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Bewertung

Schlechte bis keine Bezahlung, keine Wertschätzung, respektloser Umgang

2,1
Nicht empfohlen
Ex-FreelancerHat bei Zalon by Zalando in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Dass man im Home Office arbeiten kann

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Unterirdische bis gar keine Bezahlung, unfreundliche Mitarbeiter, keine Wertschätzung der Arbeit

Verbesserungsvorschläge

Mehr Wertschätzung den Stylisten gegenüber. Außerdem sollten sie besser bezahlt werden - etwa mit einem Grundbetrag je bearbeitetem Kunden. Rabattgutscheine sollten keinen Einfluss auf die Provision haben. Und: Zalon sollte sich vor Augen führen, dass sie mit Freelancern zusammenarbeiten, die nicht weisungspflichtig sind und sich Zeit und Pensum frei einteilen können. Ständig - und bereits beim ersten Performance-Gespräch - mit einer Kündigung zu drohen, ist nicht gerade motivierend.

Arbeitsatmosphäre

Arbeit findet im Home Office statt

Kollegenzusammenhalt

Kollegen lernt man in der Regel nicht kennen

Work-Life-Balance

Obwohl das Ganze ein Freelancer-Job ist, kann man sich seine Zeit und Arbeit nicht wirklich einteilen. Bestellungen von Kunden muss man in einer bestimmten Zeitspanne bearbeiten. Auch Nachrichten muss man so schnell wie möglich beantworten. Geschieht das nicht, wird der Status relativ schnell auf "inaktiv" gestellt, d.h. man bekommt vorerst keine neuen Aufträge. Ist man mal ein paar Wochen gar nicht aktiv (weil man z.B. auch noch einen richtigen Job hat), wird sofort mit Kündigung gedroht (wobei ein Freelancer in dem Sinne natürlich nicht gekündigt werden kann).

Vorgesetztenverhalten

Man erhält keinerlei Wertschätzung und wird sogar am Telefon respektlos angeblafft. In E-Mails wird ganz nebenbei von einer möglichen Kündigung gesprochen - auch wenn man erklärt, warum man in dieser und jener Woche nicht ganz so viele Aufträge angenommen hat wie sonst.

Interessante Aufgaben

Theoretisch könnte der Stylisten-Job wirklich nett sein. Praktisch stellt man allerdings keine tollen Outfits zusammen und stylt den Kunden in dem Sinne auch nicht. Man bastelt einfach nur aus von Zalon vorgegebenen Bestsellern 1-2 Outfits zusammen, die einen bestimmten Betrag ergeben müssen. Den Kunden sind diese wahlweise zu ausgefallen oder zu langweilig. Häufig haben sie auch gar nicht das nötige Geld. Dann sucht man - wie von Zalon vorgegeben - ein T-Shirt für um die 40 Euro aus und erhält vom Kunden die Antwort, dass 40 Euro für ein T-Shirt viel zu teuer seien. Einige Kunden haben zudem genaue Vorstellungen vom Inhalt ihrer Box. Dann sucht man einfach nur die einzelnen Teile heraus.

Gleichberechtigung

Kann ich nichts dazu sagen.

Umgang mit älteren Kollegen

Da ich weiß nicht, wer die anderen Stylisten sind, weiß ich auch nichts über deren Alter.

Arbeitsbedingungen

Alles findet im Home Office statt. Man erhält Zugang zum Stylist Tool, das praktisch ist, manchmal aber auch hakt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kann ich nichts dazu sagen.

Gehalt/Sozialleistungen

Unterirdisch. Man bekommt eine minimale Provision vom Netto(!)-Gesamtbetrag der Artikel, die behalten wurden. Wie es aber bei einem Paket im dreistelligen höheren Bereich so ist, werden in der Regel nur 1-2 Artikel behalten - wenn überhaupt. Hat der Kunde dann noch einen Rabattgutschein, hat man Pech gehabt und erhält noch weniger Geld. Viele Kunden behalten gar nichts und wollten anscheinend einfach nur schauen, was da denn so kommt - Dann war die ganze Arbeit komplett umsonst. Umsonst gearbeitet hat man auch dann, wenn man alles fertig zusammengestellt hat, der Kunde es sich dann aber doch anders überlegt und die Box storniert bevor er sie überhaupt gesehen hat.

Image

Kann ich nichts dazu sagen.

Karriere/Weiterbildung

Leider lernt man nicht wirklich viel, da man kaum die Freiheit und die Zeit hat, wirklich als Stylist zu agieren.


Kommunikation