Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Gehalt kommt pünktlich, der Umgang mit dem Corona Fiasko war so gut wie es eben ging und fair.
Die Arbeitszeiten sind bisher gut was sich ändern könnte mit der Samstagsöffnung en die ja scheinbar im Raum stehen..
Ich fand immer gut, dass ich Auswahl zwischen 3- 5 Herstellern hatte, so konnte ich viele Kunden gut versorgen. Leider wird sich das mit dem Kauf von GN ja erledigt schade das hatte und echt abgehoben von der Konkurrenz. Nichts gegen GN , mag ich einiges von aber passt halt nicht für jeden Kunden.
IT und KKM geben sich echt Mühe aber können die schlechte Integration auch nicht auffangen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Diese Bewertung wurde als teilweise unwahr bezeichnet und Verdeckt, ich habe um die Bewertung zu erhalten entsprechend geändert.
Kommunikation! Preisspolitik! Integration neuer FG! Umgang mit Langjährigen Mitarbeitern!
Durch die Unzufriedenheit in der Basis wird das Wachstum das ja immer angestrebt wird auf ganz wacklige Beine gestellt.Es müssen eigene Ideen her! Nicht Geers und KIND alles nachmachen! So bleibt man drittklassig.
Das Marketing und Produktmanagement muß endlich verstehen dass es für uns nicht gegen die FGs arbeitet.
Italien muss verstehen , dass halt nicht alles so geht wie sie es sich vorstellen da unser Krankenkassensystem halt anders ist.
Fehlende elektronische Erfassung von Arbeitszeiten in den Fachgeschäften, kein elektronisches Kassensystem, kein Betriebsrat, jedenfalls alles zuletzt noch als ich da war.
Verbesserungsvorschläge
Kommunikation! Den Fachgeschäften zuhören, nicht nur YourVoice machen und das dann ignorieren. FGs müssen aktuell
sein, Preise im unteren Zuzahlungsbeich müssen vertretbar sein. Die Produktpalette vernünftig (was natürlich dann wenn nur noch GN verkauft wird hinüber ist) Ständige Rabattaktionen sollten einer nachvollziehbaren Preispolitik mit geringen den FGs überlassenen Rabatten weichen. Schulungen für neue MA verbessern, besonders Goal muss sitzen. Da haben weder die Nachbarfachgeschäfte für Zeit noch die IT.
Auch wäre schön wenn die Gebietsleiter wenigstens mal helfen könnten bei Problemen und nicht alles auf Tickets schieben die nie beantwortet werde(außer von der IT die sich wirklich Mühe gibt aber oft halt überfordert ist oder nicht versteht was die FGs meinen da sie von der Akustik ja keine Ahnung haben).
Fair sein, vernünftige Ziele, nachvollziehbares Bonusprogramm, vernünftige Regelungen Urlaub , Krankheit. Hilfe bei Egeko (KKM ist super aber oft bekommen sie ja die Fälle erst wenn es ganz schwierig geworden ist.)
Mit dem Vorausabrechnen aufhören führt zu zu vielen Fehlern, setzt MA und Kunden unter Druck(Unberechtigte Mahnungen) und ist m E. Borderline Illegal auch wenn es von mehreren Seiten natürlich nur mündlich und nicht aufgezeichnet als vollkommen legal hingestellt wird.
Werft kein Geld für Unternehmensberatung raus asondern investiert in die Ausrüstung der FG!
Arbeitsatmosphäre
In den Fachgeschäften kommt es auf das Team an, war bei mir allgemein gut. Allerdings würde diese ständig von den Vorgesetzten und der Verwaltung heruntergezogen durch nicht erreichbare Ziele die teilweise noch nicht Mal Mitte des Quartals überhaupt gesetzt waren.
Image
Wird immer weiter zerstört, FGs die
geschlossen sind weil kein Personal, bei z. B. Krankheit der Stammbesetzung. Call Center Mitarbeiter die völlingen Quatsch erzählen am Telefon. Oder so oft anrufen, dass die Kunden denken das wären Scammer. Die sich einfach mal überlegen man macht einen halbstündigen Hörtesttermin obwohl es ein Ersttermin ist kann das dann der MA im FG ausbaden.
(Das Marketing reagiert dann aber auch entweder gar nicht auf Tickets oder nur mit platten Floskeln wie dieser Post sicher auch von den lieben Personalern).
Ständiges bombardementit Werbepost (Hörinitiative) wo die gekauften Adressen teilweise Jahrzehnte verstorbene Menschen inkludiert macht zusätzlich die Menschen unserer Überdrüssig.
Work-Life-Balance
Arbeitszeiten sind regelmäßig wie die Öffnungszeiten, in größeren Städten wo die gehen gearbeitet wechseln sich Kollegen mit der Mittagspause ab. Es gibt Mangel FGs die Samstag geöffnet haben regulär, auch da regeln die Mitarbeiter den Einsatz unter sich. Punktabzug gibt es wegen dem Push für regelmäßige Samstagsöffnung in der vergangenen Weihnachtszeit obwohl kein Personal um sich abzuwechseln oder auch keine Aussicht auf die Möglichkeit die Stunden abzufeiern, da man alleine im FG ist und Vertretung schwer zu bekommen ist. Irlabe haben früher die FGs unter sich und dann in den Gebieten ausgemacht. Mittlerweile ist die Personaldecke aber so gering das das oft nicht mehr geht. Zusätzlich gab es Grad neue Anweisungen dass zu bestimmten Zeiten kein Urlaub genommen werden soll weil sonst die Planung nicht passt oder Quartalsabschuss ist oder sonst was.
Solange wir in den FGs das im der Hand hatten wäre auch fair was die Aufteilung für MA mit und ohne Kinder anging. Aber das ist auch jetzt schwierig weil man ja die Ferien und die Quartalsabschlüsse auch mal gleichzeitig hat.
Karriere/Weiterbildung
Naja, die Gesellen werden natürlich versucht zum Meister zu bewegen weil dann kann
man die ja alleine in das FG setzten. Meister bekommen auch mal ne vor Ort Produktschulung, alle anderen müssen sich mit mir den Onlineveranstaltungen oder Aufzeichnung begnügen (wenn das Callcenter einmal wieder die Blockzeit überbucht hat)
Es gab die Sache mit CI und Knochenleitung da man festgestellt hat das man da ja Geld mit machen kann aber ohne die Geräte mal in der Hand zu haben oder mal Hilfe wie man die HNO-Ärzte dafür gewinnt oder
Vernünftiges Beratungsmaterial ist das für die FGs nicht praktikabel.
Andere Weiterbildungen scheitern häufig weil Bedarf nachgewiesen werden soll aber der natürlich nicht messbar ist ehe man es anbieten kann.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt an sich ist gut. Allerdings bekommen aufgekaufte Mitarbeiter wesentlich mehr da die Verträge übernommen werden und da die früheren Chefs gerne mal vor Verkauf noch was draufschlagen. Außerdem würden die neuen oft nicht bleiben wenn deren Wünsche nicht erfüllt werden. Daher würde auch die 13 Monatsgehalt Regelung auf 12 Monate geändert damit man neue Mitarbeiter nicht vergrellt. Das Bonusprogramm ist ein Witz, komplett konfus, dann fehlen einem oft im zweiten oder sogar Anfang des dritten Monats des Quartals überhaupt die Ziele, woran soll man sich also messen? Zu Jahresende oder zur Mitte kommen dann oft noch plötzlich Änderungen, zusätzliche Boni wo dann drauf gedrängt wird dass man unbedingt noch abschließt. So werden viele MA in die Zwickmühle zwischen den AG glücklich machen, ihre Karotte erreichen oder sich rechtlich und dem Kunden gegenüber korrekt zu verhalten gedrängt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird sich zwar immer groß auf die Fahnen geschrieben aber es sind ja doch immer nur vorgeschobener Aktionismus. Allein dass man wegen ner Batterieklappe Geräte zur Reparatur schicken muss, wenn man nicht zufällig eine hat oder Bestellungen von Geräten mittlerweile automatisch erfolgen verursacht so viel Müll und unnötiges hin und her geschicke, das kann nicht nachhaltig sein. Ganz abgesehen von den Boxen die in der Vergangenheit für das "Unboxing" Erlebnis herausgegeben werden mussten. Oder die Plastik Service Karte die einzeln in Plastik und dann nochmal in Plastik eingepackt als Bundle angeliefert wir nur mal als Beispiele.
Pseudosoziale Projekte wie die Adventsaktion für Pflegeheime die dann aber vom Gehalt der Mitarbeiter finanziert werden (das könnte man besser lokal machen, dann hätten die FGs wenigstens nen Bezug und es würde lokal positiv auffallen) Oder die Laufveranstaltungen für Mitarbeiter die bloß versuchen Medienwirksam zu sein wo man auf die letzten nicht Mal mit dem Foto warten kann.
Kollegenzusammenhalt
Im FG je nach Team, bei mir gut. Auch mit anderen FGs. Von der Führungskraft GBL darf man aber keine Unterstützung verlangen Die, welche mal da waren , die sich auch mal gegen Müll von Hamburg oder auch Italien gewehrt haben sind lange weg.
Umgang mit älteren Kollegen
In den Fachgeschäften gut solange man sich gegenseitig helfen kann, natürlich schwierig
wenn alleine. Verwaltung kann ich nicht beurteilen.
Vorgesetztenverhalten
In der Gebietsleitung kommt es natürlich
sehr stark drauf an, viel Wechsel und früher gab es mal sehr engagierte und gute GBL. Wenn man Glück hat hat man einen Akustiker als GBL der wenigstens etwas vom Ablauf versteht (verstehen will) mit Pech ist es ein Vertriebler von Aldi, Lidl, Action, Stapels, Carglass, der anderen nach Amplifon gefolgt ist und reiner Verkäufer ist.
Arbeitsbedingungen
Ältere, aufgekaufte FGs werden minimal
modernisiert oft kann man nur hoffen Mobiliar aus geschlossenen FGs zu bekommen oder Arbeitsmittel wie Abdruckscanner, oder auch Stühle. Die Audiometerprüfung ist auch gerne mal überfällig. Reparaturen die nicht Vermieter Sache sind brauchen ewig.
Verbesserungsvorschläge werden entweder gar nicht beachtet oder die Durchführung so lange aufgeschoben, dass man irgendwann nicht mehr danach fragt.
Kommunikation
Zwischen den Fachgeschäften und der Zentrale gibt es kaum vernünftige
Kommunikation.
Der Kalender wird auch gerne mal fremdgesteuert, durch das Callcenter oder die Verwaltung.
So werden Planungen für Meetings, Urlaub, Ausbildung, oder Verwaltungsaufgaben gerna mal komplett durcheinandergeworfen und man steht da.
Gleichberechtigung
Im Allgemeinen ausgewogen würde ich sagen aber natürlich die höchsten Positionen vor allem männlich besetzt
Interessante Aufgaben
Das kommt halt auf die Kunden an und wie man seinen Beruf versteht. Rein als
Akustiker würde man sich halt wünschen, dass man sich nicht mit den fürchterlichen Eigennamen der Geräte herumschlagen müsste. Dass man vernünftig an Farben und Ersatzteile kommt, dass man sich nicht zwischen den Terminen noch um sämtliche Verwaltung kümmern müsste wo aber ja laut Zentrale keine Zeit für in den Kalender darf. Sich nicht selbst um Eintragungen der Krankheitstage oder Vertretung für Urlaub kümmern müsste(m. E. GBL Aufgaben)