Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Dezember 2024. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 26.11.2025
Die Bewertungen für Autohero fallen insgesamt negativ aus, mit besonders kritischen Rückmeldungen zum Vorgesetztenverhalten und den Gehältern. Mitarbeiter:innen berichten von mangelnder Wertschätzung, fehlender Unterstützung durch Führungskräfte und einem hohen Druckempfinden. Beim Gehalt kritisieren sie Zahlungen nahe dem Mindestlohn, nicht eingehaltene Versprechen bezüglich Gehaltserhöhungen und einseitige Vertragsänderungen. Die Arbeitsatmosphäre wird als angespannt beschrieben, mit einem Umfeld, in dem Ellbogenmentalität und Mikro-Management vorherrschen. Die Work-Life-Balance leidet unter langen Arbeitszeiten (9-18 Uhr), unbezahlten Überstunden und einem Schichtsystem mit Samstagsarbeit. In der Kommunikation bemängeln viele, dass sie wichtige Änderungen oft von Kund:innen statt von internen Quellen erfahren u...
Zusammenfassung nach Kategorie
Das Vorgesetztenverhalten bei Autohero wird von den Mitarbeiter:innen überwiegend kritisch bewertet. Besonders bemängelt wird der fehlende Respekt und die mangelnde Wertschätzung gegenüber den Angestellten. Mehrere Beschäftigte berichten von einem problematischen Führungsstil, der durch Druck, fehlende Kommunikation und Ignorieren von Verbesserungsvorschlägen gekennzeichnet ist. Kompetente Führungskräfte verlassen das Unternehmen oder werden zum Rücktritt gedrängt, während inkompetente Vorgesetzte bleiben und den Druck von unzufriedenen Kund:innen an die Mitarbeiter:innen weitergeben.
Die Mitarbeiter:innen beklagen zudem fehlendes Vertrauen von Seiten der Führung und eine ineffektive Leitung, bei der direkte Vorgesetzte kaum Entscheidungsbefugnisse haben. Versprochene Boni werden nicht ausgezahlt und Verbesserungsvorschläge ignoriert - möglicherweise aufgrund des hohen Drucks, unter dem die Vorgesetzten selbst stehen. Einige Berichte deuten auf eine Bevorzugung bestimmter Mitarbeiter:innen hin, während andere sich unwillkommen fühlen.
Die Gehalt- und Sozialleistungen bei Autohero werden von den Mitarbeiter:innen überwiegend kritisch bewertet. Viele Beschäftigte berichten, dass die Vergütung nicht angemessen sei - einige erwähnen sogar, dass nur Mindestlohn gezahlt werde, obwohl die Arbeitsanforderungen und der Stress hoch seien. Besonders problematisch erscheint die Situation bei Gehaltserhöhungen, die laut mehreren Bewertungen entweder abgelehnt oder auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Einige Mitarbeiter:innen beklagen zudem, dass Verträge einseitig geändert wurden und in manchen Fällen sogar weniger gezahlt wurde als vertraglich vereinbart. Zusatzleistungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld sowie Inflationsausgleich scheinen zu fehlen. Positiv wird lediglich angemerkt, dass die Gehaltszahlungen pünktlich erfolgen, wobei die Höhe der Bezahlung auch von den erreichten KPIs abhängig sein kann.
Bei Autohero zeigt sich ein ambivalentes Bild des Kollegenzusammenhalts. Einige Mitarbeiter:innen berichten, dass der Zusammenhalt unter den Kolleg:innen der einzige Grund war, im Unternehmen zu bleiben, und dass trotz der Abhängigkeit vom Arbeitgeber ein guter Zusammenhalt bestand. Gleichzeitig wird von anderen eine ausgeprägte Ellbogenmentalität beschrieben, wobei jeder für sich arbeitet und Teamarbeit durch individuellen Ehrgeiz und Klatsch behindert wird. Besonders problematisch scheint die Situation im Home Office zu sein, wo Mitarbeiter:innen gezwungen sind, die Arbeit abwesender Kolleg:innen zu übernehmen, während sie ihre eigenen Ziele erreichen müssen. Die hohe Fluktuation mit jährlich mehreren Mitarbeiter:innen, die das Unternehmen verlassen, deutet auf Burnout-Probleme hin, während Ausgrenzung und mangelnde Zusammenarbeit das Teamgefühl zusätzlich beeinträchtigen.
Die Work-Life-Balance bei Autohero wird von den Mitarbeiter:innen überwiegend negativ bewertet. Besonders kritisch sehen viele Beschäftigte die langen Arbeitszeiten von 9 bis 18 Uhr ohne Stundenkonten, wodurch sogar Arzttermine Urlaubsnahme erfordern. Unbezahlte Überstunden führen laut einigen Bewertungen zu 12-Stunden-Arbeitstagen ohne Ausgleich. Auch das Schichtsystem mit Samstagsschichten wird bemängelt. Weitere Kritikpunkte sind die Ungleichbehandlung von Mitarbeiter:innen bezüglich Arbeitszeiten sowie die negativen Auswirkungen auf Psyche und Privatleben. Die Möglichkeit zum Homeoffice wird zwar erwähnt, scheint aber durch lange Pendelzeiten in Berlin nicht zu einer verbesserten Balance beizutragen.
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