219 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
219 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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219 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich wurde über Linkedin kontaktiert, dass mein Profil aufgefallen wäre und ob ich Interesse an einem unverbindlichen Gespräch hätte. Dem hatte ich zugestimmt und wurde noch gebeten, meinen CV vorab zu schicken. Das habe ich auch getan und Antwort war, dass mein CV spannend wäre. Eine Mitarbeiterin aus dem Recruiting würde sich mit mir für eine Terminabsprache in Verbindung setzen.
Nachdem ich über eine Woche nichts gehört hatte, habe ich nachgefragt, ob noch ein Interesse an einem Gespräch besteht, dies wurde von der Ansprechpartnerin nicht beantwortet, sondern 3 Tage später habe ich eine automatisierte Email bekommen, in der sich für meine Bewerbung bedankt wurde, aber mein Profil nicht mit dem gesuchten Profil übereinstimmt.
Ich denke ein bisschen mehr Wertschätzung gegenüber Kandidaten wäre angebracht, vor allem auch dann, wenn man sie proaktiv kontaktiert, alles in allem kein gutes Bild, das man abgibt.
Besonders positiv kann ich aus meiner Erfahrung hervorheben, dass der Bewerbungsprozess sich von der Bewerbung bis zum Anbebot nur über wenige Wochen erstreckt hat.
Dabei waren meine Ansprechpersonen jederzeit für Fragen erreichbar. Auch inhaltlich waren die Gespräche offen und transparent, sodass beide Seiten eine klare Vorstellung von den gegenseitigen Erwartungshaltungen hatten.
Insgesamt war meine Erfahrung daher durchweg positiv und lassen mich mit Vorfreude auf meinen Start bei ATOSS blicken :)
Benefits noch mehr herausstellen
Ich kann diese Firma leider nicht empfehlen. Während meines Gespräch wurde ich mit Vorurteilen und respektlosem Verhalten konfrontiert. Meine Würde wurde meiner Meinung nach nicht respektiert und es schien, als ob das einzige Ziel darin bestand, mich fertig zu machen. Obwohl die Abteilungsleiterin sehr freundlich war, konnte es die negativen Auswirkungen des anderen Geprächteilnehemer nicht ausgleichen.
Zu allem Überfluss wurde mir auch noch unterstellt, die Firma kurzfristig als Sprungbrett nutzen zu wollen, was vollkommen unangemessen war und nicht stimmte. Ich hatte das Gefühl, dass der Arbeitgeber kein Interesse daran hatte, eine positive und respektvolle Arbeitsumgebung zu schaffen sondern mich aus welchen Gründen auch immer nicht wollte. Insgesamt war meine Erfahrung mit dieser Firma äußerst enttäuschend und ich würde es anderen nicht empfehlen, dort zu arbeiten. Ich hatte 4 Gespräche das ist auch schade um die Zeit.
Es gibt absolut keinen Verbesserungsvorschlag. Man merkt, dass hier von Anfang an klar und ehrlich kommuniziert wird. Mein erstes Telefongespräch mit der überaus sympathischen Talent Managerin ging bereits eine Stunde. Hier wurde ein klares Bild von dem Unternehmen, den Produkten und der Stelle gezeichnet. Besonders großartig fand ich die ehrliche Kommunikation dabei - dem Bewerber wird transparent klar gemacht (auch in Zahlen, z.B. Cold-Calls pro Jahr), was er zu erwarten hat. So bleiben von Anfang an keine Fragen offen und die Erwartungshaltung wird für beide Seiten eindeutig. Auch die Folgegespräche, welche einmal mit einem Teamlead und einmal mit einem Executive stattfanden, waren offen, professionell und zielführend. Rückmeldungen gab es in meinem Fall immer schon nach wenigen Tagen (teilweise sogar bereits am nächsten Tag).
Nach 4 Bewerbungsschritten und insgesamt etwa 8 investierten Stunden meinerseits in den Bewerbungsprozess war es Atoss aufgrund „interner Verschiebungen“ nicht einmal möglich sich mit einem kurzen Zwischenstand zur finalen Zu- oder Absage zu melden. Man hielt mich nach dem 4. Gespräch noch eine ganze Woche hin ohne sich an das eigene Versprechen, man würde sich allerspätestens Ende der Woche melden, zu halten.
Insbesondere im Hinblick auf Kündigungsfristen betonte es Atoss selbst, dass eine Entscheidung noch in dieser Woche erfolgen müsse.
Es war außerdem bekannt, dass bei mir ein anderer finaler Prozess parallel lief der dringenden Handlungsbedarf erforderte. Aufgrund dieses Versprechens jonglierte ich also mein anderes Angebot noch ganze 5 Tage hin- und her. Mitte der Folgewoche! erhielt ich dann abends noch den Anruf, dass man sich anderweitig entschieden hätte. Vermutlich hatte da dann endlich die 1. Wahl das Angebot angenommen und ich konnte als back-up abgelöst werden. Selbst wenn es sich tatsächlich um "interne Verschiebungen" handeln sollte, rechtfertigt das nicht, dass man derart wichtige zeitliche Versprechen einfach so verpuffen lässt ohne ein Update zu geben.
Der für mich beste Beweis dafür, dass die stets propagierte Kommunikation „auf Augenhöhe“ ein Paradebeispiel von Phrasendrescherei ist. Wenn man als Unternehmen so wenig Respekt vor der Lebenssituation eines Bewerbers hat, dass ein banaler 1-Zeiler am Ende der Woche zu viel Zeitaufwand bedeutet, dann ist das meines Erachtens kein Ausdruck von Wertschätzung. Ein Bewerber verdient ein Mindestmaß an Transparenz, gerade dann, wenn es bekannterweise zeitlich drängt. Würde man zumindest erwarten, von einem Unternehmen, dass es sich nicht nehmen ließ, stolze 4 Mal zu erwähnen, dass der "Mensch hier im Vordergrund steht".
Enttäuscht bin ich daher nicht über die Absage (die nach dieser Erfahrung wohl ein Glücksfall war), sondern über die Ignoranz die mir in diesem letzten Schritt widerfahren ist.
Verbesserungsvorschlag daher: respect is a two-way street.
Gegenüber Bewerbern weniger arrogant auftreten. Solch eine Selbstherrlichkeit habe ich noch nirgends erlebt.
Akut gibt es keinen Ansatzpunkt wie der Ablauf für mich persönlich hätte noch Verbessert werden können. Insgesamt sehr zufrieden mit der Organisation und dem Ablauf.
So verdient kununu Geld.