Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Oktober 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.10.2026
Die Berliner Wasserbetriebe erhalten ein positives Gesamtbild. Besonders hervorzuheben ist die Work-Life-Balance: Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice-Möglichkeiten und familienfreundliche Regelungen stoßen auf breite Zustimmung. Die Aufgaben gelten als abwechslungsreich und verantwortungsvoll – von der Trinkwasserversorgung bis hin zu technischen Infrastrukturprojekten. Der Kollegenzusammenhalt wird mehrheitlich als kollegial und unterstützend erlebt, wenngleich einzelne Bewertungen auf Cliquenbildung und mangelnden Teamgeist hinweisen.
Die Kommunikation gilt als strukturelle Schwäche: Informationsflüsse verlaufen häufig nur top-down, abteilungsübergreifender Austausch funktioniert lückenhaft, und manche Vorgesetzte geben Informationen selektiv weiter. Beim Vorgesetztenverhalten gehen die Meinungen auseinander – ein...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Kommunikation bei den Berliner Wasserbetrieben wird von Mitarbeiter:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Besonders häufig bemängeln sie, dass Informationen nicht direkt weitergegeben werden, sondern gefiltert oder indirekt kommuniziert werden – einige Bewertungen beschreiben, dass Führungskräfte als Informationssperren agieren. Auch zwischen Abteilungen und Hierarchieebenen funktioniert der Austausch nach Meinung vieler Nutzer:innen nicht zuverlässig. Hinzu kommen Kritikpunkte wie träge interne Abläufe, fehlende einheitliche Standards trotz hoher Intranet-Nutzung sowie das Ausbleiben direkter Rückmeldungen.
Wenige Bewertungen sehen die Situation etwas differenzierter: Der Wille zur Kommunikation sei vorhanden, und persönliches Engagement könne die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit verbessern. Dennoch erschwerrt mobiles Arbeiten den direkten Kontakt zusätzlich. Die Meinungen gehen punktuell auseinander – während manche eine gewisse Offenheit wahrnehmen, berichten andere von mangelnder Transparenz – doch der Grundtenor bleibt kritisch.
Das Vorgesetztenverhalten bei den Berliner Wasserbetrieben wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Positiv hervorgehoben wird die Erreichbarkeit der Führungskräfte sowie deren Professionalität und menschliche Kompetenz, die den Teamzusammenhalt fördern sollen. Kritisch merken einige Nutzer:innen an, dass Führungskräfte stark regel- und prozessorientiert agieren und Feedback überwiegend spontan erteilen.
Deutlich negativer fällt die Kritik am Onboarding und der Personalentwicklung aus: Wenige Nutzer:innen bemängeln unzureichende Einarbeitung, fehlendes konstruktives Feedback und kaum vorhandene Entwicklungsmöglichkeiten. Auch die Verlässlichkeit im Führungsverhalten steht in der Kritik – wenige Bewertungen beschreiben, dass Absprachen nicht eingehalten und die Entwicklung der Mitarbeiter:innen von Vorgesetzten vernachlässigt werden. Insgesamt zeichnen die Bewertungen ein geteiltes Bild, in dem positive Erfahrungen mit der Führung und deutliche Schwächen in Entwicklung sowie Konsistenz nebeneinander stehen.
Die Arbeitsatmosphäre bei den Berliner Wasserbetrieben wird von den Nutzer:innen mehrheitlich positiv bewertet. Viele beschreiben das Klima als kollegial und respektvoll, wobei neue Mitarbeiter:innen laut einigen Bewertungen offen und herzlich empfangen werden. Eine langjährige Unternehmenskultur prägt das Miteinander spürbar.
Gleichzeitig zeigen die Bewertungen, dass die Atmosphäre stark vom jeweiligen Standort und der Führungskraft abhängt. Während einige Kolleg:innen das Teamgefüge als gut und funktionierend erleben, bemängeln andere fehlende Wertschätzung und das Gefühl, als bloße Nummer behandelt zu werden. Wenige Bewertungen schildern einen zunehmend distanzierteren Umgang sowie eine sich verschlechternde Unternehmenskultur, die die Stimmung belastet. Auch der Vorwurf, dass Diversity lediglich ein Schlagwort bleibe, wird von wenigen geäußert. Die Erfahrungen fallen somit je nach Abteilung sehr unterschiedlich aus.
Die Aufgaben bei den Berliner Wasserbetrieben erleben viele Beschäftigte als abwechslungsreich und verantwortungsvoll. Besonders die Arbeit im Bereich der Trinkwasserversorgung und Infrastruktur Berlins gilt als inhaltlich sinnstiftend und technisch anspruchsvoll. Einige Bewertungen heben hervor, dass das breite Tätigkeitsspektrum – von Kundendienst bis hin zu Baustellen – kontinuierlich spannend bleibt. Dennoch gibt es auch kritische Stimmen: Wenige Nutzer:innen beschreiben die Arbeit als routinelastig und teils monoton, und einzelne bemängeln, dass interessante Aufgaben durch langwierige Entscheidungsprozesse in der Umsetzung erschwert werden. Zudem wird darauf hingewiesen, dass das Erleben der Aufgabenvielfalt stark vom jeweiligen Bereich abhängt. Der positive Gesamteindruck dieser Kategorie überwiegt jedoch, da die meisten Bewertungen die Tätigkeit als engagiert und facettenreich beschreiben.
Findest du das hilfreich?

