307 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
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307 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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307 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich habe das Praktikum nicht angenommen, da ich nach dem Studium gleichviel wie ein Student erhalten hätte und bei 2100€ brutto mir mein Leben in München nicht hätte finanzieren können. Ich hätte mir deshalb eine Differenzierung zwischen Personen mit Abschluss und ohne Abschluss gewünscht. Der Bewerbungsprozess war sehr professionell und das Team sehr sympathisch.
Gibt keine
Personen kennenlernen bevor man sie ablehnt
Leichter erreichbar sein
Jobangebot von BMW Group Frankfurt als Kundenmanager Aftersales war nach weniger als einer Woche gelöscht. Das ist sehr merkwürdig. Einige Stellenanzeigen sind bei Jobbörsen von ein paar Monaten bis zu ein paar Jahren immer noch online. Hier ging es blitzschnell. Was genau passiert ist, bleibt natürlich unklar. Die bekannteste Vermutung in Deutschland wäre: Ein Freund oder Bekannter hat den Job bekommen. Ein bekannter Personaler sagt auf YouTube: „90 % der Jobs werden nie veröffentlicht“, also sucht und findet das Unternehmen selbst. Dann bleibt bei Jobbörsen genau 10 % Müll übrig.
Der sogenannte „verdeckte Arbeitsmarkt“ beschreibt den Teil des Arbeitsmarkts, in dem offene Stellen nicht öffentlich ausgeschrieben werden, sondern über persönliche Kontakte, Netzwerke oder interne Empfehlungen vergeben werden. Häufig wird behauptet, dass bis zu 70 % aller Stellen auf diesem Weg besetzt würden – insbesondere bei Fach- und Führungskräften.
Diese Praxis wirft erhebliche soziale und gesellschaftliche Probleme auf. Wenn ein Großteil der Stellen gar nicht offen zugänglich ist, profitieren vor allem Menschen mit bestehenden Kontakten, guten Netzwerken oder privilegierten Hintergründen. Wer arbeitslos ist, neu im Land, sozial isoliert ist oder nicht über die „richtigen“ Beziehungen verfügt, hat dadurch deutlich schlechtere Chancen.
Rechnet man vereinfacht mit 3 Millionen Arbeitslosen in Deutschland und der Annahme, dass nur 30 % der Stellen öffentlich zugänglich sind, könnte man überspitzt formulieren: Nur etwa 900 000 Arbeitslose hätten überhaupt realistische Chancen auf eine offene Bewerbung, während rund 2,1 Millionen Menschen faktisch vom regulären Zugang zum Arbeitsmarkt ausgeschlossen bleiben. Die Aussage, diese Menschen seien „für immer arbeitslos“, wäre zwar sachlich überzogen und statistisch nicht haltbar, verdeutlicht aber die Kritik: Ein Arbeitsmarkt, der stark über informelle Netzwerke funktioniert, kann soziale Ungleichheit verstärken und Chancenungleichheit zementieren. Statt Leistung und Qualifikation entscheiden dann oft Beziehungen, Herkunft oder persönliche Kontakte darüber, wer Zugang zu beruflichen Möglichkeiten erhält.
Mein Fazit: Solange der sogenannte „verdeckte Arbeitsmarkt“ einen so großen Teil der Stellenbesetzungen bestimmt, werden Fachkräftemangel und Arbeitslosigkeit gleichzeitig bestehen bleiben. Unternehmen klagen zwar über fehlende Fachkräfte, schließen aber durch intransparente Rekrutierung viele potenzielle Bewerber faktisch aus. Wenn Stellen überwiegend über persönliche Netzwerke, Empfehlungen und interne Kontakte vergeben werden, haben qualifizierte Menschen ohne die „richtigen“ Beziehungen oft kaum eine Chance. Dadurch entsteht ein widersprüchliches System: Einerseits bleiben Stellen unbesetzt, andererseits finden Millionen Menschen keinen Zugang zum Arbeitsmarkt. Der verdeckte Arbeitsmarkt verstärkt somit soziale Ungleichheit und verhindert, dass vorhandene Arbeitskräfte fair und effizient vermittelt werden.
Mit diesem Problem muss sich auch die Regierung dringend beschäftigen. Wenn ein großer Teil des Arbeitsmarkts außerhalb öffentlicher und transparenter Verfahren funktioniert, entsteht nicht nur soziale Ungerechtigkeit, sondern auch ein volkswirtschaftlicher Schaden. Die Politik sollte deshalb stärker darauf achten, dass offene Stellen transparent ausgeschrieben werden und Bewerber unabhängig von Herkunft, Kontakten oder sozialem Umfeld faire Chancen erhalten. Nur so können Arbeitslosigkeit reduziert und vorhandene Fachkräfte tatsächlich genutzt werden.
Komplett ANONYME Bewerbungsprozesse ohne Namen.
Das Jobangebot der BMW Group in Frankfurt als Kundenmanager Aftersales wurde nach weniger als einer Woche bereits gelöscht. Das wirkt äußerst merkwürdig. Viele Stellenanzeigen bleiben auf Jobbörsen oft monatelang oder sogar jahrelang online – hier hingegen ging alles plötzlich und blitzschnell. Was genau passiert ist, bleibt natürlich unklar.
Die bekannteste Vermutung in Deutschland wäre wohl: Der Job ging am Ende an einen Freund oder Bekannten. Besonders fragwürdig wirkt das auch deshalb, weil ein bekannter Personaler auf YouTube sinngemäß sagt, dass 90 % aller Jobs nie öffentlich ausgeschrieben werden, weil Unternehmen intern oder über Kontakte selbst suchen und finden.
Dann stellt sich zwangsläufig die Frage: Was bleibt auf den Jobbörsen überhaupt noch übrig? Offenbar genau die restlichen 10 % – und davon vieles schlichtweg Müll. Also gibt es in der Realität keine Arbeit in Deutschland.
Das Unternehmen sollte seine HR- und Auswahlprozesse dringend kritisch überprüfen. Aus meiner Sicht entstand wiederholt der Eindruck, dass deutsche Bewerbende bevorzugt wurden, auch wenn internationale Bewerbende die fachlichen Anforderungen mindestens ebenso gut oder sogar deutlich besser erfüllten. In meinem Fall hatte ich alle geforderten Qualifikationen und darüber hinaus zusätzliche Erfahrung, dennoch schien meine nicht perfekte deutsche Sprache sowie mein internationaler Hintergrund ein Nachteil zu sein. Ein fairer Bewerbungsprozess sollte sich stärker an Qualifikation, Erfahrung und Eignung orientieren und nicht an Nationalität oder sprachlicher Perfektion.
Die Tests ein wenig anpassen.
Insgesamt schneller Antworten und überprüfen für welche Stellen schonmal eine Absage versendet wurde. Ich hab mich im Zeitraum von Dezember bis Januar auf verschiedene Stellen im Bereich Marketing in unterschiedlichen Bereichen beworben (ca. 30), daher kann ich sagen, dass der Prozess stark abteilungsabhängig ist. Von manchen Bewerbungen, die ich Anfang Dezember versendet habe, habe ich bis heute (Stand Ende dritter Januarwoche ) noch nichts gehört; von anderen habe ich im Abstand von ca. zwei Wochen zweimal eine Absage für die gleiche Stelle bekommen; für manche gab es eine Instand-Absage, heißt die Absage erfolgte wenige Minuten oder Stunden später; was insgesamt sehr fraglich ist.
Auf der positiven Seite habe ich auf manche Bewerbungen sehr schnell eine Rückmeldung bekommen, mal telefonisch oder per Mail.
Die Interviews bzw. die Attitude der Gesprächspartner von BMW ist meiner Meinung nach auch abteilungsabhängig. Manche waren sehr von oben herab, was ein Gefühl von "wir sind bei BMW und daher krass und du darfst dich geehrt fühlen mit uns zu sprechen"; andere waren aber sehr down to earth, haben direkt das Du angeboten und so gar Witze mit einem gemacht. Nach den Interviews bekommt man aber sehr schnell eine Antwort, ob es geklappt hat oder nicht bzw. sie sagen einem auch bis wann sie sich spätestens melden.
Ich habe bisher nur für eine Stelle eine Zusage von den insgesamt 5 Interviews bekommen, für 3 gab es Absagen und eine ist noch ausstehend. Vor der Zusage hatte ich auch noch ein zweites Interview. Meine Einschätzung ist, dass das Zwischenmenschliche im Interview auch passen muss, da die Zusage für das Gespräch kam, bei dem ich mich auch am wohlsten gefühlt habe und die besten Vibes mit der Interviewerin hatte.
Insgesamt kann ich anderen Interessenten oder Bewerbern empfehlen sich auf Stellen zu bewerben, die nicht älter als zwei Wochen sind, da ich nur Einladungen oder positive Rückmeldungen für Stellen erhalten habe, die entweder 1-3 Tage oder maximal eine Woche alt waren. Daher gehe ich davon aus dass man auf "frische" Stellen die beste Chance hat.
Als zusätzlich Information: bis auf zwei Interview waren es während der Gespräche immer zwei Interviewer, diese Waren auch immer aus der entsprechenden Abteilungen; ein Interview, wo überhaupt oder nur eine Person aus der Personalabteilung dabei war gab es nicht.
Im Bewerbungsprozess sollte verankert werden, dass man sich gerade nach mehreren Gesprächen zurückmeldet. Mir wurden mehrfach Zeitangaben zu Rückmeldungsfristen gegeben und nie eingehalten.
Auch die Kommunikation auf Augenhöhe lässt sehr stark zu wünschen übrig. Es ist sehr von oben herab.
So verdient kununu Geld.