Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit August 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 15.8.2026
Die All for One Group SE erzielt im Gesamtprofil eine ausgeglichene Bewertung. Während der Kollegenzusammenhalt als echter Pluspunkt gilt – viele Mitarbeiter:innen bleiben dem Unternehmen gerade wegen der starken kollegialen Bindung treu – fällt das Bild bei Führung und Kommunikation deutlich kritischer aus. Zahlreiche Bewertungen beschreiben eine zunehmende Distanz zwischen dem oberen Management und der operativen Ebene: Entscheidungen werden als intransparent wahrgenommen, Verantwortung nach unten weitergegeben und strategische Klarheit vermisst. Die Kommunikation gilt als negativ bewertet, mit einseitigen Informationsflüssen und einer Lücke zwischen öffentlichen Aussagen und der internen Realität.
Das externe Image des Unternehmens hat nach Einschätzung vieler Rezensent:innen spürbar gelitten, auch weil der Foku...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei der All for One Group SE wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Positiv hervorgehoben werden der kollegiale Zusammenhalt, eine offene Du-Kultur sowie ein unterstützendes Miteinander im Team, das auch im anspruchsvollen IT-Beratungsalltag als wertvoll empfunden wird.
Dem gegenüber stehen deutlich kritische Stimmen, die vor allem auf Führungsprobleme hinweisen. Viele Bewertungen beschreiben eine angespannte Stimmung, die durch mangelnde strategische Orientierung, Stellenabbau und einen starken Fokus auf abrechenbare Stunden entstanden sei. Einige Nutzer:innen berichten von Leistungsdruck, fehlender Transparenz und dem Gefühl, dass Verantwortung für Fehlentscheidungen auf die Mitarbeiter:innen abgewälzt werde. Vereinzelt wird auch eine Kultur der Einschüchterung beschrieben, in der Kritik nicht offen geäußert werden könne. Das Vertrauen in das Management habe laut einigen Bewertungen deutlich abgenommen.
Das Vorgesetztenverhalten bei der All for One Group SE wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Während direkte Vorgesetzte häufig als unterstützend, fair und konstruktiv beschrieben werden, nehmen die Bewertungen mit steigender Hierarchieebene deutlich ab. Einige Bewertungen heben hervor, dass das mittlere und obere Management Entscheidungen intransparent trifft, zu wenig Vertrauen in die eigenen Teams zeigt und den Bezug zur operativen Realität verloren hat.
Kritik richtet sich zudem an fehlendes Interesse an der beruflichen Entwicklung der Mitarbeiter:innen, mangelnde Entscheidungsbefugnis auf unterer Führungsebene sowie hohe Führungsfluktuation, die zuvor flache Strukturen durch viele Hierarchieebenen ersetzt hat. Einige Nutzer:innen bemängeln außerdem, dass Ziele zu spät oder gar nicht gesetzt und Feedback nicht weitergegeben wird. Die Qualität der Führung erscheint insgesamt stark von der jeweiligen Führungsperson abhängig.
Die Kommunikation bei All for One Group SE wird von Mitarbeiter:innen überwiegend kritisch bewertet. Besonders häufig bemängeln Nutzer:innen fehlende Transparenz seitens des Managements: Entscheidungen werden demnach oft nicht oder zu spät an die Belegschaft kommuniziert, die Unternehmensstrategie bleibt unklar, und Informationen kommen häufig in Managementjargon oder ausschließlich auf Englisch an. Einige Bewertungen beschreiben die Kommunikation als einseitig, mit einem starken Fokus auf Erfolgsmeldungen und wenig Raum für kritische Rückmeldungen aus der Belegschaft. Wenige Nutzer:innen äußern sich hingegen positiv und loben regelmäßige interne Meetings sowie eine gute Verfügbarkeit von Informationskanälen.
Auch der Informationsfluss bereitet einigen Mitarbeiter:innen Schwierigkeiten. Notwendige Informationen sind schwer zugänglich, und die Online-Kommunikation wird als wenig offen wahrgenommen. Trotz vorhandener Tools wie Viva Engage oder Yammer empfinden viele Mitarbeiter:innen die Kommunikationskultur als unzureichend und wenig dialogorientiert.
Der Kollegenzusammenhalt bei der All for One Group SE wird von den Nutzer:innen positiv bewertet. Besonders hervorgehoben wird die gegenseitige Unterstützung im Arbeitsalltag: Kolleg:innen helfen einander standort- und teamübergreifend, Erfolge werden gemeinsam anerkannt und gefeiert. Einige Bewertungen betonen, dass der Zusammenhalt sogar ein Grund ist, dem Unternehmen treu zu bleiben.
Gleichzeitig zeigen sich Schwankungen in der Zusammenarbeit. Die geografische Verteilung auf mehrere Standorte erschwert den persönlichen Austausch, und ein starker Fokus auf Abrechnung fördert nach Ansicht einiger Nutzer:innen gelegentlich ein Ellenbogendenken. Auch berichten wenige, dass bestehende enge Gruppen Außenstehende oder Neueinsteiger:innen ausgrenzen können. Dennoch überwiegt der Eindruck, dass die Kollegialität trotz unternehmerischer Veränderungen und Führungsproblemen ein stabiles, verbindendes Element bleibt.
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