Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juni 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 24.6.2026
Die Österreichische Post AG wird von Bewertenden mit einem gemischten Gesamteindruck bewertet. Besonders kritisch äußern sie sich zum Vorgesetztenverhalten: Mangelnde Wertschätzung, fehlende Transparenz, hierarchische Entscheidungswege und teils respektloser Umgang prägen viele Rückmeldungen. Auch die Kommunikation steht wiederholt in der Kritik – Informationen erreichen Mitarbeiter:innen oft zu spät oder gar nicht, und strategische Entscheidungen werden kaum nachvollziehbar vermittelt. Beim Gehalt empfinden viele Bewertende das Lohnniveau als zu niedrig für die körperliche und psychische Belastung, obwohl Sozialleistungen wie Gutscheine vereinzelt positiv erwähnt werden. Die Work-Life-Balance leidet aus Sicht vieler Mitarbeiter:innen unter Personalmangel, unkompensierter Überstunden und erschwertem Urlaubsanspruc...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei der Österreichischen Post AG wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Während einige die Stimmung als angenehm, entspannt und kollegial beschreiben und positive Erfahrungen mit direkten Vorgesetzten sowie ein unterstützendes Miteinander hervorheben, überwiegen in vielen Bewertungen kritische Stimmen.
Besonders häufig bemängeln Mitarbeiter:innen hohen Zeitdruck, Personalmangel und fehlende Wertschätzung seitens der Führungskräfte. Das Teamklima leidet laut einigen Bewertungen unter mangelnder Transparenz, eingeschränkter Kommunikation und einer hierarchischen Unternehmenskultur, die Veränderungen gegenüber wenig offen ist. Zudem berichten einige Nutzer:innen von einem angespannten Arbeitsumfeld, in dem Kritik kaum geäußert werden kann. Positiv hervorgehoben werden dagegen der Zusammenhalt unter Kolleg:innen sowie eine familiäre Atmosphäre in kleineren Teams – wenngleich diese Eindrücke stark vom jeweiligen Bereich und der direkten Führungsperson abhängen.
Das Vorgesetztenverhalten bei der Österreichischen Post AG wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Besonders kritisiert werden mangelnde Transparenz, fehlende Wertschätzung sowie ein teils respektloser Umgang mit Mitarbeiter:innen. Einige Bewertungen beschreiben Vorgesetzte als unkommunikativ und schwer erreichbar, während andere auf übermäßige Kontrolle, unklare Entscheidungen und fehlende Unterstützung hinweisen. Zudem bemängeln Nutzer:innen, dass im mittleren und oberen Management häufig die nötige Führungskompetenz fehlt und Informationen nicht weitergegeben werden.
Dem gegenüber stehen positive Stimmen, die einzelne Vorgesetzte als respektvoll, verständnisvoll und lösungsorientiert beschreiben. Einige Nutzer:innen heben hervor, dass Führungskräfte regelmäßiges Feedback erhalten und versuchen, Aufgaben an die Stärken der Mitarbeiter:innen anzupassen. Diese positiven Einschätzungen beziehen sich jedoch häufig auf direkte Teamleitungen, während das höhere Management deutlich kritischer gesehen wird.
Die Kommunikation bei der Österreichischen Post AG wird von Mitarbeiter:innen mehrheitlich negativ bewertet. Besonders die interne Transparenz steht in der Kritik: Informationen gelangen oft verspätet oder gar nicht an die Belegschaft, Entscheidungen werden top-down und ohne nachvollziehbare Begründung getroffen, und Umstrukturierungen werden häufig erst dann kommuniziert, wenn sie bereits beschlossen sind. Auch der Informationsfluss zwischen Abteilungen und Führungsebenen gilt als mangelhaft – Nachtschichtmitarbeiter:innen fühlen sich etwa komplett ausgeklammert, und Sprachbarrieren erschweren die Verständigung zusätzlich.
Dem gegenüber stehen einige positive Stimmen: Wenige Nutzer:innen berichten von gut funktionierender Kommunikation im direkten Kolleg:innenkreis, täglichen Updates durch Vorgesetzte und klar kommunizierten Aufgaben. Diese positiven Erfahrungen bleiben jedoch eine Minderheitsmeinung und ändern nichts am negativen Gesamtbild, das die Mehrheit der Bewertungen zeichnet.
Das Gehalt bei der Österreichischen Post AG wird von den Nutzer:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Viele empfinden die Vergütung als zu niedrig im Verhältnis zur körperlichen Belastung und dem Arbeitsvolumen. Besonders Zusteller:innen berichten über geringe Grundgehälter, die auch mit Überstunden und Zulagen kaum auf ein zufriedenstellendes Niveau steigen. Gehaltsverhandlungen gelten laut einigen Bewertungen als schwierig, da meist nur das kollektivvertragliche Minimum gezahlt wird und spätere Anpassungen kaum möglich sind. Einige Nutzer:innen kritisieren zudem, dass Leistung keinen Einfluss auf die Entlohnung hat.
Demgegenüber heben wenige Bewertungen die Sozialleistungen positiv hervor, etwa Pluxee-Gutscheine oder Urlaubsangebote. Bonuszahlungen werden zwar erwähnt, jedoch als unberechenbar beschrieben. Einige Nutzer:innen bezeichnen das Gehalt als ausreichend, schränken dies aber mit fehlenden Vergleichswerten ein. Die geteilte Meinung zu den Sozialleistungen ändert nichts am negativen Gesamtbild, das bei der Vergütung überwiegt.
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