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Zalando
Bewertung

Nicht mehr was es mal war

2,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei zalando in Berlin gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Siehe oben

Verbesserungsvorschläge

Rückkehr zu Vertrauen statt Kontrolle: Die pauschale Präsenzpflicht und der Entzug von bewährten Benefits wie „Working from abroad“ sollten überdacht werden. Moderne Führung misst Leistung an Ergebnissen, nicht an der physischen Anwesenheit im Büro.
• Infrastruktur anpassen oder Flexibilität gewähren: Solange die Bürokapazitäten nicht ausreichen und Überfüllung herrscht, sollte die Homeoffice-Quote flexibel und teamspezifisch geregelt werden, statt starre Präsenztage zu erzwingen.
• Etablierung einer gesunden Fehlerkultur: Eine Kultur der Angst und Sanktionen („Blame Culture“) hemmt die Innovationskraft. Die oberste Führungsebene muss eine offene Fehlerkultur vorleben, in der Fehler als Lernchancen begriffen werden, anstatt Mitarbeiter zu verunsichern.
• Agilere und transparentere Karrierepfade: Die bürokratischen Hürden für Beförderungen sollten abgebaut werden. Wenn Mitarbeiter exzellentes Feedback erhalten, sollte sich das zeitnah und unkompliziert in ihrer Entwicklung widerspiegeln, anstatt sie durch langwierige, interne Interview-Prozesse zu demotivieren.
• Stärkung des mittleren Managements: Den Führungskräften auf operativer Ebene sollte wieder mehr echte Entscheidungsbefugnis und Handlungsspielraum eingeräumt werden. Top-Down-Entscheidungen ohne Einbezug der unteren Ebenen gehen an der Realität der Teams vorbei.

Arbeitsatmosphäre

Arbeitsbedingungen & Homeoffice-Rollback:
Parallel zu einer Welle von Kündigungen wurde die bewährte, flexible 40/60-Homeoffice-Regelung ohne nachvollziehbaren Grund drastisch verschärft. Es gilt nun eine Pflicht von mindestens drei Präsenztagen, wobei sogar eine 100-prozentige Büropflicht im Raum steht. Diese Entscheidung ignoriert die Realität vor Ort komplett: Die Büros sind logistisch überhaupt nicht mehr darauf ausgerichtet und an gemeinsamen Präsenztagen völlig überfüllt. Konzentriertes Arbeiten ist in diesem logistischen Chaos kaum noch möglich.
Arbeitsatmosphäre & Ausblick auf die Zukunft:
Dieser abrupte Wandel hinterlässt tiefe Spuren in der Belegschaft. Das signalisierte Misstrauen der Chefetage und der akute Platzmangel führen zu chronischem Stress, Frustration und einer spürbaren Verunsicherung. Wenn Angst vor Fehlern regiert, schwindet die Solidarität im Team – es entsteht eine Ellenbogen-Mentalität, in der jeder nur noch versucht, sich selbst abzusichern. Das Ergebnis ist ein massiver Vertrauensverlust: Die Motivation sinkt auf ein Minimum („Dienst nach Vorschrift“), und die Fluktuation wird weiter steigen, da Leistungsträger dieses von Kontrolle und Druck geprägte Um

Work-Life-Balance

Geht NOCH aber wird sich ab spätestens nächstem Jahr ändern.

Karriere/Weiterbildung

Aufstiegschancen und Beförderungen gestalten sich in der Praxis als sehr anspruchsvoll. Selbst bei durchweg positivem Feedback und starker Performance ist der Entwicklungsprozess an starre, langwierige und stark bürokratische Strukturen gebunden. Beförderungen erfordern das Durchlaufen diverser interner Interview-Runden und formaler Hürden, was den Prozess unnötig in die Länge zieht. Statt Leistung und Engagement agil und zeitnah anzuerkennen, wirken die aktuellen Prozesse eher blockierend und führen zu Demotivation bei ambitionierten Mitarbeitern.

Vorgesetztenverhalten

Das direkte Teamlead-Level ist durchaus bemüht und umgänglich, besitzt jedoch keinerlei echte Entscheidungsbefugnis. Strategische Impulse der obersten Führungsebene wirken zunehmend restriktiv; es herrscht eine spürbare Fehler- und Bestrafungskultur („Blame Culture“). Zudem zeichnet sich ein deutlicher Wandel ab: Eine von „Hire and Fire“ geprägte Mentalität scheint fest in der künftigen Unternehmens-DNA verankert zu werden.

Arbeitsbedingungen

Als wäre der Entzug der Flexibilität vor Ort nicht genug, wird nun auch das „Working from abroad“ komplett gestrichen. Für ein internationales Team, in dem viele Kollegen auf diesen Benefit angewiesen sind, um Familie und Heimat flexibel mit dem Job zu vereinbaren, ist das ein Schlag ins Gesicht. Das Management streicht hier ohne Not einen der wertvollsten und modernsten Benefits zusammen. Statt die Zukunft der Arbeit aktiv zu gestalten, vollzieht das Unternehmen einen massiven, rückwärtsgewandten Rückschritt direkt zurück in die Kontroll- und Präsenzkultur der Vergangenheit.

Kommunikation

Top down von ganz oben. Die angebliche Transparenz ist weg und man fühlt sich nicht mehr wohl.


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Puls

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.