184 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
184 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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184 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Alles
Wenn man sich die Bewertungen anderer Bewerber durchliest, wird schnell klar, dass de facto alles zutrifft und jede Bewertung auf persönlichen Erfahrungen beruht. Hinzu kommt, dass deutlich erkennbar ist, dass es sich hierbei um eine Systematik handelt. Noch nie in meinem ganzen Leben bin ich auf einen derart unprofessionellen Arbeitgeber gestoßen.
Ein guter Anfang wäre, den Bewerbungsprozess transparenter zu gestalten und ihn nicht künstlich in die Länge zu ziehen.
Das Gespräch verlief sehr gut, und mir wurde quasi bereits mündlich zugesagt – nur um mir dann kurzfristig wieder abzusagen. In meinem Gutglauben habe ich daraufhin anderen Arbeitgebern abgesagt. Man sollte bei diesem Unternehmen daher äußerst vorsichtig sein und anderen Arbeitgebern erst absagen, wenn der Arbeitsvertrag von beiden Seiten unterschrieben wurde. Oder noch besser: anderen Arbeitgebern direkt zusagen.
Wenn man Senior-Kandidaten aktiv anspricht und abzuwerben versucht, sollte man den Prozess professionell steuern, statt ihn von Februar bis Mai im Schneckentempo zu verschleppen. Nach dem Ausscheiden des internen Interviewpartners herrschte wochenlang Funkstille, gefolgt von einer rein englischen, automatisierten System-Absage.
Die Krönung des unkoordinierten Prozesses: Auf persönlichen Protest hin (ich hatte für die Termine sogar eine medizinische Operation verschoben) folgte eine manuelle Entschuldigung mit der Begründung, man suche nun doch jemanden mit 'tiefergehenden KI-Kenntnissen' – bei einer Position, die explizit als 'Head of Angular' ausgeschrieben war.
Abgesehen von der fachlichen Themenverfehlung bei einer Frontend-Führungsposition entbehrt die Begründung nicht einer gewissen Ironie: Ich nutze und entwickle im Bereich Machine Learning und KI seit meinem Studium – also lange bevor der Hype um ChatGPT überhaupt existierte. Mehr Erfahrung in diesem Bereich dürften aktuell wohl nur die Kern-Entwickler von OpenAI mitbringen.
Hier weiß die linke Hand nicht, was die rechte tut. Ein respektvoller Umgang mit der Lebenszeit von Bewerbern sieht völlig anders aus.
Brauch man sich garnicht erst bewerben, es sei denn man möchte zu einem geringen Gehalt arbeiten.
- Austausch Recruiting-Personal
- Gespräche statt "Assessments", wir sind nicht mehr in der Schule oder leben in 2016!
- siehe unten
Von Anfang an das Thema Wertschätzung und Transparenz beachten! Ihr schreibt Kandidaten für eine Schlüsselposition über Xing/LinkedIn an und es erfolgt dann ein erstes Sondierungsgespräch über Telefon. Danach passiert fast 2 Monate nix mehr auf Rückfrage kommt dann, kurze ausweichende Antwort. Man entschuldigt sich und meldet sich dann wieder wenn mein Anliegen dann final berabeitet wurde! Ich selber habe mich doch gar nicht beworben, sondern wurde von eurer HR aktiv kontaktiert. Findet den Fehler!!
Den Prozess etwas beschleunigen
Mit über zwölf Jahren Erfahrung im Produktmanagement und einer Bewerbung für die Position des Chief Product Owner hatte ich bei CGM einen strukturierten, respektvollen und professionellen Bewerbungsprozess erwartet. Nach einer klaren Interessensbekundung seitens des Unternehmens sowie einem ersten Gespräch vergingen jedoch nahezu drei Monate ohne jegliche verlässliche Kommunikation.
Auf die spätere Absage zur Führungsposition erhielt ich bis heute keine Begründung – ein Minimum an Transparenz, das man bei einer Senior- bzw. Executive-Rolle voraussetzen dürfte. Mein Vorschlag, alternativ für eine Product-Owner-Position berücksichtigt zu werden, wurde ebenfalls komplett ignoriert.
Besonders irritierend war, dass die Kommunikation trotz vorangegangener Gespräche und investierter Zeit schlicht zum Erliegen kam. Für ein Unternehmen, das sich als innovativer Player im Gesundheitssektor versteht, wirkt diese Vorgehensweise erstaunlich unreflektiert und überraschend dysfunktional. Es entsteht der Eindruck, dass Bewerber*innen selbst auf Senior-Level nicht als ernstzunehmende Dialogpartner betrachtet werden.
Ich habe mich daher entschieden, meine Unterlagen vollständig zurückzuziehen und ein anderes Angebot anzunehmen.
Fazit:
Der Bewerbungsprozess bei CGM offenbart erhebliche Defizite in Transparenz, Zuverlässigkeit und professioneller Wertschätzung. Besonders für erfahrene Fach- und Führungskräfte ist dies ein deutliches Warnsignal. Ich hoffe, dass CGM die internen Prozesse künftig konsequent überarbeitet – der aktuelle Zustand wird dem Potenzial der Bewerber*innen wie auch dem eigenen Anspruch des Unternehmens nicht gerecht.
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