassen hat. Keiner der Kollegen, mit denen ich zusammengearbeitet habe, war jemals gut auf das Unternehmen zu sprechen und keiner von uns würde jemals wieder für diese Leute arbeiten.
Ich erlebte einige Situationen, in denen das Unternehmen meine mangelnde Erfahrung ausnutzte, um mich arbeiten zu lassen, anstatt bei meiner Familie zu sein, wenn es nötig war. In einem anderen Fall bat ich um eine Auszeit, die mir mein Chef verweigerte. Zu diesem Zeitpunkt war ich erfahren genug, um zur Personalabteilung zu gehen und sie mein Problem lösen zu lassen.
Diese Frage ist kompliziert, weil es mehrere YOC-Unternehmen gibt, die alle unterschiedlich funktionieren. Die YOG AG und YOC DE teilten sich irgendwann einmal eine Bürofläche. YOC DE erweckt den Anschein einer kompetenten, professionellen Organisation, während die YOC AG bei mir einen wirklich abstoßenden Eindruck hinterlassen hat. Ich glaube nicht, dass die Kollegen, mit denen ich gearbeitet habe, jemals gut über das Unternehmen gesprochen haben und ich glaube nicht, dass irgendjemand von uns jemals wieder für diese Leute arbeiten würde.
Das Gehalt ist sehr niedrig für die Menge an Arbeit, die man leisten muss. Ich glaube, ich habe gute Arbeit geleistet, aber anstatt mehr Geld zu bekommen, wurde ich mit mehr Verantwortung statt zusätzlichem Geld belohnt.
Meiner Meinung nach war mein Chef ein furchtbarer Mikromanager, der kein Team leiten sollte. Er kümmert sich beruflich nicht um Sie, und das merkt man.
- Tolles Team, wo jeder respektiert wird und herzlich aufgenommen wird
- super Teamevents
- Hybrid Arbeitsmodell
- Flexible Arbeitszeitgestaltung
- keine Zuschüsse für Sportangebote oder ÖPNV
- Kommunikation mit C-Level könnte manchmal etwas besser sein
Entwicklungsmöglichkeiten/Gehaltsentwicklungen transparenter kommunizieren
Angenehme Arbeitsatmosphäre im Großraumbüro. Für Meetings und Gespräche kann man sich in einen von den buchbaren Meeting-Räumen zurückziehen.
Sehr guter Kollegenzusammenhalt, welcher sich auch bei den Team-Events widerspiegelt. Alle sind motiviert und es werden keine Mitarbeitenden ausgeschlossen. Mittagspausen werden gemeinsam mit mehreren Teams verbracht.
Keine älteren Kollegen, aber egal wie alt die Mitarbeitenden sind, jeder wird wertgeschätzt und respektiert.
Gute Kommunikation im Team, aber auch mit anderen Teams. Probleme und Ideen können angesprochen und diskutiert werden.
Abwechslungsreiche Aufgabenfelder, wo neue Ansätze ebenfalls umgesetzt werden können.
Team-Spirit: Kollegialer Zusammenhalt ist herausragend. Team-Events sind immer ein ganz besonderes Highlight. Einblick in andere, internationale Märkte.
Fehlt: ÖPNV Ticket, Equipment für Home-Office, weibl. Führungskräfte, Weiterbildungsmaßnahmen für Führungskräfte, Sportförderung.
Noch mehr auf die Bedürfnisse der Belegschaft eingehen, Ideen annehmen und umsetzen. ÖPNV Ticket, Equipment für Home-Office, mehr weibl. Führungskräfte und Urlaubstage, Weiterbildungsmaßnahmen für Führungskräfte, Sportförderung, um ein paar zu nennen.
Direkter Vorsetzer sucht immer das offene Gespräch, bindet in Entscheidungsprozesse mit ein, sucht nach Weiterbildungsmaßnahmen.
weibliche Führungskräfte sucht man (noch) vergebens. Entwicklung Anteil weiblicher Mitarbeiter jedoch sehr positiv.
Die tollen Mitarbeiter Events
Nahezu alles außer die tollen Kollegen auf gleicher Hierarchie-Ebene! Das Management ist eine Katastrophe!
Talent und Engagement wird hier regelmäßig „verheizt“
Gab es so nicht.
Sparmaßnahmen bei den Benefits, keine Investitionen in Weiterbildungen, keine Karrierechancen für alle Mitarbeiter, schlechte Stimmung im Büro, kein positives Mindset von der Geschäftsleitung und am aller schlimmsten: Menschen werden hier nicht fair behandelt!
Bitte lernt menschlich, arbeitsrechtlich richtig korrekt zu sein und vor allem eine Selbstreflexion zu besitzen. Hier wurden so viele Fehler getan, die wirklich mehr als fatal waren. Ich habe noch nie so viele Tränen, Frust, Demut, Depressionen und toxische Energie wie hier gespürt. Dieses Unternehmen wird nur noch von Mitarbeitern gehalten, die tolle Persönlichkeiten sind. Viele dulden es nur noch und haben eine große Sorge sich woanders zu bewerben. Da man vergessen oder verlernt hat sich selbst wertzuschätzen. Denn es gibt viele Unternehmen die ihre Mitarbeiter auf Händen tragen. Dies möchte man nicht bei YOC! Bitte versteht endlich das es heutzutage mehr als grenzwertig ist was ihr hier mit eurem Personal veranstaltet. Eure erzwungenen positiven Bewertungen von jungen und hilflosen Mitarbeitern. Hört bitte auf diese Menschen zu zwingen und eine Gehirnwäsche zu veranstalten.
Die Arbeitsatmosphäre war oftmals sehr bedrückt. Wenn man versucht hat gute und positive Energie einzubringen, war es teilweise schon befremdlich für einige Mitarbeiter. Einzelne Abteilungen haben versucht die toxische Energie nicht an sich ranzulassen und positiv zu bleiben, denn sonst wäre es schwer gewesen es in diesem Unternehmen auszuhalten. Man hat oft versucht auf Krampf vieles zu verdrängen und nicht zu beachten.
Wo soll man hier bitte anfangen?! Das Image ist leider mehr als angekratzt. Mittlerweile spricht es sich rum. Deswegen nicht erwähnenswert mal hier gearbeitet zu haben. Denn das wirkt nur für Verwirrung, wie man wirklich so blind sein konnte. Wie lange soll man ein Unternehmen aushalten, das keine gesunden Werte vertritt, Mitarbeiter selten wertschätzt sondern Intrigen schmiedet und nur schaut das große Geld zu machen für jeden Preis?! Menschen krank geworden sind durch dieses toxische Verhalten und man nie etwas ändern möchte?? Hier wird alles ignoriert und man möchte nie hören das hier viele Dinge absolut fatal laufen!
Ein Hybrides Arbeitsmodell ist gegeben und sehr vom Vorteil. Da hatte man sehr viele Freiheiten und Abwechslung. Auch die Arbeitszeiten waren durch die Gleitzeit sehr flexibel.
Leider wollte man nie für Weiterbildungen oder die Karriere vieler Mitarbeiter investieren. Man ist einfach stehen geblieben mit der Zeit. So kann ein Unternehmen nicht wachsen und vor allem nicht mit dem wichtigsten Element (den Mitarbeitern)! Viele Führungskräfte haben ihren Job einfach Klasse umgesetzt. Einige wurden respektlos, aggressiv oder sogar so unverschämt, dass permanent schlechte Stimmung herrschte. Man muss als Unternehmen auch mal das Geld sinnvoll in Personalthemen investieren. Denn irgendwann werden Mitarbeiter das nicht mehr dulden und ganz andere Wege einschlagen!
Für die Personen die sich im gehobenen Management befinden, definitiv ein großes Ja! Da gab es keine Schmerzgrenzen. Bei vielen Kollegen hat man erst sehr spät nachgedacht, auch mal die Gehälter anzuheben. Leider zwischen den Positionen und in den Abteilungen sehr hohe Unterschiede. Große und vor allem nicht nachvollziehbare Gehaltstreppen. Für mich bis jetzt absolut nicht nachzuvollziehen. Hier geht natürlich sehr viel nach Nasenfaktor und das wissen auch die Mitarbeiter.
Leider bei wenigen vorhanden. Da war der Zusammenhalt sehr schlecht. Einige waren wirklich sehr bemüht, wiederum war es auch einigen einfach egal. Thema Mülltrennung war ein ständiger Streitpunkt.
Die lieben Kollegen bei YOC sind mit Abstand der einzige Grund gewesen, in diesem Unternehmen zu bleiben. Viele Kollegen die ihr Herz am rechten Fleck tragen! Tolle Menschen kennengelernt die wirklich einem ans Herz gewachsen sind. Leider gibt es einzelne toxische und narzisstische Kollegen (Führungsebene), die das gesamte Klima im Unternehmen beeinflussen. Die mehrmals gegen arbeitsrechtliche Themen verstoßen haben und menschenunwürdig mit einigen Mitarbeitern umgegangen sind.
Wo?! Es gibt keine!
Ich würde gerne hierzu -100 Punkte verteilen. Hier sind leider sehr viele Dinge passiert, die sich kein Mensch gefallen lassen sollte. Man hat Kollegen nach vielen Jahren Angehörigkeit oder nach Nasenfaktor „rausgeworfen“! Sogar Mitarbeiter die sich unter einem Kündigungsschutz befanden, wurden auf perfide Art und Weise gekündigt! Sowas habe ich noch nie in einem Unternehmen erlebt. Genau das sagt alles über das Unternehmen aus. Es ist teilweise kaum in Worte zu fassen, dass man Menschen in diesem Unternehmen psychisch zerstört hat. Viele Kollegen haben durch YOC kein Selbstwertgefühl mehr. Man hat praktisch versucht es zu vertuschen und so zu tun als wäre nie etwas passiert. Kaum zu fassen, dass in der heutigen Zeit solche Szenarien stattfinden.
Sehr schönes Büro und tolle Lage in der City. Leider Platzmangel, sehr schlechte Luft und viel zu viele Menschen für so ein kleines Büro! Leider nicht wirklich gut durchdacht.
Unter den Abteilungen und Kollegen war die Kommunikation sehr gut. Man hat versucht das beste daraus zu machen und sich zu unterstützen. Im Gegensatz dazu gab es in der Geschäftsleitung keine offene oder transparente Kommunikation. Viele Dinge wurden verheimlicht. Man hat viele Intrigen und hinterhältige Pläne hinter verschlossenen Türen geplant. Das kriegen natürlich auch Mitarbeiter mit. Es gibt nichts schlimmeres als eine schlechte oder besser gesagt „keine Kommunikation“. Wenn man Dinge angesprochen hat, wurden wichtige Punkte vergessen oder verdrängt.
Wenn man zu den Lieblingen der Geschäftsleitung gehört und vor allem in einer Abteilung arbeitet die Geld bringt, dann definitiv ja! Wenn dies nicht der Fall ist, bist du nur eine Nummer!
Dies ist abhängig von der Abteilung. Einige Kollegen haben tolle und spannende Aufgaben gehabt. Im Gegensatz dazu gab es auch Kollegen die in ihrer Abteilung gelangweilt waren und keine Abwechslung hatten.
Offenheit für neue Themen, Kreative Teams, es ziehen alle an einem Strang.
Es gibt immer Luft nach oben. Aber ich bin happy und es geben sich alle Mühe, es noch besser zu machen.
Ist schon ganz gut. Wird wohl daran gearbeitet.
Technologien/Produkte
Führungskultur; dass wenig bzw. gar nicht aus die Belegschaft „gehört“ wird, primär im oberen Management. Kein Interesse sich zu verändern und zu wenig Wertschätzung. Es war mal eine Zeit besser, aber mittlerweile wechselt HR ständig und sitzt nicht mehr in der oberen Etage, wodurch der Zugang nach oben kaum noch gegeben ist.
Setzt bei der Chefetage an. Trainings, neue Konzepte und hört auf eure Belegschaft - nehmt Wünsche ernst. Ein Sommertrip macht nicht wett, was sonst schief läuft.
Als innovatives Unternehmen ein super Image. Als Arbeitgeber nicht.
Keine Struktur.
Kommt auf den Bereich bzw. das jeweilige Büro an.
Es gab wenig ältere Kollegen.
Man muss leider Glück haben. So weit ich dies erlebet habe, gibt es keine (verpflichtenden) Trainings für Führungskräfte. Dies spürt man! Es herrscht kein Interesse, sich zu verändern oder alte Denkmuster/Ansichten, die vor 20 Jahren aktuell waren, zu überdenken. Die Mehrheit aller Führungskräfte, die in der Regel alle Männer sind, sind seit 15 Jahren dabei und sind wenig veränderungsbereit.
Bloß nicht zu viel Transparenz mit Mitarbeitenden. Das obere Management entscheidet alles alleine. Top - Down in Perfektion.
Männer dominieren mittlerweile alleinig die Führungsebene.
Spannende Technologien und Produkte!
Lage des Büros, internationale Teamevents
Das Management hörte und reagierte nicht auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter. Man durfte keine eigenen Entscheidungen treffen und musste sich bis ins kleinste Detail abstimmen. Auch der Umgang miteinander war oft nicht auf Augenhöhe und teils respektlos. Das Zauberwort heißt Wertschätzung und nicht Selbstverständnis!
Benefits einführen wie ÖPNV, Sachzuwendungen oder mehr Urlaub. Das mobile Arbeiten sollte nicht so streng reglementiert werden und den Mitarbeitern Vertrauen in ihre Arbeit geschenkt werden. Micromanagement und Misstrauen abschaffen!
Micromanagement wurde hier bis in die höchste Führungsebene gelebt. Es herrschte großes Misstrauen in die eigenen Mitarbeitenden, da keine eigenen Entscheidungen getroffen werden durften. Selbst obere Führungskräfte mussten kleinste Entscheidungen erklären und rechtfertigen. Das Arbeitsklima war toxisch - alteingesessene Mitarbeiter wollten ihre Sichten und Arbeitsweisen durchdrücken und verschreckten damit neue Mitarbeiter, die anfangs motiviert waren und Dinge bewegen wollten. Man suggerierte in den Interviews ein moderner Arbeitgeber zu sein und versprach, dass jeder auf seine Arbeit Einfluss nehmen könne. Dem war leider ganz und gar nicht so. Jeglicher Versuch, etwas zum Besseren zu verändern, wurde eiskalt abgewiesen. Fairness existiert hier nicht - es wurde nach Nasenfaktor entschieden ob jemand weiterkommt oder welche Vorteile zugestanden wurden. Es gab keine Feedbackkultur, da YOC aus Sicht des Managements ja der perfekte Arbeitgeber sei und man froh sein könne, hier arbeiten zu dürfen! Deswegen wurden auch keine Mitarbeiterumfragen durchgeführt! Jeder, der eine eigene Meinung hatte, konnte sich sicher sein, dass er hier keine Karriere machen würde.
Viele Mitarbeiter waren unzufrieden, beschweren sich allerdings nicht an den richtigen Stellen und versuchen nichts zu ändern. Durch das tägliche Verhalten vieler Kollegen hatte man den Eindruck, dass große Unzufriedenheit herrschte. Die größte Unzufriedenheit herrschte durch das "Führen" vom oberen Management sowie durch andere Führungskräfte, die nicht in ihrer Rolle ausgebildet wurden. Zudem beklagten sich regelmäßig die Kollegen über fehlende Benefits und das Gehalt. Viele sind stolz auf das, was die Firma als solches macht und stehen hinter dem Produkt. Es scheiterte nur leider wie so oft an den Führungskräften, weshalb das Image wieder darunter leidete.
Die Arbeitszeiten waren grundsätzlich flexibel. Auch gab es keine Kernarbeitszeiten. Da es jedoch zu viel Arbeit gab, war es selten möglich pünktlich zu gehen. Es war sehr deutlich zu beobachten, dass es zwei Fraktionen an Kollegen gab - die, die täglich später kamen und früher gingen vs. denen, die gefühlt durchgehend gearbeitet haben. Wenn man krankheitsbedingt ausfiel, musste man dennoch teils arbeiten, da das Team chronisch unterbesetzt war und die Aufgaben sonst liegen blieben. Es gab eine "Mobile work policy", die bis ins kleinste Detail reglementierte, wie man mobil zu arbeiten hat. Man musste an 3 Tagen im Büro sein und durfte bspw. vor und nach Urlauben keine mobilen Arbeitstage anhängen. Es gab große Unzufriedenheit bezüglich dieser Policy, da es einige Teams und Kollegen gab, die sich nicht daran hielten (inklusive dem Management!). Das Management war der Meinung, dass man nur leisten würde, wenn man auch physisch anwesend sei (sich selbst ausgeschlossen, natürlich). Dass die Firma jedoch in Hochzeiten von Corona, an denen keiner im Büro sitzen durfte, die höchsten Gewinne schrieb, wollte im oberen Rang keiner hören.
Die Größe der Firma und die fehlenden Karrierepfade machen eine Weiterentwicklung schwer möglich. Und wer doch eine seniorigere Rolle bekam oder Führungsverantwortung übernahm, wurde in seiner Rolle nicht unterstützt. Ein Training für die Ausbildung von Führungskräften gab es nicht. Es gab kein offizielles Weiterbildungsbudget, weshalb man bei einen Kurs, Buch oder sonstige Bildungsmaßnahme mit seiner Führungskraft evaluieren musste. Wer sich damit zufrieden gab, im Alltagstrott zu wandeln und nicht weiterkommen wollte, war bei YOC gut aufgehoben.
Es gab keine Gehaltsbänder/Transparenz, wer und warum welches Gehalt verdiente. Wer also gut verhandeln konnte und den Vorgesetzten nahe stand, bekam auch mehr Geld. Das Unternehmen zahlte - bis auf einige Ausnahmen - unterdurchschnittlich. Es gab keine Sozialleistungen. Urlaubsanspruch 27 Tage. Anlassbezogen gab es Extratage. Es gab Kaffee, Getränke, Obst und alle paar Monate ein Frühstück. Zudem wurde einmal wöchentlich eine Online Yoga-Session bezahlt. Es gab einen Englisch- und Deutschkurs, sofern man vom Level in die Gruppe passte. Einmal jährlich gab es ein großes, internationales Teamevent. Das Gehalt kam immer pünktlich.
Es gab Unterstützung gegenüber den ukrainischen Kollegen, was allerdings privat organisiert wurde. Sonst gab es keine Policies, die den Umgang mit der Umwelt und unseren Ressourcen regelten. Die Firma hat weitestgehend papierlos gearbeitet, was an der Stelle lobend ist. Das Office Management war bedacht, Waren lokal und möglichst Bio einzukaufen.
Bis auf wenige Ausnahmen (vor allem im eigenen Team), habe ich so viel "Gegeneinander" noch nicht erlebt. Es gab einige Teams, die nur unter sich blieben und nicht mit anderen interagierten. Viele schafften es nicht einmal sich morgens zu grüßen! Es wurde sich oft über nicht bestehende Kommunikation zwischen den Teams beschwert, wodurch diese dann in ihrer Arbeit eingeschränkt wurden. Es gab kein inklusives Umfeld. Jeder wollte hier sein eigenes Süppchen kochen und bloß nicht mit anderen Kollegen interagieren. Wenn man freundlich gegrüßt hat, wurde man schon teils schräg angeschaut. Auch Führungskräfte liefen oft wortlos an einem vorbei. Wenn das schon von oben so gelebt wird, ist klar, dass es sich nach unten durchdrückt.
Da die Firma einen Großteil an langjährigen Mitarbeitenden hat, scheint es hier keine Probleme zu geben. Das sind auch diejenigen, die am meisten profitierten. Wer sich mit den "dienstälteren" Kollegen gut stellte, kam weiter. In dieser Firma hatten es eher die jungen, motivierten und ambitionierten Kollegen schwer, da sie in der Unterzahl waren.
Könnte ich 0 Sterne vergeben, würde ich es tun. Ich habe in meiner gesamten Karriere so ein miserables Vorgesetzenverhalten noch nicht erlebt. Es wurde nur gefordert, nicht gefördert. Wertschätzung=0. Es wurde sich weder nach dem Befinden erkundigt, noch auf (kritisches) Feedback eigegangen. Es gab keine klare Zielsetzung, keine nachvollziehbaren Entscheidungen und ich habe sehr deutlich zu spüren bekommen, dass man kein persönliches Interesse an meiner Person und meiner Arbeit hatte. Dennoch wollte man zwanghaft Micromanagement betreiben und hat künstlich Druck erzeugt, der nicht nötig war. Ich habe mich noch in keiner Firma gegenüber Vorgesetzen so unwohl und eingeschüchtert gefühlt. Die Firma wird von einem Kreis an Männern regiert, die seit 15-20 Jahren dort arbeiten. Demnach wurde getreu dem Motto "das war schon immer so und das bleibt auch so" geführt. Der Umgangston war teils sehr respektlos. Leider wollte man keine der neueren Führungskräfte in seinen inneren Führungskreis aufnehmen. Man hätte ja im schlimmsten Fall noch was lernen können...Selbst die einfachsten administrativen Aufgaben blieben liegen - Urlaubsanträge wurden monatelang ignoriert. Hier gibt es viel Arbeit!
Das Büro war insgesamt modern und clean eingerichtet. Pflanzen und Tiere wurden nicht erlaubt. Es gab ein Großraumbüro und nur für die Finanz- und Personalabteilung getrennte Räume. Es gab baulich bedingt nur auf einer Seite Fenster, was die Belüftung und das Tageslicht sehr hemmten. Im Sommer war es unerträglich heiß, im Winter sehr dunkel. Am unvorteilhaftesten war jedoch die Hellhörigkeit, da alle Wände aus dünnem Rigips bestanden und man teils jedes Wort aus den Meetings hören konnte. Auch waren die Räume einsehbar, sodass man nur schwer vertrauliche Gespräche führen konnte. Es gab keine höhenverstellbaren Tische. Ausstattung würde ich als normal üblich bezeichnen. Wer wollte, bekam auch einen zweiten externen Monitor. Handys gab es je nach Rolle. Die Umgebung ist sehr schön und es gibt genügend Möglichkeiten günstig essen zu gehen. Die Anbindung mit dem ÖPNV ist in Ordnung, allerdings ist nur die Tram direkt zugänglich. Es gab keine bezahlten Parkplätze.
Es gab regelmäßige All-hands und OKR-Meetings, bei denen über aktuelle Projekte und Zahlen berichtet wurde. Es wurde jedoch sehr stark reglementiert, wer wann zu sprechen hatte und welche Ankündigungen gemacht werden durften. Beispielsweise wurden Austritte von Kollegen erst dann verkündet, wenn die Personen schon längst weg waren. In der abschließenden Fragerunde hat sich niemand gemeldet oder geäußert, da man wusste, dass die eigene Meinung oder Feedback gegenüber dem Management unerwünscht ist. Auch in Einzelgesprächen gab es keine Updates oder wichtige Informationen. Jegliche Info musste selbst erfragt werden, sofern man überhaupt irgendwie davon mitbekommen hatte. Wichtige Entscheidungen wurden getroffen, ohne entsprechendes Feedback aus den betroffenen Abteilungen einzuholen. Auf diese Art und Weise war es schier unmöglich einen guten Job zu machen bzw. etwas zu verbessern.
Generell war der Eindruck, dass man von Diversity nicht viel hält. Es gab wenige weibliche Führungskräfte. Das Management bestand rein aus Männern. Man wollte einerseits Frauen in höheren und verantwortungsvolleren Rollen sehen, hat aber andererseits nichts spezifisch unternommen, um das zu fördern. Auch gab es keine (externe) Bekenntnis, dass man hier Menschen jeglicher Art willkommen heißt. Da ich aber selbst keine negativen Erfahrungen gemacht habe oder etwas konkretes mitbekommen habe, gebe ich zwei Sterne.
Die Arbeit konnte selbst eingeteilt werden, jedoch war das Aufgabengebiet sehr eingeschränkt. Die Routine kam sehr schnell. Ich habe mich inhaltlich unterfordert und quantitativ überlastet gefühlt. Auch wurde erwartet, dass man neben seiner eigenen Arbeit noch die Arbeit anderer erledigt, da man keine weitere (und nötige!) Stelle besetzen wollte. Man wollte möglichst erfahrene Personen einstellen, die sich selbstständig führen können, bot aber inhaltlich nicht die entsprechende Komplexität und Aufgabenvielfalt. Oft wurde versucht, dies zu ändern, aber man stieß durchgehend auf taube Ohren. Man könnte so viel Gutes tun, Prozesse und Strukturen optimieren...sofern man denn nur wollte.
Besonders hervorzuheben ist der außergewöhnliche Teamgeist bei YOC!
- flache Hierarchien
- Möglichkeiten eigene Projekte zu übernehmen
- unkomplizierte und offene Kommunikation zwischen Kollegen und Vorgesetzten
- angenehme Arbeitsatmosphäre und lustige Teamevents
Ich kann keine negativen Erfahrungen teilen. Es hat einfach viel Spaß gemacht.
So verdient kununu Geld.