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Bewertungen

42 von 469 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

KI-Zusammenfassung
kununu Score: 3,6Weiterempfehlung: 71%
Score-Details

42 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Mehrfachbewertung

Tolles Beratungsunternehmen mit langfristiger Karriereperspektive

4,2
Empfohlen
Mehrfachbewertung
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Capgemini Invent in Hamburg gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Arbeitsatmosphäre

Die absolute Mehrheit der Teams ist sehr motiviert, themengetrieben und proaktiv. Die Arbeit ist geprägt von sportlichem, gesundem Ehrgeiz, wobei privaten Bedürfnissen und Sondersituationen Raum geboten wird. Von Führungskräften wird erwartet, sinnvolle Extrameilen mitzulaufen. Grundsätzlich hat man täglich das Gefühl, mit interessanten, klugen Menschen zusammenarbeiten zu können.

Image

Global Player europäischen Ursprungs, was unter Souveränitätsgesichtspunkten hilfreich ist. Generell ist die Marke smart und vergleichsweise sympathisch positioniert.

Work-Life-Balance

Im Vergleich zum Tarif-Angestellten in der Industrie arbeitet man sicherlich viel mehr, im Vergleich zu anderen großen Beratungen eher weniger. Wer viel Zeit und Energie investiert, kommt natürlich auch schneller voran. Unnötige Präsenzkultur oder Extrameilen zum Selbstzweck gibt es aber nicht.

Karriere/Weiterbildung

Für mich persönlich war der Wechsel zu Capgemini Invent die beste Entscheidung meiner Karriere. Großteile meines Teams und ich haben in den letzten drei Jahren zwei Karrieresprünge gemacht und konnten als Team und Individuen eigene Plattformen auf- bzw. ausbauen.

Gehalt/Benefits

Die Gehaltsbänder sind transparent und wettbewerbsfähig. Der Eindruck meines Teams ist, dass Invent Impact auch in Gehaltserhöhungen kompensiert. Echte Sprünge sind nur über Beförderungen möglich, die Kriterien dazu sind transparent und realistisch. Dementsprechend gibt es wenig Gehaltsentwicklung innerhalb der Grades aber auch kein konsequentes Up- or Out. Das und die deutliche bessere Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben, kompensieren für mich auf den höheren Leveln auch in Großteilen die Gehaltsunterschiede im Vergleich zu anderen Beratungen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird vorwiegend Bahn gefahren, Flugreisen sind die Ausnahme, wir arbeiten papierfrei und die Flotte wird auf E-Autos umgestellt.

Kollegenzusammenhalt

Grade-übergreifend wird vertrauensvoll und rollengerecht gearbeitet. Ein gewisser Peer-Vergleich ist beratungstypisch, artet aber nicht in Ellenbogenmentalität aus. Regelmäßige Beförderungsrunden werden neidfrei zelebriert.

Umgang mit älteren Kollegen

Ein Großteil der Teams unterhalb der Führungsebene ist sicherlich unter 45 Jahre alt. Dass das so ist, führe ich eher auf Job- und Karrieremodell sowie die entsprechende Fluktuation als auf irgendwelche altersdiskriminierenden Umsätnde zurück.

Vorgesetztenverhalten

Sicherlich variierend zwischen den Units, aber grundsätzlich wurden die Führungsspannen konsolidiert, sodass es kaum noch Führungskräfte gibt, die diese Aufgabe lediglich aus Karriere- oder Prestigemotiven heraus übernehmen. Verantwortung von Managern und Direktoren wird eingefordert (Consultants können sich nicht selbst auslasten etc.). VPs und Unit Leads praktizieren in der Regel Leadership by Example.

Arbeitsbedingungen

Büros sind mit Getränken und Frühstück ausgestattet, Equipment passt, Homeoffice ist vollständig möglich. Unter drei Stunden Fahrzeit fahren auch Führungskräfte 2. Klasse Bahn - ja mei.

Kommunikation

Das Leadership Team pflegt einen offenen Führungsstil und scheut auch keine klaren Ansagen. Meine Erfahrung ist, dass auch kritische Fragen aufgenommen werden. Teilweise ist der Flurfunk immer noch deutlich schneller als die offiziellen Wege.

Gleichberechtigung

Ich erlebe Invent als „Happy & Safe Space“ ohne Benachteiligung, Belästigung o.Ä. und habe als Führungskraft nicht das Gefühl, dass es hier für irgendwen einen Toleranzspielraum gäbe.

Interessante Aufgaben

Es gibt viele spannende Projekte zu innovativen Themen, aber natürlich auch eher weniger exotisches Brot & Butter-Geschäft. Dass man sich als Neueinsteiger oder Consultant für die spannendsten Themen idealerweise schon während der Angebotsphase im Bid Team qualifiziert, mag manchmal zu Frustration führen, wenn eben ad hoc „nur“ PMO Slots oder Benchmarking-Einsätze verfügbar sind. Dennoch schafft die Firma den Raum, relevante und innovative Skills in der Praxis umzusetzen.

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Puls

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Well "Beratung halt"

2,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Capgemini Invent in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

offene Kommunikation zwischen Kollegen und Vorgesetzten über Entwicklung, Support und Optionen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Stresslevel, Gehaltssprung, Null-Fehler-Toleranz, und interne Monthly-Bewertungssystem wie oben erwähnt. Cap ist zudem sehr sparsam beim bezahlen oder fördern von KI-Modellen und Programmen, die man eigentlich braucht für die Arbeit. Es gibt auf den unteren Stufen z.B. nur Copilot Basic, und wer mit dem schon mal gearbeitet hat weiß wie schlecht und unförderlich ist. Mir wurde Copilot Plus verweigert obwohl ich die Aufgaben und den Need dazu hatte, wie z.B. einen Agenten deployen. 20EUR im Monat waren denen zu viel.

Verbesserungsvorschläge

Individuelle Entwicklung ermöglichen, mehr Einsatz für ein Individum und die Interessen ausgleichen.

Arbeitsatmosphäre

Arbeitsatmosphäre ist ok, nichts wirklich besonderes bei Cap selbst. Beim Kunden ist es meist interessanter.

Image

Capgemini Invent hat unter Beratungen ein gutes Image

Work-Life-Balance

als ich ich über die späten und stressigen arbeitszeiten sprechen wollte musste ich mir genau das anhören: "Das weiß man im Vorhinein, Beratung halt". Verglichen mit anderen namhaften Beratungen aber noch sehr gut! Spätestens 20 Uhr ist Schluss.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

ist groß geschrieben auf dem Blatt, Corporate Language halt

Karriere/Weiterbildung

Hier muss man klar verstehen, dass nicht jeder (senior) manager oder director werden kann, die Entwicklung läuft in Form einer Glocke und irgendwann haut es einen nach 3 bis 6 Jahren raus! Man lernt dabei schon viel und strebt immer nach der oberen Stufe. Die Fluktuation spricht hier aber eine klare Sprache.

Kollegenzusammenhalt

ist ok

Vorgesetztenverhalten

Ist gut, sie kommunizieren viel mit einen, aber fordern sehr viel. Ich hatte nicht das Glück und war Monate lang auf der Bench, da passende Projekte (wie sie während der Bewerbungsphase besprochen wurden) weggebrochen sind. Meine Vorgesetzten haben sich dennoch nicht genug eingesetzt, um mich in ein passendes Projekt zu staffen. Mein Horror war eine anscheinen anonyme Monthly-Umfrage zur Arbeitssituation. Diese betraf die Arbeitszeiten und aktuellen Arbeitsstress. Ich hatte ehrlich bewertet mit (3/10) inkl. Kommentaren, und wie gesagt es wurde vorher mit anonym deklariert. Daraufhin bekam ich jedoch einen Anruf vom VP, der nicht happy mit dieser Bewertung war. Ich bekam zu hören "Ja mei, das ist halt Beratung" und "das so eine Bewertung den Schnitt zu sehr Belasten würde, der im bestenfalls immer über 7 sein sollte. Das kommt nicht gut an bei der Auswertung". Bodenlose Frechheit sowas als "anonyme" Umfragen rauszuschicken um dann einen Anruf vom VP zu erhalten.

Arbeitsbedingungen

"Mei Beratung halt", aber klar verglichen mit anderen großen und prestige- Beratungen dann schon noch sehr gut!

Kommunikation

mit Vorgesetzten und Kollegen ist an sich gut. Weekly Termine und jederzeit bereit mit einem zu sprechen

Gehalt/Benefits

Im Einstieg verglichen mit anderen Beratungen schon gut und im oberen Feld. Das war es dann aber: die Gehaltsentwicklung ist nur alle 2 Jahre und dann auch nur im 5 - 8% Rahmen. Zudem habe ich erlebt wie Promotions ausgesetzt oder nicht umgesetzt wurden, da budget limitiert ist, das war sehr frustrierend für Kollegen die sich reingehangen haben.

Gleichberechtigung

Gut

Interessante Aufgaben

Aufgaben sind sehr oberflächlich, ungenau im Auftrag oder einfach nichts Bewegendes für die Welt/Soziales/Umwelt und alles ist aktuell infiziert mit wie, wo, wieviel Ai, Ki, Agenten setzen wir ein.. wie implementiert man KI, damit der Kunde der BESTE im Business wird (ohne das Produkt zu berücksichtigen sondern die KI soll alles zum besseren drehen), wie wird die Strategie einzigartig mit Einsatz von KI: Meiner Meinung nach laufen diese Kunden alle gegen ein und die selbe - nicht diversifizierte - KI-Wand. Zudem bekommt man von Kunden nur solche Aufgaben, die er nicht selbst erledigen will. Teils nervig und daher zeitlich sehr stressig. Zudem wurden die Projektzeiten sehr stark verkürzt, auf bis zu 4 bis 6 Wochen, weil Kunden nicht mehr so viel Volumen zahlen wollen (was ich sehr verstehe). Daher ist der Stress und Zeitdruck enorm gestiegen. Nach meiner Erfahrung sind Berater einfach Leiharbeiter für unfähige Unternehmen, die ihre eigenen Aufgaben verweigern.

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Werki im Consulting

3,1
Empfohlen
Ex-Werkstudent/inHat bis 2025 im Bereich IT bei Capgemini Invent in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Teilweise gratis Essen / Snacks, gute Kaffeemaschinen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Monotone Aufgaben, Anonymität


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Guter Einstieg, danach ausbaufähig

3,5
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei Capgemini Invent in München gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Starker Zusammenhalt unter den Kolleg:innen, jedoch auf höheren Leveln dann doch auch Ellenbogen-Denken. Alles kommt darauf an, in welchem Team und auf welchem Projekt man ist.


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Nach dem ersten Jahr bin ich immer noch sehr zufrieden - hier will ich bleiben

3,9
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Capgemini Invent in Frankfurt am Main gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Super verhalten untereinander, lockerer Umgang mit vorgesetzten und im Team. Tolle Teamevents

Work-Life-Balance

Für die Beratung wirklich sehr gut! Natürlich gibt es manchmal stressige Projektphasen, in Summe wird aber sehr auf WLB geachtet.

Gehalt/Benefits

Im Vergleich zu WLB sehr gut. Ansonsten Marktüblich

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Luft nach oben.

Kollegenzusammenhalt

M.E. sehr gut! man hilft sich wo es geht. Natürlich gibt es auch mal negativ Beispiele, aber alles in Allem wirklich gut!

Vorgesetztenverhalten

Sehr gut!

Arbeitsbedingungen

Je Nach Standort sehr unterschiedlich. Insgesamt aber ausreichend gut.

Kommunikation

Regelmäßige All-Hands Calls und Themenupdates

Gleichberechtigung

bisher nichts negatives aufgefallen

Interessante Aufgaben

Sehr Projektabhängig. Von KI-Einführungen bis hin zu PMO alles dabei.


Image

Karriere/Weiterbildung

Umgang mit älteren Kollegen

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Guter Name gute Perspektive Aber muss man wollen

3,8
Nicht empfohlen
Werkstudent/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Capgemini Invent in Berlin gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Gute Atmosphäre

Kollegenzusammenhalt

Gut

Kommunikation

Kommt auf die Projekte an


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Sehr gute Einblicke in die Beratung

4,5
Empfohlen
Praktikant/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Capgemini Invent in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Spannende Projekte, kollegiales Arbeitsumfeld und gute Entwicklungsmöglichkeiten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Teilweise hohe Arbeitsbelastung und projektabhängige Auslastung.

Verbesserungsvorschläge

Interne Prozesse könnten stellenweise noch effizienter gestaltet werden.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Gehaltlich Ausbaubedarf und stark von der Unit abhängig

2,9
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Capgemini Invent in München gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Ok. Könnte besser sein.angespanntes Marktumfeld

Image

Ganz gut da E2E Beratung

Work-Life-Balance

Abhängig vom Projekt. Zum Teil sehr hoher workload, ohne ausgleichsmöglichkeit

Karriere/Weiterbildung

Abhängig wieviel interne Sachen getan werden. Projekt spielt untergeordnete rolle

Gehalt/Benefits

Sehr intransparent und große Unterschiede

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Wird schon einiges getan. Zuschuss öffentlicher Nahverkehr, e autos als Dienstwagen und sozial engagiert

Kollegenzusammenhalt

Stark abhängig von den Personen. Teilweise arg Ellenbogen Gesellschaft

Umgang mit älteren Kollegen

Ganz ok. Stark von person abhängig

Vorgesetztenverhalten

Kommt sehr stark auf den Vorgesetzten an. Bei mir werden die weekly check-ins regelmäßig abgesagt. Nicht gut

Arbeitsbedingungen

Ganz ok. Je nachdem davon an welchem Standort man ist

Kommunikation

Stark abhängig von den Personen

Gleichberechtigung

Gehaltlich starke Unterschiede im Gerade. Entgelt sehr intransparent. Eigene Lieblinge werden bevorzugt. Projektarbeit zählt wenig. Wer intern sich viel engagiert und Projekt nur mittelmäßig performt bekommt schneller beförderungen und gehaltlichen Ausgleich

Interessante Aufgaben

Sehr interessante Projekte

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Starke Teams, schwaches Management – Entwicklung und Vergütung nicht konkurrenzfähig

2,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Capgemini Invent in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Sehr starke Kolleg:innen und echter Teamzusammenhalt
- Hohe Eigenverantwortung und Freiraum im Arbeitsalltag

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Vergütung klar unter Markt bei gleichzeitig steigenden Anforderungen und Arbeitslast
- Interne Prozesse extrem ineffizient: Zu viel Admin-Aufwand, schlechte Tools und unklare Abläufe
- Schwaches Management: wenig greifbare Führung, wenig Nähe zum operativen Geschäft, Entscheidungen oft realitätsfern
- Weiterentwicklung findet kaum statt: Trainings wenig relevant, Lernkurve stagniert
- Fokusverlust: weniger Strategie und Innovation, mehr Abarbeitung und PMO
- Zu wenig Invest in Mitarbeitende, stattdessen starker Kostendruck auf allen Ebenen

Verbesserungsvorschläge

- Vergütung dringend auf Marktniveau bringen – sonst verliert ihr systematisch Leistungsträger
- HR- und interne Prozesse radikal vereinfachen – aktuell zu viel Admin, zu wenig Kundennutzen
- Wieder Fokus auf Qualität und echte Beratung legen statt PMO/Abarbeitung
- In Weiterbildung investieren (Zeit + Qualität), nicht nur in PowerPoint-Lernpfade
- Management stärker an Wirkung und Vorbildfunktion messen

Arbeitsatmosphäre

Das Team ist mit Abstand das Beste an Capgemini Invent. Der Zusammenhalt, die Hilfsbereitschaft und die Motivation untereinander sind wirklich stark. Viele halten den Laden aktuell eher wegen der Kollegen als wegen der Rahmenbedingungen am Laufen.

Image

Die Marke war früher deutlich stärker. Inzwischen merkt man einen klaren Qualitätsverlust – weniger Strategie, mehr Abarbeitung.
Intern wird viel von Innovation und GenAI gesprochen, aber in der Umsetzung fehlt es an Substanz. Der Abstand zu Wettbewerbern wächst sichtbar.

Work-Life-Balance

Hohe Arbeitsbelastung bei gleichzeitig schwacher Vergütung. Überstunden sind faktisch einkalkuliert, ohne echten Ausgleich. Gleichzeitig steigt der interne Aufwand durch ineffiziente Prozesse, was die Situation zusätzlich verschärft.

Karriere/Weiterbildung

Kaum echte Entwicklung. Beförderungen sind intransparent, dauern lange und bringen oft keine inhaltliche Veränderung.
Trainings sind überwiegend virtuell, wenig wertvoll und werden durch Billability-Druck faktisch nebenbei gemacht. Zertifizierungen und Weiterentwicklung müssen aktiv erkämpft werden.
Die Lernkurve stagniert – gerade für ambitionierte Mitarbeitende ein großes Problem.

Gehalt/Benefits

Deutlich unter Markt – insbesondere ab Manager-/Senior-Manager-Level. Beförderungen bringen oft nur minimale Gehaltssprünge (~10 %), selbst nach mehreren Jahren ohne Anpassung. Gleichzeitig steigen externe Kandidaten teilweise auf niedrigeren Grades mit höheren Gehältern ein.
Das Verhältnis von Verantwortung, Arbeitsbelastung und Vergütung passt schlicht nicht mehr. Wer den Markt kennt, weiß, dass man woanders deutlich besser verdient.

Kollegenzusammenhalt

Top. Ohne den starken Teamzusammenhalt würde vieles aktuell nicht funktionieren. Die Kollegen gleichen viele strukturelle Defizite durch Eigeninitiative und Unterstützung aus.

Vorgesetztenverhalten

Sehr unterschiedlich. Es gibt engagierte Führungskräfte, aber insgesamt fehlt es auf höheren Ebenen an greifbarer Führung, Verbindlichkeit und Nähe zum operativen Geschäft. Entscheidungen wirken oft marktfern und wenig durchdacht.

Arbeitsbedingungen

Die Rahmenbedingungen sind insgesamt okay, aber mit klaren Schwächen: hohe Arbeitsbelastung, viele Überstunden und ineffiziente interne Prozesse.
Besonders kritisch ist, dass immer mehr administrative Aufgaben auf Berater verlagert werden, während gleichzeitig an zentralen Funktionen gespart wird. Das wirkt sich negativ auf Fokus, Effizienz und Qualität aus.

+ Insbesondere bei Invent gibt es kein Betriebsrat (er fühlt sich nicht zuständig) dadurch kommt es auch zu komischen Arbeitsbedingungen und auch Arbeitssicherheit wird bei Invent nicht grade groß geschrieben

Kommunikation

Die Kommunikation des Managements ist häufig inhaltsleer und besteht aus Buzzwords statt klarer Aussagen. Wichtige Themen (z. B. Prozesse, Gehälter, Veränderungen) werden verspätet oder unklar kommuniziert. Insgesamt fehlt es an Transparenz und ehrlicher Einordnung der Situation.

Interessante Aufgaben

Früher deutlich besser. Heute häufig eher PMO, Abarbeitung oder interne Themen statt echter Strategie oder Innovation. Die Lernkurve nimmt spürbar ab, echte Weiterentwicklung findet kaum statt. Super hoher administrativer Aufwand


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Mehrfachbewertung

Merkliche Veränderung in den letzten Jahren

3,2
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Capgemini Invent in München gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Arbeitsatmosphäre

Kommt stark auf das Team und den Standort an.

Image

Bei den Kunden insgesamt gut, aber oft eher Wahrnehmung als IT Provider als Beratung (wahrscheinlich, weil vielen der Unterschied zwischen der Gruppe und Invent nicht bekannt ist).

Work-Life-Balance

Vor 2-3 Jahren hätte ich hier noch 4 Sterne gegeben, leider hat die WLB mit der Zeit allerdings abgenommen.
All-Nighter hatte ich in meiner Zeit bei Invent zum Glück nie und diese sind auch sehr selten, aber Arbeitszeiten von 8 bis 19 Uhr sind nicht (mehr) ungewöhnlich, auch wenn es immer vom Projekt abhängt. Bei Angeboten kann es auch mal 22/23 Uhr werden, aber das sind dann vereinzelte Hochphasen.
Dafür sind viele Projekte ohne intensive Reisetätigkeit, das 5-4-3-Schema wird bei Invent zum Glück wenn dann nur auf vereinzelten Projekten gelebt.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt einen klar definierten Entwicklungspfad mit verschiedenen Möglichkeiten, die nächste Karrierestufe zu erreichen. Die vorgesehenen Zeitfenster sind aus meiner Sicht transparent.

Mein Eindruck ist jedoch, dass die Beförderungsprozesse selbst eher intransparent sind und es keine klar kommunizierten, einheitlichen Kriterien für den nächsten Schritt gibt. Ich habe das Gefühl, dass das jeweilige Projekt, oft stark vom Salesdruck und damit auch vom Zufall geprägt, einen großen Einfluss auf die Beförderungschancen hat, teilweise stärker als die tatsächliche Leistung oder persönliche Entwicklung.

Zudem empfinde ich, dass Visibilität häufig eine größere Rolle spielt als die Qualität der Arbeit. Aus meiner Sicht ist es am Ende oft entscheidend, wer aus dem Management den Promotion Case unterstützt, weniger die objektiven Argumente dafür. Dass diese Entscheidungen ohne klar standardisierte Kriterien und weitgehend hinter verschlossenen Türen getroffen werden, verstärkt dieses Empfinden zusätzlich.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt liegt im Branchenvergleich eher im unteren Bereich. Positiv hervorzuheben ist, dass die Bonuszahlungen für Consultants relativ verlässlich sind und flexibel genutzt werden können (z. B. für zusätzliche Urlaubstage oder Versicherungsleistungen).

Allerdings wurden die Benefits in den letzten Jahren kontinuierlich reduziert. Wenn Zusatzleistungen wegfallen, steigt entsprechend die Erwartung an eine Anpassung des Grundgehalts – was jedoch nur sehr eingeschränkt erfolgt. Insbesondere vor dem Hintergrund der Inflation hat die Unzufriedenheit im Kollegium hinsichtlich der Vergütung spürbar zugenommen.

Gehaltserhöhungen sind abseits von Beförderungen kaum möglich und oft stark von persönlichen Netzwerken abhängig. Gleichzeitig wurden Beförderungen in den letzten Jahren erschwert, was den internen Wettbewerb und teilweise auch eine Ellenbogenmentalität verstärkt.

Diese Entwicklung ist aus meiner Sicht besonders schade, da das kollegiale Miteinander lange ein wesentlicher Faktor war, der das niedrigere Gehalt ausgeglichen hat.

Kollegenzusammenhalt

Habe ich anfangs sehr stark wahrgenommen, hat aber mit der Zeit abgenommen.
Zum einen durch die mittlerweile hohe Fluktuation der Kollegen, zum anderen dadurch, dass der Konkurrenzdruck meiner Empfindung nach sehr zugenommen hat durch die verschärften Callibrations/ Promo Zyklen.
Habe oft mit bekommen, wie Informationen vorenthalten wurden oder Arbeiten/ Ideen als die eigenen ausgegeben wurden um "einen guten Eindruck" im Leadership zu hinterlassen.
Ich finde diese Entwicklung sehr schade, da gerade die Community und das Miteinander Invent so besonders gemacht und das vergleichsweise geringere Gehalt (das früher ja auch durch die bessere WLB noch irgendwo gerechtfertigt war m.M.n.) wieder gut gemacht haben.

Umgang mit älteren Kollegen

kann ich nicht viel negatives zu sagen, habe hier aber auch weniger Einblick

Vorgesetztenverhalten

Habe ich immer als sehr gut wahrgenommen, hatte zu meinen Talent & Project Leads meistens ein wirklich sehr gutes Verhältnis und konnte viel von ihnen lernen. Ich finde es sehr gut, dass es eine "License to Lead gibt" für junge Führungskräfte.

Arbeitsbedingungen

Ein für mich wesentlicher Kritikpunkt für mich ist die IT-Ausstattung. Ich habe mehrfach die Erfahrung gemacht, dass Mitarbeitende teilweise mit nicht voll funktionalen Geräten arbeiten mussten, obwohl aus meiner Sicht ein klarer Bedarf für einen Austausch bestand.

Gerade grundlegende Funktionen wie eine zuverlässig funktionierende Kamera und ein Mikrofon empfinde ich im Beratungsumfeld nicht als Zusatz, sondern als Voraussetzung für die tägliche Arbeit. Vor diesem Hintergrund nehme ich auch verlängerte Austauschzyklen (z. B. bei Mobilgeräten) als kritisch wahr.

Zudem habe ich die Zusammenarbeit mit der IT-Abteilung teilweise als wenig lösungsorientiert und nicht immer als besonders nutzerfreundlich empfunden. Gleichzeitig möchte ich positiv hervorheben, dass ich im Bereich Software-Support – insbesondere mit internationalen Kolleginnen und Kollegen – häufig schnelle und hilfreiche Unterstützung erlebt habe.

Kommunikation

Insgesamt habe ich persönlich den Eindruck, dass die Kommunikation teilweise sehr umfangreich ist, mir dabei jedoch an manchen Stellen eine gewisse Selbstkritik und die Bereitschaft fehlen, auch schwierigere Themen offen anzusprechen. Aus meiner Sicht könnte eine proaktivere und transparentere Kommunikation dazu beitragen, Gerüchten frühzeitig vorzubeugen.
Positiv hervorheben möchte ich, dass es regelmäßige offene Fragerunden, Mitarbeiterbefragungen sowie All-Hands-Calls gibt, um über aktuelle Entwicklungen informiert zu werden.

Interessante Aufgaben

Es gibt spannende und weniger spannende Projekte, insgesamt finde ich es allerdings wichtig, dass (wieder) mehr nach Schwerpunkt und Interessen gestafft wird. Ich habe es nun leider schon oft mit bekommen und auch selbst erlebt, dass Projekt Staffings erfolgt sind, einfach um "verkauft" zu sein. Dann sitzt der SAP Spezialist auf einem KI Projekt zum Beispiel oder umgekehrt.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gleichberechtigung

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Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.