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Bewertungen

146 von 520 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Kollegenzusammenhalt
kununu Score: 3,5Weiterempfehlung: 60%
Score-Details

146 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Zwischen Sparmaßnahmen, Bürozwang und Vertrauensverlust

1,3
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei CEWE Stiftung & Co. KGaA in Oldenburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

CEWE WAR für mich lange ein engagierter und wertschätzender Arbeitgeber mit einem guten Miteinander, interessanten Aufgaben und grundsätzlich guten Arbeitsbedingungen. NUR die Zusammenarbeit innerhalb meiner Abteilung empfinde ich weiterhin als positiv.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die aktuelle Entwicklung im Unternehmen ist zunehmend enttäuschend. Sparmaßnahmen, mangelnde Transparenz und die aus meiner Sicht schlechte Kommunikation bei wichtigen Entscheidungen sorgen für Unsicherheit und Frustration. Gleichzeitig werden Arbeitsbedingungen teilweise verschlechtert, während von den Mitarbeitern wieder mehr Präsenz im Büro erwartet wird, obwohl bereits jetzt Arbeitsplätze, Parkmöglichkeiten und geeignete Räumlichkeiten fehlen. Besonders problematisch empfinde ich den zunehmenden Vertrauensverlust zwischen Mitarbeitern und Führungskräften sowie den Umgang mit kritischen Äußerungen.

Verbesserungsvorschläge

Transparenter und respektvoller kommunizieren und Mitarbeiter stärker in Entscheidungen einbeziehen. Kritik sollte ernst genommen und offen diskutiert werden, anstatt das Vertrauen zwischen Mitarbeitern und Führungskräften weiter zu schwächen. Bei Veränderungen wie der neuen mobilen Vereinbarung sollten außerdem die praktischen Gegebenheiten – insbesondere verfügbare Arbeitsplätze, Arbeitsbedingungen und individuelle Situationen – stärker berücksichtigt werden.

Arbeitsatmosphäre

Ich habe CEWE als ein engagiertes und wertschätzendes Unternehmen kennengelernt, aber was aktuell hier passiert, ist wirklich nur noch traurig. Daher nehme ich mir hier einmal die Zeit, mit Bedacht widerzuspiegeln, wie ich die Situation – und wie sie auch viele meiner Kollegen wahrnehmen – und die aktuellen Umstände beurteile.

Aktuell verbirgt sich hinter allem gefühlt die nächste Diskussion. Gespräche in der Kaffeeküche, Meetings, spontane Gespräche mit Kollegen – alles endet darin, dass das Unternehmen Entscheidungen über die Köpfe der Mitarbeiter hinweg trifft und dabei in Kauf nimmt, das Miteinander zunehmend zu verschlechtern.

Jeder Kollege ist angespannt, Vorgesetzte haben teils eine merkbar kurze Zündschnur. Das Vertrauen von oben nach unten wird zunehmend weniger. Niemand möchte mehr etwas entscheiden, und wenn dann doch Entscheidungen getroffen werden, werden diese nicht kritisch hinterfragt, sondern eher als verantwortungslos oder schlecht dargestellt.

Image

Ich möchte hier noch eine Sache ansprechen, die mich zwar persönlich nicht betrifft, aber meiner Meinung nach sehr viel über das Unternehmen aussagt.

Nach außen wirbt CEWE als ein so toller Arbeitgeber. Azubis sind herzlich willkommen und bisher hieß es immer, dass man nach der Ausbildung auch übernommen wird. Zudem wird weiterhin damit geworben, dass Azubis mindestens für drei Monate übernommen werden.

Was ich aktuell allerdings von den Azubis mitbekomme, ist das Gegenteil. Viele Azubis sind ebenfalls von CEWE enttäuscht. Die angebliche Übernahmegarantie von drei Monaten wurde offenbar nie vertraglich festgehalten und muss daher wohl auch nicht erfüllt werden.

Irgendwie echt traurig.

Work-Life-Balance

War immer super. Aber wenn der Arbeitgeber mit dem „WE in CEWE“-Programm nun die Mitarbeiter dazu bringen möchte, wieder ins Büro zu kommen, und dies damit begründet, dass unser Arbeitsleben besser mit unserem Privatleben vereinbar wäre, wenn wir mehr im Büro sind, ist das für mich schlichtweg lächerlich. Weitere Argumente waren eine bessere Zusammenarbeit, eine bessere Arbeitsleistung und ein schöneres Miteinander.

Das stelle ich mir teilweise aber schwierig vor. Allein die Lärmbelästigung in einem Dachgeschoss mit 40+ Arbeitnehmern, die alle telefonieren, dürfte dabei eine Herausforderung sein. Zudem kommt der Fakt hinzu, dass es zu wenige Arbeitsplätze gibt.

Ganz vielleicht klappt es, wenn 20 % der Belegschaft kündigen und ich zudem nicht selbst entscheiden kann, an welchen Tagen ich ins Büro komme. Sollte dies tatsächlich der Fall sein, wäre selbst ein Stern hier noch zu viel.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist nicht wirklich konkurrenzfähig. Man kann davon zwar gut leben, und zusammen mit den bisher guten Bedingungen im Unternehmen war das Gesamtpaket auch gar nicht so schlecht. Aber so, wie sich das Unternehmen aktuell entwickelt, wird selbst das zunehmend weniger attraktiv.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nachdem verkündet wurde, dass künftig wieder alle mehr ins Büro kommen sollen, wurde direkt die Nachhaltigkeitswoche gestartet.

Wie nachhaltig es ist, eine Vielzahl von Arbeitnehmern dazu zu bewegen, mit dem Auto ins Büro zu fahren – gerade aus Bremen, Vechta oder dem Landkreis Emden, wo man teilweise nur sehr eingeschränkt mit dem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln ins Büro kommen kann –, muss letztendlich jeder für sich selbst entscheiden.

Kollegenzusammenhalt

Das kann ich natürlich nur für meine Abteilung beurteilen, aber die ist eigentlich ganz gut. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass auch diese zunehmend durch Entscheidungen des Arbeitgebers verschlechtert wird.

Ich habe bereits öfter gehört, dass Kollegen nach kritischen Äußerungen auf öffentlichen Veranstaltungen abgestraft worden sein sollen. Das geht teilweise so weit, dass Sondermeetings einberufen wurden, um betreffende Arbeitnehmer zu konfrontieren.

Solche Umstände machen mir ehrlich gesagt Angst. Kaum wird Kritik geäußert, die dem Unternehmen nicht passt, entsteht der Eindruck, dass anschließend versucht wird, die entsprechenden Arbeitnehmer durch HR kleinzuhalten. Wie kann so etwas in einem solchen Unternehmen passieren?

Wie sollen Kollegen unter solchen Umständen langfristig noch Vertrauen zueinander haben? Am Ende erzählt man dem falschen Kollegen etwas, und muss befürchten, dafür eine Abmahnung zu bekommen. Das wäre wirklich schrecklich.

Vorgesetztenverhalten

Wie bereits angesprochen, sind kurze Zündschnuren bei Vorgesetzten leider keine Seltenheit. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie Kollegen angeschrien und respektlos behandelt werden und ihnen dabei gleichzeitig das Vertrauen entzogen wird.

Arbeitsbedingungen

Da ich nun eine neue Bewertung schreibe, möchte ich hier noch einmal etwas genauer auf die Missstände bei CEWE eingehen.

In einem großen Bürogebäude bei CEWE gibt es zwei Treppenhäuser. In beiden öffnen sich alle Türen in das Treppenhaus. Dadurch wird der Weg zu den Treppen teilweise blockiert. Arbeitsschutzrechtlich ist das aus meiner Sicht eine Katastrophe. Das sind Rettungswege!

Zusätzlich gibt es offenbar Büros, in denen zu viele Schreibtische aufgestellt wurden und dadurch kaum noch ausreichend freie Fläche vorhanden ist. Auch das erscheint mir unter arbeitsschutzrechtlichen Gesichtspunkten äußerst fragwürdig.

Im Sommer erhitzen sich Büroräume teilweise auf über 35 Grad. Dafür gibt es dann ein bis zwei Standventilatoren.

Aufzüge für Menschen mit Einschränkungen gibt es ebenfalls nicht. Gut, dass ich noch laufen kann und nicht darauf angewiesen bin.

Parkplätze sowie ausreichend Flächen, um Fahrräder abzustellen, sind bereits jetzt an bestimmten Tagen Mangelware. Das wird im kommenden Jahr sicher besser, wenn alle ins Büro kommen.

Kommunikation

Wo soll ich da bloß anfangen …

Auf der einen Seite gibt es drastische Sparmaßnahmen. Plötzlich fehlt das Budget für kleine vierstellige Projekte, Lärmschutzwände sind zu teuer und Klimaanlagen sind Luxuswünsche, um im Sommer nicht bei über 35 Grad an einem Hitzschlag zu leiden.

Aber Geld, um einen Neubau mit Tiefgarage zu planen? Ja, na klar! Erzählen wir das unseren Angestellten? Nein! Es reicht, dass dies manche in der Zeitung lesen können.

Die Kommunikation zur neuen mobilen Vereinbarung ist fast noch schlimmer. Ausnahmegenehmigungen werden schlichtweg immer abgelehnt. Vorgesetzte und Bereichsleiter haben teilweise völlig unterschiedliche Informationen und können den Angestellten nicht klar kommunizieren, wie und was umgesetzt wird.

Zudem will der Arbeitgeber wieder alle ins Büro holen. Dass massiv Arbeitsplätze fehlen, ist aber offenbar egal. Es scheint auch egal zu sein, ob ich am Ende im Stehen arbeiten muss oder mit Glück einen Arbeitsplatz in einem Raum ohne Fenster und Monitore bekomme. (Ja, so einen Raum gibt es wirklich. Das ist nicht übertrieben!)

Ich verstehe ja, dass das Unternehmen etwas verändern will. Aber warum wird das nicht respektvoll kommuniziert?


Karriere/Weiterbildung

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Es geht steil abwärts!

1,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei CEWE Stiftung & Co. KGaA gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Leider aktuell kaum noch etwas, was einer besonderen Erwähnung wert wäre.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Der Umgang mit der Belegschaft ist katastrophal und treibt Mitarbeiter und Arbeitgeber immer weiter auseinander.

Verbesserungsvorschläge

Hört auf eure Mitarbeiter! Wer engagierte Menschen ignoriert und ihre Sorgen übergeht, verspielt Vertrauen – und damit die Zukunft des Unternehmens.

Arbeitsatmosphäre

Die Situation ist extrem angespannt. Tägliche Nadelstiche gegen die Mitarbeiter vergiften zunehmend die Arbeitsatmosphäre. Statt das Unternehmen voranzubringen, versucht die Unternehmensleitung, überholte Themen und Methoden mit aller Macht durchzusetzen – und bewährte Praktiken zurückzudrehen.

So modernisiert man kein Unternehmen – so vergrault man Mitarbeiter. Die Stimmung war auf breiter Mitarbeiterbasis noch nie so schlecht wie heute.

Image

Das gute Produktimage kaschiert derzeit noch den massiven Absturz als Arbeitgeber. Die wenigen Verbesserungen sind angesichts des Tempos des Imageverlusts praktisch wirkungslos. Der Trend ist eindeutig: steil abwärts.

Work-Life-Balance

Wird gerade abgeschafft. Etablierte Möglichkeiten für mobiles Arbeiten werden zum Nachteil der Belegschaft beschnitten, während man uns noch auffordert, dankbar zu sein, dass nicht alles gestrichen wurde. Das hat mit Balance nichts mehr zu tun – es ist eine Machtdemonstration des Vorstands auf Kosten der Belegschaft, kaschiert durch fadenscheinige Begründungen.

Karriere/Weiterbildung

Karriere kann im Unternehmen nur noch der Diener und Opportunist machen. Kritisch-kreative Denker sind zunehmend unerwünscht.

Gehalt/Benefits

Ein Unternehmen, dessen eigene Einstiegsgehälter inzwischen unter dem Mindestlohn liegen, hat jeden Bezug zur Realität verloren. Und Mitarbeitern dann bei Gehaltsverhandlungen ernsthaft die „dritte oder vierte Lohnstufe“ vorzuhalten, ist keine Argumentation, sondern plumpe Augenwischerei. Wenn die unteren Gehaltsstufen unter dem Mindestlohn liegen, gehören sie gestrichen – und nicht als billiges Druckmittel gegen Gehaltsforderungen herangezogen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nachhaltigkeit endet nicht beim Öko-Siegel. Wer mehrere Hundert Mitarbeiter wieder täglich ins Büro pendeln lässt, produziert zusätzliche CO₂-Emissionen – ganz gleich, wie grün die Produktion oder wie nachhaltig die Materialien sind. Diese Emissionen werden in offiziellen Bilanzen gerne ausgeblendet. Ökologisch verschwinden sie dadurch allerdings nicht.

Kollegenzusammenhalt

Die aktuellen Veränderungen treiben eine gefährliche Spaltung zwischen Produktion und Office voran. Aus der Verschärfung der mobilen Arbeit wird gezielt Stimmung gegen Office-Beschäftigte gemacht. Dass weitere Einschränkungen für Office-Worker inzwischen mit gehässigem Applaus aus der Produktion quittiert werden, zeigt, wie weit die Lagerbildung bereits geht. Kaum etwas spaltet ein Unternehmen effektiver.

Umgang mit älteren Kollegen

Immer mehr entsteht der Eindruck, dass die aktuellen Maßnahmen vor allem eines bezwecken: langjährig Beschäftigte gezielt zu vergraulen. Wer erfahrene Mitarbeiter vertreibt und durch jüngere Kollegen in niedrigeren Gehaltsklassen ersetzt, senkt die Personalkosten – und verbessert kurzfristig das EBIT.

Das EBIT scheint inzwischen zum goldenen Kalb des Unternehmens geworden zu sein, dem selbst jahrzehntelang etablierte Prinzipien und Werte geopfert werden.

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetzte, die gestern noch individuelle Vereinbarungen getroffen und sich für ihre Mitarbeiter eingesetzt haben, wissen heute plötzlich von nichts mehr. Persönliche Härtefälle – etwa bei Kinderbetreuung oder familiären Problemen – werden schlicht ignoriert. Von früheren Zusagen will niemand mehr etwas wissen. Statt Verantwortung zu übernehmen und hinter den eigenen Mitarbeitern zu stehen, versteckt man sich plötzlich hinter der Ausrede: „Ich befolge auch nur Anweisungen von oben.“

Arbeitsbedingungen

Schlecht klimatisierte, veraltete Großraumbüros, kaum Rückzugsmöglichkeiten und Lärm – das ist für viele der tägliche Büroalltag. Kein Wunder, dass sich Mitarbeiter ins Homeoffice geflüchtet haben und sich heute mit Händen und Füßen gegen die Rückkehr wehren. Denn zu Hause finden sie oft eine modernere, ruhigere und bessere Arbeitsumgebung vor.

Und selbst wenn alle zurückkommen sollen: Es fehlen Parkplätze, Fahrradstellplätze und offenbar sogar Arbeitsplätze. Ein Konzept oder Lösungen? Fehlanzeige. Stattdessen heißt es: „Das sehen wir dann.“

Erst Forderungen durchsetzen, dann die Folgen ignorieren – und Mitarbeiter im Zweifel zusammenpferchen. Das wirkt weniger wie ein durchdachtes Arbeitsplatzkonzept als wie eine gezielte Strategie, das Arbeiten im Büro so unattraktiv wie möglich zu machen.

Kommunikation

Die Lage ist schlicht miserabel. Was gestern noch als „können wir so machen“ und lockerer Umgang verkauft wurde, wird jetzt täglich weiter verschärft mit dem Verweis auf vermeintliche Nicht-Einhaltung getroffener Vereinbarungen – konsequent zulasten der Belegschaft. Es wirkt, als würde gezielt nach neuen Nadelstichen gegen die Mitarbeiter gesucht. Transparenz, einheitliche Kommunikation und vor allem eine ehrliche Begründung fehlen völlig. Statt Klarheit gibt es nur Spekulationen und Nebel.

Gleichberechtigung

Anspruch und Wirklichkeit liegen hier immer noch meilenweit auseinander.

Interessante Aufgaben

Im Zuge der aktuellen Veränderungen steigt die Belastung weiter. Gleichzeitig wird permanent signalisiert: Egal, was geleistet wird – es ist nie genug. Klare, nachvollziehbare Ziele? Fehlanzeige. Stattdessen bleiben Vorgaben bewusst vage, sodass sich jedes Ergebnis im Nachhinein als unzureichend abwerten lässt.

Als bereits vor Jahren auf Vorstandsebene von mangelnder „Wirkmächtigkeit“ die Rede war, hätte man erkennen können, wohin die Reise geht. Heute sehen wir das Ergebnis.

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Tolles Team und guter Arbeitgeber

4,3
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei CEWE Beteiligungs GmbH in Oldenburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich finde das Umfeld und die Fehlerkultur hier sehr gut. Ich komme immer noch gerne zur Arbeit.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das es je nach Abteilung ganz unterschiedliche Regelungen gibt, und je nach Abteilungsleitung diese Regelungen unterschiedlich kontrolliert werden. Wir sind doch alle gleich, warum nicht da?

Verbesserungsvorschläge

Klarere Strukturen - wer ist wofür zuständig.

Arbeitsatmosphäre

Ich kann nur für meinen Bereich sprechen, die Atmosphäre ist hervorragend. Die Kommunikation ist wertschätzend und auf Augenhöhe. Das aktuelle Team gehört zu den besten die ich in meinem Arbeitsleben erleben durfte.

Image

Das Image ist recht gut, denke ich.

Work-Life-Balance

Da wir uns in der industriellen Produktion bewegen, gibt es feste Arbeitszeiten die eingehalten werden müssen, dennoch können private Termine mit Absprache genommen werden - hier sind alle verständnisvoll. Auch bei nicht geplanten Terminen findet sich immer eine Lösung.

Karriere/Weiterbildung

Hier ist es teilweise etwas schwerer. Es gibt Kollegen die kommen einfach nicht weiter, weil es grade keine freien Stellen im next Step gibt - andere rasen (vielleicht auch geplant) durch die Ebenen. Generell ist es eher die: Wenn eine passende Stelle frei wird, bewirb dich doch drauf.

Gehalt/Benefits

Ist seit dem Wechsel der Gewerkschaft besser geworden. Bei den Benefits sind es einige die man kennt, z.B. - HanseFit, Job/Dienst Rad, Gesundheitsmanagement mit Vorsorgeuntersuchungen. Mobile Massagen die gebucht werden können, Mitarbeiteraktien usw...

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ich glaube hier versucht cewe so gut drauf geachtet wie es geht. Von Nachhaltigkeit über den eigenen Bienenschwarm. Auch die Nikolaustüte ist Fair Trade.

Kollegenzusammenhalt

Ich stehe zu 100% hinter dem Team, und andersherum ist es genau so.

Umgang mit älteren Kollegen

Da ich schon selber fast dazu gehöre - gut bis sehr gut.

Vorgesetztenverhalten

Top ;) - Hier gibt es viele unterschiedliche Charaktere. Ich behaupte mal das alle freundlich sind - doch so gut wie die bei uns? Das wird schwer.

Arbeitsbedingungen

Teilweise sind die Arbeitsbereiche nicht so schön hergerichtet. Doch sind in den letzten Jahren viele Gebäude renoviert worden. Es wird von Jahr zu Jahr besser.

Kommunikation

Hier gibt es große Unterschiede. Die Kommunikation ist gut, manchmal etwas spät (Die Presse weiß manchmal mehr als die Mitarbeitenden) - aber das ist menschlich. Manchmal überschneiden sich dinge, und es war anders geplant als es dann passiert ist. Ansonsten wird die Kommunikation mit den einzelnen Bereichen erschwert - weil man bei gefühlt 4 IT (oder mehr) Bereichen gar nicht weiß an welche der Abteilungen ich richtig bin. Das Problem besteht schon länger - hier hilft es ein verlässliches Netzwerk aus zu haben um zu wissen an wen man sich wenden muss.

Gleichberechtigung

Wir legen viel wert darauf das der Mensch zählt. Hier wird das auch gelebt.

Interessante Aufgaben

Eine Menge... von neuen Anlagen bis zur Planung der Saison oder Projekten.

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Mehrfachbewertung

Ich mag meinen Job und bin zufrieden

4,7
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei CEWE Stiftung & Co. KGaA in Oldenburg gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Tolle Produkte welche ich selbst hier und da mal bestelle, tolle Kantine, mobiles Arbeiten (auch wenn es angepasst wurde), unser internes Sommerfest ist großartig, Gesundheits-Themen uvm

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das Wort Schlecht ist so pauschal. Meckern ist so einfach vorallem Anonym. Ich finde nichts schlecht.

Verbesserungsvorschläge

Kommunikation ist eigentlich schon Recht gut, das Unternehmen ist groß, aber das würde ich immer im Auge behalten.
Mein kleiner Wunsch wäre, wenn es mal Probleme gibt in verschiedensten Bereichen nicht nur mit den VG´s zu sprechen sondern mit den MA´s. Das wird tatsächlich echt unterschätzt.

Arbeitsatmosphäre

Ich bin seit fast 30 Jahren hier und muss sagen, natürlich gibt es Aufs und Abs. Die Zeiten ändern sich. Ich möchte eigentlich Stellung nehmen zu den vorherigen schlechten Bewertungen. Ich mag meinen Bereich sehr und Jeder ist sein eigener Glücksschmied. Jeder hat die Chance aus seiner Geschichte ein Drama zu machen und sich für das happy End zu entscheiden.

Image

Ach da könnte CeWe wirklich etwas "jünger" werden, aber das ist eben nur mein Geschmack.

Work-Life-Balance

Durch mobiles Arbeiten, gute Kommunikation mit VG und Vertrauen zueinander, kann ich mich nicht beschweren.

Karriere/Weiterbildung

Wenn man das möchte, geht da bestimmt was.

Gehalt/Benefits

Bin zufrieden

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Schwierig zu beurteilen, es gibt immer 2 Seiten einer Medaille, aber ich denke mal, das CeWe das schon recht gut macht. Optimieren kann man bestimmt irgendwas.

Kollegenzusammenhalt

Ich "liebe" meine Kollegen. Jeder für Sich ist super.

Umgang mit älteren Kollegen

Alles gut hier.

Vorgesetztenverhalten

Ich habe einen tollen VG.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen in meinem bereich sind sehr gut.

Kommunikation

Da müssen Wir uns Alle mal an die eigene Nase packen, bevor Wir anfangen auf Andere zu zeigen. Es gibt hier Luft nach oben, aber nunja ... aber Dramatisch ist es nun nicht.

Gleichberechtigung

Ich fühle mich gleich-berechtigt und wenn dem mal nicht so ist, kann ich das hier sagen. Zumindest in meinem Bereich.

Interessante Aufgaben

Meine Aufgaben sind spannend und wirklich Vielfältig.

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Ich arbeite SEHR gerne bei CEWE

4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei CEWE Stiftung & Co. KGaA in Oldenburg gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Ich arbeite seit 15 Jahren bei CEWE und kann nur sagen, dass mir die Arbeitsatmosphäre hier sehr gut gefällt. Es gibt - wie überall - mal kleine Aufs und Abs, die sich aber ziemlich schnell beruhigen. Ich komme gerne zur Arbeit und fühle mich an meinem Arbeitsplatz sehr wohl.

Work-Life-Balance

Durch eine Kombination aus mobiler Arbeit und der Arbeit im Büro wird dieses Thema auf jeden Fall aufgewertet. Gerade, wenn es um Arzttermine oder auch mal private Termine geht. Ich bin so sehr zufrieden.

Kollegenzusammenhalt

Wir behandeln uns hier alle freundlich und mit Respekt. Ich hatte noch nie das Gefühl, dass ich, wenn ich fragen hab, keinen Ansprechpartner habe oder generell mir nicht geholfen wird.

Vorgesetztenverhalten

Ich fühle mich von meinem Vorgesetzten wertgeschätzt und bekomme auch das Gefühl vermittelt, dass ich bei Fragen oder sonstigen Angelegenheiten immer auf ihn zugehen kann. Generell finde ich, dass man sich hier bei CEWE auch mit der Geschäftsführung und einigen Vorstandsmitgliedern auf Augenhöhe begegnet.

Kommunikation

An der Kommunikation gibt es an sich nichts auszusetzen. Einige Themen könnten 3 - 4 Tage früher mit den Mitarbeitern kommuniziert werden, bevor sie in der Presse landen. Aber an sich beeinflusst dies nicht meinen Arbeitsalltag.

Interessante Aufgaben

Mein Arbeitsalltag ist bunt gemischt, was aber auch meiner Position im Büro geschuldet ist. In der Produktion mag es nicht ganz so abwechslungsreich sein, ich weiß aber, dass auch hier innerhalb der Abteilung die Aufgaben variieren, damit kein eintöniger Arbeitsalltag aufkommt.


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Ich bin erschrocken, wie schnell sich eine Firma wandeln kann

1,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei CEWE Stiftung & Co. KGaA in Oldenburg gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Vertrauen in die AN, weniger auf persönliche Annahmen beruhend entscheiden sondern vorher Fakten und Meinungen sammeln, mit dem AN agieren und nicht dagegen, nützliche Benefits anbieten und nicht das Mindeste. Wenn ihr wirklich nachhaltig sein wollt, dann investiert in Ladestation für private E-Autos an allen Standorten, bietet Firmenwagen auch für normale Mitarbeiter und nicht nur Führungskräfte an, bezahlt fair und nach Marktstandard, hört auf die Aussagen der AN, macht vorhandene Gebäude barrierefrei und baut nicht einfach noch etwas neues. Uvm.

Arbeitsatmosphäre

Ich bin nun einigen wenigen Jahren in dem Unternehmen tätig und die Stimmung und das Klima waren seit je her nie so sehr am Boden wie in dem vergangenen Jahr. Egal mit wem ich rede, überall herrscht schlechte Laune und Gereiztheit. Viele sind am Überlegen die Firma zu verlassen, mich eingeschlossen. Aber genau da vermuten die Meisten von uns, dass das ohnehin der Wunsch des Arbeitgebers ist. Nur eine Annahme natürlich aber ich find allein, dass uns so eine Vermutung vermittelt wird, spricht genug für sich. Denn so wie momentan Dinge entschieden und geäußert werden... fällt es jemandem wie mir schwer da nicht misstrauisch zu werden.

Image

Eins muss man CEWE lassen. Nahezu jede*r im Raum Oldb und umzu kennt jemanden, der bei Cewe mal gearbeitet hat oder arbeitet oder hat sogar selbst dort gearbeitet. Also bekannt ist das Unternehmen durchaus. Und viele Leute sind auch absolut zufrieden mit der Qualität der Produkte. Es folgen aber oftmals skeptische Nachfragen, wenn ich bekannt gebe, wo ich arbeite. Denn die Historie mit den Vorständen und Kuratorium haben Nachrichtenleser*innen in der Vergangenheit schon stutzig und neugierig gemacht.

Work-Life-Balance

Aktuell ist es mMn noch gut. Wir haben es relativ spontan halten können wie oft wir ins Büro kommen und wie oft wir im mobilen Arbeiten sind. Viele von uns nutzen das dieses Jahr noch aus. Jedoch fragwürdig finde ich, dass hier (wie so oft) anhand von Annahmen entschieden wird, anstatt vorab Fakten zu sammeln. Denn anstelle die Angestellten einfach mal zu fragen, ob es überhaupt gewünscht ist wieder mehr im Büro zu sein, geschweige denn, was wir uns allgemein wünschen würden, werden - für uns willkürliche - Maßnahmen entschieden. Die Zusammenarbeit und das Soziale soll gestärkt werden durch min. drei Tage Präsenzpflicht, (die überwacht wird btw). Wir als CEWE, das We in CEWE und als eine "Familie" entscheiden alles gemeinsam. So heißt es. Ja, den Eindruck habe ich leider hier und an anderen Stellen nicht. Da wurde wenig bis nichts gemeinsam entschieden und auch nicht unbedingt zu Gunsten der AN, wie ich finde. Es gibt so viele Dinge, die den Mitarbeitenden so viel Mehrwert bieten würden aber wie zuvor erwähnt, wird sowas erstmal "positiv" abgewunken und ignoriert.

Karriere/Weiterbildung

Hast du einmal deine Position, ist es ein sehr harter Kampf dort auszubrechen, wenn man in eine Rolle wechseln möchte, die womöglich mehr Gehalt oder Anerkennung fordert, als die aktuelle. Der Stern gilt der Weiterbildung, denn Cewe bietet durchaus teils sehr wertvolle Seminare und Workshops, wo eine Weiterbildung möglich ist.

Gehalt/Benefits

Gehalt ist wie so oft "nie genug", ums mit Worten der Vorgesetzten zu beschreiben. Jedes Gehaltsgespräch ist wie ein Wettkampf um Anerkennung und Wertschätzung. Das man etwas vorweisen muss, ist mir auch klar. Keiner bekommt einfach so Geld hinterher geschmissen. Nur wenn der Vorgesetzte einen mit Komplimenten in den Himmel lobt und sogar zustimmt, dass die geleistete Arbeit einen Mehrwert für das Unternehmen bietet, dann aber mit einer temporären übertariflichen Erhöhung ankommt, hat das einen sehr faden Beigeschmack. Benefits sind nicht herausragender als woanders auch. Gratis Kaffee & Tee, Obstscheiben und Snackautomat in der Kantine, Hansefit..

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Grundsätzlich beschreiben wir uns als nachhaltig und dass wir die Nachhaltigkeit grundsätzlich als Unternehmen ja auch fördern wollen. Indem wir ab dem 01.01.27 alle min. drei Tage ins Büro fahren sollen. Was Strom kostet. Und Energie. Und Kraftstoff. Und Gas. Und Essen. Und Zeit... naja. Wir sind wohl nachhaltig in unserer Produktion, glaube das ist damit gemeint. Denn soziale Nachhaltigkeit kann es nicht sein.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb meines Teams kann ich kaum was bemängeln. Wir haben aber auch hart dafür gearbeitet, dass es so gut läuft. Wir können auf unsere Arbeit vertrauen und sprechen Probleme offen und ehrlich an. Hier wird wirklich miteinander und nicht gegeneinander gearbeitet. Personen die sich nicht bestens verstehen, wissen sich trotzdem respektvoll zu verhalten und trennen Arbeit klar von Privatem. Allgemein innerhalb von CEWE würde ich jedoch auch sagen, dass rein kollegial guter Zusammenhalt herrscht und jede*r durchaus freundlich und zuvorkommend ist. Da gibts nur vereinzelte Ausnahmen, die auch überall anders anzutreffen sind.

Umgang mit älteren Kollegen

Da gebe ich 3 Sterne, da kann ich leider gar keine Äußerung zu treffen. Ich habe weder selbst erlebt noch überhaupt mitbekommen, dass es hier besonders positiv noch negativ hervorzuheben ist. Scheint also fein zu sein.

Vorgesetztenverhalten

Als jemand, der eher an der "unteren Nahrungskette" in dem Unternehmen sitzt, spüre ich sehr oft, dass dem Wissen und den Fähigkeiten einzelner Mitarbeitenden oder gar ganzen Teams nicht vertraut wird. Jedes auch noch so kleinste Detail muss von mehreren ("wichtigen") Personen genehmigt, freigegeben, gesehen, abgestimmt, bewertet und sonst was werden. Nur damit das mehrfach bei jeder kleinen Änderung wiederholt wird. Bis es dann nach all der Monate langen Arbeit irgendwann mal beim Vorstand landet, wo dann noch Änderungswünsche aufkommen, die dann aller letzte Eisenbahn alle noch angepasst werden müssen. Zeitweise werden diese Vorstandstermine spontan gecancelt oder verschoben, obwohl die ja eigentlich total wichtig sind. Das ist respektlos, frustrierend und einfach nur erschütternd. Ich bin fein damit, dass der Vorstand das letzte Wort hat. Es ist auch wichtig, dass jemand final entscheidet. Aber es muss genauso in die Mitarbeitenden und deren Meinung und Fachwissen vertraut werden.

Arbeitsbedingungen

Im zweiten Standort in OLDB erreichen im Hochsommer die Büros gute 30°. An eine Klimaanlage ist gar nicht zu denken. Wurde mehrfach angefragt, ist aber zu teuer. Dafür gabs dann zwei Standventilatoren. Ein Aufzug ist auch utopisch, dabei haben wir Mitarbeitende die durchaus deutlich davon profitieren würden. Nicht mal die erste Etage ist ebenerdig, dafür müssen schon Treppen genutzt werden. Ist aber auch zu teuer und baulich scheinbar zu schwierig. Eigentlich sollten wir auch schon lange wieder in den Hauptstandort ziehen. Ist aber nie passiert. Warum? Kann niemand beantworten. Den Stern gibts für die Kantine, das Essen ist ganz gut. Und der Spaziergang vom zweiten Standort dorthin ist sehr wohltuend.

Kommunikation

Die Kommunikation scheint im ersten Moment oftmals positiv, wenn man jedoch aufmerksam hinhört, wirkt vieles eher wie schwammige Ausreden. Insbesondere bei kritischen Nachfragen oder direkter und konstruktiver Kritik werden kaum klare Aussagen getroffen und vom eigentlichen Thema wird abgelenkt. Das gilt meiner Wahrnehmung nach insbesondere bei Meetings mit Führungspersonen, als auch dem Vorstand bei einer BV z.B. Die Kommunikation innerhalb meines Teams ist idR durchaus herzlich und auf einer Augenhöhe. Aber auch da gibt es natürlich hin und wieder Unstimmigkeiten, die oft genug beim Vorgesetzten adressiert aber leider ignoriert werden. Das sorgt dafür, dass ich mich nicht ernst genommen fühle und genauso gut gegen eine Wand reden kann. Das ist sehr ärgerlich.

Gleichberechtigung

Da kann ich nur positiv erwähnen, dass das Unternehmen auf jeden Fall daran arbeitet. Drei Sterne gibts hier allerdings nur, weil da noch ein ganz gutes Stück Luft nach oben ist.

Interessante Aufgaben

Ich denke das ändert sich natürlich von Abteilung zu Abteilung und Team zu Team. Ich würde sagen mein Job ist grundsätzlich nicht der spannendste aber ich mach das beste draus. Da kann der AG nichts für und ich bin an der Stelle froh, dass ich etwas Freiraum bekomme auch mal was auszuprobieren oder mein Aufgabenfeld zu erweitern. 2 Sterne gibts jedoch deshalb, weil es schnell passieren kann, dass man, wenn man fleißig ist, auf einmal eine große Verantwortung für bestimmte Aufgaben oder Projekte bekommt und diese Verantwortung aber nicht groß anerkannt wird. Man hat viel Verantwortung, ohne wirklich was entscheiden zu dürfen.

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Was hier glänzt, ist ein wenig Glitzer auf einer dicken Staubschicht

2,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei CEWE Stiftung & Co. KGaA in Oldenburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Aktuell beschränkt es sich nur auf meine Kollegen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Was finde ich schlecht an meinem Arbeitgeber? Ich nehme an, dass der Ton hier eher negativ ausfiel. Versteht mich nicht falsch, CEWE könnte (!) ein wirklich guter Arbeitgeber sein. Hier schwingt sehr viel Frust und Unzufriedenheit mit, weil man aus nicht nachvollziehbaren Gründen etwas funktionierendes kaputt macht, das am Ende niemandem einen Mehrwert bringen wird. Genau das macht es so unbegreiflich. Und schlimmer noch, dass hier Menschen, die mit unseren Arbeitsabläufen und der Arbeitsweise der einzelnen Mitarbeiter überhaupt nicht vertraut sind, erwachsenen, vernunftbegabten und mündigen Menschen scheinbar das Vertrauen und die Fähigkeit absprechen, entscheiden zu können, wo und wie diese Menschen am besten arbeiten. Ich habe im Home Office, gerade in den Wintermonaten, wenn ich nur eine leichte Erkältung hatte, mich gerne an den Rechner gesetzt. Ich tat dies mit zwei Gedanken: 1. Ich bin dankbar, dass ich im Home Office sein darf und 2. der Weg in das volle Wartezimmer lohnt nicht. Und ich tat dies gern! Ich bereue es inzwischen. Ich hätte direkt zum Arzt fahren und mich für einige Tage krankschreiben lassen sollen.

Verbesserungsvorschläge

Wenn ihr schon euren Mitarbeitern nicht mehr Geld zahlen könnt oder zahlen wollt, behandelt sie doch wie mündige, vernunftbegabte Erwachsene, die sie sind und überlasst ihnen die Wahl, wo und wie sie am liebsten Arbeiten können oder wollen und wann es Sinn macht sich Vorort zu treffen. Es ist für mich unbegreiflich: Es kostet nichts, fördert die Mitarbeiterzufriedenheit und dadurch auch -bindung an das Unternehmen und zwingt niemanden es anders zu machen.

Arbeitsatmosphäre

Ich habe die Arbeitsatmosphäre hier nie als Überragend empfunden. Für mich hat eine gute Arbeitsatmospähre viel mit Wertschätzung, Motivation und dem Gefühl ernstgenommen und als mündiger Mitarbeiter behandelt zu werden, dem man Vertrauen entgegen bringt. Vor nicht all zu langer Zeit, empfand ich das hier noch deutlich anders, aktuell fällt die Bewertung aber nun mal so aus. Die Gründe dafür sind mangelnde Wertschätzung seitens des Vorstandes bezüglich der Home Office-Regelung. Dazu später noch mehr an geeigneter Stelle. Nur in Kürze vorweg: Die Aussage, wem das nicht passe, könne ja gehen, drückt per se Geringschätzung aus. Das war für viele ein richtiger Motivationskiller, das weiß ich aus Gesprächen. Zudem zeugen Entschidung und Begründung zur Entschiedung von Unwissenheit bezüglich des Workflows innerhalb des Unternehmens. Man glaubt entweder besser zu wissen, wie die Mitarbeiter gut arbeiten würden, als die Mitarbeiter selbst.

Image

CEWE ist stets darauf bedacht das eigene Image aufrechtzuerhalten oder es weiter auszubauen. Image hat aber viel mit Marketing zu tun und Marketing spiegelt nicht immer die Realität wider. Besonders deutlich wird es auf genau diesem Portal. Jemand anderes hat es hier irgendwo ähnlich formuliert, ich möchte das etwas anders aufgreifen. Wenn man als Unternehmen dieser Größe es scheinbar nötig hat, seine Bewertung über einem Level zu halten, mit den Bewertungen von Führungskräften und Praktikanten, dann spricht das Bände über dieses Unternehmen! Natürlich sind dies alles überaus positive Bewertungen und das wird auch sicher niemanden stutzig machen. Mitarbeitermotivation wäre nachhaltiger. Zufriedene Mitarbeiter stehen hinter ihrem Unternehmen. Unzufriedene Mitarbeiter nicht. Egal wie die Gesamtwertung hier ausfällt, die Mundpropaganda außerhalb dieses Mikrokosmos wird dies nicht beeinflussen können. Kleiner Tipp: Home Office kostet CEWE (fast) nichts, schafft aber Zufriedenheit, Zufriedenheit schafft positive Mundpropaganda.

Work-Life-Balance

Als man noch innerhalb des Teams entscheiden konnte, wann es sinnvoll ist sich zusammen im Büro zu treffen und wann man im Home Office bleibt, war das hier mal wirklich gut. Ab 2027 wird das Home Office allerdings stark eingeschränkt, dann will man (Vorstand) wieder mehr zusammen Vorort sein. Dass das häufig keinen Sinn macht und kontraproduktiv ist, ist scheinbar egal oder nicht bewusst. Man tut den Wunsch nach mehr Home Office als "Komfort" ab. Lebenszeit ist doch kein Sektempfang mit Häppchen, lieber Vorstad! Die Produktion könne ja auch kein Home Office machen, heißt es. Ja richtig, aber es kann auch nicht jeder Nacht- oder Wochenendzuschläge und Dienstwagen oder Boni eralten. Wem das nicht passe, könne gehen, so die Ansage. Das ist fernab jeglicher Realität bezüglich der heutigen Arbeitswelt, und fernab jeglicher Wertschätzung und Motivationsförderung. Unternehmenskultur wird nicht von oben übergestülpt. Kultur entwickelt sich mit der Zeit, gemeinsam gestaltet, von all ihren Teilhabern. So viel zu "We in CEWE": Viel heiße Luft, aber nichts dahinter.

Karriere/Weiterbildung

Ich weiß, dass einige meiner Kollegen frustriert sind, dass man hier wenig Aufstiegschancen hat. Ich kann das nachvollziehen, mich persönlich betrifft dies jedoch nicht, da ich kein Problem damit habe. Weiterbildung ist ansonsten immer so ein Thema. Es wird intern viel Angeboten, aber das ist aus meiner Sicht bestenfalls "milde interessant". Es sind alles Angebote, die fachlich irrelevant sind, das ist mein Problem damit. Nett, aber verzichtbar. Wenn man doch nur so hinterher wäre, seine Mitarbeiter fachlich weiterzubilden. Ja, das kostet etwas, aber es ist ebenso eine Investition, wie die sehr hohen Beträge an manch anderer Stelle.

Gehalt/Benefits

Der letzte Warnstreik hat gezeigt, wie es um die Gehälter bei CEWE steht. Und dieser Warnstreik war erst nach einem Wechsel der Gewerkschaft möglich, sonst hätte es schon deutlich früher gekracht. Die Tarifverhandlungen verliefen gut, aber nicht überragend, weshalb die in der Zwischenzeit gestiegene Inflation die damals erkämpfte Tariferhöhung vermutlich wieder aufgefressen haben dürfte. Das war mit der bisherigen Home Office-Regelung aber voll OK, da man dadurch auch Kosten sparen konnte und zusätzlich mehr Lebenszeit erhielt. War ... . Benefits gibt es hier natürlich auch, wie in vielen anderen Unternehmen dieser Art. Sie sind ehrlich sehr nett, aber man kann sie nicht mit dem Gehalt oder der Lebenszeit aufwiegen, das wäre zu naiv.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ehrlich gesagt ist schwer auszumachen, was aus Eigeninitiative für die Umwelt und Soziales geleistet wird und was rechtliche Vorgaben ohnehin vorschreiben. Oder, was man vordergründig, aus marketingstrategischen oder gar steuerlichen/finanziellen Gründen macht, um es zusätzlich außenwirksam, zur Imageaufbesserung bewerben zu können.

Kollegenzusammenhalt

Ich kann mich nicht beklagen. Natürlich ist jeder Mensch anders, einige sind zurückgezogener/introvertierter als andere, andere stehen dafür mehr im Vordergrund und erzählen den ganzen Tag lang viel. Weder das eine, noch das andere stört mich, es sind natürliche Charaktereigenschaft. Wichtig ist, dass man sich gegenseitig respektiert, wertschätzt und füreinander da ist, wenn jemand Hilfe braucht. Daran bestand meiner Ansicht nach bisher kein Zweifel.

Umgang mit älteren Kollegen

Auch das ist ein Thema, zu dem ich nur schwer etwas sagen kann. Es gibt grundsätzlich ältere Mitarbeiter, allerdings ist "älter" auch eine Frage der Definition. Mir fällt seit auf, dass vor allem junge, häufig fähige Kollegen nicht sehr lange bleiben. Der Altersdurchschnitt liegt allenfalls im Mittelfeld. Das lässt natürlich Raum für Spekulationen und Interpretationen.

Vorgesetztenverhalten

Ich kann hier nicht nur meine direkten Vorgesetzten beurteilen, das wäre einfach nicht richtig. Daher geht diese Bewertung hier über alle Hierarchiestufen hinweg, bis ganz nach oben. Ich für meinen Teil, würde meine direkten Vorgesetzten mit einem "gut" beurteilen. Höre ich dagegen von einem Vorstandsmitglied, dass wir gehen können, wenn wir mit nicht nachvollziehbaren Entschiedungen unzufrieden sind, dann glaube ich meinen Wert als Mitarbeiter in diesem Unternehmen ganz deitlich zu erkennen. Ich habe den Wert einer Glühbirne, die, wenn sie durchbrennt, rausgeschaubt und durch eine neue Glühbirne ersetzt wird. Man nennt es auch: leicht ersetzbar. Und die Tatsache, dass eine von oben bestimmte "Unternehmenskultur" wichtiger ist, als die Lebenszeit der Mitarbeiter, macht die Sache nicht besser. Zumal es ab 2027 bei dieser Sache keine Gewinner geben wird.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsumgebung empfinde ich als unangenehm. Man hat die Wahl, zwischen zeitweise lauten, stickigen Großraumbüros, in denen dem einen zu heiß ist, während der andere friert oder wo es dem einen zu zugig ist, während man selber eingeht. Sich hier ohne Kopfhörer und Musik auf seine Arbeit konzentrieren zu können, ist nicht gerade selten ein hoffnungsloses Unterfangen. Aber man kann ja schließlich niemandem verbieten zu kommunizieren. Man brüstet sich damit, für viel Geld Büros modernisiert zu haben, die jetzt leer stünden, weil viele im Home Office seien. Diese Büros sind rein optisch schön geworden, allerdings sind die, wo man Tageslicht und frische Luft erhalten könnte bereits vergeben. Und ich sitze ungern in einem Bunker, egal wie fancy dieser ist.

Kommunikation

Innerhalb des Teams, wie außerhalb des Teams findet immer eine gute Kommunikation zwischen den Kollegen statt. Je nach Workload findet man bei Problemen früher oder später immer jemanden, der einem hilfsbereit zur Seite steht. Die Kommunikation außerhalb der Abteilungen nimmt jedoch ab, je höher man steigt. Das gilt insbesondere für die Kommunikation von oben nach unten. Es wird viel informiert, dabei aber auch viel warme Luft produziert und man hat manchmal das Gefühl, hier würden Marketingstrategien an den eigenen Mitarbeitern eingesetzt werden. Es ist schwer zu beschreiben, aber diese Kommunikation wirkt manchmal nicht ganz ehrlich. Gut aufpassen sollte man, meiner eigenen Erfahrung nach, hingegen bei Gesprächen mit seinen Vorgesetzten unter vier Augen. Diese Gespräche werden, zumindest in Teilen, auch schon gerne mal durchgereicht.

Gleichberechtigung

Kann ich wenig zu sagen. In der Vergangenheit habe ich mitbekommen, das Teamleiterinnen, die in Mutterschutz gingen, nicht nur zeitweise vertreten, sondern dauerhaft ersetzt wurden. Das hat einen faden Beigeschmack. Wie das in anderen Bereichen aussieht, ist für mich abseits dessen, was ich hier als "internes Marketing" bezeichnen würde, nur schwer auszumachen.

Interessante Aufgaben

Meine Aufgaben sind nicht weltbewegend, aber ich mache meine Arbeit gerne. Manchmal macht es Spaß, manchmal macht es weniger Spaß. So ist das nun mal. Ich kann mich nicht beschweren.

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Stark angefangen, umso stärker nachgelassen

2,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei CEWE Stiftung & Co. KGaA in Oldenburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das ich jetzt mehr ins Büro fahren kann, damit ich der Umwelt zur Liebe noch mehr Emissionen ausstoße und meinen Verdienst durch Transport schmälere

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Alles top!

Verbesserungsvorschläge

Man kann keine Firmenkultur anordnen. Oh Wunder.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre war bei meinem Einstieg deutlich besser. Leider hat sich das besonders in den letzten 12 Monaten so drastisch verändert, dass man lieber nicht hier arbeiten möchte

Image

Altbacken, auch wenn das Marketing sein Bestes versucht

Work-Life-Balance

Naja. War mal besser. Da zukünftig die 60/40 Regelung abgeschafft wird, sieht es düster aus. Gerade für Personen mit längeren Wegen, oder Lernende wird das sicherlich ein Grund werden, zu kündigen

Karriere/Weiterbildung

Nicht vorhanden. Irgendwann wird man mit Glück vielleicht Teamleiter. Tarifsprünge werden solange abgewandt, bis der Mitarbeiter droht zu gehen, oder es unvermeidlich durch den BR wird

Gehalt/Benefits

Gehalt ist in Ordnung. Aber erst seitdem die ver.di eingeschritten ist. Das hat sich besonders im unteren Segment bemerkbar gemacht. In den höheren Stufen sieht es eher mager für die Erwartungen aus. Aber dafür kann man natürlich noch mehr im Büro bleiben

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Neuerdings sollen wir einige Nachhaltigkeitssiegel aus unseren Signaturen entfernen. Muss ich noch mehr sagen?

Kollegenzusammenhalt

Das ist das einzige, was mich hier noch hält. Ich bin super zufrieden mit meinem eigenen Team. Wir halten alle Zusammen und sind füreinander der Hauptgrund, dass nicht das ganze Team den Dienst quittiert

Umgang mit älteren Kollegen

In der Regel okay. Jedoch sind manche Menschen in ihrer Denkweise so festgefahren, dass man selbst im Monolog mit einer Backsteinmauer mehr Einsicht erfährt

Vorgesetztenverhalten

Wenn man hört, wie der eigene Vorgesetze darüber spricht langjährigen, systemkritischen Mitarbeitenden "mal lieber einen kleinen Bonus" zu geben, wird man traurig. Jedoch ist genau das Realität

Oder man bekommt die ÜT beim Tarifsprung massig gekürzt.

Arbeitsbedingungen

Naja. Klimatisierung schreiben wir im Sinne der Energiesparsamkeit klein. Ich bin froh, dass das Personal in der Produktion zumindest im Sommer nicht leiden muss. Es ist aber fraglich, ob das nicht aufgrund der Maschinen oder Produkte gemacht wird und nicht für das Wohlbefinden der Mitarbeiter

Die Arbeitsausstattung ist weitestgehend angemessen. Aber natürlich hilft einem das in einem Großraumbüro nicht viel. Ohne Noise Cancelling ist es auf Dauer alles andere als Konzentrationsfördernd.

Tische und Stühle verstellbar

Kommunikation

Das hängt ganz vom Personenkreis ab. Innerhalb des Teams ist das nie ein Problem, sobald man aber die eigenen, metaphorischen vier Wände verlässt, oder gar in andere Abteilungen geht ist das absolut miserabel

Gleichberechtigung

Ich glaube das ist für mich der traurigste Punkt hier. CEWE an sich strahlt nach außen hin absolute Diversitätsfreundlichkeit aus. In den Teams ist das meistens aber nicht die Realität. Menschen mit anderen Glaubensrichtungen oder gar sexuellen Orientierungen verstecken ihre echten Persönlichkeiten; aus Angst, dass die umso mehr diskriminiert oder gehaltstechnisch benachteiligt werden.

Krankheit wird hier sowieso schon mal gar nicht akzeptiert. Denken Sie doch an ihre Überstunden!

Interessante Aufgaben

An sich sind die Aufgaben in der Regel (für die meisten) sicherlich abwechslungsreich. Jedoch muss man wohl eine Vorliebe für technische Schuld oder überholte Oracle-Anwendungen haben

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Tolles Praktikum im Produktmarketing

4,8
Empfohlen
Ex-Praktikant/inHat bis 2026 im Bereich Marketing / Produktmanagement bei CEWE Stiftung & Co. KGaA in Oldenburg gearbeitet.

Kollegenzusammenhalt

Sehr nette Kollegen und gute Einarbeitung.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Gedrückte Stimmung im Team

2,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei CEWE Stiftung & Co. KGaA in Oldenburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Guter Zusammenhalt und kollegiale Atmosphäre im Team. Abwechslungsreiches und inhaltlich spannendes Aufgabengebiet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wichtige Rahmenbedingungen wie die Home-Office-Regelung werden starr von oben herab geändert, statt den Dialog mit den Mitarbeitenden zu suchen.

Verbesserungsvorschläge

Entscheidungen nicht über die Köpfe hinweg treffen, sondern das Team aktiv mitgestalten lassen – für ein stärkeres Miteinander und eine bessere Firmen Kultur.

Arbeitsatmosphäre

Aktuell sehr angespannt. Der strenge Sparkurs in Kombination mit der neuen Anwesenheitspflicht drückt spürbar auf die Stimmung.

Image

Das Image wird etwas "altbacken" wahrgenommen – der Marke fehlt das Image eines modernen, kreativen Vorreiters.

Work-Life-Balance

Die Anordnung von 3 Tagen Präsenzpflicht wird offiziell mit der "Stärkung der Firmenkultur" begründet. In der Praxis führt dieser Zwang ohne Flexibilität jedoch nur zu Frust statt zu mehr Zusammenhalt. Kultur lässt sich nicht per Dekret anordnen und die Work-Life-Balance verliert.

Karriere/Weiterbildung

Ok

Gehalt/Benefits

Es wird gespart wo man kann ...

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umwelt- und Sozialbewusstsein sind aktuell kein Faktor für die Markenidentität – das Engagement geht in der öffentlichen Wahrnehmung komplett unter.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist gut, leidet jedoch unter der Gesamtsituation und der gedrückten Stimmung.

Umgang mit älteren Kollegen

Gut.

Vorgesetztenverhalten

Entscheidungen werden top-down getroffen, ohne die Belegschaft einzubinden. Es fühlt sich leider stark nach zwei getrennten Lagern an: Vorstand auf der einen, Arbeitnehmerschaft auf der anderen Seite.

Arbeitsbedingungen

Sehr stark abteilungs- und bereichsabhängig

Kommunikation

Mangelhaft. Die Mitarbeiter fühlen sich bei zentralen Entscheidungen übergangen. Echte Einbindung und transparenter Dialog fehlen.

Gleichberechtigung

Typischer deutscher Konzern ...

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben an sich sind größtenteils interessant, abwechslungsreich und bieten gute inhaltliche Herausforderungen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Marion Gerdes, Personalleiterin
Marion GerdesPersonalleiterin

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

zuerst einmal vielen Dank für die Bewertung und die Zeit, die du dir dafür genommen hast.
Du schreibst in der Überschrift, dass die Stimmung im Team gedrückt ist. Das kann ich gut nachvollziehen und ich stimme dir zu, dass es durchaus bei Veränderungen auch Auswirkungen auf die Stimmung geben kann.

Damit ist im Wesentlichen die benannte Änderung zum Mobilen Arbeiten ab dem 01.01.2027 gemeint. Auch andere Themen wie große Projekte mit höherem Arbeitsanfall und der Konsolidierung an unterschiedlichen Stellen erzeugen zusätzliche Veränderungen und Veränderungsbereitschaft. Wir nehmen diese Wahrnehmung ernst und werden die Entwicklung der Stimmung in den Teams aufmerksam begleiten.

Deine Kritik, dass die Entscheidung nicht ausreichend im Dialog mit den Mitarbeitenden vermittelt wurde, nehme ich gerne als Hinweis und wo wir für zukünftige Themen lernen können, auf. An der Stelle zur Information für dich, dass im Vorfeld der Entscheidung und für die Betrachtung des Themas, alle wesentlichen Stakeholder einbezogen wurden. Auch die Perspektive der Mitarbeiterebene und mögliche Auswirkungen dieser Entscheidung.
Dennoch wird es immer wieder grundsätzliche Entscheidungen auf Unternehmensebene geben, die wir nicht in jedem Fall individuell mit allen Beschäftigen behandeln können.

Gleichberechtigung und Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen:
Ich weiß nicht was du mit dem Satz „Typisch deutscher Konzern“ meinst.
Gleichberechtigung, Chancengleichheit und ein respektvoller Umgang sind für uns verbindliche Grundsätze.
Dass du den Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen positiv bewertest, freut mich. Die Erfahrung und das Wissen langjähriger Mitarbeitender sind für CEWE von großer Bedeutung.

Gehalt/Benefits:
Das gespart wird, wo man kann, kann ich so nicht stehen lassen. Natürlich ist es auch für ein Unternehmen wie CEWE, das seit über 60 Jahren für Stabilität, Wachstum und Sicherheit steht, wichtig den Blick auf den zunehmenden Veränderungsdynamiken zu haben. Damit einhergehend gilt es gut zu haushalten und gleichzeitig weiterhin zu investieren. Und das tun wir an vielen Stellen. In Maschinen, in Gebäude, in Weiterbildung, in neue Benefits und vieles mehr. Und gleichzeitig hinterfragen wir Bestehendes und Geplantes. In allen Bereichen: Maschinen, Gebäude, Weiterbildung, Benefits, etc.
Das dies unterschiedliche Wahrnehmungen auslösen – Unsicherheit, Unverständnis, Ängste, Abwarten, etc. – die ich nachvollziehen und verstehen kann.

Abschließend möchte ich sagen, dass ich mir sicher bin, dass CEWE als Arbeitgeber deutlich besser mit Veränderungsdynamiken umgehen kann als die meisten anderen Unternehmen.

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