Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 18.7.2026
Boels Rental erhält ein gemischtes Gesamtbild. Besonders kritisch bewerten Mitarbeiter:innen das Vorgesetztenverhalten: Neben hoher Führungsfluktuation – in einem Fall sechs verschiedene Teamleitungen in fünf Jahren – bemängeln viele eine direktive, wenig empathische Führungskultur, in der Kritik selten gehört wird. Ähnlich negativ fällt das Bild bei Gehalt und Kommunikation aus: Das Grundgehalt liegt nach Einschätzung vieler Bewertenden im unteren Mittelfeld, Gehaltsanpassungen für langjährige Mitarbeiter:innen halten nicht mit der Inflation Schritt, und die interne Kommunikation bleibt lückenhaft – Entscheidungen werden häufig an Mitarbeiter:innen vorbei getroffen.
Der Kollegenzusammenhalt innerhalb einzelner Filialen wird dagegen oft positiv hervorgehoben, auch wenn filialen- und depotübergreifend Spannungen bes...
Zusammenfassung nach Kategorie
Das Vorgesetztenverhalten bei Boels Rental wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Kritisiert werden vor allem ein direktiver, veralteter Führungsstil, fehlende Empathie sowie eine mangelnde Bereitschaft, Kritik anzunehmen. Einige Bewertungen beschreiben Vorgesetzte als arrogant und zahlengetrieben, während konstruktive Leistungen auf der Arbeitsebene von höheren Führungskräften kaum anerkannt werden. Auch eine hohe Fluktuation im Management – darunter sechs verschiedene Teamleitungen in fünf Jahren – wird als belastendes Element genannt.
Wenige Nutzer:innen berichten hingegen von offenen, fairen Vorgesetzten mit guter Kommunikation auf Augenhöhe. Diese positiven Einschätzungen stehen jedoch im Widerspruch zur vorherrschenden Meinung. Insbesondere das mittlere Management steht in der Kritik, da es laut einigen Bewertungen eher Zustimmung begünstigt als abweichende Meinungen toleriert, was sich negativ auf die Entwicklung der Belegschaft auswirkt.
Der Kollegenzusammenhalt bei Boels Rental wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Viele beschreiben das Miteinander innerhalb ihrer eigenen Filiale oder ihres Teams als gut bis sehr gut und betonen ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Einige heben hervor, dass das Teamwork vor allem auf direkter Kolleg:innenebene funktioniert, während die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Standorten eher mittelmäßig ausfällt.
Auf der anderen Seite schildern einige Nutzer:innen deutlich negativere Erfahrungen. Sie berichten von fehlendem Zusammenhalt, Konkurrenzdenken und einem Klima, in dem Kolleg:innen gegeneinander ausgespielt werden. Auch Kritik an mangelnder Unterstützung von oben sowie an Spannungen zwischen Niederlassungen wird geäußert. Insofern scheint der Zusammenhalt stark davon abzuhängen, in welchem Team oder an welchem Standort man tätig ist.
Das Gehalt bei Boels Rental wird von Mitarbeiter:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Besonders häufig bemängeln Nutzer:innen, dass das Grundgehalt im unteren bis mittleren Bereich liegt und nicht zur tatsächlichen Arbeitsbelastung passt. Ein wiederkehrender Kritikpunkt ist das Lohngefälle zwischen neuen und langjährigen Mitarbeiter:innen: Letztere erhalten laut einigen Bewertungen kaum substanzielle Gehaltsanpassungen, die mit der Inflation Schritt halten. Auch mangelnde Transparenz bei der Gehaltsfindung sowie leicht widerrufbare Quartalsbonus-Regelungen stoßen auf Unmut. Zwar erwähnen wenige Nutzer:innen Zusatzleistungen wie Weihnachtsgeld oder monatliche Gutscheine, doch werden diese von Kritiker:innen als unzureichend eingestuft. Auf der anderen Seite heben einige Bewertungen hervor, dass das Gehalt im Vergleich zu anderen Unternehmen akzeptabel sei und regelmäßige Erhöhungen ohne Nachfragen stattfänden. Dieser positive Eindruck bleibt jedoch in der Minderheit.
Die Kommunikation bei Boels Rental wird von den Nutzer:innen insgesamt negativ bewertet. Zwar loben einige die unternehmensweite Informationsweitergabe über das interne Intranet sowie den Newsletter „Boels Inside" als positiv, und einige beschreiben den Austausch innerhalb des Teams als offen und ehrlich. Jedoch überwiegen die kritischen Stimmen deutlich: Häufige Kommunikation führt laut einigen Nutzer:innen selten zu konkreten Maßnahmen, und Informationen gelangen oft nur über Umwege weiter. Besonders die Kommunikation mit dem Management wird kritisiert – Mitarbeiter:innen fühlen sich von Entscheidungsprozessen ausgeschlossen. Wenige berichten zudem, dass Gespräche nicht direkt, sondern hinter dem Rücken der Betroffenen stattfinden. Auch mangelnde Klarheit über die Ausrichtung des Unternehmens wird bemängelt. Die positiven Ansätze verlieren laut einigen Nutzer:innen mit der Zeit an Wirkung.
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