147 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
147 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
147 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
remote arbeit für die meisten. (nicht für alle - aus der selben abteilung!)
gehalt ok.
- vorgesetztenverhalten / teilweise kollegenverhalten
- arbeitsprozesse
- mikro-managing
- ehrlichkeit und miteinander wird während in der einarbeitung dermaßen in den vordergrund gestellt. wäre toll, wenn das auch die leads leben würden.
- wie mitarbeitergespräche geführt werden (einseitig dokumentiert und lenkend)
gespräch seitens "people" wird hier in den bewertungen zwar immer wieder angeboten, bevor ich gegangen bin bestand hier keinerlei interesse, obwohl ersichtlich war, wie es mir in den "abwicklungsgesprächen" ergangen ist. sozial war hier nichts.
abhängig von persönlichen beziehungen und stand im team.
leider mehr schein als sein. ich mochte die marke immer gerne!
an sich in ordnung. remote galt nicht für alle gleichermaßen, auch in derselben abteilung. gesundheitliche aspekte werden nicht für alle gleichermaßen berücksichtig.
ebenso abhängig von persönlichen beziehungen und stand im team. keine offene kommunikation.
nicht in worte zu fassen, wie mit einzelnen mitarbeitern umgegangen wurde, bis sie gehen oder gehen müssen.
arbeitsumstände in ordnung, das miteinander absolut nicht.
abhängig vom stand.
Nette Kollegen aber wie so oft Verpuffen Drive und Ambition in der Mikromanagementebene
Gehalt, Benefits, Weiterbildung, Führungsebene,
Die Arbeitsatmosphäre leidet unter systematischer Schönmalerei: Probleme werden von Leads/Management oft ignoriert oder kleingeredet und versprochene Lösungen treten selten ein, was viele KollegInnen zunehmend frustriert. Einen starken Kontrast dazu bildet der hervorragende Zusammenhalt im Team.
Theoretisch gut, praktisch schwierig: 100% Remote und flexible Arbeitszeiten bieten zwar eine gute Basis, doch die Realität sieht anders aus. Eine gesunde Abgrenzung fehlt oft, da viele KollegInnen Slack auf dem Handy haben und dadurch quasi ständig erreichbar sind. Dass selbst spät abends noch Nachrichten eintrudeln, gehört fast schon zum Alltag. Zwar liegt die Entscheidung zur Erreichbarkeit beim Einzelnen, doch die Unternehmenskultur fördert keine gesunde Work-Life-Balance, wenn die Arbeit nie wirklich endet.
Theoretisch besteht die Möglichkeit, verschiedene Bereiche zu entdecken, doch die zunehmende Fokussierung auf Expertenrollen macht eine echte Weiterentwicklung immer schwerer. Wer Interesse an fächerübergreifenden Themen zeigt, wird meist nur mit noch mehr Arbeit belohnt, statt gefördert zu werden.
Die Gehaltsstruktur ist vollkommen undurchsichtig. Zwar wird eine faire Performance-Evaluation versprochen, doch die zugrunde liegende „geheime Formel“ kennt niemand. Gehaltserhöhungen finden faktisch kaum statt und werden stattdessen mit viel Schönmalerei wegargumentiert. Besonders frustrierend: Junioren arbeiten neue KollegInnen ein, ohne dass diese Mehrverantwortung finanziell gewürdigt wird. Wer in Teilzeit wechselt, erfährt oft eine effektive Gehaltskürzung, da das Arbeitspensum schlichtweg nicht reduziert wird.
Positiv anzumerken ist, dass in den letzten Monaten mit Corporate Benefits und dem Jobrad endlich zeitgemäße Leistungen eingeführt wurden. Zuvor gab es nur den klassischen Obstkorb, der für Remote-Angestellte ohnehin keinen Mehrwert bot.
Habe ich nicht wahrgenommen
100% gegeben
Generell eher junges Team
Die x-te Umstrukturierung hat neue Leadership-Rollen geschaffen, die jedoch auf viel zu wenige Schultern verteilt werden. Einzelne Leads müssen teils die Aufgaben von drei Personen gleichzeitig bewältigen, was echtes Leadership faktisch unmöglich macht. Zudem rutschen Personen in Führungspositionen, denen die nötige Ausbildung und Erfahrung für diese Verantwortung fehlen. Eine qualifizierte Führung findet unter diesen Bedingungen kaum statt.
MacBooks und schöne Büros
Eine strukturierte Kommunikation ist quasi nicht vorhanden. Trotz wiederholter Bitten um mehr Transparenz bleibt diese aus. Ohne allgemeine Ordnerstruktur gleicht die Informationssuche oft einer Schnitzeljagd. Die interne Kommunikation über Slack ist durch unzählige Channels und private Nachrichten extrem unübersichtlich. Besonders mangelhaft ist der Umgang mit Austritten: Dass KollegInnen das Unternehmen verlassen, wird verschleiert kommuniziert.
Nichts anzumerken
Die Aufgaben an sich sind spannend und bieten zu Beginn viel Abwechslung. Wer Eigeninitiative zeigt und sich in neue Themengebiete einarbeiten möchte, hat theoretisch die Chance, verschiedene Bereiche zu entdecken. In der Praxis führt dies jedoch häufig zu einer spürbaren Mehrbelastung, da neue Verantwortungen oft zusätzlich zum bestehenden Pensum übernommen werden müssen. Mit der Zeit kann die Arbeit dadurch etwas monoton wirken, wenn die gewünschte Weiterentwicklung eher in zusätzlicher Arbeitslast resultiert.
Ich mag die offene, herzliche und lebendige Firmenkultur.
Den Mitarbeitenden und Kund:innen mehr zuhören und auch mal einen Schritt nach vorne wagen. Expertise der Mitarbeitenden ernstnehmen. Nicht zu viele Projekte auf einmal und gleichzeitig anstoßen. Besser priorisieren.
Hier ist sehr viel Luft nach oben. Die Gehälter sind unterdurchschnittlich - auch wenn hier gerne anderes gesagt wird. Es gibt nur wenig bis gar keine Chancen, eine wirkliche Gehaltserhöhung zu erhalten. Die Gehaltsevaluation ist eine gute Idee, jedoch stark ausbaufähig. Da sie jedes Jahr geändert und damit auch die Basis, auf der eine etwaige Gehaltsanpassung entschieden wird, ständig "weiterentwickelt" wird, ist eine Nachvollziehbarkeit der Gehaltsentwicklung schwer. Leider nicht zugunsten der Mitarbeitenden.
Der Zusammenhalt unter Kollegen und Kolleginnen ist überdurchschnittlich hoch und in meinen Augen auch etwas Besonderes. Das sucht man anderswo vergebens.
Es wird viel kommuniziert, aber wenig gesagt. Auf Nachfrage gibt es wenig konkrete Informationen (z.B. zu Projektdeadlines, geplanten Änderungen). Hier wünscht man sich mitunter, dass Vorgesetzte auch weiter nachhaken für ihre Teams und notwendige Informationen heranschaffen.
Homeoffice, technische Ausstattung top.
Ich wünsche mir mehr transparente und ehrliche Kommunikation, sehe aber auch die Bemühungen in dieser Richtung. Weiter so.
Vielfältiges Aufgabengebiet, das sich aber auch beständig ändert. Hier ist die Chance gegeben, sich fachlich weiterzuentwickeln und auch Neues zu lernen. Leider mitunter, zumindest projektweise, unter Zeitdruck. Ich durfte in meiner Zeit hier viel lernen und mir viel Neues aneignen.
- 100 % Remote-Arbeit
- Kollegialität auf operativer Ebene
- Machtstrukturen und Abhängigkeit von persönlichen Beziehungen
- Umgang mit kritischen Mitarbeitenden
- Fehlende Transparenz bei Leistungsbewertungen
- Kaum gelebtes Sozial- und Umweltbewusstsein
- Keine wirksame Unterstützung bei Konflikten mit Führungskräften
(Coaches hören zu, HR äußert Verständnis, aber es greift niemand ein. In solchen Situationen zeigt sich, wie wichtig ein Betriebsrat wäre.)
Besinnt euch wieder zurück auf die Anfänge, als Teams noch autonom waren und als diejenigen wahrgenommen wurden, die das Thema am besten bewerten und voranbringen können. Das Top-Down der letzten Jahre hat in meinen Augen nur Unruhe reingebracht und Teams unnötig ausgebremst, was sich in den nicht erreichten Zielen zeigt.
Die Arbeitsatmosphäre hängt stark davon ab, wie gut man mit der jeweiligen Führungskraft oder deren engem Umfeld steht. Mehrfach war zu beobachten, dass Kolleg:innen, die kritisch nachfragen, Entscheidungen hinterfragen oder Missstände benennen, zunehmend isoliert oder unter Druck gesetzt wurden. Nach außen wird Offenheit betont, intern setzt sich jedoch Anpassung stärker durch als ehrlicher Austausch.
Das nach außen vermittelte moderne und verantwortungsbewusste Image deckt sich nicht mit den internen Beobachtungen.
Die Möglichkeit zu 100 % Remote-Arbeit ist ein klarer Pluspunkt. Gleichzeitig wurde mehrfach erlebt, dass individuelle Belastungen oder gesundheitliche Situationen (z.B. eine schwere medizinische Behandlung über mehrere Wochen) von Kolleg:innen kaum Berücksichtigung fanden und diese trotzdem aktiv in die Einwilligung zu einem Entwicklungsplan gedrängt wurden.
Entwicklungs- und Performanceprozesse werden von Kolleg:innen als formell und wenig ehrlich wahrgenommen. Entwicklungspläne mit extrem kurzen Laufzeiten lassen vermuten, dass sie eher als Trennungsinstrument dienen. Konkrete, schriftliche und nachvollziehbare Begründungen fehlen und werden auch auf Nachfrage nicht geliefert.
Durchschnittlich und kein Ausgleich für die strukturellen Defizite.
Ein echtes Umweltbewusstsein ist nicht erkennbar. Zwar existierte ein Slack-Channel, in dem Mitarbeitende zahlreiche Ideen einbrachten, wie Produkte, Prozesse oder Arbeitsweisen nachhaltiger gestaltet werden könnten. Keine dieser Ideen wurde umgesetzt, da hierfür ein Entscheidungsträger benötigt wurde, der eine Verantwortung für eines der Themen fühlte, um dieses voranzutreiben. Als "normaler" Mitarbeiter kommt man hier nicht weit. Nachhaltigkeit bleibt damit ein Lippenbekenntnis. Der Slack-Channel ist mittlerweile auch tot.
Aktuell wird KI als neues strategisches Schlagwort vorangetrieben. Mitarbeitende sind angehalten, ihre Arbeit umfassend mit KI zu unterstützen. Welche ökologischen Auswirkungen eine flächendeckende Nutzung durch alle Mitarbeitenden hat, wird dabei vollständig ausgeblendet.
Der Zusammenhalt unter Kolleg:innen ist gut und geprägt von gegenseitiger Unterstützung. Team- und Peer-Feedback scheint jedoch wenig Einfluss zu haben, wenn Führungskräfte eine andere Agenda verfolgen.
Ältere Kollegen gibt es kaum
Das Verhalten von Führungskräften wurde von vielen Kolleg:innen als intransparent und wenig reflektiert wahrgenommen. Mitarbeitende erhielten teils nur wenige Wochen, um sich „maßgeblich zu verbessern“, während bekannte Führungsprobleme auf Leitungsebene über Jahre hinweg folgenlos blieben. Trotz durchgeführter Führungskräfteschulungen wirkt Führung stark machtgetrieben und wenig menschenorientiert.
Die technischen Rahmenbedingungen sind gut. Die menschliche und soziale Komponente bleibt jedoch deutlich zurück.
Kommunikation erfolgt häufig einseitig. Kolleg:innen berichteten davon, dass ihnen Aufgaben und Verantwortlichkeiten kurzfristig entzogen wurden, ohne vorheriges Feedback oder konkrete Hinweise, was angeblich nicht den Erwartungen entspricht. Entscheidungen wirken oft bereits getroffen, bevor Gespräche stattfinden.
Gleichberechtigung wird kommunikativ hervorgehoben, in der Praxis jedoch inkonsequent umgesetzt. Führungspositionen werden nicht immer primär nach fachlicher Kompetenz vergeben, sondern nach strukturellen oder persönlichen Erwägungen.
Die Projekte selbst sind grundsätzlich spannend. Dennoch berichteten Kolleg:innen davon, dass fachlich gute Arbeit im Nachhinein kleingeredet wurde, während gezielt nach Fehlern gesucht wurde, um Entscheidungen zu legitimieren. Das hinterlässt ein Gefühl von Willkür.
Angestellte im Kundenservice entsprechend entlohnen. Sie leisten unglaublich viel, haben einen riesigen Workload und geben alles, um die Kunden rundum zufrieden zu stellen - ohne Kunden kein Unternehmen!
Ist in Ordnung, alle haben sehr viel zu tun
Arbeit auf Zeitkonto, also in Ordnung
Im Team super
Hier gab es mehrmals nicht besonders freundliche Nachrichten der Leads an das Team. Könnte man auf jeden Fall höflicher gestalten
Remote Work
Lief immer gut
Die Bezahlung im Kundenservice ist mehr als unterdurchschnittlich für das, was man leistet. Auf das Jahresgehalt gerechnet sind das Löhne, wie sie vor 15 Jahren für Berufsanfänger Standard waren
Kundenservice ist, was es ist. Bei jedem Case wird die Zeit getrackt, die man benötigt. Das macht ziemlich Druck
Modern, strukturiert, effizient, zielorientiert, menschlich, flexibel, fair, einfach ein tolles Arbeiten.
Nichts!
Da fällt mir tatsächlich nichts ein.
Ok, viel Papier
Overall ist die Arbeitsatmosphäre angespannt, es wird viel über richtige Priorisierung gesprochen aber indirekt Druck generiert. Die Umfragewerte zur Zufriedenheit unter den mitarbeitenden sind nun seit über einem Jahr im Keller aber auf Worte folgen keine Taten. Noch nie zuvor habe ich in einem Unternehmen so viele Kolleg:innen aufgrund von Stress und Burnout das Unternehmen verlassen oder sich krankmelden sehen.
Kurz: Dieses Arbeitsumfeld macht auf Dauer krank
Früher war die Arbeit bei celebrate von Freude, Stolz und Gemeinschaft geprägt.
Heute dominiert Ernüchterung: Die Diskrepanz zwischen der internen Realität und der offiziellen Außendarstellung ist groß.
Viele Mitarbeitende fühlen sich überfordert, nicht gehört und im Stich gelassen.
Positiv: Es ist Home Office möglich, danach hört es schon auf. Vertrauensarbeitszeiten dienen dazu Überstunden nicht trackbar zu machen. Diese sind aber Tagesordnung. Slack Nachrichten kommen auch am
Wochenende oder spät am Abend. Wenn man dies anmerkt wird einem gesagt, dass man selbst dafür verantwortlich ist, wenn man sie noch liest.
Kolleg:innen die eigentlich in Teilzeit arbeiten kriegen trotzdem so viele Projekte wie eine Vollzeitstelle zugewiesen und setzen sich dann abends nochmal extra hinter den Laptop.
Ich habe keine Initiativen oder Ideen für ein umweltbewussteres Denken im Unternehmen wahrgenommen. Kritik an möglichen negativen Auswirkungen durch das nutzen von AI wird heruntergespielt oder nicht ernsthaft diskutiert.
Keine wirklichen Optionen
Der Zusammenhalt unter den Kolleg:innen ist die wahre Power von celebrate. Jeder zieht an einem Strang und versucht alles möglich zu machen. Trotz aller Herausforderungen bzw. Baustellen unterstützen sich die Mitarbeitenden gegenseitig – das ist der Hauptgrund, warum die Arbeit überhaupt noch funktioniert.
Die Leads bemühen sich, ein Teamgefühl aufrechtzuerhalten, sind aber selbst Teil eines Systems, das immer mehr fordert.
Das Board wirkt zunehmend entfremdet von den operativen Teams.
All-Hands-Meetings präsentieren ein geschöntes Bild, das wenig mit der tatsächlichen Realität der Mitarbeitenden zu tun hat.
Ausstattung ist state of the Art für ein Unternehmen dieser Größe. Bei Problemen mit der Hardware wird sofort geholfen
Gerade in den letzten Monaten haben sich Prozesse und Kommunikation nochmal deutlich verschlechtert. Kolleg:innen die das Unternehmen verlassen haben / gehen mussten hinterlassen Lücken die nicht richtig geschlossen werden können.
Es wird viel von Transparenter Kommunikation gesprochen gleichzeitig wird viel in 1:1 Nachrichten via slack geschrieben und adhoc Projekte ohne Planung oder realistische Timings zwischengeschoben
Keine bzw. kaum Gehaltsanpassungen über viele Jahre hinweg.
Keine Zusatzleistungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld, Gym-Zuschuss oder Deutschlandticket (To be fair: die people arbeitet gerade an einem benefit Program welches z.B. jobrad beinhalten wird)
Da der größere Teil der mitarbeitenden weiblich ist habe ich keine Benachteiligungen wahrgenommen. In Summe ist das Unternehmen aber wenig divers.
Der individuelle Gestaltungsspielraum wird kleiner. Der Fokus liegt stark auf Effizienz und Automatisierung
“können wir das nicht durch AI machen lassen” fällt quasi im Minuten Takt.
Nilo.Health. Als Benefit werden 8h jährlich beim Psychologen bezahlt. Die braucht man auch.
Zum Schein bist du als Mitarbeiter total viel Wert - Sinn und Zweck davon ist nur, dass du so viel wie möglich arbeitest, für so wenig Geld wie möglich.
Außerdem werden Mitarbeiter dazu aufgefordert positive Kommentare hier auf kununu zu schreiben, um die negativen auszugleichen. Macht man natürlich, solange man noch gebrainwashed lächelnd in seinem Hamsterrad ums Überleben kämpft.
Natürlich wird jetzt wieder jemand aus dem People-Team antworten, dass ich das Gespräch mit dem Vorgesetzten hätte suchen können --> habe ich über Jahre hinweg getan, ohne dass sich etwas geändert hat.
Dann wird es heißen, dass es Ihnen leid tut, dass ich solche Erfahrungen gemacht habe --> statt leerer Floskeln, wäre es schöner, wenn sich die Firma so verändern wprde, dass Mitarbeiter nicht mehr Reihenweise ins Burnout laufen.
Ein Anfang wäre es vielleicht die dekadenten Büros, die bestimmt nicht wenig Miete kosten zu verkleinern - sitzt eh niemand drin - die Firmenwägen ein paar Nummer kleiner zu leasen. Das Geld könnte man für die Mitarbeiter sinnvoller ausgeben.
DRUCK beschreibt die Arbeitsatmosphäre am besten.
Der Druck entsteht zwar nicht dadurch, dass Vorgesetzte offen Druck ausüben. Hier wird viel subtiler gearbeitet. Der Mitarbeiter wird auf der emotionalen Ebene gepackt. Und dann machst du dir den Druck selbst. Sehr schlau!
Von außen betrachtet sind die Marken kartenmacherei und rosemood total gehyped. Es gibt wohl keine Braut, die diesen Marken nicht kennt.
Von innen betrachtet geht es für die Mitarbeiter tagtäglich nur ums überleben. Dementsprechend ist Sarkasmus und Galgenhumor allgegenwärtig.
Nachdem nun die finanziell angeschlagene Firma "saniert" wird, gab es einige Kündigungswellen. Die Arbeit der Kollegen verlässt allerdings das Unternehmen nicht und so müssen andere übernehmen. Es kommt häufig vor, dass eine Person 3-4 Vollzeitstellen abdecken muss.
Meine Arbeitszeit am Ende lag bei 60-70 Stunden pro Woche.
Ein Argument, warum ich bei celebrate angefangen habe, war die Info während des Recruitings, dass man Fortbildungen machen kann und man quasi selbst entscheidet welche.
Dann wurde auf Grund der finanziellen Schieflage das Budget vollständig gestrichen.
Allerdings wüsste ich auch nicht, wann ich noch Zeit für eine Fortbildung gehabt hätte. Von der brain capacity gar nicht zu reden - nach den 12-14 Stunden Tagen lag ich teilweise nur noch im abgedunkelten Raum. Nichts reden, nichts hören, nichts sehen.
Man darf zwar mehrere Vollzeitstellen machen, aber wenn man danach fragt, dass diese Leistung auch honoriert wird, dann wird einem mit fadenscheinigen Argumenten erklärt, dass Mehrarbeit keine Gehaltssteigerung rechtfertig.
Gehalt entsteht durch die Bewertung der Kollegen - schön gedacht, aber das System krankt.
Es gibt ganz tolle Kollegen bei celebrate. Gefühlt sitzen alle in einem sinkenden Boot. Das erzeugt Zusammenhalt.
Menschlich zwischen den Kollegen und in den Teams ganz toll.
Ich kenne nur eine ältere Kollegin, die vor kurzem in Rente gegangen ist. Ich habe einen Vorgesetzten hören sagen "wir geben ihr irgendein Projekt abseits, denn die Abfindung wäre unbezahlbar. Das sitzen wir aus.".
Es wird davon geredet, dass man sich "verletzlich" zeigen soll. Der CEO sagt das bei jeder Gelegenheit und schreibt Briefe an die Mitarbeiter. Für mich haben sich diese Briefe und auch die LinkedIn Beiträge des CEO sehr befremdlich angefühlt. Künstlich.
Wenn man sich als Mitarbeiter verletzlich zeigt und ausspricht, dass man nicht mehr kann und Burnout Symptome hat, wird man gekündigt.
Im Nachhinein ist mir klargeworden, dass die Werte, die überall in den Büros hängen und auf leuchtenden Plakaten ständig hochgehalten werden, nur dazu dienen, dass Mitarbeiter maximal auf der emotionalen Ebene angesprochen werden. Ziel: Das Maximum an Leistung aus dem Mitarbeiter rauspressen.
Wenn du dich verletzlich zeigst und nicht mehr funktionierst, wirst du fallen gelassen.
Eine Firma, die Burnout, wie am Fließband produziert.
Ich kenne allein 5 Kolleginnen, die mit Burnout die Firma verlassen haben.
Die Kommunikation ist leider ein absolutes Chaos. Es gibt keine strukturierte Projektdokumentation oder ähnliches.
Die gesamte Kommunikation läuft über Slack. Wenn man aus dem Urlaub zurückkommt, muss man versuchen sich den Projektstand aus tausenden von Slack Nachrichten zusammenzusuchen. Zu ein und demselben Thema wird in vielen verschiedenen öffentlichen und geschlossenen Gruppen sowie privaten Chats gesprochen. Das ist sehr zeitraubend und man ist eigentlich den meisten Tag damit beschäftigt Informationen zu suchen.
Ein weiteres beliebtes Kommunikationsmittel sind Termine. Die Kalender sind brechend voll. Ich erlebte Termine mit 50 Leuten, wenn es darum ging ein neues Kartenformat zu launchen. Verantwortlichkeiten sind nicht geklärt, Prozesse gibt es keine.
Kurzum: Celebrate ist wie eine riesige Halle mit Federvieh, durch den ein Fuchs fetzt. Alle sind aufgescheucht und versuchen zu überleben.
Das ist sehr kräftezehrend!
ich habe nicht bemerkt, dass Frauen anders behandelt würden als Männer.
In der Firma arbeiten sowieso überwiegend Frauen.
Ich fand meine Aufgaben sehr spannend. Hatte leider keine Zeit mich mit ihnen zu beschäftigen, da ich wie ein Helikopter zwischen meinen 4 Vollzeitstellen hin und hergeflogen bin und nie Zeit hatte zu landen.
Viel zu wenig angesichts des ständigen Drucks und der hohen Arbeitsbelastung
Das Management sollte dringend überdacht werden!
Probleme werden bis zur letzten Minute verschwiegen und mit beschönigenden Formulierungen kaschiert, während die Realität im Hintergrund zusammenbricht.
Man spricht von offener und ehrlicher Kommunikation, doch in Wirklichkeit werden Fragen ignoriert oder mit inhaltsleeren Antworten abgetan.
Sobald man Fragen stellt oder versucht, über bestehende Probleme zu sprechen, werden diese entweder komplett ignoriert oder mit Ausflüchten beantwortet, während die Realität schöngefärbt wird, bis die Fakten schließlich für sich selbst sprechen.
Wer Missstände anspricht, gilt schnell als unbequem. Konstruktive Kritik wurde nicht als Chance zur Verbesserung genutzt, sondern negativ aufgenommen.
Kurz gesagt: Stelle nicht zu viele Fragen und begnüge dich mit den utopischen Reden des Managements.
Schulungen scheinen nicht auszureichen, um manchen Führungskräften die notwendigen Kompetenzen zu vermitteln…
So verdient kununu Geld.