Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Januar 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 19.11.2025
Das Bundeskriminalamt wird von seinen Mitarbeiter:innen überwiegend positiv bewertet, wobei besonders die Work-Life-Balance durch Flexizeit, Mobile-Working und familienfreundliche Arbeitsmodelle geschätzt wird. Die Führungskräfte werden unterschiedlich wahrgenommen – während einige Abteilungen durch offene, empathische Kommunikation glänzen, berichten andere von selbstfokussierten Vorgesetzten und hierarchischem Denken. Der Kollegenzusammenhalt wird als stark empfunden, mit einem guten Teamgeist und gegenseitigem Respekt, obwohl dies abteilungsabhängig variiert. Die Gleichberechtigung wird überwiegend positiv gesehen, mit statistisch belegten Fortschritten bei der Diversität, wobei einige kritisieren, dass Quotenregelungen teilweise über Qualifikationen gestellt werden.
Karrieremöglichkeiten sind vorhanden, aber ni...
Zusammenfassung nach Kategorie
Das Vorgesetztenverhalten beim Bundeskriminalamt wird insgesamt positiv bewertet, zeigt jedoch eine gewisse Variation zwischen den Abteilungen. Einige Mitarbeiter:innen berichten von einer ausgezeichneten Führung, die durch offene, ehrliche und empathische Kommunikation gekennzeichnet ist und einen starken Teamgeist fördert. Die Führungsqualität hat sich im Vergleich zur Vergangenheit deutlich verbessert, was für eine Behörde besonders lobenswert ist.
Es gibt jedoch auch kritischere Stimmen. Manche Mitarbeiter:innen beschreiben, dass Vorgesetzte teilweise ihre eigene Karriere in den Vordergrund stellen, was zu einem intensiven Wettbewerb um die begrenzten höheren Positionen führt. Einige wenige berichten sogar von einer hierarchischen "Boss > Mitarbeiter:in"-Mentalität und beklagen, dass die Führungsebene hauptsächlich aus älteren oder extern platzierten Personen besteht, die Veränderungen widerstehen und denen das Verständnis für die praktische Polizei- und Sicherheitsarbeit fehlt.
Die Work-Life-Balance beim Bundeskriminalamt wird überwiegend positiv bewertet. Viele Mitarbeiter:innen schätzen besonders die Flexibilität durch Gleitzeit und mobiles Arbeiten, was die 41-Stunden-Woche für Beamt:innen erträglicher macht. Das BKA wird als familienfreundlicher Arbeitgeber beschrieben, der flexible Arbeitsmodelle, Eltern-Kind-Büros und Unterstützung für Mütter und Väter anbietet. Je nach Abteilung und Aufgabenbereich variiert die Flexibilität zwar, grundsätzlich ermöglicht die Organisation jedoch eine gute Vereinbarkeit mit dem Privatleben und zeigt Verständnis für familiäre Verpflichtungen.
Einige Mitarbeiter:innen berichten allerdings auch von 100 bis 200 Überstunden pro Jahr, was als normal angesehen wird. Zudem wird angemerkt, dass die hohe wöchentliche Arbeitszeit die Autonomie bei der Arbeitszeitgestaltung einschränkt, obwohl Home-Office-Möglichkeiten vorhanden sind. Insgesamt überwiegen jedoch die positiven Aspekte wie flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit zum Home-Office, die als vorbildlich beschrieben werden.
Die Arbeitsatmosphäre im Bundeskriminalamt wird von den Mitarbeiter:innen überwiegend positiv bewertet. Besonders geschätzt wird das kollegiale Miteinander, das als freundlich, nett und entspannt beschrieben wird. Einige Bewertungen heben hervor, dass die wertschätzende Atmosphäre durch empathische Führungskräfte und ein Gefühl der Gleichheit unter den Kolleg:innen geprägt ist. Die positive Stimmung wird hauptsächlich auf das gute Team zurückgeführt.
Es gibt jedoch auch kritische Stimmen, die auf Konflikte innerhalb der Belegschaft hinweisen. Einige Mitarbeiter:innen empfinden die Atmosphäre als politisch geprägt, mit mangelnder abteilungsübergreifender Zusammenarbeit und geringer Flexibilität. Zudem wird angemerkt, dass das Hinterfragen bestehender Prozesse nicht immer willkommen ist und zu Akzeptanzproblemen führen kann. Trotz dieser Kritikpunkte überwiegt insgesamt der positive Eindruck der Arbeitsatmosphäre im Bundeskriminalamt.
Beim Bundeskriminalamt wird die Gleichberechtigung insgesamt positiv bewertet. Es gibt eine nahezu ausgeglichene Geschlechterverteilung, auch in Führungspositionen, mit gleicher Bezahlung. Einige Nutzer:innen heben hervor, dass die BKA-Bemühungen im Bereich Gleichstellung und Chancengleichheit besser sind als in der privaten IT-Branche, was durch Statistiken zur Beschäftigung diverser Gruppen belegt wird. Diversity wird als Priorität angesehen, mit zahlreichen fortschrittlichen Initiativen. Allerdings gibt es auch kritische Stimmen: Einige Nutzer:innen bemängeln, dass politische Ziele und Quoten über andere Überlegungen gestellt werden und dass Gleichberechtigung nicht wirklich praktiziert wird, da ein Geschlecht bevorzugt wird, um Quoten zu erfüllen. Zudem wird erwähnt, dass Mentoring-Möglichkeiten für Führungskräfteentwicklung ausschließlich für Frauen angeboten werden, was Männern ähnliche Chancen verwehrt.
Findest du das hilfreich?

