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Bewertungen

72 von 520 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

KI-Zusammenfassung
kununu Score: 3,7Weiterempfehlung: 67%
Score-Details

72 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Mehrfachbewertung

Image und Profit sind wichtiger als die, die dafür sorgen müssen .

2,0
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei CEWE Stiftung & Co. KGaA in Mönchengladbach gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Pünktliche Belohnung , Weihnachtsgeld , Urlaubsgeld ( mal sehen wie lange noch ), wer will bekommt Arbeitskleidung ( gewisses Kontingent , sonst selber bezahlen ).

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kaputte Stühle , am seidenen Faden hängende Monitpre, Kabelbrüche mit Isolierband repariert , Parkplätze werden immer weniger, schlechte Klimaanlage die schon seit Jahren gemacht werden soll uvm….

Verbesserungsvorschläge

Nehmt uns ernst , so wie wir Cewe auch ernst nehmen sollen. Streicht uns nicht noch die letzten Kleinigkeiten, die wie kleine Trostpflaster wirken ! Redet ehrlich mit uns - wir sind nicht naiv! Lasst eure Laune nicht an uns aus denn das führt zu schlechten Ergebnissen !

Arbeitsatmosphäre

Wie sagt man : der Fisch beginnt am Kopf zu stinken . Wenn der Oberste das Zepter schwingt , können auch die darunter nichts mehr machen . Aus Angst vor Konsequenzen ziehen sie den Kopf ein und oft bekommen die Mitarbeitenden diese Stimmung zu spüren. Man wird angeschrien , ignoriert oder / und wird beobachtet.

Image

Intern wird nicht gut gesprochen aber wehe, es hören die falschen Leute. Kommt man an den Pranger und es wird den Leuten nahegelegt, gerne zu gehen .

Work-Life-Balance

Die Schichten werden gerne spontan geändert. Wechselschicht ist Pflicht . Zumindest in der Produktion. Irgendwelche Kurse, die in der Freizeit zu bestimmten Zeiten stattfinden, können dadurch niemals wahrgenommen werden. Für Arzttermine bedarf es einem Attest . Atteste aufgrund Krankheiten verschwinden schonmal gerne oder werden nicht akzeptiert. Man muss sie regelmäßig vom Arzt erneuern lassen da man ja plötzlich von unheilbaren Dingen wieder gesunden könnte . Finden sich zur Weihnachtssaison nicht genug Freiwillige, werden alle Mitarbeitenden einfach zur Wochenendarbeit verpflichtet .

Karriere/Weiterbildung

Nicht wirklich . Bessere Jobs werden in der oberen Etage untereinander vergeben oder getauscht . Firmeninterne Stellenausschreibungen hängen zwar aufgehängt aber es steht immer schon fest, wer es werden soll .

Gehalt/Benefits

Wer in der Produktion arbeitet kann als Einzelperson nicht überleben . Alles wird knapp am Mindestlohn bezahlt und selbst nach Jahrzehnten erlebt man keine Lohnerhöhung .

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Hier wird Müll getrennt und da wird er achselzuckend produziert . Mehr Schein als Sein .

Kollegenzusammenhalt

Im Großen und Ganzen ok - Ausnahmen natürlich vorhanden.

Umgang mit älteren Kollegen

Keine Rücksicht . Wer ohne Gehhilfe reinkommt, kann auch arbeiten wie alle anderen . Egal wie alt, egal ob Mann oder Frau : wer etwas nicht mehr kann , landet provokativ irgendwo , wo es die allerunterste Lohnstufe gibt.

Vorgesetztenverhalten

Auffällig gespielte Freundlichkeit von oben , gefolgt von Arroganz & Ignoranz direkt darunter , endend mit launischem und wechselhaften Stimmungsschwankungen der letzten Führungsliga . Es ist jeden Tag eine Überraschung .

Arbeitsbedingungen

Im Sommer wird die Klimaanlage auf die Maschinen umgeleitet damit diese nicht aussteigen . Die Mitarbeitenden müssen mit nass geschwitzten Sachen den Tag vollenden . Lärmpegel je nach Abteilung über 100 dB .
Eine Kantine ist vorhanden doch es gibt nur noch Snacks aus dem Automaten . Trotz Anfrage bzw. Angebote zum Catering wird dies abgelehnt und erzählt, das die Leute ohne Speisen zufrieden sind . Im Dezember ist die Verdorgung auch schon qualitativ enorm Richtung Dosensuppe abgerutscht .

Kommunikation

Alle paar Monate müssen alle in die Kantine kommen und sich Vorträge anhören, die für die Mitarbeitenden schon lange nicht mehr angenehm sind . Man erfährt von Gewinnen und bekommt gleichzeitig immer mehr abgezogen weil gespart werden muss. Der Betriebsrat versucht sich im Alltag auch eher unsichtbar zu verhalten . Meist gilt : wer nicht fragt, erfährt auch nichts oder aber durch Flüsterpost verfälscht .

Gleichberechtigung

Geht so .

Interessante Aufgaben

Schon lange nicht mehr . Das meiste macht sowieso der Maschinenpark mit KI . Die letzten wenigen Mitarbeitenden machen tagein und tagaus das selbe.

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Zwischen Sparmaßnahmen, Bürozwang und Vertrauensverlust

1,3
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei CEWE Stiftung & Co. KGaA in Oldenburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

CEWE WAR für mich lange ein engagierter und wertschätzender Arbeitgeber mit einem guten Miteinander, interessanten Aufgaben und grundsätzlich guten Arbeitsbedingungen. NUR die Zusammenarbeit innerhalb meiner Abteilung empfinde ich weiterhin als positiv.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die aktuelle Entwicklung im Unternehmen ist zunehmend enttäuschend. Sparmaßnahmen, mangelnde Transparenz und die aus meiner Sicht schlechte Kommunikation bei wichtigen Entscheidungen sorgen für Unsicherheit und Frustration. Gleichzeitig werden Arbeitsbedingungen teilweise verschlechtert, während von den Mitarbeitern wieder mehr Präsenz im Büro erwartet wird, obwohl bereits jetzt Arbeitsplätze, Parkmöglichkeiten und geeignete Räumlichkeiten fehlen. Besonders problematisch empfinde ich den zunehmenden Vertrauensverlust zwischen Mitarbeitern und Führungskräften sowie den Umgang mit kritischen Äußerungen.

Verbesserungsvorschläge

Transparenter und respektvoller kommunizieren und Mitarbeiter stärker in Entscheidungen einbeziehen. Kritik sollte ernst genommen und offen diskutiert werden, anstatt das Vertrauen zwischen Mitarbeitern und Führungskräften weiter zu schwächen. Bei Veränderungen wie der neuen mobilen Vereinbarung sollten außerdem die praktischen Gegebenheiten – insbesondere verfügbare Arbeitsplätze, Arbeitsbedingungen und individuelle Situationen – stärker berücksichtigt werden.

Arbeitsatmosphäre

Ich habe CEWE als ein engagiertes und wertschätzendes Unternehmen kennengelernt, aber was aktuell hier passiert, ist wirklich nur noch traurig. Daher nehme ich mir hier einmal die Zeit, mit Bedacht widerzuspiegeln, wie ich die Situation – und wie sie auch viele meiner Kollegen wahrnehmen – und die aktuellen Umstände beurteile.

Aktuell verbirgt sich hinter allem gefühlt die nächste Diskussion. Gespräche in der Kaffeeküche, Meetings, spontane Gespräche mit Kollegen – alles endet darin, dass das Unternehmen Entscheidungen über die Köpfe der Mitarbeiter hinweg trifft und dabei in Kauf nimmt, das Miteinander zunehmend zu verschlechtern.

Jeder Kollege ist angespannt, Vorgesetzte haben teils eine merkbar kurze Zündschnur. Das Vertrauen von oben nach unten wird zunehmend weniger. Niemand möchte mehr etwas entscheiden, und wenn dann doch Entscheidungen getroffen werden, werden diese nicht kritisch hinterfragt, sondern eher als verantwortungslos oder schlecht dargestellt.

Image

Ich möchte hier noch eine Sache ansprechen, die mich zwar persönlich nicht betrifft, aber meiner Meinung nach sehr viel über das Unternehmen aussagt.

Nach außen wirbt CEWE als ein so toller Arbeitgeber. Azubis sind herzlich willkommen und bisher hieß es immer, dass man nach der Ausbildung auch übernommen wird. Zudem wird weiterhin damit geworben, dass Azubis mindestens für drei Monate übernommen werden.

Was ich aktuell allerdings von den Azubis mitbekomme, ist das Gegenteil. Viele Azubis sind ebenfalls von CEWE enttäuscht. Die angebliche Übernahmegarantie von drei Monaten wurde offenbar nie vertraglich festgehalten und muss daher wohl auch nicht erfüllt werden.

Irgendwie echt traurig.

Work-Life-Balance

War immer super. Aber wenn der Arbeitgeber mit dem „WE in CEWE“-Programm nun die Mitarbeiter dazu bringen möchte, wieder ins Büro zu kommen, und dies damit begründet, dass unser Arbeitsleben besser mit unserem Privatleben vereinbar wäre, wenn wir mehr im Büro sind, ist das für mich schlichtweg lächerlich. Weitere Argumente waren eine bessere Zusammenarbeit, eine bessere Arbeitsleistung und ein schöneres Miteinander.

Das stelle ich mir teilweise aber schwierig vor. Allein die Lärmbelästigung in einem Dachgeschoss mit 40+ Arbeitnehmern, die alle telefonieren, dürfte dabei eine Herausforderung sein. Zudem kommt der Fakt hinzu, dass es zu wenige Arbeitsplätze gibt.

Ganz vielleicht klappt es, wenn 20 % der Belegschaft kündigen und ich zudem nicht selbst entscheiden kann, an welchen Tagen ich ins Büro komme. Sollte dies tatsächlich der Fall sein, wäre selbst ein Stern hier noch zu viel.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist nicht wirklich konkurrenzfähig. Man kann davon zwar gut leben, und zusammen mit den bisher guten Bedingungen im Unternehmen war das Gesamtpaket auch gar nicht so schlecht. Aber so, wie sich das Unternehmen aktuell entwickelt, wird selbst das zunehmend weniger attraktiv.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nachdem verkündet wurde, dass künftig wieder alle mehr ins Büro kommen sollen, wurde direkt die Nachhaltigkeitswoche gestartet.

Wie nachhaltig es ist, eine Vielzahl von Arbeitnehmern dazu zu bewegen, mit dem Auto ins Büro zu fahren – gerade aus Bremen, Vechta oder dem Landkreis Emden, wo man teilweise nur sehr eingeschränkt mit dem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln ins Büro kommen kann –, muss letztendlich jeder für sich selbst entscheiden.

Kollegenzusammenhalt

Das kann ich natürlich nur für meine Abteilung beurteilen, aber die ist eigentlich ganz gut. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass auch diese zunehmend durch Entscheidungen des Arbeitgebers verschlechtert wird.

Ich habe bereits öfter gehört, dass Kollegen nach kritischen Äußerungen auf öffentlichen Veranstaltungen abgestraft worden sein sollen. Das geht teilweise so weit, dass Sondermeetings einberufen wurden, um betreffende Arbeitnehmer zu konfrontieren.

Solche Umstände machen mir ehrlich gesagt Angst. Kaum wird Kritik geäußert, die dem Unternehmen nicht passt, entsteht der Eindruck, dass anschließend versucht wird, die entsprechenden Arbeitnehmer durch HR kleinzuhalten. Wie kann so etwas in einem solchen Unternehmen passieren?

Wie sollen Kollegen unter solchen Umständen langfristig noch Vertrauen zueinander haben? Am Ende erzählt man dem falschen Kollegen etwas, und muss befürchten, dafür eine Abmahnung zu bekommen. Das wäre wirklich schrecklich.

Vorgesetztenverhalten

Wie bereits angesprochen, sind kurze Zündschnuren bei Vorgesetzten leider keine Seltenheit. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie Kollegen angeschrien und respektlos behandelt werden und ihnen dabei gleichzeitig das Vertrauen entzogen wird.

Arbeitsbedingungen

Da ich nun eine neue Bewertung schreibe, möchte ich hier noch einmal etwas genauer auf die Missstände bei CEWE eingehen.

In einem großen Bürogebäude bei CEWE gibt es zwei Treppenhäuser. In beiden öffnen sich alle Türen in das Treppenhaus. Dadurch wird der Weg zu den Treppen teilweise blockiert. Arbeitsschutzrechtlich ist das aus meiner Sicht eine Katastrophe. Das sind Rettungswege!

Zusätzlich gibt es offenbar Büros, in denen zu viele Schreibtische aufgestellt wurden und dadurch kaum noch ausreichend freie Fläche vorhanden ist. Auch das erscheint mir unter arbeitsschutzrechtlichen Gesichtspunkten äußerst fragwürdig.

Im Sommer erhitzen sich Büroräume teilweise auf über 35 Grad. Dafür gibt es dann ein bis zwei Standventilatoren.

Aufzüge für Menschen mit Einschränkungen gibt es ebenfalls nicht. Gut, dass ich noch laufen kann und nicht darauf angewiesen bin.

Parkplätze sowie ausreichend Flächen, um Fahrräder abzustellen, sind bereits jetzt an bestimmten Tagen Mangelware. Das wird im kommenden Jahr sicher besser, wenn alle ins Büro kommen.

Kommunikation

Wo soll ich da bloß anfangen …

Auf der einen Seite gibt es drastische Sparmaßnahmen. Plötzlich fehlt das Budget für kleine vierstellige Projekte, Lärmschutzwände sind zu teuer und Klimaanlagen sind Luxuswünsche, um im Sommer nicht bei über 35 Grad an einem Hitzschlag zu leiden.

Aber Geld, um einen Neubau mit Tiefgarage zu planen? Ja, na klar! Erzählen wir das unseren Angestellten? Nein! Es reicht, dass dies manche in der Zeitung lesen können.

Die Kommunikation zur neuen mobilen Vereinbarung ist fast noch schlimmer. Ausnahmegenehmigungen werden schlichtweg immer abgelehnt. Vorgesetzte und Bereichsleiter haben teilweise völlig unterschiedliche Informationen und können den Angestellten nicht klar kommunizieren, wie und was umgesetzt wird.

Zudem will der Arbeitgeber wieder alle ins Büro holen. Dass massiv Arbeitsplätze fehlen, ist aber offenbar egal. Es scheint auch egal zu sein, ob ich am Ende im Stehen arbeiten muss oder mit Glück einen Arbeitsplatz in einem Raum ohne Fenster und Monitore bekomme. (Ja, so einen Raum gibt es wirklich. Das ist nicht übertrieben!)

Ich verstehe ja, dass das Unternehmen etwas verändern will. Aber warum wird das nicht respektvoll kommuniziert?


Karriere/Weiterbildung

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

5Hilfreichfinden das hilfreich11Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Praktikant bei CEWE (Marekting)

4,3
Empfohlen
Praktikant/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei CEWE Stiftung & Co. KGaA in Oldenburg gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Wirklich sehr gut, fröhlich, nett es wird gelacht

Work-Life-Balance

Durch Gleitzeit + Homeoffice lässt sich die Arbeit super flexible gestalten und man kann andere Termine oder Erledigungen sehr gut in den Alltag integrieren


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Es geht steil abwärts!

1,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei CEWE Stiftung & Co. KGaA gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Leider aktuell kaum noch etwas, was einer besonderen Erwähnung wert wäre.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Der Umgang mit der Belegschaft ist katastrophal und treibt Mitarbeiter und Arbeitgeber immer weiter auseinander.

Verbesserungsvorschläge

Hört auf eure Mitarbeiter! Wer engagierte Menschen ignoriert und ihre Sorgen übergeht, verspielt Vertrauen – und damit die Zukunft des Unternehmens.

Arbeitsatmosphäre

Die Situation ist extrem angespannt. Tägliche Nadelstiche gegen die Mitarbeiter vergiften zunehmend die Arbeitsatmosphäre. Statt das Unternehmen voranzubringen, versucht die Unternehmensleitung, überholte Themen und Methoden mit aller Macht durchzusetzen – und bewährte Praktiken zurückzudrehen.

So modernisiert man kein Unternehmen – so vergrault man Mitarbeiter. Die Stimmung war auf breiter Mitarbeiterbasis noch nie so schlecht wie heute.

Image

Das gute Produktimage kaschiert derzeit noch den massiven Absturz als Arbeitgeber. Die wenigen Verbesserungen sind angesichts des Tempos des Imageverlusts praktisch wirkungslos. Der Trend ist eindeutig: steil abwärts.

Work-Life-Balance

Wird gerade abgeschafft. Etablierte Möglichkeiten für mobiles Arbeiten werden zum Nachteil der Belegschaft beschnitten, während man uns noch auffordert, dankbar zu sein, dass nicht alles gestrichen wurde. Das hat mit Balance nichts mehr zu tun – es ist eine Machtdemonstration des Vorstands auf Kosten der Belegschaft, kaschiert durch fadenscheinige Begründungen.

Karriere/Weiterbildung

Karriere kann im Unternehmen nur noch der Diener und Opportunist machen. Kritisch-kreative Denker sind zunehmend unerwünscht.

Gehalt/Benefits

Ein Unternehmen, dessen eigene Einstiegsgehälter inzwischen unter dem Mindestlohn liegen, hat jeden Bezug zur Realität verloren. Und Mitarbeitern dann bei Gehaltsverhandlungen ernsthaft die „dritte oder vierte Lohnstufe“ vorzuhalten, ist keine Argumentation, sondern plumpe Augenwischerei. Wenn die unteren Gehaltsstufen unter dem Mindestlohn liegen, gehören sie gestrichen – und nicht als billiges Druckmittel gegen Gehaltsforderungen herangezogen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nachhaltigkeit endet nicht beim Öko-Siegel. Wer mehrere Hundert Mitarbeiter wieder täglich ins Büro pendeln lässt, produziert zusätzliche CO₂-Emissionen – ganz gleich, wie grün die Produktion oder wie nachhaltig die Materialien sind. Diese Emissionen werden in offiziellen Bilanzen gerne ausgeblendet. Ökologisch verschwinden sie dadurch allerdings nicht.

Kollegenzusammenhalt

Die aktuellen Veränderungen treiben eine gefährliche Spaltung zwischen Produktion und Office voran. Aus der Verschärfung der mobilen Arbeit wird gezielt Stimmung gegen Office-Beschäftigte gemacht. Dass weitere Einschränkungen für Office-Worker inzwischen mit gehässigem Applaus aus der Produktion quittiert werden, zeigt, wie weit die Lagerbildung bereits geht. Kaum etwas spaltet ein Unternehmen effektiver.

Umgang mit älteren Kollegen

Immer mehr entsteht der Eindruck, dass die aktuellen Maßnahmen vor allem eines bezwecken: langjährig Beschäftigte gezielt zu vergraulen. Wer erfahrene Mitarbeiter vertreibt und durch jüngere Kollegen in niedrigeren Gehaltsklassen ersetzt, senkt die Personalkosten – und verbessert kurzfristig das EBIT.

Das EBIT scheint inzwischen zum goldenen Kalb des Unternehmens geworden zu sein, dem selbst jahrzehntelang etablierte Prinzipien und Werte geopfert werden.

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetzte, die gestern noch individuelle Vereinbarungen getroffen und sich für ihre Mitarbeiter eingesetzt haben, wissen heute plötzlich von nichts mehr. Persönliche Härtefälle – etwa bei Kinderbetreuung oder familiären Problemen – werden schlicht ignoriert. Von früheren Zusagen will niemand mehr etwas wissen. Statt Verantwortung zu übernehmen und hinter den eigenen Mitarbeitern zu stehen, versteckt man sich plötzlich hinter der Ausrede: „Ich befolge auch nur Anweisungen von oben.“

Arbeitsbedingungen

Schlecht klimatisierte, veraltete Großraumbüros, kaum Rückzugsmöglichkeiten und Lärm – das ist für viele der tägliche Büroalltag. Kein Wunder, dass sich Mitarbeiter ins Homeoffice geflüchtet haben und sich heute mit Händen und Füßen gegen die Rückkehr wehren. Denn zu Hause finden sie oft eine modernere, ruhigere und bessere Arbeitsumgebung vor.

Und selbst wenn alle zurückkommen sollen: Es fehlen Parkplätze, Fahrradstellplätze und offenbar sogar Arbeitsplätze. Ein Konzept oder Lösungen? Fehlanzeige. Stattdessen heißt es: „Das sehen wir dann.“

Erst Forderungen durchsetzen, dann die Folgen ignorieren – und Mitarbeiter im Zweifel zusammenpferchen. Das wirkt weniger wie ein durchdachtes Arbeitsplatzkonzept als wie eine gezielte Strategie, das Arbeiten im Büro so unattraktiv wie möglich zu machen.

Kommunikation

Die Lage ist schlicht miserabel. Was gestern noch als „können wir so machen“ und lockerer Umgang verkauft wurde, wird jetzt täglich weiter verschärft mit dem Verweis auf vermeintliche Nicht-Einhaltung getroffener Vereinbarungen – konsequent zulasten der Belegschaft. Es wirkt, als würde gezielt nach neuen Nadelstichen gegen die Mitarbeiter gesucht. Transparenz, einheitliche Kommunikation und vor allem eine ehrliche Begründung fehlen völlig. Statt Klarheit gibt es nur Spekulationen und Nebel.

Gleichberechtigung

Anspruch und Wirklichkeit liegen hier immer noch meilenweit auseinander.

Interessante Aufgaben

Im Zuge der aktuellen Veränderungen steigt die Belastung weiter. Gleichzeitig wird permanent signalisiert: Egal, was geleistet wird – es ist nie genug. Klare, nachvollziehbare Ziele? Fehlanzeige. Stattdessen bleiben Vorgaben bewusst vage, sodass sich jedes Ergebnis im Nachhinein als unzureichend abwerten lässt.

Als bereits vor Jahren auf Vorstandsebene von mangelnder „Wirkmächtigkeit“ die Rede war, hätte man erkennen können, wohin die Reise geht. Heute sehen wir das Ergebnis.

9Hilfreichfinden das hilfreich13Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Unternehmen verlassen, ich erware hier wird demnächst Schriebmaschine und Fax einziehen

2,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei CEWE Stiftung & Co. KGaA in Oldenburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die moderne Zeit unter einem modernen jungen Vorstand in der Vergangenheit

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Derzeit baut der AG massiv ab. Rückschritte in den Arbeitsmehtoden

Verbesserungsvorschläge

Rückschirtte im modernen Arbeitslegen verwerfen


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gehalt/Benefits

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich7Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Solider Arbeitgeber, wenn man sich mit einigen Dingen arrangieren kann

3,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei CEWE Stiftung & Co. KGaA in Oldenburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

CEWE ist insgesamt ein sehr solider Arbeitgeber, bei dem man durchaus sehr zufrieden werden kann. Wer mit einer Präsenzquote von 60 % gut klarkommt, findet hier aus meiner Sicht einen guten Arbeitsplatz.

Ich selbst hatte bislang kaum Probleme. Die Kolleginnen und Kollegen sind freundlich, und die Aufgaben reichen von klassischer Routine bis hin zu sehr interessanten und anspruchsvollen Themen.

Mir geht es auch nicht darum, die neue Betriebsvereinbarung grundsätzlich schlechtzureden. Sie wird sicherlich Vorteile haben und für viele gut funktionieren. Wer mit diesem Arbeitsmodell zurechtkommt, kann sich bei CEWE sehr wohlfühlen.

Auch das Gehalt ist aus meiner Sicht gut, nicht außergewöhnlich, aber absolut solide.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die neue Betriebsvereinbarung ist für mich der größte Kritikpunkt, wobei das natürlich sehr subjektiv ist. Einige Führungskräfte wirken auf mich fachlich oder organisatorisch nicht ausreichend auf ihre Führungsrolle vorbereitet.

Auch das Großraumbüro empfinde ich als große Belastung. Für konzentriertes Arbeiten und technisch anspruchsvolle Aufgaben ist diese Umgebung aus meiner Sicht schlicht ungeeignet.

Besonders kritisch sehe ich jedoch die Ausnahmeregelung zur neuen Betriebsvereinbarung: Zwar kann man einen Antrag stellen, weiterhin nach der bisherigen Homeoffice-Regelung zu arbeiten. Dafür sollen jedoch gesundheitliche Gründe gegenüber nichtmedizinischem Personal offengelegt und anschließend bewertet werden. Dass andere darüber entscheiden, ob diese Gründe „ausreichen“, empfinde ich als äußerst übergriffig.

Ein Teil der IT-Ausstattung könnte dringend erneuert werden. Tastaturen und Mäuse sind teilweise stark abgenutzt. Auch einige Bürostühle sind defekt oder lassen sich nicht mehr richtig verstellen.

Verbesserungsvorschläge

Bitte hört auf, die Betriebsvereinbarung mit anderen Unternehmen zu rechtfertigen. Ja, Mercedes geht zurück auf 100 % Präsenz, aber wir arbeiten nicht bei Mercedes. Genauso gibt es zahlreiche Arbeitgeber mit deutlich mehr Homeoffice und Flexibilität. Nach einem erfolgreichen Projekt einen bestehenden Benefit zu streichen, fühlt sich schlicht nicht gut an.

Außerdem sollten Führungskräfte gezielter in Führung geschult werden. Fachwissen allein reicht nicht aus, um Mitarbeitende gut zu führen.

Arbeitsatmosphäre

Seit der Ankündigung der neuen Betriebsvereinbarung ist die Stimmung deutlich angespannter. Die geplante Anwesenheitsquote von 60 % auf Stundenbasis empfinde ich weniger als Förderung der Zusammenarbeit, sondern eher als Einschränkung von Flexibilität und Work-Life-Balance. Gleichzeitig erschwert sie es, künftig qualifizierte Mitarbeitende aus größerer Entfernung zu gewinnen.

Die Kommunikation ist grundsätzlich respektvoll und auf Augenhöhe, wirkt jedoch teilweise ineffizient. Themen werden häufig in mehreren Meetings wiederholt besprochen, obwohl eine schnellere Entscheidungsfindung möglich wäre.

Der Zusammenhalt in meinem Team ist gut. Auch mit meinen direkten Vorgesetzten habe ich überwiegend positive Erfahrungen gemacht. Grundsätzlich fehlt es aus meiner Sicht jedoch teilweise an echter Führung. Wer klare Orientierung, Entscheidungen und aktive Führung erwartet, wird diese nicht immer bekommen. Zudem entsteht mitunter der Eindruck, dass Führungspositionen eher aufgrund von Betriebszugehörigkeit als aufgrund ausgeprägter Führungskompetenz besetzt werden.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt empfinde ich insgesamt als angemessen. Durch den Haustarif gibt es alle zwei Jahre moderate Erhöhungen. Allerdings können bestehende Zulagen damit verrechnet werden, sodass eine Erhöhung im Einzelfall faktisch zur Nullrunde werden kann. Ich selbst habe das bislang nicht erlebt. Gefühlt verdient man aber nahezu überall woanders trotzdem mehr.

Das externe Image von CEWE ist aus meiner Sicht besser als die tatsächlichen Arbeitsbedingungen vermuten lassen. Vermutlich trägt die starke Wahrnehmung der Produkte wesentlich dazu bei.

Weiterbildungen wurden mir zu Beginn in Aussicht gestellt, tatsächlich habe ich bisher jedoch keine erhalten. Im aktuellen Umfeld des Cost Containments erscheint das derzeit auch eher unrealistisch.

Arbeitsbedingungen

Das Großraumbüro muss man mögen. Teilweise ist die Geräuschkulisse unnötig hoch, etwa durch sehr laute Gespräche oder lange klingelnde Smartphones, wenn niemand am Platz ist. Etwas mehr Rücksichtnahme würde hier bereits viel verbessern.

Zum Umwelt- und Sozialbewusstsein kann ich nur eingeschränkt etwas sagen. Mein Eindruck ist jedoch, dass CEWE in diesem Bereich einiges unternimmt. Reines Greenwashing würde ich dem Unternehmen nicht unterstellen.

Gleichberechtigung

Hier habe ich nichts negatives wahrnehmen können


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

Interessante Aufgaben

2Hilfreichfinden das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Gute Aufgaben und gute Kollegen, aber zunehmend schlechte Rahmenbedingungen

2,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei CEWE Stiftung & Co. KGaA in Oldenburg gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre hat sich in den letzten Monaten leider deutlich verschlechtert. Zusätzlich belasten die angekündigten Einschränkungen beim mobilen Arbeiten, zunehmende Kontrollen durch Führungskräfte und HR sowie steigender Leistungs- und Zeitdruck die Stimmung. Gleichzeitig nimmt die Projektüberlastung zu: Neue Projekte werden laufend als dringend priorisiert, während bestehende Vorhaben unterbrochen oder neu priorisiert werden. Eine ausreichende Abstimmung von Projekten und Ressourcen findet aus meiner Sicht nicht statt. Die daraus entstehenden Zielkonflikte werden zu oft auf die Mitarbeitenden abgewälzt. In der Summe führt das zu mehr Frust, sinkender Motivation und aus meiner Sicht auch nachlassender Leistungsfähigkeit. Daher frage ich mich, wo die Maßnahmen bleiben, die tatsächlich die Kernprobleme adressieren. Wie sollen sich Überlastung, wechselnde Prioritäten und steigender Zeitdruck durch mehr Kontrolle und weniger Vertrauen langfristig verbessern?

Work-Life-Balance

Wer täglich mindesten zwei Stunden für den Arbeitsweg aufwendet, verliert Lebenszeit. Bei Kolleginnen mit längeren Anfahrtswegen umso mehr. Der angekündigte Abbau des mobilen Arbeitens verschärft das Problem. Das geplante Ausnahmegenehmigungsverfahren empfinde ich als fadenscheinige Lösung für ein unnötig selbst geschaffenes Problem. Die Begründung, damit den Zusammenhalt im Unternehmen stärken zu wollen, überzeugt mich nicht. Für mich entsteht vielmehr der Eindruck, dass es vor allem um mehr Kontrolle durch Präsenz geht. Statt eine bewährte Arbeitsform einzuschränken und anschließend Ausnahmen verwalten zu müssen, wäre es sinnvoller, mobiles Arbeiten dort zu ermöglichen, wo es sinnvoll ist. Am Ende ist es doch für alle ein Gewinn. Zusammen mit dem steigenden Leistungs- und Zeitdruck entsteht so zusätzliche Belastung zulasten der Work-Life-Balance, der Motivation und letztlich auch der Leistungsfähigkeit. Mehr Präsenz bedeutet aus meiner Sicht eben nicht automatisch bessere Ergebnisse oder bessere Zusammenarbeit. Und die angekündigte strenge Anwesenheitskontrolle durch Führungspersonal und HR macht die kommunizierte gute Absicht traurigerweise sehr unglaubwürdig.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungsmöglichkeiten sind grundsätzlich vorhanden und werden teilweise auch unterstützt. Hier kommen aber nun die spürbaren Einsparungen zum Tragen. Gleichzeitig fehlt mir an einigen Stellen eine klare und nachvollziehbare Perspektive für die persönliche und fachliche Weiterentwicklung.

Gehalt/Benefits

Bei der Vergütung sehe ich weiterhin Verbesserungsbedarf. Gerade im IT-Bereich liegt die Vergütung nach den verfügbaren Gehaltsdaten eher unter dem regionalen Marktniveau. Gleichzeitig ist Gehalt/Benefits einer der am schlechtesten bewerteten Bereiche bei CEWE. Mehr Transparenz über Gehaltsstrukturen und nachvollziehbare Kriterien für die Vergütung wären aus meiner Sicht dringend wünschenswert.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

CEWE engagiert sich nach außen durchaus für Nachhaltigkeit und soziale Themen. Beim Umgang mit den eigenen Mitarbeitenden sehe ich jedoch Verbesserungsbedarf. Gerade die Einschränkung des mobilen Arbeitens sehe ich auch unter ökologischen Gesichtspunkten kritisch: Mehr verpflichtende Präsenztage bedeuten zwangsläufig zusätzliche Pendelwege und damit potenziell mehr Emissionen. Gleichzeitig muss die marode und völlig überlastete Verkehrsinfrastruktur häufiger genutzt werden. Für mich passt das nur schwer zu einem glaubwürdigen Anspruch an Nachhaltigkeit, wenn mobiles Arbeiten bei geeigneten Tätigkeiten nachweislich funktioniert.

Vorgesetztenverhalten

Abwertende Äußerungen verschiedenster Art sind inakzeptables Führungsverhalten und das ist leider weiterhin ein Thema und blieb in manchen Fällen bisher unverändert. Es lässt sich also vereinzelt leider immer noch beobachten und ist in der Belegschaft, beim BR und in der HR bekannt. Andernfalls würde es ja auch nicht die Aktionen rund um das Thema Respekt geben. Daher kann ich hier auch keine weiteren Sterne vergeben. Hier hat sich zwar einiges verbessert, dennoch besteht das Problem aus meiner Sicht nach wie vor. Das sich viele Mitarbeitende mit solchen Themen nicht an die Verantwortlichen oder Vertrauenspersonen wenden, sehe ich dabei weniger als Problem der Mitarbeitenden, sondern als Folge fehlenden Vertrauens in die bestehenden Strukturen. Hier sehe ich die Verantwortlichen bei CEWE in der Pflicht, dieses Vertrauen wiederherzustellen. Ich denke es sollte auch eine Möglichkeit geschaffen werden, sich anonym melden zu können, dass wäre vielleicht eine Hilfe.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen verschlechtern sich aus meiner Sicht. Steigender Leistungs- und Zeitdruck, mehr Kontrolle, geplante Einschränkungen beim mobilen Arbeiten und eine teilweise unzureichende Projekt- und Ressourcenplanung führen zu unnötiger Belastung. Die technische Ausstattung ist hingegen gut und bietet grundsätzlich alles, was für die Arbeit benötigt wird. Allerdings sitzen nun auch viele sehr ungünstig in stickigen Großraumbüros oder im Haus Jever.

Kommunikation

Die Kommunikation des Vorstands empfinde ich mittlerweile als herablassend und wenig empathisch. Teilweise entsteht der Eindruck, dass mit erwachsenen Mitarbeitenden nicht auf Augenhöhe kommuniziert wird, sondern ihnen vorgegeben wird, wie bestimmte Situationen zu bewerten sind. Natürlich müssen Unternehmensentscheidungen naturgemäß getragen werden. Das bedeutet aber nicht, dass sie richtig oder sinnvoll sind. Besonders problematisch finde ich aber, wenn Frustration und Sorgen der Mitarbeitenden abgewertet oder relativiert werden und der Eindruck entsteht, bestimmte Dinge sollten besser nicht offen angesprochen werden. Zwar wird grundsätzlich Gesprächsbereitschaft angeboten, mir fehlt inzwischen jedoch das Vertrauen, dass offene Kritik tatsächlich folgenlos geäußert werden kann. Gerade in einer angespannten Situation braucht es aus meiner Sicht eine Kommunikation auf Augenhöhe, in der auch unangenehme Kritik offen geäußert werden kann, ohne negative Konsequenzen befürchten zu müssen.

Gleichberechtigung

Bei der Gleichberechtigung sehe ich weiterhin deutlichen Verbesserungsbedarf. Frauen verdienen häufig weniger als Männer. Solange Mitarbeitende bei vergleichbarer Qualifikation, Erfahrung, Verantwortung und Tätigkeit unterschiedlich vergütet werden, ist für mich eine tatsächliche Gleichbehandlung nicht gegeben. Wenn CEWE der Auffassung ist, dass es keine entsprechenden Unterschiede gibt, wäre mehr Transparenz bei den Gehältern aus meiner Sicht der beste Weg, dies nachvollziehbar zu belegen.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind grundsätzlich interessant und abwechslungsreich. Leider wird dieser positive Aspekt durch die bereits von anderen hier beschriebenen Problemen zunehmend beeinträchtigt: steigender Leistungsdruck, anzuzweifelnde Führungskompetenzen oder unzureichendes Projektmanagement erschweren es, die eigentlich interessanten Aufgaben vernünftig und mit dem nötigen Anspruch zu bearbeiten. Dadurch geht leider viel von dem Potenzial verloren, das die Arbeit eigentlich bietet.


Image

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

7Hilfreichfinden das hilfreich13Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Im Wesentlichen solider Arbeitgeber, der aber nicht weiter falsch abbiegen darf

3,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei CEWE Stiftung & Co. KGaA in Oldenburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der Zusammenhalt in meinem Team ist total gut. Aber ich kann da nur für mein Team sprechen, die Zusammenarbeit mit anderen Teams kann leider wiederum kompliziert sein.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Kommunikation des Vorstands und sich immer weiter verschlechternde Arbeitsbedingungen. Das Gehalt ist auch bestenfalls durchschnittlich, hier muss weiter dringend nachgeholt werden. Der letzte Tarifabschluss war leider (mal wieder) sehr zugunsten des Arbeitsgebers, der wesentliche inflationäre Aspekte nicht berücksichtigt und maximal Versäumnisse aus der Corona-Zeit „aufgeholt“ hat. Leider war aber scheinbar nicht mehr drin, so wird es einem jedenfalls vorgejammert. Dass die Firma parallel Rekordumsätze und Gewinne einfährt und die x-te Dividendenerhöhung in Folge beschließt hat dabei einen pikanten Beigeschmack.

Verbesserungsvorschläge

Dringend an der Kommunikation seitens des Vorstands arbeiten. Das erleben viele aus der Belegschaft als „von oben herab“. Sorgen werden nicht ernst genommen und relativiert, Verschlechterungen in den Arbeitsbedingungen (weniger Home Office, weniger Urlaubsflexibilität) ohne Einbezug der Belegschaft beschlossen und nebenbei auf einer Betriebsversammlung kommuniziert. Und dann wird sich gewundert, wenn das nicht gut ankommt und als „Luxusproblem“ abgetan.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Selten so einen guten Arbeitgeber gehabt.

4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei CEWE Stiftung & Co. KGaA in Oldenburg gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Ich erlebe ein Miteinander auf Augenhöhe unabhängig von der Hierarchieebene.

Gleichberechtigung

Beides wird fair.


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Interessante Aufgaben

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Fehlerhafte Entscheidungen werden nicht eingesehen

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei CEWE Stiftung & Co. KGaA in Oldenburg gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Hört auf eure Mitarbeitenden, die sorgen dafür, dass der Betrieb läuft. Wenn der Vorstand der Meinung ist, die Home-Office Tage zu kürzen und das ganze auch noch zu überwachen ohne auf die Gegenargumente der Mitarbeitenden einzugehen, zeugt das nicht von Wertschätzung.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

2Hilfreichfinden das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.