221 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
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221 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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221 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich hatte mich auf mehrere direkt ausgeschriebene Stellen beworben, die gut zu meiner Qualifikation und Erfahrung passten. Nach jeweils längerer Wartezeit erhielt ich Absagen.
In der Zwischenzeit ist mir allerdings aufgefallen, dass entsprechende bzw. sehr ähnliche Stellen offenbar erneut ausgeschrieben wurden, diesmal über verschiedene Personaldienstleister.
Direktbewerbungen unerwünscht oder Angst vor Festanstellung?
Ich habe mich für ein duales Studium bei Airbus beworben und mich nach der offiziellen Einladung riesig auf das Vorstellungsgespräch gefreut. Die Enttäuschung folgte jedoch exakt zwei Tage vor dem geplanten Termin: Eine telefonische Absage mit der Begründung, es gebe "zu viele Bewerber für die Plätze".Dass ein internationaler Großkonzern seine Kapazitäten und Bewerberzahlen erst 48 Stunden vor einem vereinbarten Gespräch prüft, ist organisatorisch eine schwache Leistung und absolut respektlos gegenüber der Zeit und den Bemühungen der Bewerber. Da wir eine sehr weite Anreise gehabt hätten, war das Hotel bereits gebucht und bezahlt, und meine Mutter hatte sich extra Urlaub genommen. Auf diesen Kosten und dem Organisationsaufwand bleiben wir nun sitzen.Dass Absagen zum Bewerbungsprozess gehören, ist völlig verständlich. Die Art und Weise sowie der extrem späte Zeitpunkt bei einer bereits erfolgten Einladung sind jedoch zutiefst unprofessionell. Schade – von Airbus hätte ich ein besseres Bewerbermanagement erwartet.Pro: Gute Erreichbarkeit im Vorfeld.Contra: Extrem kurzfristige Absage eines festen Termins, mangelnde Wertschätzung der Bewerberzeit, mangelhafte Organisation der Auswahlprozesse.
Man hört erst mal 2 Monate nichts nach einreichen der Bewerbung. Dann kriegt man an nem Sonntag um 01:00 nachts ne Absage, dass man die Voraussetzungen nicht erfülle, ein Witz der Verein.
Der Abteilungsleiter „Head of”, sollte seine Gesprächspartner nicht bedrohen, sodass sie sich gezwungen sehen, gegen den Abteilungsleiter ein Kontaktverbot nach dem Gewaltschutzgesetz bei Gericht zu beantragen.
TLDR:
- Mehr Zeit nehmen für ein Interview
- Stellenausschreibung nicht schöner auskleiden als im Interview erfüllt werden kann
- Mindestmaß an Motivation an einem Interview zeigen und sei es nur als Aushängeschild für die Firma
Im Detail:
- ich schreibe hier überhaupt nur, weil versprochen wurde, dass unabhängig vom Interviewausgang ich eh noch befragt würde, wie ich den Prozess empfand – dies ist Monate später nie passiert
- Airbus bewarb seine Stelle mit einem „competitive salary“, war aber nicht in der Lage mein jetziges Gehalt zu matchen
- A bewarb seine Stelle mit Familienfreundlichkeit, erwartet aber 9-to-5 an mindestens 3 Tagen vor Ort, am Standort bei dem Stau garantiert ist
- A bewarb die Stelle als Mitarbeit an einer Eigenentwicklung, man ist aber nur Subunternehmer
- Während des gesamten Interviews gab es keine einzige wahrnehmbare Emotion der Interviewer. Dies wirkte nicht wie Business Professionalism, eher generelles Desinteresse von Anfang an.
Im Ganzen lehrte mich das Interview meinen jetzigen Arbeitgeber weit mehr zu schätzen. Dort lief der Bewerbungsprozess wesentlich anders ab, was in Bezug auf Airbus mich gruseln lässt. So hätte ich das von einer börsennotierten AG nicht erwartet.
Auf die Fragen möchte ich aus Verantwortungsgründen nicht eingehen. Andererseits waren sie eh nur oberflächlich (20 Minuten) und es gab keine Möglichkeit, eine Aussage von mir, welche die Interviewer u.U. nicht gut fanden in irgendeiner Art und Weise zu erläutern, da wie gesagt (emotionslos) gar keine Zustimmung oder Ablehnung wahrnehmbar war. Technisch gab man sich bedeckt, vermutlich aufgrund altmodischer Ansätze. Das mag aber auch der Domäne Defense geschuldet sein.
Bessere Kommunikation
- Die Workday-Maske überarbeiten und optimieren
- Bei Bestimmten Stellen nicht mit „Candidate Scoring“ arbeiten bzw. KI Vorabauswahl
- Klare Stellenausschreibung, was genau gesucht wird.
- Den 100% Not a Match Text, wegen Irreführung streichen.
Thema Klare Stellenausschreibung:
Während meiner Bewerbung ist mir schon aufgefallen, dass die Stellenbeschreibung nicht auf dem eigentlichen Sinne eines Creative Designers ausgeschrieben ist. Zwischendurch kam es mir sogar vor, man hätte 1 zu 1 den Text von der Stellenauschreibung des Design Managers übernommen. Die URL weißt sogar noch daraufhin. Dies machte es schwer greifbar, ob nun ein gestalterischer Creative Designer für das Cabin Interior oder primär ein strategischer Projektmanager gesucht wird. Eine präzisere Abgrenzung der Profile würde die Orientierung für Bewerber deutlich erleichtern.
Thema Workday-Maske:
Die genutzte Workday-Maske ist leider alles andere als intuitiv. Dass Universitäten und Studiengänge in der Datenbank fehlen, erschwert die Eingabe des Bildungswegs massiv. Zudem sind die Optionen für Sprachkenntnisse unlogisch aufgebaut und technisch eingeschränkt.
Sonstiges:
Automatisierte Absage ohne Tiefgang
Die Reaktion auf meine Bewerbung war leider wenig wertschätzend. Die Absage erreichte mich mitten in der Nacht an einem Feiertag – ein klares Zeichen für einen vollautomatisierten Prozess ohne individuelle Prüfung. Besonders enttäuschend war die Geschwindigkeit: Angesichts der Urlaubszeit und vieler Brückentage ist eine sorgfältige Sichtung der Unterlagen in diesem kurzen Zeitfenster kaum vorstellbar. Meine Bewerbung hat nie jemand aus diesem Fachbereich sehen können. Zudem fehlte jegliche Möglichkeit für Rückfragen zum Grund der Absage, was den Prozess sehr einseitig und intransparent wirken lässt.
Meine Learnings:
Fazit & Empfehlung: Die „Workday-Falle“ umgehen
Mein Learning aus diesem Prozess: Hoffen Sie nicht auf eine manuelle Sichtung Ihrer Dokumente, wenn die System-Maske nicht zu 100% „matcht“. Trotz meiner Erfahrung im OEM-Umfeld bin ich durch das Raster gefallen, weil ich auf eine menschliche Prüfung der hochgeladenen Unterlagen vertraut habe.
Ich werde meine Bewerbung nun überarbeiten und gezielt den Weg über Personaldienstleister wählen, die direkt mit den Fachabteilungen kommunizieren. Für alle anderen: Legen Sie Ihre Bewerbung von vornherein so an, dass sie den Algorithmus bedient, nicht unbedingt den Leser – das eigentliche Portfolio scheint erst im zweiten Schritt (wenn überhaupt) eine Rolle zu spielen.
Klaren Prozess liefer + sich angemessen und zeitnah zurückmelden
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