Gut am Arbeitgeber finde ich
* Starker Kollegenzusammenhalt und ein respektvoller Umgang miteinander
* Spannende, abwechslungsreiche Aufgaben und viel Gestaltungsspielraum
* Gute Möglichkeiten, eigene Ideen einzubringen und Neues zu lernen
* Ein sinnvoller Purpose, mit dem ich mich identifizieren kann
* Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice und eine konstruktive Fehlerkultur
* Insgesamt eine positive Arbeitsatmosphäre, in der man gerne arbeitet
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
* Unternehmensweite Entscheidungen und Veränderungen könnten transparenter kommuniziert werden
* Gehalt und Zusatzleistungen könnten attraktiver sein
* Entwicklungsmöglichkeiten sind teilweise wenig transparent
* Für Mehrarbeit wären flexiblere Ausgleichsmöglichkeiten wünschenswert
* Moderne, praxistaugliche KI-Lösungen sollten schneller verfügbar gemacht werden
* Die Verbindung des Gründers zu NIUS wirft aus meiner Sicht Fragen zur Vereinbarkeit mit den Unternehmenswerten Vielfalt und Exzellenz auf und beeinflusst die öffentliche Wahrnehmung von CGM negativ
Verbesserungsvorschläge
* Entscheidungen nachvollziehbarer kommunizieren und Mitarbeitende früher einbeziehen
* Gehalt und Zusatzleistungen verbessern
* Transparente Entwicklungsmöglichkeiten schaffen
* Flexiblere Möglichkeiten zum Ausgleich von Mehrarbeit anbieten
* Moderne und sichere KI-Lösungen schneller in den Arbeitsalltag integrieren
* Die eigenen Werte wie Vielfalt und Exzellenz auch im öffentlichen Auftreten glaubwürdig vertreten und die Verbindung zu NIUS kritisch reflektieren
Arbeitsatmosphäre
Grundsätzlich arbeite ich sehr gerne hier. Die Geschwindigkeit im Unternehmen ist teilweise wirklich hoch und es kann definitiv auch mal hektisch und stressig werden. Gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass man selbst einen gewissen Einfluss darauf hat, wie sehr man dieses Tempo mitgeht. Wer gerne schnell arbeitet und Dinge vorantreibt, findet dafür viel Raum. Wer etwas ruhiger arbeitet, kann trotzdem seinen Job gut machen.
In meinem direkten Umfeld erlebe ich den Umgang miteinander als sehr respektvoll und wertschätzend. Auch im Kontakt mit Vorstand und Geschäftsführung empfinde ich den Umgang als offen und auf Augenhöhe. Natürlich gibt es intern auch mal unterschiedliche Meinungen oder Diskussionen, das gehört für mich aber zu einem normalen Arbeitsalltag.
Besonders positiv finde ich den Kollegenzusammenhalt und die Stimmung an den Standorten. Die teilweise hohe Arbeitslast kann schon mal belastend sein, wird aus meiner Sicht aber gesehen und es wird daran gearbeitet, Lösungen zu finden.
Image
Ich bin stolz darauf, bei CGM zu arbeiten und mit meiner Tätigkeit einen Beitrag zu einem Purpose zu leisten, hinter dem ich stehe. Das ist für mich ein wesentlicher Grund, warum ich mich mit meiner Arbeit identifiziere.
Gleichzeitig sehe ich die öffentliche Wahrnehmung des Unternehmens zunehmend kritisch. Die Verbindung des Gründers zu NIUS führt auch im privaten Umfeld und im Kontakt mit Kunden zu Fragen und kritischen Reaktionen. Das finde ich schade, weil dadurch der eigentliche Unternehmenszweck und die Arbeit der vielen Mitarbeitenden in den Hintergrund geraten.
Wir sprechen bei CGM von Vielfalt und Exzellenz. Ich würde mir wünschen, dass diese Werte auch im öffentlichen Auftreten und im Umfeld des Unternehmens glaubwürdig vertreten werden. Die Verbindung zu Akteuren, deren Werte damit nicht vereinbar erscheinen, empfinde ich als widersprüchlich.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance ist aus meiner Sicht ein Thema, bei dem man selbst ein Stück weit darauf achten muss, wie viel man arbeitet. Die Arbeit kann einen durchaus vereinnahmen, muss es aber nicht. Ich arbeite selbst häufig länger als geplant, allerdings aus eigenem Antrieb und nicht, weil es von mir erwartet wird. Die Arbeitslast spielt dabei natürlich auch eine Rolle.
Positiv finde ich die flexiblen Arbeitszeiten, das Arbeitszeitkonto und die Möglichkeit, den Arbeitstag an private Termine anzupassen. Auch die zwei Gleittage pro Quartal sind ein guter zusätzlicher Benefit. Homeoffice ist ebenfalls möglich. Die inzwischen festgelegten Bürotage schränken die Flexibilität bei der individuellen Planung zwar etwas ein, schaffen dafür aber mehr Planbarkeit.
Urlaub kann ich ohne schlechtes Gewissen nehmen. Es gibt gute Vertretungsregelungen und ich habe das Gefühl, dass Urlaub auch wirklich unterstützt wird.
Verbesserungspotenzial sehe ich vor allem beim Ausgleich von Mehrarbeit. Gerade in arbeitsintensiven Phasen wären aus meiner Sicht mehr Möglichkeiten sinnvoll, angesammelte Überstunden mitzunehmen, abzubauen oder anderweitig auszugleichen.
Karriere/Weiterbildung
Ich habe mich in meiner Zeit bei CGM fachlich und persönlich stark weiterentwickelt und hatte bisher nie das Gefühl, dass mir Möglichkeiten verwehrt werden. Ich konnte mich in Projekte einbringen, Verantwortung übernehmen und eigene Themen vorantreiben. Wenn ich Verantwortung übernommen habe, wurde das auch anerkannt. Ich habe daher persönlich durchaus positive Erfahrungen gemacht und fühle mich gefördert.
Gleichzeitig sehe ich noch Verbesserungspotenzial bei den strukturierten Karrierewegen. Wenn man besonders leistungsstarke Mitarbeitende gewinnen, fördern und langfristig halten möchte, braucht es auch klare Entwicklungsperspektiven.
Außerdem habe ich den Eindruck, dass im Konzern gute Mitarbeitende teilweise zu wenig Sichtbarkeit haben und dadurch ihr Potenzial nicht immer ausreichend erkannt wird. Hier würde ich mir mehr gezielte Förderung und transparentere Entwicklungsmöglichkeiten wünschen.
Gehalt/Benefits
Beim Gehalt und den Zusatzleistungen sehe ich deutlichen Verbesserungsbedarf. Gemessen an den Erwartungen, der Geschwindigkeit und dem Leistungsanspruch des Unternehmens würde ich mir eine stärkere finanzielle Anerkennung wünschen.
Es wird viel gefordert und man möchte die besten Mitarbeitenden gewinnen und halten. Die Gehaltsentwicklung fällt aus meiner Sicht gemessen an den hohen Erwartungen und dem Leistungsanspruch des Unternehmens eher zurückhaltend aus. Hier würde ich mir wünschen, dass sich der Einsatz der Mitarbeitenden stärker in der Vergütung widerspiegelt.
Auch die Zusatzleistungen könnten ausgebaut werden. Außerhalb des Campus in Koblenz ist das Angebot eher überschaubar. Insgesamt würde ich mir wünschen, dass das Unternehmen stärker in die Vergütung, die Anerkennung von Leistung und die Rahmenbedingungen für Mitarbeitende investiert.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Beim Umwelt- und Sozialbewusstsein sehe ich noch Potenzial nach oben. Im Bereich Umwelt werden aus meiner Sicht die grundlegenden Dinge berücksichtigt, aber besonders hervorstechende Initiativen oder ein darüber hinausgehendes Engagement nehme ich nicht besonders stark wahr.
Bei Gesundheit und Wohlbefinden der Mitarbeitenden gibt es Angebote, wobei diese am Standort Koblenz präsenter sind. An anderen Standorten stehen eher digitale Angebote zur Verfügung. Das ist grundsätzlich positiv, ich würde mir aber wünschen, dass das Unternehmen insgesamt noch mehr investiert und die Angebote für alle Mitarbeitenden gleichermaßen attraktiv und zugänglich macht.
Insgesamt ist das Thema vorhanden, könnte aber deutlich stärker gelebt werden.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt ist für mich eine der größten Stärken des Unternehmens. In meinem Bereich kann ich mich auf die Kollegen wirklich verlassen. Wir unterstützen uns gegenseitig, helfen proaktiv und haben Verständnis füreinander, gerade wenn es bei jemandem mal stressiger wird.
Für mich ist das ein echtes Miteinander. Es gibt kein ausgeprägtes Konkurrenzdenken oder Silodenken, sondern das Gefühl, gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Jeder wird so akzeptiert, wie er ist, und man versucht nicht, den anderen zu verändern.
Besonders schön finde ich, dass sich der Zusammenhalt in unserem Bereich in den letzten Jahren noch einmal deutlich verbessert hat. An der Stimmung wurde aktiv gearbeitet, und das merkt man. Ich komme wirklich gerne zur Arbeit, auch weil die Menschen und die Atmosphäre im Team einen großen Unterschied machen. So einen starken Zusammenhalt erlebt man nicht überall.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang mit älteren Kollegen ist im Alltag grundsätzlich respektvoll und wertschätzend. Gleichzeitig habe ich den Eindruck, dass langjährige Erfahrung und Betriebszugehörigkeit nicht immer den Stellenwert bekommen, den sie verdienen.
Es fällt schon auf, dass ältere Mitarbeitende teilweise plötzlich nicht mehr im Unternehmen sind. Gleichzeitig werden an sie ähnliche Erwartungen hinsichtlich Tempo und Leistungsfähigkeit gestellt wie an jüngere Mitarbeitende, die vielleicht gerade erst ins Berufsleben starten und besonders viel Energie in ihre Karriere investieren möchten.
Auch die Wertschätzung langjähriger Betriebszugehörigkeit könnte sichtbarer sein. Beispielsweise empfinde ich das Thema Dienstjubiläen als wenig präsent. Insgesamt ist der Umgang gut, ich würde mir aber wünschen, dass Erfahrung, Loyalität und langjährige Zugehörigkeit stärker als Wert für das Unternehmen sichtbar werden.
Vorgesetztenverhalten
Ich fühle mich von meiner Führungskraft sehr gut unterstützt und habe viel Vertrauen und Freiraum in meiner täglichen Arbeit. Ich kann eigenständig arbeiten, Entscheidungen in meinem Verantwortungsbereich treffen und muss mich nicht für jeden Schritt rechtfertigen. Gleichzeitig weiß ich, dass ich Rückendeckung bekomme, wenn ich sie brauche.
Wertschätzung ist für mich ebenfalls gegeben, auch wenn sie nicht immer ausdrücklich gezeigt wird. Ich habe aber keinen Zweifel daran, dass meine Arbeit und mein Einsatz gesehen werden.
Auch die Fehlerkultur empfinde ich als sehr positiv. Wenn Fehler passieren, wird darüber gesprochen, man lernt daraus und dann geht es weiter. Es geht nicht darum, Schuldige zu suchen, sondern Lösungen zu finden.
Was ich besonders schätze, ist der wertschätzende Umgang auf höheren Führungsebenen. Auch gegenüber Vorstand und Geschäftsführung habe ich erlebt, dass Mitarbeitende und ihre Meinungen ernst genommen werden. Konstruktive Kritik kann geäußert werden und wird gehört. Gerade wenn man anfangs vielleicht noch etwas Respekt vor Gesprächen mit höheren Führungskräften hat, merkt man schnell, dass ein offener Austausch ausdrücklich erwünscht ist.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen empfinde ich insgesamt als sehr gut. Die Ausstattung passt, und auch die Kombination aus Büro und Homeoffice bietet gute Rahmenbedingungen für die tägliche Arbeit.
Verbesserungspotenzial sehe ich vor allem bei der Digitalisierung und dem Einsatz von KI. Aktuell sind wir auf die unternehmensintern freigegebenen Lösungen beschränkt, die aus meiner Sicht noch nicht die Möglichkeiten bieten, die man sich für den Arbeitsalltag wünschen würde. Andere Unternehmen sind hier teilweise schon weiter, beispielsweise bei der Erstellung von Präsentationen oder visuellen Inhalten.
Ich würde mir wünschen, dass neue Technologien schneller integriert werden und Mitarbeitende mehr Möglichkeiten bekommen, KI sinnvoll und sicher für ihre Arbeit zu nutzen. Gerade bei einem technologieorientierten Unternehmen sehe ich hier noch Potenzial.
Kommunikation
In meinem direkten Arbeitsumfeld erlebe ich die Kommunikation als sehr gut. Auf meinem Level werde ich über die für meine Arbeit relevanten Themen gut informiert, der Austausch mit den Führungskräften funktioniert sehr gut und auch innerhalb des Bereichs ist der Informationsfluss grundsätzlich zuverlässig. Wenn doch einmal Informationen fehlen, weiß man in der Regel, an wen man sich wenden kann.
Auf Unternehmensebene sehe ich allerdings noch Luft nach oben. Entscheidungen werden aus meiner Sicht häufig erst kommuniziert, wenn sie bereits getroffen wurden. Dadurch fehlt teilweise die Möglichkeit, Hintergründe besser nachzuvollziehen oder eigenes Feedback noch einzubringen. Gerade bei Veränderungen, Fehlern oder schwierigen Themen könnte die Kommunikation transparenter und früher erfolgen.
Persönlich habe ich damit bisher keine schlechten Erfahrungen gemacht, da die Kommunikation in meinem direkten Umfeld immer professionell und auf einer guten Basis war. Unternehmensweit wäre hier aus meiner Sicht aber noch einiges möglich.
Gleichberechtigung
Ich habe persönlich nie das Gefühl gehabt, als Frau grundsätzlich benachteiligt zu werden. Ich konnte mich entwickeln, Verantwortung übernehmen und meine Karriere vorantreiben. Auch bei unangemessenen Kommentaren habe ich Rückendeckung durch meine Führungskraft erfahren, was ich sehr wichtig finde.
Gleichzeitig habe ich den Eindruck, dass Frauen teilweise mehr leisten oder stärker überzeugen müssen, während es Männern in vergleichbaren Situationen leichter fällt. Unangebrachte Kommentare kommen vereinzelt ebenfalls vor. Dass man bei solchen Themen Unterstützung erfährt, ist positiv, ändert aber nichts daran, dass es diese Situationen überhaupt gibt.
Insgesamt habe ich persönlich gute Erfahrungen gemacht, sehe aber durchaus noch Entwicklungspotenzial.
Interessante Aufgaben
Langeweile kommt hier definitiv nicht auf. Die Aufgaben sind abwechslungsreich, spannend und das Unternehmen ist sehr schnelllebig. Kein Tag ist wie der andere, und genau das macht die Arbeit für mich so interessant.
Besonders gut finde ich, dass ich meine Arbeit aktiv mitgestalten kann. Es gibt klare Ziele und Vorgaben, aber auch genügend Freiraum, um eigene Ideen einzubringen, Prozesse weiterzuentwickeln und Themen selbstständig voranzutreiben. Hinzu kommt ein Unternehmenszweck, hinter dem ich persönlich stehen kann und der meiner Arbeit zusätzliche Bedeutung gibt.
Seit ich vor zweieinhalb Jahren hier angefangen habe, habe ich fachlich unglaublich viel dazugelernt und mich auch persönlich stark weiterentwickelt. Ich war bereits mit einer guten Grundlage gestartet, aber ich merke, wie sehr mich die Aufgaben und das Umfeld weiterbringen.
Für mich trifft es das ziemlich gut: Das Unternehmen fordert einen, aber es fördert einen auch. Ich kann meine Stärken einbringen und gleichzeitig neue Fähigkeiten entwickeln.