261 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
261 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
261 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ansprechpartner vor Ort und schnelle Lösungen bei Mitarbeiteranliegen.
Image der Firma.
Keine Kantine und keine Möglichkeit Vesper zu kaufen.
Mehr für die Hailfinger Mitarbeiter machen. Oft wird nur das große Werk gesehen.
Wieder sehr gut.
Sehr gut.
Gut.
Mehr Kommunikation wäre besser.
Pausenräume könnten besser sein.
Seid dem neuen Werksleiter und Personalabteilung im Werk viel besser. Abteilungsleiter und Teamleiter könnte besser sein.
Schlimm
Katastrophe sowas hab ich noch nie erlebt
Ich bin Bitzer äußerst dankbar für die Möglichkeiten welche mir geboten wurden. Mit dem mir gebotenen Ausbildungsplatz fing es an und zog sich durch die gesamte Ausbildung. Mir macht es Spaß Projekte umzusetzen und Verantwortung zu tragen, das durfte ich dann auch schon innerhalb der Ausbildung tun. Diesen Vertrauensvorschuss seitens Bitzer weiß ich sehr zu schätzen. Nun ist die Ausbildung leider schon zu Ende und ich arbeite gut aufgehoben in meiner Übernahmeabteilung. Vielen Dank für die tolle Ausbildungszeit!
Ausbilder und Mitarbeiter schätzen Azubis. Man arbeitet Hand in Hand und lernt sehr viel.
Da Auszubildende eine garantierte Übernahme nach der Ausbildung geboten bekommen und durch die Versetzungen Kontakte in vielen Abteilungen knüpfen können, bietet sich denke ich für jeden eine gute Übernahmechance. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Übernahmechance.
Die reguläre Arbeitszeit für Mechatroniker ist 07:00-15:00. In diesem Zeitraum sind eine Frühstückspause und eine Mittagspause enthalten. Wenn man mal in anderen Abteilungen ist, kann man freiwillig abklären, dass man sich den Arbeitszeiten der Versetzungsabteilung anpassen möchte und dann in der Frühschicht oder Spätschicht arbeiten.
Die Ausbildungsvergütung ist festgelegt nach IG Metall. Die selben Sonderzahlung, wie sie Angestellte bekommen, kriegen Azubis auch (Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, T-ZUG, ...). Man kommt also als Auszubildender definitiv gut über die Runden.
Für jeden Bereich und jedes Thema gibt es einen Ausbilder als Ansprechpartner. Hier gibt es mehrere feste Ausbilder, welche sich ausschließlich um die Auszubildenden kümmern. Hier ist der Vorteil klar gegenüber Betrieben in denen ein Meister sich nebenher auch um die Auszubildenden kümmert, hier haben die Azubis immer oberste Priorität.
Der Spaßfaktor innerhalb der Ausbildung ist sehr hoch. Eine coole Atmosphäre in der die Azubis aus den höheren Lehrjahren die neuen unterstützen. Auch durch die früh beginnende und breit gefächerte Integration als Azubi in verschiedenen Abteilungen steigt der Spaßfaktor.
Im ersten Ausbildungsjahr lernen wir bereits viel. Die Ausbildung zum Mechatroniker enthält viele Themen die nicht für jeden sofort verständlich sind. Hier muss ich die Ausstattung des Ausbildungszentrums deutlich loben, da diese es deutlich einfacher macht die Theorie und verschiedene Verknüpfungen zu verstehen.
Für Hausaufgaben und Übungsaufgaben, Projekte, das Berichtsheft oder zum Lernen auf Klassenarbeiten kriegt man im Betrieb ausreichend Zeit.
Es gibt ebenfalls die Möglichkeit in Verbindung mit "Go For Europe" ein Auslandspraktikum zu machen.
Es gibt einen Rahmenplan welchen wir Mechatroniker durchlaufen mussten, welcher allerdings noch genügend Spielraum bietet. Man durchläuft verschiedene Abteilungen nach einem festgelegten Versetzungsplan. Hier bekommt man Eindrücke in Abteilungen wie z.B. der Arbeitsvorbereitung, über die Produktion bis in den Versuch.
Respekt beruht immer auf Gegenseitigkeit. Ich habe mich innerhalb meiner Ausbildung nie respektlos oder abwertend behandelt gefühlt.
Man gibt den Mitarbeitern das Vertrauen sich im Unternehmen frei zu Entfalten ohne dass man dabei in ein Schema gepresst wird. Ohne große Kontrolle steigt die Motivation der Arbeit.
Da das Unternehmen ständig wächst müsste die Integration innerhalb des Unternehmen besser organisiert werden. Die geschaffenen Strukturen wurden in den letzten Jahren stark abgebaut.
Leider ist die Teamarbeit unter oder mit den angrenzenden den Abteilungen teilweise oder ganz abgeschafft worden , die Abteilungen sind dadurch sehr stark gespaltet. Die Zusammenarbeit untereinander ist dadurch eingeschränkt
Jeder Mitarbeiter kann sich frei an seinem Arbeitsplatz entfalten. Wann die Vorgaben eingehalten werden, wird einem das nötige Vertrauen in seine Arbeit entgegengebracht.
Sehr gut
Über diese Angebote sollte man sich nicht Beschweren
Berufliche Weiterbildung wird angeboten
Karriere, teilweise wird die günstigste Variante ausgewählt, was leider nicht immer zielführend ist.
Gehalt und Lohnerhöhung nach IGMetall , in meiner langjährigen Betriebszugehörigkeit immer pünktlich ausbezahlt. Betriebsrente könnte besser sein.
Sehr gross
Das macht das Unternehmen in vielen Bereichen so erfolgreich.
Super
Mehr offene direkte Kommunikation würde das Betriebsklima sicherlich stark aufwerten und verschiedene Positionen sollten nicht nur mit sogenannten ,,ja,, Sagern besetzt werden, sondern mit Mitarbeitern die sich durchsetzen und die Mitarbeiter die darunter arbeiten so motivieren .
Alles modern und auf dem aktuellen Stand
Wurde leider in den letzten Jahren heruntergefahren, vor allem der Austausch mit den Kollegen in den Tochterunternehmen, die gemeinschaftlichen Strukturen weltweit wurden leider abgestellt. Jeder hat eine eigene Struktur was nicht gerade zielführend ist.
Super
Sind leider durch verschieden geschaffene Strukturen monoton geworden.
Es fällt schwer etwas Gutes zu finden, wenn alles einfach ohne Not nur schlechter wird. Seit fast genau 21 Jahren bin ich bei BITZER in Schkeuditz und war stolz ein Teil der „BITZER-Familie“ zu sein. Als der Firmeninhaber noch lebte und auch noch später haben die Mitarbeiter viel für die Firma getan weil die Firma auch viel für die Mitarbeiter getan hat. Das gab den Zusammenhalt, die gemeinsame Sache. In der Krise 2008/2009 hat der Inhaber aus eigener Tasche die Kurzarbeit aufgestockt um die Mitarbeiter zu halten und wir konnten dann besser durchstarten als andere. Gut für die Firma und damit gut für alle. Das war Führung bei der man sich sicher fühlte. Wir vertrauten der Führung und die Führung vertraute uns.
Was tun heute die Mitarbeiter für BITZER? Ich muss leider sagen nur das nötigste. So viel Herumgestanden wurde noch nie. Ich arbeite in der Montage. Wer erinnert sich noch an das Bild der Montage vor 10 Jahren? Das hat gebrummt, heute ist das lahm unabhängig von der Auftragslage. Und wie weit kommt man mit lahm? Wir sind eine lahme Truppe geworden. Aber ehrlich gesagt das ist keine Ausrede, der Fisch stinkt vom Kopf. Bei einer guten Führung gibt es keine lahme Truppe. Wo ist die Führung? In Schkeuditz oder Sindelfingen oder wo? Man sieht sie nicht, man spürt sie nicht. Seit dem Weggang des Langjährigen Werkleiters haben wir gefühlt keinen Werkleiter mehr. Der nächste ging sang und klanglos oder wurde vielmehr von der Belegschaft wegen schlechter Stimmung abgewählt. Hatten seine Vorgesetzten das nicht gemerkt? Wie wurde da geführt? Wenn sich das nach unten fortsetzt gibt es die lahme Truppe. Der aktuelle Werkleiter, ein langjähriger und verdienter Mitarbeiter, hat aber leider auch keine große Wirkung. Außer, dass das Personalkarussel sich dreht.
Man hört Gerüchte über eine neue Struktur die bald kommen soll und an der im Geheimen seit langem gearbeitet wird. Die soll es wohl richten. Ist die Struktur wirklich so wichtig? Die kann doch am Ende jede Firma einführen. Die besten Verdichter in bester Qualität müssen wir produzieren! Mit motivierten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen die gerne Verantwortung übernehmen weil sie gerne bei BITZER dabei sind. Das kommt nicht durch Struktur sondern durch Führung und gute Leute!
Ein erster Schritt der neuen Struktur war ja schon die Übernahme unserer Logistik durch unser Schwesterwerk. Wir kriegen das wohl nicht mehr alleine hin. Was aber schlimmer ist und warum ich das hier schreibe. Es geht auch das Gerücht es gibt Pläne die Aggregatemontage in ein Billiglohnland auszulagern. Auslagern statt organisieren und automatisieren ist für mich ein Armutszeugnis. Wo bleibt der Betriebsrat in dieser ganzen unerfreulichen Situation? Auch gefühlt wirkungslos.
So schlecht wie noch nie!
Tendenz sinkend.
Das ich eine Chance bekommen habe aufgrund meiner Einschränkung und ich sehr dankbar darüber bin. Solche Arbeitgeber sollte es viel mehr geben!!!
Das Unternehmen hat bereits einen Dolmetscher für mich bestellt um die alltägliche Kommunikation mit Vorgesetzten und Kollegen zu fördern, dies würde ich für die Zukunft gerne nochmal in Anspruch nehmen.
Gehalt und Sozialleistungen sind überdurchschnittlich, da kann ich anderen Bewertern hier nicht zustimmen. Diese Verhältnisse habe ich in keiner anderen Firma bisher gehabt.
Die Ausstattung ist top, es gibt eine Kantine mit Bezuschussung, Angebote wie Sport, Massagen u.ä.
Strukturen sind relativ klar, auch das gibt es nicht überall.
Alles in allem fällt meine Bewertung trotz allem positiv aus, weil BITZER ein guter Arbeitgeber ist. Die Rahmenbedingungen stimmen und es ist wie überall. Wenn Menschen hier sehr lange arbeiten haben sie keinen Vergleich mehr und fangen an sich zu beschweren, da ich schon bei ein paar anderen Firmen war, kann ich die positiven Aspekte ganz gut einordnen. Wenn man in Erwägung zieht sich hier zu bewerben, dann ist das definitiv kein Fehler.
o.g. Punkte.
Es wird sich gerade sehr am mobilen Arbeiten aufgehängt und sicherlich versteht die Führung das nicht. Es mag nur einer von vielen Faktoren sein aber für uns hat sich das wie ein massiver Vertrauensbruch angefühlt, uns wird nicht vertraut, dass wir zu Hause auch genauso arbeiten wie im Büro. Und diesen Bruch zu kitten wird sehr schwer werden. Früher waren ja auch alle im Büro? Ja, früher gab es aber auch die 80 Stunden Woche!
Die Führung wünscht sich mehr Bindung zwischen den Angestellten, sollte aber an der Bindung zwischen Führung und Angestellten arbeiten. Und dazu gehört in erster Linie: Vertrauen, dem Mitarbeiter etwas zutrauen und den Wunsch nach Kontrolle ablegen. Solange jeder seine Arbeit gut erledigt und nicht schleifen lässt, ist doch alles wunderbar. Warum also die Situation wieder für die Angestellten verschlechtern? Das fördert nur Missgunst und keinen Zusammenhalt.
Hier wurde in einer anderen Bewertung bereits beschrieben, dass es Studien zum mobilen Arbeiten gibt. Diese scheint man auch bei BITZER gelesen zu haben, denn in der Schulung zum mobilen Arbeiten die wir nach 5 Jahren mobilem Arbeiten jetzt machen durften wurden uns alle diese Vorteile noch mal nahegelegt. Das widerspricht sich dann nur ein klein wenig mit den aktuellen Entscheidungen. Die Ironie am Zeitpunkt der Schulung geht an der Führungsetage verloren, genau wie jeder Kritikpunkt jedes einzelnen Mitarbeiters. Wir haben gesprochen, ihr könnt euch ruhig beschweren, doch unser Wort ist Gesetz. Nicht sehr konstruktiv.
Bindet die Angestellten in die Entscheidungsfindung mit ein. Beispiel mobiles Arbeiten: wir wurden informiert, dass das jetzt eben so ist und durften uns dann in groß angelegten Besprechungen nochmal dazu äußern bzw. Fragen stellen. Da man aber vor einer Mauer stand, konnte man erzählen was man wollte, es wurde abgeblockt. Die Vorteile die wir dort alle nochmals aufzählten wurden dann aber wahrscheinlich notiert damit man sie nochmal in die Schulung zum mobilen Arbeiten niederschreiben konnte. Da hat man gut zugehört. Nur schade, dass wir diese Vorteile kaum noch genießen können. Die Argumentation, dass einige Mitarbeiter ja gar nicht ins mobile Arbeiten können, dass andere Firmen es komplett zurückgeschraubt haben und, dass früher ja auch alle in der Firma waren zählt nicht! Modernisierung funktioniert nicht mit Rückschritten! BITZER war schon immer gegen mobiles Arbeiten, das ist ein Fakt, sobald es das aber gab und man feststellt, dass die Firma trotzdem funktioniert, gibt es kein!!! gültiges Argument das wieder zurückzunehmen.
Sie war super als ich angefangen habe, mittlerweile ist die Stimmung negativ
War super, aber die konservativen Köpfe wollen wieder in die Vergangenheit zurück. Alle müssen so oft wie möglich im Büro sitzen, damit man die Leute auch sieht. Die Begründung "Kollegenzusammenhalt fördern" ist nur vorgeschoben
Wenn man mit den letzten Entscheidungen die Belegschaft näher zusammenbringen wollte, dann ist das nur durch das schaffen eines "gemeinsamen Feindes" gelungen. Aber vllt. war das auch das Ziel
Einige sehr gut, einige sehr schlecht. So hat man dann einen angenehmen Durchschnitt
Auch hier, top-Ausstattung, modern, das habe ich zu Hause aber auch. Dort darf ich jetzt aber nicht mehr so oft sein. Stattdessen müssen wir wieder öfter ins Büro wie schon von anderen ausführlich beschrieben. Der Gipfel ist aber, dass kurz nach der Entscheidung das mobile Arbeiten weiter einzuschränken die angestellten einen sogenannten Führerschein für´s mobile Arbeiten machen mussten. In diesem werden einem viele, viele Vorteile des mobilen Arbeitens nahegelegt. Vielen Dank hierfür, uns noch einmal zu zeigen welche Vorteile wir jetzt nicht mehr haben. Das war wie ein Schlag ins Gesicht!
während der Entscheidungsfindung wird nichts kommuniziert und die Belegschaft dann unverrückbar vor vollendete Tatsachen gestellt wird
Jetzt auch zu den guten Sachen, der Job hier ist top
Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Arbeitgeber. Was mir zusätzlich zu den schon gegeben Bewertungen noch sehr gefällt, sind vor allem zwei Dinge:
1. Man hat Möglichkeiten, während seiner Ausbildung zum Mechatroniker landesübergreifende Reisen zu erleben. Ich selbst bin in einem Austauschprojekt der Berufsschule, welches von der Firma finanziert wurde, 10 Tage nach Singapur an eine Partnerschule der Berufsschule gereist. Auch gibt es ein Projekt: Go for Europe, in welchem man ins europäische Ausland reisen und dort arbeiten kann.
2. Man kann als Azubi wirklich etwas im Betrieb verändern. Als ich konstruktive Kritik am Alltagsablauf bei den Ausbildern einreichte, wurde diese ernst genommen, auf ihre Sinnhaftigkeit und Umsetzbarkeit geprüft und schlussendlich auch umgesetzt.
Ich hätte mich gefreut, wenn die Kommunikation zwischen den Ausbildern und den Azubis noch direkter gewesen wäre. Denn durch die Wechsel des Berufsschulunterrichts war es sehr schwer, alle Azubis auf einmal "auf einem Haufen zu haben". So erfuhr ich in seltenen Fällen durch andere Azubis, wenn es Regeländerungen oder Erinnerungen an Regeln gegeben hat. Vielleicht wäre eine Art "Neuigkeiten- und Ankündigungsplattform" (ob digital oder analog) eine Idee.
Die Arbeitsatmosphäre im Ausbildungszentrum ist mir positiv in Erinnerung geblieben. Dort hatte ich es ruhiger als in anderen Betriebsbereichen, sodass ich mich beispielsweise auf Theorieaufgaben konzentrieren konnte. Dadurch, dass wir nicht zu viele Azubis waren, konnten die Ausbilder schnell wieder für eine angemessene Arbeitsatmosphäre sorgen. Der kollegiale Zusammenhalt in der Zeit der Ausbildung ist mir ebenfalls positiv in Erinnerung geblieben. Zwar wurde die Arbeitsatmosphäre selten durch Probleme zwischen Azubis und den Ausbildern getrübt, aber es erfolgte für jedes Problem eine Problemlösung, welche die Arbeitsatmosphäre nicht noch mehr trübte.
Ich sehe bei Bitzer sehr gute Karrierechancen, da es viele Möglichkeiten gibt, sich nach der Ausbildung weiterzuentwickeln. Ich habe als Azubi bei Bitzer eine sogenannte "Übernahmegarantie" gehabt, welche mir einen Arbeitsplatz bei Bitzer nach meiner Ausbildung zusagte. Ich hatte nach meiner Ausbildung bei Bitzer auch Weiterbildungsmöglichkeiten, sowie ein Studium oder einen Techniker-Abschluss.
Ich erlebte Bitzer als ein Betrieb, dem es sehr wichtig war seinen Azubis eine gute Balance zwischen Ausbildung und Freizeit zu gewährleisten. So erhielt ich die Möglichkeit, meine Schulsachen und Hausaufgaben aus der Berufsschule mit in den Betrieb zu nehmen, um sie dort zu bearbeiten und Fragen dazu an die Ausbilder zu stellen. So blieb mir nach Ende der täglichen Arbeitszeit mehr Freizeit Zuhause. Überstunden fielen nahezu nie an. Und in seltenen Fällen, in denen ich länger arbeiten musste, wurde mir die Zeit auch gutgeschrieben, sodass ich beispielsweise freitags früher nach Hause gehen konnte. Generell hatte ich als Azubi eine 35 Stunden-Woche, was mir ebenfalls mehr private Freizeit als eine 40 Stunden-Woche brachte.
Ich erhielt als Azubi anteilige Sonderzahlungen, welche für die Mitarbeiter des Betriebs gedacht waren, ich erhielt Weihnachtsgeld und all dies pünktlich und sauber dokumentiert ausbezahlt. Ebenso erschien mir die Höhe der Ausbildungsvergütung als sehr angemessen und fair. Ich hatte zudem die Möglichkeit, Rückfragen bei Unklarheiten im Bezug auf die Ausbildungsvergütung zu stellen. Zudem erhielten wir ein Angebot, einen kleinen Teil unseres Gehalts in eine "Zusatz-Rente" zu investieren, um im Alter nicht ausschließlich von der gesetzlichen Rente abhängig zu sein. Der Betrieb steuerte auch noch einen Beitrag dazu bei, was mir sehr positiv vorkam.
Die Ausbilder hatten, was meine Wahrnehmung betrifft, sehr viel Geduld mit mir und haben mich nicht aufgegeben. Besonders schätzte ich an ihnen, dass sie nicht nur die Ergebnisse wahrnahmen die man lieferte, sondern auch die entsprechenden Bemühungen, die hinter diesen Ergebnissen steckten. Auch konnte ich die Ausbilder um Rat fragen, wenn es um Dinge ging, die mich privat beschäftigten. In seltenen Fällen aber hatte ich den Eindruck, dass die Ausbilder ein wenig zu sehr mit mir "mitfieberten" und dann auch frustriert waren, wenn etwas nicht klappte oder lief, wie es sollte.
"Jetzt beginnt der Ernst des Lebens" habe ich mir oft sagen lassen, als ich davon erzählte, dass ich eine Ausbildung (2021) begann. Doch dann begann die Ausbildung bei Bitzer mit den sogenannten "Einführungstagen" und ich wurde direkt eines Besseren belehrt. In diesem Zeitraum gab es, so habe ich das empfunden, eine gute Mischung aus Spaß (Spiele und Aktivitäten zum Stärken des Zusammenhalts) und Ernst (Vorstellung des Betriebs und Sicherheitshinweise die es im Betrieb zu beachten gilt), sodass man einen entspannten, aber doch auch klaren Start ins Berufsleben erleben konnte. Während der Zeit der fortlaufenden Ausbildung lag der Fokus primär auf der beruflichen Ausbildung zum Mechatroniker, allerdings gab es auch immer wieder Momente, in denen ich Spaß gehabt habe und auch lachen musste. Natürlich gab es auch Situationen und Dinge, bei denen ich keinen Spaß hatte oder empfand, aber für mich war das auch irgendwo ein natürlicher Aspekt der Ausbildung. Da ich dabei immer respektvoll blieb, konnte ich auch nach einer gewissen Zeit Witze mit meinen Ausbildern machen.
Ich durchlief während meiner Ausbildungszeit viele Themen, die bei den Prüfungen von großer Relevanz waren. Somit erhielt ich eine sehr prüfungsnahe und zeitintensive Prüfungsvorbereitung, was mir sehr gefiel. Ich lernte die Inhalte Stück für Stück und die Übungsaufgaben bauten aufeinander auf. Bei Fragen dazu war der Ausbilder für mich da, bereitete mich aber auch darauf vor, selbstständig nach einer Lösung für meine Fragen und Probleme zu suchen. Ich fühlte mich auch in der Zeit der Ausbildung in den betrieblichen Prozessen integriert, da ich teilweise kleinere, aber wahre Aufträge aus anderen Abteilungen erhielt. Nach der ersten Abschlussprüfung durfte ich in andere Abteilungen versetzt werden, um diese anzusehen und auf diese Art und Weise zu erfahren, ob ich mir eine künftige Arbeit in dieser Abteilung vorstellen könnte oder nicht. Das fand ich sehr gut und wichtig, da es mir bei meiner späteren Berufswahl half. Ich war der Meinung gewesen, dass es zwar für die spätere Berufssuche wichtig war auf das zu hören, was die Mitarbeiter in der Abteilung zu ihren Berufen erzählen, aber dass es keinen besseren Weg gibt, als selbst einmal in diesen Beruf "hinein zu schnuppern".
Die Variation der Aufgaben in der Ausbildung nahm ich als sehr groß wahr. Ich habe viel Neues gelernt. Was mir besonders gefiel war die Flexibilität der Ausbildungsinhalte. Es gab einen vorgefertigten Weg, den ich an Ausbildungsinhalten durchlaufen konnte, aber ich konnte auch von diesem abweichen. Wenn ich beispielsweise ein besonderes Interesse an einem ausbildungsrelevantem Thema hatte, das so nicht vorgesehen oder geplant war, durfte ich mich während meiner Ausbildungszeit damit beschäftigen.
Das Verhältnis zwischen mir und den Ausbildern war meiner Meinung nach von Respekt geprägt. Respekt in dem Sinne, dass ich mit Respekt behandelt wurde, weil ich dies auch bei den Ausbildern tat. Und auch wenn mich meine Ausbilder kritisierten, so wurde sich nie respektlos oder abfällig über mich geäußert. So war es auch mit den Späßen, die meine Ausbilder und ich machten. Es wurde immer großen Wert darauf gelegt, dass keine "roten Linien" überschritten wurden, was mir persönlich sehr wichtig im Umgang miteinander war.
An der Firma gibt es eigentlich überhaupt nichts auszusetzen! Die Führungskräfte gerade in Schkeuditz sind ein riesen Problem und ein Geschwür, was alles kaputt macht.
Problem sollte nun bekannt sein.
Die Firma muss endlich anfangen, sich von schlechten Führungskräften zu trennen! Den Betreffenden sollte klar gemacht werden, nicht das Geld für die Stelle zu bekommen ist die Aufgabe. Nein, die Mitarbeiter wieder auf die richtige Schiene zu bringen! Und das geht nur, wenn man die Blase der Führungskräfte nicht weiter sinnlos aufbläht, Ergebnisse der Führungskräfte überprüft und bewertet!
Weiter angespannt und große Unzufriedenheit. Man versteht einfach nicht mehr, warum weiterhin die selben Fehler gemacht werden. Was soll dieses eigentlich schon lange gescheiterte weitere einführen der Teamleiterstruktur? Das muss doch nun mal bis zur letztens Instanz gekommen sein, dass dies eine Nullnummer ist. Die Stellen sind fast ausnahmslos mit Leuten besetzt, die in keinster Weise hinter dem Unternehmen stehen. Dieses Assessment Center ist qualitativ unterirdisch. Man kennt doch die Pappenheimer und dennoch kommt es zu solchen Entscheidungen. Das ist doch dem Letzten klar, daß kann nicht funktionieren,da diese Führungskräfte von vornherein abgelehnt und verbrannt sind. Auch das Meisterproblem besteht weiterhin. Da fängt der Fisch ja an zu stinken. Kein Feingefühl, null Ahnung im Umgang mit den Angestellten. Weil aber nicht einer reagiert, bleibt es halt wie es ist.
Akzeptable
Kaum Chancen, was Mitarbeiter in der produzierenden Ebene betrifft.
Kein Kommentar mehr zu diesem abgekauten Thema. Zusatzleistungen sind fair, aber Gehälter nicht mehr zeitgemäß. Eine grössere Differenzierung wäre dennoch auch angebracht. Sehr viele Kollegen ningeln, vergessen aber, daß sie in ihrem erlernten Beruf dieses Gehalt niemals erzielen würden.
Heuchelei und Schauspielerrei. Mehr ist das nicht mehr. Die guten Zeiten sind vorbei.. Alles Ergebnisse einer desolaten Führung. Statt zu führen wird weiter negativ eingegriffen und kontraproduktiv gehandelt.
Frage erübrigt sich. Es gibt wenige Ausnahmen! Die Firma kann froh sein, noch solche Anker zu haben. Leute die ihre Mitarbeiter verstehen und positiv einwirken. Die in der Lage sind zu motivieren und wirklich hinter den Leuten und der Firma stehen. Es kann nicht sein, daß Verschiedene Meister sich über ihre Mitarbeiter lustig machen, schlecht reden und ihre eigenen Aufgaben unzureichend erfüllen. Wenn Führung nicht ernst genommen wird, dann gehören die ausgetauscht! Ohne wenn und aber! Wie sollen diese Führungskräfte Mitarbeiter noch zum umdenken bewegen?
Es wird versucht vieles zu verbessern.
Weiterhin problematisch.
Sollte so sein, ist aber ausbaufähig. Auch hier wieder das Problem von schlechter Führung! Es kann nicht sein, daß weibliche Kollegen die Hosen an haben und ihre Führungskraft um den Finger wickeln und sagen wo es lang geht! Wo kommen wir da hin!?
In produzierenden Bereichen kaum umsetzbar.
- jährlich und regelmäßig werden Azubis ausgebildet
- moderate Preise bei der Mitarbeiterverpflegung (Dank Zuschuss von BITZER)
- Gehalt/Lohn kommt pünktlich auf dem Konto an
- Möglichkeit von Altersteilzeit
siehe "Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber"
Den Gründer des Unternehmens BITZER kennt jeder der dort arbeitet. Aber viele, vor allem Werksleitung, HR-Abteilung und Führungskräfte haben ihn und vor allem seine Grund-Gedanken vergessen: Sozial und gleichzeitig unternehmerisch handeln. Das war sein Anspruch und sein Wunsch innerhalb des Unternehmen Bitzer. Und genau so wurde es lange gelebt und gemacht. Leider ist dieser Grundgedanke zusammen mit ihm gestorben. Sehr traurig für beides. Noch heute hängen in den Bitzer-Gebäuden Plakate mit verschiedenen Aussagen von ihm. Eine der wichtigsten ist Folgende:
„…UMSO MEHR ICH MEINEN MITARBEITERN VERTRAUT HABE, DESTO MEHR HABEN WIR IN GEMEINSAMER ARBEIT ERREICHT…“
Antwort an Werksleitung und HR vom Februar 2025:
Diese Antwort hätte ich von HR und Unternehmen so in dieser Art nie erwartet. Zitatbeginn: „Regionale Unterschiede …. sind nicht unüblich.“ Zitatende
Ok, BITZER zahlt recht gut, das mag stimmen. Aber vor Jahren war BITZER als der größte Arbeitgeber in Nord-Sachsen noch ein begehrter Arbeitgeber – das hat sich grundlegend geändert. Unterschiede Ost zu West gibt es auch 35 nach der deutschen Einheit immer noch – auch bei BITZER. Wird sich da je ändern? BITZER Schkeuditz hat angeblich 2024 eines der besten Geschäftsjahre überhaupt hingelegt. Schkeuditz ist der größte Produktionsstandort in Deutschland. Doch wo bleibt die Wertschätzung der Mitarbeiter und vor allem wo bleibt der Grundsatz „Gleiches Geld für gleiche Arbeit“?
Ich finde die Antwort des Unternehmens ist Abwertung der Arbeir aller Mitarbeiter.
Der soziale Grundgedanke des Firmengründers ist komplett verschwunden. Auf alle Fälle am Standort Schkeuditz. Seine Prämisse „…Umso mehr ich meinen Mitarbeitern vertraut habe, desto mehr haben wir in gemeinsamer Arbeit erreicht…“ wird mit Füßen getreten.
Die Vorgesetzten haben null Vertrauen in die Mitarbeiter – Beispiel: Eindampfen der Möglichkeit zum mobilen Arbeiten.
Nochmal zum Thema Bezahlung: Der Arbeitsumfang und die Verantwortung haben sich in den letzten Jahren verdoppelt (für die gesamte Belegschaft) und teilweise vervielfacht (was einzelne Personen anbelangt). Doch Lohn-/Gehaltsanpassung gab und gibt es keine, weder für den Standort Schkeuditz, noch auf einzelne Mitarbeiter gemünzt. Auf die vor einigen Jahren von der damaligen Personalleiterin angekündigte neue Lohn- und Gehaltsstruktur warten wir immer noch. Auf die tariflich verhandelten Erhöhungen von Lohn und Gehalt, die BITZER freiwillig immer mitmacht, kann sich BITZER meiner Meinung nach nicht berufen. Andere Unternehmen in der Region haben das gleiche getan und haben noch eine ganze Schippe finanziell oben draufgelegt. Und ich denke hier nicht an Porsche oder BMW. Ich spreche von kleinen und mittleren Unternehmen.
Und hier ist nicht die pauschale Erhöhung von Lohn/Gehalt gemeint. Für manche Mitarbeiter wurden die Aufgaben immer umfangreicher und die Verantwortung immer mehr. Leider ohne Anpassung an Lohn/Gehalt. Leistungsgerechte und faire Bezahlung und damit Wertschätzung der Mitarbeiter sieht anders aus.
Die Stimmung und Motivation in der Belegschaft bei BITZER Schkeuditz ist immer schlechter geworden und aktuell auf einem Tiefpunkt. Und das nicht nur im gewerblichen Bereich. In den letzten Wochen ist die Motivation besonders stark im Angestelltenbereich gesunken. Viele machen deshalb nur noch Dienst nach Vorschrift und nicht einen Handgriff mehr als sie müssen.
Ich kann den vielen Lobreden die hier verstärkt in den letzten Wochen eingestellt wurden keinen Wahrheitsgehalt abringen.
Verstärkt verlassen gut qualifizierte und motivierte Mitarbeiter freiwillig BITZER Schkeuditz und wechseln zu anderen Arbeitgeber. So blutet der Standort Schkeuditz aus und wird immer unattraktiver.
noch eine Antwort auf einen anderen Post Werksleitung und HR vom Februar 2025:
Ja, es gibt Schulungen, doch es wird bei jeder einzelnen Schulung immer kritisch hinterfragt ob sie unbedingt notwendig sind. Wenn da aus gesetzlicher Sicht keine Notwendigkeit da ist, dann gibt es keine Schulungen. Mitarbeiterentwicklung? Sowas gibt es bei BITZER Schkeuditz nicht. Es gibt Mitarbeiter die wurden seit 5 Jahren nicht einmal gefragt ob Sie eine Schulung für Ihre Arbeit brauchen …..
Zum Thema „…Präsenz vor Ort…“ Hier werden wieder alle gleichbehandelt – und das ist der falsche Ansatz. Es gibt (hauptsächlich) im Angestelltenbereich Mitarbeiter, deren Aufgabenbereich und Verantwortung sind bestens geeignet für mobiles Arbeiten. Und es gibt Mitarbeiter deren Aufgaben lassen gar kein mobiles Arbeiten zu. Und alle Mitarbeiter werden mit der neuen Regelung demotiviert und verlieren die Lust am Job.
Es gibt Studien verschiedener Institute und Erfahrungen von Unternehmen, die bescheinigen dem Arbeitsmodell der mobilen Arbeit sogar eine erhöhte Effizienz. Der Mitarbeiter arbeitet konzentrierter, ohne Ablenkung und teilweise sogar freiwillig länger als er müsste ohne dafür Überstundenzuschläge einzufordern. Ganz einfach weil man eine begonnene Arbeit zu Ende bringen will.
Wird seit Weggang des alteingesessenen Werkleiters immer schlechter.
Nach außen hat es einen guten Anschein. Leider täuscht das aber.
Wird immer schlechter - nach außen wird es besser dargestellt als es tatsächlich ist.
Gehalt - hier verweist man auf regionale Unterschiede und ist nicht daran interessiert an dem Lohn- und Gehaltssystem etwas zu ändern. Innerhalb eines Unternehmens für die gleiche Arbeit das gleiche Geld - bei Bitzer sucht man das vergebens.
Leistungsgerechte und faire Bezahlung - teilweise ja, teilweise nein.
Viele Vorgesetzte haben kein Vertrauen in das Können und Ehrlichkeit der Mitarbeiter.
Na ja. Ist etwas besser geworden.
Je nach Planstelle von abwechslungsreich bis monoton.
So verdient kununu Geld.