Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.7.2026
Bechtle erhält ein gemischtes Gesamtbild. Der Kollegenzusammenhalt gilt als klare Stärke: Bewertungen beschreiben hilfsbereite, unterstützende Kolleg:innen, auf die man sich verlassen kann. Auch die Arbeitsaufgaben werden von vielen als abwechslungsreich und vielseitig wahrgenommen. Das Umwelt- und Sozialbewusstsein wird ebenfalls positiv hervorgehoben, wobei einige Bewertungen die Außendarstellung kritischer betrachten.
Deutlich negativer fällt das Bild beim Gehalt aus: Viele Bewertungen sehen die Vergütung als unterdurchschnittlich für die Branche, Gehaltserhöhungen erfordern oft Eigeninitiative, und Sonderzahlungen wie Weihnachtsgeld fehlen häufig. Das Vorgesetztenverhalten ist gespalten: Neben vereinzelt sehr positiven Einschätzungen berichten zahlreiche Bewertungen von mangelnder Unterstützung, Mikromanagement...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Bechtle wird von Nutzer:innen gemischt bewertet. Innerhalb der Teams beschreiben viele Kolleg:innen die Stimmung als angenehm, kollegial und vertrauensvoll, mit direktem Zugang zu Vorgesetzten und gegenseitiger Unterstützung. Moderne Büros und gut ausgestattete Arbeitsplätze werden ebenfalls positiv erwähnt.
Gleichzeitig berichten einige Mitarbeiter:innen von einer angespannten Atmosphäre, die durch Managemententscheidungen, mangelnde Wertschätzung und fehlende Transparenz entstehe. Besonders abteilungsübergreifende Zusammenarbeit sowie das Verhältnis zu Vorgesetzten werden kritisch gesehen. Einige schildern, dass die Stimmung stark vom jeweiligen Standort, Team oder der Führungskraft abhänge und sich die Atmosphäre nach personellen Veränderungen spürbar verschlechtert habe. Das Vertrauen in das Management wird von wenigen Nutzer:innen grundsätzlich in Frage gestellt.
Das Vorgesetztenverhalten bei Bechtle zeigt ein gemischtes Bild. Viele Nutzer:innen beschreiben ihre direkten Vorgesetzten als fair, offen und auf Augenhöhe agierend, mit regelmäßigem Austausch und wertschätzender Kommunikation. Gleichzeitig betonen mehrere Bewertungen, dass die Führungsqualität stark abteilungsabhängig ist und erheblich variiert.
Kritische Stimmen überwiegen jedoch in ihrer Intensität: Einige Nutzer:innen bemängeln mangelnde Unterstützung durch das Management, fehlende Konfliktfähigkeit und nicht eingehaltene Absprachen. Vorgesetzte werden teils als wenig kompetent beschrieben, die Verantwortung delegieren, unrealistische Ziele setzen und Kritik nicht konstruktiv begegnen. Besonders auf höheren Führungsebenen empfinden Mitarbeiter:innen die Führungskultur als wenig mitarbeiterorientiert, mit unklarer Kommunikation und geringer Wertschätzung. Positiv hervorgehobene Führungspersönlichkeiten existieren zwar, wirken aber eher als Ausnahme innerhalb eines insgesamt uneinheitlichen Führungsbildes.
Das Gehalt bei Bechtle wird von den Nutzer:innen mehrheitlich als unterdurchschnittlich bewertet. Viele sehen die Vergütung als deutlich unter dem Branchendurchschnitt, wobei einige Bewertungen Abweichungen von bis zu 15–25 % gegenüber dem Markt nennen. Gehaltserhöhungen erfolgen selten automatisch und erfordern oft aktives Nachverhandeln, ohne dabei nennenswerte Ergebnisse zu erzielen. Zusätzlich bemängeln einige Nutzer:innen das Fehlen von Urlaubs- oder Weihnachtsgeld sowie unzureichende Sozialleistungen. Kritisiert wird auch, dass persönliche Sympathien die Gehaltsentwicklung beeinflussen.
Auf der anderen Seite heben wenige Nutzer:innen positive Aspekte hervor: Die Gehaltszahlungen erfolgen pünktlich, und das Unternehmen bietet eine großzügige betriebliche Altersvorsorge mit hoher Bezuschussung. Einige empfinden das Gehalt als marktgerecht oder zumindest akzeptabel, besonders bei längerer Betriebszugehörigkeit. Diese positiven Stimmen bleiben jedoch in der Minderheit gegenüber der vorherrschenden Kritik an der Wettbewerbsfähigkeit der Vergütung.
Die Kommunikation bei Bechtle wird in den Bewertungen gemischt bewertet, wobei die Gesamtstimmung ausgeglichen ist. Der auffälligste Kritikpunkt betrifft den Informationsfluss: Viele Nutzer:innen beschreiben die Kommunikation als einseitig von oben nach unten, intransparent und häufig zu spät. Wichtige Informationen gelangen oft nur über den Flurfunk zu den Mitarbeiter:innen, und Meetings werden als wenig substanziell empfunden. Einige berichten zudem, dass Entscheidungen ohne Einbindung des Teams getroffen werden und Vorgesetzte schwer erreichbar sind.
Auf der anderen Seite loben einige Nutzer:innen die Kommunikation innerhalb ihrer Teams als offen, transparent und auf Augenhöhe. Regelmäßige Austauschformate sowie die Erreichbarkeit von Teamleitungen werden positiv hervorgehoben. Die Bewertungen zeigen jedoch eine starke Abhängigkeit vom jeweiligen Team oder der Führungskraft, sodass die Erfahrungen deutlich variieren.
829 von 2.963 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)
vielen lieben Dank für Ihre positive Bewertung. Es freut uns sehr, dass es Ihnen bei Bechtle so gut gefällt.
Wir wollen immer besser werden. Daher interessiert es uns brennend: Wie können wir Ihrer Meinung nach die 5 von 5 Sterne erreichen? Melden Sie sich gerne persönlich bei mir: hr-feedback@bechtle.com. Ich würde mich über einen Austausch sehr freuen. Weiterhin wünschen wir Ihnen eine tolle Zeit bei Bechtle.
Viele Grüße Eileen aus dem Bechtle HR Team
Mehrfachbewertung
Top Arbeitgeber mit ein paar Schwächen
4,5
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Bechtle Network & Security Solutions GmbH in Ettlingen gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)
vielen Dank für Ihre Bewertung und dass Sie Bechtle als Arbeitgeber weiterempfehlen. Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Freude bei der Arbeit.
Viele Grüße aus Neckarsulm Eileen aus dem Bechtle HR Team
Es wird nichts besser…
1,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei Bechtle Logistik & Service GmbH in Neckarsulm gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Pünktliches Gehalt Gratis Obst
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Vorgesetztenverhalten Viele Leere Versprechen
Verbesserungsvorschläge
Auf die Inhalte der Mitarbeiterbefragungen eingehen und endlich mal etwas umsetzen, anstatt hier um Feedback zu bitten. Die HR-Abteilung weiß um die Sorgen der Mitarbeiter, wird jedoch erst aktiv wenn man hier etwas schreibt…
Arbeitsatmosphäre
Unter den Kollegen innerhalb der Abteilung noch ganz okay. Im Zusammenspiel mit anderen Abteilungen bzw. Vorgesetzten ist es oft furchtbar.
Image
Auf dem Papier Top-Arbeitgeber, worüber die Arbeitnehmer zumindest hier sehr lachen
Work-Life-Balance
Nicht möglich. Ständige (und vom Chef gefeierte, weil Gehälter wegfallen) Krankheitsfälle
Karriere/Weiterbildung
Gibt einen Learning Campus. Wenig Inhalte, diese sind eher schlecht. YouTube hat bessere Inhalte
Gehalt/Benefits
Gehaltserhöhung von1,125 Prozent, keinerlei Sonderzahlungen oder nachvollziehbare Entwicklung. Der CEO wiederum erwirtschaftet mein Jahresgehalt in umgerechnet 2,5 Tagen bei jährlicher Bonusauszahlung
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Auf dem Papier vorhanden. Verbesserungsvorschläge werden konsequent ignoriert
Kollegenzusammenhalt
Siehe Atmosphäre
Umgang mit älteren Kollegen
Keinerlei Rücksicht, werden genauso geschliffen wie 18jährige Azubis
Vorgesetztenverhalten
Je höher der Vorgesetzte, desto empathiefreier
Arbeitsbedingungen
Keine ausreichenden Sozialräume, wacklige IT-Infrastruktur, manchmal aber Gratisobst
Kommunikation
Innerhalb der Abteilung eigene Kommunikationswege etabliert die funktionieren, konzernweit katastrophal
Gleichberechtigung
Ich glaube es gibt Frauen-Power-Online-Seminare
Interessante Aufgaben
Mal so mal so
2Hilfreichfinden das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Arbeitgeber-Kommentar
Bechtle HR TeamPersonalmarketing
Liebe Kollegin, lieber Kollege,
danke, dass Sie sich für eine Bewertung Zeit genommen haben.
Sie greifen in Ihrer Bewertung Themen auf, die ich gerne in einem persönlichen Gespräch mit Ihnen besprechen würde. Kontaktieren Sie mich doch gerne über hr-feedback@bechtle.com - vielen Dank.
Beste Grüße Eileen aus dem Bechtle HR Team
Ich finde meinen Arbeitgeber gut!
3,9
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Bechtle Bonn in Bonn gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Sehr soziales Unternehmen, wirklich gute Mitarbeitende, man kann sich verwirklichen, es gibt viele Chancen, um weiterzukommen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die oft hinter verschlossenen Türen gefällten Entscheidungen, oft zu lange Entscheidungswege, nicht immer klare bzw. oft sehr späte Kommunikation der Führung nach unten
Arbeitsatmosphäre
Nicht jeden Tag ist Sonnenschein, aber im Allgemeinen ist das Arbeitsklima gut.
Image
Könnte besser sein.
Work-Life-Balance
Arbeitszeiten und Pausen können abweichend der Norm gemacht werden. Ich finde es sehr ausgeglichen (ist aber stark abteilungsabhängig).
Karriere/Weiterbildung
Steht jährlich etwas an, wenn man das will!
Kollegenzusammenhalt
Selbst wenn man mit Entscheidungen der Führungskräfte nicht einverstanden ist, ist der Zusammenhalt der Kollegen doch sehr stark.
Umgang mit älteren Kollegen
Auch hierzu kann ich nichts Negatives sagen.
Vorgesetztenverhalten
Ist ebenfalls stark abteilungsabhängig. Ich habe gar keine Probleme mit meiner Führungskraft - im Gegenteil, hier läuft es sehr diskret und vertrauenswürdig ab.
Arbeitsbedingungen
moderne Arbeitsplätze, nur oft mangelnde Parkgelegenheiten
Kommunikation
In Sachen Kommunikation gibt es immer noch Luft nach oben, aber wenn man konkret fragt, bekommt man auch seine Antwort.
Gehalt/Benefits
Bin zufrieden!
Gleichberechtigung
Ich habe keine negativen Erfahrungen bislang gemacht.
Interessante Aufgaben
Aufgaben ändern sich stets und ständig und in einem gefestigten Team wächst jeder mit seinen Aufgaben.
man merkt, Sie haben sich Zeit genommen für die Bewertung. Vielen Dank, dass Sie Ihre Eindrücke so ausführlich mit der Community teilen.
Was sich insgesamt herauslesen lässt: Sie fühlen sich wohl. Das freut uns sehr. Sollten Sie sich zu einem Ihrer Punkte persönlich austauschen wollen, dann können sie sich gerne jederzeit an mich wenden. Sie erreichen mich unter: hr-feedback@bechtle.com.
Viele Grüße Eileen aus dem Bechtle HR Team
#zukunftsstarke Möglichkeiten
4,4
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei Bechtle AG in Neckarsulm gearbeitet.
Arbeitsatmosphäre
tolle Teams, gut eingerichtete Büros, viele Mitarbeitende, die Bechtle schon einmal verlassen hatten, kommen auch wieder zurück
Karriere/Weiterbildung
Großes internes Angebot, aber auch externe Weiterbildungen können wahrgenommen werden.
Gehalt/Benefits
Wie überall Luft nach oben, könnte zum Teil besser sein, jährliches Gehaltsgespräch. Bei guter Leistung wird man in der Regel auch entsprechend entlohnt.
Kollegenzusammenhalt
Kolleg:innen helfen einander und ziehen an einem Strang
Umgang mit älteren Kollegen
Genau gleich behandelt wie jüngere. Die Arbeitsleistung zählt, nicht das Alter.
Gleichberechtigung
Habe noch nie Diskriminierung bei Bechtle erlebt. Auch immer mehr Frauen in den Führungsebenen zu finden.
Interessante Aufgaben
Sehr interessante Aufgaben, vielfältig und abwechslungsreich, es wird auf die Interessen der Mitarbeitenden geachtet und in welche Richtung man sich entwickeln möchte
vielen Dank für Ihre positive Bewertung, die Weiterempfehlung und dass Sie Ihre persönlichen Erfahrungen mit der Community teilen. Wir freuen uns sehr, dass Sie Bechtle schätzen und hier so positiv bewerten.
Wir bedanken uns an dieser Stelle für Ihre Unterstützung und wünschen Ihnen für die Zukunft alles Gute!
Viele Grüße Eileen aus dem Bechtle HR Team
Erwartungen nicht erfüllt – besonders im Außendienst
2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich IT bei Bechtle GmbH IT-Systemhaus Dortmund/Meschede in Dortmund gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Gehalt kam pünktlich - Firmenwagen mit Tankkarte
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Wenig bis kein Homeoffice - Viele zu lange Fahrten die nicht vergütet/anerkannt wurden - Kaum bis gar kein Vertrauen der Vorgesetzten - Langweilige Aufgaben wie z.B. Telefon-Hotline beim Kunden spielen und dafür 2h am Tag fahren, hätte man auch im Homeoffice machen können - Unrealistische Ziele für den Jahresbonus
Verbesserungsvorschläge
- Endlich Fahrtzeiten im Außendienst anerkennen - Den Mitarbeitern mehr vertrauen - Bessere Kommunikation der Vorgesetzten und keine passiv-aggressiven Mails an die Techniker - Mehr Homeoffice (man braucht vor allem im Support nicht ständig vor Ort zu sein)
Arbeitsatmosphäre
Da kommt es sehr auf den Kunden an, im Systemhaus war die Atmosphäre aber immer gut
Image
Kommt drauf an wen man fragt, einige Kunden sind zufrieden, einige nicht. Ist halt ein Konzern und auch sehr abhängig vom Systemhaus
Work-Life-Balance
Nicht vorhanden im Außendienst. Teils lange Fahrtzeit zum Kunden wird nicht als Arbeitszeit gewertet, solange der Kunde die Stunden nicht bezahlt. So funktioniert Außendienst nicht. Urlaub zu nehmen ist ebenfalls nicht einfach, da man sich um einen Ersatz kümmern soll der während der Abwesenheit den Kunden betreut. Homeoffice ist absolut ungern gesehen, allerdings kommt es da auch wieder auf den Kunden an. Vom Systemhaus selbst ist es nicht gern gesehen
Karriere/Weiterbildung
"Unsere Mitarbeiter sollen die besten sein" wurde mir am Anfang gesagt, davon habe ich nichts gespürt. Keine Zeit für Weiterbildung. Und Karriere machen kann man auch nur, wenn man nichts hinterfragt und brav immer Ja! sagt
Gehalt/Benefits
Wenn man sich die Fahrtzeiten zum Kunden reinrechnet, welche ja nicht angerechnet werden, dann ist das Gehalt wirklich weit unter Branchendurchschnitt. Es wird zwar auch mit einem Bonus geworben, aber den erreicht man wirklich schwer bis gar nicht. Außer man verzichtet auf viel Urlaub und ist so gut wie gar nicht krank. Und man muss Glück haben mit den Kunden: wenn man nur Kunden im öffentlichen Dienst hat mit niedrigen Stundensatz, dann erreicht man seinen Bonus nicht
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kollegen die längere Zeit erkrankt waren wurden irgendwann gekündigt, obwohl sie schon längere im Unternehmen waren. Umweltbewusstsein nicht vorhanden, tägliche Fahrten ins Systemhaus obwohl man Homeoffice machen könnten. Bei Kundenfahrten ähnlich. Das geht definitiv besser, vor allem in der heutigen Zeit
Kollegenzusammenhalt
Die Kollegen waren immer nett und man hat jederzeit Hilfe bekommen, wenn man diese gebraucht hat
Vorgesetztenverhalten
Ich fand die Ziele unrealistisch, die gesetzt worden sind. Zudem herrschte meines Empfindens nach ein hoher Kontrollzwang
Arbeitsbedingungen
Im Systemhaus viel Großraumbüro, Firmenhandy und Laptop waren okay, aber nicht das neuste. Firmenwagen eher nicht gut ausgestattet. Bedingungen bei den Kunden unterschiedlich
Kommunikation
Ich fand die Kommunikation nicht sehr gut, gerade vom Vorgesetzten hätte ich mehr erwartet
Gleichberechtigung
Es arbeiten sehr viele Frauen im Systemhaus
Interessante Aufgaben
Kommt auch wieder sehr auf den Kunden an, wo man eingesetzt wird. Von Projekten bis zum stumpfen First-Line Telefonsupport ist alles dabei
Umgang mit älteren Kollegen
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Arbeitgeber-Kommentar
Bechtle HR TeamPersonalmarketing
Hallo liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,
vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, ein ausführliches Feedback auf Kununu zu teilen. Es ist schade, dass Sie Ihre Zeit bei Bechtle nicht positiver in Erinnerung behalten. Gerne würden wir Ihr Feedback in einem persönlichen Gespräch aufgreifen – Sie können sich jederzeit unter hr-feedback@bechtle.com an mich wenden.
Für Ihre Zukunft wünschen wir Ihnen alles Gute und bedanken uns herzlich für Ihre Offenheit.
Mit freundlichen Grüßen Eileen aus dem Bechtle HR Team
Katastrophale obere Führung, tolle Kollegen und gute WL-Balance
3,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Bechtle in Frankfurt am Main gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Kollegen, Weiterbildungsangebote
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Geschäftsführung und obere Führungskräfte sehen keine Fehler ein. Die unangenehmen Themen und Aufgaben werden an Teamleiter delegiert, anstatt es selbst zu übernehmen
Verbesserungsvorschläge
Neue Geschäftsführung, Wechsel der länger bestehenden Führungskräfte, Prozesse hinterfragen, reflektieren, bewusst werden das einige Themen mehr als gedacht im Flurfunk unterwegs sind und für Unmut sorgen
Arbeitsatmosphäre
Stimmung mit einem sinkenden Schiff zu vergleichen. Viele Abgänge und kaum Zugänge. Kaum Menschen im Büro und trotz Anwesenheitspflicht an drei Tagen viel zu wenige vor Ort.
Image
Die Bechtle AG ist ein guter Arbeitgeber, es wird viel aus der AG heraus gearbeitet und stetig verbessert. Am Standort selbst ist einiges verbesserungsfähig
Work-Life-Balance
Es wird auf den Mitarbeiter geachtet und Verständnis für private Themen gezeigt.
Karriere/Weiterbildung
Sehr gute Weiterbildungsangebote
Gehalt/Benefits
Sehr hohe Fixgehälter im Vertrieb und niedriger, gedeckelter, variabler Anteil
Umwelt-/Sozialbewusstsein
viele E- und Hybridfahrzeuge
Kollegenzusammenhalt
Im Vertrieb wird versucht alles an Umsätzen bei sich zu behalten und Ausreden erfunden, warum man Kunden nicht gemeinsam angehen kann
Vorgesetztenverhalten
Sehen sich nicht in der Verantwortung, delegieren alles weiter, kaum Bewegung und sehr bequem. Geschäftsführer wirkt unreflektiert und sucht die Fehler bei den Mitarbeitern
Arbeitsbedingungen
Tolles Büro, tolle Kollegen, Anwesenheitspflicht nicht so optimal - im Idealfall kommen die Kollegen von alleine gerne ins Büro oder eben auch nicht,
Kommunikation
Themen werden nicht korrekt und auch viel zu spät kommuniziert. Oberer Führungskreis entscheidet und stellt alle anderen vor vollendete Tatsachen.
Gleichberechtigung
Unterschiedliche Gehälter bei gleichem Alter in gleicher Position
Liebe ehemalige Kollegin, Lieber ehemaliger Kollege,
vorab möchten wir uns für Ihr ausführliches und konstruktives Feedback bedanken. Um noch genauer verstehen zu können, weshalb es nicht positiver ausgefallen ist, würden wir uns über einen direkten Austausch mit Ihnen freuen. Wenn Sie Interesse haben, schreiben Sie uns gerne an hr-feedback@bechtle.com.
Auf Ihrem weiteren privaten und beruflichen Weg wünschen wir Ihnen alles Gute und viel Erfolg.
Viele Grüße Eileen aus dem Bechtle HR Team
Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.
Arbeiten bei Bechtle
2,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Bechtle GmbH & Co. KG in Bonn gearbeitet.
- Die Führung, beginnend bei den ganz hohen Positionen - Willkürliche und intransparente Entscheidungswege - Spiel mit Informationen / Wissenvorsprung - Viel Arroganz - Viel "das haben wir schon immer so gemacht" - Wenig Enthusiasmus für neue Projekte; jedes neue Projekt wird erstmal nur als mehr Arbeit gesehen und man muss fast schon betteln, um Unterstützung zu bekommen - Unnötiger Stress und Druck, operative und repetitive Tätigkeiten, die anschließend ins Nichts führen
Verbesserungsvorschläge
- Führungskräfte austauschen oder so fortbilden, dass tatsächliche Mitarbeiterführung passiert - Systeme durchgängig modernisieren und Prozesse schlank und ohne Dopplung gestalten - Den Mitarbeitenden Lehrpfade einrichten, damit sich sich zielgerichtet fortbilden können - Mehr Eigenverantwortung erlauben und motivierender sein, sonst verfällt man in das Schema Dienst nach Vorschrift
Arbeitsatmosphäre
Eher mittelmäßig bis schlecht. Die Führung redet alles schlecht und wiederholt jedes Mal, wie schlecht es dem Systemhaus geht, verhängt eine Urlaubsperre etc. Erfolge werden kaum gefeiert und nur als Selbstverständlichkeit angesehen. Dementsprechend ist die Belegschaft oft schlecht gelaunt, angespannt und nicht motiviert.
Image
Nach extern hat die Bechtle immer noch ein gutes Image als eines der größten Systemhäuser Deutschlands. Es wird auch viel Social-Media-wirksames gemacht. Wird man dann von Kunden tatsächlich auf gewisse Lestungsfähigkeiten der Bechtle angesprochen und möchte diese anbieten, stellt man fest, dass die Bechtle doch viel mehr verspricht als sie kann.
Work-Life-Balance
Eigentlich in Ordnung. Man kann sich seine Arbeitszeit relativ flexibel einteilen. Was man allerdings beanstanden kann, ist die Meeting-Kultur, vor allem bei Online-Meetings. Diese folgen gerne mal direkt aufeinander, ohne dass man Luft hat Dinge, die zwischendurch anfallen abzuarbeiten oder wenigstens eine Biopause einzulegen. Häufig kommt es zu verspätetem Erscheinen oder es wird überzogen und gerne einfach angerufen, obwohl ersichtlich ist, dass man sich gerade in einem Meeting befindet.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt die Bechtle Akademy mit verschieden guten oder auch weniger guten Lehrgängen. Was fehlt sind Lehrpfade, an denen man sich entlang hangeln kann, wenn man eine bestimmte Karriere machen möchte.
Gehalt/Benefits
Es gibt weder Urlaubs- noch Weihnachtsgeld. Generell ist das Gehalt absolute Verhandlungssache. Hinzu kommen unrealistische Zielvorgaben, wodurch, der Variable Teil, wenn man einen hat, nicht ausgezahlt bzw. zur Rückzahlung verlangt wird.
Kollegenzusammenhalt
Teilweise sehr gut, man unterstützt sich, arbeitet sich zu und tauscht sich vernünftig aus. Teilweise ist es echt miserabel. Da wird dann mit Wissensvorsprung gespielt, fest zugesagte Dinge nicht gemacht, gegeneinander ausgespielt etc. Abteilungsübergreifend oder gar systemhausübergreifend wird es ganz schwierig. Viele halten sich für die allergrößten, wenn es dann darum geht etwas zu liefern, hört man nichts mehr oder es werden fadenscheinige Ausreden gefunden. Das kommt bei den Kunden natürltich ganz gut an.
Vorgesetztenverhalten
Die Führungskräfte, die ich bisher direkt mitbekommen habe waren katastrophal. Es ist unerklärlich, wie Führungskräfte bei der Bechtle ausgewählt werden. Aus anderen Abteilungen bekommt man mit, dass es wohl die eine oder andere Führungskraft gibt, die vernünftig ist, das Gros ist es leider nicht. Da gibt es ganz viel Arroganz, Egoismus, "Hauptsache ich stehe gut dar" und "das haben wir schon immer so gemacht". Druck vom höheren Management wird seltenst abgefangen, sondern sogar noch verstärkt an das Team weitergegeben. Mikromanagement und Wutausbrüche passieren regelmäßig, letzteres wird als kontroverse Diskussion schön geredet. Es wird erwartet, dass die Mitarbeitenden die Extrameile gehen, erhalten dann nur Kritik und Fingerpointing vor versammelter Mannschaft. Erfolge oder gute Arbeit wird einfach hingenommen bzw. von den Führungskräften als die eigene Leistung verkauft. Ein weiteres Phänomen bei Führungskräften ist das regelmäßige Untertauchen und wieder Auftauchen, wenn es um Zahlen geht oder um Eskalationen. Wobei da die Führungskraft weniger unterstützt, sondern viel mehr nur fragt, wie der Status ist und warum das Thema noch nicht gelöst ist.
Arbeitsbedingungen
Die Hardware, die man für die tägliche Arbeit erhält ist ganz gut und leistungsfähig. Die Büros sind allerdings veraltet und meist als Viererbüro konzipiert. Das macht das Telefonieren und konzentrierte Arbeit schwer, sobald ein paar Kollegen im Raum sind. Die Tools mit denen man täglich arbeitet, werden langsam moderner. Das Potential welches sie mitbringen, wird jedoch nicht voll ausgeschöpft und es entstehen parallel laufende Systeme. Das Warenwirtschaftssystem ist allerdings weiterhin sehr veraltet.
Kommunikation
Das Spiel mit den Informationen wird hier ganz groß geschrieben. Der Flurfunk weiß auch meist lange vor der offiziellen Info Bescheid. Es fehlt auch Transparenz zu bestimmten Entscheidungen. Dinge werden gerne aus dem Kontext gerissen und im Haus herumerzählt, obwohl sie dann faktisch falsch sind. Man wird auch gerne nach Informationen abgefragt ohne den Kontext zu nennen, so dass man dann unpassende Informationen liefert. Die Kommunikationsart hat ebenfalls nur einen Stern verdient. Oftmals muss man sich schon glücklich schätzen, wenn die Mails mit einem "Hallo" beginnen und mit einem "Gruß" enden, von "Bitte" und "Danke" mal ganz abgesehen.
Interessante Aufgaben
Interessante Aufgaben sind eigentlich aufgrund der Kunden und Technologiepartnern mit denen die Bechtle zusammenarbeitet schon da. Man wird extrem durch operative und repetive Tätigkeiten aufgehalten.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umgang mit älteren Kollegen
Gleichberechtigung
3Hilfreichfinden das hilfreich8Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Arbeitgeber-Kommentar
Bechtle HR TeamPersonalmarketing
Hallo liebe Kollegin, lieber Kollege,
vielen Dank für Ihre Rückmeldung zu uns als Arbeitgeber.
Uns liegt das Wohl unserer Mitarbeitenden am Herzen! Deswegen tut es uns leid, dass Sie aktuell nicht vollkommen mit uns zufrieden sind. Gerne möchten wir Ihren Äußerungen nachgehen und bieten Ihnen an, sich in einem vertraulichen Gespräch an hr-feedback@bechtle.com zu wenden. Wir hoffen, dass Sie bald wieder zufriedener mit uns als Arbeitgeber sind.
Beste Grüße Eileen aus dem Bechtle HR Team
Mehrfachbewertung
Bechtle ist einer der führenden IT-Dienstleister in Europa, da es mehr auf sein Image achtet als die Arbeitnehmer.
2,7
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Bechtle Managed Services AG in Neckarsulm gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)
Gut am Arbeitgeber finde ich
Man bekommt intensiv beigebracht, was man genau machen muss und Fehler werden berücksichtigt. Allerdings ist das auch das meiste, was man hört. Sonst haben die Teamleiter keinen Grund mit einem zu reden. Die Benefits sind auch recht nett.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Du bist ein Zahnrad für die Arbeit. Wenn das einen zufrieden stellt, ist das super.
Verbesserungsvorschläge
Versprechen, die man von sich gibt zu halten. Es gibt natürlich viel mehr, doch schon bei der Jobbeschreibung sollte man sich versuchen, daran zu halten.
Image
Wahrscheinlich das meiste auf was Bechtle achtet.
Work-Life-Balance
Außer der Tatsache, dass die Urlaubsplanung etwas schwierig ist, hat man sonst keine Probleme.
Karriere/Weiterbildung
Man wird einem die Welt versprochen, doch am Ende kommt da nichts.
Gehalt/Benefits
Eine so große Firma kann es sich sicherlich leisten, besser zu zahlen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Da es das Image von Bechtle beeinflusst, wird hier natürlich stark acht gegeben.
Kollegenzusammenhalt
Ehrlich gesagt kenne ich nicht mal die meisten Kollegen. Die Chance sich mit Kollegen zu unterhalten trifft sich einfach niemals wegen der konstanten Arbeitsbelastung, doch es wird immerhin versucht zu helfen, wenn man wirklich Hilfe braucht.
Vorgesetztenverhalten
Es gibt nicht viel Kommunikation mit dem Vorgesetzten.
Arbeitsbedingungen
Man ist sehr oft im Homeoffice, welches ein Vor- oder Nachteil sein kann. Das gegeben Büro ist meiner Meinung nach Verbesserungswürdig.
Kommunikation
Teammeetings werden regelmäßig nicht gehalten. Warum? Gute Frage!
Gleichberechtigung
Kununu sieht das eigentlich für die Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen, doch ich möchte anmerken, dass Bechtle echt stark Verbesserungspotential bei dem Umgang mit schwerbehinderten Menschen hat.
Interessante Aufgaben
08/15 Arbeit, gewöhnlich für den Beruf. Aufgabenverteilung wirkt sehr fragwürdig, vor allem wenn die höhere Tiere sich schön gemütlich unterhalten, während man sich um die Arbeit kümmert.
Arbeitsatmosphäre
Umgang mit älteren Kollegen
1Hilfreichfindet das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Arbeitgeber-Kommentar
Bechtle HR TeamPersonalmarketing
Liebe Kollegin, lieber Kollege,
vielen Dank für Ihr ausführliches und differenziertes Feedback. Man merkt, dass Sie sich viel Zeit für Ihre Bewertung genommen haben. Toll, dass Sie an der ein oder anderen Stelle Verbesserungen wahrnehmen. Es ist uns ein großes Anliegen, uns als Arbeitgeber immer weiterzuentwickeln. Gerne berücksichtigen wir in diesem Prozess auch Ihre Anregungen.
Wir wünschen Ihnen weiterhin alles Gute, sowohl beruflich als auch privat. Schön, dass Sie bei uns sind.
Viele Grüße aus Neckarsulm,
Eileen aus dem Bechtle HR Team
Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.
Hohe Verantwortung, geringe Bezahlung, gute Zusatzleistungen
2,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich IT bei Bechtle Hosting & Operations in Neckarsulm gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Kollegenzusammenhalt: Fast alle Kollegen sind hilfsbereit, engagiert und unterstützen sich gegenseitig. Wo die Führung versagt, gleichen die Mitarbeiter dies mit Teamgeist und Fleiß aus. - Interessante Aufgaben: Grundsätzlich gibt es spannende Projekte, die vielfältige Erfahrungen ermöglichen (je nach Abteilung). - Benefits: Überstunden werden fair bezahlt, Bereitschaft ebenfalls. Die Kantine ist gut, auch wenn man die Kosten beachten muss. - Homeoffice: Je nach Abteilung ist die Möglichkeit für Homeoffice gegeben, was die Work-Life-Balance unterstützt. - Kompetenz beim Kunden: Die Systemhäuser, die vor Ort arbeiten, wirken professionell und kompetent.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Arbeitsbelastung ist sehr hoch, viele Projekte und Verantwortlichkeiten liegen bei einzelnen Mitarbeitern, Stellvertreter gibt es kaum. Führung und Teamleiter sind stark abhängig von der Abteilung – teilweise gibt es Micromanagement, Innovationsblockade und Sympathie statt Leistung wird belohnt. Gehalt liegt unter dem Marktdurchschnitt, insbesondere ehemalige Azubis werden unterbezahlt, während Zusatzleistungen und Überstundenvergütung die Situation nur teilweise ausgleichen. Projektmanagement ist eng mit dem Tagesgeschäft verwoben, manuelle Prozesse und ineffiziente Meetings erschweren die Arbeit zusätzlich. Arbeitsbedingungen wie Großraumbüros und Shared Desks bieten wenig Ruhe oder Privatsphäre, und Umweltmaßnahmen werden intern kaum umgesetzt. Kommunikation und Entscheidungsprozesse sind oft unklar, Modernisierungen werden nur schleppend oder umständlich umgesetzt. Karrierechancen und Weiterbildung hängen stark von Anpassung und Sympathie ab, während innovatives Denken und eigenständige Ideen häufig blockiert werden.
Verbesserungsvorschläge
Zentrale Verbesserungsempfehlung Gute und innovative Mitarbeiter nicht gehen lassen. In letzter Zeit haben viele engagierte, moderne und kreative Mitarbeiter das Unternehmen verlassen. Stattdessen setzt man stark auf „brave Soldaten“, die Anweisungen folgen, anstatt auf Menschen, die kritisch denken und echte Veränderung vorantreiben könnten.
Weitere Verbesserungsvorschläge: - Teamleiter sollten nicht überlastet werden - Micromanagement reduzieren. Teamleiter besser schulen. - Leistung anerkennen statt „Sympathie“ oder reines Befolgen von Anweisungen belohnen. - Förderung innovativer Ideen ermöglichen, statt diese zu blockieren oder zu stark zu kontrollieren. - Klarere Richtlinien für Karriereentwicklung etablieren. - Verantwortlichkeiten besser verteilen, um Überlastung zu vermeiden. - Stellvertretersysteme einführen, um Kopfmonopole zu vermeiden. - Meetings effizienter gestalten: klare Agenda, relevante Teilnehmer, zielgerichtete Inhalte. (Wurde schon oft angesprochen) - Zeitmanagement verbessern, um langfristige Belastung zu reduzieren. - Gehälter marktgerecht anpassen, insbesondere für ehemalige Azubis und junge Mitarbeiter. - Transparente Kriterien für Gehaltserhöhungen und Boni einführen. - Verantwortlichkeiten besser abgrenzen, damit nicht alles auf Einzelne lastet. - Projektmanagement modernisieren, unnötige Doppelarbeit und manuelle Prozesse reduzieren. - Projektmanagement stärker vom Tagesgeschäft trennen, damit Projekte effizienter geplant und umgesetzt werden können. Aktuell wurde dies offenbar bewusst nicht getan. Jedoch werden dadurch die Mitarbeiter überlastet und die Projekte leiden unter der fehlenden Fokussierung. - Großraumbüros und Shared Desks überdenken oder alternative ruhige Arbeitsplätze schaffen. Der Vorhang in den Separees ist keine sinnvolle Lösung, da er kaum Privatsphäre oder Ruhe bietet. - Firmenwagen- und Reiserichtlinien nachhaltiger gestalten. - Umweltprojekte mit echtem ökologischem Nutzen priorisieren. - Schulungen und Zertifikate kontrollierter planen, damit Ressourcen nicht verschwendet werden. - Karrierechancen auf Leistung und Engagement basieren lassen, nicht auf „Anpassung“ oder Sympathie. - Kommunikationskanäle reduzieren oder besser koordinieren, damit Informationen nicht untergehen. - Entscheidungsprozesse klarer und transparenter gestalten. - Modernisierung der Arbeitsweise konsequenter vorantreiben, z. B. digitale Tools statt veralteter Excel-Methoden.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist stark vom jeweiligen Teamleiter abhängig. Oft herrscht hoher Druck, weil man große Projekte allein stemmen muss und viele Aufgaben manuell erledigt werden. Das führt schnell zu Überlastung. Hinzu kommen unlogische oder wenig sinnvolle Projekte, die eher Frust als Innovation bringen. Die guten Zusatzleistungen können das nur bedingt ausgleichen.
Image
Nach außen wirkt die Firma sehr positiv. Besonders die einzelnen Systemhäuser, die direkt beim Kunden vor Ort sind und sehr kompetent auftreten, hinterlassen einen guten Eindruck. Intern bröckelt das Bild jedoch langsam: Es werden oft Versprechen gemacht, die nicht gehalten werden können, was zu langen Arbeitsnächten und unnötiger Arbeit führt. Meetings finden häufig statt, ohne dass klar ist, was eigentlich besprochen werden soll. Die Arbeitsweise wirkt veraltet und wird nur sehr langsam oder umständlich modernisiert. Macht natürlich keinen guten Eindruck, wenn man beim Kunden mit einer Exceltabelle aufschlägt.
Work-Life-Balance
In vielen Bereichen herrscht völlige Überforderung. Teamleiter bekommen zusätzliche Projekte, die sie kaum ablehnen können, und die Mitarbeiter müssen vieles ausgleichen. Wichtige Aufgaben fallen oft unter den Tisch und werden von den Mitarbeitern übernommen. Für Extra-Arbeit gibt es weder mehr Gehalt noch eine höhere Position, und meist wird auch nicht nach Meinungen oder Vorschlägen gefragt. Positiv ist, dass in vielen Abteilungen Homeoffice möglich ist, was die Situation zumindest etwas erleichtert. Allerdings kann es vorkommen, dass man einen Micromanagement-Teamleiter bekommt, der lieber vor Ort kontrolliert, statt sein Team effektiv zu führen.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung und Schulungen werden grundsätzlich gefördert, allerdings nur, wenn man Zeit dafür hat, und die Umsetzung wird wenig kontrolliert. Oft wird Geld für Schulungen ausgegeben, doch das dazugehörige Zertifikat wird anschließend gar nicht gemacht. Karriere ist grundsätzlich möglich, allerdings eher für Mitarbeiter, die den vorgegebenen Prozessen folgen und wenig gegen den Strom schwimmen oder eine eigene Meinung äußern.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt liegt deutlich unter dem Marktdurchschnitt. Erhöhungen werden häufig nach „Sympathie“ vergeben und sind oft fragwürdig begründet. Besonders problematisch ist die Behandlung von ehemaligen Auszubildenden: Diese arbeiten häufig mehr als ältere Kollegen, erhalten aber deutlich weniger Gehalt. Dies führt zu großem Unmut, und viele sehr gute ehemalige Azubis/Junioren haben das Unternehmen verlassen, weil ihre Leistung und ihr Engagement nicht angemessen honoriert wurden. Zwar zählt unterschiedliche Erfahrung von vorherigen Firmen, dennoch sollte auch die investierte Leistung und das erworbene Wissen gewürdigt werden. Positiv hervorzuheben sind die Extras: z.B. Überstunden werden fair vergütet, und auch die Bereitschaft wird angemessen bezahlt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nach außen präsentiert sich die Firma sehr umweltbewusst, intern wird dies jedoch kaum umgesetzt. Mitarbeiter legen oft weite Strecken zurück, um an Teambuildingmaßnahmen, Schulungen oder Meetings teilzunehmen. Sehr viele haben einen eigenen Firmenwagen – je größer und teurer, desto besser. Gleichzeitig werden Bienen auf dem Firmengelände angesiedelt, was zwar nach Umweltengagement aussieht, aber ökologisch fragwürdig ist, da Wildbienen zusätzlich um Nahrung konkurrieren müssen. Insgesamt wirkt das Umweltmanagement der Firma oft kurz gedacht und inkonsequent.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt ist ein absoluter Pluspunkt. Fast alle sind hilfsbereit, engagiert und unterstützen sich gegenseitig, wo sie nur können. Wo die Führung versagt, gleichen die Mitarbeiter durch Teamgeist und Fleiß aus. Man kann jederzeit jeden ansprechen – auch privat –, weil wirklich alle wollen, dass man gemeinsam vorankommt. Absolut top!
Vorgesetztenverhalten
Das Vorgesetztenverhalten hängt stark von der Abteilung ab – es gibt sowohl sehr gute als auch sehr schlechte Teamleiter. Einige betreiben starkes Micromanagement und kontrollieren das Team eng, wodurch wenig Raum für eigenständige oder innovative Arbeit bleibt. Versucht man, Neues umzusetzen, versuchen Teamleiter oft, ihren Stempel aufzudrücken. Häufig zählt dabei weniger die tatsächliche Leistung, sondern eher, wer ein stiller, kooperativer „guter Soldat“ ist, der brav Listen abarbeitet. Zudem kann es passieren, dass man bei fehlender „Sympathie“ beim Teamleiter schnell aus dem Team ausscheidet. Es gibt jedoch auch sehr gute Teamleiter, die engagiert und kompetent führen – leider werden sie oft mit Arbeit zugeschüttet (weil sie so gut sind), sodass dies automatisch die Führung und Unterstützung der Mitarbeiter beeinträchtigt.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen sind stark verbesserungswürdig. Es gibt Großraumbüros und Shared Desks, was wenig Ruhe und persönliche Arbeitsbereiche ermöglicht. Das einzige wirklich Positive ist die Kantine – allerdings muss man sich das Essen auch leisten können.
Kommunikation
Die Kommunikation hängt stark vom jeweiligen Teamleiter ab – mal läuft sie gut, mal eher chaotisch. Häufig wird der Druck von oben einfach weitergegeben, ohne sinnvolle Filterung. Zudem gibt es zu viele Eingangskanäle, wodurch man schnell den Überblick verliert. Wichtige Informationen werden oft nur einmal im Meeting erwähnt, und wer dort fehlt, hat meist das Nachsehen.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind stark von der Abteilung abhängig. Grundsätzlich gibt es viele interessante Projekte und Aufgaben, jedoch trägt man oft die Verantwortung für alles allein, was schnell zu Überforderung führen kann. Stellvertreter gibt es kaum, und oft liegen Entscheidungen und das notwendige Wissen in „Kopfmonopolen“, wodurch die Verantwortung zusätzlich konzentriert wird.
Umgang mit älteren Kollegen
Gleichberechtigung
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Arbeitgeber-Kommentar
Bechtle HR TeamPersonalmarketing
Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,
vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für ein Feedback auf Kununu genommen haben und für Ihre ausführliche Bewertung.
Wir würden uns freuen, wenn wir uns zu Ihrem Feedback direkt austauschen könnten. Wenden Sie sich gerne an mich unter hr-feedback@bechtle.com.
Für die Zukunft wünschen wir Ihnen alles erdenklich Gute und bedanken uns bei Ihnen für Ihre Offenheit.