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Bechtle
Bewertungen

357 von 3.000 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

KI-Zusammenfassung
kununu Score: 3,6Weiterempfehlung: 63%
Score-Details

357 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Seit 3 Jahren Bechtle - in den Köpfen vieler Vorgesetzter existieren noch immer die Altgesellschaften

2,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Bechtle PLM Deutschland GmbH in Neckarsulm gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sicherheit, Möglichkeit teilweise mobil zu arbeiten. Das Kollegium unterhalb des mittleren Managements. Die Bechtle AG als Mutter.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Managementebene hat nicht verstanden wofür die Bechtle AG steht. Post bei LinkedIn und Äußerungen bei der STRAT durch die AG und das Handeln der PLM sind teils gegenteilig ausgerichtet.

Verbesserungsvorschläge

Entlassen Sie die unfähigen Mitarbeiter im mittleren Management - die Mängel im Führungsverhalten sind nicht nur mangelndes KnowHow sondern mangelnde Persönlichkeit und fehlende Integrität. Installieren Sie fähige Leute. Geeignetes Personal ist intern vorhanden.

Arbeitsatmosphäre

Als Consultant wird man als Ressource betrachtet. Verbesserungsvorschläge versanden auf mittlerer Managementebene.

Work-Life-Balance

Heute so morgen so. Theoretisch gibt es eine Kernarbeitszeit, die freitags auch kürzer ist. Jedoch gibt es kein System zur Arbeitszeiterfassung, somit ist nichts greifbar. Trotz mehrfacher Hinweise werden Schulungen am Montagmorgen angesetzt, dass der Trainer jedoch vier Stunden Anreise hat, wird ignoriert (nicht immer, aber immer mal wieder).

Karriere/Weiterbildung

Frage nach Weiterbildung: „Lies dir die 5 Jahre alte PDF durch, dass haben wir früher auch immer so gemacht.“ Internes KnowHow und Kollegen, die es vermitteln wollen und können sind vorhanden. Zeit dafür gibt es nicht. Standpunkt der mittleren Führungsebene: „Das zahlt ja keiner.“

Gehalt/Benefits

Gehalt grundsätzlich ok. Als langjähriger Mitarbeiter wird man jedoch wie beim Mobilfunkanbieter behandelt: Bessere Tarife gibt es nur für Neukunden…

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegen untereinander helfen und unterstützen sich. Tragen gemeinsam Probleme beim HR vor. Resultat: JourFixe, FollowUp,“Wir müssten mal…“,Nichts.

Vorgesetztenverhalten

Führungsebene (grob) über den Consultants sind Teamleiter, da drüber die Direktoren und da drüber die Geschäftsführung. Teamleiter und Direktoren machen ihr Ding und lassen sich gegenseitig gewähren. Unklar, was bei der Geschäftsführung ankommt. HR versucht durch Gespräche Veränderungen anzustoßen. Hoffnung auf Erfolg ist im Team jedoch nicht vorhanden.

Arbeitsbedingungen

Grundsätzlich ok. Wenn man Ersatz bei Hardware braucht, bekommt man das entweder recht schnell, oder man muss Monate lang darum betteln. Auswärtstermine und Kilometer stark abhängig vom Standort.

Kommunikation

Standard-Antwort von Vorgesetzten in JourFixe: „Ich nehme das mal mit.“ Danach passiert jedoch in der Regel einfach nichts.

Interessante Aufgaben

Teils immer wiederkehrende gleiche Aufgaben. Neue Aufgaben kann man nur übernehmen, wenn man sich entsprechend qualifiziert. Problem dabei: Siehe Punkt Weiterbildung.


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Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

1Hilfreichfindet das hilfreich4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Bechtle HR Team, Personalmarketing
Bechtle HR TeamPersonalmarketing

Hallo liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für Ihre Bewertung auf kununu. Wir nehmen Rückmeldungen ernst und prüfen diese sorgfältig. Gerne biete ich Ihnen an, Ihre Punkte im direkten Austausch zu besprechen. Sie erreichen mich unter: hr-feedback@bechtle.com.

Viele Grüße aus Neckarsulm
Eileen aus dem Bechtle HR Team

Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Alles, was ich erwartet habe, und noch so viel mehr. So kann ich meinen Start bei Bechtle am besten beschreiben.

4,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Bechtle GmbH in Weimar gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

The logo
How they are all about doing what your good at.
Sharing skills between system houses.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Nothing.
I think you get what you give.
If your bad, you will get bad.
Bechtle are all about the people. If your a team player, you have all of Bechtle on your side, if your not, I think the people who have to cover your bad effort will not show you the best.
This is human nature and it happens everywhere.
I support people who try, but those who are lazy, no.

Verbesserungsvorschläge

Keep doing what your doing

Arbeitsatmosphäre

While I'm still new, I look at the people in my new office, I have had my Mikado's with a few people now and can see the value at has for creating a good working atmosphere and bringing new employees into the group.
Bechtle is a lot to take in, so this helps a lot.

Image

19°
Its all I can think of when I read "Image"
You know what I mean #Mikado #CD

Work-Life-Balance

That is down to everyone to define on their own. I like to take my work home with me, I don't know how others do it but I love my subject, so I will naturally allow myself to think about how to do it better or what else I can do with my projects to make them better #zukunftstark

Karriere/Weiterbildung

Looks promising
#eRMT
On-site training and exam facilities. Do you need more proof they actually grow you as an employee

Gehalt/Benefits

To much to list, but the company vehicle is really great and Bechtle Mobility seem to have made it easy for anything to get sorted.
It really looks like Bechtle understand that people do the things they are good at, and so they make it easy and convenient to have a vehicle. I feel very well supported in the event anything is wrong.
This is a small thing really, but it's not.
It gives you the ability to put more of your energy into the work and not worry about things that are not important.
Its less stress and it makes work better.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

I flew a drone over the office a whole who, they have solar on the roof and efficient healing and cooling solutions.

Kollegenzusammenhalt

I'm too me to give an opinion, but it's looking good based on my first 10 days

Umgang mit älteren Kollegen

I don't feel that my being 40 years old brings me any problems

Vorgesetztenverhalten

This far, I have nothing but really respectful people with manager in their job titles.

Arbeitsbedingungen

Good looking office, they feel like Bechtle are not trying to cut corners. Its a great office with kids of places to go to change your writing environment a little bit every day. It keeps the mind fresh and feeling like the office is a place you want to be.

Kommunikation

Everyone I have a Mikado with are sharing a lot of information, but they know that it's really forgotten while your going through the onboarding. They all offer to go over it again when I have my first projects and will show me the way.
This is a great help and reassurance, and I suspect a key reason Mikado exists.

Gleichberechtigung

There are great people in Weimar and are nothing but welcoming to me, a Englishman whos German is a little bit broken.
I know other people from Mikado in Neckarsulm who told me they are from LGBTQ group and they seem to be living their best lives at Bechtle.

Interessante Aufgaben

Based on what I have been told, I am looking forward to my projects a lot.

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Arbeitgeber-Kommentar

Bechtle HR Team, Personalmarketing
Bechtle HR TeamPersonalmarketing

Dear colleague,

Thank you very much for your positive review, your recommendation, and for sharing your personal experience with the community. We’re truly pleased to see that you value Bechtle and have provided such positive feedback.

We’d like to take this opportunity to thank you for your support and wish you all the best for the future!

Best regards
Eileen from the HR team

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

Fehlendes Wertesystem und fehlende Integrität

2,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Bechtle GmbH in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Großer Partnernetzwerk

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Fehlendes Wertesystem und fehlende Integrität

Verbesserungsvorschläge

Gleichbehandlung aller Mitarbeiter, bspw. Office-Tage, Zielvereinbarung, Support; Fehlende Knowledge-Sharing Mentalität, würde auch zum Business Erfolg beitragen wenn Use-Cases etc. transparent geteilt würden

Arbeitsatmosphäre

"Reagieren" mit Angst; Hire and Fire Mentalität; Metaler Druck; Aktivitäten die Zusammenhaltgefühl erzeugen sollen, wirken aufgesetzt;

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Durch die vielen Personalwechsel sind auch die Partner und Zulieferer verunsichert, Hauptgeschäft wird draußen immer noch im Hardware Business gesehen.

Work-Life-Balance

Akzeptanz zu Teilzeitkonzepten bis in Leitungsfunktionen hinein, Vertrauensarbeitszeit und Gleitzeitmodell, leider wird mit zweierlei Maß gemessen, so müssen einzelne Teams 3 Tage in Office, andere Teams sieht man teilweise weniger als 1 Mal wöchentlich

Karriere/Weiterbildung

Learning-Campus mit vielen freien Schulungen, jährliches Weiterbildungsbudget für die Teams, auch externe Schulungen werden bezahlt.

Gehalt/Benefits

Marktkonform

Kollegenzusammenhalt

Einzelne Personen wirklich gut, aber teilweise fehlende Integrität und Zusammenhalt, jeder agiert für sich, so kann sich kein Vertrauen aufbauen.

Umgang mit älteren Kollegen

Auch ältere Mitarbeiter werden eingestellt und als wertvolle Wissen-Ressource angesehen.

Vorgesetztenverhalten

Wenig Unterstützung, überlastet und wenig greifbar.

Arbeitsbedingungen

Schicke und funktionale Büros, ergonomisch eingerichtet, sehr modern, große Bildschirme, neue Technik auch in Meetingräumen.

Kommunikation

Die wesentliche Dinge werden im stillen Kämmerlein behalten, Vorgesetzte neigen dazu anzuteasern das sie was wissen aber teilen die Infos nicht, nach dem Motto "Ich weis was, ihr aber nicht".

Gleichberechtigung

Diverser Mitarbeiterstamm, ausgewogenes Altersgefüge und Verteilung männlich/weiblich auch in Ordnung, leider wenig Frauen im oberen Management.

Interessante Aufgaben

Viel Hardware Business, viel Abhängigkiet von Zulieferern und Partnern, eigene Wertschöpfung ausbaufähig


Umwelt-/Sozialbewusstsein

3Hilfreichfinden das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Bechtle HR Team, Personalmarketing
Bechtle HR TeamPersonalmarketing

Hallo liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,

herzlichen Dank für Ihre ausführliche Bewertung und die damit verbundene Offenheit.

Schade, dass Sie Ihre Zeit bei Bechtle insgesamt nicht positiver erlebt haben. Die von Ihnen angesprochenen Punkte nehmen wir ernst und nutzen Feedback wie dieses, um uns weiterzuentwickeln.

Wenn Sie Ihre Erfahrungen näher mit uns teilen möchten, freuen wir uns über einen vertraulichen Austausch unter hr-feedback@bechtle.com.

Für Ihren weiteren beruflichen und privaten Weg wünschen wir Ihnen alles Gute und weiterhin viel Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen
Eileen aus dem Bechtle HR Team

Möchte nie wieder dort arbeiten

2,1
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Bechtle AG in Neckarsulm gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Möglichkeit zum Homeoffice. Wasserspender

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Keine Firmenevents, es wird überall gespart, kein kostenloser Getränke/Kaffeeautomat. das menschliche fehlt und dadurch fehlt der Spaß an der Arbeit.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Benefits: Übernahme Job Ticket oder Deutschlandticket, Zuschuss für Mittagessen, kostenlose Getränke und Kaffeautomat

Image

Bechtle hat kein gutes Image, man verbindet damit niedrige Gehälter und keine Benefits.

Gehalt/Benefits

Benefits gibt es keine. Andere Unternehmen geben Mittagsessen Zuschuss 4,50 EUR, hier gar nichts außer eine überteuerte Kantine. Kein Bonus,. Keine Übernahme von DB Ticket, keine Rabatte fürs Gym.

Arbeitsbedingungen

Es gibt nur Open Space Büros, keine Privatsphäre, keine Ruhe.


Arbeitsatmosphäre

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

5Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Bechtle HR Team, Personalmarketing
Bechtle HR TeamPersonalmarketing

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

danke, dass Sie sich für eine Bewertung Zeit genommen haben.

Sie greifen in Ihrer Bewertung Themen auf, die ich gerne in einem persönlichen Gespräch mit Ihnen besprechen würde. Kontaktieren Sie mich doch gerne über hr-feedback@bechtle.com - vielen Dank.

Beste Grüße
Eileen aus dem Bechtle HR Team

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

Gute Aufgaben, aber fehlende Transparenz und Verbindlichkeit

2,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Bechtle IT-Systemhaus München-Regensburg in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Zusammenarbeit mit den Kunden hat mir über die gesamte Zeit hinweg viel Freude bereitet und war für mich einer der positiven Aspekte meiner Tätigkeit. Auch die Aufgaben waren für mich über viele Jahre interessant und abwechslungsreich.

Positiv in Erinnerung geblieben ist mir außerdem die Zusammenarbeit mit einzelnen Kolleginnen und Kollegen.

Das Gehalt war für meine Position aus meiner Sicht grundsätzlich angemessen. Die Gehaltsverhandlungen empfand ich jedoch als vergleichsweise mühsam und wenig transparent. Entscheidungen und deren Grundlagen waren für mich dabei nicht immer nachvollziehbar. Insgesamt hätte ich mir hier einen offeneren, strukturierteren und verlässlicheren Prozess gewünscht.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Führung & Verlässlichkeit

Ich hatte mehrfach den Eindruck, dass besprochene Entwicklungen oder getroffene Absprachen im weiteren Verlauf nicht in der ursprünglich erwarteten Form umgesetzt wurden. Entscheidungen änderten sich aus meiner Sicht teilweise, ohne dass die Gründe dafür ausreichend erläutert wurden. Dadurch entstand bei mir zunehmend der Eindruck, dass es an Verbindlichkeit und Transparenz fehlte.

Auch meine berufliche Entwicklung innerhalb des Unternehmens habe ich nicht immer als klar und verlässlich erlebt. Für meine weitere Entwicklung war zunächst eine Perspektive vorgesehen, die später nicht weiterverfolgt wurde. Eine anschließend in Betracht gezogene alternative Entwicklung innerhalb des Innendienstes entsprach aus meiner Sicht nicht meinen beruflichen Vorstellungen und stellte für mich keine vergleichbare Weiterentwicklung dar.

Bei wesentlichen Entscheidungen innerhalb des Systemhauses hatte ich teilweise den Eindruck, dass die Geschäftsführung einen starken Einfluss auf die Entscheidungswege hatte. Dadurch erschien mir der Gestaltungsspielraum des mittleren Managements im operativen Alltag teilweise begrenzt.

Team & Zusammenarbeit

Die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Bereichen habe ich teilweise als wenig abgestimmt erlebt. Informationen wurden aus meiner Sicht nicht immer einheitlich kommuniziert, wodurch Missverständnisse entstehen konnten.

Auch Entscheidungen waren für mich nicht durchgängig nachvollziehbar. Der Umgang mit Fehlern und Herausforderungen hätte aus meiner Sicht teilweise offener und lösungsorientierter sein können. Insgesamt hätte ich mir eine offenere Kommunikations- und Feedbackkultur gewünscht.

Rollenverständnis & Wertschätzung

Ich hatte den Eindruck, dass der Vertriebsinnendienst im Vergleich zu anderen Bereichen teilweise weniger Beachtung fand. Auch die Zusammenarbeit zwischen Account Management und Innendienst habe ich nicht immer als auf Augenhöhe erlebt.

Der Beitrag des Innendienstes zum gemeinsamen Erfolg wurde aus meiner Sicht nicht in allen Situationen ausreichend wertgeschätzt. Besonders enttäuschend war für mich, dass langjähriges Engagement und zusätzliche Einsatzbereitschaft aus meiner Sicht nicht immer die entsprechende Anerkennung erfahren haben.

Abschluss des Arbeitsverhältnisses

Nach insgesamt sechs Jahren im Unternehmen hätte ich mir insbesondere für die abschließende Abwicklung meines Arbeitsverhältnisses einen verlässlichen und professionellen Prozess gewünscht.

Die Ausstellung des Arbeitszeugnisses war verbindlich geregelt. Dennoch waren anschließend mehrere Abstimmungen und Korrekturen erforderlich, wodurch sich der Abschluss des Arbeitsverhältnisses aus meiner Sicht unnötig verzögerte.

Enttäuschend war für mich auch die verzögerte Übermittlung der für die Agentur für Arbeit erforderlichen Arbeitsbescheinigung. Obwohl diese bereits vor meinem Ausscheiden von der Agentur für Arbeit angefordert und anschließend erneut erinnert wurde, erfolgte die Übermittlung erst nach einer weiteren Erinnerung durch meine Anwältin und damit etwa sechs Wochen nach Beginn meiner Arbeitslosigkeit. Dadurch entstand für mich zusätzlicher und aus meiner Sicht vermeidbarer organisatorischer Aufwand.

- Gesamteindruck

Nach sechs Jahren im Unternehmen fällt mein persönlicher Gesamteindruck gemischt aus. Die Zusammenarbeit mit den Kunden hat mir über die gesamte Zeit hinweg viel Freude bereitet und war für mich einer der positiven Aspekte meiner Tätigkeit. Positiv in Erinnerung geblieben ist mir auch die Zusammenarbeit mit einzelnen Kolleginnen und Kollegen.

Gleichzeitig bestand aus meiner Sicht eine spürbare Diskrepanz zwischen dem kommunizierten Anspruch und der tatsächlich gelebten Praxis. Themen wie Transparenz, Verbindlichkeit, Wertschätzung und Zusammenarbeit entsprachen nicht immer den Erwartungen, die im Unternehmen vermittelt wurden.

Besonders enttäuschend war für mich, dass langjähriges Engagement und zusätzliche Einsatzbereitschaft aus meiner Sicht nicht immer die entsprechende Anerkennung erfahren haben. Viele der einzelnen Punkte mögen für sich betrachtet überschaubar erscheinen, in ihrer Gesamtheit haben sie jedoch mein Arbeitsumfeld und meine Zufriedenheit deutlich beeinträchtigt.

Für mich ist dieses Kapitel inzwischen abgeschlossen. Licht aus, weiter geht es.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Transparenz und Verbindlichkeit bei Entscheidungen und Absprachen schaffen. Kommunikationswege zwischen den verschiedenen Bereichen klarer gestalten und Informationen einheitlicher weitergeben.

Entwicklungsperspektiven für Mitarbeitende frühzeitig und realistisch kommunizieren und vereinbarte Entwicklungsschritte verlässlich verfolgen.

Zudem könnte die Wertschätzung des Vertriebsinnendienstes und dessen Beitrag zum Unternehmenserfolg stärker berücksichtigt werden.

Auch bei der Abwicklung von Arbeitsverhältnissen wären klarere und verlässlichere Prozesse wünschenswert.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Bechtle HR Team, Personalmarketing
Bechtle HR TeamPersonalmarketing

Hallo liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, ein ausführliches Feedback auf Kununu zu teilen.

Es ist schade, dass Sie Ihre Zeit bei Bechtle nicht positiver in Erinnerung behalten.

Gerne würden wir Ihr Feedback in einem persönlichen Gespräch aufgreifen – Sie können sich jederzeit unter hr-feedback@bechtle.com an mich wenden.

Für Ihre Zukunft wünschen wir Ihnen alles Gute und bedanken uns herzlich für Ihre Offenheit.

Mit freundlichen Grüßen
Eileen aus dem Bechtle HR Team

Besser als manch anderer

1,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Bechtle GmbH IT-Systemhaus in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Bin schon länger dabei kam als nicht alles schlecht gewesen sein in über 10 J

Verbesserungsvorschläge

Wort halten

Work-Life-Balance

Es zählt nur Geld Geld und nochmals Geld

Karriere/Weiterbildung

Wird angeboten

Umgang mit älteren Kollegen

Alters Erfahrung findet keine Würdigung

Vorgesetztenverhalten

Entweder sehr ruhig oder kontrollierst

Arbeitsbedingungen

Schlechte sanitäre Anlagen

Kommunikation

Permanente Lobpreisung

Gehalt/Benefits

Erhöhung unterhalb der Inflation
Also Reallohn Verlust
Versprochene Provisionen werden nicht mehr gegeben und verschwinden wo anders

Interessante Aufgaben

Eher monoton


Arbeitsatmosphäre

Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

3Hilfreichfinden das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Bechtle HR Team, Personalmarketing
Bechtle HR TeamPersonalmarketing

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank, dass Sie sich Zeit genommen haben, uns als Arbeitgeber zu bewerten.

Wir bedauern sehr, dass Sie mit Ihrer jetzigen Arbeitssituation offensichtlich unzufrieden sind. Gerne würde ich Ihre genannten Kritikpunkte besser verstehen und Sie dazu einladen, mit mir unter hr-feedback@bechtle.com ins Gespräch zu kommen – ich würde mich freuen.

Beste Grüße
Eileen aus dem Bechtle HR Team

Keine Strategie, 80er Jahre Kultur, Führungskatastrophe

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT bei Bechtle in Mannheim gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Wer Sicherheit sucht und sich gut anpassen kann findet hier einen Arbeitsplatz bis zur Rente.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Führungskräfte nach ab Abteilungsleiter aufwärts, Kommunikation, Gehalt- vor allem die variablen und Ziele Struktur. Keine Vision, keine Strategie ausser auf dem Papier von der AG oder für die AG ;-)

Verbesserungsvorschläge

Top Management austauschen. Und mal Echte Umstrukturierung voran treiben!
Mehr Aufmerksamkeit von der AG, wäre sicher auch schon ein guter Anfang. Seid euch nicht zu Schade vor Ort zu gehen auch mal ein offenes Wort mit Mitarbeitern oder wenigstens der Teamleiter Ebene sprechen.

Arbeitsatmosphäre

Jede Menge Politik unter den Führungskräfte. Dadurch von Unsicherheit und unterschwelliger Angst geprägt

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Geteilt würd ich sagen. Kommt aufs Systemhaus an. Im Mannheim eher schwierig.

Work-Life-Balance

Geht so. Man kann sich erlauben das für sich gut zu gestalten, jedoch oft auf dem Rücken der Kollegen. Das will man natürlich nicht also lässt man es.

Karriere/Weiterbildung

Zusammengefasst: Marionetten können Karriere machen, ja. Eigene oder gar kontroverse Meinung ist eher schwierig.....

Es gibt gute Schulungen und auch Karriere Chancen. Haken ist, dass wenig von den guten Schulungen, zumindest was Führung betrifft, umgesetzt wird. Wie schon gesagt, viel reden, wenig tun.

Die technischen Schulungsangebote sind Top!

Gehalt/Benefits

Gehalt ist nix dolles. Basis Gehalt sogar eher ne Katastrophe. Wenn du Glück hast bekommst du ein einfaches Ziel, dann ist das Gehalt inkl. voller Variable und max. Zielerreichung ok. Alles darunter ist eher zum Lachen. Für so ein großes Unternehmen, naja...

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Unauffällig. Firmenwagen sind in der Regel Elektro. Sozial, ja. Kein hire and fire.

Kollegenzusammenhalt

Ab TL abwärts richtig gut. Traurig ist nur, dass genau das im Management schamlos ausgenutzt wird.

Umgang mit älteren Kollegen

Wenn der Nasenfaktor dem Management nicht mehr passt, landen sie auf dem Abstellgleis. Zumindest die, die eine eigene Meinung haben. Immerhin wird selten entlassen. Wenn du die Klappe hältst und dich anpasst, kannst du gut auf die Rente warten.

Vorgesetztenverhalten

Hier sind wir beim eigentlichen Problem. Es gibt im Grunde fast keine Führungskräfte. Es gibt entweder Spezialisten die Führungskraft spielen oder absolute nichts Könner die, wie auch immer, auf einem Führungskraft Posten gelandet sind weil sie schon seit ihrer Ausbildung bei Bechtle sind und sich dort wichtig fühlen, im Grunde aber keinem Plan haben. Dadurch gibt es weder Führung noch Strategie oder sinnvolle Ziele. Es wird viel erzählt aber wenig umgesetzt.

Arbeitsbedingungen

Arbeitsmaterial sehr gut. Schönes Büro, da kann man nicht meckern. Es gibt viele Ladeplätze für die Firmenwagen

Kommunikation

Katastrophe. Die einzige Kommunikation die wirklich funktioniert ist der Flurfunk, was die Katastrophe noch größer macht.

Gleichberechtigung

Wenn man sich manche Führungskräfte (männlich) anschaut, stehen dir die Haare zu Berge was den Umgang Frauen betrifft.

Interessante Aufgaben

Als Techniker kannst du Glück haben.

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Arbeitgeber-Kommentar

Bechtle HR Team, Personalmarketing
Bechtle HR TeamPersonalmarketing

Liebe Ex-Kollegin, lieber Ex-Kollege,

vielen Dank für Ihre Bewertung. Schade, dass Sie Ihre Zeit bei Bechtle nicht positiver in Erinnerung behalten. Gerne möchten wir Ihr Feedback in einem persönlichen Gespräch aufgreifen. Wenden Sie sich gerne an mich unter hr-feedback@bechtle.com.

Für Ihre Zukunft wünschen wir Ihnen alles Gute und bedanken uns herzlich für Ihre Offenheit.

Beste Grüße
Eileen aus dem Bechtle HR Team

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.
Mehrfachbewertung

Super Arbeitgeber, schlechte Bezahlung

4,4
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Bechtle in Hannover gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gehalt/Benefits

Leider unterdurchschnittlich


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Bechtle HR Team, Personalmarketing
Bechtle HR TeamPersonalmarketing

Hallo liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für Ihre Bewertung und die Weiterempfehlung.

Wir freuen uns sehr über Ihr positives Feedback und wünschen Ihnen weiterhin viel Freude bei der Arbeit.

Viele Grüße aus Neckarsulm
Eileen aus dem Bechtle HR Team

Die guten Zeiten sind vorbei - in Österreich mal genauer hinsehen.

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Bechtle GmbH & Co. KG in Neckarsulm gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Bekanntheit - das wars auch schon.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das Herren in Österreich sich wichtig machen können und mit zahlen jonglieren und niemanden in NSU auffällt wie schlecht sie eigentlich sind.

Verbesserungsvorschläge

Schaut den Österreichern mehr auf die Finger - da gehen dinge ab da würdet ihr nicht schlecht staunen.

Gehalt/Benefits

mies - Mindestlohn zahlen aber Top Performer erwarten.

Vorgesetztenverhalten

nennen wir es so, ein Gefängnisinsasse hat vermutlich mehr würde erfahren.

Kommunikation

von Deutschland nach Österreich einfach schlecht


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

2Hilfreichfinden das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Bechtle HR Team, Personalmarketing
Bechtle HR TeamPersonalmarketing

Lieber Ex-Kollege, liebe Ex-Kollegin,

wir freuen uns, dass Sie sich die Zeit für ein Feedback auf Kununu genommen haben. Um genauer verstehen zu können, weshalb es nicht positiver ausgefallen ist, würden wir uns über einen direkten Austausch mit Ihnen freuen. Wenn Sie Interesse haben, schreiben Sie mich gerne persönlich an: hr-feedback@bechtlle.com

Auf Ihrem weiteren privaten und beruflichen Weg wünschen wir Ihnen weiterhin alles Gute und viel Erfolg.

Viele Grüße
Eileen aus dem Bechtle HR Team

Gute Einblicke in ein großes Systemhaus, aber deutlicher Verbesserungsbedarf bei Kultur und Betreuung

2,6
Nicht empfohlen
Ex-Auszubildende:rHat 2026 eine Ausbildung im Bereich IT bei Bechtle IT-Systemhaus Mannheim in Mannheim abgeschlossen.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Ausbildungsvergütung empfand ich als vergleichsweise gut.

Positiv fand ich außerdem die Rotation zwischen verschiedenen Abteilungen und die Möglichkeit, unterschiedliche Bereiche eines großen IT-Systemhauses kennenzulernen.

Die technische Ausstattung ist grundsätzlich modern und man sammelt viel praktische Erfahrung im realen Kunden-, Support- und Unternehmensumfeld.

Gerade für den Einstieg ins Berufsleben kann man dadurch viel darüber lernen, wie IT-Prozesse und der Arbeitsalltag in einem großen Systemhaus funktionieren.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die aus meiner Sicht stark hierarchisch geprägte Unternehmenskultur, teilweise widersprüchliche Kommunikation und das Fehlen einer für mich wahrnehmbaren unabhängigen Anlaufstelle in Konfliktsituationen empfand ich als besonders negativ.

Während meiner Zeit im Unternehmen habe ich außerdem eine aus meiner Sicht sehr hohe Fluktuation wahrgenommen. Viele Kolleg verließen das Unternehmen oder wechselten aus ihren bisherigen Bereichen. Dadurch entstand bei mir teilweise ein Gefühl von Unsicherheit und fehlender Kontinuität. Wenn erfahrene Mitarbeitende gehen, geht aus meiner Wahrnehmung auch Wissen verloren, das nicht immer unmittelbar ersetzt werden kann. Ich hatte persönlich den Eindruck, dass die stark hierarchisch geprägte Kultur und begrenzte Entwicklungsperspektiven zumindest zur allgemeinen Unzufriedenheit beitragen könnten. Die individuellen Gründe für einzelne Kündigungen kann ich selbstverständlich nicht beurteilen.

Auch kulturell wirkte das Unternehmen auf mich an einigen Stellen wenig zeitgemäß. Ein kleines, aber für mich bezeichnendes Beispiel war, dass an meinem Standort während meiner Ausbildungszeit nach meiner Erfahrung kurze Hosen im Büro nicht erlaubt waren. Insgesamt fühlte sich die Unternehmenskultur für mich stellenweise wie eine leicht modernisierte Version einer klassischen Bürokultur aus den 1980er-Jahren an: moderne IT und moderne Hardware auf der einen Seite, gleichzeitig aber vergleichsweise traditionelle Regeln, deutliche Hierarchien und teilweise wenig Flexibilität auf der anderen.

Das Desk-Sharing-Konzept empfand ich ebenfalls als wenig attraktiv. Zusätzlich fand ich die Anordnung einiger Arbeitsplätze im Hinblick auf Privatsphäre und Vertraulichkeit ungünstig. Während meiner Zeit habe ich mehrfach erlebt, dass Bildschirme von Personen eingesehen werden konnten, die lediglich durch den jeweiligen Bürobereich liefen. Je nachdem, woran gerade gearbeitet wurde, konnten dabei aus meiner Sicht auch Informationen sichtbar sein, die nicht für unbeteiligte Personen bestimmt waren.

Für mich persönlich wirft diese Gestaltung zumindest Fragen hinsichtlich Sichtschutz und Datenschutz auf. Ich möchte damit ausdrücklich nicht behaupten, dass ein konkreter DSGVO-Verstoß vorlag; die räumliche Gestaltung empfand ich jedoch teilweise als vermeidbares Datenschutzrisiko. Einige Räume waren aus meiner Wahrnehmung deutlich besser vor fremden Blicken geschützt als andere.

Die teilweise eingeschränkten Möglichkeiten zum mobilen Arbeiten passten für mich ebenfalls nicht ganz zu dem Bild eines modernen IT-Unternehmens.

Bei der Ausbildung hätte ich mir außerdem häufiger anspruchsvollere technische Aufgaben und weniger dauerhaft wiederkehrendes operatives Tagesgeschäft gewünscht.

Auch die langfristigen Entwicklungs- und Gehaltsperspektiven nach der Ausbildung waren für mich persönlich nicht attraktiv genug, um das Unternehmen als langfristigen Arbeitgeber in Betracht zu ziehen.

Verbesserungsvorschläge

Aus meiner Sicht sollte stärker auf Vertrauen statt auf Kontrolle gesetzt werden. Gerade Auszubildende sollten schrittweise mehr Eigenverantwortung erhalten und gleichzeitig wissen, dass sie bei Problemen eine wirklich unabhängige Anlaufstelle haben.

Feedback sollte regelmäßiger, konkreter und vor allem konsistenter gegeben werden. Wenn unterschiedliche Verantwortliche unterschiedliche Erwartungen vermitteln, entsteht unnötige Unsicherheit.

Weiterbildungen und Zertifizierungen sollten möglichst erst dann konkret angekündigt werden, wenn eine realistische Aussicht besteht, dass diese auch tatsächlich durchgeführt werden können.

Das Rotationsmodell könnte außerdem durch kürzere oder zusätzliche Stationen erweitert werden. So könnten Auszubildende einen größeren Teil des Standorts kennenlernen und besser herausfinden, in welchem Bereich sie sich langfristig entwickeln möchten.

Beim Arbeitsplatzkonzept würde ich mir zumindest die Möglichkeit eines dauerhaft zugeordneten Arbeitsplatzes wünschen. Zusätzlich wären verlässlichere und transparentere Regelungen zum mobilen Arbeiten aus meiner Sicht zeitgemäß.

Auch bei den Karriere- und Gehaltsperspektiven nach der Ausbildung würde mehr Transparenz helfen.

Arbeitsatmosphäre

Die technische Ausstattung ist grundsätzlich modern und auf einem guten Niveau. Das Arbeitsplatzkonzept hat diesen Vorteil für mich jedoch teilweise wieder aufgehoben.

Während meiner Zeit habe ich erlebt, dass viele Mitarbeitende Desk-Sharing nutzten, während einzelne Führungskräfte über feste Arbeitsplätze bzw. eigene Büros verfügten. Arbeitsplätze mussten teilweise reserviert werden, wodurch man sich seinen Arbeitsplatz kaum dauerhaft ergonomisch oder persönlich einrichten konnte.

Unterschiedliche Dockingstations, Monitore und Peripheriegeräte führten bei mir außerdem regelmäßig zu technischen Problemen und vermeidbarem Zeitverlust. Die grundsätzliche Qualität der Ausstattung empfand ich dennoch als gut.

Auch die Raumbedingungen empfand ich teilweise als unangenehm. Innerhalb des Gebäudes gab es für mich deutlich spürbare Temperaturunterschiede zwischen verschiedenen Bereichen, während manche Räume auf mich etwas staubig wirkten.

Durch unterschiedlich starke Nutzung von mobilem Arbeiten waren manche Bereiche außerdem häufig sehr leer. Beim Kollegenzusammenhalt hatte ich teilweise den Eindruck, dass sich relativ feste Gruppen gebildet hatten und der Austausch zwischen einzelne

Karrierechancen

Grundsätzlich gibt es im Unternehmen Entwicklungsmöglichkeiten. Ich hatte allerdings den Eindruck, dass diese teilweise stark davon abhängen, wie gut man sich in bestehende Strukturen und Erwartungen einfügt.

Gerade Feedback wird während der Ausbildung als wichtiger Bestandteil der Entwicklung vermittelt. In der Praxis habe ich dieses Feedback jedoch teilweise als unregelmäßig, widersprüchlich oder wenig konkret erlebt.

Die Unternehmensstruktur empfand ich als deutlich hierarchisch geprägt. Während es aus meiner Sicht auf Führungsebene gute Entwicklungsmöglichkeiten gibt, habe ich gleichzeitig Mitarbeitende erlebt, die über längere Zeit in Positionen ohne für mich erkennbare weitere Perspektive geblieben sind.

Arbeitszeiten

Die regulären Arbeitszeiten lagen bei mir zwischen 8 und 17 Uhr, unter anderem aufgrund einer einstündigen Pause.

Gerade während der Wintermonate empfand ich das persönlich als belastend, weil man morgens teilweise im Dunkeln zur Arbeit fährt und das Büro ebenfalls erst wieder im Dunkeln verlässt.

Mobiles Arbeiten wurde in meinem Umfeld häufig unter dem Begriff „agiles Arbeiten“ kommuniziert. Nach meiner Erfahrung bestand jedoch kein fest zugesicherter Homeoffice-Anspruch.

Wie häufig mobiles Arbeiten tatsächlich möglich war, hing stark von der jeweiligen Abteilung und Tätigkeit ab. In meinen jeweiligen Einsatzbereichen waren für mich maximal ungefähr 1,5 Tage mobiles Arbeiten pro Woche möglich, in manchen Bereichen deutlich weniger.

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung liegt aus meiner Sicht eher im oberen Bereich und war grundsätzlich fair.

Im Vergleich zu tarifgebundenen Unternehmen, beispielsweise Betrieben mit entsprechenden Tarifverträgen, empfand ich das Gesamtpaket dennoch als etwas weniger attraktiv.

Ich erhielt während meiner Ausbildung keine Sonderzahlungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld. Dadurch wirkt die monatliche Ausbildungsvergütung zunächst attraktiv, beim Vergleich des gesamten Jahrespakets relativiert sich dieser Vorteil meiner Meinung nach etwas.

Positiv waren Verpflegungspauschalen bei entsprechenden externen Einsätzen.

Die Ausbilder

Die Betreuung habe ich als sehr wechselhaft erlebt. Positiv war, dass grundsätzlich Ansprechpartner vorhanden waren. Gleichzeitig habe ich mehrfach widersprüchliche Aussagen, fehlendes oder verspätetes Feedback und Erwartungen erlebt, die aus meiner Sicht nicht immer konsistent vermittelt oder eingehalten wurden.

In Konflikt- oder Problemsituationen fehlte mir persönlich eine wirklich unabhängige Anlaufstelle. Da die Ausbildungsbetreuung teilweise gleichzeitig aus dem HR-Bereich kam, hatte ich nicht immer das Gefühl, dass die Interessen der Auszubildenden unabhängig von anderen Unternehmensinteressen vertreten werden konnten. Während meiner Ausbildung stand mir persönlich außerdem kein Betriebsrat als Ansprechpartner zur Verfügung.

Auch Entwicklungsmöglichkeiten wie Zertifizierungen wurden teilweise in Aussicht gestellt, konnten später jedoch unter anderem mit Verweis auf die wirtschaftliche Situation nicht umgesetzt werden. Wenn man sich bereits darauf vorbereitet und darauf gefreut hat, ist das natürlich enttäuschend.

Spaßfaktor

In einigen Bereichen habe ich zeitweise eine vergleichsweise hohe Anzahl an Praktikant und Auszubildenden erlebt. Dadurch entstand bei mir teilweise der Eindruck, dass Nachwuchskräfte stark zur Abdeckung des operativen Tagesgeschäfts eingesetzt wurden.

Gerade im On-Site- und 1st-Level-Bereich bestanden die Tätigkeiten über längere Zeit aus sehr ähnlichen Aufgaben. Dadurch wurde der Arbeitsalltag für mich schnell monoton.

Ein klarer Pluspunkt war dagegen die Rotation zwischen unterschiedlichen Abteilungen. Dadurch erhält man zumindest Einblicke in verschiedene Bereiche des Unternehmens.

Aufgaben/Tätigkeiten

Viele Tätigkeiten bestanden über längere Zeit aus wiederkehrenden operativen Aufgaben, beispielsweise Hotline, Auslieferung von Equipment bzw. Rucksäcken, Drucker entsperren oder Passwörter zurücksetzen.

Solche Aufgaben gehören selbstverständlich zum IT-Support. Für eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration hätte ich mir jedoch häufiger anspruchsvollere Tätigkeiten, mehr technische Tiefe und größere eigene Projekte gewünscht.

Variation

Das Rotationsmodell ist grundsätzlich einer der besseren Aspekte der Ausbildung. Auszubildende lernen mehrere Abteilungen kennen und können teilweise auch Wünsche für zukünftige Stationen äußern, auch wenn diese verständlicherweise nicht immer umgesetzt werden können.

Die einzelnen Einsätze dauern allerdings häufig ungefähr sechs Monate. Dadurch lernt man während der Ausbildung nur einen begrenzten Teil des Standorts wirklich kennen.

Kürzere oder zusätzliche Rotationen würden meiner Meinung nach helfen, mehr Fachbereiche kennenzulernen und später besser einschätzen zu können, welche Richtung fachlich und persönlich am besten passt.

Respekt

In Konflikt- oder Problemsituationen habe ich mich als Auszubildender nicht ausreichend vertreten und geschützt gefühlt. Mir fehlte insbesondere eine unabhängige Anlaufstelle außerhalb der normalen Führungs- und HR-Strukturen.

Dazu kamen aus meiner Sicht widersprüchliche Aussagen, nicht eingehaltene Erwartungen und teilweise ein geringes Vertrauen gegenüber Auszubildenden.

In manchen Situationen entstand bei mir eher das Gefühl ständiger Kontrolle, anstatt schrittweise mehr Eigenverantwortung und Vertrauen zu erhalten.

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Arbeitgeber-Kommentar

Bechtle HR Team, Personalmarketing
Bechtle HR TeamPersonalmarketing

Hallo liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,

vielen Dank für Ihre ausführliche Bewertung und die Zeit, die Sie sich dafür genommen haben.

Es tut uns leid, dass Ihre Erfahrungen während der Ausbildung nicht durchweg positiv waren. Um besser nachvollziehen zu können, welche Erlebnisse zu Ihrem Eindruck beigetragen haben, würden wir uns über einen persönlichen Austausch mit Ihnen freuen.

Wenn Sie Interesse daran haben, schreiben Sie uns gerne an hr-feedback@bechtle.com.

Für Ihren weiteren privaten und beruflichen Weg wünschen wir Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Viele Grüße
Eileen aus dem Bechtle HR Team

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