24 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
24 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
24 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Teamspirit & spannende Projekte
tolle Events!
wertschätzend & direkt
hohes Maß an Ownership
Die technische Ausstattung und das moderne Office waren positiv. Außerdem arbeiten dort viele sehr kluge, engagierte und motivierte Menschen an einem fachlich relevanten Produkt. Die grundsätzliche Mission, Krankenhaussoftware neu zu denken, ist spannend.
Aus meiner Sicht fehlten häufig klare Prioritäten, verlässliche Strukturen und eine nachvollziehbare Verteilung von Verantwortung. Hohe Einsatzbereitschaft wurde nicht immer entsprechend durch Entwicklungsperspektiven, Entlastung oder Anerkennung gespiegelt.
Klare Prioritäten setzen, weniger parallele Themen verfolgen und stärker auf nachhaltige Produktreife fokussieren. Aus meiner Sicht braucht es mehr personelle Kapazität in den Bereichen, die das Produkt fachlich und technisch wirklich weiterentwickeln, statt dauerhaft nur kurzfristige operative Engpässe abzufangen.
Das Miteinander im Team war grundsätzlich gut. Es arbeiten viele sehr kluge, engagierte und motivierte Menschen dort. Gleichzeitig war die Atmosphäre stark durch hohe Dynamik, enge Deadlines und einen dauerhaft hohen Arbeitsdruck geprägt. Wenn Probleme sichtbar wurden, hatte ich teilweise den Eindruck, dass weniger die Lösung im Vordergrund stand, sondern eher die Frage, warum diese Punkte nicht früher erkannt wurden.
Avelios wird am Markt als sehr dynamischer und aufstrebender Anbieter im KIS-/KAS-Umfeld wahrgenommen. Aus meiner Sicht ist die Außenwirkung dabei teilweise stärker als die interne operative Reife. Neue Kunden, Partnerschaften und strategische Themen wurden nach außen sehr sichtbar kommuniziert, während intern weiterhin viele grundlegende Produkt- und Prozessfragen zu lösen waren. Dadurch entstand für mich teilweise eine Diskrepanz zwischen Anspruch, Marktkommunikation und tatsächlicher Umsetzung im Arbeitsalltag.
Die Zeiteinteilung war grundsätzlich flexibel, und Homeoffice war in der Regel möglich. Gleichzeitig war die Arbeitsbelastung phasenweise sehr hoch. Viele Aufgaben kamen kurzfristig, auch spät am Tag oder zum Wochenende hin. Dadurch war es schwierig, nach Feierabend wirklich abzuschalten und klare Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben zu ziehen.
Weiterbildung und persönliche Entwicklung wurden aus meiner Sicht nicht systematisch verfolgt. Karriereperspektiven entstanden eher dann, wenn man sie selbst aktiv angesprochen hat. Klare Karrierepfade, transparente Entwicklungsmöglichkeiten oder eine strukturierte Förderung habe ich nicht ausreichend wahrgenommen.
Das Fixgehalt lag aus meiner Sicht eher im unteren bis mittleren Bereich im Vergleich zu Verantwortung und Arbeitsbelastung. Gehaltserhöhungen mussten aktiv verhandelt werden. Positiv waren Benefits wie Urban Sports/Wellpass und Deutschlandticket. Es wurden außerdem Gehaltsbänder eingeführt, allerdings zunächst vor allem innerhalb einzelner Teams, sodass die Gesamtlogik der Vergütung nicht immer transparent war. VSOPs wurden gewährt, sind aber aufgrund langer Vesting-Zeiträume und eines ungewissen Liquiditätsereignisses eher als langfristige Option und nicht als verlässlicher Vergütungsbestandteil zu sehen.
Es gab einzelne positive Ansätze, zum Beispiel Getränke in Glasflaschen und wiederverwendbare Behälter für Essen in der Umgebung. Gleichzeitig entstand im Büroalltag weiterhin viel Verpackungsmüll, sodass das Thema aus meiner Sicht nicht durchgehend konsequent umgesetzt wurde.
Innerhalb meines direkten Teams habe ich den Zusammenhalt überwiegend positiv erlebt. Viele Kolleginnen und Kollegen waren hilfsbereit und fachlich stark. Über Teamgrenzen hinweg gab es jedoch teilweise Spannungen, unklare Zuständigkeiten und eine Kultur, in der bei Problemen eher Verantwortlichkeiten gesucht wurden, statt gemeinsam strukturiert Lösungen zu entwickeln.
Avelios ist insgesamt ein sehr junges Unternehmen mit einer entsprechend jungen Startup-Kultur. In diesem Umfeld wirkt man vergleichsweise schnell „älter“, aber es wurden meiner Meinung nach keine älteren Kollegen benachteiligt.
Das Führungsverhalten habe ich gemischt erlebt. Aus meiner Sicht fehlten teilweise klare fachliche Führung, verlässliche Priorisierung und eine konsistente Einordnung von Rollen und Verantwortlichkeiten. Gleichzeitig gab es eine hohe operative Detailtiefe in der Steuerung, was eigenverantwortliches Arbeiten nicht immer erleichtert hat.
Die technische Ausstattung war grundsätzlich gut, je nach Rolle etwa mit MacBook oder ThinkPad sowie mehreren Bildschirmen. Das Großraumbüro war allerdings häufig laut, was konzentriertes Arbeiten erschwert hat. Für fokussierte Aufgaben war Homeoffice aus meiner Sicht oft deutlich geeigneter.
Die Kommunikation habe ich häufig als unklar und wechselhaft erlebt. Ziele und Prioritäten waren nicht immer transparent und haben sich regelmäßig verändert. Themen, die kurzfristig als besonders wichtig galten, wurden teilweise wenig später wieder durch andere Prioritäten ersetzt. Dadurch war es schwierig, Aufgaben konsequent abzuschließen und langfristig sauber zu planen.
Dazu kann ich nur eingeschränkt etwas sagen, da ich in meinem Arbeitsumfeld keine ausreichende Grundlage hatte, um diesen Punkt belastbar zu bewerten.
Der Aufbau von Krankenhaussoftware an der Schnittstelle zwischen Medizin, Klinikprozessen und Softwareentwicklung ist grundsätzlich sehr spannend. Gleichzeitig waren viele Aufgaben im Alltag auch repetitiv oder operativ kleinteilig. Die Verteilung von Verantwortung und Arbeitslast war aus meiner Sicht nicht immer ausgewogen. Wirklich strategische oder fachlich tiefgehende Weiterentwicklungen kamen dadurch teilweise zu kurz.
Essensbonus, Snacks, Kaffee, schicke Kaffeemaschinen, gut erreichbar mit Öffentlichen.
Anstatt massig neue Leute einzustellen - konzentriert euch auf die, die da sind. Neue Kunden sind gut - aber zu viele neue Kunden bedeuten auch unkontrollierten Wachstum, da man viel manpower braucht. Somit wieder das Problem mit zu schnellem Wachstum, fehlenden Regeln, Prozessen und Zusammenhalt.
Entscheidungen werden spontan geändert, ohne Kommunikation an alle. Das führt zu Unsicherheit und Gerüchten.
Leute werden alle paar Monate umgesetzt, auch ohne Vorankündigung, von einem Tag auf den anderen. Abteilungen werden umstrukturiert (was auch gut sein kann), generell aber ohne große Info vorab.
Vieles wird ad hoc entschieden, dann muss es aber sofort gemacht werden, und den letzten beißen die Hunde, da er/sie den ganzen Druck abbekommt. Nicht schön.
Es kracht und knirscht im Gebälk.
Regeln und Prozesse sind nicht hip und start-upy, aber in jeder Firma notwendig - auch einem Start-Up.
Wenn ihr Kollegen in der Probezeit kündigt - dann macht das nicht am letzten Tag der Probezeit, das ist assi.
Schaut danach, dass nicht jeder ständig gestresst und überarbeitet ist - burnout is real.
Kommt etwas auf die Abteilung an, aber generell sind alle 200 Mitarbeiter sehr gestresst durch zu hohen Workload.
Es wird viel Zug gefahren, und es gibt Glasschüsseln für das Mittagessen.
Im Team ok/gut, übergreifend eher nicht. Da jeden Monat 10-25 neue Leute anfangen, kann man sich nicht kennenlernen, daher auch kein übergreifender Zusammenhalt möglich.
Variiert etwas, je nach Person. Grundsätzlich leider so, dass wenige der Manager überhaupt managen wollen oder können, und sie auch keine Seminare/Workshops dazu gemacht haben. An sich sind es nette Kollegen, aber eben keine qualifizierten Vorgesetzte. Ich persönlich fühlte mich absolut nicht erst genommen mit meinen Fragen und Problemen.
Neues Büro, alles schick. Jedoch Großraumfläche, so dass es extrem laut ist, konzentriertes Arbeiten schwer bis unmöglich ist, und jeder ständig in Besprechungsräumen sitzt. Schreibtische sind eher klein, und sehr viele, kein Platz für persönliche Dinge.
Chaos pur. Alles geht über Gerüchte, die sich ständig ändern. Entscheidungen werden ohne Konsultation der betroffenen Kollegen getroffen, und dann wieder geändert. Es wird versucht, dies zu verbessern, ich bin aber nicht optimistisch.
Gehalt ok, je nach Verhandlung. Sozialleistungen für ein Start-Up ok, es gibt aber Luft nach oben.
Je nach Abteilung.
The communication mess.
Hire managers that can bring structure into the stack of deadlines.
The atmosphere is very hectic and chaotic, seldomly there are chats outside of worktopics because everyone is too stressed.
I've worked days with 11-12 hours because something was broken and needed "urgent" fixing, had to rearrange private appointments because I could not make it due to unforeseen and uncommunicated deadlines hitting.
Friendly people overall but everyone is stressed and this is sadly affecting the "team-feeling"
The managers in the engineering department are young and seem to me like they still want to be engineers and not managers. I know everyone of them is a very kind-hearted person but working for them is tiresome because one feels like you disturb them when you ask for something.
open office with no ANC headphones, makes it hard to focus in calls with customers when other employees are in a call aswell. In those instances you also can't move since you dont normally have a laptop so you're stuck there.
The communication is very chaotic to say the least. E.q. when people leave, it's not really communicated. It causes so much havoc because everyone asks around for information to complete their tasks but only few people know and they are too busy to communicate clearly.
the salary is competitive and the benefits are quite nice (Deutschlandticket, urbansportsclub ect) Only 28 vacation days though.
The idea of the company is very nice and I see why, hosipitals need a better management software, there is a lot to do.
The company offers a competitive salary. Also, the community is very young, and coffee breaks were never boring. The only reason I felt sad about leaving was the people I met there.
The way communication and feedback are handled at the company is concerning. Despite working there for almost a year, I spoke to my supervisor only once, and it was entirely on my initiative. The topics I tried to discuss were ignored, and no one reached out to check on my experience or comfort. After that meeting, I felt rejected and lost.
There were no opportunities to receive feedback on my work, which I consider crucial for growth. Overall, I felt that my contributions were not noticed, which eventually affected my motivation. Support for newcomers was very limited, and there was almost no onboarding.
Additionally, at a company event last year, I was unable to get a spot even though I RSVPed on time. It was disappointing, as it was a missed opportunity to connect with colleagues.
Communication opportunities should be provided, such as regular one-on-ones and feedback sessions after the first six months.
While many new employees are hired every month, the turnover rate is also high, which is unhealthy in my opinion.
Opportunities to talk about career development or personal growth were not provided.
There was no direct communication with the manager.
There was almost no communication, no feedback at all.
Für ein Startup ist das Unternehmen bereits sehr gut aufgestellt. Man merkt deutlich, dass kontinuierlich neue Strukturen geschaffen werden und sich vieles positiv weiterentwickelt. Durch das starke Wachstum kann die Kommunikation an manchen Stellen noch etwas verbessert werden, was jedoch nachvollziehbar ist. Wer Eigeninitiative zeigt und Verantwortung übernimmt, wird sehr geschätzt und entsprechend wahrgenommen.
Die Arbeitsatmosphäre ist angenehm und wertschätzend. Kolleginnen und Kollegen unterstützen sich gegenseitig, und auch in stressigeren Phasen bleibt der Umgang fair und respektvoll.
Die Kommunikation könnte an manchen Stellen strukturierter sein. Gleichzeitig ist der Umgang stets respektvoll und offen, sodass Missverständnisse schnell und unkompliziert ausgeräumt werden.
Die Aufgaben sind abwechslungsreich und technisch anspruchsvoll. Man bekommt Verantwortung und kann aktiv an Lösungen und Weiterentwicklungen mitarbeiten.
Flat hierarchy with a highly supportive and collaborative team culture
The company is viewed positively with a strong sense of momentum and excitement around its continuous growth
Flexible working hours make it easy to balance work and private life
Clear and transparent career progression opportunities
Strong sense of shared mission drives effective and goal-oriented collaboration.
Leaders communicate openly and honestly and provide regular feedback focused on individual development. Employee input is valued and actively included in decision-making. Expectations set by leaders are demanding yet realistic and tailored to individual skills and experience.
A very modern office environment, including a gym and coffee-bar with up-to-date equipment and devices
Open communication culture where questions are encouraged. Regular all-hands meetings and bi-weekly written updates keep everyone aligned and up-to date
Promotions and internal career progression are transparent and based on clearly defined criteria
Work is highly varied, with very little repetition in day-to-day tasks
- Modernes Büro
- Pünktlichkeit vom Gehalt
- Deutschlandticket/Essenszuschuss
- Konzentriertes Arbeiten sollte durch echte Rückzugsmöglichkeiten unterstützt werden und nicht durch symbolische 1x1m-Kabinen.
- Wertschätzung zeigt sich auch in kleinen Dingen: ein kurzes "Hallo", ein "Wie läuft es bei dir?" - auch (oder gerade) von Vorgesetzten.
- Unterstützung ist kein "Nice-to-have" - gerade in der Einarbeitung oder bei neuen Themen sollte klar sein, dass man nicht allein gelassen wird.
- Verantwortung und Vertrauen in Rollen sollten langfristig gewahrt bleiben, ohne dass kleine Fehler sofort zu drastischen Konsequenzen führen. Ein fairer Umgang mit Befugnissen ist essenziell.
- Ein Abschiedsgespräch, verpackt mit einem Hauch von Wertschätzung wäre nett gewesen - schon allein, um nicht das Gefühl zu haben, lediglich eine Personalnummer gewesen zu sein.
Die Atmosphäre war eher angespannt als motivierend. Wertschätzung war keine Mangelware, aber auch kein Dauerbrenner. Ein gelegentliches "Danke" hat es schon mal gegeben. Das war es dann aber auch mit dem Feel-Good-Faktor.
Während meiner Zeit gab es keine offiziell dokumentierte Regelung zu Gleitzeit oder Home-Office. Was es stattdessen gab, waren mündliche Zusagen, deren Verbindlichkeit je nach Führungskraft stark variierte. Wie flexibel man tatsächlich arbeiten darf, hängt stark davon ab, bei wem man "fragt" und "wer für einen zuständig ist". Während einige Mitarbeitende offenbar stillschweigend ins Home-Office entschwinden dürfen, manchmal sogar für eine längere...längere Zeit, wirkt es bei anderen aus meiner Sicht eher wie eine Sondergenehmigung mit Ablaufdatum und Stirnrunzeln inklusive. Einheitlichkeit ist eher ein Wunschtraum. Leider war kaum Interesse erkennbar, dieses Thema gemeinsam anzugehen oder alternative Lösungen zu finden. Vielmehr wirkte es so, als würde man stur an der eigenen Haltung festhalten, ohne Bereitschaft, sich auf Gegenargumente einzulassen. Planbare Flexibilität und Kommunikation auf Augenhöhe sehen anders aus.
Weiterbildungsmöglichkeiten sind mir in der Zeit keine begegnet und wenn es sie gibt, dann werden sie gut versteckt. Feedback oder Gespräche zur persönlichen Entwicklung? Leider Fehlanzeige - zumindest in dem Zeitraum, in dem ich angestellt war.
Die meisten Kollegen sind höflich im Umgang, sind freundlich im Vorbeigehen und professionell bei der Arbeit. Aber es gibt auch andere, bei denen man am Blick schon merkt, dass man in deren Welt möglichst lautlos existieren sollte. Fragt man um Hilfe, spürt man gelegentlich die unausgesprochene Frage "Muss das jetzt wirklich sein?". Mein Eindruck war, dass ein kollegialer Austausch außerhalb des eigenen Teams selten stattfand. Selbst ein kurzes "Wie war dein Urlaub?" war eher die Ausnahme. Smalltalk ist eher eine Einbahnstraße. Das höchste der Gefühle ist manchmal ein kurzer Blickkontakt, mit ganz viel Hoffnung begleitet von einem "Guten Morgen". Zwischendurch bekommt man fast den Eindruck, man wurde im Büro als stille Hintergrundfigur gecastet.
Schon Wochen vor dem ersten Arbeitstag eine Aufgabe zu bekommen, war für mich ein frühes Signal dafür, wie die Dinge hier laufen würden. Aufgaben werden schnell delegiert, aber Unterstützung ist leider oft Mangelware – besonders bei einzelnen Vorgesetzten. Fragen bleiben unbeantwortet, Nachrichten werden ignoriert oder einfach das Thema gewechselt. Wer auf schnelle Antworten hofft, wird häufig enttäuscht. Je mehr man nachfragt, desto eher wird man wahrscheinlich als lästig wahrgenommen. Gleichzeitig wird erwartet, dass man bei vielen Aufgaben am besten sofort handelt, ohne Rücksprache oder Unterstützung. Kommunikation auf Augenhöhe? Selten. Selbst ein einfaches ‚Wie geht’s?‘ oder ‚Guten Morgen‘ blieb oft aus - vor allem bei manchen Vorgesetzten. Spannend, wie selektive Freundlichkeit zum Alltag werden kann. Hier Smalltalk, dort reines Schweigen. Auch Urlaube wurden teils nicht klar kommuniziert. Bei manchen Vorgesetzten war deren Abwesenheit plötzlich spürbar, ohne Vorwarnung. Das erschwerte die Abstimmung unnötig. Dass nach meiner Kündigung kein einziges Gespräch gesucht oder ein "Alles Gute" zumindest überreicht wurde, war enttäuschend, aber rückblickend nicht überraschend.
Gute Hardware. Das muss man sagen. MacBooks und starke PCs sind vorhanden. Bezüglich Home Office, hängt es stark davon ab, für welchen der Vorgesetzten man arbeitet. Während es bei manchen fast selbstverständlich ist, ist es bei anderen eine seltene Ausnahme. Ergonomie ist möglich, aber kein Standard. Ruhiges Arbeiten ist nur begrenzt möglich. Immerhin ist es ein Großraumbüro mit einigen, die aus irgendeinem Grund mechanische Tastaturen besitzen. Dazu kommt das laute Dauergeplauder und das viele Gelächter, die manchmal eine echte Herausforderung darstellen. Es gibt 1 m²-Kabinen und Noise-Cancelling-Kopfhörer, die beide hilfreich sind, aber nicht für stundenlange Konzentration gedacht. Ein Rückzugsort ist das nicht, eher eine kurze Flucht mit Zeitlimit.
Es gibt wichtige Informationen, die einfach nicht geteilt werden, und oft fehlt die nötige Transparenz, was dann dazu führt, dass man sich wie im Dunkeln tappt. Rückmeldungen auf Nachrichten kommen oft verzögert oder gar nicht, was dann zu viel Geduld und Unsicherheit führt. Manchmal muss man die richtigen Leute mehrfach ansprechen, um überhaupt eine Antwort zu erhalten, und dann ist es auch nicht garantiert, dass sie einem tatsächlich weiterhelfen. Die Prioritäten sind nicht immer klar, und so fühlt es sich an, als ob man oft im Unklaren gelassen wird. Es war u. a. auch aufschlussreich zu beobachten, wie einige meiner Aufgaben bereits vor meinem letzten Arbeitstag von anderen übernommen wurden, ohne dass ich dazu aktiv einbezogen oder informiert wurde. Eine gewisse Form von proaktiver Abschiedskultur, nur eben ohne das Gespräch.
Fair bezahlt, mit netten Extras wie Essenszuschuss und Deutschlandticket. Dazu kommt noch der Punkt, dass es immer überpünktlich überwiesen wurde. Da kann man wirklich nicht meckern.
Natürlich gibt es Unterschiede zwischen Positionen, Teams und Menschen. Aber auch wenn jemand mehr Verantwortung trägt, heißt das nicht automatisch, dass andere weniger Beachtung verdienen. Wenn fachliche Unterstützung fast ausschließlich von einer Person abhängt – und diese dauerhaft nicht reagiert, entsteht ein Ungleichgewicht, das nicht nur frustriert, sondern die Arbeit erheblich erschwert. Das Gefühl, dass Unterstützung eine Einbahnstraße ist, kommt nicht selten auf. Besonders wenn man immer wieder warten muss. Man hatte oft den Eindruck, dass andere im direkten Austausch mit der Führung deutlich präsenter waren. Gespräche und Smalltalk fanden dort unerklärlicherweise deutlich häufiger statt als mit mir.
Inhaltlich gibt es hier durchaus eine Vielzahl an spannenden und vielseitigen Aufgaben. Man kommt definitiv nicht in Versuchung, sich zu langweilen. Viele Themen bieten Raum, sich einzubringen, mitzudenken und auch neue Dinge zu lernen. Leider bleibt dieser Spielraum oft ungenutzt, weil einem die nötige Unterstützung oder Begleitung fehlt, um sich wirklich sicher in die Aufgaben hineinzufinden. Es fühlt sich dann manchmal weniger nach "interessant" und mehr nach "such dir deinen eigenen Weg" an, was für manche reizvoll, für andere eher frustrierend ist. Mit etwas mehr Begleitung hätten viele Aufgaben wirklich Spaß machen können.
Informal, driven, meritocratic
Motivated startup mentality but with detailed time-tracking, paid overtime, and ability to take compensation days
Increasing focus on structured feedback with strong growth perspectives given current stage and meritocratic culture
Amazing colleagues who become friends
Very professional and mentor-like
Brand new office, height-adjustable desks, free snacks/drinks and a meal budget
Increasing focus on regular company-wide communication, very transparent, open, and direct with individual manager
Incredibly diverse and impactful, almost like starting a new job every morning
Die Arbeitsatmosphäre ist insgesamt sehr positiv. Alle im Team sind motiviert, die Digitalisierung der Krankenhäuser voranzutreiben. Hin und wieder entsteht kurz vor Abgabefristen Stress, was in Zukunft durch verbessertes Zeitmanagement optimiert werden könnte.
Top!
Je nachdem, wie man persönlich die Work-Life-Balance definiert, kann es gut passen oder auch nicht. Es bleibt eine sehr ambitionierte Aufgabe, Krankenhäuser mit der richtigen Geschwindigkeit zu digitalisieren, um in diesem komplexen Markt Fuß zu fassen. Für mich persönlich bieten die flexiblen Arbeitsmöglichkeiten – solange die Arbeit präzise und engagiert erledigt wird – eine gute Work-Life-Balance. Ich schätze es, dass ich meine Aufgaben auch von zu Hause, abends oder früh morgens bei einem Müsli erledigen kann.
Durch die Vielzahl an unterschiedlichen Aufgaben ist die Möglichkeit zur Weiterentwicklung gegeben.
Mein Gehalt empfinde ich als gut, allerdings wäre angesichts der Aufgaben und des Einsatzes eine Erhöhung durchaus gerechtfertigt. Insgesamt würde ich sagen, dass ein faires Gehalt gezahlt wird, und die zusätzlichen Leistungen sind ein großer Pluspunkt. Dazu zählen eine Fitnessmitgliedschaft, das Deutschland-Ticket, ein Mittagessenszuschuss. Zusätzlich gibt es ein Beteiligungsprogramm, mit dem man aktiv am Unternehmen beteiligt wird.
Mülltrennung, Mittagessen wird in Glastupper geholt.
Der Zusammenhalt in meinem Team ist richtg gut, und auch die Zusammenarbeit zwischen den Teams ist super. Außerhalb der Arbeit unternehmen ich gemeinsam mit Kolleginnen Aktivitäten, und durch die abwechslungsreichen Firmen-Events hat man die Gelegenheit, sich noch besser kennenzulernen.
Wir sind ein Junges Team mit Fairem Umgang.
Es gibt jederzeit die Möglichkeit, Probleme offen anzusprechen, und es wird kontinuierlich daran gearbeitet, sich zu verbessern. Natürlich bringt jeder Mensch seine eigenen Eigenheiten mit, doch die Führung agiert professionell.
Die technische Ausstattung ist erstklassig, mit 4K-Monitoren, höhenverstellbaren Schreibtischen und MacBooks. Das Büro ist sehr neu und Hochwertig.
Die Kommunikation im Team ist sehr effizient, da wir gängige Tools wie Slack, Confluence und Jira nutzen. Zudem wird mein Urlaub oder meine Freizeit respektiert, und ich werde nicht ungefragt kontaktiert.
In einem schnell wachsenden Unternehmen kann es kommunikativ gelegentlich zu Missverständnissen kommen, aber es ist deutlich spürbar, dass die Gründer aktiv an Verbesserungen arbeiten.
Wir sind ein vielfältiges Unternehmen mit Kolleginnen aus verschiedenen Sprach-, Kultur- und Religionshintergründen. Ich fühle mich gleichberechtigt und fördere diese Gleichbehandlung auch in meinem Umfeld.
Es gibt ständig viel zu lernen und eine Vielzahl an interessanten Aufgaben. Wenn man selbst ein Problem erkennt und eine Lösung dafür entwickeln möchte, wird man dazu ermutigt und unterstützt.
So verdient kununu Geld.